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ParkSachsen-Anhalt, Deutschland

Naturpark Harz/Sachsen-Anhalt

Hier führen schon kurze Wege von den Dorfstraßen in steile Waldhänge; wer mehr Zeit mitbringt, verbindet Aussichtspunkte, Waldgeschichten und einen Höhlenbesuch.

Über diesen Ort

Hier führen schon kurze Wege von den Dorfstraßen in steile Waldhänge; wer mehr Zeit mitbringt, verbindet Aussichtspunkte, Waldgeschichten und einen Höhlenbesuch. Sucht euch für den ersten Familienausflug einen Ausgangsort aus: Treseburg für eine kurze, aber hügelige Runde, Rübeland für die Felslandschaft oder Alexisbad für den Waldhofmännchenweg.

Der große Naturpark in Sachsen-Anhalt wurde 2003 ausgewiesen. Wälder, Wiesen und Siedlungen bilden eine bewohnte Landschaft, die Bergbau, Forstwirtschaft und Wasser geprägt haben. Auch der sachsen-anhaltische Teil des Nationalparks Harz gehört dazu. Die beiden Schutzgebietskategorien haben jedoch unterschiedliche Aufgaben und eigene Regelungen für Besuche. Die Ausflüge hier konzentrieren sich auf Bodetal, Rübeland und Selketal. Der benachbarte Naturpark in Niedersachsen und der Naturpark Mansfelder Land sind eigenständig ausgewiesene Gebiete.

Lasst im Bodetal den Blick vom fließenden Wasser zu den Felswänden und hinauf in die Bäume wandern. An schattigen Hängen wachsen Mischwälder; wärmere, trockenere Hänge bieten anderen Pflanzen Platz. Vielleicht entdeckt ihr eine Wasseramsel auf einem Stein im Fluss. Blätter, Baumstämme und Farne sind die verlässlicheren Fotomotive. Im Selketal erinnern Spuren der Erzverarbeitung und wasserkraftbetriebenen Industrie an frühere Zeiten. Heute lohnt es sich, die umliegenden Wälder in Ruhe zu erkunden.

Auch die Geschichten gehören zum Ausflug. Die hufförmige Vertiefung auf der Roßtrappe wird mit Brunhildes sagenhaftem Sprung über das Tal verbunden. Am Waldhofmännchenweg stellen Holzfiguren den Kindern Fragen zum Knobeln. Lasst euch Zeit für eine schöne Entdeckung, statt den ganzen Naturpark an einem Tag schaffen zu wollen. Mach mehr aus deinem Abenteuer: Lade die Snappit-App herunter, um einheimische Arten zu bestimmen.

Der Bergbau erklärt vieles an Orten, die heute ruhig wirken. In Silberhütte waren seit dem 17. Jahrhundert Erzaufbereitungsanlagen und eine Schmelzhütte in Betrieb; die Hammerwerke des Selketals nutzten die Kraft des Wassers. Der Waldhof vermittelt heute an diesem früheren Industriestandort Umweltwissen. Die Hermannshöhle wurde 1866 bei Straßenbauarbeiten entdeckt. Die Ausweisung des Naturparks im Jahr 2003 verbindet diese Kulturgeschichte mit der Pflege von Wäldern, Tälern und Wiesen.

Was ihr hier machen könnt

Die kürzeste vollständige Runde ist der Burgrundweg in Treseburg, Terrainkurweg 11: ungefähr 2 km von der Kirche zurück zur Kirche. Ihr überquert die Bode und steigt durch Eichenwald zum alten Burgplatz und zum Denkmal hinauf. Der steile Auf- und Abstieg macht daraus eine kleine Wanderung, keinen gemütlichen Uferspaziergang.

