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ParkBaden-Württemberg, Deutschland

Naturpark Neckartal-Odenwald

Hier erlebt ihr den Wechsel zwischen bewaldeten Odenwaldtälern, offener Streuobstlandschaft und den weiten Bögen des Neckars.

Über diesen Ort

Hier erlebt ihr den Wechsel zwischen bewaldeten Odenwaldtälern, offener Streuobstlandschaft und den weiten Bögen des Neckars. Der Naturpark Neckartal-Odenwald umfasst eine ganze Region im Norden Baden-Württembergs. Überlegt deshalb zuerst, welchen kleinen Ausschnitt ihr heute kennenlernen möchtet. Einen zentralen Eingang gibt es nicht: Eberbach, Elztal-Dallau und Neckarzimmern bieten jeweils andere Ausgangspunkte.

Für den ersten Besuch eignet sich das Naturpark-Zentrum im Thalheim’schen Haus in Eberbach, Kellereistraße 36. Die Mitmachausstellung stellt euch die Gesteine, Wälder und Streuobstwiesen vor, denen ihr später draußen begegnet. Kinder von 6 bis 12 Jahren können nach dem Ausstellungsquiz fragen. Vom Bahnhof Eberbach sind es nur etwa 400 m. Die Ausstellungsräume verteilen sich allerdings auf zwei Etagen, die über Treppen erreichbar sind. Das ist wichtig, wenn jemand in eurer Gruppe einen stufenlosen Zugang braucht.

Nehmt euch draußen Zeit, die Spuren menschlicher Nutzung zu entdecken. Hochstämmige Obstbäume stehen über Wiesengras, Wälder grenzen an Felder, und in den Hügeln lassen sich alte Flussschleifen erkennen. Städte, Landwirtschaft und Schutzgebiete gehören hier zu einer gemeinsam geprägten Kulturlandschaft. Eine kurze Runde mit Zeit zum Lauschen und Schauen passt zu einem Familienausflug oft besser als die Fahrt zwischen weit auseinanderliegenden Zielen.

Auch die Tier- und Pflanzenwelt verteilt sich über diese Landschaft. Haltet über offenen Feldern nach einem Rotmilan Ausschau, vergleicht am Waldweg Buchen- und Hainbuchenblätter oder fotografiert eine Blüte vom Weg aus. Solche Entdeckungen sind im Naturpark möglich; ihr müsst sie nicht alle auf einer einzigen Wanderung machen. Nimm den ultimativen Naturführer mit: Bestimme Vögel, Pflanzen und Tiere mit der Snappit-App.

Der 1980 gegründete Naturpark verbindet Landschaftsschutz mit Landwirtschaft, regionalen Produkten, Erholung und Bildung. Wie sich der Lauf des Neckars verändert hat, lässt sich hier besonders gut nachvollziehen: Der Eberbacher Pfad der Flussgeschichte zeigt Hügel, die früher von Flussschleifen umgeben waren, und Spuren älterer Talböden. Im Kalksteingebiet im Osten wurde die Eberstadter Höhle 1971 bei Sprengungen in einem Steinbruch entdeckt und 1973 für Besucher geöffnet.

Was ihr hier machen könnt

Für einen Waldausflug mit Kindern eignet sich der Komfort-Wanderweg 4, der 3,8 km lange Rundweg Trienzbachtal bei Elztal-Dallau. Startet am Wanderparkplatz Trienzbachtal und folgt den pinken Kreisen. Unterwegs begegnen euch die Waldfigur Wurzelino, eine Waldbaden-Station, Bachquerungen und eine Kneipp-Anlage. An vier Stationen könnt ihr per QR-Code Familien-Audios, Kinder-Audios ab fünf Jahren oder Videos in Deutscher Gebärdensprache auswählen. Die Wege aus Asphalt und festem Schotter sind stufenlos, haben aber mehrere Steigungen bis zu 12 %. Hebt euch etwas Kraft für den bergauf führenden Rückweg zum Parkplatz auf.

