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ParkBayern, Deutschland

Naturpark Steinwald

Im Steinwald könnt ihr durch den Wald wandern und unterwegs Granitfelsen, ein kleines Moor und ein Rotwildgehege entdecken.

Über diesen Ort

Im Steinwald könnt ihr durch den Wald wandern und unterwegs Granitfelsen, ein kleines Moor und ein Rotwildgehege entdecken. Für den ersten Besuch ist der Wanderparkplatz am Steinwaldportal am oberen Ortsende von Pfaben ein guter Ausgangspunkt. Hier beginnt der Waldhistorische Lehrpfad, der Zipfeltannenfelsen, Saubadfelsen und Palmloh-Moor mit dem Waldhaus verbindet. Nehmt euch Zeit für die Felsen und die Geschichten entlang des Weges.

Der Naturpark liegt zwischen Fichtelgebirge und Oberpfälzer Wald und umfasst knapp 230 Quadratkilometer. Sein bewaldeter Granitrücken erreicht auf der Platte 946 m. Zwischen den Nadelbäumen entdeckt ihr niedrige Beerensträucher, feuchte Bachmulden, Wiesen und Ansammlungen großer Felsblöcke. Am Palmloh-Moor führt ein Besuchersteg ein Stück in den feuchten Lebensraum hinein. Bleibt auf dem Steg, damit der empfindliche Moorboden unberührt bleibt.

Am Waldhaus lohnt sich eine längere Pause. Draußen warten ein Spielplatz und eine Rotwildgruppe im Gehege. Wenn das Haus geöffnet ist, könnt ihr im Obergeschoss eine Ausstellung über den Wald und seine Geologie besuchen. Die Hirsche hier sind Gehegetiere; andernorts im Steinwald lebt Rotwild auch frei. Packt ein Picknick ein und fragt vor dem Aufbruch nach, wenn ihr einkehren möchtet.

Für einen kürzeren Ausflug mit Mitmachstationen bietet der WaldErlebnispfad Fuchsmühl zwei ausgeschilderte Runden. Wer einen längeren Wandertag plant, kommt am Oberpfalzturm über die Baumkronen hinaus. Auch die Burgruine Weißenstein ist ein markantes Ziel. Ihre Aufstiegsanlage bleibt jedoch bis auf Weiteres gesperrt. Von unten könnt ihr die Ruine weiterhin ansehen; bleibt außerhalb der Absperrungen. Mach mehr aus deinem Abenteuer: Lade die Snappit-App herunter, um einheimische Arten zu bestimmen.

Das Waldhaus entstand 1831 als hölzernes Waldwärterhaus; der heutige Massivbau folgte 1898. Ein Förster vor Ort konnte die Waldnutzung überwachen, ohne täglich einen langen Anweg zurücklegen zu müssen. Der letzte Bewohner zog 1959 aus. Später diente das Haus als Drehort für Krambambuli und wurde als Wanderraststätte und Infostelle hergerichtet. Auf dem Pfabener Lehrpfad erfahrt ihr von der Köhlerei und dem Holzbedarf des Bergbaus, der Metallverarbeitung und der Glasherstellung. So wird verständlich, wie eng die Geschichte dieses Waldes mit der Arbeit seiner Bewohner verbunden ist.

Was ihr hier machen könnt

Für die klassische Runde ab Pfaben folgt ihr den blauen Schildern des Waldhistorischen Lehrpfades. Die Strecke ist etwa 5,5–6 km lang und umfasst 204 Höhenmeter im Aufstieg. Schaut euch die tierähnliche Silhouette des Zipfeltannenfelsens an, der auch Steinwald-Sphinx genannt wird. Danach geht es Richtung Saubadfelsen, Moor und Waldhaus. Manche Abschnitte sind steinig. Nutzt an Aussichtspunkten die angelegten Zugänge und behaltet Kinder an Abbruchkanten gut im Blick. Die Station zur Industriegeschichte hinter dem Waldhaus liegt an einem Stichweg. Folgt von dort den Schildern wieder zurück, bevor ihr die Runde fortsetzt.

In Fuchsmühl könnt ihr zwischen der gelben Forsthaus-Runde mit 2,4 km ab dem Forsthausparkplatz und der roten Waldbadeweiher-Runde mit 2,9 km ab dem Parkplatz am Badeweiher wählen. Fuchs-Wegweiser in der jeweiligen Farbe zeigen den Weg. An Guckrohren und Drehelementen können Kinder selbst etwas ausprobieren. Zusammen bilden die beiden Runden eine etwa 5 km lange Acht mit 80 Höhenmetern im Aufstieg. Rechnet für eine kurze Runde mit ungefähr zwei Stunden, für beide mit einem gemütlichen halben Tag.

