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ParkThüringen, Deutschland

Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal

Hier könnt ihr sonnige Kalkhänge, dichte Wälder und Dörfer an klaren Bächen auf einem Ausflug kennenlernen.

Über diesen Ort

Hier könnt ihr sonnige Kalkhänge, dichte Wälder und Dörfer an klaren Bächen auf einem Ausflug kennenlernen. Für einen ersten Besuch mit Kindern bieten sich das Naturparkzentrum in Fürstenhagen oder der kurze Pirschpfad in Dieterode an. Wenn ihr länger wandern möchtet, wählt eine der Runden durch den Eibenwald, zu den Klippen oder bei Creuzburg und nehmt euch dafür einen großen Teil des Tages Zeit.

Der Naturpark umfasst 858 km² im Westen Thüringens und verbindet die Hügel des Eichsfelds, die Wälder des Hainichs und das Werratal. Landwirtschaft, Dörfer und gepflegte Wiesen und Weiden gehören dazu. Der Nationalpark Hainich ist ein eigenständig verwaltetes Schutzgebiet innerhalb dieser größeren Landschaft. Für seinen zum Weltnaturerbe gehörenden alten Buchenwald, den Baumkronenpfad und die Besucherzentren lohnt sich ein eigener Ausflug. Die hier vorgestellten Wanderungen liegen im Eichsfeld und im Werratal.

Fürstenhagen eignet sich besonders gut zum Einstieg. In den ehemaligen Bahnhofsgebäuden sitzt heute die Naturparkverwaltung, während der alte Wasserturm die Mitmachausstellung „Mach’s nachhaltig!“ beherbergt. Draußen findet ihr Sinnesbeete, einen Bauerngarten und ein Baumhaus. Kinder können in Ruhe entdecken, ohne eine lange Wanderung schaffen zu müssen. Die Gartenbeete sind angepflanzte Schauflächen; die Eiben am nahen Lengenberg gehören dagegen zu einem natürlichen Waldbestand.

An den Dieteröder Klippen schaut ihr weit über die Hügel und Täler des Eichsfelds. Achtet anschließend auf den niedrigen, blütenreichen Bewuchs neben dem Weg. Beweidung hilft, diese Kalkmagerrasen offen zu halten. In Creuzburg geben Fluss, Steinbrücke und Burg der Wanderung einen anderen Charakter: Ihr steigt über die Werra hinauf, genießt die Aussicht und kehrt durch die Stadt zurück. Mach deinen Besuch zur Safari! Nutze die Snappit-App, um Wildtier-Sichtungen hier zu scannen und zu loggen.

Der Wasserturm und die Bahnhofsgebäude in Fürstenhagen erinnern an die frühere Bahnstrecke Heiligenstadt–Schwebda. Heute nutzen Wander- und Radwege Teile ihrer Trasse. Anderswo folgt das Grüne Band der ehemaligen innerdeutschen Grenze: Die einst geteilte Landschaft bildet heute eine lange Verbindung aus Lebensräumen und Erinnerungsorten. Der Naturpark führt diese menschlichen Geschichten mit Wäldern, bewirtschafteten Flächen und Flusstälern zusammen.

Was ihr hier machen könnt

Mit jüngeren Kindern könnt ihr den 1,5 km langen Pirschpfad ab dem zentralen Spielplatz mit Bushaltestelle in Dieterode gehen. Sucht mithilfe des Mitmachflyers nach 17 lebensgroßen Tiersilhouetten. Gesucht werden aufgestellte Figuren; Begegnungen mit den lebenden Tieren sind damit nicht versprochen. Auf der Runde gibt es einen Anstieg und eine Unterführung mit Treppen.

Für einen Waldtag wählt ihr den 6,9 km langen Eibenweg ab dem Besucherparkplatz Fürstenhagen. Durch die Buchen- und Eibenwälder am Lengenberg geht es wieder zum selben Parkplatz zurück. Ein zusätzlicher Besuch im Naturparkzentrum verlängert die Strecke um etwa 350 m je Richtung. Damit kommt ihr auf ungefähr 7,6 km, noch ohne die Wege auf dem Gelände.

Für weite Ausblicke bietet sich der vollständige, 7,6 km lange TOP-Wanderweg Dieteröder Klippen ab der Dorfmitte von Dieterode an. Er verbindet den ehemaligen Bahndamm mit Wald und Kalkhängen. Die ausgeschilderte Abkürzung über eine Treppe ist eine mögliche Alternative und gehört nicht zur hier berechneten vollständigen Runde. Wenn ihr am Naturparkzentrum Fürstenhagen startet, kommt der Verbindungsweg hinzu.

