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ParkSchleswig-Holstein, Deutschland

Naturpark Hüttener Berge

Hier könnt ihr durch Wälder wandern und weit über die von Knicks gegliederten Felder der schleswig-holsteinischen Seenlandschaft blicken.

Über diesen Ort

Hier könnt ihr durch Wälder wandern und weit über die von Knicks gegliederten Felder der schleswig-holsteinischen Seenlandschaft blicken. Entscheidet euch zuerst für einen überschaubaren Teil des Parks: die Hügel am Aschberg, wenn ihr einen richtigen Anstieg möchtet, Brekendorf für eine gemütlichere Waldrunde oder den Kolonistenhof, wenn Kinder lieber entdecken und spielen als eine lange Strecke zurücklegen.

Zwischen Schleswig, Rendsburg und Eckernförde liegen auf rund 220 km² ganz unterschiedliche Landschaften nah beieinander. Gletscher schoben die Hügel auf und hinterließen Seebecken. Selbst der höchste Gipfel, der Scheelsberg, erreicht nur 106 m. Nach einigen Anstiegen fühlt sich der Name „Berge“ trotzdem durchaus passend an. Wälder wechseln sich mit Weiden und Feldern ab, die von Wallhecken, den Knicks, getrennt werden. Wird ein Weg auf beiden Seiten von einem Knick gesäumt, heißt er Redder. Bleibt dort einmal stehen und hört zu, bevor ihr weitergeht.

Der Aschberg eignet sich gut als erster Aussichtspunkt. Schaut über die Feldgrenzen und folgt dann Route 8 durch den Wald Silberbergen hinunter ins Schoothorster Tal. Zum Schluss steigt ihr wieder auf den Hügel hinauf. Der Aussichtsturm ist eine mögliche Ergänzung. Fragt vorab beim Panorama-Hotel nach dem aktuellen öffentlichen Zugang, bevor ihr eigens dafür anreist.

Am Bistensee geht es ruhiger zu: mit Schilf, Dorfstraßen und Blicken von den Hängen über das Wasser. Der längere Rundweg verläuft oft in einigem Abstand zum Ufer. Für einen kürzeren Ausflug bleibt ihr stattdessen an der Gemeindebadestelle. Weiter westlich zeigt die sandige Dünenheide bei Sorgwohld, wie stark sich die Landschaft jenseits der bewaldeten Hügel verändert. Ihr könnt jedes dieser Ziele einzeln besuchen. Wer alles zu Fuß verbinden möchte, hat eine deutlich größere Tour vor sich. Möchtest du wissen, was für ein Tier das ist? Bestimme jedes gefundene Tier mit der Snappit-App.

Der Naturpark wurde 1970 gegründet, doch seine Gestalt ist viel älter: Gletscher formten die Moränen, später teilten Menschen das Ackerland mit Wallhecken ein. Viele Knicks gehen auf die Neuordnung der Flächen im späten 18. Jahrhundert zurück. Sie markierten Besitzgrenzen und lieferten Holz. Der Kolonistenhof erzählt eine menschliche Geschichte aus derselben Zeit: Von der dänischen Krone angeworbene Siedler kamen aus Württemberg nach Schleswig-Holstein, um schwierige Böden zu bewirtschaften. Die Ausstellung zeigt, was dieses Leben bedeutete.

Was ihr hier machen könnt

Für eine erste Hügelwanderung bietet sich der 5,3 km lange Rundweg Aschberg–Schoothorster Tal ab dem Panorama-Hotel an. Er verbindet Wald, Knickwege und freie Ausblicke. Am Ende wartet ein kräftiger Anstieg zurück zum Aschberg. Hebt euch einen Teil des Picknicks für den Abschluss auf.

Für einen leichteren Wandertag wählt ihr die 4,2 km lange Runde Falke im Brekendorfer Wald. Sie beginnt am Wanderparkplatz Försterei oder Wasserstelle und endet wieder am selben Ort. Die Strecke verläuft überwiegend auf Asphalt- oder Plattenwegen und führt am Rammsee vorbei. Kinder können das stille Wasser mit den bewaldeten Hängen ringsum vergleichen.

Die Bistensee-Runde ist die längere Variante: Plant ab dem Startpunkt im Dorf die ungefähr 13 km ein, die in der Naturparkbroschüre angegeben sind. Wald, Hügel und Straßenabschnitte gehören dazu; der Rückweg führt durch Ahlefeld. Folgt den aktuellen Schildern der Route 16, statt möglichst dicht am Wasser bleiben zu wollen. Der Fußweg von einer Bushaltestelle, ein anderer Parkplatz oder zusätzliche Abstecher ans Ufer verlängern die Tour.

