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ParkSchleswig-Holstein, Deutschland

Naturpark Lauenburgische Seen

Hier liegen Wald und Wasser eng beieinander, und die unterschiedlichen Wege machen jeden Besuch zu einem neuen Ausflug.

Über diesen Ort

Hier liegen Wald und Wasser eng beieinander, und die unterschiedlichen Wege machen jeden Besuch zu einem neuen Ausflug. Für den Einstieg bietet sich der Rundweg auf dem Seedorfer Werder an: Eine Kirche, eine bewaldete Halbinsel und weite Schaalsee-Blicke passen gut in einen entspannten halben Tag. Mit kleineren Kindern lässt sich der Wildpark am Uhlenkolk in Mölln ganz nach euren Bedürfnissen erkunden.

Der Naturpark umfasst eine große Landschaft im Südosten Schleswig-Holsteins: etwa 474 km² rund um Ratzeburg, Mölln und den westlichen Schaalsee. Sucht euch für euren Tag einen Ausgangsort oder ein Ausflugsziel aus. Im Park liegen mehr als 40 Seen. Gerade ihre Unterschiede machen den Reiz aus: klares Wasser am Garrensee, dunkleres Wasser in der Schwarzen Kuhle, schilfgesäumte Buchten und kleine Bäche unter Bäumen.

Bei Seedorf und Groß Zecher führen Waldwege zu offenen Seeblicken und dann zwischen alten Bäumen zurück. Umgestürzte Stämme bleiben Teil des Waldes: Während sie langsam zerfallen, bieten sie Pilzen und Insekten Nahrung und vielen Tieren Unterschlupf. Weiter westlich verbindet die Wanderung am Garrensee und Salemer Moor mehrere unterschiedliche Seen zu einem längeren Ausflug. Die offenen, nassen Moorflächen betrachtet ihr von den Besucherwegen und Aussichtspunkten aus.

Südlich von Mölln folgt das Hellbachtal einer vom Schmelzwasser geformten Senke mit Feuchtwiesen, kleinen Seen und einem von Erlen gesäumten Bach. Plant dafür einen eigenen Tag und schaut bei der Streckenwahl genau hin. Die veröffentlichte Ostuferwanderung verbindet zwei verschiedene Parkplätze. Die zunächst verlockend wirkende Entfernung umfasst nur den Hinweg.

Bei Tierbeobachtungen lohnt sich Geduld. Sucht auf dem Wasser und am Himmel nach Wasservögeln und Seeadlern oder lauscht vom öffentlichen Weg aus den Kranichen. Die Hirsche und Uhus in den Gehegen des Uhlenkolks werden in menschlicher Obhut gehalten. Unterscheidet diese Begegnungen von Beobachtungen freilebender Tiere im umliegenden Wald. Fragst du dich, welcher Vogel oder welches Insekt das ist? Finde es mit der Snappit-Natur-App heraus.

Die Hügel und Seebecken des Naturparks entstanden während der letzten Eiszeit. Gletscher hinterließen Steine, Kies und Sand; Schmelzwasser grub Täler, während sich in feuchten Senken Moore und Bruchwälder entwickelten. Während der deutschen Teilung blieben manche Lebensräume im Grenzsperrgebiet jahrzehntelang weitgehend ungestört. Der Naturpark besteht seit 1960. Heute verbinden seine Wege Dörfer, in denen gelebt und gearbeitet wird, bewirtschaftete Wälder und geschützte Lebensräume.

Was ihr hier machen könnt

Geht die 4,8 km lange Runde auf dem Seedorfer Werder ab dem Kirchenparkplatz. Zurück führt sie am Seedorfer Küchensee entlang. Unterwegs erwarten euch Waldwege und ein kurzer Anstieg. Abstecher nach Dargow oder zum Pfuhlsee verlängern die Strecke und gehören nicht zu dieser Grundrunde. Eine weitere schöne Halbtagstour ist die 5 km lange Runde auf dem Zecher Werder ab Gut Groß Zecher. Sie beginnt hinter der Kutscherscheune und führt zum Gut zurück.