Im Werratal beginnt und endet der 6,6 km lange TOP-Wanderweg Creuzburg am Wanderparkplatz an der Werrabrücke. Folgt der empfohlenen Richtung gegen den Uhrzeigersinn hinauf zu den Ebenauer Köpfen, durch den Wald zum Wisch und anschließend durch Creuzburg zurück. Der steile Auf- und Abstieg macht die Runde anspruchsvoller, als die Länge vermuten lässt.

Saisonale Infos

Schaut vor dem Start in die aktuellen Hinweise des Naturparks und auf die Seite eurer gewählten Route. Nasser Kalkstein, schlammige Waldwege und Laub können euch deutlich langsamer vorankommen lassen. Meidet den Wald bei starkem Wind und offene Aussichtspunkte bei Gewitter. Nehmt bei Hitze zusätzliches Wasser für die sonnigen Hänge mit. Beachtet vorübergehende Absperrungen und Weidezäune.

Barrierefreiheit

Das Naturparkzentrum Fürstenhagen beschreibt sein Außengelände als mit dem Rollstuhl zugänglich. Dazu gehören Sinnesbeete in geeigneter Höhe sowie tastbare Beschriftungen und Brailleschrift. Die oberen Ausstellungsetagen im Wasserturm erreicht ihr über Treppen. Die vier Wanderungen haben andere Voraussetzungen als das zugängliche Außengelände: Der Pirschpfad führt durch eine Unterführung mit Treppen, an den Dieteröder Klippen gibt es Steigungen und eine mögliche Treppenabkürzung, der Eibenweg verläuft auf Waldwegen und in Creuzburg wartet ein schmaler, steiler Aufstieg. Klärt eure konkreten Mobilitätsbedürfnisse und den Toilettenzugang vor der Anreise mit dem Zentrum.

Nicht verpassen

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Dunkelgrüne Eiben unter dem Buchendach am Lengenberg

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Weite Blicke über das Eichsfeld von den Dieteröder Klippen

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Siebzehn Tiersilhouetten auf dem Pirschpfad Dieterode

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Das Werratal, die Ebenauer Köpfe und die Burg Creuzburg

Ein weites Panorama von den Dieteröder Klippen über Felder, bewaldete Hügel und Täler.

Südblick von den Dieteröder Klippen am 14. Oktober 2019. Felder und Waldflächen machen die vielfältig genutzte Landschaft des Eichsfelds sichtbar.

ErwinMeier / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Creative Commons

Spaziergänge und Routen

Pirschpfad Dieterode

Folgt dem Wegzeichen mit dem Fuchs und sucht nach den Tiersilhouetten. Mit der Mitmachkarte wird daraus eine gemeinsame Aufgabe für Kinder und Erwachsene.

Die Runde ist nicht stufenlos. Wenn Treppen für euch ein Hindernis sind, wählt stattdessen das Gelände des Naturparkzentrums.

Pirschpfad Dieterode

Eibenweg am Lengenberg

Eine Waldrunde zwischen natürlich wachsenden Eiben unter Buchen. Der Naturpark empfiehlt, gegen den Uhrzeigersinn zu gehen.

Für diese Waldrunde liegt hier keine vollständige Prüfung der Rollstuhl- oder Kinderwageneignung vor.

Eibenweg am Lengenberg

TOP-Wanderweg Dieteröder Klippen

Eine abwechslungsreiche Wanderung durch das Dorf, entlang der Hecken am ehemaligen Bahndamm und durch Wald zu den Aussichtspunkten auf den Kalkfelsen. Für die vollständige Strecke folgt ihr der ausgeschilderten Runde ohne Treppenabkürzung.

Rechnet nicht mit einem durchgehend festen, ebenen Weg. Haltet Kinder von den Klippenrändern fern und nutzt die ausgeschilderte Strecke.

TOP-Wanderweg Dieteröder Klippen

TOP-Wanderweg Creuzburg

Geht von der Werrabrücke gegen den Uhrzeigersinn zu den Ebenauer Köpfen, zum Eschenborn und zum Wisch. Über die Gottesackerkirche, die Burg und den Marktplatz kommt ihr zurück.

Eine Hügelwanderung, für die ihr trittsicher sein solltet. Sie ist keine barrierefreie Uferpromenade.