Mit älteren, trittsicheren Kindern eignet sich der 5,1 km lange Rundweg um den Höhlenort Rübeland für einen halben Tag. Start und Ziel ist der Parkplatz Mühlental. Hoher Kleef und Schornsteinberg zeigen euch den Ort aus verschiedenen Blickwinkeln. Nehmt ein Heft der Harzer Wandernadel für die Stempel 88 und 89 mit. Schmale Pfade, Straßen- und Bahnquerungen sowie der steile Anstieg oberhalb des Freibads Bodeperle erfordern Aufmerksamkeit. Für Kinderwagen ist die Runde ungeeignet.

Für einen längeren Waldtag bietet sich die 11,31 km lange Waldhofmännchen-Runde ab Bahnhof Alexisbad an. Die Holzfiguren und die Spiel- und Lernangebote des Waldhofs Silberhütte sorgen unterwegs für Abwechslung. Es gibt Anstiege und einen steilen Abstieg, der teilweise über Treppen führt. Der kürzere, veröffentlichte Waldhofmännchenweg ist eine 3,74 km lange einfache Strecke vom Ortsausgang Alexisbad zum Waldhof. Er ist keine Runde von Bahnhof zu Bahnhof: Für die Rückfahrt braucht ihr einen passenden Zug und zusätzliche Fußwege zu beiden Bahnhöfen.

Ein weiterer Einstieg mit Geschichten wartet an der Annenbrücke in Meisdorf. Dort begrüßen euch Josephine und Konrad auf dem Naturerlebnispfad durch das Selketal. Erkundet ein überschaubares Stück und geht denselben Weg zurück. Bis zur Selkemühle sind es auf dem vollständigen Pfad 9,59 km pro Richtung, also rund 19,2 km mit Rückweg. Alle 36 Stationen zusammen ergeben deshalb eine ausgedehnte Tagestour und keine kurze Kinderrunde.

Für die bekannten Schluchtblicke plant ihr einen eigenen Stopp in Thale ein. Der Sessellift fährt zur Roßtrappe, die Kabinenbahn zum Hexentanzplatz auf der anderen Talseite. Fahrt mit derselben Bahn zurück, wenn ihr einen langen Abstieg zu Fuß vermeiden möchtet. In Rübeland ergänzt eine gebuchte Führung durch die Hermannshöhle den Tag um etwa 50 Minuten zwischen Tropfsteinformationen und Kristallkammer.

Saisonale Infos

Die untere Bodetalschlucht zwischen Thale und Treseburg wird im Winter wegen Eisglätte gesperrt. Prüft vor dem Aufbruch die aktuellen Hinweise; auch mehrere andere nummerierte Terrainkurwege bei Treseburg sind als gesperrt aufgeführt. Der Waldhofmännchenweg wird nicht geräumt und ist bei Schnee und Eis ungeeignet. Die Baumannshöhle ist vom 2. bis 13. November 2026 geschlossen, die Hermannshöhle vom 14. November 2026 bis zum Frühjahr 2027. Schaut in den Höhlenkalender, bevor ihr einen Höhlenbesuch als Regenalternative einplant.

Barrierefreiheit

Die drei beschriebenen Rundwege haben Steigungen, unebene Abschnitte oder Stufen; keiner wird hier als rollstuhlgeeignete Route empfohlen. Die Rübeländer Runde und der Abstieg über Treppen am Waldhofmännchenweg sind für Kinderwagen ungeeignet. Beide Schauhöhlen haben viele Treppen und können weder mit Rollstuhl noch mit Kinderwagen besucht werden. Für einen Ausblick mit weniger Gehaufwand fragt bei den Seilbahnen Thale nach der Kabinenbahn zum Hexentanzplatz und dem gesamten Zugang. Die angegebenen Höchstmaße für mitgenommene Mobilitätshilfen liegen bei 70 cm Breite und 100 cm Länge. Lasst euch vom Personal bestätigen, was für eure Bedürfnisse möglich ist. Der Sessellift zur Roßtrappe nimmt keine Kinderwagen mit.