Für einen längeren Wald- und Moortag wählt ihr die 12,3 km lange Rundwanderung Garrenseerinne–Salemer Moor ab dem Wanderparkplatz an der B 208 zwischen Ziethen und Mustin. Die vollständige Runde führt dorthin zurück. Sie beginnt nicht an der Ratzeburger Tourist-Information.

Die barrierearme Zwei-Seen-Wanderung führt am Salemer See und am Pipersee entlang und verbindet zwei Parkplätze. Die angegebenen 3,35 km gelten für eine Richtung. Wenn ihr die ganze Strecke auf demselben Weg zurückgeht, rechnet mit etwa 6,7 km oder kehrt früher um. Der Weg mit wassergebundener Decke ist stufenlos, erreicht aber bis zu 10 % Steigung oder Gefälle. Überlegt deshalb, welche Unterstützung und Ausrüstung ihr braucht.

Im Uhlenkolk könnt ihr die Tierbereiche im Freien, den Findlingsgarten und die geöffneten Spielbereiche in eurem eigenen Tempo erkunden. Die Ausstellung ist wegen Sanierungsarbeiten derzeit geschlossen, ebenso die Tunnelrutsche. Prüft vor der Anfahrt den Hinweis des Umweltzentrums.

Saisonale Infos

Vom 19. Oktober bis zum 12. Dezember 2026 werden die RE83-Züge zwischen Lübeck und Büchen durch Busse ersetzt. Prüft eure aktuelle Verbindung und plant mehr Reisezeit ein. Eine weitere Sperrung ist vom 5. Februar bis zum 14. Mai 2027 zwischen Lübeck und Lüneburg vorgesehen. Nasses Laub, schlammige Wege und rutschiges Holz können Wanderungen verlangsamen. Meidet bei starkem Wind den Wald und beachtet vorübergehende Absperrungen.

Barrierefreiheit

Die Prüfung der Zwei-Seen-Wanderung umfasst 3,1 km, während die touristische Routenbeschreibung 3,35 km angibt. Erfasst wurden mindestens 1 m Wegbreite, keine Stufen und bis zu 10 % Steigung oder Gefälle sowie Sitzgelegenheiten und ein öffentliches barrierefreies WC in Salem. Diese Tour lohnt eine nähere Prüfung für eure Bedürfnisse, verspricht aber keinen mühelosen Rollstuhlausflug. Auf dem Seedorfer und Zecher Werder gibt es Waldwege und Anstiege; die Garrensee-Runde ist eine längere Wanderung über unterschiedliche Untergründe. Teile des Uhlenkolks sind nicht rollstuhlgeeignet, und die Wege werden im Winter nicht geräumt. Fragt nach der gewünschten Strecke und ihrem aktuellen Zustand.

Nicht verpassen

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Schaalsee-Blicke auf den Waldrunden am Seedorfer und Zecher Werder

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Die unterschiedlichen Seen und die Hochmoorlandschaft am Garrensee und Salemer Moor

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Eiszeitliche Findlinge und heimische Gehegetiere im Uhlenkolk

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Der Bach, die Feuchtwiesen und die kleinen Waldseen des Hellbachtals

Ein stiller See mit spiegelnden, dicht bewaldeten Ufern unter blauem Himmel.

Der Garrensee am 21. Mai 2011. Die bewaldeten Ufer veranschaulichen das enge Nebeneinander von Wald und Wasser im Naturpark.

User:Grombel / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0 · Creative Commons

Spaziergänge und Routen

Seedorfer Werder

Eine Runde über die bewaldete Halbinsel mit Schaalsee-Blicken und einem Rückweg am Seedorfer Küchensee. Legt dort eine Pause ein, wo sich vom Weg aus der Blick aufs Wasser öffnet.

Die Einstufung als leichte Wanderung belegt keine Eignung für Rollstuhl oder Kinderwagen. Behaltet kleine Kinder am steilen Ufer nah bei euch.

