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ParkBrandenburg, Deutschland

Naturpark Nuthe-Nieplitz

Im Naturpark Nuthe-Nieplitz könnt ihr Wasservögel beobachten, sandige Wege erkunden und mit Kindern entdecken, wie unterschiedliche Lebensräume zusammenhängen.

Über diesen Ort

Im Naturpark Nuthe-Nieplitz könnt ihr Wasservögel beobachten, sandige Wege erkunden und mit Kindern entdecken, wie unterschiedliche Lebensräume zusammenhängen. Der rund 623 Quadratkilometer große Naturpark südwestlich von Berlin umfasst Dörfer, Felder, Wälder und Seen. Sein feuchtes Herzstück ist die Nuthe-Nieplitz-Niederung. Das deutlich trockenere Wildnisgebiet bei Jüterbog gehört ebenfalls zum Naturpark und lohnt einen eigenen Ausflug.

Für den ersten Besuch mit Kindern bietet sich das NaturParkZentrum am Wildgehege Glauer Tal an. Draußen stellen die kostenlos zugänglichen Glauer Felder acht Lebensräume im Kleinen vor, darunter eine Binnendüne, Gewässer, Wald und eine Streuobstwiese. Zu jedem gehört eine Forscherstation. Lasst alle ihren Lieblingsplatz aussuchen und schaut beim anschließenden Spaziergang, wo euch dieser Lebensraum wieder begegnet. Es gibt Spiel- und Rastmöglichkeiten, und im Zentrum bekommt ihr Hilfe bei der Wahl eurer Runde.

Gegenüber weiden Rot-, Dam- und Muffelwild in einem großen Freigehege auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz. Durch ihren Verbiss halten die Tiere Teile der Landschaft offen. Sie leben in einem betreuten Gehege; die Vögel am Blankensee und am Riebener See sind dagegen frei lebende Wildtiere. Auch im Wildgehege können sich die Tiere in Ruhezonen zurückziehen. Nehmt deshalb ein Fernglas mit und freut euch auch über Beobachtungen aus größerer Entfernung.

An den Seen lohnt es sich, eine Weile stillzustehen. Das Schilf verdeckt große Teile des Ufers. Die öffentlichen Stege ermöglichen euch einen Blick aufs Wasser, ohne in die Rückzugsräume der Vögel einzudringen. Ein abtauchender Haubentaucher oder ein Vogelschwarm am Himmel kann die ganze Familie fesseln. Dafür braucht ihr keine lange Rundwanderung. Mach mehr aus deinem Abenteuer: Lade die Snappit-App herunter, um einheimische Arten zu bestimmen.

Der Naturpark wurde am 7. Juli 1999 gegründet. In seiner heutigen Landschaft stecken ganz unterschiedliche Geschichten: Landwirtschaft und Entwässerung prägten die feuchten Niederungen. Im Glauer Tal wiederum wurde der Sandboden bis zum Abzug der sowjetischen Streitkräfte 1994 durch Militärfahrzeuge beansprucht. Heute wird die Natur je nach Ort unterschiedlich geschützt. Im Wildgehege hält die Beweidung offene Lebensräume frei. Am Riebener See wurden frühere Intensivtierhaltungsanlagen zurückgebaut und der natürliche Seeabfluss wiederhergestellt. Im Wildnisgebiet Jüterbog dürfen sich große Flächen weitgehend ohne Eingriffe entwickeln.

Was ihr hier machen könnt

Kauft am NaturParkZentrum zunächst eine Eintrittsmarke für das Wildgehege Glauer Tal. Danach könnt ihr eine ausgeschilderte Runde wählen: Der türkise, 1 km lange Weg führt am ehemaligen Kommandoturm vorbei. Die orange Runde ist 1,5 km lang, zwei längere Varianten jeweils 4 km. Auf den sandigen Wegen kommen kleine Räder schwerer voran als auf den Glauer Feldern außerhalb des Geheges. Im Erdgeschoss des Turms erklärt eine kleine Ausstellung die Landschaftspflege; vom Aussichtspunkt könnt ihr das Gelände nach Tieren absuchen.

