Rundwanderweg Roofensee
Für die gesamte Runde liegen keine genauen Angaben zu Oberflächen, Wegbreiten und Steigungen vor. Fragt vor Ort nach, bevor ihr mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen losgeht.
IllustrationIm Naturpark Stechlin-Ruppiner Land könnt ihr an Seen entlangwandern und dabei alte Buchen, tauchende Enten und Moore entdecken.
Im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land könnt ihr an Seen entlangwandern und dabei alte Buchen, tauchende Enten und Moore entdecken. Startet in Menz, wenn eure Kinder gern etwas ausprobieren: Das NaturParkHaus führt euch drinnen in die Landschaft ein, und der Roofensee liegt ganz in der Nähe. Neuglobsow eignet sich für eine kürzere Runde um den Dagowsee oder einen ganzen Wandertag am Großen Stechlinsee. Das sind eigenständige Ausflüge in einem rund 862 Quadratkilometer großen Naturpark. Sucht euch für den Tag lieber eine Ecke aus, die zu euch passt, statt möglichst viel unterbringen zu wollen.
Oft sind es kleine Veränderungen, die unterwegs besonders viel erzählen. Am Stechlin reichen alte Buchenwälder bis ans Wasser, bei Menz unterbrechen feuchte Wälder und Moore den Forst. Wenn Pflanzen sich ausbreiten und abgestorbenes Material sich ansammelt, kann aus einem See allmählich ein Moor werden. Auf dem Moorerlebnispfad machen Modelle und Aussichtspunkte diesen langsamen Wandel für Kinder anschaulich, ohne dass ihr den empfindlichen Boden betreten müsst.
Der Große Stechlinsee ist bis zu 69 Meter tief und gab Theodor Fontanes Roman Der Stechlin seinen Namen. Sein Ruf als Klarwassersee gehört zu seiner Geschichte, doch den früheren besonders nährstoffarmen Zustand hat er verloren. Freut euch an den wechselnden Farben und Spiegelungen, ohne eine bestimmte Sichttiefe unter Wasser zu erwarten. Auch der Wald verdient Aufmerksamkeit: Stehende und liegende tote Bäume bieten Lebensraum. In alte Spechthöhlen zieht manchmal die Schellente ein, das Wappentier des Naturparks.
Richtet den Blick auf das, was sich unterwegs wirklich entdecken lässt. Beobachtet, wie Enten abtauchen und wieder auftauchen, vergleicht Bäume auf trockenem und nassem Boden oder sucht vom Weg aus nach Biberfraßspuren. Fischadler könnt ihr vom Frühjahr bis in den frühen Herbst mit etwas Glück sehen; Fischotter sind deutlich schwerer zu beobachten. Die hier beschriebenen Tiere leben wild. Das NaturParkHaus erklärt ihre Welt mit interaktiven Ausstellungsstationen, ohne Begegnungen mit lebenden Tieren zu versprechen. Mach mehr aus deinem Abenteuer: Lade die Snappit-App herunter, um einheimische Arten zu bestimmen.
Der Naturpark wurde am 13. Juni 2001 gegründet und 2021 erweitert. Auch frühere Arbeitswelten haben Spuren hinterlassen: Neuglobsow war ein Glasmacherdorf, und Überreste bei Dietrichsofen erinnern an die Teergewinnung aus Holz. Am Stechlinsee führt der Wanderweg am gesicherten Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Rheinsberg und dessen Auslaufkanal vorbei. So begegnet euch mitten in der Waldlandschaft auch ein Stück Industriegeschichte.
Für einen ersten Familienausflug bietet sich das NaturParkHaus Stechlin in der Kirchstraße 4 in Menz an. Probiert die Tierstimmen und die Stationen aus, an denen ihr die Welt mit anderen Augen seht. Danach könnt ihr auf den 6,4 km langen Rundwanderweg Roofensee gehen. Er beginnt an der nahe gelegenen Naturparkverwaltung am Friedensplatz und führt durch Wald am See entlang, mit Bänken und einer Badestelle unterwegs. Der eigenständige Wald- und Wassererlebnispfad nutzt eine etwa 6 km lange Runde um denselben See. Wenn ihr unterwegs Aufgaben an nummerierten Stationen lösen möchtet, leiht euch im Besucherzentrum die Ausrüstung und Wegbeschreibung aus.