Seedorfer Werder

Zecher Werder

Vom Gut führt der Weg in den Wald und an Feuchtwiesen vorbei. Immer wieder öffnen sich Blicke auf den Schaalsee, und es gibt Möglichkeiten für eine Pause.

Für diese Runde liegt keine detaillierte Prüfung der Rollstuhleignung vor. Fragt beim Naturpark nach dem aktuellen Wegezustand, wenn ihr eine Mobilitätshilfe nutzt.

Zecher Werder

Garrenseerinne–Salemer Moor

Ihr kommt am Garrensee, Plötschersee und an der Schwarzen Kuhle vorbei. Anschließend geben die offene Landschaft und das Salemer Moor dem Ausflug einen anderen Charakter.

Eine längere Wanderung mit mittlerem Schwierigkeitsgrad. Weder ein durchgehend rollstuhlgeeigneter Untergrund noch die maximale Steigung sind belegt.

Garrenseerinne–Salemer Moor

Zwei-Seen-Wanderung mit Rückweg

Folgt dem Uferweg von Salem bis zum Ende des Pipersees und geht auf demselben Weg zurück. Für einen kürzeren Ausflug wählt ihr einen früheren Umkehrpunkt.

Sitzgelegenheiten und ein öffentliches barrierefreies WC in Salem sind dokumentiert. Klärt vorab, welche Unterstützung ihr braucht, ob die Toilette verfügbar ist und wie der Untergrund aktuell aussieht. Ein kürzerer Hin- und Rückweg kann besser zu eurer Gruppe passen als die gesamte Strecke.

Zwei-Seen-Wanderung mit Rückweg

Ein erster Familienhalbtag

Wählt den Seedorfer oder den Zecher Werder und plant für die vollständige Runde mit Pausen 2–3 Stunden ein. Nehmt ein Picknick mit. Eine anschließende Einkehr im Dorf plant ihr nur, wenn die Öffnung bestätigt ist. Beide Halbinseln zusammen ergeben einen zusätzlichen Ausflug und sind in keiner der genannten Einzelstrecken enthalten.

Ein flexibler Tag in Mölln

Beginnt mit dem Außengelände des Uhlenkolks und lasst das Interesse der Kinder das Tempo bestimmen. Haltet Zeit für den Rückweg zum Bahnhof frei. Falls Regen aufzieht, prüft das Eulenspiegel-Museum, bevor ihr eure Pläne ändert. Die Ausstellung im Uhlenkolk ist weiterhin geschlossen.

Ein ganzer Tag für geübte Wanderer

Hebt euch die Garrensee–Salemer-Moor-Runde für eine Gruppe auf, die 12,3 km gut bewältigen kann. Nehmt Proviant mit, startet mit viel verbleibendem Tageslicht und macht Pausen an den unterschiedlichen Seen, statt noch ein weiteres Ziel anzuhängen. Busverbindungen müsst ihr gesondert planen.

Aktivitäten

Seen miteinander vergleichen

Jede Person achtet auf drei Dinge: die Farbe des Wassers, die Form des Ufers und die Pflanzen direkt am Rand. Zeichnet oder fotografiert sie vom Weg aus und vergleicht eure Beobachtungen am nächsten See.

Fünf Minuten still werden

Legt an einem sicheren öffentlichen Aussichtspunkt die Kamera beiseite und lauscht gemeinsam. Erzählt euch danach, was ihr gehört habt. Zählt Geräusche, statt auf einen bestimmten Vogel zu bestehen. Das funktioniert auch an Tagen, an denen sich die großen Tiere nicht zeigen.

Den Steinen im Uhlenkolk nachgehen

Schaut euch die Findlinge im Freien an und wählt eine ungewöhnliche Farbe oder Struktur zum Zeichnen. An den Steinen wird die Geschichte der Gletscher greifbar. Verbindet dies mit einem kurzen Gehegebesuch und passt die Reihenfolge an geöffnete Wege und Bauhinweise an.