TOP-Wanderweg Creuzburg

Ein kurzer Familienausflug

Fahrt für den 1,5 km langen Pirschpfad direkt nach Dieterode und lasst anschließend noch Zeit für den Spielplatz. Wenn ihr auch nach Fürstenhagen möchtet, reist gesondert dorthin oder plant die längere Gehstrecke ein: Zwischen Zentrum und Dorf liegen etwa 2 km je Richtung.

Ein ausgedehnter Wandertag

Wählt den Eibenweg für einen Waldtag, die Dieteröder Klippen für Ausblicke oder Creuzburg für eine Runde mit Fluss und Stadt. Packt ein Mittagspicknick ein und lasst den restlichen Tag offen. In Fürstenhagen passt ein Ausstellungsbesuch gut als mögliche Ergänzung, wenn ihr die Öffnungszeiten bestätigt habt.

Aktivitäten

Gemeinsam nach Tierfiguren suchen

Auf dem Pirschpfad kann eine Person den Mitmachflyer halten, während eine andere den nächsten Wegabschnitt im Blick behält. Wechselt die Rollen regelmäßig. Vergleicht die Umrisse der Figuren mit ihren Namen. Um alle zu entdecken, müsst ihr den Weg nicht verlassen.

Zwei Waldfotos machen

Fotografiert vom Eibenweg aus einmal hinauf ins Buchendach und einmal die Eiben darunter. Vergleicht das Licht und die Blattformen, ohne etwas zu pflücken.

Eine Idee mit nach Hause nehmen

In der Wasserturmausstellung sucht sich jeder eine Idee für einen nachhaltigeren Alltag aus, die sich auszuprobieren lohnt. Entdeckt anschließend die Sinnesbeete draußen und vergleicht den Garten mit dem Wald ringsum. Die Kräuter in den Beeten sind angepflanzt.

Bei geöffnetem Wasserturm nach drinnen

Die kostenlose Ausstellung „Mach’s nachhaltig!“ bietet Familien in Fürstenhagen eine Möglichkeit, Zeit drinnen zu verbringen. Prüft die eigenen Öffnungszeiten der Ausstellung, statt für alle Gebäude des Zentrums dieselben Zeiten anzunehmen. Zu den oberen Etagen führen Treppen. Wenn Unwetter angekündigt sind oder der Zugang unklar ist, hebt euch die offenen Aussichtspunkte und Waldwanderungen für einen anderen Tag auf.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Achtet auf dem Eibenweg auf dunkelgrüne, immergrüne Nadeln unter dem höheren Buchendach. Fotografiert vom Weg aus und pflückt oder probiert keine Pflanzenteile der Eibe.

Vergleicht die glatten, grauen Buchenstämme mit den dunkleren Eiben darunter. Ein weiter gefasstes Waldfoto kann die beiden Schichten besser zeigen als die Nahaufnahme eines einzelnen Baums.

Legt bei ruhigem, sonnigem Wetter eine Pause am blütenreichen Kalkmagerrasen ein. Wartet, bis sich ein Falter vom Weg aus gut sichtbar niederlässt, und nutzt den Zoom. Übersteigt keine Zäune und betretet die kurzrasigen Flächen nicht.

Schaut von einem öffentlichen Weg an einem klaren Bach auf herausragende Steine. Vielleicht sitzt dort ein dunkler, rundlicher Vogel mit weißer Brust. Haltet Abstand und wartet; untersucht keine Hohlräume oder Brückenunterseiten.

Diese seltene Feuchtwiesenpflanze ist auf den vorgestellten Wegen an trockenen Hängen nicht verlässlich zu sehen. Bei einer öffentlichen botanischen Führung könnt ihr mehr über sie erfahren. Fotografiert sonst nur Pflanzen, die von einem erlaubten Weg aus sichtbar sind. Betretet keine Wiese, um nach ihr zu suchen.

Sucht von einem sicheren, offenen Aussichtspunkt den Himmel über den Feldern nach einem kreisenden Vogel mit deutlich gegabeltem Schwanz ab. Haltet die Kamera bereit, lasst den Vogel aber weiterziehen, ohne ihm über landwirtschaftliche Flächen zu folgen.

Beobachtet in der wärmeren Jahreszeit vom öffentlichen Weg aus die Spitzen der Hecken. Ein Fernglas hilft mehr, als näher heranzugehen. Lasst Dornbüsche und Vögel, die wiederholt an dieselbe Stelle zurückkehren, ungestört.