In Neuglobsow beginnt der 4,1 km lange Rundwanderweg Dagowsee am Stechlinsee-Center. Er verbindet Uferabschnitte im Ort mit Wald, Informationstafeln und einem Holzsteg durch den Erlenbruch. Für ausdauernde Wanderer ist der Rundwanderweg Großer Stechlinsee eine 13,6 km lange Seerunde ohne die Verlängerung um die Halbinsel. Rechnet vom Stechlinsee-Center durch den Ort bis zum Start am See mit zusätzlich etwa 500 m je Richtung. Breite Waldwege wechseln sich mit schmaleren Uferpfaden und Brücken ab. Nehmt die offizielle Wegbeschreibung mit, denn die Farben der Wegmarkierungen wechseln.
Wer Moore genauer kennenlernen möchte, wählt die 12 km lange Runde Von Moor zu Moor, die am NaturParkHaus beginnt und endet. Fünf Themenstationen zeigen unterschiedliche Feuchtgebiete und erklären, was Entwässerung oder Wiedervernässung bewirken. Nehmt Verpflegung mit. Ein kürzerer Ausflug in einem anderen Teil des Naturparks ist der 2,2 km lange Binenbach-Rundweg von der Boltenmühle in Richtung Kalksee und am anderen Ufer zurück. Der Bach fließt unterhalb steiler, bewaldeter Ufer; an einigen Stellen gibt es Geländer. Auch auf dieser kurzen Strecke geht es also nicht nur eben dahin.
Die Stechlinrunde wurde im Juni 2026 nach der Reparatur ihrer Kanalbrücke wieder geöffnet. Schaut vor dem Start nach aktuellen Meldungen des Naturparks. Der Rheinsberger Rhin ist wegen Niedrigwassers seit dem 14. August 2026 bis auf Weiteres für Wasserfahrzeuge aller Art gesperrt. Plant dort erst wieder eine Paddeltour, wenn die Sperrung aufgehoben ist. Nasses Laub und Holz können rutschig sein. Wählt im Winter eine kürzere Runde bei Tageslicht und meidet den Wald bei starkem Wind.
Die Ausstellung und der Sinnesgarten im NaturParkHaus werden als barrierefrei beschrieben. Die Moorstation am Großen Barschsee ist von Menz über den Stechlinsee-Radweg erreichbar. Auf diesem Zugang gibt es allerdings einen etwa 100 m langen Abschnitt mit 8 % Steigung. Die beschriebene Zugänglichkeit gilt für die Station, nicht für die gesamte 12-km-Runde. An der Stechlin-Badestelle in Neuglobsow gibt es einen angepassten Zugang zum Wasser; klärt vorab, ob die aktuellen Bedingungen zu euren Bedürfnissen passen. Daraus lässt sich keine Rollstuhleignung der vollständigen Seerunden ableiten. Fragt im Besucherzentrum nach Oberflächen und Wegzustand, bevor ihr euch mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen für eine Strecke entscheidet.
Das NaturParkHaus in Menz mit Mitmachstationen und Entdeckeraufgaben am See
Die 4,1 km lange Dagowseerunde und die längere Roofenseerunde mit 6,4 km
Alte Buchenwälder am Großen Stechlinsee und seine 13,6 km lange Hauptrunde
Fünf Moorthemen auf Von Moor zu Moor und die Aussichtsplattform am Barschsee

Aus einem See kann über lange Zeit ein Moor werden: Pflanzen breiten sich aus und abgestorbenes Material sammelt sich an. Die vereinfachte Darstellung erklärt ein Thema des Moorerlebnispfads bei Menz, keinen Zeitplan für den Stechlinsee.
Illustration: OpenAI image generation, 2026-10-15. Factual sources listed below.
Für die gesamte Runde liegen keine genauen Angaben zu Oberflächen, Wegbreiten und Steigungen vor. Fragt vor Ort nach, bevor ihr mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen losgeht.
Die kurze Strecke und der Holzsteg bedeuten nicht, dass die ganze Runde stufenlos ist. Prüft den Wegzustand, wenn ihr mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen unterwegs seid.
Der angepasste Zugang an der Badestelle in Neuglobsow ist ein eigenes Angebot. Für die vollständige Wanderrunde ist die durchgängige Zugänglichkeit nicht geklärt.
