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ParkBaden-Württemberg, Deutschland

Naturpark Stromberg-Heuchelberg

Hier lohnen sich kurze Spaziergänge, auf denen Kinder etwas ausprobieren können: in einen riesigen Apfel klettern oder im Wald Musik machen.

Über diesen Ort

Hier lohnen sich kurze Spaziergänge, auf denen Kinder etwas ausprobieren können: in einen riesigen Apfel klettern oder im Wald Musik machen. Der Naturpark Stromberg-Heuchelberg erstreckt sich über bewaldete Höhenzüge, Weinberge, Streuobstwiesen und Dörfer nördlich von Stuttgart. Sucht euch für den Tag einen Ausflug vor Ort aus, statt den ganzen Naturpark durchqueren zu wollen. Zaberfeld, Sulzfeld, Eppingen und Leingarten bieten ganz unterschiedliche Ausgangspunkte.

Für einen entspannten Einstieg eignet sich das Außengelände an der Ehmetsklinge in Zaberfeld. Das Gebäude des Naturparkzentrums ist wegen Dachschäden bis auf Weiteres geschlossen. Ausstellungen, Shop, Toiletten und überdachte Terrasse können nicht genutzt werden. Die WildkräuterWelt und die Wildkatzen-Spielanlage sind ebenso zugänglich wie die umliegenden Wanderwege. Ein Ausflug ins Freie lohnt sich also weiterhin; als Unterschlupf bei Regen könnt ihr das Zentrum allerdings nicht einplanen.

Im Garten lassen sich die kleineren Lebewesen der Region gut entdecken. Zwischen den gepflanzten heimischen Kräutern liegen Steine und Totholz, daneben gibt es offene Bodenstellen. So wird sichtbar, wie unterschiedliche kleine Lebensräume zusammenwirken. Schaut euch eine Blüte von mehreren Seiten an, beobachtet ihre Insektenbesucher und legt mithilfe der Pflanzenschilder eine kleine Fotosammlung an. Die Wildkatzen-Spielgeräte nebenan laden zum Klettern ein und dazu, sich in das Leben eines Jägers im Wald hineinzuversetzen. Ein Gehege mit lebenden Wildkatzen ist die Anlage nicht.

Außerhalb von Zaberfeld rückt die Landschaft in den Mittelpunkt: alte Obstbäume über Wiesengras, warme Weinberghänge und kühlere Wälder. Hier finden Rotmilane, Spechte und Hirschkäfer Lebensräume, während die scheuen Europäischen Wildkatzen meist verborgen bleiben. Schenkt auch einem häufigen Vogel oder einer Pflanze, die ihr genauer betrachtet, genauso viel Aufmerksamkeit wie den seltenen Arten auf einer Infotafel. Nimm den ultimativen Naturführer mit: Bestimme Vögel, Pflanzen und Tiere mit der Snappit-App.

Die Höhenzüge bestehen aus unterschiedlichen Keuperschichten, darunter Sandstein und Mergel. Weil sie der Abtragung unterschiedlich gut standhalten, liegen bewaldete Kuppen und Weinberghänge hier so dicht beieinander. Auch die menschliche Geschichte ist gut sichtbar. Rund um Maulbronn prägten die Zisterziensermönche eine Wirtschaftslandschaft aus Teichen und Wassergräben, Höfen, Weinbergen, Wald und Mühlen. Auf dem Heuchelberg steht der 1483 errichtete Wachturm, der Teil einer Verteidigungs- und Zollgrenze war. Beim Blick über die Reben von seinem Fuß aus könnt ihr euch vorstellen, wie Menschen hier unterwegs waren, lange bevor die Landschaft zum Ziel für Familienspaziergänge wurde.

Was ihr hier machen könnt

In Zaberfeld könnt ihr den Garten und die Spielanlage mit dem HirschkäferPfad verbinden. Der kurze Lehrpfad führt etwa 150 m auf einem unbefestigten Erdweg bergauf in den Wald. Wenn ihr auf demselben Weg zurückgeht, sind das rund 300 m auf dem Pfad, zuzüglich eures Weges zum Start. Große Holzkäfer und Mitmachstationen erklären ein Leben, das sich größtenteils im Verborgenen abspielt. Tragt Schuhe mit griffigen Sohlen, besonders nach Regen, und lasst Holz und Boden unberührt.

