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ParkBaden-Württemberg, Deutschland

Naturpark Schönbuch

Ein Waldtag im Schönbuch lässt sich wunderbar um ein Ziel herum planen: ein Wildgehege, einen geologischen Lehrpfad oder einen Blick über die Baumwipfel.

Über diesen Ort

Ein Waldtag im Schönbuch lässt sich wunderbar um ein Ziel herum planen: ein Wildgehege, einen geologischen Lehrpfad oder einen Blick über die Baumwipfel. Der große Naturpark ist frei zugänglich und hat viele Ausgangspunkte an seinen Rändern. Sucht euch einen Bereich aus und nehmt euch Zeit dafür. Bebenhausen, die Rotwildwege im Inneren des Waldes und Herrenberg eignen sich gut für eigene Ausflüge.

Für den ersten Besuch bietet sich Bebenhausen an. Im alten Schreibturm des Klosters liegt das Naturpark-Informationszentrum. An einem hölzernen Landschaftsmodell könnt ihr Täler, Orte und Ausflugsziele einordnen. Draußen bilden die historischen Gebäude einen schönen Auftakt für einen Spaziergang. Im nahen Kirnbachtal geht es noch viel weiter in die Vergangenheit: Dinosaurier-Wegzeichen führen zu freiliegenden Gesteinsschichten, an denen ihr erfahrt, wie die Landschaft über Millionen von Jahren entstanden ist.

Auch der heutige Wald lohnt einen genauen Blick. Alte Buchen und Eichen bieten Spechten Lebensraum, dazwischen liegen unverbaute Bäche und feuchte Talwiesen. Vielleicht seht ihr von einem bachbegleitenden Weg aus eine Wasseramsel oder hört einen Specht, bevor ihr ihn entdeckt. Wenn sich ein Kind vor allem wünscht, ein großes Tier zu sehen, bietet sich eines der Schaugehege an. Die Tiere dort werden in kleineren Gehegen gehalten. Daneben zieht Rotwild durch das wesentlich größere, rund 4.000 Hektar umfassende, umzäunte Rotwildgatter. Für eine Begegnung dort braucht ihr Geduld und Glück. Schalte einen interaktiven Feldführer für diesen Ort frei: Hol dir die Snappit-App für unterwegs.

1972 wurde der Schönbuch zum ersten Naturpark Baden-Württembergs erklärt. Vorausgegangen war der Widerstand gegen Pläne für einen Großflughafen im Wald. Diese Geschichte gibt selbst einem einfachen Spaziergang einen besonderen Hintergrund: Die Landschaft um euch herum hätte sich ganz anders entwickeln können. Auch der Schreibturm in Bebenhausen hatte wechselnde Aufgaben. Zuerst diente er der Klosterverwaltung, später als Gefängnis für Forstfrevler und Wilderer. 1997 eröffnete hier die Naturparkausstellung. Der Geologische Lehrpfad am Kirnberg entstand 1977 zum 500-jährigen Bestehen der Universität Tübingen und wurde 2017 erneuert.

Was ihr hier machen könnt

Mit jüngeren Kindern bietet sich der Rotwilderlebnispfad an der Alten Tübinger Straße an. Der etwa 1,2 km lange Rundweg führt mit Mitmachstationen um ein Rotwildschaugehege. Vom Wanderparkplatz Weißer Stein an der B464 liegt der Pfad etwa 700 m südlich. Mit Hin- und Rückweg kommt ihr damit auf ungefähr 2,6 km. Mit Rollstuhl oder Kinderwagen startet ihr besser am Parkplatz Ranzenpuffer an der L1208: Dieser Zugang vermeidet die größeren Steigungen und Gefälle. Am Wildgattertor ist eine Begleitperson hilfreich. Die 1,2 km bezeichnen nur den Rundweg, ohne die Zugänge von den Parkplätzen.

Für eine längere Familienwanderung startet ihr den Geologischen Lehrpfad Kirnberg am Wanderparkplatz Kirnbachtal an der L1208 zwischen Tübingen und Bebenhausen. Die Dinosaurier-Wegzeichen führen euch über die etwa 5 km lange Runde mit 13 Stationen. Eine ausgeschilderte Abkürzung verkürzt sie auf ungefähr 3 km. Die Stationen 1–10 sind mit dem Kinderwagen erreichbar. Die vollständige Runde führt anschließend über eine lange Treppe durch den Olgahain. Wenn ihr die Stufen umgehen möchtet, nehmt die Abkürzung. Die vollständige Strecke überwindet einen Höhenunterschied von etwa 100 m.

