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ParkBayern, Deutschland

Naturpark Nagelfluhkette

Im Naturpark Nagelfluhkette könnt ihr an einem Tag Alpwirtschaft, ungewöhnliche Felsen und die Tierwelt der Alpen kennenlernen.

Über diesen Ort

Im Naturpark Nagelfluhkette könnt ihr an einem Tag Alpwirtschaft, ungewöhnliche Felsen und die Tierwelt der Alpen kennenlernen. Für den ersten Besuch mit Kindern ist das Naturparkzentrum in Immenstadt-Bühl am Großen Alpsee ein guter Ausgangspunkt. Hier lassen sich Ausstellungen, ein leichter Wasser-Themenweg und eine Pause am See verbinden, ohne dass alle gleich eine Bergwanderung mitmachen müssen. Der Naturpark reicht bis nach Vorarlberg in Österreich; die hier vorgestellten Ausflüge liegen auf seiner deutschen, bayerischen Seite.

Die Landschaft wechselt auf engem Raum. Über Seen und Bächen liegen bewaldete Hänge, offene Weiden und die zerklüftet wirkenden Grate der Nagelfluhberge. Schaut euch das Gestein einmal genauer an: Darin stecken rund geschliffene Kiesel, die fest miteinander verbunden sind. Urzeitliche Flüsse haben sie hierhergebracht, bevor das Gestein bei der Entstehung der Alpen angehoben und gekippt wurde. Für Kinder, die an einer Geologietafel eher vorbeigehen würden, ist solch ein Felsen vielleicht viel spannender: Wie viele unterschiedliche Kieselformen entdecken sie, ohne etwas herauszulösen?

Rund um Bühl bietet das Wasser einen einfachen Einstieg. Achis Wasserweg folgt der Konstanzer Ach zwischen Immenstadt und dem Naturparkzentrum. An neun Mitmachstationen könnt ihr gemeinsam rätseln und mehr über Grundwasser, das Leben im Fluss und unser Trinkwasser erfahren. Probiert das Memory oder das Kugellabyrinth zum Wippen aus. Haltet danach am Fluss einen Moment still und schaut, was sich bewegt. Behaltet kleine Kinder am Wasser nah bei euch.

Für einen Tag auf den Alpweiden fahrt ihr mit der Imbergbahn von Steibis zum Alperlebnispfad hinauf. Seine 47 Stationen zeigen, wie die Landschaft mit der Arbeit der Menschen zusammenhängt, die sie offen halten. Der Weg wurde 2026 überarbeitet; an einer früheren Barfußstation geht es heute um die Renaturierung von Mooren. Das ist ein schöner Anlass zum Nachdenken: Auch eine nasse, unscheinbare Fläche kann genauso wichtig sein wie ein weiter Ausblick. Die weidenden Rinder gehören zu den landwirtschaftlichen Betrieben. Beobachtet sie mit Abstand und lasst Kälber in Ruhe.

Für ältere Kinder, die schon gern längere Strecken wandern, kommt die Rundtour zu den Baumveteranen unterhalb des Hochgrats infrage. Einzelne Bäume werden hier zu besonderen Zwischenstopps: eine mächtige Bergulme, eine hohe Weißtanne und die ausladenden Bergahorne oberhalb der Oberstiegalpe. Betrachtet ihre Formen, Rinden, Äste und Blätter vom Weg aus, statt auf die alten Bäume zu klettern. Diese Runde ist die anspruchsvollste der drei Wanderungen und hat genug Höhenmeter für einen eigenen Ausflugstag. Bereit zum Snappen und Lernen? Lade die Snappit-App herunter, um jede Naturart hier zu bestimmen.

Der 2008 gegründete Naturpark Nagelfluhkette verbindet das Allgäu in Deutschland mit dem Bregenzerwald in Österreich. Seine heutige Fläche von 497 km² erstreckt sich über beide Länder. Die jahrhundertelange Weidewirtschaft hat zur Entstehung der offenen Lebensräume zwischen den Wäldern beigetragen. Naturschutz bedeutet hier deshalb auch, mit Land- und Forstwirtschaft zusammenzuarbeiten, um die vielfältige Landschaft zu erhalten.

