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ParkRheinland-Pfalz, Deutschland

Naturpark Nassau

Im Naturpark Nassau erwarten euch Uferwege, bewaldete Täler und Burgen hoch über der Lahn.

Über diesen Ort

Im Naturpark Nassau erwarten euch Uferwege, bewaldete Täler und Burgen hoch über der Lahn. Für den ersten Besuch bietet sich Nassau an: Am Fluss und im Freiherr-vom-Stein-Park könnt ihr erst einmal in Ruhe ankommen und dann entscheiden, ob ihr noch auf die Höhen wandern möchtet. Wenn eure Kinder lieber Wolken erforschen und Wiesengeräuschen lauschen, wählt Hübingen als Ausgangspunkt.

Der Naturpark erstreckt sich über den südwestlichen Westerwald und den nordwestlichen Taunus; die Lahn zieht sich mitten hindurch. Diese Landschaft lässt sich gut über mehrere Ausflüge kennenlernen. Feuchte Seitentäler, alte Laubwälder, sonnige Felshänge und Streuobstwiesen können sich schon innerhalb der Region ganz unterschiedlich anfühlen. Sucht euch für den Tag ein Gebiet aus, statt weit auseinanderliegende Aussichtspunkte abzuhaken.

Nehmt euch am Fluss ein paar stille Minuten zum Beobachten. Graureiher und Eisvögel gehören zu dieser Landschaft, an kleineren Fließgewässern kommen Wasseramseln und Gebirgsstelzen vor. Im Wald könnt ihr nach anderen Arten Ausschau halten, darunter Schwarzspechte, Rotkehlchen und Rotbuchen. Die genannten Wildtiere und Pflanzen kommen im Naturpark vor. Das bedeutet jedoch nicht, dass ihr jede Art an jedem der vorgestellten Wege antreffen könnt.

In Nassau lohnt sich auch der Blick nach oben. Burg Nassau steht hoch über der Lahn; unten erzählen das Schloss der Familie vom Stein und der Park am Fluss einen anderen Teil der Stadtgeschichte. Zur Höhenburg geht es auf einem eigenen, ansteigenden Weg. Plant dafür zusätzliche Zeit und Kraft ein und prüft die Zugänglichkeit, bevor ihr den Burgbesuch an einen Spaziergang mit kleinen Kindern anhängt. Mach deinen Besuch zur Safari! Nutze die Snappit-App, um Wildtier-Sichtungen hier zu scannen und zu loggen.

Die ersten Bemühungen um die Gründung des Naturparks begannen 1956. Im November 1963 wurde das Gebiet als geschützte Landschaft ausgewiesen und 1979 erweitert. Weinberge, historische Orte und Höhenburgen erzählen von einer viel älteren Nutzung der Landschaft. Burg Nassau entstand im 12. Jahrhundert. Teile der heutigen Anlage wurden restauriert oder rekonstruiert, darunter der markante Bergfried.

Was ihr hier machen könnt

Sucht euch ein Hauptziel aus. Für einen gemütlichen Ausflug am Fluss startet ihr am Ufer neben dem Nassauer Freibadparkplatz und folgt dem öffentlichen Uferweg in Richtung Schleuse Nassau. Bis zum Schleusenbereich sind es etwa 1,2 km, mit Rückkehr auf demselben Weg insgesamt rund 2,4 km. Kehrt vor den Metalltreppen der Schleuse um; eine Überquerung gehört nicht zu diesem Vorschlag. Der Weg vom Bahnhof oder eurem Stellplatz zum Ufer kommt hinzu.

In Hübingen beginnt der ausgeschilderte Rundweg Wasser.Wiesen.Wolken an der Starttafel beim Zirkuszelt des Familienferiendorfs. Die 4,5 km lange Runde führt zu drei Stationen rund um Wasser, Wiesenleben und Wolken. Folgt dem Weglogo durch den Ort, den Wald und die offene Landschaft zurück zur Starttafel.

Für einen längeren Waldausflug folgt ihr ab dem Nassauer Freibadparkplatz den gelben Schildern „Kaltbachtal“. Die offizielle Tour ist mit 7 km und 259 Höhenmetern im Aufstieg angegeben. Sie führt an der Schule vorbei bergauf zur Schutzhütte am Hans Hermann Meier Blick und anschließend hinunter ins Tal. Rechnet bis zurück zum Parkplatz mit etwa 7,4 km: Die herunterladbare Wegspur endet im Ort, und die letzten 0,4 km geht ihr auf dem anfänglichen Zuweg zurück. Im kleinen Waldlehrbereich im Kaltbachtal gibt es fünf Infotafeln und Arbeitsblätter für Kinder zum Herunterladen.