Für einen Familienausflug ohne festen Ablauf fahrt ihr direkt zum Kolonistenhof, Bornbarg 11 in Neu Duvenstedt. Entdeckt das Außengelände mit seinen Lernstationen, die Skulpturen, die Baumkirche und den Spielplatz in eurem eigenen Tempo. Die Schafe und Ziegen werden hier gehalten. Beobachtet sie, ohne sie zu füttern.

Saisonale Infos

Nasses Laub, Schlamm und Eis können euch auf den Hügelwegen langsamer vorankommen lassen. Wählt bei wenig Tageslicht eine kürzere Tour und meidet den Wald bei starkem Wind. Prüft vor dem Start die aktuellen Hinweise des Naturparks. Auf Route 20 bei Borgstedt und Büdelsdorf gibt es eine Baustellenumleitung. Sie betrifft einen anderen Weg als die drei hier beschriebenen Runden. Nutzt zum Baden die vorgesehenen Zugänge und prüft die aktuellen Hinweise zur Badewasserqualität. An den Badestellen des Naturparks gibt es keine Badeaufsicht.

Barrierefreiheit

Falke ist die gemütlichere Variante und verläuft überwiegend auf befestigten Wegen. Eine vollständige Prüfung auf Rollstuhl- oder Kinderwageneignung liegt hier jedoch nicht vor. Fragt nach dem aktuellen Untergrund und möglichen Hindernissen, bevor ihr euch darauf verlasst. Am Aschberg gibt es einen steilen Anstieg; am Bistensee wechseln sich Naturwege, Steigungen und Straßenabschnitte ab. Ob der Aufzug im Turm derzeit genutzt werden kann, ist nicht bestätigt. Klärt auch beim Kolonistenhof direkt, ob Außengelände und Ausstellung zu euren Mobilitätsbedürfnissen passen.

Nicht verpassen

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Der Blick vom Aschberg über die Knicklandschaft

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Der Rammsee und die kürzere Waldrunde Falke

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Der Bistensee von bewaldeten Hängen und vom Dorfufer aus

4

Skulpturen, Baumkirche und Spielplatz am Kolonistenhof

Gesetzte Steine auf dem Aschberg mit umliegender Landschaft; Text zur eiszeitlichen Hügelformung und zum Gipfelmarker.

Steinkreis am höchsten Punkt des Aschbergs im September 2017. Die Erläuterung unterscheidet den gesetzten Gipfelmarker von der eiszeitlichen Entstehung der Hügel.

Matthias Süßen / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Creative Commons

Spaziergänge und Routen

Route 8: Aschberg–Schoothorster Tal

Eine abwechslungsreiche Hügelrunde durch den Wald Silberbergen und die Feld- und Knicklandschaft des Schoothorster Tals. Hebt euch genug Kraft für den Rückanstieg auf.

Ein Wanderweg mit einem steilen Abschnitt, bei dem ihr nicht von durchgehend stufenlosem Zugang ausgehen solltet. Der Turm gehört nicht zur Runde. Klärt mit dem Hotel, ob ihr den Aufzug nutzen könnt, wenn ihr darauf angewiesen seid.

Route 8: Aschberg–Schoothorster Tal

Route 6: Falke im Brekendorfer Wald

Nutzt den See für eine ruhige Pause, statt die Runde möglichst schnell zu absolvieren. Der Weg führt auch durch Brekendorf und verbindet damit Wald- und Dorfwege.

Eine naheliegende Wahl für Familien, die festeren Untergrund suchen, aber nicht als rollstuhl- oder kinderwagengerecht geprüft. Fragt beim Naturpark nach Hindernissen und dem Wegezustand, wenn davon euer Ausflug abhängt.

Route 6: Falke im Brekendorfer Wald

Route 16: Bistensee-Runde über Ahlefeld

Eine ausgedehnte Runde durch die Landschaft um den See, bei der zwischen Wald und Feldern immer wieder Wasser zu sehen ist. Plant einen Wandertag mit Straßenabschnitten und Anstiegen ein; der Weg ist keine Uferpromenade.

Die Strecke wird hier nicht als kinderwagen- oder rollstuhlgerechte Runde empfohlen. Wählt die Gemeindebadestelle als eigenes Ziel, wenn eine lange Tour über verschiedene Untergründe nicht passt.