Für einen kurzen Vogelbeobachtungsausflug fahrt ihr nach Blankensee. Vom Parkplatz am Ruhemannweg sind es etwa fünf Minuten zu Fuß zum Bohlensteg. Der Beobachtungsturm an den Ungeheuerwiesen hat einen eigenen ausgeschilderten Zugang aus der Dorfmitte, ungefähr zehn Gehminuten entfernt. Es sind zwei getrennte Beobachtungsplätze, keine durchgehende Uferpromenade.

Wenn ihr einen halben Tag wandern möchtet, passt der etwa 6 km lange Rundwanderweg Rieben. Startet nahe der Weidelandfarm an der Riebener Dorfstraße, geht an Weiden vorbei und durch Mischwald und legt am Riebener Steg eine Pause ein. Die Runde quert den Bereich des Pfefferfließes, wo Biber die Wasserlandschaft verändert haben. Anschließend geht es an Wiesen und einer Obstbaumallee zurück. Der See bleibt auf weiten Strecken hinter Schilf verborgen; nehmt euch deshalb am Steg Zeit.

Für einen weiteren Ausflug bietet sich der Wanderweg Wurzelberg im Wildnisgebiet Jüterbog an, den ihr von Luckenwalde aus erreicht. Die gesamte Runde ist 7,4 km lang; an der Düne gibt es eine kürzere Variante von 5,5 km. Unbefestigte Sandwege führen zu einem Aussichtspunkt über einer großen Binnendüne. Ab Bahnhof Luckenwalde kommen etwa 2,5 km pro Richtung hinzu. Bleibt unbedingt auf den markierten Wegen: Abseits der geräumten Routen liegt noch nicht explodierte Munition.

Saisonale Infos

Das NaturParkZentrum und der Kartenverkauf für das Wildgehege sind von April bis Oktober dienstags bis sonntags von 10–17 Uhr geöffnet, von November bis März mittwochs bis sonntags von 10–16 Uhr. Vom 21. Dezember 2026 bis zum 29. Januar 2027 macht das Zentrum Winterpause. Berücksichtigt diese Schließzeit bei eurem Gehegebesuch und schaut vor der Anreise noch einmal auf die Öffnungszeitenseite des Betreibers. Die kostenlosen Glauer Felder sind auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich. Beachtet Sperrungen vor Ort und verschiebt die Wildniswanderung bei starkem Wind, Glätte, starkem Regen oder Brandgefahr.

Barrierefreiheit

Das NaturParkZentrum und die Glauer Felder lassen sich mit Rollstuhl oder Gehhilfe besuchen; im Zentrum gibt es eine barrierefreie Toilette. Im Wildgehege ist loser Sand für schmale Räder ein ernstes Hindernis. Ihr könnt über das Zentrum ein kostenloses Wattmobil mit breiten Reifen reservieren. Es wird von einer Begleitperson geschoben und muss vor Ende der Öffnungszeit zurückgegeben werden. Geht bei der Riebener Runde und dem Wurzelberg nicht davon aus, dass alle Abschnitte stufenlos oder für einen gewöhnlichen Kinderwagen geeignet sind. Fragt vorab nach dem aktuellen Wegezustand und dem Zugang zu einzelnen Stegen und Türmen, damit die Tour zu euren Bedürfnissen passt.

Nicht verpassen

1

Glauer Felder

Acht Lebensräume mit Forscherstationen geben Kindern schon vor einer längeren Wanderung viel zu entdecken.

2

Aussichtspunkte in Blankensee

Schaut vom Bohlensteg über den See und vom separat erreichbaren Beobachtungsturm über die Ungeheuerwiesen.

3

Riebener See

Eine 6 km lange Runde verbindet Wald, Weiden und Obstbäume mit einem guten Beobachtungsplatz für Wasservögel.

4

Wurzelberg

Bei dieser eigenen Wildniswanderung seht ihr eine Binnendüne und die sich wandelnde Landschaft eines ehemaligen Truppenübungsplatzes.