Nicht verpassen

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Die Felsen des Bodetals und die Sage vom Hufabdruck auf der Roßtrappe

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Drei vollständige Rundwege mit ungefähr 2 km, 5,1 km und 11,31 km

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Hölzerne Waldfiguren, Naturrätsel und Wanderstempel

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Rübelands Aussichtspunkte und eine Führung durch die Hermannshöhle

Eine Wasseramsel mit weißer Brust, braunem Kopf und dunklen Flügeln steht auf einem Stein zwischen Wasserwellen.

Die Wasseramsel gehört zu den charakteristischen Brutvögeln am Bodeverlauf. Ihre weiße Brust und kompakte Gestalt helfen beim Erkennen. Die KI-Illustration ist ein Artenporträt und kein Sichtungsnachweis; beobachtet vom Weg aus und haltet Abstand.

Illustration: OpenAI image generation; editorial composition: Snappit

Spaziergänge und Routen

Burgrundweg Treseburg – Terrainkurweg 11

Eine kurze Runde durch den Ort und den Wald, mit Brücken, einem alten Stolleneingang, den ihr von außen betrachtet, und dem früheren Burgplatz.

Auch wenn die Runde kurz ist, ist sie weder eben noch als stufenfrei ausgewiesen. Wählt sie nur, wenn alle mit den steilen Abschnitten zurechtkommen.

Burgrundweg Treseburg – Terrainkurweg 11

Rundweg um den Höhlenort Rübeland

Verbindet Hoher Kleef und Schornsteinberg mit Wiesenblicken und Ausblicken auf den Ort. Die Stempel 88 und 89 sind für Kinder zwei gut erreichbare Etappenziele.

Für Kinderwagen und Rollstühle ungeeignet. Kinder sollten neben einem Erwachsenen bleiben. Bei rutschigem Boden verschiebt ihr die Runde besser.

Rundweg um den Höhlenort Rübeland

Waldhofmännchenweg: vollständige Runde ab Alexisbad

Nehmt euch einen ganzen Waldtag für die Holzfiguren und die Spiel- und Lernangebote am Waldhof. Auf dem Rückweg kommt ihr am Aussichtspunkt Verlobungsurne vorbei.

Für Familien, die bereits einen ganzen Wandertag mit Steigungen gewohnt sind. Die Stufen und unterschiedlichen Wegabschnitte machen die Tour für Kinderwagen und Rollstühle ungeeignet.

Waldhofmännchenweg: vollständige Runde ab Alexisbad

Naturerlebnispfad Meisdorf–Selkemühle mit Rückweg auf derselben Strecke

Eine lange Tour für erfahrene Wandernde, die alle Naturstationen im Selketal erkunden möchten. Die meisten Familien werden lieber ein kürzeres Stück vom Eingang aus hin- und zurückgehen.

Die gesamte Strecke eignet sich nicht als Spaziergang mit kleinen Kindern. Wenn ihr besondere Anforderungen an die Zugänglichkeit habt, fragt gezielt nach eurem geplanten Teilstück und dem Umkehrpunkt.

Naturerlebnispfad Meisdorf–Selkemühle mit Rückweg auf derselben Strecke

Eine kurze Runde in Treseburg

Geht den Burgrundweg bei trockenem Wetter, plant großzügig eine Stunde oder mehr ein und macht danach eine Pause im Ort. Lasst den Rest des Tages offen, statt noch die gesamte Schluchtwanderung anzuhängen.

Rübeland über und unter der Erde

Reserviert zuerst eure Höhlenführung. Plant die 5,1 km lange Aussichtsrunde darum herum, mit genug Zeit für Mittagessen und einen entspannten Rückweg. Prüft die saisonalen Schließzeiten, bevor ihr beide Unternehmungen fest miteinander verbindet.

Ein ganzer Waldtag im Selketal

Beginnt die 11,31 km lange Runde am Bahnhof Alexisbad und nehmt ein Picknick für den Waldhof mit. Lasst Zeit für die Lernstationen und den Aussichtspunkt auf dem Rückweg. Für eine mit dem Zug verkürzte Variante müsst ihr den aktuellen Fahrplan und die Zuwege zu den Bahnhöfen gesondert planen.