Route 16: Bistensee-Runde über Ahlefeld

Ein überschaubarer erster Besuch

Wählt Falke für einen gemütlichen Wandertag oder Aschberg für eine hügeligere Tour. Packt ein Picknick ein und bleibt bei dieser Entscheidung, statt mehrere Runden zu verbinden. Mit jüngeren Kindern könnt ihr stattdessen den Kolonistenhof im eigenen Tempo besuchen und die lange Bistensee-Runde auf einen anderen Tag verschieben.

Ein ganzer Tag rund um den Bistensee

Prüft zuerst die Karte von Route 16, das Wetter und eure Rückfahrt. Lasst dann den größten Teil des Tages für die ungefähr 13 km lange Runde mit ihren Straßenabschnitten frei. Baden oder Spielplatz sind erst nach der Wanderung dran. Wenn 13 km zu viel sind, wählt nur den Seebereich im Dorf. Ein kurzer durchgehender Ufer-Rundweg wird hier nicht versprochen.

Aktivitäten

In einem Redder lauschen

Wählt auf der Aschberg-Runde einen sicheren Platz, an dem Knicks den Weg einfassen. Seid eine Minute still und lasst jeden zeigen, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt. Vergleicht das mit dem nächsten offenen Feldrand, ohne eine der Hecken zu betreten.

Eine Eiszeitlandschaft zeichnen

Skizziert am Rammsee das Wasser als einfache Form und ergänzt die Hänge ringsum. Versucht auf dem Aschberg dasselbe mit den Feldgrenzen. Mit diesen beiden Zeichnungen können Kinder sich Senken, Hügel und die späteren Veränderungen durch Menschen leicht merken.

Drei Entdeckungen am Kolonistenhof auswählen

Lasst jedes Kind eine Skulptur, eine Station im Freien und ein Detail an einem gehaltenen Tier auswählen. Beendet den Besuch am Spielplatz, statt noch ungeplant eine Wanderung in die Hügel anzuhängen. Haltet Lebensmittel von den Tiergehegen fern.

Bei Sorgwohld eine andere Landschaft entdecken

Plant für die Dünenheide einen eigenen Ausflug. Nutzt das offizielle Besucherfaltblatt und die öffentlichen Wege ab einem ausgeschilderten Zugang. Entscheidet vor dem Start, wie weit ihr gehen möchtet, und kehrt auf demselben Weg zurück, wenn das besser zur Gruppe passt. Dieser Vorschlag ist kein vermessener kurzer Rundweg und keine Einladung, frei über die Dünen zu laufen.

Informationshaus Kolonistenhof nach Vereinbarung

Die Ausstellung im Gebäude erklärt die Natur vor Ort und die Geschichte der aus Württemberg angeworbenen Siedler. Vereinbart den Zugang vor der Anreise telefonisch unter 04338 999799. Die Skulpturen im Freien und die Baumkirche ersetzen die Ausstellung bei Regen nicht vollständig. Der größte Teil des 14 ha großen Erlebnisgeländes liegt draußen.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut vom Weg aus an einem offenen Knick entlang und wartet, bis sich ein Vogel gut sichtbar niederlässt. Lasst auf dem Foto genug Platz für den Erdwall und den Feldrand. So zeigt das Bild auch, warum sich gerade hier eine Pause lohnt.

Achtet sowohl auf den unteren Heckenrand als auch auf die oberen Zweige. Ruhiges Warten bringt mehr, als Äste beiseitezuschieben. Verschwindet ein kleiner Vogel im Gebüsch, lasst ihm Raum und geht weiter.

Hört in der belaubten Jahreszeit zunächst zu und achtet dann auf Bewegungen zwischen den Blättern. Kleine Laubsänger sind manchmal schwer zu unterscheiden. Lasst eine unsichere Bestimmung lieber offen, statt dem Vogel für einen besseren Blick nachzugehen.

Ein Vogel im dichten Knick ist vielleicht eher zu hören als zu sehen. Versucht eine kurze Hörpause vom öffentlichen Weg aus. Spielt keine Lockrufe ab und nähert euch demselben Gebüsch nicht immer wieder.

Fotografiert in Sorgwohld die niedrige Heide über dem Sand vom öffentlichen Weg aus. Im Spätsommer könnt ihr gut nach Blüten schauen. Ein ungestörter Heidebereich neben einer offenen Sandstelle erzählt oft mehr über den Lebensraum als eine einzelne Nahaufnahme.