Für einen Ausflug zwischen Obstbäumen eignet sich das Streuobsterlebnis Sulzfeld, ein etwa 2 km langer Rundweg mit zwölf Stationen. Startet an der Ochsenburger Straße beim Feuerwehrhaus am Ortsausgang Richtung Ochsenburg. Der Riesenapfel, Hörstationen, Obsträtsel und die Wiesenseilbahn machen daraus einen gemütlichen Familienausflug. Mit Kinderwagen gibt es allerdings etwas zu beachten: Der Hohlweg zwischen den Stationen 3 und 6 ist steiler und manchmal rutschig. Erkundet diese Abschnitte deshalb von den beiden Seiten aus. Den naturbelassenen Weg zwischen den Stationen 9 und 12 könnt ihr auf dem Betonweg umgehen.

Für einen längeren Aufenthalt im Wald bietet sich der 3 km lange Eppinger Waldfühlpfad an. Er beginnt am Jägersee, den ihr von der L1110 zwischen Eppingen und Kleingartach erreicht. Folgt den Schildern mit dem Waldfühlbaum zu dreizehn Mitmachstationen, unter anderem zum Hören, rund ums Holz und zum Barfußlaufen. Der Rundweg verläuft überwiegend auf unbefestigten Naturwegen. Lasst euch an den Stationen Zeit zum Ausprobieren; am See beginnt und endet die Runde.

Für Weinbergblicke und Geschichte könnt ihr die 2,7 km lange obere Runde des Erlebnispfads Heuchelberger Wald ab der Heuchelberger Warte wählen. Schmetterlingsschilder führen euch zu den Stationen im Wald. Der Weg hinauf kommt noch dazu: Von Leingarten über das Gebiet am Eichbottsee bis zur Warte sind es auf dem beschilderten Weg etwa 3,6 km in eine Richtung. Wenn ihr mit der Bahn anreist und nach der Runde auf demselben Weg zurückgeht, solltet ihr insgesamt rund 10 km einplanen. Wer zusätzlich den Aussichtsturm besteigen möchte, hat noch 94 Stufen vor sich.

Saisonale Infos

Schaut vor der Anreise nach dem aktuellen Sperrhinweis des Naturparkzentrums; ein Termin für die Wiederöffnung ist noch nicht angekündigt. Die Außenangebote könnt ihr unabhängig davon besuchen. Die Toiletten hinter dem Wirtshaus am See sind jedoch nur für die Sommersaison als Alternative angegeben. Klärt außerhalb dieser Zeit, ob sie verfügbar sind. Das Kloster Maulbronn ist ein eigenes, kostenpflichtiges Ziel für einen Regentag. Im Winter sind die Öffnungszeiten kürzer, montags ist normalerweise geschlossen. Prüft den Kalender des Klosters und die Verkehrsverbindungen für euren Besuchstag.

Barrierefreiheit

Die WildkräuterWelt wird als barrierearm für Rollstuhlfahrer beschrieben. Auch die Behindertenparkplätze am geschlossenen Naturparkzentrum bleiben nutzbar; die Toilette im Zentrum ist dagegen nicht zugänglich. Nutzt in Sulzfeld die Zugänge von beiden Seiten, um den steilen Hohlweg zu vermeiden, und den Betonweg als Umgehung zwischen den Stationen 9 und 12. Der normale Rundweg ist nicht durchgehend eben oder glatt. Ob sich die überwiegend naturbelassenen Wege in Eppingen und der ansteigende Erdweg in Zaberfeld für euren Kinderwagen eignen, solltet ihr gesondert abwägen. Detaillierte Angaben zu den Wegneigungen liegen für diese Spaziergänge nicht vor. Auf den Heuchelbergturm führen Treppen; bei den 2,7 km der oberen Runde ist der Anstieg zum Start nicht mitgerechnet.