Acht beschriftete Habitatbilder in zwei Reihen: Weide, Hochstaudenflur, Blütenwiese, Wald, Binnendüne, Gewässer, Streuobstwiese und Acker mit Kräutergarten.

Acht Lebensräume im Kleinen: Sucht euch auf den Glauer Feldern euren Lieblingsbereich aus und vergleicht die Pflanzen und Strukturen. Die Anordnung im Bild ist kein Lageplan.

Illustration: OpenAI image generation, 2026-10-15. Factual sources listed below.

Spaziergänge und Routen

Wildgehege Glauer Tal: türkise Runde am Kommandoturm

Startet am Gehegetor, nachdem ihr eure Eintrittsmarke im NaturParkZentrum besorgt habt. Folgt der türkisen Runde am ehemaligen Kommandoturm vorbei. Auf der Gehegekarte findet ihr außerdem die orange Runde mit 1,5 km sowie die violette und die pinke Runde mit jeweils 4 km.

Wenn ihr mit Rollstuhl unterwegs seid, fragt nach einer Reservierung des Wattmobils. Geht nicht davon aus, dass die Aussichtsebene des Turms stufenlos erreichbar ist.

Wildgehege Glauer Tal: türkise Runde am Kommandoturm

Blankensee: zwei kurze Besuche an Aussichtspunkten

Zum Bohlensteg geht ihr vom Parkplatz am Ruhemannweg etwa fünf Minuten, zum Turm an den Ungeheuerwiesen von der Dorfmitte etwa zehn Minuten. Folgt nahe der Fischräucherei Brauße den Schildern zum Turm. Von beiden Aussichtspunkten geht es auf demselben Weg zurück; daraus ergibt sich kein Seerundweg.

Fragt vor Ort nach dem Stegzugang und der Erreichbarkeit des Turms, wenn Stufen oder unebener Untergrund für euch schwierig sind.

Blankensee: zwei kurze Besuche an Aussichtspunkten

Rundwanderweg Rieben

Startet nahe der Weidelandfarm in Rieben und nehmt für die gesamte Runde das offizielle Faltblatt mit. Euer Beobachtungsplatz am See ist der Riebener Steg. Dazwischen führt die Tour durch Mischwald, an Weiden, am Pfefferfließ und an Obstbaumalleen vorbei. Wenn ihr nur zum Steg möchtet, folgt im Dorf den Schildern Richtung Dobbrikow und biegt nach etwa 100 m in der Kurve links ab.

Für die gesamte Runde liegt keine bestätigte Angabe zur stufenlosen Nutzbarkeit vor. Erkundigt euch vor Ort, bevor ihr mit einem Rollstuhl oder einem Kinderwagen mit kleinen Rädern die ganze Strecke angeht.

Rundwanderweg Rieben

Wanderweg Wurzelberg

Nutzt den Einstieg auf der Luckenwalder Seite, den ihr über die Anhaltstraße und An den Ziegeleien an der B101-Querung erreicht. Die Runde führt zum Aussichtspunkt an der Düne; eine kürzere Variante ist 5,5 km lang. Vom Bahnhof Luckenwalde beträgt der ausgeschilderte Zuweg etwa 2,5 km pro Richtung. Mit der vollständigen Runde sind das insgesamt rund 12,4 km.

Die Tour eignet sich für Wanderer, die auf Sand und längeren Strecken gut zurechtkommen. Sie wird hier nicht als rollstuhlgerecht oder als Route für gewöhnliche Kinderwagen empfohlen.

Wanderweg Wurzelberg

Ein erster Familienausflug

Beginnt mit den Glauer Feldern, besorgt während der Öffnungszeit eure Eintrittsmarke und wählt dann die kurze Gehegerunde. Lasst vor der Rückfahrt Zeit zum Spielen und für einen Imbiss. Hängt Blankensee nur an, wenn alle noch Lust auf einen weiteren Stopp haben und es zu eurer Anreise passt.

