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ParkNordrhein-Westfalen, Deutschland

Naturpark Siebengebirge

Im Siebengebirge erwarten euch bewaldete Vulkanberge, Rheinblicke und kurze Erlebnispfade, auf denen Kinder unterwegs selbst aktiv werden können.

Über diesen Ort

Im Siebengebirge erwarten euch bewaldete Vulkanberge, Rheinblicke und kurze Erlebnispfade, auf denen Kinder unterwegs selbst aktiv werden können. Ihr könnt einen Vormittag am See auf Entdeckungstour gehen oder den Drachenfels zu Fuß erklimmen. Entscheidet vor der Anreise, wo ihr starten möchtet: Der 112 Quadratkilometer große Naturpark erstreckt sich von Bad Honnef und Königswinter in Richtung Bonn und umfasst auch den Ennert und die Landschaft hinter den bekannten Bergen.

Für einen ersten Familienausflug bietet sich die Expedition Himberg an. Ihre Stationen regen dazu an, über die Materialien unseres Alltags und die Spuren des Gesteinsabbaus nachzudenken. Der Zeitsprung liegt in einem anderen Teil des Naturparks bei Berghausen. Auf dieser etwas längeren Waldrunde erfahrt ihr, wie Menschen die Natur im Lauf der Zeit verändert haben. Sucht euch einen der beiden Wege aus und lasst den Kindern Zeit zum Ausprobieren. Wer beide verbinden möchte, muss eine zusätzliche Fahrt zwischen den Startpunkten einplanen.

Die weiten Ausblicke findet ihr an den Bergen zum Rhein hin. Am Weilberg erzählen die sichtbaren Gesteinsschichten einer Steinbruchwand von der vulkanischen Vergangenheit. Auf dem Drachenfelsplateau liegt euch das Rheintal zu Füßen. Die Burgruine steht noch ein Stück höher. Mit der Zahnradbahn erreicht ihr das Plateau auch ohne den Aufstieg zu Fuß. Beachtet bei eurer Planung aber den Fahrplan und die Einschränkungen für die Mitnahme von Rollstühlen.

Abseits der Aussichtspunkte lohnt sich ein genauer Blick in die Buchenwälder. Totholz, schattige Mulden und sonnige Waldränder bieten ganz unterschiedlichen Tieren Lebensraum. Einen Schwarzspecht zu hören oder vom Weg aus eine Eidechse zu beobachten, kann genauso schön sein wie ein weiterer Gipfel. Die Tiere leben hier wild. Freut euch über zufällige Begegnungen und lasst ihre Verstecke ungestört. Besuch geplant? Lade die Snappit-App herunter, um Wildtiere vor Ort in Echtzeit zu bestimmen.

Der Gesteinsabbau hat die Landschaft geprägt, durch die ihr heute wandert. Gestein vom Drachenfels wurde unter anderem beim Bau des Kölner Doms verwendet. 1836 kaufte der preußische Staat den oberen Teil des Berges samt Ruine, um weitere Zerstörung zu verhindern. Das Siebengebirge wurde 1922 Naturschutzgebiet und 1958 Naturpark. Seine alten Steinbrüche machen heute die Geologie sichtbar und bieten zugleich geschützten Lebensräumen Platz.

Was ihr hier machen könnt

Die kürzeste Runde ist die Expedition Himberg. Startet am Parkplatz Am Himberger See in Bad Honnef-Rottbitze und geht im Uhrzeigersinn. Die gesamte Runde ist 1,08 km lang und hat sieben Mitmachstationen. Plant mit Spielen und Pausen etwa 1–1,5 Stunden ein. Der Zeitsprung beginnt am Parkplatz Zur Grafschaft in Königswinter-Berghausen: Auf der 2,23 km langen Runde im Uhrzeigersinn erwarten euch zehn Stationen. Dafür passen etwa 1,5–2 Stunden. Beide Strecken führen zum jeweiligen Ausgangsparkplatz zurück. Fußwege von Bushaltestellen kommen zusätzlich hinzu.