Plant den Oberpfalzturm als eigene Wanderung. Sowohl vom Wanderparkplatz Pfaben als auch vom Wanderparkplatz Weißenstein dauert allein der Hinweg etwa 1,5–2 Stunden. Auf der Platte angekommen, warten am 33 m hohen Turm noch 150 Stahlstufen. Der Rückweg kommt anschließend dazu.

Saisonale Infos

Die Aufstiegsanlage am Weißenstein bleibt bis zur Sanierung gesperrt; ein Termin für die Wiederöffnung steht noch nicht fest. Schaut vor eurem Besuch in die aktuellen Hinweise des Naturparks. Nasse oder vereiste Felsen und Stufen verlangen Vorsicht. Kürzt die Wanderung lieber ab, statt unbedingt noch einen Aussichtspunkt erreichen zu wollen. Sperrungen im Wald und Schilder vor Ort haben Vorrang. Klärt vor der Anreise direkt mit dem Waldhaus, ob eine Einkehr möglich ist.

Barrierefreiheit

Der vollständige Waldhistorische Lehrpfad ab Pfaben ist wegen seiner steinigen Abschnitte weder für Kinderwagen noch für Rollstühle geeignet. Über geschotterte Forststraßen gelangt ihr alternativ zum Waldhaus, verpasst dabei aber die meisten Lehrpfadstationen. Fragt bei der Tourist-Info nach einer passenden Strecke und den Steigungen. Der Turm ist nur über Treppen zu besteigen. Auch die kürzeren Fuchsmühler Runden sind nicht automatisch stufenlos oder rollstuhlgerecht. Klärt vorab Wegbeläge, Einrichtungen und einen möglichen Unterstützungsbedarf.

Nicht verpassen

1

Die markante Silhouette des Zipfeltannenfelsens und die Granitfelsen rund um den Saubadfelsen

2

Ein Blick vom Steg ins Palmloh-Moor auf der Pfabener Runde

3

Rotwild im Gehege am Waldhaus und ein Spielplatz gleich daneben

4

Kurze Entdeckerrunden in Fuchsmühl oder eine längere Wanderung zum Oberpfalzturm

Spaziergänge und Routen

Waldhistorischer Lehrpfad Pfaben

Ein Rundweg zur Waldgeschichte mit Zipfeltannenfelsen, Saubadfelsen, Palmloh-Moor und Waldhaus. Ein kurzer Stichweg führt zur Station über die Industriegeschichte.

Der vollständige Rundweg ist für Rollstühle und Kinderwagen ungeeignet.

Waldhistorischer Lehrpfad Pfaben

WaldErlebnispfad Fuchsmühl: gelbe Forsthaus-Runde

Die kürzere Runde mit dem gelben Fuchs verbindet eine kompakte Auswahl der Mitmachstationen des Erlebnispfades.

Prüft den Wegbelag und mögliche Hindernisse, bevor ihr mit Kinderwagen oder Rollstuhl loszieht.

WaldErlebnispfad Fuchsmühl: gelbe Forsthaus-Runde

WaldErlebnispfad Fuchsmühl: rote Waldbadeweiher-Runde

Auf der Runde mit dem roten Fuchs liegen unter anderem die im Wegeflyer eingezeichneten Stationen Summstein, Holzwürfel und Labyrinth.

Klärt Wegbeläge und einen möglichen Unterstützungsbedarf, bevor ihr diese Runde mit Kinderwagen oder Rollstuhl plant.

WaldErlebnispfad Fuchsmühl: rote Waldbadeweiher-Runde

WaldErlebnispfad Fuchsmühl: die gesamte Acht

Verbindet die beiden mit Füchsen markierten Runden zu einem längeren Ausflug mit weiteren Waldstationen.

Wenn ihr auf stufenlose Wege angewiesen seid, fragt vorab nach der Strecke und ihrem aktuellen Zustand.

WaldErlebnispfad Fuchsmühl: die gesamte Acht

Oberpfalzturm: Anweg ab Pfaben oder Parkplatz Weißenstein

Wählt einen der beiden Anwege zum Turm auf der Platte. Diese Wanderung plant ihr gesondert; sie ist nicht in der Länge des Waldhistorischen Lehrpfades enthalten.

Die Aussichtsplattform erreicht ihr nur über die Treppe.

