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ParkNordrhein-Westfalen, Deutschland

Naturpark Hohe Mark

Sandige Heide, alte Eichenwälder und Wege mit kleinen Entdeckungen für Kinder machen die Hohe Mark zu einem schönen Ausflugsziel.

Über diesen Ort

Sandige Heide, alte Eichenwälder und Wege mit kleinen Entdeckungen für Kinder machen die Hohe Mark zu einem schönen Ausflugsziel. Für euren ersten Familienbesuch bieten sich die Westruper Heide bei Haltern am See oder die kurze Runde an der Waldpromenade in der Haard an. Den Diersfordter Wald könnt ihr euch für einen Tag vornehmen, an dem alle Lust auf mehr Wanderkilometer haben.

Der Naturpark umfasst fast 2.000 km² zwischen Münsterland, Niederrhein und nördlichem Ruhrgebiet. Dörfer, Höfe, Wälder und Schutzgebiete gehören ebenso dazu wie viele unterschiedliche Ausgangspunkte. Sucht euch für den Tag eine Ecke aus, statt zwischen allen sehenswerten Orten hin- und herzufahren.

In der Westruper Heide wechseln sich niedrige Heidepflanzen und Sandmagerrasen mit hohen, eigenwillig gewachsenen Wacholderbüschen ab. Schaut einmal genauer hin: Offener Sand, dichtes Gebüsch und alte Bäume bieten ganz unterschiedliche Verstecke. Deshalb sind die Wege hier besonders wichtig. Wer auf der markierten Route ruhig stehen bleibt, kann mit etwas Glück Tiere entdecken, ohne ihren Lebensraum zu zertreten.

In der Haard seid ihr stärker von Wald umgeben. Holzfiguren und Erlebnisstationen begleiten den Weg an der Grenze zwischen Wald und Feldern. Weiter westlich, bei Wesel, treffen im Diersfordter Wald alte Eichen auf die nassen Flächen des Großen Veens und den dunklen Heideweiher Schwarzes Wasser. Die frei lebenden Hirschkäfer und die großen Säugetiere im Gehege haben dabei ganz unterschiedliche Geschichten. Hirsche und Wildschweine, die ihr im Wildgatter seht, leben in einem eingezäunten, bewirtschafteten Gebiet; sie sind keine frei lebenden Tiere. Mach mehr aus deinem Abenteuer: Lade die Snappit-App herunter, um einheimische Arten zu bestimmen.

Die Westruper Heide steht seit 1937 unter Naturschutz. Ihre offene Landschaft ist jedoch durch jahrhundertelange Nutzung entstanden: Rodungen, Beweidung und das Abtragen von Grassoden entzogen dem Boden Nährstoffe und begünstigten Heidepflanzen. Heute verhindert die Landschaftspflege, dass wieder überall Bäume wachsen. Auch die alten Eichen im Diersfordter Wald erinnern an die Zeit, als Vieh zur Weide in den Wald getrieben wurde.

Was ihr hier machen könnt

In der Westruper Heide beginnt der Weg mit tastbarem Leitsystem am Zugang Seehof im Nordwesten. Die 2,9 km umfassen Hin- und Rückweg. Vier weitere, farbig markierte Themenrouten sind jeweils etwa 3–4 km lang und verlaufen überwiegend auf Sandwegen. Wählt an der Übersichtstafel eine davon aus, damit aus mehreren Abzweigungen nicht versehentlich eine viel längere Tour wird.

In der Haard startet die 3,3 km lange barrierearme Runde am Wanderparkplatz Haardgrenzweg, P57. Folgt den roten Sonnenzeichen zurück zum Ausgangspunkt. Die blau markierte Waldpromenade ist dagegen eine eigene, 5,5 km lange Strecke zwischen Forsthaus Haidberg und Stimbergpark. Wer sie ganz hin- und zurückgeht, kommt auf etwa 11 km.