Saisonale Infos

Nach kräftigem Regen können matschige Waldwege und rutschiges Laub das Gehen anstrengender machen. Meidet Waldwege bei Sturm und beachtet Absperrungen. Am LahnWeinStieg ist oberhalb des Weinhauses Treis in Weinähr ein Abschnitt wegen eines Hangrutsches gesperrt; eine Umleitung ist ausgeschildert. Die aktuelle Meldung gilt bis zum 31. Dezember 2026. Prüft vor dieser separaten Wanderung den offiziellen Weghinweis. Auch Burgbesuche und die Öffnungstage des Museums hängen von der Jahreszeit ab. Schaut vor der Anreise auf die jeweiligen Webseiten.

Barrierefreiheit

Mit Kinderwagen oder wenn ihr nur kurze Strecken gehen möchtet, beginnt mit einem kleinen Besuch im Nassauer Park am Fluss und kehrt nach Bedarf um. Wenn ihr auf einen stufenlosen Weg angewiesen seid, fragt bei der Tourist-Information nach dem genauen Verlauf des Uferwegs und den aktuellen Bodenverhältnissen; die Schleusenquerung hat Metalltreppen. Bei Hübingen gibt es Waldwege und Hügel, im Kaltbachtal einen längeren Anstieg. Beide Wanderungen werden hier nicht als rollstuhlgerecht empfohlen. Auch zur Burg Nassau geht es bergauf und über Treppen.

Nicht verpassen

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Die Lahn in Ruhe beobachten und bei Lust bis zur Nassauer Schleuse und auf demselben Weg zurückgehen.

2

Wasser, Wiesengeräusche und Wolken auf dem 4,5 km langen Themenrundweg bei Hübingen entdecken.

3

In die Wälder oberhalb von Nassau hinaufwandern und durch das Kaltbachtal zurückkehren.

4

Den Blick zur Burg Nassau heben und im Park am Fluss mehr über die Stadtgeschichte erfahren.

Über Schieferdächern und einem bewaldeten Hang ragt der Turm der Burg Nassau auf.

Blick aus Nassau zur Burg am 14. Oktober 2011. Der Höhenunterschied macht deutlich, warum der Burgbesuch einen eigenen Aufstieg braucht.

Dguendel / Wikimedia Commons / CC BY 3.0 · Creative Commons

Spaziergänge und Routen

Am Nassauer Lahnufer zur Schleuse und zurück

Ein Uferspaziergang mit einem klaren Umkehrpunkt, den ihr bei Bedarf verkürzen könnt. Haltet zum Beobachten des Wassers an und lest die Infotafeln im Park, die euch interessieren.

Wenn ihr mit Rollstuhl oder Kinderwagen unterwegs seid, fragt bei der Tourist-Information nach den aktuellen Bedingungen auf dem gesamten Hin- und Rückweg. Beschränkt euch auf einen kürzeren Parkbesuch, wenn das besser zu euch passt.

Am Nassauer Lahnufer zur Schleuse und zurück

Wasser.Wiesen.Wolken bei Hübingen

Die Stationen zu Wasser, Wiese und Wolken sorgen für Abwechslung unterwegs. Hört an der Wiesenstation erst einmal zu, bevor ihr euch umschaut. An der Wolkenstation könnt ihr mit der Tafel die Formen über den Hügeln vergleichen.

Vollständige Angaben zu Oberflächen, Steigungen und stufenlosen Zugängen liegen nicht vor. Fragt bei der örtlichen Tourist-Information nach, wenn ihr den Weg mit Kinderwagen oder Rollstuhl gehen möchtet.

Wasser.Wiesen.Wolken bei Hübingen

Kaltbachtal mit Rückweg zum Freibadparkplatz

Ein ausgedehnter Waldausflug für einen halben Tag: Ihr steigt oberhalb von Nassau an, macht in der Nähe der Schutzhütte am Hans Hermann Meier Blick eine Pause und geht anschließend ins Kaltbachtal hinunter. Die Tour verbindet Straßen im Ort mit Waldwegen.

