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ParkSachsen; Sachsen-Anhalt, Deutschland

Naturpark Dübener Heide

In der Dübener Heide könnt ihr überschaubare Waldwanderungen unternehmen, an Bächen nach Biberspuren schauen und mit etwas Glück Kraniche über den Feuchtgebieten hören.

Über diesen Ort

In der Dübener Heide könnt ihr überschaubare Waldwanderungen unternehmen, an Bächen nach Biberspuren schauen und mit etwas Glück Kraniche über den Feuchtgebieten hören. Für euren ersten Familienausflug bietet sich die kurze digitale Entdeckertour in Bad Düben an. Oder ihr nehmt euch den Naturlehrpfad Pressel vor. Bei beiden gibt es für Kinder gute Gründe, immer wieder stehen zu bleiben und genauer hinzusehen.

Der Naturpark erstreckt sich als weitläufige, bewohnte Landschaft über Sachsen und Sachsen-Anhalt. Dörfer, Felder und Mühlen gehören ebenso dazu wie die verschiedenen Wanderstartpunkte. Rund zwei Drittel des 77.000 Hektar großen Gebiets sind bewaldet. Kiefernwälder wechseln sich mit Buchen und Eichen ab; in den feuchten Niederungen liegen Bruchwälder, Teiche und Moore. Sucht euch für den Tag einen Bereich aus, statt die Ausflugsziele des ganzen Naturparks zu Fuß verbinden zu wollen.

Das Presseler Heidewald- und Moorgebiet lohnt sich besonders, wenn eure Familie Freude an kleinen Entdeckungen hat. Der Mühlbach verbindet feuchte Wälder, Wiesen und Wasserflächen. Schautafeln erklären, was ihr vor euch seht. Ein angenagter Stamm oder ein Wechsel der Pflanzen am Weg kann Kinder auch dann beschäftigen, wenn sich die Tiere selbst nicht zeigen.

Dahlenberg bietet eine andere Mischung: einen Dorfteich, alte Mühlenstandorte und den Stausee, der auch Talsperre Trossin heißt. In Bad Düben lernt ihr die Landschaft im NaturparkHaus kennen. Draußen macht die HeideWächterTour die Umgebung der Burg und der Mulde zum Rätselweg. Die lange Wanderung ins Hammerbachtal hebt ihr euch am besten für einen Tag auf, an dem alle wirklich Lust auf viele Kilometer haben. Besuch geplant? Lade die Snappit-App herunter, um Wildtiere vor Ort in Echtzeit zu bestimmen.

Das Eis formte die Landschaft, und seit der Bronzezeit verändern Menschen sie durch Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Siedlungen und Bergbau. Zur Geschichte der Feuchtgebiete gehört neben Verlusten auch ihre Wiederherstellung: Von 1995 bis 2022 lief im Presseler Gebiet ein Naturschutzgroßprojekt, unter anderem zur Wiedervernässung von Mooren und zur Wiederherstellung von Wiesen. Das NaturparkHaus wurde 2012 eröffnet und hilft euch, diese genutzte Landschaft und ihre Tierwelt besser zu verstehen.

Was ihr hier machen könnt

Für den kürzesten Ausflug startet ihr die etwa 1,5 km lange HeideWächterTour am NaturparkHaus, Neuhofstraße 3a in Bad Düben. Mit eurem eigenen Smartphone oder Tablet und der App Actionbound folgt ihr Rätseln und Kreativaufgaben rund um die Burg und hinunter zur Mulde. Ladet die aktuelle Tour vor dem Losgehen herunter. Ihr könnt sie auch spielen, wenn das Haus geschlossen ist.

Für einen halben Tag im Wald folgt ihr auf dem Naturlehrpfad Pressel dem grünen diagonalen Balken auf weißem Grund. Der veröffentlichte Rundweg ist 5,4 km lang und hat 11 Höhenmeter im Aufstieg. Start und Ziel ist Neumühle am Presseler Teich. Es geht in Richtung Winkelmühle und am Mühlbach zurück. Ihr lauft überwiegend auf Naturwegen, dazu kommen schmalere Pfade und einige Straßenabschnitte. Sucht euch ein paar Schautafeln aus, die euch gemeinsam interessieren; ihr müsst nicht an jeder Station eine kleine Unterrichtsstunde einlegen.