Im Diersfordter Wald lassen sich Hirschkäferroute und Moorerlebnisweg ab dem Südeingang des Wildgatters zu einer etwa 6,5 km langen Wanderung verbinden. Folgt den Käfer- und Froschsymbolen und kehrt über den gemeinsamen Zugangsweg zum Parkplatz nahe Emmericher Straße/Bislicher Wald zurück. Im Moor geht es über unbefestigte Wege und Holzbohlen; Schuhe mit griffiger Sohle sind deshalb sinnvoll.

Geübte Wanderer können stattdessen den 15,5 km langen LandStreifer Diersfordter Wald wählen. Start und Ziel sind wahlweise der Parkplatz Schwarzes Wasser an der Strauchheide oder der Parkplatz Mühlenfeldstraße/Lindenberg. Die Tagestour verbindet Wald, Moor und Heideweiher. Ladet euch die offizielle Route herunter: Die erwähnte Abkürzung über A1 ist nicht vollständig ausgeschildert.

Saisonale Infos

Schaut vor dem Aufbruch in die aktuellen Streckenhinweise des Naturparks und beachtet Absperrungen vor Ort. Falls ihr euren Ausflug auf den Hohe Mark Steig ausdehnt: Ein Teil der Etappe 3 ist im September und Oktober wegen der Hirschbrunft gesperrt. Eine orange markierte Umgehung ist ausgeschildert. Das betrifft diesen Abschnitt, nicht den gesamten Naturpark. Nasse Bohlen können rutschig sein; bei starkem Wind solltet ihr den Wald meiden.

Barrierefreiheit

Die 3,3 km lange Runde in der Haard wird als barrierearm und für Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen geeignet beschrieben; es gibt viele Sitzmöglichkeiten. In der Westruper Heide sind der 2,9 km lange Hin- und Rückweg mit taktilem Leitsystem und die insgesamt etwa 3 km rollstuhlgerechten Wegeabschnitte unterschiedliche Angebote. Wählt mithilfe der Eingangstafel, was zu euch passt. Die sandigen Themenwege sind davon zu unterscheiden. Auch die befestigte Hirschkäferroute in Diersfordt macht den angrenzenden Moorerlebnisweg nicht rollstuhlgerecht: Dort erwarten euch unbefestigter Boden und Holzbohlen mit einseitigem Handlauf.

Nicht verpassen

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Wacholderformen und spätsommerliche Blüten in der Westruper Heide

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Holzskulpturen und Erlebnisstationen am Waldrand der Haard

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Der Bohlenweg durchs Große Veen am Diersfordter Wald

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Der dunkle, regenwassergespeiste Heideweiher Schwarzes Wasser zwischen Binnendünen

Regen fällt auf einen dunkelbraunen Weiher mit sandigem Ufer. Ein vergrößerter Ausschnitt zeigt Pflanzenreste in braun getöntem Wasser.

Schematische KI-Illustration zum Schwarzen Wasser: Der Heideweiher wird von Regen gespeist; Huminstoffe aus der Moorvegetation erklären die dunkle Farbe. Kein maßstäblicher Gewässerquerschnitt.

Illustration: AI-generated for Snappit; factual sources credited in image and manifest.

Spaziergänge und Routen

Taktiler Hin- und Rückweg in der Westruper Heide

Folgt ab dem Zugang Seehof dem Weg mit taktilem Leitsystem und kehrt auf dem vorgesehenen Rückweg zurück. Orientiert euch vor dem Losgehen an den tastbaren Übersichtstafeln.

Ein tastbares Leitsystem und rollstuhlgerechte Wege erfüllen unterschiedliche Bedürfnisse. Schaut auf den Eingangsplan und erkundigt euch bei Bedarf nach dem aktuellen Zustand des Untergrunds.

Taktiler Hin- und Rückweg in der Westruper Heide

Barrierearme Runde in der Haard

Folgt den roten Sonnenzeichen durch den Wald und zurück an den Waldrand. Lasst Zeit für eine Pause auf einer Bank und einen Blick über die Felder.