Bei Herrenberg könnt ihr den Schönbuchturm zum Hauptziel machen. Der 35 m hohe Turm hat Aussichtsplattformen auf 10, 20 und 30 m Höhe, die ihr über Treppen erreicht. Fahrt mit der Bahn nach Herrenberg und dann mit der Citybus-Linie 751 zum Waldfriedhof. Von dort sind es noch etwa zehn Minuten zu Fuß. Mit dem Auto könnt ihr die Parkplätze am Naturfreundehaus Herrenberg nutzen. Das nahe Damwildgehege ist ein weiteres Familienziel. Hier beobachtet ihr die Tiere im Gehege; freilebende Wildtiere zu entdecken ist ein anderes Erlebnis.

Schaut vor der Anreise in die aktuellen Hinweise des Naturparks und beachtet vor Ort alle Absperrungen. Waldarbeiten und Wetter können die Zugänglichkeit verändern, auch wenn ein Weg auf der Karte eingezeichnet ist.

Saisonale Infos

Im Februar und März gilt im gesamten Rotwildgatter ein Wegegebot. In den fünf Wildruhezonen dürft ihr die befestigten Waldwege ganzjährig nicht verlassen. Sammelt keine abgeworfenen Geweihstangen. Auf den Treppen im Olgahain erfordern nasses Laub, Schlamm und Eis besondere Vorsicht. Verschiebt euren Waldausflug bei Gewitter oder starkem Wind. Ob Grillstellen genutzt werden dürfen, hängt von der Waldbrandgefahr ab. Beachtet die Hinweise und nutzt nur freigegebene, fest eingerichtete offizielle Feuerstellen. Mitgebrachte Grills sind nicht erlaubt. Vom 1. März bis 31. Oktober gilt im Wald Rauchverbot.

Barrierefreiheit

Der Rotwilderlebnispfad und seine Stationen wurden für Rollstühle und Kinderwagen angelegt. Als Zugang wird Ranzenpuffer empfohlen; die Strecke ab Weißer Stein ist dafür nicht die barrierefreie Alternative. Nehmt Hilfe für das Wildgattertor mit und erkundigt euch nach dem aktuellen Zustand der Wege. Im Kirnbachtal beschreibt das offizielle Faltblatt die 3 km lange Abkürzung als barrierefrei. Die vollständige 5-km-Runde enthält dagegen eine lange Treppe. Auch für die barrierefreien Waldwege empfiehlt der Naturpark eine Begleitperson, weil Tore und kurze Steigungen Hindernisse sein können. Die Plattformen des Schönbuchturms erreicht ihr nur über Treppen. Kloster und Schloss Bebenhausen sind eingeschränkt zugänglich; eine barrierefreie Toilette ist vorhanden. Fragt vor eurem Besuch beim Team vor Ort nach, wenn ihr auf stufenlose Zugänge angewiesen seid.

Nicht verpassen

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Rotwild in Kindertempo

Mitmachstationen geben dem 1,2 km langen Rotwilderlebnispfad ein anschauliches Thema.

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Dinosaurier als Wegweiser

Die Gesteinsschichten im Kirnbachtal machen den Waldspaziergang zu einer Reise in die Landschaftsgeschichte.

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Über den Baumkronen

Steigt auf den Schönbuchturm und genießt den weiten Blick am Westrand des Waldgebiets.

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Bebenhausen zum Einstieg

Entdeckt die kleine Naturparkausstellung in einem historischen Klosterturm.

Spaziergänge und Routen

Rotwilderlebnispfad: die Runde ums Schaugehege

Der offizielle Erlebnispfad führt um das Rotwildschaugehege an der Alten Tübinger Straße. An den Stationen dreht sich alles um die Lebensweise der Tiere.

Rundweg und Stationen wurden für Rollstühle und Kinderwagen angelegt. Für den barrierefreien Zugang startet ihr am Ranzenpuffer und nehmt Hilfe für das Wildgattertor mit.

Rotwilderlebnispfad: die Runde ums Schaugehege

Geologischer Lehrpfad Kirnberg: die vollständige Runde

Startet am Wanderparkplatz Kirnbachtal und folgt den Dinosaurier-Wegzeichen zu den geologischen Stationen, durch den Olgahain und zum ehemaligen Steinbruch.

Die vollständige Runde ist nicht stufenlos. Nutzt die ausgeschilderte kurze Variante, wenn ihr die Treppe durch den Olgahain umgehen möchtet.