Aktivitäten

Der Wald erzählt

Lasst die Kinder bei den Waldhofmännchen erst die Frage auf einer Tafel beantworten, bevor ihr weitergeht. Vergleicht später etwas aus der Geschichte mit einer eigenen Entdeckung am Weg.

Ein Ort aus zwei Blickwinkeln

Vergleicht am Hohen Kleef und am Schornsteinberg, wo ihr den Fluss, die Häuser und den gegenüberliegenden Hang seht. Fotografiert von einem sicheren Standplatz aus und schaut euch die Bilder beim Picknick gemeinsam an.

Ein kleines Abenteuer im Selketal

Beginnt mit Josephine und Konrad an der Annenbrücke in Meisdorf. Sucht euch ein paar Geschichten oder Mitmachstationen aus, vereinbart einen Umkehrpunkt und behaltet Kraft für den Rückweg. Ihr müsst nicht bis zur Selkemühle gehen.

Eine gebuchte Höhlenführung in Rübeland

Die Hermannshöhle bietet eine etwa 50-minütige Führung; im selben Ort könnt ihr auch die Baumannshöhle mit Führung besuchen. Beide Höhlen sind kalt und treppenreich. Fotografieren und Haustiere sind nicht erlaubt; prüft den aktuellen Besuchskalender. Die Hermannshöhle ist vom 14. November 2026 bis ins Frühjahr 2027 geschlossen, die Baumannshöhle vom 2. bis 13. November 2026.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut euch die glatten Stämme und das Blätterdach über dem Weg an. Schon ein einzelner Baum, seine gefallenen Blätter und das Licht darunter ergeben eine schöne kleine Fotoserie. Dafür müsst ihr nichts Seltenes suchen.

Vergleicht die großen, gelappten Blätter mit denen der Buchen daneben. Fotografiert ein Blatt dort, wo es liegt, oder einen tiefen Zweig vom Weg aus. Auch der gemischte Wald als Ganzes ist ein schönes Motiv.

Achtet auf kleine Pflanzen, deren Blätter in Quirlen um den Stängel stehen. Macht eure Nahaufnahme vom Weg aus und lasst die Pflanzen unberührt. Bitte weder pflücken noch probieren.

Diese Waldpflanze hält als Fotomotiv geduldiger still als ein Vogel. Wenn ihr sie neben einem öffentlichen Weg seht, fotografiert zunächst die ganze Pflanze und danach einzelne Details. Betretet dafür nicht den bewachsenen Hang.

Sucht vom Weg aus nach Farnwedeln an schattigen, feucht wirkenden Stellen. Mehrere Farnarten sehen sich ähnlich. Ein scharfes Foto hilft bei der späteren Bestimmung; biegt dafür keinen Wedel um und fasst ihn nicht an.

Legt eine stille Pause ein, wo ihr vom öffentlichen Weg auf den Fluss schauen könnt. Sucht freie Steine nach einem kompakten Vogel mit leuchtend weißer Brust ab. Schon ein kurzer Blick ist ein schöner Fund; steigt dafür nicht zum Wasser hinunter.

Achtet am Wasserrand auf einen langschwänzigen Vogel, der flink zwischen Sitzplätzen wechselt. Ein Fernglas hilft bei größerem Abstand. Bleibt auf dem Weg und überlasst dem Vogel, wie nah er kommen möchte.

Schaut in der wärmeren Jahreszeit nach oben, statt nach Bruthöhlen zu suchen. Eine Besonderheit dieser Täler sind Mauersegler, die in Bäumen brüten. Schon ihre Silhouette im Flug kann eine eindrückliche Beobachtung sein.

Lauscht bei einer stillen Waldpause. Wenn sich ein Vogel bewegt, sucht die Stämme vom Weg aus mit den Augen ab. Ein guter Blick kann kurz bleiben. Spielt keine Vogelrufe ab, nähert euch keinen Bruthöhlen und folgt Rufen nicht abseits öffentlicher Wege.