In Mölln zu Geschichten wechseln

Das Eulenspiegel-Museum am Markt 2 zeigt Till Eulenspiegel in Ausstellungen und kleinen Inszenierungen. Prüft die saisonalen Öffnungszeiten, den Eintritt und mögliche Fotoregeln. Für diesen Museumsbesuch in der Stadt kommt gesonderte Wegezeit hinzu. Die Ausstellung im Uhlenkolk ist während der Sanierung derzeit nicht zugänglich.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Sucht von einem vorhandenen Aussichtspunkt am See den freien Himmel und das entfernte Ufer ab. Ein Seeadler ist eine mögliche Entdeckung, kein fester Programmpunkt. Nutzt ein Fernglas, statt euch einem ruhenden Vogel zu nähern.

Lauscht zunächst: Kraniche können sich durch ihre Rufe ankündigen, während sie noch außer Sicht sind. Beobachtet entfernte Vögel von Wegen an Feldern oder Aussichtspunkten am See aus. Folgt den Rufen nicht in nasse Wälder oder Nahrungsgebiete.

Wartet ruhig an einer öffentlichen Bachquerung oder einem offenen Uferweg. Ein vorbeifliegender Eisvogel zeigt sich manchmal nur als kurzer Farbschimmer. Genießt den Moment, ohne ihm am Ufer zu folgen oder nach seiner Bruthöhle zu suchen.

Betrachtet die Wasservögel auf dem Schaalsee mit dem Fernglas, besonders im Spätsommer. Haubentaucher können weit draußen sein. Vergleicht ihre Silhouette mit der von Enten in der Nähe und freut euch auch über eine Beobachtung aus der Ferne.

Schaut vom Ufer aus nach Reiherenten in gemischten Entengruppen, ohne die Vögel zu stören. Der Schaalsee ist im Spätsommer ein wichtiger Sammelplatz. Entfernung und wechselndes Gefieder können die Bestimmung jedoch erschweren.

Lauscht und schaut am Grundlosen Kolk vom Besucherweg aus. Die blaue Frühlingsfärbung der Männchen ist vorübergehend. Betretet keine nasse Vegetation, fasst keine Frösche an und versetzt keinen Laich für ein Foto.

Betrachtet bei einem gesonderten Besuch des ausgeschilderten Schachtelhalm-Infobereichs am Ratzeburger Küchensee die aufrechten, gegliederten Stängel vom Weg aus. Lasst sie unversehrt: Der feuchte Hang und seine Pflanzen sind leicht zu beschädigen.

Beobachtet die Damhirsche von der vorgesehenen Besucherseite des Geheges aus. Lasst ruhenden Tieren Zeit und Raum und kennzeichnet die Begegnung als Gehegebeobachtung, nicht als Sichtung eines freilebenden Hirsches.

Schaut genau hin, bevor ihr das Uhugehege für leer haltet. Ein regloser Vogel kann mit seiner Umgebung verschmelzen. Sprecht leise, verzichtet auf Blitzlicht und kennzeichnet sie als Beobachtung eines Tieres in menschlicher Obhut.

Unterschiedliche Seen

Der Garrensee ist vergleichsweise nährstoffarm, der benachbarte Plötschersee dagegen nährstoffreicher. Die Schwarze Kuhle ist ein saurer Moorsee. Vergleicht Wasser, Uferpflanzen und umliegende Bäume, ohne bei jedem See dieselbe Tierwelt zu erwarten.

Nasse Lebensräume brauchen ruhige Ränder

Schilf, Bruchwälder und Feuchtwiesen bieten Schutz, den ein offenes Ufer nicht leisten kann. Für Besucher ist eine Brücke oder ein vorhandener Aussichtspunkt mit etwas Abstand zum empfindlichsten Lebensraum oft der beste Platz.

Den umgestürzten Baum liegen lassen

Zerfallendes Holz bietet Pilzen und Insekten Lebensraum und schafft Verstecke. Betrachtet Formen, Löcher und Bewuchs vom Weg aus. Rinde abzuziehen oder Stämme umzudrehen würde genau das Leben stören, das ihr entdecken möchtet.