Geologischer Lehrpfad Kirnberg: die vollständige Runde

Geologischer Lehrpfad Kirnberg: die Abkürzung

Nehmt die markierte Abkürzung, bevor es über die lange Treppe durch den Olgahain weitergeht. So wird daraus ein kürzerer geologischer Ausflug ab Kirnbachtal.

Das offizielle Faltblatt beschreibt die Abkürzung als barrierefrei und die Stationen 1–10 als mit Kinderwagen erreichbar. Fragt beim Naturpark nach, ob die aktuellen Bedingungen für euren Rollstuhl passen.

Geologischer Lehrpfad Kirnberg: die Abkürzung

Ein Waldvormittag mit jüngeren Kindern

Startet am Weißen Stein, wenn die Steigungen und Gefälle für alle passen. Geht zum Rotwilderlebnispfad, entdeckt seine Stationen und kehrt auf demselben Weg zurück. Mit Kinderwagen oder Rollstuhl beginnt ihr stattdessen am Ranzenpuffer. Lasst den restlichen Tag offen, statt gleich einen weiteren, weit entfernten Ausgangspunkt anzusteuern.

Bebenhausen und Geologie

Beginnt während der Öffnungssaison mit der Ausstellung im Schreibturm. Für den Teil im Freien wählt ihr die kurze oder die vollständige Runde des geologischen Lehrpfads ab dem eigenen Ausgangspunkt Kirnbachtal. Die lange Runde und die Ausstellung füllen gut einen halben Tag. Für die Wege zwischen den Ausgangspunkten und eine zusätzliche Klosterbesichtigung braucht ihr mehr Zeit.

Mit der Bahn nach Herrenberg

Fahrt mit der Bahn nach Herrenberg und mit dem Citybus zum Waldfriedhof. Geht zum Turm und steigt nur so weit hinauf, wie ihr euch wohlfühlt. Wenn alle noch Energie haben, könnt ihr das nahe Damwildgehege anschließen.

Aktivitäten

Eine stille Hörpause im Wald

Sucht euch am Weg einen sicheren Platz und hört gemeinsam eine Minute lang zu. Versucht anschließend, die Quelle eines Geräuschs zu entdecken. Ein Specht oder ein Bach kann Kinder lange beschäftigen, ohne dass ihr ins Unterholz gehen müsst.

Gesteine genauer ansehen

Vergleicht auf dem geologischen Lehrpfad vom Weg aus die Farben und Strukturen freiliegender Schichten. Die Tafeln helfen euch, Unterschiede zu erklären. Lasst Kinder an jeder Station ein Detail zum Fotografieren aussuchen, statt Gesteinsproben zu sammeln.

Ein Ausflug mit Tieren

Wählt den Rotwilderlebnispfad für einen ganzen thematischen Spaziergang, das Wildschweingehege für einen Stopp in Bebenhausen oder das Damwildgehege beim Waldfriedhof für euren Herrenberger Ausflug. Plant diese unterschiedlichen Standorte als getrennte Ziele.

Bebenhausen bei Regen

Besucht die kleine Naturparkausstellung zu ihren saisonalen Öffnungszeiten oder das Kloster mit seinem gesonderten Eintritt. Die Schlossräume sind nur im Rahmen von Führungen zugänglich. Im Winter gibt es weniger Öffnungstage. Hunde dürfen nicht in die Innenräume von Kloster und Schloss.

Fotografie des offenen Schönbuchturms aus Holz und Stahl, daneben die Gesamthöhe und die drei Plattformhöhen als beschriftete Übersicht.

Der Schönbuchturm bei Herrenberg: 35 Meter Gesamthöhe und Aussichtsplattformen auf 10, 20 und 30 Metern, erreichbar über Treppen. Aufnahme vom 16. Juli 2018.

Foto: Muck (Muck50) · 16. Juli 2018 · CC BY-SA 4.0 · Creative Commons

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Beobachtet die Gehegetiere vom Erlebnispfad aus. Kinder können vergleichen, wie sie sich bewegen und ausruhen. Hier lebt eine Herde im Schaugehege. Rotwild, das ihr andernorts von öffentlichen Kanzeln aus seht, gehört zum gesondert bewirtschafteten Bestand, der sich im großen umzäunten Waldgebiet frei bewegt.

In Bebenhausen könnt ihr gezielt einen Stopp am Wildschweingehege einplanen. Bleibt auf der Besucherseite des Zauns, lasst Lebensmittel eingepackt und gebt den Tieren Zeit, sich zu zeigen. Hier geht es um Tiere in Gehegehaltung.