Weniger steil ist der Komfort-Wanderweg 5, der Rundweg Neckartal ab Campingplatz Cimbria in Neckarzimmern. Die etwa 4,4 km lange Runde führt durch Felder Richtung Mosbach und am Neckar zurück, mit Blick zur Burg Hornberg. Sie ist asphaltiert und bietet Ruhebänke. Der Prüfbericht zur Barrierefreiheit nennt Neigungen bis zu 6 %. Plant also gegebenenfalls Hilfe beim Schieben ein. An der Dreschhalle gibt es einen alternativen Einstieg mit ausgewiesenem Behindertenparkplatz.

Wer gern länger wandert, kann in Eberbach den etwa 10 km langen Pfad der Flussgeschichte wählen. Er beginnt am Naturpark-Zentrum, führt durch die Altstadt und steigt zum Breitenstein hinauf. Fünfzehn Infotafeln helfen euch, frühere Verläufe des Neckars zu erkennen. Mit jüngeren Kindern könnt ihr euch auf die ersten vier Tafeln in der Stadt beschränken und umkehren, bevor der Anstieg beginnt.

Für einen Regentag könnt ihr eine Führung durch die Eberstadter Tropfsteinhöhle reservieren, Höhlenweg 8 in Buchen-Eberstadt. Die Höhle ist 600 m lang, die Führung dauert ungefähr eine Stunde. Nehmt für die konstanten 11 °C unter Tage eine warme Jacke mit. Anschließend können die Kinder die Höhlenrutsche im Besucherzentrum ausprobieren oder bei besserem Wetter auf den Spielplatz draußen gehen.

Saisonale Infos

Für die Margaretenschlucht liegt ein Sperrhinweis vor. Plant die Schlucht erst ein, wenn die Gemeinde Neckargerach die Wiederöffnung bestätigt, und beachtet immer die Absperrungen. Auch bei geöffneter Schlucht sind die steilen Felsstufen bei Nässe oder Eis ungeeignet. Die Eberbacher Ausstellung ist regulär montags und samstags geschlossen; die Höhle hat im Winter weniger Öffnungstage. Schaut vor der Anreise auf der jeweiligen offiziellen Seite nach den Öffnungszeiten.

Barrierefreiheit

Die einfachere Wahl draußen ist der Rundweg Neckartal: stufenloser Asphalt, eine geprüfte Mindestbreite von 1,5 m und Neigungen bis zu 6 %. Der Rundweg Trienzbachtal ist ebenfalls stufenlos und mindestens 1,2 m breit, erreicht aber 12 % Neigung. Hier kann kräftige Unterstützung nötig sein. Für beide Wege gibt es Parkmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung und ausführliche Prüfberichte. Die Eberbacher Ausstellung ist nur über Treppen erreichbar. Vom Parkplatz der Eberstadter Höhle führt ein stufenloser Weg in die Höhle; mit dem Rollstuhl kann Hilfe nötig sein. Besprecht eure Bedürfnisse bei der Reservierung der Führung.

Nicht verpassen

1

Einstieg in Eberbach

Mitmachausstellung zur Landschaft und ein Quiz im historischen Thalheim’schen Haus.

2

Audiowanderung im Wald

Vier Hörstationen, Wurzelino und Bachlandschaft im Trienzbachtal.

3

Blicke auf den Neckar

Befestigte Runde durch Felder und Wiesen mit Aussicht zur Burg Hornberg.

4

Erdgeschichte unter Tage

Eine Führung zwischen den Formationen der Eberstadter Tropfsteinhöhle.