Zwei Schichten im Wald

Die Eiben am Lengenberg wachsen unter einem Buchendach. Auch umgestürztes Holz gehört zum Lebensraum. Schaut es euch dort an, wo es liegt, ohne es umzudrehen oder den Weg zu verlassen. Die Eiben sind wild wachsende Bäume, auch wenn Schutzmaßnahmen ihnen an manchen Stellen helfen, Verbiss zu überstehen.

Magerrasen braucht Beweidung

Der niedrige Bewuchs an den Dieteröder Klippen bietet Blumen und Schmetterlingen Lebensraum, weil die Flächen offen bleiben. Die Beweidung zur Landschaftspflege bremst das Aufkommen von Gehölzen. Ziegen oder Schafe hinter Zäunen sind gehaltene Nutztiere; ihre Beobachtung zählt nicht als Wildtiersichtung.

Bäche und Feuchtwiesen

Sauberes Fließwasser bietet Wasseramseln Lebensraum. Auf Feuchtwiesen wachsen andere Pflanzen als an den trockenen Kalkhängen. Das Breitblättrige Knabenkraut ist hier selten geworden. Genießt diese Lebensräume von öffentlichen Wegen aus und lasst Ufer und Vegetation unversehrt.

Aus der Grenze wird eine Verbindung

Das Grüne Band verbindet Lebensräume für Tiere und Pflanzen mit den sichtbaren Spuren und Erinnerungen an die frühere Grenze. Wählt einen offiziellen Wanderabschnitt und lest die Erläuterungen vor Ort. So nehmt ihr alte Bauwerke nicht nur als Teil der Landschaft wahr.

Geschichten und Entdeckungen

Ein Bahnhof mit neuem Leben

Der Bahnbetrieb endete lange bevor hier ein Besucherzentrum entstand. Wasserturm, Gebäude und die heute anders genutzte Bahntrasse prägen noch immer, was ihr in Fürstenhagen sehen und unternehmen könnt.

Ein altes Schutzgebiet im großen Naturpark

Der Lengenberg wurde 1961 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Sein geschützter Wald hat innerhalb der viel größeren Naturparklandschaft eine eigene Naturschutzgeschichte.

Die passende Jahreszeit

Nehmt euch im Frühling Zeit für die Formen und Strukturen im Wald, bevor sich das Blätterdach schließt. Plant im Sommer Pausen zum Beobachten von Schmetterlingen am Kalkmagerrasen ein und nehmt Sonnenschutz für die offenen Aussichtspunkte mit. Im Herbst könnt ihr die immergrünen Eiben mit dem sich färbenden Buchenlaub vergleichen. An kurzen Wintertagen lässt sich ein Besuch im Naturparkzentrum flexibler gestalten als eine längere Runde an abgelegenen Hängen, sofern die Ausstellung geöffnet ist.

Anreise und praktische Tipps

Das Naturparkzentrum Fürstenhagen liegt Am Lengenberg 40, 37318 Uder OT Fürstenhagen. Nutzt den Besucherparkplatz und plant von dort etwa 350 m Fußweg je Richtung zum Zentrum ein. Auf dem Gelände gibt es Sinnesbeete, einen Garten, ein Baumhaus und einen Teich. Die Wander-Rast bietet zu ihren Öffnungszeiten Speisen an. Fragt direkt nach Toilettenzugang und Gastronomie. In Dieterode dient der zentrale Spielplatz als Startpunkt des Pirschpfads.

Für die Anreise nach Fürstenhagen bieten sich die Bahnhöfe Heilbad Heiligenstadt und Uder an. Prüft dazu den aktuellen Fahrplan der Linie 12 von EW Bus. Im Umleitungsfahrplan werden Schultage, Schulferien und RufBus-Fahrten unterschieden. Fahrten mit dem Kürzel R müsst ihr mindestens 60 Minuten vor Abfahrt anmelden. Für R1 gilt eine frühere Anmeldefrist montags bis freitags bis 16:00 Uhr; klärt die genaue Fußnote mit EW Bus unter 03605 515253. Aus dem Fahrplan für Montag bis Freitag lässt sich kein passender Samstags- oder Sonntagsausflug ableiten. Das Zentrum gibt etwa 400 m Entfernung zum öffentlichen Nahverkehr an. Dieser Fußweg kommt in jeder Richtung hinzu. Nach Creuzburg fährt die VGW-Linie 170 von Eisenach aus. Prüft für euren Reisetag die passende Haltestelle, den anschließenden Fußweg und die Rückfahrt. Zugangswege von Bushaltestellen sind in den vier angegebenen Rundstrecken nicht automatisch enthalten.