Geschichten und Entdeckungen

Dasselbe Eis, unterschiedliche Landschaften

Der Gletscherrand bei Ratzeburg und Mölln hinterließ fruchtbare Böden, auf denen Laubwald wächst. Weiter südlich verteilte das Schmelzwasser Sand und Kies und gab der Landschaft einen trockeneren Charakter. Der Wechsel der Vegetation hat also einen geologischen Grund.

Ein Feuchtgebietsvogel braucht Wasser am Boden

Der Naturpark stellt nasse Senken wieder her und bremst die Entwässerung, um Kranichlebensräume zu verbessern. Einen Vogel aus der Ferne zu beobachten ist nur ein Teil der Geschichte: Ebenso wichtig ist es, seine Brutlandschaft feucht zu halten. Empfindliche Renaturierungs- und Brutflächen sind keine Ausflugsziele.

Die passende Jahreszeit

Den Ausflug an die Jahreszeit anpassen

Achtet im Frühling auf frischen Austrieb und lauscht nahe feuchter Lebensräume, ohne sie zu betreten. Denkt im Sommer an Schatten und ausreichend Trinkwasser. Nehmt euch später im Jahr Zeit für Wasservögel und buntes Laub und verkürzt die Wanderstrecke, wenn die Tage kürzer werden. Die Wege im Uhlenkolk werden im Winter nicht geräumt.

Anreise und praktische Tipps

Versorgung vor allem an den Ausgangspunkten

Der Uhlenkolk nennt Toiletten, Wickelmöglichkeiten, ein barrierefreies WC und Spielbereiche im Freien. Öffnungszeiten und Einschränkungen durch Bauarbeiten gelten trotzdem. In Salem gibt es am Gemeindehaus ein öffentliches barrierefreies WC. Nehmt auf den Landschaftsrunden alles Nötige mit, statt auf Toiletten oder Verpflegung auf halber Strecke zu vertrauen.

Zuerst zum Bahnhof, dann zum passenden Ort

Mölln und Ratzeburg sind geeignete Bahnziele für die Weiterreise. Allerdings beeinflussen die RE83-Baustellen eure Anreise: Lübeck–Büchen ist vom 19. Oktober bis zum 12. Dezember 2026 betroffen, Lübeck–Lüneburg vom 5. Februar bis zum 14. Mai 2027. Nutzt die Ersatzverkehrsinformationen des Betreibers. Für Groß Zecher sind die Buslinie 8790 unter der Woche und der zusätzliche, 250 m lange Weg zum Gut dokumentiert. Prüft beide Fahrtrichtungen und die genaue Haltestelle; verlasst euch nicht auf eine Rückfahrt am Wochenende. Der Bahnhof ist vom Uhlenkolk zu Fuß ungefähr 20 Minuten je Richtung entfernt.

Die Strecke auf eure Bedürfnisse abstimmen

Für den Zwei-Seen-Weg dokumentiert die aktuelle Prüfung einen stufenlosen Verlauf, mindestens 1 m Breite und bis zu 10 % Steigung oder Gefälle. Achtet auf die gepflasterte Regenrinne und die je nach Zustand unterschiedlich feste wassergebundene Decke. Fragt vor der Anreise nach Unterstützung und Toiletten. Die Prüfung erfasst einen 3,1 km langen Abschnitt; die touristische Route gibt zwischen ihren Endpunkten 3,35 km an. Für die Planung des Hin- und Rückwegs wird die längere Entfernung verwendet.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Den richtigen Startpunkt wählen

Navigiert zum genannten Parkplatz oder zum Uhlenkolk am Waldhallenweg 11 in Mölln. Ein allgemeiner Naturpark-Pin kann weit von eurer geplanten Wanderung entfernt liegen.

Zuerst die Rückfahrt planen

Die Buslinie 8790 fährt Groß Zecher unter der Woche an. Ihre Haltestelle liegt etwa 250 m vom Gutskern entfernt. Rechnet für Hin- und Rückweg zur Haltestelle also etwa 500 m zusätzlich ein. Prüft den Fahrplan für euren Reisetag, bevor ihr euch auf den Bus verlasst.