Naturpark und RVR beschreiben diese Runde als geeignet für Rollstuhl, Rollator und Kinderwagen. Fragt nach den aktuellen Bedingungen und dem Weg vom Parkplatz, wenn ihr bestimmte Anforderungen habt.

Barrierearme Runde in der Haard

Hirschkäferroute und Moorerlebnisweg

Geht vom Südeingang auf die Hirschkäferroute, folgt dem mit einem Frosch markierten Moorerlebnisweg durchs Moor und gelangt wieder auf den Waldweg. Über den gemeinsamen Zugangsweg kehrt ihr zurück.

Die kombinierte Wanderung ist keine Rollstuhlroute. Falls ihr einen kürzeren barrierearmen Ausflug plant, erkundigt euch gesondert nach den Eingangsschleusen und dem befestigten Waldabschnitt.

Hirschkäferroute und Moorerlebnisweg

LandStreifer Diersfordter Wald

Folgt dem LandStreifer durch den Wald, das Große Veen und am Schwarzen Wasser vorbei. Plant genug Zeit für den gesamten Rückweg ein, auch wenn ihr am Weiher länger bleibt.

Das ist eine Wanderung für einen ganzen Tag. Weder der Bohlenweg noch die geringe Steigung sind ein Beleg dafür, dass der Weg für Rollstühle oder Kinderwagen geeignet ist.

LandStreifer Diersfordter Wald

Ein kurzer erster Besuch

Wählt entweder den taktilen Hin- und Rückweg in der Westruper Heide oder die barrierearme Runde in der Haard. Plant lieber Zeit für Pausen ein, statt noch eine zweite lange Wanderung anzuhängen. Das gilt besonders mit jüngeren Kindern.

Ein Tag in den westlichen Wäldern

Für einen halben Wandertag eignen sich die kombinierten Diersfordter Erlebniswege. Alternativ könnt ihr euch den längeren LandStreifer vornehmen. Beide führen durch Moorlandschaft; nur die hier beschriebene längere Runde schließt auch das Schwarze Wasser ein.

Aktivitäten

Findet drei Formen

Fotografiert in der Westruper Heide vom Weg aus die Silhouette eines Wacholders, eine niedrige Heidefläche und eine sandige Stelle. Jedes Kind kann überlegen, wo sich ein Tier wohl am besten verstecken könnte.

Lest eine Spur im Wald

Vergleicht an den Infostationen in der Haard die abgebildeten Tierspuren mit Abdrücken, die ihr auf dem Weg entdeckt. Eine Spur ist auch dann interessant, wenn sich ihr Urheber nicht zeigt.

Schaut übers Moor

Vergleicht an einer sicheren Stelle der Diersfordter Route die nasse Vegetation mit dem trockenen Sandboden daneben. Haltet den schmalen Bohlenweg für andere Wanderer frei.

Natur drinnen entdecken in Raesfeld

In Der Natur auf der Spur erwarten euch Hörstationen, Mitmachangebote und Tierpräparate. Der öffentliche vordere Ausstellungsbereich ist zu den Öffnungszeiten des Naturparkhauses zugänglich; in der kälteren Jahreszeit sind diese kürzer. Prüft sie vorher und plant von den vorgestellten Wanderwegen eine eigene Anfahrt ein.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut euch eine Pflanze direkt am Weg an und fotografiert anschließend auch die Fläche, in der sie wächst. Blüten helfen beim Bestimmen, aber lasst jeden Stängel stehen.

Vergleicht vom markierten Weg aus die Umrisse der Büsche. Fotografiert Nadeln nur dort, wo ihr sie sehen könnt, ohne in die Vegetation zu treten. Pflückt keine Beeren.

Diese Heideart fällt weniger auf als die großflächige Besenheide. Die Infotafeln helfen euch, den Unterschied kennenzulernen. Es kann gut sein, dass ihr sie von eurem Weg aus nicht entdeckt.