Plant die Tour als hügelige Wanderung. Sie wird hier nicht als stufenlos oder rollstuhlgerecht beschrieben und ist anspruchsvoller als ein Spaziergang unten an der Lahn.

Kaltbachtal mit Rückweg zum Freibadparkplatz

Ein kleiner Ausflug in Nassau

Beginnt am Fluss, geht so weit in Richtung Schleuse, wie alle Lust haben, und kehrt auf demselben Weg zurück. Lasst im Freiherr-vom-Stein-Park Zeit für die Tafeln zur Geschichte. Für den Spaziergang sind etwa 1–1,5 Stunden vorgesehen; ihr könnt ihn jederzeit verkürzen und müsst keine Runde zu Ende gehen.

Ein halber Tag bei Hübingen

Nehmt euch die 4,5-km-Runde als einziges Ziel vor. Packt ein Picknick ein, richtet euch an den Stationen nach dem Tempo der Kinder und vergleicht die Wolken am Anfang und am Ende. Plant etwa 2–3 Stunden plus Zuweg ein. Die offizielle Tafel nennt rund 1,5 Stunden einschließlich der Aufgaben.

Ein Waldtag mit etwas Spielraum

Wählt das Kaltbachtal, wenn alle eine längere Wanderung möchten. Plant für die vollständige, rund 7,4 km lange Tour 3–4 Stunden ein, hebt einen Imbiss für den Abstieg auf und denkt an den kurzen letzten Rückweg durch den Ort. Entscheidet erst danach über einen zusätzlichen Burgbesuch, statt ihn schon vorher zu versprechen.

Aktivitäten

Eine Minute Wiesengeräusche

Bleibt an der Wiesenstation in Hübingen eine Minute lang still auf dem Weg stehen. Danach nennt jede Person ein Geräusch und sagt, ob es aus der Luft, vom Boden oder aus den Pflanzen kam. Ihr müsst nicht jedes Insekt bestimmen können, um zu merken, wie viel hier los ist.

Dem Wasser folgen, ohne hineinzugehen

Lest an der Wasserstation etwas über den Wasserkreislauf und überlegt, wohin der Regen von heute als Nächstes fließen könnte. Vergleicht bei einem Uferspaziergang das fließende Wasser mit dem aufgestauten Wasser oberhalb der Schleuse. Beobachtet dabei nur von zugänglichen, erlaubten Plätzen aus.

Die Kinder wählen eine Tafel

Druckt vor dem Besuch die Arbeitsblätter zum Kaltbachtal aus oder lasst jedes Kind eine der fünf Infotafeln auswählen. Sucht dazu einen Baum oder etwas anderes, das ihr vom Weg aus sehen könnt. Mit einer Zeichnung nehmt ihr die Entdeckung mit nach Hause.

Römische Gegenstände und Kurgeschichte in Bad Ems

Das Museum Bad Ems befindet sich im alten Rathaus in der Römerstraße 97. Schaut euch die römischen Gegenstände und die Ausstellung zur Badegeschichte an. Lasst die Kinder einen Alltagsgegenstand auswählen und überlegen, wer ihn benutzt haben könnte. Plant das Museum als eigenen Stadtbesuch; im Winter ist an weniger Tagen geöffnet.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Haltet dort an, wo ihr von einem öffentlichen Uferweg gut auf das Wasser sehen könnt. Ein vorbeifliegender Eisvogel ist manchmal nur kurz zu sehen. Bleibt an eurem Platz, statt ihm zu einem unübersichtlichen Uferabschnitt oder Nest zu folgen.

Schaut an einer öffentlichen Bachquerung in Ruhe am Wasser entlang. In passendem Lebensraum könnt ihr einer Wasseramsel begegnen. Ob ihr auf der Kaltbachtal-Tour eine seht, bleibt offen. Haltet Abstand zu Brücken und Ufern, an denen Vögel nisten könnten.

Beobachtet frei liegende Uferstellen und Steine, die vom Weg aus zu sehen sind. Falls ein kleiner Vogel auftaucht, fotografiert ihn von eurem Platz aus und vergleicht das Bild später. Steigt für einen näheren Blick nicht zum Wasser hinunter.

Sucht die Flussränder mit dem Fernglas ab. Einen reglos stehenden Reiher bemerkt man manchmal erst nach einer Weile. Beobachtet sein Verhalten mit Abstand und geht ruhig weiter, wenn er wegen euch aufmerksam wird oder sich entfernt.