Eine Alternative ist der Naturlehrpfad Dahlenberg: ebenfalls ein Rundweg von 5,4 km, hier mit 23 Höhenmetern im Aufstieg. Vom Südufer des Stausees führt er an der Hachemühle, am Nordufer und durch Dahlenberg vorbei zum Ausgangspunkt zurück. Nutzt den Parkplatz Am Stausee; am Dorfteich könnt ihr ebenfalls in denselben Rundweg einsteigen. Die zwölf Stationen und wechselnden Ausblicke laden zu einem gemütlichen Tempo ein. Allerdings ist mehr als die Hälfte der Strecke als schmaler Pfad ausgewiesen. Zusätzliche Wege vom Parkplatz oder von der Bushaltestelle bis zum jeweiligen Routenstart kommen zur Rundweglänge hinzu.

Die Billi-Bockert-Tour vom NaturparkHaus in Bad Düben zur Hammerbachhütte an der Köhlerei Eisenhammer ist 12,84 km lang, und zwar für den Hinweg. Vereinbart vor der vollständigen Wanderung eine Abholung. Wenn ihr denselben Weg zurücklauft, werden daraus rund 25,7 km, noch ohne zusätzliche Parkplatzwege. Die gesamte Heide-Biber-Tour führt weiter bis Bad Schmiedeberg: etwa 30 km in einer Richtung. Für diese längeren Strecken braucht ihr eine andere Tagesplanung als für die kurzen Familienrundwege.

Saisonale Infos

Das NaturparkHaus ist regulär montags, dienstags, donnerstags und freitags von 10–15 Uhr geöffnet. Die Sonderausstellung schließt montags bereits um 13 Uhr. Mittwochs, am Wochenende und an Feiertagen bleibt das Haus geschlossen, sofern für eine gesondert angekündigte Veranstaltung nichts anderes gilt. Schaut vor einem geplanten Ausstellungsbesuch auf die offizielle Seite. Auf der Heide-Biber- beziehungsweise Billi-Bockert-Strecke bei Eisenhammer und der Köhlerei warnt der Routenanbieter vor Gefahren durch aktive Biber. Beachtet Absperrungen und kehrt um, wenn der Weg unsicher ist. Prüft vor einem Waldausflug die aktuellen Wegehinweise und Informationen zur Waldbrandgefahr.

Barrierefreiheit

Wenige Höhenmeter bedeuten nicht automatisch einen ebenen Untergrund. In Pressel überwiegen Naturwege, in Dahlenberg gibt es längere schmale Pfadabschnitte. Fragt beim Naturpark nach einem geeigneten Abschnitt, bevor ihr einen vollständigen Rundweg mit Rollstuhl oder Kinderwagen plant. Nässe kann beide Strecken anspruchsvoller machen. Das NaturparkHaus wird als eingeschränkt rollstuhlzugänglich geführt: Erkundigt euch vor der Anreise nach den gewünschten Ausstellungsräumen und dem Zugang zu Toiletten. Wenn ihr auf der digitalen Tour mit Rädern unterwegs sein möchtet, fragt auch nach Stufen, Steigungen und dem Abschnitt an der Mulde.

Nicht verpassen

1

1,5 km Rätselspaß für Familien rund um Burg und Fluss in Bad Düben

2

Feuchte Wälder am Mühlbach auf dem Naturlehrpfad Pressel

3

Dorfteich, Mühlenstandorte und Stauseeblicke in Dahlenberg

4

Kraniche im Herbst von der ausgewiesenen Beobachtungsplattform bei Pressel aus beobachten

Spaziergänge und Routen

Digitale HeideWächterTour

Eine digitale Naturentdeckertour rund um Burg Düben und in Richtung Mulde, mit Rätseln über Wasser, Biber und den Umgang der Menschen mit natürlichen Ressourcen.