Nur für die Barschsee-Station ist ein Rollstuhlzugang beschrieben: Nutzt ab Menz den Stechlinsee-Radweg und berücksichtigt den etwa 100 m langen Abschnitt mit 8 % Steigung.
Es ist ein kurzer Waldweg an steilen Ufern, keine als barrierefrei ausgewiesene Promenade. Behaltet Kinder am Bach nah bei euch.
Beginnt im NaturParkHaus, solange es geöffnet ist, und entscheidet danach, wie viel alle noch laufen möchten. Wählt die Roofenseerunde oder einen kürzeren Hin- und Rückweg zum See. Wenn noch Energie übrig ist, könnt ihr zum Abschluss den Sinnesgarten besuchen.
Wählt den Dagowsee für einen kürzeren Tag mit Dorfgeschichte und feuchtem Wald. Die vollständige Stechlinrunde passt, wenn sich alle eine lange Wanderung zutrauen und bis zur Rückverbindung genug Zeit bleibt.
Zählt an einem Halt, wie oft eine Ente abtaucht. Vergleicht an einem anderen die Uferpflanzen mit denen an einem Waldbach. Wenn eure Kinder gern Aufgaben mit einem Ziel lösen, nutzt die ausgeliehene Ausrüstung für den Roofensee-Erlebnispfad.
Findet mithilfe der Modelle auf dem Moorerlebnispfad heraus, warum Entwässerung den Torfboden verändert. Vergleicht am Grubitzwisch das wiedervernässte Moor mit der Geschichte seiner früheren Nutzung als Wiese.
Die Ausstellung im Haus beschäftigt sich mit Tierstimmen, anderen Blickwinkeln und dem verborgenen Leben im Naturpark. Prüft vorher die Öffnungstage, besonders außerhalb der Monate Mai bis August. Bei einer Regenpause könnt ihr zusätzlich in den Garten gehen.
Haltet vom öffentlichen Uferweg aus nach tauchenden Enten Ausschau. Schellenten brüten in Baumhöhlen, darunter alten Schwarzspechthöhlen. Beobachtet sie lieber auf dem Wasser, statt nach Nestern zu suchen.
Ein leicht zu findendes Motiv, auch wenn sich die Vögel verstecken: Betrachtet vom Weg aus die grauen Stämme und das wechselnde Blätterdach. Nehmt auch liegendes Holz mit ins Bild, um zu zeigen, wie ein alter Wald anderen Lebewesen Raum bietet.
Schaut euch die Bäume an, die auf einem für viele andere Arten zu nassen Boden wachsen. Vergleicht vom Steg aus den Erlenbruch mit dem trockeneren Wald, durch den ihr zuvor gegangen seid.
Anfang Juni könnt ihr vom Weg oder von einer Aussichtsplattform aus nach gelben Blüten im Grün der Feuchtgebietspflanzen suchen. Die Blüte hängt vom Wetter ab. Betretet den nassen Boden nicht, um für ein Foto näher heranzukommen.
Sucht in den wärmeren Monaten den Himmel über dem offenen Wasser ab. Ein jagender Fischadler kann mit den Füßen voran nach einem Fisch stoßen. Realistischer als ein Foto aus der Nähe ist aber die Hoffnung, einen in der Ferne vorbeifliegen zu sehen. Haltet großen Abstand zu Nestern.
Achtet auf einen großen, überwiegend schwarzen Specht mit Rot am Scheitel. Wenn ihr einen seht, ist das ein schöner Zusatz. Die alten Bäume und Höhlen erklären seine Bedeutung auch dann, wenn er verborgen bleibt. Lasst Höhlenbäume ungestört.
Bleibt dort ruhig stehen, wo ein öffentlicher Weg einen Blick aufs Wasser freigibt. Ein blau-orangefarbener Vogel auf einem Ast darüber könnte auf Fischfang sein. Beobachtet mit dem Fernglas und geht niemals an eine Steilwand heran, um nach einer Brutröhre zu suchen.
Biberfraßspuren an Holz sind eher zu entdecken als das Tier selbst. Schaut, was ihr vom Dagowseeweg aus erkennen könnt, ohne das Ufer hinunterzugehen oder eine Biberburg zu untersuchen.