Für einen halben Tag mit älteren Kindern eignet sich die 6,01 km lange Geowanderung Weilberg ab dem Parkplatz Kloster Heisterbach. Ihr kommt zum selben Parkplatz zurück und bewältigt unterwegs insgesamt 190 Höhenmeter im Aufstieg. Rechnet mit 2,5–3,5 Stunden. Der Steinbruch ist nur eine Station der ganzen Runde; der kurze Zugang zur Felswand ist nicht mit der vollständigen Wanderung gleichzusetzen. In Heisterbach könnt ihr das Klostergelände auf den freigegebenen Wegen erkunden. Die Chorruine ist allerdings wegen Steinschlaggefahr abgesperrt, und die Ausstellung in der Zehntscheune ist geschlossen. Prüft vor der Fahrt die Hinweise der Abtei.

Wenn ihr gern bergauf wandert, ist der Königswinterer Wanderklassiker mit 6,33 km und 230 Höhenmetern eine Möglichkeit. Er beginnt nahe der Talstation der Drachenfelsbahn, führt durch das Nachtigallental zum Milchhäuschen und weiter zum Drachenfelsplateau. Über den Eselsweg geht es bergab zurück. Plant mit Pausen 3–4 Stunden ein. Zur Runde gehören steile Anstiege und ein sehr steiler letzter Abstieg. Der zusätzliche Aufstieg zur Gipfelruine und Besuche kostenpflichtiger Sehenswürdigkeiten sind dabei nicht eingerechnet. Alle genannten Zeitangaben für Familien sind Schätzungen für eure Planung, keine offiziellen Gehzeiten.

Saisonale Infos

Frühling und Herbst eignen sich gut zum Wandern. Im Sommer bleibt durch die längeren Tage mehr Zeit für ausgiebige Waldpausen. Bei Nässe oder Eis verkürzt ihr eure Pläne besser, statt euch auf steile Abstiege festzulegen. Bei Sturm, Gewitter oder Starkregen solltet ihr nicht in den Wald gehen.

Für Ausflüge Ende 2026 müsst ihr zwei unterschiedliche Bahnfahrpläne prüfen. Die Bauarbeiten auf der rechtsrheinischen Bahnstrecke beeinträchtigen Fahrten mit RE8 und RB27 bis zum geplanten Ende am 12. Dezember 2026. Die Drachenfelsbahn soll vom 16. November bis einschließlich 31. Dezember 2026 geschlossen bleiben, mit Ausnahmen an ausgewählten Adventswochenenden. Prüft vor dem Start den Ersatzverkehr, euren letzten Bus und die letzte Talfahrt der Zahnradbahn.

Barrierefreiheit

Eine kurze Strecke ist nicht automatisch stufenlos: Für keinen der beiden Erlebnispfade bietet die Tourenseite eine vollständige Prüfung der Zugänglichkeit. Fragt beim Naturpark nach dem aktuellen Wegezustand, wenn ihr mit Rollstuhl oder Kinderwagen unterwegs sein möchtet. Der Wanderklassiker ist als kinderwagentauglich gekennzeichnet, bleibt mit seinen steilen An- und Abstiegen aber anstrengend. Für einen trittsicheren, ausreichend fitten Erwachsenen kann eine Kindertrage leichter zu handhaben sein.

Die Drachenfelsbahn nimmt Rollstühle bis 70 × 110 cm und 150 kg mit. Fahrzeuge mit Akku oder Batterie sind ausgeschlossen. Klärt eure Ausrüstung und benötigte Unterstützung vorher mit dem Betreiber. Aus der Zugänglichkeit der Bahn lässt sich keine Zugänglichkeit der Gipfelruine ableiten. Auch Bauarbeiten beeinflussen den Weg zur Talstation; der Zugang vom Parkplatz P6 ist ausdrücklich nicht barrierefrei.