Fragt beim Naturpark nach, wenn ihr auf eine rollstuhl- oder kinderwagengerechte Strecke angewiesen seid. Eine kurze Gesamtstrecke bedeutet nicht automatisch, dass der Weg stufenlos ist.

Digitale HeideWächterTour

Naturlehrpfad Pressel – Weg der Moore

Folgt dem Mühlbach durch das Presseler Gebiet. Mit Schautafeln und Rastplätzen könnt ihr die Wanderung in viele kleine Entdeckungen aufteilen.

Fragt vor dem Start nach, ob die Strecke für euren Rollstuhl oder Kinderwagen passt. Wenige Höhenmeter ändern nichts an weichen Untergründen oder schmalen Abschnitten.

Naturlehrpfad Pressel – Weg der Moore

Naturlehrpfad Dahlenberg – Rundweg Grenzbachaue

Ein Rundweg mit Stauseeblicken, Hachemühle und dem Dahlenberger Dorfteich sowie zwölf Stationen zum Kennenlernen der Natur.

Wegen der wechselnden Untergründe und schmalen Pfade lässt sich die Strecke nicht pauschal für Rollstuhl oder Kinderwagen empfehlen. Fragt vor Ort nach den Abschnitten, die für eure Ausstattung entscheidend sind.

Naturlehrpfad Dahlenberg – Rundweg Grenzbachaue

Billi-Bockert-Tour zur Hammerbachhütte

Eine längere Wanderung rund ums Thema Biber für Familien, die bereits gern größere Strecken laufen. Sie folgt dem ersten Teil der Heide-Biber-Tour.

Klärt die Eignung direkt ab, bevor ihr Rollstuhl oder Kinderwagen mitnehmt. Wählt eine kürzere Tour, wenn die Strecke weiter ist, als eure Gruppe entspannt laufen möchte.

Billi-Bockert-Tour zur Hammerbachhütte

Ein kleines Abenteuer in Bad Düben

Nehmt euch die empfohlenen 90 Minuten für die digitale Tour und zusätzlich Zeit für einen Imbiss. An einem geöffneten Wochentag könnt ihr die Ausstellung im NaturparkHaus ergänzen. Plant insgesamt etwa 2,5–3 Stunden ein; das ist eine redaktionelle Schätzung. Anreise und der Weg vom Parkplatz kommen hinzu.

Ein Naturlehrpfad in aller Ruhe

Wählt Pressel für Bäche und Feuchtgebiete oder Dahlenberg für Stausee und Dorf. Für jede Runde sind 2–3 Stunden einschließlich Picknick eine redaktionelle Schätzung. Einen Weg in Ruhe zu erkunden ist für den ersten Besuch entspannter, als zwei getrennte Startpunkte zu einer ungeplant langen Wanderung zu verbinden.

Ein Herbsttag für Wildtiere

Plant eure Kranichbeobachtung mit dem aktuellen Führungsprogramm des Naturparks oder fragt nach dem ausgeschilderten öffentlichen Zugang zur Plattform bei Torfhaus. Haltet den übrigen Tag flexibel: Die Vögel können weit entfernt sein, das Wetter kann umschlagen, und geduldiges Beobachten sollte nicht zwischen zwei lange Wanderungen gequetscht werden.

Aktivitäten

Erst die Spuren, dann das Tier

Gebt jedem Kind eine andere Spur, nach der es vom Weg aus Ausschau halten kann: angenagtes Holz, aufgestautes Wasser oder einen Vogel am Himmel. Vergleicht eure Fotos am nächsten Rastplatz. Versteht jede Spur zunächst als Frage: Ein umgestürzter Baum allein beweist noch nicht, dass ein Biber am Werk war.

Zeichnet nasse und trockene Lebensräume

Skizziert auf dem Presseler Weg von einer erlaubten Raststelle aus, was ihr seht: Bach, Feuchtwiese und Bäume. Überlegt gemeinsam, was sich verändern könnte, wenn das Wasser abflösse. Diese redaktionelle Familienidee greift die Wiederherstellung der Feuchtgebiete auf. Dafür müsst ihr weder Pflanzen sammeln noch den Sumpf betreten.