In älteren Wäldern kann eine stille Hörpause ergiebiger sein als ständiges Weitergehen. Wenn ihr einen Specht entdeckt, beobachtet ihn vom Weg aus. Nähert euch keinen Baumhöhlen und untersucht keine möglichen Nester.

Freut euch über einen Salamander als unverhoffte Begegnung. Ist einer neben einem freigegebenen Weg zu sehen, könnt ihr ihn fotografieren, ohne ihn anzufassen oder umzusetzen. Lasst Steine im Bach und Totholz liegen, statt darunter nach Tieren zu suchen.

Sucht euch eine Buche an einem öffentlichen Weg aus und fotografiert sowohl den ganzen Baum als auch ein sichtbares Blatt. Vergleicht seine Form mit den Nachbarbäumen. Lasst Rinde und Zweige unversehrt; auch eine kleine Zeichnung hält eure Entdeckung fest.

Bleibt am Waldrand kurz stehen und beobachtet, was von allein geschieht. Vielleicht zeigt sich ein Rotkehlchen, ohne dass ihr es anlockt. Lasst Essen eingepackt und spielt keine Vogelstimmen ab, um Tiere näher heranzuholen.

Jede Art hat ihren Lebensraum

Die Artentipps beziehen sich auf die Fluss- und Waldlebensräume im gesamten Naturpark. Überlegt vor Ort, welche Tiere und Pflanzen zur jeweiligen Umgebung passen, und freut euch auch über alltägliche Begegnungen. Pferde am Hübinger Weg sind Haustiere und werden nicht als Wildtiere aufgeführt.

Geschichten und Entdeckungen

Warum sich die Wälder unterscheiden

In kühlen, schattigen Tälern herrschen andere Bedingungen als an sonnigen Felshängen. Zu den Lebensräumen des Naturparks gehören sowohl Schluchtwälder als auch wärmeliebende Eichenwälder. Das erklärt, warum sich zwei Spaziergänge in dieser Region ganz unterschiedlich anfühlen können.

Eine Burg aus mehreren Zeiten

Der Bergfried von Burg Nassau fällt im Stadtbild sofort auf. Zu seinem heutigen Aussehen haben allerdings auch Rekonstruktionen beigetragen. Die Ausstellung erzählt von der Geschichte der Burg und ihren Erbauern. Dabei wird deutlich, dass ein mittelalterlich wirkendes Gebäude auch von moderner Denkmalpflege erzählen kann.

Ein Hindernis mit einem Weg daneben

Im Bereich der Nassauer Schleuse gibt es auch ein Wasserkraftwerk. Ein Fischpass am gegenüberliegenden linken Ufer hilft Fischen, die Barriere zu überwinden. Er liegt nicht auf dem hier vorgeschlagenen Hin- und Rückweg am selben Ufer. Geht nicht eigens über die Metalltreppen, nur um näher an den Fischpass zu gelangen.

Die passende Jahreszeit

Den Ausflug nach dem Wetter wählen

An einem milden Tag bietet Hübingen weite Blicke und schöne Pausenplätze. Bei wärmerem Wetter kommt ein Waldweg infrage; berücksichtigt dabei den Anstieg. Im Winter oder bei wechselhaftem Wetter könnt ihr den Ausflug kürzer halten. Wenn ihr als Ausweichziel einen Besuch im Trockenen plant, prüft die Öffnungstage schon vor der Abfahrt.

Anreise und praktische Tipps

Den Ort als Ausgangspunkt nutzen

Die Kaltbachtal-Tour beginnt am großen Nassauer Freibadparkplatz, der auf der Tourismusseite als kostenfrei angegeben ist. Plant nicht damit, beim Spaziergang die Einrichtungen des Freibads nutzen zu können. Bei Hübingen bieten Bänke Gelegenheit zum Ausruhen. Geht nicht davon aus, dass die Innenräume des Feriendorfs für vorbeikommende Wanderer geöffnet sind.

Zu einem konkreten Startpunkt planen

Für Ausflüge in Nassau und am Fluss nutzt ihr den Bahnhof Nassau an der Lahntalbahn und geht von dort zu eurem gewählten Start. Zum Wanderbeginn am Familienferiendorf Hübingen ist eine eigene Anreise nötig. Prüft die aktuellen Verbindungen und eure Rückfahrt. Die genannten Weglängen enthalten den Zuweg vom Bahnhof nicht; eine konkrete Buslinie ist hier nicht angegeben.