Freut euch über einen Fischotter als unerwartete Begegnung. Die Tiere leben im Naturpark, sind aber schwer zu beobachten. Plant deshalb keinen Familienausflug allein mit dem Ziel, einen zu sehen, und dringt für die Suche nicht in ruhige Uferverstecke vor.
Eine alte Schwarzspechthöhle kann zur Kinderstube einer Schellente werden. Die Verbindung zwischen alten Bäumen und Wasservögeln ist ein guter Grund, den Blick auch einmal vom See in den Wald wandern zu lassen.
Die berühmte Klarheit des Stechlins ist empfindlich. Veränderungen im Nährstoffhaushalt haben den See gewandelt. Seine Naturschutzgeschichte geht weiter; die Landschaft ist nicht einfach auf dem Stand von Fontanes Zeit geblieben.
Frühling und Herbst eignen sich für die Buchenwälder. Anfang Juni ist eine gute Zeit, um am Roofensee nach blühenden Sumpf-Schwertlilien zu schauen. Verbindet in den kälteren Monaten einen kürzeren Spaziergang bei Tageslicht mit dem NaturParkHaus an einem seiner Öffnungstage. Prüft vor längeren Wanderungen und Bootsausflügen immer, ob es neue Sperrungen gibt.
Das Besucherzentrum in Menz bietet eine Ausstellung im Haus und einen Sinnesgarten. Am Roofensee-Rundweg ist eine Badestelle mit Toiletten aufgeführt; für die Stechlin-Badestelle in Neuglobsow werden ein Spielplatz und eine öffentliche Toilette genannt. Klärt die saisonale Verfügbarkeit, bevor ihr euch auf Einrichtungen am Wasser verlasst.
Für Menz fahrt ihr mit der Bahn nach Gransee oder Fürstenberg/Havel und weiter mit dem Bus zum Friedensplatz. Mit dem Auto geht es über die B96 bis Gransee und die L22 in Richtung Menz. Für Neuglobsow könnt ihr den Parkplatz am Stechlinsee-Center nutzen oder im VBB-Routenplaner die Buslinien 836 und 839 für euren Reisetag prüfen.
Bei besonderen Anforderungen an die Mobilität erreicht ihr das NaturParkHaus unter +49 33082 51210. Fragt nach dem genauen Eingang, Toiletten und Wegoberflächen für euren Ausflug. Der beschriebene Zugang zum Barschsee enthält etwa 100 m mit 8 % Steigung. Für die gesamte Moorrunde gibt es keine entsprechende Aussage zur Zugänglichkeit.
Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.
Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.
Wählt euren Ausgangspunkt
Menz, Neuglobsow und Boltenmühle liegen an verschiedenen Stellen. Entscheidet vor der Anreise, welche Runde ihr gehen möchtet.
Erst ausleihen, dann losgehen
Fragt im NaturParkHaus nach Ausrüstung und Wegbeschreibung für den Wald- und Wassererlebnispfad. Beachtet die Öffnungszeiten und plant eine Leihgebühr ein.
Verpflegung einpacken
Auf der Moorrunde gibt es Einkehrmöglichkeiten nur in Menz. Nehmt deshalb Getränke und etwas zu essen mit.
Wegbeschreibung griffbereit
Speichert vor der Stechlinrunde die offizielle Beschreibung. Wählt die Verlängerung um die Halbinsel nur, wenn ihr bewusst länger unterwegs sein möchtet.
Vom Weg aus beobachten
Nehmt für Vögel ein Fernglas und lasst Nisthöhlen, Feuchtgebietsränder und Totholz ungestört.
Haltet euch an den Naturpark-Knigge
Bleibt auf ausgeschilderten Wegen, führt Hunde an der Leine, nehmt Müll wieder mit und nutzt ausgewiesene Parkplätze. Feuer, Grillen und Campingkocher sind verboten.
Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.
Maryland, US
Hier kann man sehen Weißwedelhirsch, östliches Grauhörnchen und Rotkardinal.
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District of Columbia, US
Hier kann man sehen östliches Grauhörnchen, Ente und Haussperling.
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Illinois, US
Hier kann man sehen Wanderdrossel, Kanadagans und Haussperling.
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Virginia, US
Hier kann man sehen Gefleckte Laternentröger und Rotkardinal.
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Nimm die Entdeckung mit
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