Ein halber Tag zum Vogelbeobachten

Wählt Rieben, wenn ihr eine zusammenhängende Runde durch die Landschaft gehen möchtet. Nehmt ein Picknick mit und macht am Steg eine Pause, statt die 6 km möglichst schnell zurückzulegen. Für weniger Fußweg bieten sich die zwei getrennten Aussichtspunkte in Blankensee an.

Aktivitäten

Einen Lebensraum auswählen

Sucht euch auf den Glauer Feldern zwei Forscherstationen mit unterschiedlichen Bedingungen aus, etwa die Düne und das Gewässer. Überlegt, was ein Tier dort findet: Schutz, Nahrung oder Feuchtigkeit. Achtet beim weiteren Ausflug auf solche Unterschiede.

Einem Vogel folgen

Lasst am Aussichtspunkt alle einmal durchs Fernglas schauen. Verfolgt einen sichtbaren Vogel und beschreibt zuerst, was er tut, bevor ihr seinen Namen herausfinden möchtet. Sprecht leise und lasst das Ufer ungestört.

Das Programm klein halten

Dieser Ausflug spielt sich hauptsächlich draußen ab. Wenn das Zentrum geöffnet ist, könnt ihr euch zunächst beraten lassen und im Regionalladen umsehen. Wird das Wetter besser, bietet sich noch ein kurzer Spaziergang an. Hebt euch die offene Dünenwanderung für einen freundlicheren Tag auf; das Zentrum ersetzt kein vollständiges Schlechtwetterprogramm drinnen.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Beobachtet die Ungeheuerwiesen vom öffentlichen Turm aus, besonders während des Vogelzugs. Kraniche suchen vielleicht auf den Feldern nach Futter oder fliegen über euch hinweg. Haltet das Fernglas bereit und beobachtet sie mit Abstand.

Sucht vom Riebener Steg aus die offene Wasserfläche nach Haubentauchern zwischen ihren Tauchgängen ab. Bleibt eine Weile an einem Platz: Ein verschwundener Vogel kann ein Stück weiter wieder auftauchen. Für Kinder ist das eine schöne kleine Geduldsaufgabe.

Schaut vom Riebener Steg über die Schilfspitzen. Mit etwas Glück zieht dort eine Rohrweihe im niedrigen Suchflug vorbei. Sie ist eine gelegentliche Beobachtungsmöglichkeit und bei Weitem nicht bei jedem Besuch zu sehen. Lasst das Schilf ungestört.

In der wärmeren Jahreszeit könnt ihr über dem Riebener See nach jagenden Seeschwalben Ausschau halten. Ein Fernglas hilft, den fliegenden Vogel vor der hellen Wasserfläche zu erkennen. Bleibt auf dem Steg, statt ihm am Ufer zu folgen.

Haltet auf den Ungeheuerwiesen nach Graugänsen Ausschau. Mehrere Gänsearten nutzen diese Feuchtgebiete; nicht jeder entfernte Schwarm besteht deshalb aus Graugänsen. Vergleicht gut sichtbare Tiere in Ruhe oder genießt einfach den Anblick, wenn sie für eine Bestimmung zu weit weg sind.

Sucht vom Bohlensteg am Blankensee aus nach Kormoranen auf dem Wasser oder im Flug. Der weite Blick lohnt sich auch bei größerer Entfernung. Bleibt am öffentlichen Aussichtspunkt; nach Nistbäumen müsst ihr nicht suchen.

Schaut euch auf der Riebener Runde vom Weg aus an, wie Biber die Wasserlandschaft am Pfefferfließ verändert haben. Tagsüber entdeckt ihr eher ihre Spuren in der Landschaft als die Tiere selbst. Lasst Ufer, Dämme und Äste unberührt.

Rothirsche bewegen sich im weitläufigen Wildgehege Glauer Tal und halten möglicherweise großen Abstand zu Wanderern. Sucht die offenen Flächen von den markierten Wegen oder vom Aussichtspunkt aus ab. Die Tiere leben im Gehege und werden zur Landschaftspflege eingesetzt. Bitte weder füttern noch auf sie zugehen.