Lasst die Kinder die Rätsel übernehmen

Wechselt euch in Bad Düben beim Lesen oder Anhören der digitalen Aufgaben ab. An Straßen und am Fluss behält ein Erwachsener den Überblick. Pausiert das Spiel, sobald die Umgebung eure Aufmerksamkeit braucht. Das Handy liefert die Aufgaben; die echten Dinge zum Entdecken liegen um euch herum.

Die Landschaft drinnen kennenlernen

In der Dauerausstellung des NaturparkHauses entdeckt ihr die Landschaft und das Verhältnis der Menschen zu ihr. Plant 45–75 Minuten ein; das ist eine redaktionelle Schätzung. Prüft vor der Anreise die Öffnungszeiten, besonders für Mittwoch, Wochenende und Feiertage. Die Rätseltour im Freien wird bei Regen nicht zu einem Innenangebot.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut von den ausgeschilderten Wegen am Hammerbach oder auf dem Dahlenberger Rundweg nach angenagtem Holz und aufgestautem Wasser. Solche Spuren findet ihr vielleicht leichter als den Biber selbst. Haltet Abstand zu Dämmen und beschädigten Ufern. Eine frische Spur ist auch aus der Entfernung spannend.

Nutzt für eine Herbstbeobachtung die ausgewiesene Plattform bei Torfhaus und sucht die Landschaft geduldig mit dem Fernglas ab. Der Naturpark nennt September bis November als Hauptzeit; in milden Wintern kann sie sich verlängern. Sprecht leise und lasst die Vögel selbst entscheiden, wie nah sie kommen. Die Plattform liegt außerhalb des kurzen Presseler Rundwegs.

Rothirsche gehören zur Tierwelt rund um Torfhaus. Trotzdem kann es gut sein, dass ihr auf einer Waldwanderung keinen seht. Bei einer geführten saisonalen Wildtierwanderung könnt ihr lernen, worauf es beim geduldigen Beobachten ankommt. Bleibt auf dem öffentlichen Weg und genießt einen Blick aus der Entfernung, ohne einem Tier zu folgen.

Macht dort eine Pause, wo ihr von einem öffentlichen Weg aus gut auf den Waldrand schauen könnt. Rehe verschwinden schnell in der Deckung. Lasst Kinder deshalb lieber abwechselnd durchs Fernglas schauen, statt näher heranzugehen. Ziel ist eine ruhige Beobachtung aus der Entfernung; eine leere Lichtung ist völlig normal.

Gebt Wildschweinen bei einer Begegnung besonders viel Platz. Haltet euren Hund nah bei euch an der Leine. Geht weder für ein Foto näher heran noch bietet Futter an. Die Wildtierliste des Naturparks beschreibt frei im Wald lebende Tiere; feste oder garantierte Beobachtungsmöglichkeiten gibt es dafür nicht.

Lauscht in den Wäldern des Presseler Gebiets auf kräftige, weit tragende Rufe oder Trommeln. Bei einem großen schwarzen Vogel mit Rot am Kopf lohnt sich ein genauer Blick durchs Fernglas. Bleibt auf dem Weg und untersucht keine Baumhöhlen: Dort könnten Schwarzspechte oder andere Tiere leben.

Moorfrösche gehören zu den Bewohnern der feuchten Lebensräume bei Pressel. Lauscht während der Fortpflanzungszeit vom Weg aus auf leise, glucksende Rufe. Betretet dafür weder Wasserflächen noch Sumpfvegetation. Männchen können in dieser Zeit blau werden. Das ist eine saisonale Färbung und nicht das ganzjährige Aussehen aller Moorfrösche.

Waldblumen im Frühling sind kleine Motive, die euch nicht gleich davonlaufen. Die gefleckten Blätter sind beim Lungenkraut ein hilfreicher Hinweis. Fotografiert aber lieber Blätter und Blüten zusammen, als die Pflanze nur an einem Merkmal zu bestimmen. Schaut am Rand öffentlicher Wege, lasst die Pflanze unberührt und erwartet sie nicht an jedem Wanderstartpunkt.