Buchen- und Mischwälder in den Tälern

Achtet auf den Wechsel zwischen geschlossenem Blätterdach, laubbedecktem Boden und farnreichen Schattenhängen. Die Wälder des Bodetals unterscheiden sich je nach Gestein, Feuchtigkeit und Lage zur Sonne.

Flüsse mit bewaldeten Ufern

Bode und Selke verbinden Wald und Wasser. Beobachtet von vorhandenen Wegen und Brücken aus. Fließendes Wasser, Uferbäume und ein vorbeikommender Flussvogel lassen sich fotografieren, ohne das Flussbett zu betreten.

Offene Wiesen und felsige Aussichtspunkte

Auf der Rübeländer Runde wechseln sich bewaldete Hänge und offene Wiesenblicke ab. Bleibt auf dem markierten Weg, damit Blumen und dünne Bodenschichten an den Hängen ungestört bleiben.

Geschichten und Entdeckungen

Ein bekannter Vogel wohnt anders

Mauersegler verbindet man meist mit Gebäuden. In alten Wäldern des Bode- und Selketals gibt es jedoch baumbrütende Bestände. Diese Besonderheit zeigt, wie wertvoll alte Bäume sind. Sucht deshalb bitte nicht nach besetzten Höhlen.

Fels und Sage nebeneinander

Im Granit der Roßtrappe sind Quarzadern zu erkennen. Die berühmte Vertiefung regte die Geschichte von Brunhilde und ihrem Pferd an. Erzählt sie als Sage, während ihr das echte Gestein unter euren Füßen betrachtet.

Die passende Jahreszeit

Eine Alternative fürs Wetter planen

Nutzt einen klaren Tag für Rübelands steile Aussichtspunkte. Für einen ruhigeren Ausflug mit weniger Strecke bietet sich das Beobachten im Wald an. Bei Eis ist die untere Bodetalschlucht gesperrt, und der Waldhofmännchenweg kommt ebenfalls nicht infrage. Prüft den Höhlenkalender rechtzeitig vor einem Winterbesuch: Wenn eine Höhle geöffnet ist, muss das nicht für beide gelten.

Anreise und praktische Tipps

Die Orte als Ausgangsbasis nutzen

Am Waldhof gibt es Spielangebote im Freien, Lernstationen und geschützte Rastplätze. In Rübeland liegen die öffentlichen Toiletten außerhalb, gegenüber der Baumannshöhle. Ausflugsziele und Gaststätten haben eigene Öffnungszeiten. Nehmt das Nötigste mit, statt auf einen Einkauf unterwegs zu setzen.

Jeden Ausgangspunkt einzeln planen

Prüft für Rübeland einen HVB-Bus aus Richtung Wernigerode oder Blankenburg und den Fußweg von eurer Haltestelle. Die offizielle Runde beginnt am gebührenpflichtigen Parkplatz Mühlental. Für die Seilbahnen in Thale liegt der ebenfalls gebührenpflichtige Parkplatz Bodetal an der Parkstraße 1a. Die HSB fährt Alexisbad und Silberhütte an. Bevor ihr eine Wanderung mit dem Zug verkürzt, prüft den für euren Tag gültigen Fahrplan, aktuelle Meldungen und die Fahrkartenregelungen.

Die Seilbahn ist nur ein Teil des Weges

Die Kabinenbahn zum Hexentanzplatz kann Mobilitätshilfen passender Größe im Rahmen der Vorgaben und Absprachen des Betreibers mitnehmen. Fragt nach dem Einstieg, dem Weg vom Parkplatz und den Wegen, die ihr oben nutzen möchtet. Daraus lässt sich keine Zugänglichkeit der Roßtrappe, der Höhlen oder der Wanderrunden ableiten.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Den richtigen Start wählen

Die drei Rundwege beginnen an der Kirche in Treseburg, am Parkplatz Mühlental in Rübeland oder am Bahnhof Alexisbad. Von anderen Parkplätzen oder Unterkünften kommen Fußwege hinzu.

