Snappit logo
Snappit
App holen
Allgemeine Illustration, kein Foto dieses OrtesIllustration
ParkRheinland-Pfalz, Deutschland

Naturpark Südeifel

Im Naturpark Südeifel erwarten euch spannende Felsenwege und ruhige Ausflüge ans Wasser.

Über diesen Ort

Im Naturpark Südeifel erwarten euch spannende Felsenwege und ruhige Ausflüge ans Wasser. Für einen ersten Besuch mit trittsicheren Kindern bietet sich das Naturparkzentrum Teufelsschlucht bei Ernzen an. Im Museum erfahrt ihr mehr über den Sandstein, bevor ihr in die kühle, enge Schlucht hinabsteigt. Wenn ihr einen stufenfreien Ausflug sucht, wählt stattdessen die Seerunde bei Irrhausen.

Der Naturpark ist eine große, bewohnte Landschaft entlang der deutschen Grenze zu Luxemburg, mit Dörfern, Wäldern, Flusstälern und blütenreichem Grünland. Nehmt euch für die Felsenlandschaft im Süden und das weiter nördlich gelegene Irsental jeweils einen eigenen, entspannten Ausflug vor. Alle hier beschriebenen Wege bleiben in Deutschland. Der größere Deutsch-Luxemburgische Naturpark setzt sich jenseits der Grenze fort; dortige Wanderungen brauchen eine eigene Planung.

An der Teufelsschlucht lohnt sich der Blick auf die kleinen Dinge: ein Riss, der zu einem Durchgang wird, Wurzeln am Fels und Sandsteinschichten hoch über euch. Lasst die Kinder eine Felsform aussuchen, die sie sich merken möchten, und später auf ihren Fotos wiederfinden. Die unebenen Stufen verlangen auch auf der kürzesten Runde Aufmerksamkeit. Bleibt an einer sicheren Stelle stehen, bevor ihr nach oben schaut oder fotografiert.

Auch für Tiere und Pflanzen lohnt es sich, langsam unterwegs zu sein. Im geschützten mittleren Ourtal leben Eisvögel, Wasseramseln und zwei auffällige Prachtlibellenarten. Feuersalamander kommen im weiteren Naturpark vor, und auf Kalkböden wachsen wilde Orchideen. Diese Arten gehören zu unterschiedlichen Teilen der Landschaft. Mit einem Besuch in der Schlucht habt ihr also noch nicht alle Lebensräume der Artenliste gesehen. Der benachbarte Dinosaurierpark zeigt Nachbildungen ausgestorbener Tiere; die Artenhinweise hier beziehen sich auf wild lebende Tiere und wild wachsende Pflanzen. Schalte einen interaktiven Feldführer für diesen Ort frei: Hol dir die Snappit-App für unterwegs.

Der 1958 gegründete Naturpark Südeifel ist der älteste Naturpark in Rheinland-Pfalz. Seit 1964 bildet er den deutschen Teil des grenzüberschreitenden Deutsch-Luxemburgischen Naturparks. Die Felsen erzählen eine viel ältere Geschichte: Die Teufelsschlucht entstand, als sich gegen Ende der letzten Eiszeit vor etwa 12.000 Jahren ein gewaltiger Sandsteinblock vom Plateau löste. In Irrel zerstörte die Flut im Juli 2021 die alte Holzbrücke. Ihre Nachfolgerin, eine Hängebrücke an einem neuen Standort flussabwärts, wurde 2023 eröffnet.

Was ihr hier machen könnt

Für das kurze Felsenabenteuer folgt ihr auf dem Kleinen Rundweg Teufelsschlucht dem weißen Teufels-T auf rotem Grund. Die 1,6 km lange Runde beginnt und endet am Naturparkzentrum, hat 52 Höhenmeter im Aufstieg und viele unebene Stufen. Die Wege von eurem Parkplatz oder der Bushaltestelle zum Zentrum und zurück kommen dazu. Die Tour passt zu älteren Kindern, die auch auf unebenen Wegen sicher gehen; für einen gemütlichen Kinderwagenspaziergang ist sie ungeeignet.

Gemächlicher geht es auf dem 1,4 km langen Rundwanderweg Irrhausen zu. Er beginnt neben dem Campingplatz im Park Irsental, führt um den kleinen Stausee und kehrt zum Start zurück. Folgt den grünen Pfeilen. Von der teilweise überdachten Brücke könnt ihr die Fischtreppe anschauen. Sucht euch danach einen Picknicktisch und entdeckt die fünf Infotafeln zu Wildkräutern. Das ist ein eigener Ausflug abseits von Ernzen.

Zur Hängebrücke folgt ihr dem ausgeschilderten Weg ab Irrel und dem Zentralen Omnibusbahnhof, kurz ZOB. Er ist etwa 1,5 km je Richtung lang. Wenn ihr zur Brücke geht, ihren 110 m langen Steg überquert, wieder zurückkehrt und denselben Weg nach Irrel nehmt, kommt ihr insgesamt auf ungefähr 3,2 km. Die Brücke könnt ihr kostenlos nutzen. Dort gibt es keine Toiletten. Der Hauptparkplatz Teufelsschlucht in Ernzen ist gebührenpflichtig.

Für eine längere Felsen- und Flusswanderung wählt ihr die Teuflische Acht ab dem Naturparkzentrum: etwa 6 km zurück zum selben Startpunkt, mit 230 Höhenmetern im Aufstieg. Es geht hinunter Richtung Prüm und am Hälbach wieder bergauf. Ein Besuch an der Hängebrücke ist ein zusätzlicher Abstecher und in den 6 km nicht enthalten.