Spaziergänge und Routen

Komfort-Wanderweg 4: Rundweg Trienzbachtal

Startet am Wanderparkplatz Trienzbachtal und folgt den pinken Kreisen im Uhrzeigersinn durch den Wald und das Bachtal. Der Weg hinunter ins Tal ist zugleich der letzte Teil des Rückwegs: Aus dem anfänglichen Abstieg wird am Ende ein Anstieg. Nutzt die vier Hörstationen und den Rastplatz an der Herrlich Au Hütte für Pausen.

Am Start gibt es einen ausgewiesenen Behindertenparkplatz. Prüft die Steigungen sorgfältig, wenn ihr mit Rollstuhl oder Kinderwagen unterwegs seid; Unterstützung kann nötig sein. Das nächste angegebene barrierefreie WC liegt etwa 1 km entfernt im Edeka in Dallau.

Komfort-Wanderweg 4: Rundweg Trienzbachtal

Komfort-Wanderweg 5: Rundweg Neckartal

Beginnt am Campingplatz Cimbria in Neckarzimmern oder an der etwa 300 m entfernten Dreschhalle. Die mit pinken Kreisen markierte Runde führt durch offene Feldflur Richtung Mosbach und entlang der Neckarwiesen zurück. Schaut auf den Fluss, zu den bewaldeten Hängen und zur Burg Hornberg.

An der Dreschhalle ist ein Behindertenparkplatz ausgewiesen. Die Runde ist als teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrende und Menschen mit Gehbehinderung eingestuft. Lest den vollständigen Prüfbericht und klärt, ob das WC auf dem Campingplatz zur Verfügung steht.

Komfort-Wanderweg 5: Rundweg Neckartal

Eberbacher Pfad der Flussgeschichte

Startet am Naturpark-Zentrum in der Kellereistraße, folgt dem ausgeschilderten Pfad durch die Altstadt und steigt anschließend zum Breitenstein hinauf. Nutzt für die gesamte Runde den Wegeprospekt der Stadt. Die Infotafeln helfen euch, frühere Flussschleifen in den umliegenden Hügeln zu erkennen.

Geht nicht davon aus, dass die gesamte Route über die Hügel mit Rollstuhl oder Kinderwagen geeignet ist. Wählt einen der geprüften Komfort-Wanderwege, wenn ihr genaue Angaben zu Belag und Neigungen benötigt.

Eberbacher Pfad der Flussgeschichte

Der erste Besuch mit der Bahn

Fahrt nach Eberbach, geht zum Naturpark-Zentrum und besucht die Ausstellung zu den Öffnungszeiten. Anschließend könnt ihr so viele der ersten vier Tafeln zur Flussgeschichte anschauen, wie eure Gruppe mag. Haltet den Ausflug kurz und kehrt vor dem Anstieg um, wenn das besser zu den Kindern passt.

Ein halber Tag im Wald

Macht das Trienzbachtal zum Hauptziel eures Tages. Lasst Zeit für die vier Audiostationen, ein Picknick an einem ausgewiesenen Rastplatz und den abschließenden Anstieg zurück. Wenn ihr vom Bahnhof Dallau zu Fuß kommt, verlängert sich der Ausflug über die eigentliche 3,8-km-Runde hinaus.

Ein halber Tag am Fluss

Wählt die Neckartal-Runde, wenn eure Gruppe einen befestigten Weg braucht. Geht die etwa 4,4 km in Ruhe und nutzt die Bänke für Pausen. Fragt vorab beim Campingplatz Cimbria nach Verpflegung und Toilettennutzung, wenn ihr euch darauf verlassen möchtet.

Aktivitäten

Kinder wählen die Hörstation

Wählt im Trienzbachtal gemeinsam die Kinderaufnahme oder die Familienversion aus. Schaltet das Handy danach kurz aus und nennt ein Geräusch, das ihr im Wald hört. So ergänzen die digitalen Stationen euren Spaziergang, ohne ihn ganz zu bestimmen.

Den früheren Flusslauf erkennen

Vergleicht auf dem Eberbacher Pfad der Flussgeschichte eine Infotafel mit dem Hang vor euch. In welche Richtung könnte das Wasser früher geflossen sein? Die vier Tafeln in der Altstadt bieten vor dem Anstieg einen überschaubaren Einstieg.