Was ihr hier machen könnt

Wählt für den Tag eine der Touren aus. Achis Wasserweg ist ein 2,2 km langer Streckenweg mit 10 m Aufstieg entlang der Konstanzer Ach zwischen Immenstadt und Bühl. Er ist für Kinderwagen geeignet. Wenn ihr auch zurücklauft, werden daraus etwa 4,4 km. Alternativ schaut ihr vor dem Start nach einer Rückfahrt mit dem Bus. Dazu passen die kostenlosen Ausstellungen im Naturparkzentrum in der Seestraße 10 und eine Pause am See.

Der Alperlebnispfad am Imberg ist eine 6,3 km lange Runde mit 200 m Aufstieg ab der Bergstation der Imbergbahn. Folgt dem ausgeschilderten Rundweg durch Weiden und Wald über den Bereich Glutschwanden und Hochwies hinunter zum Lanzenbach und wieder bergauf Richtung Hochbühl. Der Rückanstieg ist stellenweise steil. Plant für Hin- und Rückweg die Bergbahn ein und lasst genügend Zeit bis zur letzten Talfahrt.

Die Rundtour zu den Baumveteranen beginnt an der Talstation der Hochgratbahn: 9,7 km mit 545 m Aufstieg. Alpwege, naturbelassene Wege, Bergpfade und mehrere Anstiege verlangen eine gute Kondition. Folgt der offiziellen Runde über Unterstieg, Oberstiegalpe, Ziehenalpe und Remmelegg. Eine Bergbahnfahrt braucht ihr dafür nicht.

Für einen kürzeren Ausflug mit Bergblick bringt euch die Hochgratbahn auf 1.708 m. Wenn das besser zu eurer Gruppe passt, bleibt ihr im Bereich der Bergstation. Gipfel- und Gratwege solltet ihr als eigene Bergtour planen; die lange Überschreitung zum Mittag passt nicht noch nebenbei in einen gemütlichen Familiennachmittag. Nutzt Weg 4a über Seelekopf und Seelekessel nicht als Abkürzung: Er wird nicht mehr unterhalten und ist weder beschildert noch markiert.

Saisonale Infos

Die Sommersaison 2026 der Imbergbahn ist bis einschließlich 8. November geplant. In der anschließenden Übergangszeit fährt bei schönem Wetter eingeschränkt entweder die Imberg- oder die Hündlebahn. Verlasst euch daher nicht darauf, dass eure gewünschte Bahn fährt; auch Hütten und Angebote an den Themenwegen können geschlossen oder eingeschränkt sein. Bei der Hochgratbahn sind vom 9. November bis 25. Dezember 2026 Revisionsarbeiten vorgesehen. Mögliche Wochenendfahrten im November werden gesondert angekündigt. Informiert euch vor der Anreise bei den Betreibern. Schnee, Eis, Gewitter und starker Wind können einen Bergtag völlig verändern. Nutzt im Winter ausgewiesene Winterrouten und respektiert Wildruhezonen. Beschreibungen von Sommerwegen sind keine Anleitung für eine Wintertour.

Barrierefreiheit

Die Ausstellung im Naturparkzentrum ist stufenlos zugänglich. Fragt das Team nach barrierefreien Toiletten und der Unterstützung, die ihr benötigt. Achis Wasserweg ist hier die beste Wahl mit Kinderwagen; mit Rollstuhl solltet ihr euch vorher nach Steigungen und Wegbelägen erkundigen. Die Imbergrunde wird für geländegängige Kinderwagen empfohlen, hat aber naturbelassene Abschnitte und einen steilen Rückanstieg. Ein leichter Stadtbuggy ist dafür ungeeignet. Klärt den Einstieg in die Bergbahn und die aktuellen Wegverhältnisse beim Betreiber. Die Baumveteranen-Runde mit Bergpfaden und 545 m Aufstieg eignet sich weder für Kinderwagen noch für Rollstühle.