Haltet während der Vegetationszeit vom erlaubten Weg aus nach den kleinen glockenförmigen Blüten Ausschau. Lasst Gräser und Heide im Bild. Verlasst weder den Weg noch pflückt die Blüte, um einen ruhigeren Hintergrund zu bekommen.

Knicks und Redder

Schaut auf den Wall unter den Sträuchern: Die Hecke gehört zu einer angelegten Feldgrenze. An einem Redder schützen die beiden Knickseiten den Weg und geben Vögeln Deckung direkt neben dem Ackerland. Bleibt auf dem Weg und lasst Lücken, Erdwälle und mögliche Nistplätze ungestört.

Bewaldete Hügel und Seebecken

Im Brekendorfer Wald und in Silberbergen spürt ihr das Gelände beim Gehen. Der Rammsee liegt in einer Senke, die nach dem Schmelzen eines verschütteten Eisblocks entstand. Am Bistensee schützt Schilf den Uferbereich, während der Wanderweg häufig bergauf oder ins Landesinnere führt.

Sorgwohlds Binnendünenheide

In der sandigen Landschaft im Westen wachsen niedrige Heide und offene Vegetation, anders als in den hohen Wäldern auf den Hügeln. Beweidung und das Entfernen von Aufwuchs helfen, die Heide vor Verbuschung und Bewaldung zu bewahren. Die dafür eingesetzten Schafe sind gehaltene Nutztiere. Die hier beschriebenen Blumen wachsen wild.

Geschichten und Entdeckungen

Hinter den kleinen Hügeln steckt eine lange Geschichte

Der Gegensatz zwischen den bewaldeten Höhen und dem flacheren Land westlich davon folgt dem früheren Eisrand. Das vorrückende Eis schob Material auf, während Schmelzwasser weiter draußen Sand und Kies verteilte. Diesen Wechsel könnt ihr wahrnehmen, ohne den höchsten Gipfel zu erreichen.

Eine lebendige Grenze braucht Pflege

Die Wallhecken erfüllten wichtige Aufgaben in der Landwirtschaft: Sie grenzten Flächen ab und lieferten nachwachsendes Holz. Regelmäßiges Zurückschneiden erhält die verzweigte Wuchsform der Sträucher. Ein frisch gepflegter Abschnitt kann deshalb zur langfristigen Erhaltung dieser Landschaft gehören.

Ein See als Erbe verschütteten Eises

Der Rammsee entstand dort, wo ein zurückgebliebener und verschütteter Gletschereisblock schmolz. Die Senke füllte sich mit Wasser. Mit dieser Geschichte im Kopf wird eine ruhige Pause am kleinen See zu mehr als nur dem nächsten abgehakten Aussichtspunkt.

Die passende Jahreszeit

Widmet im Frühling einer kurzen Hörpause am Knick genauso viel Aufmerksamkeit wie dem Aussichtspunkt. Beginnt lange Sommerwanderungen früh genug für Pausen und nehmt für die offenen Abschnitte zusätzliches Wasser mit. Im Spätsommer bietet sich die Dünenheide an. Verkürzt im Herbst oder Winter die Strecke, wenn Regen, Laub oder Dunkelheit den Rückweg unangenehmer machen. Beachtet alle forstlichen oder naturschutzbedingten Absperrungen.

Anreise und praktische Tipps

Nutzt die benannten Wanderparkplätze in Brekendorf und am Aschberg und beachtet die ausgeschilderten Parkbedingungen. An der Gemeindebadestelle Bistensee gibt es eine Liegewiese, einen Spielbereich und Toiletten; prüft die saisonale Verfügbarkeit. Der Kolonistenhof bietet Lernstationen im Freien und einen Spielplatz. Nehmt auf längeren Wegen Verpflegung mit, statt davon auszugehen, dass jedes Café oder Gebäude auf einer gedruckten Karte geöffnet ist.

Eckernförde und Rendsburg eignen sich als Ausgangspunkte für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Regionalbuslinie 700 verbindet beide Städte über Groß Wittensee, die 725 bedient die Strecke Kropp–Owschlag–Ascheffel–Eckernförde. Für die Bistensee-Runde sucht ihr nach der Haltestelle Bistensee Dixrader Weg. Prüft bei NAH.SH den konkreten Reisetag einschließlich des letzten Fußwegs und der Rückfahrt. Ein Bus ins Dorf bedeutet noch keine einfache Verbindung zu einem Waldparkplatz. Im August 2026 hat der Betreiber mehrere Linien im Kreis angepasst. Nutzt deshalb seine aktuellen Fahrpläne und Verkehrsmeldungen. Bestimmte Abfahrten oder ein täglicher Takt werden hier nicht zugesichert.