Zwei Bilder gehören zusammen

Macht ein weites Landschaftsbild und eine Detailaufnahme vom Weg aus: etwa einen Baum und sein Blatt oder einen Feldrand und einen Vogel in der Ferne. Bewahrt die Bilder als Paar auf, damit auch der Lebensraum Teil eurer Erinnerung bleibt.

Eine Möglichkeit für drinnen einplanen

Besucht die Eberbacher Ausstellung an einem Öffnungstag oder reserviert eine Führung durch die Eberstadter Höhle. Der Höhlenbesuch dauert ungefähr eine Stunde; nehmt auch im Sommer eine warme Jacke mit. Lasst die Kamera in der Höhle eingepackt. Haustiere dürfen nicht mit hinein.

Burg Hornberg steht über einem bewaldeten Hang und dem ruhigen Neckar; am linken Ufer liegen Häuser, im Fluss spiegeln sich Himmel und Bäume.

Burg Hornberg über dem Neckar bei Neckarzimmern, fotografiert vom Haßmersheimer Steg am 16. Juni 2022. Landschaftsorientierung zum Neckartal-Abschnitt; keine Aufnahme vom Komfort-Wanderweg 5.

Foto: © Roman Eisele / CC BY-SA 4.0 · 16. Juni 2022 · Creative Commons

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Vergleicht vom Weg aus Blätter und Rinde und fotografiert anschließend den ganzen Baum sowie ein gut erreichbares Blatt. Eine Buche ist auch dann ein schönes Motiv, wenn die Waldtiere verborgen bleiben.

Fotografiert ein Blatt zum Vergleich mit eurem Buchenbild. Nehmt Blattrand und Blattadern mit auf, damit ihr die Bilder später vergleichen könnt. Dafür müsst ihr weder Blätter abpflücken noch Äste herunterziehen.

Haltet auf einem öffentlichen Weg mit freiem Blick über die Felder an und sucht den Himmel ab. Ein tief gegabelter Schwanz ist ein guter Hinweis. Beobachtet den Flug aus der Ferne, ohne euch einem Baum zu nähern, auf dem ein Vogel landet.

Wenn im Sommer ein Käfer euren Weg kreuzt, könnt ihr ihn in Ruhe beobachten. Fotografiert, ohne ihn aufzuheben, und lasst altes Holz unberührt: Die meist unsichtbaren Larven sind auf morsches Holz angewiesen. Beendet Waldspaziergänge vor der Dämmerung.

Eine Begegnung auf einem freigegebenen Waldweg ist ein glücklicher Zufall. Betretet keine Bäche, dreht keine Steine um und fasst die Tiere nicht an. Geht nicht während einer Sperrung in die Margaretenschlucht, um Salamander zu suchen. Sie brauchen ungestörte Rückzugsorte.

Falls ihr neben einem freigegebenen Weg eine Orchidee entdeckt, fotografiert Blüte und Pflanze von eurem Standort aus. Ein Teleobjektiv hilft mehr als ein Schritt in die Wiese. Orchideen brauchen ungestörten Boden um sich herum, und ihre Blüte fällt von Jahr zu Jahr unterschiedlich aus.

Kleine Lebensräume bewahren

Bleibt auf markierten Wegen, führt Hunde an der Leine und nehmt euren Müll wieder mit. Lasst Totholz, Pflanzen und Steine an ihrem Platz. In der Margaretenschlucht ist es verboten, das Bachbett zu betreten oder Steinmännchen zu bauen; das stört Salamander und ihre Larven. Verzichtet auf offenes Feuer und beendet Ausflüge in den Wald vor der Dämmerung.