Verbindet das Herrenberger Schaugehege mit eurem Turmausflug. Beobachtet von außerhalb des Zauns und vergleicht das Verhalten der Herde mit dem Rotwild auf dem Erlebnispfad. Die Damhirsche hier leben im Gehege.

Bleibt auf einem Waldweg kurz stehen und hört zu, bevor ihr die Baumstämme absucht. Schwarzspechte gehören zu den Bewohnern der alten Bäume im Schönbuch. Haltet großen Abstand zu besetzten Baumhöhlen. Folgt für ein Foto niemals einem Vogel bis zu seinem Nest.

Schenkt alten Eichenbeständen etwas Aufmerksamkeit. Der Mittelspecht ist einer der Gründe, weshalb alte Bäume im Schönbuch so wertvoll sind. Beobachtet die Äste vom Weg aus, ohne Vögel mit Rufen anzulocken oder Baumhöhlen zu untersuchen.

Wo ihr von einem öffentlichen Weg oder einer Brücke auf den Bach schauen könnt, lohnt sich ein Blick auf freie Steine und fließendes Wasser. Vielleicht sucht dort eine Wasseramsel nach Nahrung. Bleibt auf dem Weg und lasst Ufer und mögliche Nistplätze ungestört.

An einem ruhigen Bach bleibt es vielleicht bei einem kurzen Blick auf den Vogel. Freut euch darüber, ohne ihm am Ufer zu folgen. Geht niemals an eine Höhle in der Uferböschung heran und richtet euch nicht direkt neben einem Ansitz ein, von dem aus er fischt.

Im Sommer könnt ihr dort nach Fingerhut Ausschau halten, wo sich der Wald zu sonnigeren Flächen öffnet. Fotografiert vom Weg aus und lasst die Pflanzen vollständig stehen. Ihre unterschiedlichen Wuchshöhen und Blütenstände sind schöne Motive, auch wenn sich wenige Tiere zeigen.

Die alten Eichenlebensräume im Naturpark bieten Hirschkäfern ein Zuhause. Auf einem einzelnen Ausflug bekommt ihr aber möglicherweise keinen zu sehen. Lasst Totholz und Wurzeln unberührt. Entdeckt ihr einen Käfer am Weg, beobachtet ihn dort, statt ihn für ein Foto umzusetzen.

Wenn euch zufällig ein Feuersalamander begegnet, bleibt kurz stehen und gebt ihm Platz. Fotografiert ihn, ohne ihn anzufassen, sein Versteck zu stören oder feuchte Lebensräume zu betreten. Freut euch über eine solche Entdeckung, statt abseits der Wege gezielt danach zu suchen.

Geschichten und Entdeckungen

Sandstein weit über den Wald hinaus

Gestein aus dem Schönbuch wurde für bedeutende Gebäude verwendet, darunter der Kölner Dom und das Ulmer Münster. Auf dem Lehrpfad seht ihr die Landschaft, aus der dieser Baustoff stammt.

Leichte Bauweise, weiter Blick

Der Schönbuchturm verbindet Lärchenkernholz mit Stahl. Seine drei Plattformen liegen auf unterschiedlichen Höhen. Ihr könnt also dort aufhören zu steigen, wo ihr euch wohlfühlt.

Die passende Jahreszeit

Ruhige Entdeckungen im Jahreslauf

Im Frühling lohnt es sich, den Vögeln zuzuhören. Im Sommer blüht es an lichteren Stellen im Wald. Der Herbst passt zum Turmblick und zum bunten Laub. Wählt im Winter einen kurzen Ausflug bei Tageslicht und lasst ruhenden Wildtieren besonders viel Abstand. Das Informationszentrum ist außerhalb seiner Saison von April bis Oktober geschlossen und steht im Winter nicht als Ausweichziel zur Verfügung.

Anreise und praktische Tipps

Die Orte mit einplanen

In Bebenhausen gibt es das Naturpark-Informationszentrum und die gesonderten Einrichtungen des Klosters, darunter eine barrierefreie Toilette. Die Erholungseinrichtungen im Wald verteilen sich über den Naturpark. Packt für euren gewählten Ausflug Verpflegung, Wasser und eine Karte ein.