Wald, Bach und Moor

Zum weiteren Naturpark gehören Kiefern- und Mischwälder, Feuchtwälder, landwirtschaftliche Flächen und ehemalige Bergbauseen. Rund um Pressel bilden Moore, Feuchtwiesen und Wälder ein verbundenes Mosaik. Beobachtet die Übergänge von vorhandenen Wegen aus. Ihr könnt diese Lebensräume erleben, ohne ins Innere des Feuchtgebiets zu gehen.

Geschichten und Entdeckungen

Eine Landschaft mit zwei prägenden Kräften

Das Eis schuf die Grundlage der Landschaft. Danach veränderten Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Mühlen und Bergbau sie über Jahrhunderte weiter. Die Mischung aus Wäldern, Dörfern und Wasser gehört zu dieser langen menschlichen Geschichte.

Wasser hilft bei der Wiederherstellung

Zum Presseler Naturschutzprojekt gehörte es, die Wasserstände in Mooren und Feuchtwiesen wiederherzustellen. Eine nasse Fläche kann also ein Zeichen erfolgreicher Naturschutzarbeit sein. Auch eine scheinbar trockene Abkürzung ist kein Grund, ein geschütztes Gebiet abseits der Wege zu betreten.

Die Arbeit des Spechts wirkt weiter

Schwarzspechte schaffen Baumhöhlen, die später Hohltauben, Eulen und Fledermäuse nutzen können. Alte Bäume und Totholz sind deshalb für mehr Tiere wichtig als nur für den Specht, der das Loch zimmert. Beobachtet vom Weg aus, statt nachzusehen, wer darin wohnt.

Zwei gleich hohe Bodenblöcke mit Gras zeigen eine tiefe und eine oberflächennahe blaue Wasserstandslinie.

Das Prinzip der Wiedervernässung: Wasser wird wieder näher an der Bodenoberfläche gehalten. KI-Schema zum Presseler Naturschutzprojekt, keine örtliche Messung.

Illustration: OpenAI image generation; factual source: Landschaftspflegeverband Nordwestsachsen e.V.

Die passende Jahreszeit

Stimmt den Tag auf die Jahreszeit ab

Im Frühling bieten sich Waldblumen und kleine Lauschpausen an; im Herbst ist die Hauptzeit für Kranichbeobachtungen. Die Sonderausstellung „Wild und Wildkräuter entdecken – aus der Kulturlandschaft auf den Teller“ ist im NaturparkHaus bis zum 30. April 2027 angekündigt. Für einen Ausweichplan bei Regen sind die tatsächlichen Öffnungstage wichtiger als die Wettervorhersage.

Anreise und praktische Tipps

Plant eure Pausen vorab

Das NaturparkHaus steht in der Neuhofstraße 3a in Bad Düben. Auf dem kurzen Presseler Lehrpfad gibt es mehrere Rastplätze; bringt trotzdem eigenes Essen und Getränke mit. Klärt vor dem Start, welche Toiletten an eurem Ausgangspunkt zugänglich sind. Ein naher Campingplatz, eine Mühle oder ein Besuchergebäude ist nicht automatisch eine jederzeit geöffnete öffentliche Einrichtung.

Plant Haltestelle und letzten Fußweg

Für Pressel nennt die aktuelle touristische Routenseite die Buslinie 236 von Bad Düben nach Pressel, Dübener Straße. Für Dahlenberg ist es die Linie 782 von Torgau nach Dahlenberg, Hauptstraße. Prüft die Verbindungen und letzte Rückfahrt im aktuellen Fahrplan für euren Besuchstag. Die NaturparkHaus-Seite verlinkt eine Fahrplanauskunft mit dem Ziel Neuhofstraße 3a. Keiner dieser Zuwege von der Bushaltestelle ist in den Routenlängen enthalten.