Nicht verpassen

1

Wasserrätsel an der Konstanzer Ach und kostenlose Naturausstellungen in Bühl

2

Die Alplandschaft am Imberg mit 47 Lernstationen erkunden

3

Alte Ulmen, Tannen und Bergahorne auf einer ausgedehnten Bergwanderung

4

Kiesel im Nagelfluhgestein und Ausblicke auf die Berggrate

Bergpanorama mit offenen Hängen, Wald, Schneeresten und den Kämmen von Hochgrat und Eineguntkopf. Text erklärt die Landschaft und die Entstehung des Nagelfluhgesteins.

Hochgrat und Eineguntkopf bei Oberstaufen, aufgenommen am 24. Oktober 2011. Die Aussicht zeigt den Wechsel von offenen Flächen, Wald und Bergkämmen; einzelne Kiesel sind in dieser Fernansicht nicht erkennbar.

Flodur63 / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Creative Commons 1 · Creative Commons 2

Spaziergänge und Routen

Achis Wasserweg

Ein Streckenweg entlang der Konstanzer Ach zwischen Immenstadt und dem Naturparkzentrum in Bühl. Plant zusätzliche Zeit für die Lernstationen ein und überlegt euch vorher den Rückweg.

Für Kinderwagen empfohlen. Fragt beim Naturpark nach Steigungen, Wegbreite und aktuellen Belägen, bevor ihr die Strecke für einen Rollstuhlausflug auswählt.

Achis Wasserweg

Alperlebnispfad am Imberg

Start und Ziel ist die Bergstation der Imbergbahn. Folgt der ausgeschilderten Runde gegen den Uhrzeigersinn über Glutschwanden, Hochwies, Lanzenbach und Hochbühl.

Nur für einen geländegängigen Kinderwagen geeignet, wenn die begleitenden Erwachsenen die Anstiege und Wegbeläge bewältigen können. Klärt vorher die Voraussetzungen für den Einstieg in die Bergbahn.

Alperlebnispfad am Imberg

Rundtour zu den Baumveteranen

Eine vollständige Runde ab der Talstation der Hochgratbahn über Unterstieg, Oberstiegalpe, Ziehenalpe und Remmelegg, mit Rückweg an der Weißach.

Für konditionsstarke Wandernde und Kinder, die an diese Strecke und Höhenmeter gewöhnt sind; ungeeignet für Kinderwagen und Rollstühle.

Rundtour zu den Baumveteranen

Ein ruhiger halber Tag in Bühl

Kommt in Immenstadt an und folgt Achis Wasserweg Richtung Bühl. Besucht das Naturparkzentrum während seiner Öffnungszeiten, macht ein Picknick und nehmt euch Zeit am Großen Alpsee. Plant 3–4 Stunden ein, bei einem Rückweg zu Fuß entsprechend mehr.

Ein Tag auf dem Alperlebnispfad

Fahrt früh mit der Imbergbahn hinauf, folgt dem Alperlebnispfad und sucht euch einige Stationen aus, die ihr genauer erkundet. Haltet eure Mittagspläne flexibel und lasst genug Zeit für den Rückanstieg zur Bergbahn. Rechnet mit 4–5 Stunden für die Wanderung und Pausen, dazu kommen die Fahrten. Wenn die Kinder müde werden, lasst euch vor Ort zu einer kürzeren Variante beraten.

Aktivitäten

Als Flussdetektive unterwegs

Lasst die Kinder an den Stationen des Wasserwegs eine Frage auswählen, der ihr vor dem Weitergehen gemeinsam nachgeht. Vergleicht das fließende Wasser mit dem Grundwasser, von dem die Ausstellung erzählt. Achtet am Ende darauf, wie anders der See im Vergleich zum Fluss wirkt.

Das Gestein genau betrachten

Wo ihr vom Weg aus Nagelfluh sehen könnt, sucht nach unterschiedlich großen und geformten Kieseln im Gestein. Macht eine Nahaufnahme und vergleicht sie später mit den Bergkonturen. Lasst den Felsen unversehrt.

Drinnen einem Regentropfen folgen

Die Wasserausstellung im Naturparkzentrum folgt dem Wasser durch die Landschaft bis ins Grundwasser und in die Trinkwasserversorgung. Sie richtet sich an Kinder ab acht Jahren. Verbindet sie mit der allgemeinen Naturausstellung und hebt euch die höheren Wege für einen Tag mit sicheren Bedingungen auf.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Sucht mit dem Fernglas von einem sicheren, markierten Weg aus die fernen Felshänge ab. Gämsen leben im Gunzesrieder Tal. Eine Sichtung ist ein schöner Zusatz, aber niemals ein Grund, den Weg zu verlassen.