Wenn ihr befestigte Wege bevorzugt, fragt zuerst nach der überwiegend befestigten Runde Falke. Übertragt diese Beschreibung nicht auf die steile Aschberg-Runde oder die Wald- und Straßenabschnitte am Bistensee. Fragt vor einem Turm- oder Ausstellungsbesuch nach dem gesamten Zugang: vom Parkplatz bis zum Eingang, nach Aufzug oder Stufen, Türen und Toiletten.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Zuerst den Startpunkt wählen

Der Naturpark umfasst eine ganze Landschaft mit mehreren Dörfern. Gebt euren Parkplatz oder euer Ausflugsziel in den Routenplaner ein, statt zur Geschäftsstelle des Naturparks zu fahren.

Beide Busfahrten prüfen

Zu den Regionalverbindungen gehören die Linie 700 über Groß Wittensee und die 725 über Ascheffel und Owschlag. Prüft bei NAH.SH den konkreten Reisetag, die Rückfahrt und den anschließenden Fußweg. Keiner der Busse bringt euch verlässlich direkt an jeden Wanderstart.

Die aktuelle Karte dabeihaben

Folgt den nummerierten Hütti-Schildern. Am Bistensee führt der ausgeschilderte Rückweg landeinwärts durch Ahlefeld. Eine vermeintliche Abkürzung am Ufer kann auf privates oder gesperrtes Gelände führen.

Für die ganze Runde einpacken

Nehmt Wasser, Snacks und ein Picknick mit. Prüft die Öffnungszeiten eines Cafés, bevor ihr auf eine Einkehr unterwegs setzt, besonders außerhalb des Sommers.

Den Besuch drinnen vereinbaren

Das Außengelände des Kolonistenhofs ist ganzjährig geöffnet. Die Ausstellung im Informationshaus könnt ihr nach Vereinbarung besichtigen. Ruft vorher unter 04338 999799 an.

Tieren Raum lassen

Bleibt auf öffentlichen Wegen und führt Hunde nah bei euch an kurzer Leine. Fotografiert vom Weg aus. Drängt euch nicht in eine Hecke und übersteigt keinen Weidezaun, um besser sehen zu können.

Die Seepause einfach halten

An der Gemeindebadestelle Bistensee gibt es eine Liegewiese, einen Spielbereich und Toiletten. Prüft, was zur jeweiligen Jahreszeit verfügbar ist. Es gibt keine Badeaufsicht; Kinder müssen deshalb durchgehend von einem Erwachsenen im Blick behalten werden.

Häufig gestellte Fragen

Probiert die 4,2 km lange Runde Falke im Brekendorfer Wald. Sie bietet überwiegend befestigte Wege und leichteres Gelände. Die 5,3 km lange Aschberg-Runde ist hügeliger. Für die ungefähr 13 km lange Bistensee-Runde braucht ihr deutlich mehr Zeit und müsst auch auf Straßen gehen. Eine kurze Strecke ist allein noch kein Zeichen für Barrierefreiheit.
Plant nicht mit einem durchgehenden Uferweg. Der ausgeschilderte Rundweg führt stellenweise weit vom See weg und über Ahlefeld zurück. Für einen einfachen Ausflug mit Wasser und Spielpause nutzt ihr die Gemeindebadestelle in Bistensee, statt die ganze Runde zu beginnen.
Wählt zuerst einen öffentlichen Wanderweg oder ein bestimmtes Ausflugsziel. Für den gesamten Naturpark gibt es keinen gemeinsamen Besuchereingang. Für den Aschbergturm und die Ausstellungen in Gebäuden gelten eigene Zugangsregelungen. Fragt direkt nach, bevor ihr dafür anreist.
Sucht euch am Kolonistenhof einige Stationen im Freien aus, schaut euch die Skulpturen und gehaltenen Hoftiere an und lasst Zeit für den Spielplatz. Ihr könnt jederzeit umkehren, wenn die Gruppe genug hat. Für das Informationshaus müsst ihr vorab einen Besuch vereinbaren.
Vereinbart vorab einen Besuch im Informationshaus des Kolonistenhofs. Die Ausstellung verbindet die Eiszeitlandschaft mit der Geschichte der Siedler. Sie ist kein jederzeit zugänglicher Regenschutz. Wenn ihr keinen Besuch vereinbart habt, verschiebt lieber eine lange Regenwanderung, statt auf ein offenes Gebäude zu zählen.

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