Schaut auf den offenen Flächen und an den Waldrändern des Geheges geduldig nach Damhirschen. Sie können sich in Ruhezonen zurückziehen; vielleicht seht ihr sie deshalb nur aus der Ferne. Fotografiert vom Weg aus und lasst die Tiere ihren Abstand selbst wählen.

Ein Wiedehopf wäre in der warmen Jahreszeit eine schöne Zugabe auf eurer Wurzelbergwanderung. Haltet vom markierten Weg aus das offene, sandige Gelände im Blick. Verlasst ihn nicht für ein näheres Foto: Das ist sowohl zum Schutz der Tiere als auch wegen der Munitionsgefahr wichtig.

Geschichten und Entdeckungen

Ein See kann sich erholen

Der Landschafts-Förderverein kaufte den Riebener See und umliegende Flächen im Jahr 2001. Frühere Tierhaltungsanlagen wurden zurückgebaut und der natürliche Seeabfluss wiederhergestellt. So konnte aus einem intensiv genutzten See wieder ein wertvoller Rast- und Brutplatz für Vögel werden.

Unterschiedliche Orte brauchen unterschiedliche Pflege

Im Glauer Tal verhindert die Beweidung, dass aus offenen Sandflächen Wald wird. Im Wildnisgebiet Jüterbog dürfen sich dagegen große Flächen natürlich verändern. Wenn ihr beide Gebiete besucht, lässt sich gut darüber sprechen, was Naturschutz an einem bestimmten Ort bewahren möchte.

Die passende Jahreszeit

Herbst und Winter planen

Während des herbstlichen Vogelzugs lohnen sich die Aussichtspunkte in der Niederung besonders. Wählt im Winter eine Runde, die ihr noch bei Tageslicht beenden könnt. Denkt auch daran, dass das Zentrum an weniger Tagen und kürzer geöffnet ist. Die angekündigte Winterpause vom 21. Dezember 2026 bis zum 29. Januar 2027 ist wichtig, wenn ihr Eintrittsmarken für das Gehege kaufen möchtet. Schaut vor der Abfahrt auf die Website des Zentrums.

Anreise und praktische Tipps

Eure Anlaufstelle

Im NaturParkZentrum bekommt ihr Wegeinformationen und regionale Produkte; außerdem gibt es eine barrierefreie Toilette. Draußen bieten die Glauer Felder Spiel- und Rastmöglichkeiten. Für das Wildgehege wird ein eigener Eintritt fällig. Fragt vorab nach Leihferngläsern und dem Wattmobil, statt euch auf die Verfügbarkeit bei eurer Ankunft zu verlassen.

Über Trebbin ins Glauer Tal, über Luckenwalde zum Wurzelberg

Für das Zentrum bestellt ihr den Kranich-Express zwischen Bahnhof Trebbin und „Glau, Naturparkzentrum“. Er fährt von Haltestelle zu Haltestelle. Die VTF verlangt mindestens 60 Minuten Vorlauf. Fahrten ab 18 Uhr müssen bis 17 Uhr desselben Tages gebucht sein, bestimmte frühe Fahrten bis 17 Uhr am Vortag. Meldet Kinderwagen, Rollstuhl und benötigte Kindersitze mit an. Zusätzlich zum VBB-Fahrpreis werden 2 € pro Person und Fahrt berechnet. Prüft die aktuellen VTF-Regeln und Bahnverbindungen. Zum Wurzelberg folgt ihr ab Bahnhof Luckenwalde dem ausgeschilderten Zuweg. Am Einstieg nahe der B101 gibt es nur wenige Parkmöglichkeiten.