Für einen möglichst zugänglichen Besuch bietet sich vor allem das Außengelände des Naturparkzentrums an. Dort werden Hochbeete sowie tastbare Informationen und Brailleschrift ausdrücklich beschrieben. Daraus folgt jedoch keine Zusage für den Zugang zum Baumhaus, zu jedem Spielelement oder zu den oberen Wasserturmetagen. Die Ausstellung verteilt sich auf vier Etagen, die über Treppen verbunden sind. Fragt nach Parkmöglichkeiten, verfügbaren Toiletten und euren individuellen Anforderungen. Keine der vier vollständigen Wanderrunden wird hier als unabhängig auf Rollstuhleignung geprüft vorgestellt.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

7

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Einen Teil des Parks auswählen

Fürstenhagen, Dieterode und Creuzburg sind unterschiedliche Ausgangspunkte. Plant die Wege dazwischen ein; der gesamte Naturpark lässt sich nicht wie ein einzelnes Ausflugsziel zu Fuß durchqueren.

Zuerst den Rückbus planen

Die Linie 12 von EW Bus fährt Fürstenhagen an. Dabei gelten Unterschiede zwischen Schultagen, Ferien und RufBus-Fahrten. Prüft den aktuellen Umleitungsfahrplan und meldet einen nötigen RufBus an. Geht am Wochenende nicht von einer passenden Rückfahrt aus.

Den passenden Parkplatz nutzen

Wählt den Besucherparkplatz Fürstenhagen, einen Parkplatz im Dorf Dieterode oder den Wanderparkplatz an der Werrabrücke in Creuzburg. Beachtet die Beschilderung und haltet land- und forstwirtschaftliche Zufahrten frei.

Den Turm gesondert prüfen

Der Eintritt ins Naturparkzentrum und in die Wasserturmausstellung ist frei. Bestätigt die eigenen Öffnungszeiten der Ausstellung, besonders am Wochenende, bevor ihr fest mit einem Besuch drinnen plant.

Verpflegung dabeihaben

Nehmt Wasser und ein Picknick mit. Die Wander-Rast in Fürstenhagen ist eine mögliche Einkehr. Prüft ihre Öffnungszeiten, statt nach einer langen Wanderung fest darauf zu bauen.

Vom Weg aus beobachten

Lasst Blumen, Totholz und Bachufer ungestört. Führt Hunde nah bei euch an der Leine, beachtet örtliche Schilder und füttert keine Weidetiere.

Kleine Kinder nah bei euch halten

An Aussichtspunkten liegt steiles Gelände in der Nähe, auf dem Pirschpfad gibt es Treppen und auf dem Besuchergelände einen Teich. Bleibt an diesen Stellen zusammen.

Häufig gestellte Fragen

Zum größeren Naturpark gehört die Landschaft des Hainichs. Der Nationalpark hat jedoch eine eigene Verwaltung, eigene Regeln und eigene Besucherangebote. Plant einen gesonderten Hainich-Tag, wenn ihr vor allem zum Baumkronenpfad oder in den Welterbe-Buchenwald möchtet.
Der 1,5 km lange Pirschpfad beginnt am zentralen Spielplatz in Dieterode und endet wieder dort. Er ist kurz genug für eine gemütliche Suche nach den Tierfiguren. Wegen der Treppen und Anstiege ist er aber keine stufenlose Kinderwagenrunde.
Ja, plant dafür den Zugangsweg ein. Im Flyer des Zentrums sind etwa 400 m bis zum Rundweg angegeben, die ihr auch wieder zurückgehen müsst. Zur vollständigen Runde kommen dadurch ungefähr 0,8 km hinzu. Wege vom Parkplatz oder von der Bushaltestelle zählen zusätzlich. Wenn ihr in Dieterode startet, bleibt die Streckenplanung einfacher.
Besucht die Wasserturmausstellung in Fürstenhagen, sofern sie geöffnet ist. Sie beschäftigt sich mit dem Naturpark und nachhaltigen Entscheidungen im Alltag. Prüft den Zugang vor der Anreise; Garten und Baumhaus bleiben Angebote im Freien.

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