Oberpfalzturm: Anweg ab Pfaben oder Parkplatz Weißenstein

Ein ausgefüllter Familienvormittag ab Pfaben

Folgt dem Waldhistorischen Lehrpfad ab Steinwaldportal und haltet vor dem Waldhaus an den Felsen und am Moor an. Lasst Zeit für ein Picknick, den Spielplatz und ruhige Rotwildbeobachtung, bevor ihr die ausgeschilderte Runde beendet. Rechnet mit 3–4 Stunden; eine längere Mittagspause kommt gegebenenfalls dazu.

Ein kleinerer Ausflug in Fuchsmühl

Wählt die 2,4 km lange gelbe Runde ab Forsthaus oder die 2,9 km lange rote Runde ab Waldbadeweiher. Nehmt euch einschließlich Stationen ungefähr zwei Stunden Zeit, wie im Flyer empfohlen. Wenn es für alle genug ist, hebt ihr euch die andere Runde für einen nächsten Besuch auf.

Ein Turmausflug für ausdauernde Wanderer

Startet an einem der genannten Wanderparkplätze mit Proviant, Wasser und einem klaren Plan für den Rückweg. Die 1,5–2 Stunden Anweg sind nur der Hinweg. Rechnet insgesamt mit 4–6 Stunden und lasst die Turmtreppen aus, wenn das Wetter oder müde Beine dagegensprechen.

Aktivitäten

Den Wald als Arbeitsort entdecken

Fragt euch an den Tafeln zu Köhlerei und Industriegeschichte, warum der Wald so viel Brennstoff liefern musste. Vergleicht dann die abgelegene Lage des Waldwärterhauses mit dem Weg, den ihr selbst gerade zurückgelegt habt.

Mit dem Fuchs auf Entdeckerrunde

Lasst die Kinder abwechselnd nach der richtigen Fuchsfarbe suchen. Haltet an einem Guckrohr oder Drehelement an und nehmt euch Zeit für die Stationen, statt möglichst schnell beide Runden abzuhaken.

Eine kleine Waldfotosammlung anlegen

Sucht euch drei Motive, die ihr vom Weg aus sehen könnt: eine Granitform, einen niedrigen Beerenstrauch und einen größeren Waldausschnitt. Wenn die Tiere sichtbar sind, kommt am Gehege noch ein Rotwildfoto aus der Entfernung dazu.

Markthaus Fuchsmühl

Eine kleine Infostelle mit einem Geländemodell des Naturparks, Gesteins- und Tierdarstellungen und einem Miniaturmodell des Oberpfalzturms. Fragt vor der Anreise nach den Öffnungszeiten. Plant eher einen kurzen Besuch als einen ganzen Museumstag.

Glasschleif Pullenreuth

Ausstellungen und Filme am restaurierten Standort erzählen vom früheren Glaspolierhandwerk. Besuche sind derzeit bei Veranstaltungen oder nach Vereinbarung möglich. Der 1,5 km lange Schleifererpfad ist eine zusätzliche Freiluftoption für eine Regenpause. Das Gebäude liegt etwa 200 m vom zugehörigen Wanderparkplatz entfernt.

Infostelle Grenzmühle

In der Grenzmühle 3 in Erbendorf erfahrt ihr mehr über das Leben und den Schutz der Flussperlmuschel. Der reguläre Besuch ist saisonal von Mai bis Oktober möglich; klärt Tag und Uhrzeit mit dem Naturpark unter 09634 7079013. Die Aufzucht ist vom Besucherraum getrennt. Erwartet daher keine frei zugängliche Ausstellung mit lebenden Tieren.

Längenvergleich: gelbe Forsthaus-Runde 2,4 km, rote Waldbadeweiher-Runde 2,9 km, beide zusammen etwa 5 km. Je kurze Runde etwa zwei Stunden mit Stationen; für beide ein gemütlicher halber Tag.

In Fuchsmühl könnt ihr eine kurze Entdeckerrunde wählen oder beide verbinden. Wegen des gemeinsamen Abschnitts ist die ganze Acht etwa 5 km lang.

Snappit editorial; facts: Naturpark Steinwald / Markt Fuchsmühl

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Beobachtet das Rotwild ruhig von außerhalb des Geheges am Waldhaus. Diese Gehegetiere sind der unkomplizierteste Tierstopp auf der Pfabener Runde; andernorts im Park lebt Rotwild frei. Lasst die Tiere selbst entscheiden, ob sie näherkommen.

Schaut vom Weg aus nach Heidelbeersträuchern in der Bodenvegetation des Waldes. Fotografiert Blätter und gegebenenfalls Früchte, ohne den Weg zu verlassen oder etwas abzupflücken.

Preiselbeeren wachsen zwischen den niedrigen Waldpflanzen. Wo ihr beide Arten vom Weg aus sehen könnt, vergleicht sie mit den Heidelbeeren. Lasst Pflanzen und Früchte unberührt.