Nicht verpassen

1

Zaberfeld im Freien

Heimischer Kräutergarten, Wildkatzen-Spielgeräte und ein kurzer Hirschkäfer-Lehrpfad.

2

Streuobst entdecken

Ein Riesenapfel und zwölf spielerische Stationen auf Sulzfelds etwa 2 km langem Rundweg.

3

Wald mit allen Sinnen

Stationen zum Hören, rund ums Holz und zum Barfußlaufen auf dem 3 km langen Eppinger Waldfühlpfad.

4

Aussichten am Heuchelberg

Eine Waldrunde und ein historischer Wachturm über den Weinberghängen.

Vier Aquarellstudien zeigen einen Steinhaufen, verrottendes Holz, offenen Boden und blühende Kräuter; Beispiele, kein Lageplan oder Pflanzenbestimmungsbild.

Vier kleine Lebensräume: Schematische Studien von Steinen, Totholz, offenem Boden und blühenden Kräutern erklären die Strukturen der WildkräuterWelt in Zaberfeld.

Snappit editorial composition; illustration generated with OpenAI imagegen; factual source: Naturpark Stromberg-Heuchelberg e.V.

Spaziergänge und Routen

Streuobsterlebnis Sulzfeld

Startet am Riesenapfel beim Feuerwehrhaus an der Ochsenburger Straße. Folgt dem Streuobstpfad mit seinen zwölf Stationen und nehmt euch Zeit für die Hörangebote, Obsträtsel und Ausblicke in die Landschaft.

Mit Kinderwagen oder eingeschränkter Gehfähigkeit erkundet ihr den unteren Teil bis Station 3 und den oberen bis Station 6 jeweils von der passenden Seite aus. Den naturbelassenen Abschnitt 9–12 könnt ihr auf Beton umgehen. Fragt bei der Gemeinde nach euren individuellen Anforderungen, wenn ihr auf einen durchgehend stufenlosen Weg angewiesen seid.

Streuobsterlebnis Sulzfeld

Eppinger Waldfühlpfad

Start und Ziel ist der Jägersee zwischen Eppingen und Kleingartach. Schilder mit dem Waldfühlbaum führen zu Mitmachstationen über Klänge, Holz, Wachstum, Tiere und den Lebensraum Wald.

Wählt Schuhe für Waldboden. Eine Trage kann praktischer sein als ein Buggy mit kleinen Rädern. Ihr könnt einzelne Barfußstationen ausprobieren, ohne den ganzen Weg barfuß zu gehen.

Eppinger Waldfühlpfad

Erlebnispfad Heuchelberger Wald: obere Runde

Startet die obere Waldrunde an der Heuchelberger Warte und folgt den Schmetterlingsmarkierungen. Verbindet die Runde mit dem Blick über die Weinberge vom Fuß des Turms aus. Ob ihr auch hinaufsteigt, entscheidet ihr selbst.

Die 2,7 km lange Runde ist nur ein Teil des Ausflugs, wenn ihr aus dem Tal kommt. Plant Auf- und Abstieg zusätzlich ein und fragt vor Ort nach, bevor ihr auf die Befahrbarkeit mit Kinderwagen oder Rollstuhl vertraut.

Erlebnispfad Heuchelberger Wald: obere Runde

Ein kurzer Ausflug ins Freie in Zaberfeld

Parkt am See oder fahrt zur Haltestelle Naturparkzentrum. Beginnt im Kräutergarten, lasst Zeit zum freien Spielen in der Wildkatzen-Anlage und hängt den bergauf führenden Käferpfad an, wenn alle noch Energie haben. Packt ein, was ihr für eure Pausen braucht, denn das Besucherzentrum bleibt geschlossen.

Ein Nachmittag zwischen Obstbäumen

Nehmt euch Zeit, Sulzfelds zwölf Stationen auszuprobieren. Schaut vor dem Start ins Faltblatt, wenn ihr die einfacheren Zugänge nutzen möchtet, und hebt euch noch etwas Kraft für den Rückweg durch den Ort zum Bahnhof auf.