Den Ausflug an die Räder anpassen

Das Zentrum hat einen abgesenkten Tresen und eine barrierefreie Toilette. Einige Elemente der Forscherstationen auf den Glauer Feldern sind niedriger angebracht. Das Wattmobil ist ein von einer Begleitperson geschobener Stuhl mit breiten Reifen für die Sandwege im Gehege. Reserviert es und gebt es bis zum Ende der Öffnungszeit zurück. Fragt gesondert nach Stufen an Türmen und dem Zustand der jeweiligen Stegzugänge.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

10

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Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Das richtige Ziel eingeben

Das Besucherzentrum findet ihr unter Glauer Tal 1, 14959 Trebbin OT Blankensee. Rieben und der Wildniseingang bei Luckenwalde sind eigene Ausgangspunkte.

Die letzte Etappe vorbestellen

Ab Bahnhof Trebbin fährt der Kranich-Express zur Haltestelle „Glau, Naturparkzentrum“. Bestellt mindestens 60 Minuten vorher; für frühe und abendliche Fahrten gelten frühere Fristen. Denkt auch an die Rückfahrt.

Fernglas mitnehmen

Damit lassen sich Vögel auf den Seen und entfernte Hirsche viel besser beobachten. Fragt im Zentrum nach einem Leihfernglas, bevor ihr ins Gehege geht.

Für Pausen vorsorgen

Packt Getränke, einen kleinen Imbiss und eine winddichte Jacke ein. Kinder beobachten oft länger, wenn sie sich wohlfühlen und zwischendurch ausruhen können.

Auf den Wegen bleiben

So schützt ihr brütende und rastende Tiere. Im Glauer Tal und im Wildnisgebiet Jüterbog bleibt ihr damit außerdem auf den von Munition geräumten Wegen.

Tieren Platz lassen

Führt Hunde an der Leine, respektiert die Ruhezonen und füttert weder Hirsche noch Wasservögel. Nutzt den Zoom, statt näher heranzugehen.

Erst die Eintrittsmarke besorgen

Ihr bekommt sie während der Öffnungszeiten im Zentrum. Dass das Außengelände zugänglich ist, bedeutet noch nicht, dass ihr auch ins Wildgehege gelangt.

Am Steg Zeit lassen

Sucht euch einen Vogel aus und verfolgt ihn durchs Fernglas. Beim Tauchen, Putzen oder Fressen zuzusehen, ist oft spannender als gleich zur nächsten Station weiterzugehen.

Häufig gestellte Fragen

Der Naturpark umfasst eine offene Landschaft mit vielen einzelnen Ausflugszielen. Die Glauer Felder könnt ihr kostenlos erkunden. Für das benachbarte Wildgehege zahlt ihr Eintritt im NaturParkZentrum. Prüft vor diesem Teil eures Ausflugs die aktuellen Preise und Öffnungszeiten.
Beginnt mit den Glauer Feldern und entscheidet danach, ob ihr noch die 1 km lange Gehegerunde anhängen möchtet. Auch der Bohlensteg in Blankensee eignet sich für einen kurzen Ausflug. Die vollständigen Runden in Rieben oder am Wurzelberg passen eher zu Kindern, die mehrere Kilometer gut schaffen und unterwegs keine häufigen Pausen im Warmen brauchen.
Nein. Die Tiere im Gehege können sich außer Sichtweite zurückziehen. Frei lebende Vögel wechseln ihre Aufenthaltsorte je nach Jahreszeit, Wetter und Wasserstand. Ein Steg, ein Fernglas und Geduld helfen bei der Beobachtung, garantieren aber keine Sichtung.
Diese geschützten Seen könnt ihr von den zugelassenen Wegen und Aussichtspunkten aus beobachten. Baden und Freizeitbootfahren sind im Naturschutzgebiet Nuthe-Nieplitz-Niederung verboten. Lasst Schilf und Uferbereiche ungestört.
Für das Glauer Tal kombiniert ihr die Bahnfahrt nach Trebbin mit einem vorbestellten Kranich-Express zum Zentrum. Prüft vorher die aktuelle Zugverbindung und die Buchungsregeln des Rufbusses. Zum Wurzelberg beginnt der ausgeschilderte Fußweg am Bahnhof Luckenwalde. Für Hin- und Rückweg kommen dadurch insgesamt etwa 5 km hinzu.

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