Vier praktische Ausgangspunkte

Für Bebenhausen nutzt ihr den öffentlichen Parkplatz an der L1208 oder prüft die Buslinien 826 und 828. Das Kirnbachtal hat an derselben Straße einen eigenen Wanderparkplatz. Zum Rotwilderlebnispfad geht es ab Weißer Stein an der B464 oder über den barrierefreien Zugang ab Ranzenpuffer an der L1208. Für den Turm fahrt ihr zum Bahnhof Herrenberg und weiter mit Bus 751 zum Waldfriedhof oder parkt am Naturfreundehaus Herrenberg. Auch Schönbuchbahn und Ammertalbahn erschließen die Ränder des Naturparks. Prüft die aktuellen Fahrpläne: Nicht jeder Waldparkplatz hat eine Bushaltestelle.

Den ganzen Weg passend planen

Schon der Zugang zu einem barrierefreien Weg kann entscheidend sein. Ab Ranzenpuffer vermeidet ihr die dafür ungeeignete Strecke vom Weißen Stein, müsst aber ein Gattertor passieren. Die kurze Variante im Kirnbachtal umgeht die Treppe der vollständigen Runde. Fragt für einen Klosterbesuch vor der Anreise nach dem passenden Eingang und nach Unterstützung. Die Anlage ist nicht vollständig barrierefrei.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Den Ausgangspunkt wählen

Bebenhausen, Kirnbachtal, Ranzenpuffer und Herrenberg passen zu unterschiedlichen Ausflügen. Prüft zuerst die Rückverbindung.

Karte offline speichern

Der Mobilfunkempfang hat Lücken. Ladet das offizielle Faltblatt vor der Fahrt herunter und merkt euch ausgeschilderte Orientierungspunkte.

Tieren Platz lassen

Beobachtet ruhig, füttert die Tiere nicht und bleibt außerhalb der Schaugehege.

Bachufer in Ruhe lassen

Beobachtet von vorhandenen Wegen und Brücken aus. Sucht nicht nach Nestern und betretet das Wasser nicht.

Hunde an die Leine

Führt sie im Wald dicht bei euch. Auf dem Gelände von Kloster und Schloss Bebenhausen gilt Leinenpflicht, in den Innenräumen sind Hunde nicht erlaubt.

Proviant mitnehmen

Packt Wasser und einen Snack ein und nehmt alle Reste wieder mit. Verlasst euch unterwegs im Wald nicht auf eine Einkehrmöglichkeit.

Alles an seinem Platz lassen

Fotografiert Blumen, Pilze und liegendes Holz, ohne etwas zu pflücken, zu bewegen oder abzubrechen.

Turm bei Tageslicht

Der Eintritt ist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang frei. Beachtet Hinweisschilder und mögliche Sperrungen vor Ort.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Der Naturpark ist von vielen öffentlichen Ausgangspunkten frei zugänglich. Auch der Schönbuchturm kostet keinen Eintritt. Für die Innenbesichtigung von Kloster und Schloss Bebenhausen gelten eigene Eintrittspreise und Öffnungszeiten.
Beides lässt sich hier erleben. Der Rotwilderlebnispfad führt um ein kleines Schaugehege. Daneben bewegt sich Rotwild in natürlichem Lebensraum innerhalb des rund 4.000 Hektar großen, umzäunten Rotwildgatters. Öffentliche Beobachtungskanzeln bieten Einblicke in dieses größere Gebiet. Eine Sichtung ist dort nie sicher.
Nehmt den Rotwilderlebnispfad mit Zugang ab Ranzenpuffer oder die 3 km lange Abkürzung im Kirnbachtal. Wenn ihr den barrierefreien Zugang braucht, meidet die Strecke ab Weißer Stein. Die Treppe durch den Olgahain gehört zur vollständigen Runde des geologischen Lehrpfads.
Die Buslinien 826 und 828 verbinden Bebenhausen mit Tübingen und dem Verkehrsnetz im Raum Stuttgart. Prüft eure Haltestelle und euren Reisetag in der aktuellen Fahrplanauskunft. Achtet besonders auf Rückfahrten am Sonntag und am Abend.
Die kleine Naturparkausstellung in Bebenhausen bietet sich während ihrer Öffnungssaison von April bis Oktober an. Das Kloster könnt ihr separat zu seinen saisonalen Öffnungszeiten besichtigen; die Schlossräume sind nur im Rahmen einer Führung zugänglich. Prüft Eintritt und Verfügbarkeit, bevor ihr damit plant.
Bleibt auf den Wegen und nutzt die öffentlichen Beobachtungsplätze. In den Wildruhezonen ist der Zugang abseits der Wege ganzjährig eingeschränkt. Im Februar und März gilt das Wegegebot darüber hinaus im gesamten Rotwildgatter. Ein Foto aus der Entfernung ist besser, als ein Tier zu stören.

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