Nicht verpassen

1

Sieben Mitmachstationen rund um den Himberger See

2

Eine Zeitreise durch den Wald auf dem Zeitsprung

3

Vulkanische Gesteinsschichten im ehemaligen Steinbruch Weilberg

4

Rheinblicke vom Drachenfelsplateau

Schematischer Querschnitt: Ein dunkler, waagerechter Basaltkörper liegt in ockerfarbenem Tuff; ein rötlicher Saum markiert den erhitzten Kontakt.

Am Weilberg drang Basaltschmelze in älteren Tuff ein und breitete sich unterirdisch als Lagergang aus. Die Hitze veränderte den Tuff am Kontakt. Die KI-Skizze vereinfacht diesen Vorgang; sie ist kein maßstäbliches Profil der Steinbruchwand.

Illustration: OpenAI image generation; editorial composition: Snappit

Spaziergänge und Routen

Expedition Himberg

Eine kompakte Runde mit sieben Stationen über Rohstoffe und die Spuren ihres Abbaus. Lasst die Kinder entscheiden, welcher Frage sie besonders gern nachgehen möchten.

Fragt beim Naturpark nach dem aktuellen Wegezustand, wenn ihr mit Rollstuhl oder Kinderwagen kommt. Bleibt am Seeufer zusammen.

Expedition Himberg

Zeitsprung

Zehn Stationen zeigen, wie sich die Nutzung der Natur durch den Menschen im Lauf der Zeit verändert hat. Lasst Raum für Gespräche, statt jede Station nur abzuhaken.

Die Tourenseite enthält keine vollständigen Angaben zu Untergrund, Wegbreiten oder Stufen. Fragt nach, bevor ihr die Strecke für einen Ausflug mit Rollstuhl einplant.

Zeitsprung

Geowanderung Weilberg

Nutzt die Felswand als Halt zum Schauen, nicht zum Klettern. Die längere Waldrunde bekommt durch die Geologie ein anschauliches Thema für den Tag.

Für diese Runde liegt keine vollständige Prüfung der Rollstuhleignung vor. Sie eignet sich für Wanderer, die sich eine längere Tour durch den Wald zutrauen.

Geowanderung Weilberg

Königswinterer Wanderklassiker

Die Runde im Uhrzeigersinn verbindet Nachtigallental, Milchhäuschen und Drachenfelsplateau. Zurück geht es über den Eselsweg bergab. Bleibt zum Genießen der Aussicht an einer sicheren Stelle stehen.

Obwohl die Route als kinderwagentauglich gekennzeichnet ist, müsst ihr in beiden Richtungen erhebliche Steigungen bewältigen. Sie ist keine geprüfte Rollstuhlroute.

Königswinterer Wanderklassiker

Ein kleines Abenteuer mit jüngeren Kindern

Wählt Himberg oder den Zeitsprung und nehmt euch den ganzen Vormittag dafür. Lasst die spannendste Station das Tempo bestimmen. Zum Essen geht ihr anschließend zu einer geeigneten Besuchereinrichtung oder aus dem Naturschutzgebiet hinaus. Die Auto- oder Busfahrt zum anderen Erlebnispfad kommt als eigener Weg hinzu.

Geologie und ein ruhiger Klosterbesuch

Wandert die Weilberg-Runde und schaut euch anschließend die offenen Bereiche des Heisterbacher Klostergeländes an, wenn ihr noch Energie habt. Lasst den Klosterbesuch eine freiwillige Ergänzung bleiben. Die abgesperrte Chorruine und die geschlossene Ausstellung bieten keine Ausweichmöglichkeit bei Regen.

Rheinblicke ohne die ganze Wanderrunde

Fahrt an einem Betriebstag mit der Drachenfelsbahn hinauf und wieder hinunter und nehmt euch Zeit auf dem Plateau. Prüft zuerst die letzte Talfahrt und klärt bei Bedarf Unterstützung für die Fahrt. Das ist ein eigener Besichtigungsplan und nicht die 6,33 km lange Wanderrunde.