Geschichten und Entdeckungen

Streuobstwiesen sind Lebensräume

Auf traditionellen Streuobstwiesen wachsen hochstämmige Obstbäume unterschiedlichen Alters über einer Wiese. Alte Bäume und Totholz zu erhalten, kann für Tiere genauso wichtig sein wie neue Bäume zu pflanzen. Seit 2022 betreibt der Naturpark ein Projekt zum Erhalt seiner Streuobstwiesen.

Ein Steinbruch gab die Höhle frei

Bei Sprengungen wurde die Eberstadter Höhle im Dezember 1971 entdeckt. Nach dem Ausbau des Besucherwegs öffnete sie im September 1973 als Schauhöhle. Ihre Formationen bilden einen anschaulichen Gegensatz zu den roten Buntsandsteinlandschaften in anderen Teilen des Naturparks.

Die passende Jahreszeit

Vom Frühling bis zum Herbst Im Frühling lohnt sich der Blick auf die Streuobstwiesen, im späten Frühjahr und Sommer auf Blüten an öffentlichen Wegrändern, im Herbst auf die Farben des Waldes. Ob ein Weg sicher begehbar ist, hängt von Wetter und Tageslicht ab, nicht allein von der Jahreszeit.

Im Winter Die Eberstadter Höhle öffnet von November bis Februar normalerweise an Wochenenden und vielen Feiertagen mit kürzeren Öffnungszeiten. Prüft vor ausgesetzten oder steilen Wegabschnitten erneut das Wetter. Übersteigt niemals eine Absperrung, um eine geplante Runde fortzusetzen.

Anreise und praktische Tipps

Naturpark-Zentrum Eberbach Kellereistraße 36, 69412 Eberbach. Regulär geöffnet ist dienstags, donnerstags und freitags von 10:00–16:00 Uhr, mittwochs von 10:00–14:00 Uhr und sonntags von 14:00–17:00 Uhr. Montags und samstags ist geschlossen. Achtet auf Hinweise zu abweichenden Öffnungszeiten. Die Dauerausstellung liegt in den oberen Etagen und ist nicht stufenlos erreichbar.

Besucherzentrum der Höhle Höhlenweg 8, 74722 Buchen-Eberstadt. Reserviert die Höhlenführung online oder telefonisch. Im Zentrum gibt es multimediale Informationen zur Erdgeschichte, eine Höhlenrutsche und einen Kiosk. Auf dem Spielplatz draußen können sich Kinder vor oder nach der Führung bewegen.

Drei praktische Bahnhöfe Vom Bahnhof Eberbach sind es etwa 400 m zum Naturpark-Zentrum. Der Bahnhof Dallau liegt rund 1 km vom Start im Trienzbachtal entfernt, der Bahnhof Neckarzimmern etwa 1 km vom Start der Neckartal-Runde. Diese Zuwege kommen zu den genannten Streckenlängen hinzu. Prüft den Fahrplan für Hin- und Rückfahrt.

Einen konkreten Startpunkt ansteuern Gebt für die Anreise mit dem Auto Wanderparkplatz Trienzbachtal, Campingplatz Cimbria oder Dreschhalle in Neckarzimmern ein. Zur Höhle führt euch die Adresse Höhlenweg 8 in Buchen-Eberstadt. Nur den Namen des Naturparks einzugeben, hilft nicht bei der Suche nach einem bestimmten Eingang.

Die passende Route für eure Gruppe Für die Umlaufschranken am Rundweg Neckartal nennt der Prüfbericht Bewegungsflächen von mindestens 1,2 × 1,2 m. Im Trienzbachtal gilt an den Umlaufschranken dasselbe Mindestmaß; dort sind die Neigungen allerdings deutlich größer. Lest die Berichte, bevor ihr eine Route mit einem größeren Rollstuhl oder Elektromobil plant.