Eine längere Wanderung ab der Bahn

Folgt ab Leingarten Mitte dem Zugang zum Erlebnispfad über das Gebiet am Eichbottsee hinauf zur Warte. Entscheidet dort, ob ihr die obere Runde anhängen möchtet. Den Abstieg auf dem Rückweg solltet ihr bei der Einteilung eurer Kräfte mitbedenken. Mit der Runde und demselben Rückweg sind es etwa 10 km. Auch wenn ihr früher umkehrt, kann es ein schöner Ausflug sein.

Aktivitäten

Ein kleines Pflanzenporträt

Wählt in der WildkräuterWelt ein beschildertes Kraut aus. Fotografiert vom Weg aus die ganze Pflanze und ein Detail und vergleicht später ihre Formen. Der Garten zeigt, wie heimische Pflanzen und etwas unordentlich wirkende Strukturen Tieren helfen können.

Einen Sinn auswählen

Lasst auf dem Eppinger Waldfühlpfad jedes Kind eine andere Art von Station wählen: etwas zum Hören, etwas zum Entdecken rund ums Holz oder etwas zum Fühlen mit nackten Füßen. Haltet zwischen den Stationen eine ruhige Minute inne und lauscht dem Wald selbst.

Die Streuobstlandschaft verstehen

Überlegt in Sulzfeld gemeinsam, warum auf einer Wiese Bäume stehen können und sie trotzdem landwirtschaftlich genutzt wird. Mit den Obstsortenrätseln und dem Blick über den Kraichgau könnt ihr die Spielstationen mit den echten Bäumen um euch herum verbinden.

Kloster Maulbronn erkunden

In Maulbronn könnt ihr gegen Eintritt historische Klosterräume besuchen; auch ein englischer Audioguide ist verfügbar. Prüft die Öffnungstage, besonders im Winter, und plant die Anfahrt gesondert ein. Das Kloster ist kein schnell erreichbarer Unterstand direkt am Wanderweg. Bei der Zugänglichkeit gibt es einige Einschränkungen; besprecht eure individuellen Bedürfnisse mit dem Betreiber. Hunde dürfen nicht in den kostenpflichtigen inneren Bereich.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Sucht mithilfe der Pflanzenschilder nach der Wegwarte unter den gepflanzten Kräutern. Fotografiert eine Blüte und die Form der ganzen Pflanze, ohne das Beet zu betreten. Eine beschilderte Gartenpflanze ist ein guter Einstieg ins Bestimmen.

Sucht anhand der Gartenschilder nach dem Gewöhnlichen Natterkopf. Tretet dann etwas zurück und beobachtet, ob Insekten zu Besuch kommen. Diese Pflanzen werden in einem Schaugarten kultiviert; lasst Blüten und Stängel unversehrt.

Aufnahmen aus dem Kräutergarten zeigen auch Haussperlinge. Bleibt ruhig am Wegrand stehen und lasst die Vögel ihren Tag verbringen. Vielleicht zeigt sich bei eurem Besuch einer; fest einplanen lässt sich eine Begegnung nicht.

Schaut von einem frei liegenden öffentlichen Weg aus in den Himmel, gern mit einem Fernglas. Rotmilane gehören zur weiteren geschützten Landschaft. Haltet über Feldern und an Weinbergrändern Ausschau, ohne an einer bestimmten Station mit ihnen zu rechnen.

Lauscht und beobachtet von den Waldwegen aus. Auch ein Specht, der sich nicht zeigt, ist ein guter Grund für eine Pause. Geht nicht an Baumhöhlen heran und sucht nicht nach Nestern. Wenn sich ein Vogel von selbst zeigt, könnt ihr ihn aus der Entfernung fotografieren.

Der Käferpfad lohnt sich auch, wenn ihr nur die Holzkäfer seht. Ein echter Hirschkäfer ist ein Glücksfund. Fotografiert ihn an seinem Platz und nehmt niemals den Holzstapel auseinander oder grabt im Boden.