In Mölln zu Fuß weitergehen

Der Uhlenkolk gibt für den Weg vom Bahnhof etwa 20 Minuten je Richtung an. Plant mit kleinen Kindern mehr Zeit ein und berücksichtigt beide Fußwege bei eurem Ausflug.

Picknick einpacken

Nehmt für längere Wanderungen Wasser und Essen mit. Die Cafés in den Dörfern haben eigene Öffnungstage und Saisonzeiten. Macht ein spätes Mittagessen nicht von einer ungeprüften Öffnung abhängig.

Tieren Raum lassen

Bleibt auf ausgeschilderten Besucherwegen, führt Hunde im Wald und in Schutzgebieten an der Leine und lasst Moorpflanzen und Totholz unberührt. Beobachtet von vorhandenen Aussichtspunkten aus, ohne nach Nestern zu suchen.

Die Hunderegel kennen

Haushunde dürfen nicht in den Wildpark Mölln. Gekennzeichnete Assistenzhunde sind ausgenommen. Wenn euer Hund mitreist, plant einen anderen gemeinsamen Ausflugsstopp.

Erlaubte Wasserzugänge nutzen

Geht nur an ausgewiesenen Badestellen ins Wasser und beachtet die Hinweise vor Ort. Schilfgürtel und geschützte Ufer sind keine Anlegestellen. Ein Weg am See bedeutet nicht, dass ihr dort ein SUP-Board einsetzen dürft.

Die offizielle Route speichern

Ladet euch vor dem Aufbruch die touristische Wanderkarte herunter. Die verschiedenen Hellbachtal-Touren unterscheiden sich deutlich in ihrer Länge und darin, wie ihr zum Ausgangspunkt zurückkommt.

Häufig gestellte Fragen

Im Uhlenkolk entscheidet ihr selbst, wie weit ihr das Gelände erkundet. Auch auf der Zwei-Seen-Wanderung könnt ihr einen passenden Umkehrpunkt wählen: Jede Strecke, die ihr hinausgeht, müsst ihr noch einmal zurücklegen. Prüft die Steigungen, bevor ihr die Tour mit Rollstuhl oder Kinderwagen plant.
Die aktuelle Ostuferroute führt über 14,35 km von Sarnekow zum Pinnautal. Das ist nur eine Richtung. Auf demselben Weg zurück wären es etwa 28,7 km, noch ohne weitere Zugangswege. Die offizielle Broschüre beschreibt außerdem einen eigenen kombinierten Rundweg von 26,4 km. Beides sind längere Unternehmungen. Organisiert die Rückfahrt oder wählt eine der kürzeren vorgestellten Touren.
Der Eintritt in den Wildpark ist frei, und das Außengelände ist normalerweise durchgehend zugänglich, sofern keine besondere Schließung gilt. Die Ausstellung ist wegen Sanierungsarbeiten derzeit geschlossen. Auch wenn das Gelände zugänglich ist, müssen Gebäude, Toiletten, Café oder einzelne Spielgeräte nicht jederzeit verfügbar sein.
Im Eulenspiegel-Museum am Markt 2 in Mölln erfahrt ihr Geschichten über den berühmten Narren der Stadt. Der Besuch kostet Eintritt, und im Winter gelten kürzere Öffnungszeiten. Prüft die Zeiten vorab. Die geschlossene Ausstellung im Uhlenkolk eignet sich derzeit nicht als Ausweichziel im Trockenen.
Vielleicht, doch versprechen lässt sich keine dieser Beobachtungen. Wasservögel können weit draußen auf dem See sein, Kraniche brauchen ungestörte Lebensräume, und die blaue Paarungsfärbung männlicher Moorfrösche hält nur kurz an. Auch ein paar Vögel in der Ferne, interessante Bäume und Zeit am Wasser machen einen schönen Tag aus.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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