Aktivitäten

Ein Material für Himberg auswählen

Jeder sucht sich einen Alltagsgegenstand aus und überlegt, woraus er besteht. Nutzt die Stationen, um darüber nachzudenken, was mit einem Material passiert, bevor es zu euch nach Hause kommt, und was danach daraus werden könnte.

Zwei Blicke auf denselben Fels

Vergleicht am Weilberg Farbe und Schichtung des oberen Tuffs mit dem dunkleren Basalt darunter. Macht vom erlaubten Beobachtungsbereich aus eine Skizze oder zwei Fotos. Lasst die Felswand und lose Steine unberührt.

Eine Minute dem Wald zuhören

Bleibt an einer sicheren Stelle am Weg stehen und lauscht eine Minute lang. Vergleicht zuerst, welche Geräusche ihr gehört habt, bevor ihr ihre Verursacher bestimmen möchtet. Auch ein nur gehörter Vogel ist eine schöne Entdeckung, wenn das Laub ihn verdeckt.

Das Naturparkhaus als Hauptziel

Beginnt im Forsthaus Lohrberg mit dem Landschaftsmodell und dem Gesteinsmikroskop. Danach könnt ihr euch die Ausstellungen zu Waldtieren und Totholz ansehen. Das Haus ist klein und hat begrenzte Öffnungszeiten. Prüft diese deshalb, bevor ihr es als Regenziel einplant.

In Königswinter bleiben

Das Siebengebirgsmuseum in der Kellerstraße 16 ist eine kostenpflichtige Alternative drinnen. Prüft den Öffnungskalender, besonders für einen Montag oder Feiertag, bevor ihr eure Wanderung durch einen Museumsbesuch ersetzt.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Vergleicht die Buchen entlang eures Waldwegs: Schaut euch Verzweigungen, Kronen und herabgefallene Blätter an, ohne etwas mitzunehmen. Ein Baum lässt allen genügend Zeit für ein Foto, auch an einem Tag mit wenigen Tierbeobachtungen.

Hört erst einmal zu, bevor ihr die Bäume absucht. Die lauten Rufe eines Schwarzspechts können der erste Hinweis sein. Ein großer schwarzer Vogel mit Rot am Kopf lohnt einen genaueren Blick durchs Fernglas. Bleibt auf dem Weg und lasst Baumhöhlen in Ruhe.

Sucht von einem offenen Aussichtspunkt aus den Himmel über den Feldern nach einem Vogel mit tief gegabeltem Schwanz ab. Beobachtet seinen Flug, statt nach einem Nest zu suchen. Achtet auf einen sicheren Stand, bevor ihr das Fernglas hebt.

Beobachtet sonnenwarme Steine von einem erlaubten Weg aus. Ruhiges Warten hilft mehr als Näherkommen. Bewegt niemals Steine, stochert nicht in Spalten und klettert für ein Foto nicht an einer Steinbruchwand hoch.

Erwachsene Hirschkäfer könnt ihr mit Glück in ihrer Flugzeit sehen, besonders im Juni und Juli. Einen großen Teil ihres Lebens verbringen sie als Larven verborgen in morschem Holz. Wenn ihr einem Käfer begegnet, fotografiert ihn an Ort und Stelle und lasst das Holz unversehrt.

Von Juli bis in den September lohnt sich ein Blick auf Blüten neben den erlaubten Wegen. Achtet auf die hell gestreiften dunklen Vorderflügel dieses Falters. Im Flug können seine orangeroten Hinterflügel aufleuchten. Scheucht ihn nicht absichtlich auf und betretet die Vegetation nicht.