Zuerst die Rückfahrt prüfen

Für den 3,74 km langen Waldhofmännchenweg müsst ihr den Rückweg gesondert planen. Prüft den aktuellen HSB-Fahrplan und die Fahrplanänderungen, bevor ihr mit der Zugfahrt über eine Station zwischen Silberhütte und Alexisbad rechnet.

Picknick mitnehmen

Am Waldhof gibt es geschützte Rastplätze. Die Tourenbeschreibung weist allerdings darauf hin, dass in Silberhütte keine gastronomische Einkehr möglich ist. Nehmt für alle Wanderungen Wasser und Proviant mit.

Sicher fotografieren

Bleibt an einer sicheren Stelle auf dem Weg stehen, bevor ihr die Kamera benutzt. Haltet Kinder an steilen Hängen nah bei euch und nutzt ein Fernglas, statt an Flusssteine oder Felskanten heranzugehen.

Warme Kleidung für die Höhle

In Rübelands Höhlen herrschen etwa 8–9 °C. Zieht griffige Schuhe an, nutzt vor dem Einlass die Toiletten außerhalb und plant den Fußweg zum Eingang mit ein.

Die Kamera bleibt draußen

Fotografieren und Filmen sind in beiden Rübeländer Schauhöhlen verboten. Auch Haustiere dürfen nicht mit hinein.

Anreise passend zum Ausflug

Rübeland ist mit HVB-Bussen erreichbar. Alexisbad und Silberhütte haben Bahnhöfe der Selketalbahn; für den Meisdorfer Naturerlebnispfad nennt die Tourenbeschreibung die Haltestelle Allee. Prüft aktuelle Verbindungen und die letzte Rückfahrt.

Schutzgebiete respektieren

Bleibt auf markierten Wegen und beachtet die Schilder vor Ort. Lasst Pflanzen und Totholz liegen beziehungsweise stehen, führt Hunde nah bei euch und möglichst an der Leine. Betretet keine Stollen oder unerschlossenen Höhlen.

Häufig gestellte Fragen

Es sind unterschiedliche Schutzgebietskategorien, deren Grenzen sich überschneiden: Der sachsen-anhaltische Teil des Nationalparks liegt zugleich in diesem Naturpark. Die Wanderungen hier konzentrieren sich auf die östlichen Täler und Rübeland, nicht auf den Brocken. Auch die Naturparke in Niedersachsen und im Mansfelder Land sind eigenständig ausgewiesen.
Der Burgrundweg in Treseburg ist einschließlich Rückkehr zur Kirche ungefähr 2 km lang, hat aber steile Abschnitte. Für einen noch kürzeren Ausflug könnt ihr den Anfang des Meisdorfer Naturerlebnispfads erkunden. Kehrt um, wenn die Hälfte eurer verfügbaren Gehzeit vorbei ist.
Der steile, teilweise über Treppen führende Abstieg eignet sich nicht gut für einen Kinderwagen. Fahrt lieber direkt zum Waldhof und fragt beim Betreiber nach dem aktuellen Zugang zu den Bereichen, die ihr besuchen möchtet.
Plant jedes Ausflugsziel einzeln. Für Wanderwege, Parkplätze, Züge, Seilbahnen und Höhlenführungen gelten jeweils eigene Regelungen. Es gibt keinen gemeinsamen Eingang, an dem alle diese Ausflüge beginnen. Prüft bei den Betreibern, welche Fahr- oder Eintrittskarten ihr benötigt.
Auf einer Waldwanderung entdeckt ihr viel eher Pflanzen, Vogelstimmen und Landschaftsdetails, als dass ihr ein scheues Säugetier gut zu Gesicht bekommt. Beobachtet Vögel am Fluss von vorhandenen Wegen aus und freut euch über jede Sichtung, ohne dem Tier zu folgen.

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