Fragt nach dem gesamten Besuch

Im Bildungsportal des Landes wird das NaturparkHaus als eingeschränkt rollstuhlzugänglich beschrieben. Klärt unter 034243 72993 direkt, wie die Hauptausstellung, das separate Gebäude der Sonderausstellung und die Toiletten erreichbar sind. Fragt bei den Wanderwegen nach aktuellen Untergründen und Hindernissen, statt euch auf die Einstufung als leichte Tour zu verlassen. Wenn ihr bestimmte Wegbreiten, stufenlose Zugänge oder geringe Steigungen braucht, besprecht auch die digitale Tour vor der Anreise mit dem Naturpark.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Wählt einen konkreten Start

Steuert das NaturparkHaus in Bad Düben, Neumühle am Presseler Teich oder Am Stausee in Dahlenberg an. Eine allgemeine Naturpark-Markierung auf der Karte hilft bei der Anreise zu wenig.

Prüft den letzten Bus

Die Routenseiten nennen die Linie 236 nach Pressel, Dübener Straße, und die Linie 782 nach Dahlenberg, Hauptstraße. Schaut im aktuellen Fahrplan nach Verbindungen und dem anschließenden Fußweg, besonders am Wochenende.

Packt ein Picknick ein

Nehmt Wasser und Proviant für die Waldwege mit. In den Orten lässt sich eine Mahlzeit verlässlicher planen als mitten auf der langen Biberwanderung.

Lasst den Tieren Platz

Bleibt auf öffentlichen Wegen und an ausgewiesenen Beobachtungsstellen. Im Presseler Naturschutzgebiet müssen Hunde angeleint bleiben; Feuer ist verboten. Lasst Pflanzen, Dämme und Tierunterkünfte unberührt.

Achtet auf Straßenabschnitte

Behaltet Kinder dort nah bei euch, wo der Presseler Rundweg auf Straßen trifft, und auf den Ortsabschnitten der längeren Billi-Bockert-Tour. Die Wege verlaufen nicht vollständig abseits des Verkehrs.

Nehmt ein Fernglas mit

Beobachtet Vögel von eurem Standort aus. Die Kranichplattform bei Torfhaus ist ein eigenes Ausflugsziel außerhalb des kurzen Presseler Rundwegs. Nehmt keine unmarkierte Abkürzung durch das Feuchtgebiet.

Bleibt beim Plan flexibel

Schuhe mit griffiger Sohle und eine zusätzliche Kleidungsschicht helfen auf feuchten Waldwegen. Wenn Regen oder eine Absperrung die Tour verändern, ist ein kürzerer Rückweg besser, als sich durch nasses Gelände zu arbeiten.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Er umfasst eine große Region mit vielen Dörfern und eigenständigen Startpunkten. Wählt zuerst eure Route aus und plant dann die Anreise mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Für Ausstellungen, Führungen und andere Angebote gelten jeweils eigene Besuchsbedingungen.
Die digitale HeideWächterTour ist mit etwa 1,5 km Aktionsstrecke die kürzeste hier vorgestellte Möglichkeit. Für Pressel und Dahlenberg sollten alle Lust auf rund 5,4 km auf unterschiedlichen Untergründen haben. Billi-Bockert klingt vielleicht nach einer kleinen Kinderrunde; die vollständige veröffentlichte Route ist aber fast 13 km lang, nur für den Hinweg.
Die Beobachtungstipps hier beziehen sich auf frei lebende Tiere. Biberspuren zu finden ist realistischer, als einen Biber aus der Nähe zu sehen. Kraniche, Hirsche, Rehe und Waldvögel können weit entfernt oder verborgen bleiben. Ausstellungen und Bilder auf Lehrtafeln helfen beim Kennenlernen; sie sind keine Schaugehege mit lebenden Tieren.
Plant die ausgewiesene Plattform bei Torfhaus als eigenen Ausflug. Sie gehört nicht zum 5,4 km langen Rundweg ab Neumühle. Fragt den Naturpark nach dem aktuellen ausgeschilderten Zugang oder bucht eine geführte Kranichwanderung. In der hier genannten Rundweglänge ist kein zusätzlicher Weg zur Plattform enthalten.
Im NaturparkHaus gibt es eine interaktive Dauerausstellung und wechselnde Ausstellungen. Plant den Besuch für einen geöffneten Wochentag ein. Weil das Haus regulär mittwochs und am Wochenende geschlossen ist, eignet es sich nicht automatisch als Schlechtwetter-Ausweichziel. Die digitale Tour bleibt ein Angebot im Freien.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

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