Einem Feuersalamander zu begegnen, ist ein Glücksfall, besonders bei feuchtem Wetter. Wenn einer euren Weg kreuzt, lasst ihn passieren. Fotografiert ihn, ohne ihn anzufassen oder bei der Suche Holz und Steine umzudrehen.

Eine Kreuzotter kann sich an einem geschützten, sonnigen Platz aufwärmen. Haltet mit Kindern und Hunden großen Abstand und nutzt den Zoom. Stört weder Pflanzen noch Steinhaufen oder Totholz, um nach Schlangen zu suchen.

Ein Schwarzstorch über dem Wald wäre eine besondere Entdeckung. Beobachtet ihn von einem öffentlichen Weg oder Aussichtspunkt, ohne ihm zu Futter- oder Brutplätzen zu folgen. Eine solche Sichtung ist keineswegs alltäglich.

Freilebende Luchse zeigen sich auf einer gewöhnlichen Wanderung nur äußerst selten. Sie gehören zur Geschichte dieses Waldes. Falls ihr doch einen seht, bleibt stehen und lasst ihn weiterziehen.

Habichtskäuze sind hier Teil eines Wiederansiedlungsprojekts. Ein fester Beobachtungsplatz oder Volierenbesuch gehört nicht zu dieser Tour. Genießt eine zufällige Sichtung aus der Ferne, ohne Lockrufe einzusetzen, Nester zu suchen oder Auswilderungsanlagen aufzusuchen.

Beobachtet von öffentlichen Wegen und vorhandenen Aussichtspunkten aus. Lasst Moor, Bachbetten, Brutplätze, Totholz und Steinhaufen unberührt. Füttert Wildtiere nicht und fasst sie nicht an. Bleibt außerhalb des Rotwildgeheges und der Betriebsbereiche.

Geschichten und Entdeckungen

Die zwei Leben des Waldhauses

Das erste hölzerne Waldwärterhaus entstand 1831, der heutige Massivbau wurde 1898 errichtet. Heute macht dieselbe abgelegene Lage das Haus zu einem lohnenden Wanderziel.

Ein Turm über dem Gipfel

Auf der 946 m hohen Platte steht der 33 m hohe Oberpfalzturm. Bei klarer Sicht blickt ihr über die benachbarten Hügel zum Fichtelgebirge und zum Böhmerwald.

Artenschutz in den Bächen

Der Naturpark schützt Flussperlmuscheln, indem er ihre Bachlebensräume verbessert und die Aufzucht junger Muscheln unterstützt. Lernt dieses Projekt in der Infostelle Grenzmühle kennen, statt selbst Bachbetten abzusuchen.

Die passende Jahreszeit

Hebt euch Turm und Felsaussichtspunkte für trockenes Wetter mit klarer Sicht auf. Bei schlechteren Bedingungen bieten sich eine kürzere Runde oder ein vorab bestätigter Besuch drinnen an. Prüft kurz vor der Anreise die Waldhinweise, die weiterhin geltende Sperrung am Weißenstein und die Einkehrmöglichkeiten.

Anreise und praktische Tipps

Am Waldhaus gibt es draußen ein Rotwildgehege und einen Spielplatz. Bei geöffnetem Haus kommen eine Einkehrmöglichkeit und eine Ausstellung im Obergeschoss dazu. Fragt wegen der Bewirtung direkt nach. Toiletten, Ausstellung und Gastronomie sind nicht automatisch zugänglich, nur weil ihr die Wanderwege nutzen könnt.

Für die Pfabener Runde fahrt ihr zum Wanderparkplatz Steinwaldportal am oberen Ortsende von Pfaben. Wählt in Fuchsmühl den Forsthaus- oder Waldbadeweiherparkplatz passend zu eurer Fuchs-Runde.

Der Bahnhof Wiesau ist ein geeigneter Bahnanschluss für die BAXI-Linie 1802, die auch Pfaben bedient. Bucht eine konkrete Hin- und Rückfahrt und prüft den Fußweg von der Haltestelle zum Wanderstart. Das BAXI fährt nach Fahrplan und wartet nicht wie ein Taxi am Bahnhof.

Der gesamte Waldhistorische Lehrpfad ab Pfaben ist für Kinderwagen und Rollstühle ungeeignet. Über geschotterte Forststraßen gelangt ihr alternativ zum Waldhaus, verpasst auf dieser anderen Strecke aber die meisten Lehrpfadstationen. Fragt vor der Entscheidung nach Steigungen und aktuellem Wegzustand.