Schaut vom Weg aus mit dem Fernglas nach Vögeln auf freien Sitzwarten. Kehrt ein Vogel immer wieder an dieselbe Stelle zurück, lasst ihm Raum und sucht nicht im Gebüsch nach dem Grund.

Bleibt vor einem sonnigen Wegrand kurz stehen. Eine Eidechse zeigt sich vielleicht nur für einen Moment. Lauft ihr nicht nach und hebt keine Gegenstände an, um eine aufzuspüren.

Die Tafeln an der Hirschkäferroute erklären, warum alte Eichen für die Käfer wichtig sind. Entdeckt ihr ein erwachsenes Tier, fotografiert es, ohne es hochzunehmen oder morsches Holz zu bewegen.

Fotografiert die Gestalt einer alten Eiche und dazu abgefallene Blätter am Wegrand. Haltet Abstand zu instabilen Stämmen und lasst Rinde, Eicheln und Holz unberührt.

Wartet ruhig an einer öffentlichen Beobachtungskanzel oder auf dem Weg. Vermerkt eine Sichtung als Gehegetier, haltet Abstand und bietet niemals Futter an.

Sandheide und Wacholder

In der Westruper Heide liegen trockene Heide, Sandmagerrasen, Sträucher und kleine feuchte Stellen nebeneinander. Damit die Flächen offen bleiben, müssen sie regelmäßig gepflegt werden. Auch die schmalen Streifen zwischen den Wegen sind Lebensraum.

Alter Eichenwald

Die alten Bäume und das morsche Holz im Diersfordter Wald ermöglichen dem Hirschkäfer seine lange Entwicklung. Betrachtet die Baumgestalten vom Weg aus, ohne darauf zu klettern oder verrottende Stämme zu öffnen.

Moor neben trockenen Dünen

Am Großen Veen liegen nasse Moorflächen dicht neben sandigem Boden. Die Bohlen ermöglichen es, einen Teil dieser empfindlichen Landschaft zu durchqueren, ohne die nasse Fläche selbst zu betreten.

Geschichten und Entdeckungen

Warum der Weiher so dunkel ist

Zwischen den Binnendünen sammelt sich im Schwarzen Wasser Regen. Aus dem Torf gelöste organische Stoffe färben es braunschwarz. Schaut von den öffentlichen Aussichtspunkten hinüber und lasst das Ufer ungestört.

Altes Holz als Kinderstube

Hirschkäferlarven entwickeln sich mehrere Jahre lang in morschem Holz. Einen Baumstumpf stehen zu lassen, kann deshalb viel wichtiger sein als die Frage, ob sich bei eurem Besuch ein erwachsener Käfer zeigt.

Die passende Jahreszeit

Folgt der passenden Umleitung

Die Streckenhinweise des Hohe Mark Steigs informieren auch über die Maifisch-Fähre auf Etappe 5. Fährt sie außerhalb der Saison oder bei Hochwasser nicht, gibt es eine schwarz-gelb markierte Umgehung. Weder der taktile Hin- und Rückweg in der Westruper Heide noch die kurze Haard-Runde benötigt diese Fähre. Bei einer längeren Etappenwanderung solltet ihr den dazugehörigen Hinweis prüfen.

Anreise und praktische Tipps

Vor dem Start vorsorgen

Nehmt Proviant mit und plant vor einer Waldwanderung einen Toilettenstopp ein. Auf den Diersfordter Erlebniswegen gibt es weder Bänke noch Abfalleimer. Das Naturparkhaus am Tiergarten 1 in Raesfeld bietet touristische Informationen und Parkplätze in der Nähe, ist aber ein eigenes Ausflugsziel.