In den alten Wäldern des Ennerts leben Feuersalamander, doch eine Begegnung ist Glückssache. Beobachtet nur vom Weg aus, ohne ein Tier anzufassen, Holz anzuheben oder in einen Bach zu steigen. Die Erkundung dieser nördlichen Wälder ist ein eigener Ausflug neben den oben beschriebenen Touren.

Wald in unterschiedlichen Altersstufen

Buchen- und Eichenwälder bedecken einen großen Teil der geschützten Berge. Lebende alte Bäume, Totholz und schattiger Waldboden bieten Insekten und Vögeln unterschiedliche Lebensmöglichkeiten. Beobachtet diese Unterschiede vom Wegenetz aus.

Warmer Fels und kühle Täler

Ehemalige Steinbrüche und sonnige Felsbereiche liegen nahe bei bewaldeten Tälern, Bächen und Quellen. Diese Vielfalt erklärt mit, warum im Naturpark sowohl wärmeliebende Eidechsen als auch Tiere kühler Waldlebensräume vorkommen.

Geschichten und Entdeckungen

Überreste einer Vulkanlandschaft

Die sichtbaren Gesteine am Weilberg erzählen von einem Vulkankomplex, der vor etwa 25 Millionen Jahren aktiv war. Die Erosion hat einen großen Teil der ursprünglichen Landschaft abgetragen. Zurück blieben die Berge und Gesteinsaufschlüsse, die ihr heute seht.

Die lange Kindheit eines Käfers

Ein Hirschkäfer kann sich über Jahre als Larve in morschem Holz entwickeln, während sein Leben als erwachsener Käfer nur wenige Wochen dauert. Deshalb kann ein umgestürzter oder absterbender Baum weit mehr bedeuten, als sein unordentliches Aussehen vermuten lässt.

Nachmieter für Spechthöhlen

Alte Spechthöhlen können von anderen Tieren genutzt werden, darunter Fledermäuse. Seht den Wald als einen Ort voller Behausungen und Nahrung in unterschiedlichen Zersetzungsstadien. Geht nicht näher an eine Höhle heran, um hineinzuschauen.

Die passende Jahreszeit

Drei Prüfungen für Ende 2026

Prüft die Meldung zur A3-Anschlussstelle Siebengebirge mit der voraussichtlichen Wiederöffnung am 17. Oktober, die Verbindungen auf der rechten Rheinstrecke bis zum 12. Dezember und den separaten Winterfahrplan der Drachenfelsbahn. Bei der Schließung der Zahnradbahn ab dem 16. November gibt es Ausnahmen an ausgewählten Adventswochenenden. Daraus ergibt sich kein täglicher Betrieb.

Anreise und praktische Tipps

Ausstellungen und praktische Anlaufstellen

Das Naturparkhaus im Forsthaus Lohrberg ist während seiner Öffnungszeiten kostenlos zugänglich. Geöffnet ist jeweils nur für kurze Zeit, werktags am Vormittag und zusätzlich am Wochenende. An der Talstation der Drachenfelsbahn findet ihr eine barrierefreie Toilette. Prüft Verpflegung und Toiletten für euren konkreten Startpunkt, statt solche Einrichtungen an den kleinen Erlebnispfaden vorauszusetzen.

Die gesamte Anreise prüfen

Gebt für die Erlebnispfade Rottbitze oder Im Hagen in die Fahrplanauskunft ein, für Weilberg Kloster Heisterbach. Plant den abschließenden Fußweg in beide Richtungen mit ein. RE8 und RB27 sind durch die Arbeiten auf der rechten Rheinstrecke bis zum geplanten Ende am 12. Dezember 2026 beeinträchtigt. Königswinterer Straßenbaustellen verändern außerdem Parkmöglichkeiten und Fußwege. Folgt der aktuellen Beschilderung zur Talstation.