Lernt diese Art lieber kennen, als euch mit der Kamera gezielt auf die Suche nach ihr zu machen. Freilebende Europäische Wildkatzen sind scheu und leicht mit Hauskatzen zu verwechseln. Bleibt auf öffentlichen Wegen und lasst die Tiere bei einer unerwarteten Begegnung ungestört.

Lebensräume ungestört lassen

Beobachtet von öffentlichen Wegen aus, fotografiert Pflanzen an ihrem Standort und lasst altes Holz unberührt. Sucht nicht in Nistplätzen nach Tieren und folgt scheuen Tieren nicht ins Versteck. Achtet im Streuobstgebiet auf Bäume, Wiese und Sträucher, stört keine Tiere und nehmt euren Abfall wieder mit.

Geschichten und Entdeckungen

Verborgene Jahre eines Waldtieres

Der Hirschkäferpfad erklärt das Leben des Käfers unter der Erde und seine Verbindung zu verrottendem Holz. An den großen Holzfiguren können Kinder Einzelheiten entdecken, die an einem lebenden, sich bewegenden Tier schwer zu erkennen sind.

Ein Kloster über seine Mauern hinaus

Die Geschichte der Maulbronner Zisterzienser reicht weit in die Landschaft hinein. Höfe, Weinberge, Teiche, Wasseranlagen und Mühlen der Mönche haben die Umgebung des Klosters mitgeprägt. Die Gebäude werden verständlicher, wenn ihr auch darüber nachdenkt, wie ihre Bewohner an Nahrung und Wasser kamen.

Sandstein unter der Landschaft

Unterschiedliche Keuperschichten formen die Höhenzüge und Hänge des Naturparks mit. Der Stubensandstein verdankt seinen Namen sogar einer früheren Verwendung: Gemahlener Sandstein wurde als Reinigungssand in Wohnräumen genutzt.

Die passende Jahreszeit

Frühling Haltet nach blühenden Obstbäumen Ausschau und vergleicht die beschilderten Pflanzen im Garten, wenn sie zu wachsen beginnen.

Sommer Nehmt euch Zeit für Blüten und Pausen im Schatten. Bringt Wasser für die offenen Abschnitte zwischen Obstbäumen und Weinbergen mit.

Herbst Genießt die Blattfärbung und die Streuobstlandschaft. Vermeidet nach Regen den rutschigen Hohlweg.

Winter Wählt bei geeigneten Bodenverhältnissen einen kurzen Ausflug bei Tageslicht. Prüft die kürzeren Winteröffnungszeiten in Maulbronn, wenn ihr einen Besuch drinnen ergänzen möchtet.

Anreise und praktische Tipps

In Zaberfeld bleiben die Seeparkplätze und die Behindertenparkplätze am Naturparkzentrum während der Schließung nutzbar. Die Toiletten im Gebäude, der Shop und die Ausstellungen sind geschlossen; auch die überdachte Terrasse ist gesperrt. Als Alternative für die Sommersaison ist die Toilette am Wirtshaus am See angegeben. Klärt für andere Termine, ob sie verfügbar ist. Plant keine besetzte Infostelle in einem Innenraum ein.

Nutzt für Zaberfeld den offiziellen Haltestellennamen „Zaberfeld Naturparkzentrum“ in der regionalen Fahrplanauskunft. Sulzfeld wird von der S4 bedient; vom Bahnhof kommt noch der Fußweg durch den Ort zum Streuobstpfad an der Ochsenburger Straße dazu. Der Heuchelberg-Erlebnispfad ist ab den Leingartener Bahnhaltepunkten ausgeschildert. Der Zugang über den Eichbottsee ist etwa 3,6 km in eine Richtung lang. Diese Wege zum Start sind in den kurzen Rundweglängen nicht enthalten. Prüft Hin- und Rückfahrt für euren konkreten Besuchstag.

Das Sulzfelder Faltblatt nennt konkrete Alternativen: Von unten erreicht ihr Station 3, von oben Station 6. Den steilen Hohlweg dazwischen solltet ihr vermeiden. Den naturbelassenen Abschnitt zwischen 9 und 12 könnt ihr auf einem Betonweg umgehen. Die WildkräuterWelt wird als barrierearm beschrieben, aber im geschlossenen Zentrum steht auch kein barrierefreies WC zur Verfügung. Überlegt vor der Wahl eures Ausgangspunkts, ob diese Bedingungen zu eurer Gruppe passen.