Rothirsche nutzen im Gunzesrieder Tal den Bergwald und angrenzende Weiden. Haltet Abstand, wenn ein Tier auftaucht, und lasst Winterfütterungsplätze sowie ruhige Rückzugsbereiche im Wald ungestört.

Rehe leben ebenfalls in den Bergwäldern des Tals. Vielleicht seht ihr eines nur kurz auf einer Lichtung. Bleibt still stehen und lasst es weiterziehen, statt ihm zu folgen.

Schaut von einem offenen, sicheren Rastplatz aus nach oben. Wenn sich im späteren Vormittag Aufwinde bilden, können Steinadler über den höheren Hängen kreisen. Haltet beim Beobachten großen Abstand zu Brutwänden.

Die Baumveteranen-Runde führt an einer stattlichen Weißtanne vorbei. Betrachtet ihre Höhe vom Weg aus und vergleicht ihre Wuchsform mit den Laubbäumen in der Nähe. Tretet nicht auf freiliegende Wurzeln.

Nehmt euch auf der Baumrunde Zeit für die alte Bergulme. Ihr mächtiger Stamm ist ein verlässlicheres Fotomotiv als scheue Säugetiere. Fotografiert den Baum, ohne hinaufzuklettern oder den Wurzelbereich zu beeinträchtigen.

Oberhalb der Oberstiegalpe bilden ausladende Bergahorne eine eindrucksvolle Baumgruppe. Vergleicht vom Bergpfad aus ihre Verzweigungen. Dieser Stopp gehört zur längeren Tour mit mehr Höhenmetern.

Geschichten und Entdeckungen

Aus Flusskieseln wurden Berge

Nagelfluh entstand vor ungefähr 20–28 Millionen Jahren aus Flussablagerungen. Später wurden die Schichten gekippt und angehoben. Die darin eingeschlossenen Kiesel erklären den örtlichen Spitznamen Herrgottsbeton.

Die Weiden brauchen Menschen

Beweidung und andere extensive Bewirtschaftungsformen helfen, offene Lebensräume zwischen den Wäldern zu erhalten. Die Rinder und der Naturschutz hängen hier eng zusammen.

Die passende Jahreszeit

Im November anders planen

Die reguläre Sommersaison am Imberg endet am 8. November 2026. In der Übergangszeit kann an ausgewählten Schönwettertagen entweder die Imberg- oder die Hündlebahn fahren, bei eingeschränkten Angeboten und geschlossenen Hütten. Für die Hochgratbahn sind vom 9. November bis 25. Dezember 2026 Revisionsarbeiten angekündigt. Ausnahmen an Novemberwochenenden müssen gesondert bekannt gegeben werden. Prüft den aktuellen Hinweis eures Bergbahnbetreibers.

Anreise und praktische Tipps

Zuerst ins Naturparkzentrum

Im Naturparkzentrum in der Seestraße 10 in Immenstadt-Bühl findet ihr kostenlose Natur- und Wasserausstellungen. Das Team hilft euch bei der Auswahl passender Wanderungen. Wenn ihr rund ums Zentrum noch etwas unternehmen möchtet, fragt nach dem Forscherrucksack zum Ausleihen für Familien. Klärt bei eurer Ankunft, ob einer verfügbar ist.

Zwei Bahnhöfe als Ausgangspunkt

Für Bühl ist der Bahnhof Immenstadt passend; auch Busse fahren zum Großen Alpsee. Für Steibis, Imberg und Hochgrat reist ihr nach Oberstaufen und schaut nach Bus 95. Nicht jede Fahrt bedient alle Haltestellen, also plant Hin- und Rückfahrt für euren Reisetag. Mit dem Auto nutzt ihr in Bühl den Parkplatz Alpsee am Badeweg 26, da der Parkplatz am Naturparkzentrum dauerhaft geschlossen ist.