Den Weg zur Station gesondert klären

Fragt vor einer Fahrt mit der Drachenfelsbahn nach Rampe, Rollstuhlmaßen und verfügbarem Platz. Pro Triebwagen können höchstens zwei Rollstühle mitgenommen werden. Die Stadt Königswinter nennt P3 unter der B42 als barrierefreie Parkalternative. Von P6 sind es etwa 400 m zur Talstation; dieser Zugang ist nicht barrierefrei. Hin- und Rückweg kommen zu einer Wanderung am Berg zusätzlich hinzu.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

7

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Den passenden Startpunkt wählen

Für die jeweilige Wanderung startet ihr Am Himberger See, Zur Grafschaft, am Kloster Heisterbach oder an der Talstation der Drachenfelsbahn. Es sind separate Ausflüge.

Den letzten Anschluss mitplanen

Sucht für Himberg nach Rottbitze, für den Zeitsprung nach Im Hagen und für Weilberg nach Kloster Heisterbach. Prüft die Verbindungen für euren Besuchstag und den zusätzlichen Fußweg zum Start.

Baustellen berücksichtigen

Rund um die Königswinterer Talstation ändern Bauarbeiten Parkmöglichkeiten und Zugänge. Straßensperrungen sind voraussichtlich bis Ende 2028 vorgesehen. Folgt der aktuellen Beschilderung statt einer alten Navigationsroute.

A3-Anreise im Oktober 2026

Die Anschlussstelle Siebengebirge in Richtung Frankfurt ist bis zur voraussichtlichen Wiederöffnung am 17. Oktober gesperrt. Folgt der ausgeschilderten Umleitung über Bad Honnef und prüft die Verkehrsmeldung erneut.

Ruhe im Schutzgebiet bewahren

Bleibt auf markierten Wegen, führt Hunde an der Leine und lasst Pflanzen, Pilze, Steine und Tiere an Ort und Stelle. Baden, Feuer, Grillen und Zelten sind im Naturschutzgebiet verboten.

Essen außerhalb sensibler Bereiche planen: Nehmt Wasser mit und plant eure Mahlzeit an Besuchereinrichtungen oder außerhalb des Naturschutzgebiets. Die Schutzgebietshinweise des Kreises untersagen auch das Picknicken.

Zeit für den Abstieg lassen

Auf dem Weg vom Drachenfels sind Schuhe mit griffiger Sohle wichtig. Wenn ihr bei müden Beinen mit der Bahn fahren möchtet, prüft den Betrieb und besorgt die passende Fahrkarte, bevor ihr euch darauf verlasst.

Ausstellungen vorher prüfen

Das kostenlose Naturparkhaus hat begrenzte Besuchszeiten. Das kostenpflichtige Siebengebirgsmuseum in Königswinter ist normalerweise montags geschlossen.

Häufig gestellte Fragen

Es sind deutlich mehr: Die nordrhein-westfälische Naturpark-Koordinierungsstelle nennt 42 kleinere und größere Erhebungen vulkanischen Ursprungs. Um den Naturpark zu genießen, müsst ihr keinen Gipfel besteigen. Auch die beiden Erlebnispfade lohnen sich als eigenständige Ausflüge.
Der 6,33 km lange Wanderklassiker erreicht das Plateau. Zur höher gelegenen Gipfelruine kommt ein weiterer Aufstieg hinzu, und der Besuch im Schloss Drachenburg ist ein zusätzlicher Programmpunkt. Beides ist in der genannten Strecke und der geschätzten Wanderzeit nicht enthalten.
Das Klostergelände ist tagsüber zugänglich. Die Chorruine ist zurzeit jedoch wegen Steinschlaggefahr abgesperrt. Schaut sie euch nur von den freigegebenen Bereichen aus an und prüft die offiziellen Hinweise auf Änderungen.
Wenn geöffnet ist, lohnt sich das Naturparkhaus im Forsthaus Lohrberg, Löwenburger Straße 2 in Königswinter. Landschaftsmodell, Gesteinsmikroskop und Ausstellungen zur Tierwelt bieten Kindern einiges zu entdecken, ohne dass eine weitere lange Wanderung nötig ist.

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