Zugänge zu den Ausstellungen Die historische Eberbacher Ausstellung ist nur über Treppen erreichbar. Der geführte Weg durch die Eberstadter Höhle ist stufenlos, dennoch kann Hilfe nötig sein. Feuchte Stellen verlangen Vorsicht. Besprecht eure Ausrüstung und den Unterstützungsbedarf vor der Reservierung mit dem Höhlenteam.

Besucherinformationen

Margaretenschlucht: erst Öffnung klären

Für die Schlucht liegt ein Sperrhinweis vor. Plant eine Durchquerung erst, wenn die Gemeinde Neckargerach die Wiederöffnung bestätigt. Ihr erreicht sie unter +49 6263 42010. Auch bei geöffneter Schlucht erfordert der Weg mit seinen steilen, hohen Felsstufen trockene Verhältnisse und Trittsicherheit.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

6

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Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Einen Ausgangspunkt wählen

Die Ausflugsziele liegen in einer großen Region verteilt. Prüft die Verbindungen, bevor ihr mehrere kombiniert.

Anreise mit der Bahn

Das Eberbacher Zentrum liegt etwa 400 m vom Bahnhof entfernt. Von den Bahnhöfen Dallau und Neckarzimmern sind es jeweils rund 1 km zum passenden Komfort-Wanderweg.

Prüfbericht lesen

Ein Komfort-Wanderweg ist nicht automatisch eben. Prüft, ob Neigungen, Belag und Umlaufschranken zu eurer Ausrüstung passen.

Handy aufladen

Für die Audiostationen im Trienzbachtal braucht ihr ein Smartphone mit Internetzugang. Haltet die Lautstärke niedrig.

Picknick einplanen

Nehmt Wasser und Proviant für die Wanderungen mit. Eine Bank oder Hütte bietet einen guten Platz für die Pause.

Rücksicht im Wald

Führt Hunde an der Leine, bleibt auf markierten Wegen, lasst Totholz liegen und beendet Waldwanderungen vor der Dämmerung.

Rücksicht in der Höhle

Haustiere dürfen nicht hinein. Der Betreiber bittet außerdem darum, in der Höhle nicht zu fotografieren.

Bäche ungestört lassen

Versetzt keine Steine, baut keine Steinmännchen und sucht nicht unter Steinen nach Salamandern. Beobachtet vom Weg aus.

Häufig gestellte Fragen

Es gibt weder einen gemeinsamen Eingang noch eine Eintrittskarte für den gesamten Naturpark. Fahrt direkt zu eurem gewählten Ort, Wanderparkplatz oder Besucherzentrum. Die Eberstadter Höhle ist ein eigenes, kostenpflichtiges Ausflugsziel und nur mit Führung zugänglich. Reserviert vor der Anreise.
Schaut euch zuerst den etwa 4,4 km langen Rundweg Neckartal an. Er ist asphaltiert, stufenlos und hat Neigungen bis zu 6 %. Im Trienzbachtal gibt es steilere Abschnitte bis zu 12 %. Lest den ausführlichen Prüfbericht und überlegt, welche Unterstützung eure Gruppe braucht.
Plant die Schlucht erst ein, wenn die Gemeinde die Wiederöffnung bestätigt. Es liegt ein Sperrhinweis vor. Die steilen, hohen Stufen erfordern Trittsicherheit und trockene Verhältnisse. Für Kinderwagen oder Rollstühle ist die Schlucht ungeeignet.
Am Rundweg Neckartal gibt es ein barrierefreies WC auf dem Campingplatz Cimbria. Fragt dort nach, ob es für euren Besuch zur Verfügung steht. Für das Trienzbachtal ist ein barrierefreies WC im Edeka in Dallau angegeben, etwa 1 km vom Start entfernt. Berücksichtigt deshalb die Ladenöffnungszeiten.
Angeboten werden Familien-Audios, Kinder-Audios und Videos in Deutscher Gebärdensprache. Ihr könnt den Waldweg auch ohne die Hörstationen genießen. Eine englischsprachige Audioversion gehört nicht zum angekündigten Angebot.

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