Den Ausflug passend auswählen

Im Naturparkzentrum könnt ihr die Ausstellung stufenlos besuchen. Für einen Ausflug draußen fragt nach dem aktuellen Belag von Achis Wasserweg und ob er sich für eure Mobilitätshilfe eignet. Die Empfehlung der Imbergrunde für geländegängige Kinderwagen schließt deutliche Anstiege ein. Daraus lässt sich nicht ableiten, dass die Runde auch mit Rollstuhl befahrbar ist.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Ausgangspunkt wählen

Immenstadt-Bühl und Steibis sind getrennte Ausgangsgebiete. Entscheidet euch für eines, statt an einem Tag den ganzen Naturpark erkunden zu wollen.

Mit der Bahn anreisen

Für den Wasserweg passt der Bahnhof Immenstadt. Für Imberg und Hochgrat fahrt ihr bis Oberstaufen und prüft Bus 95 zur jeweiligen Bergbahn, auch für die Rückfahrt.

Richtig parken

Der Parkplatz direkt am Naturparkzentrum ist dauerhaft geschlossen. Nutzt den Parkplatz Alpsee am Badeweg 26. An der Imbergbahn gibt es Parkplätze an der Talstation; das Parken an der Hochgratbahn-Talstation ist kostenpflichtig.

Öffnungszeiten beachten

Das Naturparkzentrum öffnet normalerweise Montag bis Samstag von 9 bis 17 Uhr und bleibt sonn- und feiertags geschlossen. Prüft mögliche Änderungen an Feiertagen, bevor ihr euren Regentag damit plant.

Sperrungen ernst nehmen

Für den Haldertobel besteht weiterhin ein veröffentlichter Sperrhinweis nach einem Brückenschaden. Das Betreten ist von Blaichach bis einschließlich Stausee verboten. Wählt eine andere Tour, solange die Gemeinde die Wiederöffnung nicht bestätigt.

Für die Höhe packen

Nehmt Wanderschuhe mit griffiger Sohle, Regenkleidung, Sonnenschutz, Trinkwasser und Verpflegung mit. Prüft den Bergwetterbericht und kehrt um, bevor die Bedingungen unsicher werden.

Tieren Raum lassen

Führt Hunde an der Leine, bleibt auf markierten Wegen und vermeidet Störungen in der Morgen- und Abenddämmerung. Füttert keine Tiere und steigt für ein näheres Foto nicht über Zäune.

Mittagspause flexibel halten

Prüft die Öffnungstage der einzelnen Hütten und nehmt vorsorglich ein Picknick mit. Auch wenn die Bergbahn fährt, müssen nicht alle Hütten oder Erlebnisstationen geöffnet sein.

Häufig gestellte Fragen

Plant eure Anreise zu einem bestimmten Wanderstart oder zum Naturparkzentrum. Die Ausstellungen dort sind kostenlos. Für Bergbahnen, Parkplätze, geführte Angebote und Einkehr gelten jeweils eigene Bedingungen. Prüft sie einzeln bei eurer Tagesplanung.
Tierbeobachtungen sind möglich, große Säugetiere und Adler aber nie garantiert. Im Gunzesrieder Tal leben Gämsen, Rothirsche, Rehe und Steinadler. Sie gehören zur Tierwelt des weiteren Talgebiets und sind keine versprochenen Begegnungen an Achis Wasserweg. Auf einem kurzen Ausflug lohnt es sich oft mehr, Bäume, das Leben im Fluss und die Landschaft genau anzuschauen, als einer bestimmten Tierart hinterherzusuchen.
Im Naturparkzentrum in Bühl könnt ihr die Natur- und Wasserausstellungen besuchen. Die Wasserausstellung richtet sich an Kinder ab acht Jahren. Hebt euch die höheren Wanderungen für stabiles Wetter auf und denkt daran, dass das Zentrum sonn- und feiertags geschlossen ist.
Der Naturpark reicht über die Staatsgrenze, doch alle drei beschriebenen Wanderungen und das Naturparkzentrum liegen in Deutschland. Hittisau und Sibratsgfäll liegen in Österreich; für sie braucht ihr eine eigene Ausflugs- und Anreiseplanung.

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