Nach dem gesamten Weg fragen

Sagt der Tourist-Information, ob ihr festen Boden, einen stufenlosen Weg, kurze Strecken oder unterwegs eine Toilette braucht. Der kurze Freiherr-vom-Stein-Weg wird als barrierefrei beworben. Lasst euch aber seinen genauen Verlauf erklären, bevor ihr euch darauf verlasst. Der hier beschriebene Hin- und Rückweg am Ufer vermeidet die Treppenquerung und ist nicht gesondert auf Barrierefreiheit zertifiziert.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

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Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Den passenden Start wählen

Hübingen und Nassau sind getrennte Ausflugsziele. Die Geschäftsstelle des Naturparks ist eine Verwaltungsadresse; Besuche sind nur nach Terminvereinbarung möglich.

Den Rückweg mitrechnen

Der Uferspaziergang umfasst hin und zurück etwa 2,4 km. Die vollständige Kaltbachtal-Tour ab und bis zum Freibadparkplatz ist rund 7,4 km lang.

Mit der richtigen Karte losgehen

Folgt bei Hübingen dem Weglogo und im Kaltbachtal den gelben Schildern. Ladet vor dem Start eine aktuelle Karte herunter und achtet unterwegs auf Hinweise.

Mit der Bahn anreisen

Nassau liegt an der Lahntalbahn. Prüft die Verbindungen für euren Reisetag und rechnet den Fußweg vom Bahnhof zu eurem Startpunkt mit ein.

Für Pausen packen

Nehmt Wasser, einen kleinen Imbiss, wenn vorhanden ein Fernglas und Schuhe mit griffiger Sohle für die Waldwege mit. Lasst Zeit für kleine Entdeckungen.

Wildtiere ungestört lassen

Beobachtet von öffentlichen Wegen aus, haltet Abstand und lasst Pflanzen, Holz und Steine im Bach an ihrem Platz. Füttert keine Wildtiere und fasst sie nicht an.

Die Burg gesondert planen

Wegen Sanierungsarbeiten gibt es nahe Burg Nassau nur eingeschränkte Parkmöglichkeiten. Prüft Zugang und Öffnung, statt euch auf einen Stellplatz oben zu verlassen.

Eine Regenidee bereithalten

Im Museum Bad Ems in der Römerstraße 97 seht ihr römische Funde und erfahrt mehr über die Kurstadt. Prüft vorher die jahreszeitabhängigen Öffnungstage.

Häufig gestellte Fragen

Beginnt mit einem kurzen Besuch am Nassauer Lahnufer, wenn ihr jederzeit einfach umkehren möchtet. Die 4,5-km-Runde bei Hübingen passt eher, wenn eure Kinder gern zwischen drei Themenstationen wandern. Das Kaltbachtal ist die längere und hügeligere Variante; entscheidet nicht allein nach der Kilometerzahl.
Rechnet für den hier beschriebenen Uferspaziergang nicht mit 1,2 km insgesamt. Vom Start am Ufer beim Freibad bis in Richtung Schleuse sind es etwa 1,2 km und auf demselben Weg noch einmal so viel zurück, also rund 2,4 km. Kehrt vor den Schleusentreppen um.
Ja, bei diesen Ausflügen geht es um frei lebende Tiere in der Landschaft. Nehmt euch Zeit zum Beobachten, statt mit einer festen Liste erwarteter Sichtungen loszugehen. Pferde, an denen ihr bei Hübingen vorbeikommt, sind Haustiere; haltet Abstand und bietet ihnen kein Futter an.
Nein. Die Burg liegt auf dem Hügel über dem Ort und erfordert einen eigenen Hin- und Rückweg. Beim Turmbesuch müsst ihr Treppen steigen. Prüft die Öffnung und den Hinweis zu den sanierungsbedingt eingeschränkten Parkmöglichkeiten, bevor ihr die Burg zum Hauptziel eures Tages macht.
Wenn es geöffnet ist, bietet sich das Museum Bad Ems als eigener Ausflug ins Trockene an. Römische Gegenstände und die Ausstellung zur Kurstadtgeschichte geben Kindern einen anderen Zugang zur Region. Im Winter ist an weniger Tagen geöffnet. Fragt deshalb vor der Anreise direkt beim Museum nach.

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