Passt die Anreise an eure Tour an

Marl-Sinsen und Haltern am See sind Bahnhöfe für die Anreise zur Haard; von dort geht es mit einer weiteren Verbindung oder zu Fuß weiter. Für den südlichen Einstieg in die Diersfordter Erlebniswege nennt der GeoPark die etwa 50 m entfernte Bushaltestelle Am Jäger. Prüft die konkrete Verbindung und die Straßenquerung. Die WuBB-Touren des Naturparks mit Bus und Bahn sind eigene, längere Wanderungen. Ihre Zugangswege sind in den hier genannten Streckenlängen nicht enthalten.

Den ganzen Ausflug mitdenken

Fragt vor der Routenwahl nach dem Weg vom Parkplatz, den Breiten der Eingangsschleusen, dem Zustand des Untergrunds und barrierefreien Toiletten. Auf der kurzen Haard-Runde gibt es Sitzgelegenheiten, auf den Diersfordter Erlebniswegen nicht. Klärt für die Ausstellung in Raesfeld den Zugang zum Obergeschoss; ein Innenangebot ist nicht automatisch stufenlos erreichbar.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Wählt euren Ausgangspunkt

Die Geschäftsstelle des Naturparks liegt in Raesfeld. Gebt für die Anfahrt den gewünschten Wandereinstieg ein, nicht nur den Namen des Naturparks.

Speichert die offizielle Route

Nehmt die Wanderkarte oder den GPX-Track mit. Ausgeschilderte Umleitungen gelten auch dann, wenn ein älterer Download anders verläuft.

Bleibt auf den Wegen

In der Westruper Heide gilt das für Menschen und Hunde. Hunde gehören an die Leine; Radfahren und Drohnen sind verboten.

Packt Proviant ein

Nehmt Wasser, etwas zu essen und einen Beutel für euren Müll mit. Auf den Diersfordter Erlebniswegen gibt es weder Bänke noch Abfalleimer. Rechnet dort also nicht mit einem Sitzplatz für die Picknickpause.

Beobachtet mit Abstand

Nutzt ein Fernglas oder den Zoom eurer Kamera. Lasst Käfer, Reptilien, Pflanzen und Totholz an ihrem Platz und füttert auch die Gehegetiere nicht.

Plant den Rückweg

Rechnet den Fußweg von der Haltestelle zur Wanderstrecke hinzu und prüft vor der Abfahrt die letzte Rückverbindung.

Denkt an Sonne und Wetter

Die offene Heide bietet wenig Schutz. Nehmt einen Sonnenhut und Kleidung zum Überziehen mit und kürzt den Ausflug bei schlechter werdendem Wetter ab.

Häufig gestellte Fragen

Der Naturpark ist eine große Landschaft mit vielen öffentlich zugänglichen Wandergebieten und einzelnen Ausflugszielen. Fahrt direkt zu eurem gewählten Ausgangspunkt. Öffnungszeiten von Ausstellungen und mögliche örtliche Einschränkungen müsst ihr jeweils gesondert prüfen.
Im Diersfordter Wildgatter leben Rothirsche, Damhirsche, Mufflons und Wildschweine. Auch Gehegetiere können sich aber gut verstecken. Beobachtet sie ruhig von den öffentlichen Wegen oder Beobachtungskanzeln aus. Die hier beschriebenen Heidepflanzen, Vögel, Reptilien und Hirschkäfer kommen in den natürlichen Lebensräumen der Umgebung vor.
Schaut euch zunächst die 3,3 km lange barrierearme Runde in der Haard oder die ausdrücklich rollstuhlgerechten Wegeabschnitte in der Westruper Heide an. Geht nicht davon aus, dass auch die sandigeren Heiderouten oder die Kombination mit dem Diersfordter Bohlenweg zu eurem Kinderwagen passen.
Im Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld gibt es die interaktive Ausstellung Der Natur auf der Spur für Familien mit Kindern von 4–12 Jahren. Dafür ist eine eigene Anfahrt nötig. Die Ausstellung liegt im Obergeschoss; prüft vorher die Öffnungszeiten und ob der Zugang für euch geeignet ist.

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