Besucherinformationen

Weißenstein: Aufstieg gesperrt

Die Aufstiegsanlage der Burg bleibt bis auf Weiteres gesperrt, während die Sanierung vorbereitet wird. Von unten könnt ihr die Ruine weiterhin ansehen. Beachtet die Absperrungen und prüft vor der Anreise den aktuellen Hinweis des Naturparks.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Den passenden Start wählen

Der Pfabener Lehrpfad beginnt am Parkplatz Steinwaldportal. In Fuchsmühl startet die gelbe Runde am Forsthaus an der Waldstraße, die rote am Waldbadeweiher.

Zuerst den Rückweg planen

Vom Bahnhof Wiesau kommt ihr mit dem vorab gebuchten BAXI weiter. Die Linie 1802 bedient auch Pfaben. Reserviert Hin- und Rückfahrt und prüft den Fußweg von eurer vereinbarten Haltestelle zum Wanderstart.

Ein Picknick einpacken

Nehmt genug Essen und Wasser für den gesamten Ausflug mit. Wenn ihr im Waldhaus einkehren möchtet, fragt vor dem Aufstieg unter 09683 9299797 nach.

Zeit für kleine Pausen lassen

Vergleicht Felsformen, sucht euch eine Lieblingsstation aus und beobachtet das Rotwild ruhig von außerhalb des Zauns.

Tiere ungestört lassen

Bleibt auf den Wegen, führt Hunde nah bei euch und behaltet sie unter Kontrolle. Fotografiert Tiere mit Abstand und lasst Pflanzen, Steine und Totholz an ihrem Platz.

Feste Schuhe tragen

Wurzeln, lose Steine und nasser Granit machen die Pfabener Runde anspruchsvoller, als ihre mäßigen Steigungen vermuten lassen.

Eine eigene Radroute wählen

Einzelne schmale Abschnitte des Waldhistorischen Lehrpfades sind für Fahrräder gesperrt. Folgt den ausgeschilderten Alternativen für Radfahrer.

Den Wegeflyer mitnehmen

Die rote und die gelbe Fuchsmühler Runde teilen sich einen kurzen Abschnitt. Achtet an Abzweigungen auf die Fuchsfarbe, damit eure kurze Runde auch kurz bleibt.

Häufig gestellte Fragen

Wählt den Start passend zu eurer Wanderung: das Steinwaldportal in Pfaben für den Waldhistorischen Lehrpfad, den Forsthaus- oder Waldbadeweiherparkplatz für Fuchsmühl. Waldhaus und Oberpfalzturm sind Wanderziele mitten im Wald. Ihre Namen allein ins Navi einzugeben, führt euch daher noch nicht zum passenden Parkplatz.
Ja, mit etwas Vorplanung. Die BAXI-Linie 1802 verbindet den Raum Wiesau–Friedenfels–Erbendorf und bedient auch Pfaben. Sie fährt nach Fahrplan und muss bestellt werden. Für Fahrten mit Beginn zwischen 09:00 und 18:00 Uhr müsst ihr spätestens 90 Minuten vor der Abfahrt an der ersten Haltestelle der jeweiligen Fahrt per App buchen. Frühere Fahrten meldet ihr bis 17:00 Uhr am Vortag an. Prüft den aktuellen Fahrplan und reserviert auch die Rückfahrt.
Im Naturpark leben Luchse, und Habichtskäuze gehören zu einem Wiederansiedlungsprojekt. Auf einer Wanderung könnt ihr jedoch nicht mit einer Sichtung rechnen. Freut euch über zufällige Begegnungen und sucht nicht nach Nestern oder Ruheplätzen. Das Rotwildgehege am Waldhaus ist der unkompliziertere Stopp, wenn ihr Tiere beobachten möchtet.
Die Aufstiegsanlage ist aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres gesperrt und muss saniert werden. Von unten bleibt die Ruine zu sehen. Der Oberpfalzturm bietet einen anderen Aussichtspunkt, erfordert aber eine eigene längere Wanderung und einen Treppenaufstieg. Er ist kein schneller Abstecher gleich neben der Burg.
Fragt vorab nach den Öffnungszeiten der kleinen Infostelle im Markthaus Fuchsmühl mit ihrem Landschaftsmodell und den regionalen Ausstellungsstücken. In der Glasschleif Pullenreuth geht es um das frühere Glaspolierhandwerk; sie öffnet derzeit nur bei Veranstaltungen oder nach Vereinbarung. Beide Ziele sind also keine jederzeit zugänglichen Regenunterkünfte. Hebt euch die exponierten Aussichtspunkte für besseres Wetter auf.

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