Besucherinformationen

Besucherzentrum geschlossen, draußen weiter zugänglich

Das Gebäude des Naturparkzentrums ist seit dem 22. Juli 2026 wegen Dachschäden geschlossen. Ein Termin für die Wiederöffnung ist noch nicht angekündigt. WildkräuterWelt, Wildkatzen-Spielanlage und Wege bleiben zugänglich. Betretet die gesperrte überdachte Terrasse nicht und beachtet neue Hinweise rund um das Gebäude.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

7

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

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Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Einen Ausgangspunkt wählen

Die Ausflüge liegen in verschiedenen Teilen des großen Naturparks. Plant den Weg zum jeweiligen Start und die Heimreise mit ein.

Mit dem Bus nach Zaberfeld

Sucht im Fahrplan nach „Zaberfeld Naturparkzentrum“ und prüft vor dem Losgehen die Rückfahrt.

Mit dem Auto nach Zaberfeld

Nutzt die Seeparkplätze an der L1103 oder den Waldparkplatz vor dem Sperrpfosten. Haltet Personalparkplätze und Rettungswege frei.

Ein kleines Picknick mitnehmen

Mit Wasser, Proviant und Sitzunterlage könnt ihr länger an einer Lieblingsstation verweilen.

Faltblätter herunterladen

In Sulzfeld helfen euch besonders die Stationsnummern dabei, die einfacheren Wege zu wählen.

Schuhe griffbereit halten

Die Barfußstationen sind freiwillig. Für den übrigen Waldweg sind normale Wanderschuhe praktisch.

Rücksichtsvoll fotografieren

Bleibt auf den Wegen, lasst Blüten und Totholz an ihrem Platz und beobachtet Insekten, ohne sie anzufassen oder zu füttern.

Anreise mit Spielraum planen

Sulzfeld ist mit der S4 erreichbar. Der Streuobstpfad beginnt allerdings erst am Ortsrand, mit zusätzlichem Fußweg vom Bahnhof.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Gesperrt sind das Gebäude und die überdachte Terrasse. Kräutergarten, Wildkatzen-Spielanlage und umliegende Wege bleiben zugänglich. Berücksichtigt, dass ihr weder einen Unterschlupf im Gebäude noch die dortigen Toiletten nutzen könnt, und prüft vor der Abfahrt mögliche neue Einschränkungen.
Die WildkatzenWelt im Freien ist eine thematische Spielanlage. Echte Europäische Wildkatzen leben im weiteren Naturpark, sind aber sehr scheu. Eine Begegnung ist deshalb äußerst unwahrscheinlich. Die Ausstellung im Gebäude ist während der Schließung nicht zugänglich.
Schaut euch Sulzfeld mit den Alternativen aus dem Faltblatt an: Erkundet den unteren Teil bis Station 3 und den oberen bis Station 6. So vermeidet ihr den steilen Hohlweg dazwischen. Umgeht den naturbelassenen Abschnitt zwischen 9 und 12 auf dem Betonweg. Das bedeutet allerdings nicht, dass jede Mitmachstation zugänglich ist.
Nein. Die 2,7 km beziehen sich auf die obere Runde ab der Heuchelberger Warte. Der beschilderte Weg über den Eichbottsee dorthin ist etwa 3,6 km lang, und zwar in eine Richtung. Mit demselben Rückweg und der oberen Runde sind es insgesamt rund 10 km.
Das Kloster Maulbronn ist an einem Öffnungstag eine Möglichkeit. Die kostenpflichtig zugänglichen historischen Innenräume und ein englischer Audioguide bieten Abwechslung. Fragt beim Betreiber nach, wenn ihr besondere Anforderungen an die Zugänglichkeit habt. Hunde dürfen nicht in den kostenpflichtigen inneren Klosterbereich.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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