Saisonale Infos

Nasses Laub, Regen und Eis machen die Stufen in der Schlucht schwieriger. Meidet Felsen- und Waldwege bei Sturm und beachtet örtliche Absperrungen. Bei extremem Wetter kann die Hängebrücke vorübergehend gesperrt werden. Prüft vor der Anreise die aktuellen Wegehinweise und die Öffnung des Naturparkzentrums, wenn ihr Ausstellungen oder Gastronomie nutzen möchtet. Für den Dinosaurierpark gelten saisonale Öffnungszeiten.

Barrierefreiheit

Die Irrhausener Runde ist stufenlos, mindestens 2 m breit und für Rollstuhlfahrer teilweise barrierefrei. Auf einem 15 m langen Abschnitt beträgt die Steigung bis zu 7 %. Die Schluchtwege haben enge Passagen und Stufen und sind für Kinderwagen ungeeignet. Die Hängebrücke ist 1,4 m breit, hat einen Gitterrostbelag und Richtung Radweg eine Steigung von 8,5 %. Nutzt die ausgewiesenen Behindertenparkplätze in der Nähe und klärt euren Zugang. Der 1,8 km lange Wanderweg vom Naturparkzentrum zur Brücke ist ausdrücklich nicht barrierefrei.

Nicht verpassen

1

Zwischen hohen Sandsteinwänden auf dem Kleinen Rundweg Teufelsschlucht wandern

2

Auf der 110 m langen Hängebrücke die Prüm über den Irreler Stromschnellen queren

3

Die stufenfreie Irrhausener Seerunde mit Fischtreppe und Kräutertafeln entdecken

4

Im Naturparkzentrum die Erdgeschichte der Felsen kennenlernen, bevor es nach draußen geht

Spaziergänge und Routen

Kleiner Rundweg Teufelsschlucht

Folgt dem weißen T auf rotem Grund durch die Schlucht und wieder hinauf aufs Plateau. Lasst an den engsten Stellen Platz für andere Wandernde und fotografiert erst, wenn ihr sicher stehen könnt.

Für Kinderwagen und Rollstühle ungeeignet. Wählt Irrhausen, wenn Stufen oder enge Passagen euren Ausflug erschweren würden.

Kleiner Rundweg Teufelsschlucht

Rundwanderweg Irrhausen

Folgt den grünen Pfeilen um den Stausee. Der Blick auf die Fischtreppe und die Kräutertafeln geben Kindern gute Gründe zum Anhalten. Das Picknick darf hier ruhig den Mittelpunkt bilden.

Teilweise barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer. An beiden Parkbereichen sind Behindertenparkplätze ausgewiesen; am Campingplatz gibt es eine öffentlich zugängliche barrierefreie Toilette. Klärt Verfügbarkeit und Wegzustand, wenn ihr darauf angewiesen seid.

Rundwanderweg Irrhausen

Von Irrel ZOB zur Hängebrücke und zurück

Folgt dem ausgeschilderten Weg aus dem Ort, überquert die Brücke, geht wieder zurück und nehmt denselben Weg nach Irrel. Genießt den Flussblick von der Brücke aus, statt zu den durch die Flut veränderten Ufern hinabzugehen.

Geht nicht davon aus, dass der gesamte Zugang aus dem Ort barrierefrei ist. Fragt für einen kürzeren Besuch bei eingeschränkter Mobilität nach den ausgewiesenen Behindertenparkplätzen nahe der Brücke und nach benötigter Hilfe oder der Buchung eines Rollstuhlzuggeräts.

Von Irrel ZOB zur Hängebrücke und zurück

Die Teuflische Acht

Folgt der weißen Acht mit Hörnern auf gelbem Grund durch die Felsenlandschaft, hinunter Richtung Prüm und am Hälbach wieder hinauf. Achtet am Felsentor auf die alten kreisrunden Spuren der Mühlsteinbearbeitung.

Das ist eine mittelschwere Wanderung und keine stufenfreie Verlängerung eines Brückenbesuchs. Für Kinderwagen und Menschen mit eingeschränkter Mobilität gelten dieselben Einschränkungen wie in der Schlucht.

Die Teuflische Acht

Ein gemütlicher Picknickvormittag

Wählt für diesen Ausflug nur Irrhausen. Geht die Seerunde, macht eine längere Pause an einem Tisch und lasst die Fischtreppe oder die Kräutertafeln das Tempo bestimmen. Das passt gut, wenn ihr lieber häufig pausiert, als noch ein zweites Ziel anzusteuern.

Felsen und Museum

Startet am Naturparkzentrum in Ernzen, wenn es geöffnet ist, und geht danach die kurze Schluchtrunde. Zum Abschluss gibt es euren mitgebrachten Snack oder, falls geöffnet, eine Pause im Bistro. Für den Dinosaurierpark braucht ihr eigene Eintrittskarten und zusätzliche Zeit.

Ein halber Tag zum Wandern

Macht die Teuflische Acht zum Hauptziel. Nehmt Verpflegung mit, wählt einen trockenen Tag und besprecht den Rückweg bergauf, bevor ihr startet. Entscheidet gesondert, ob alle noch Zeit und Kraft für den Brückenabstecher haben.

Aktivitäten

Zwei Arten von Wasser vergleichen

Beobachtet in Irrhausen von der Brücke aus, wie das Wasser durch die Fischtreppe fließt. Bei einem eigenen Ausflug nach Irrel könnt ihr an einer sicheren Aussichtsstelle den Stromschnellen der Prüm zuhören. Fragt die Kinder, was sich bei Klang, Geschwindigkeit und Wasseroberfläche unterscheidet.

Die Geschichte im Stein suchen

Sucht euch im Naturparkzentrum eine Frage zur Erdgeschichte aus, die ihr mit nach draußen nehmt. Haltet auf dem Schluchtweg nach Schichten, Rissen oder verwitterten Formen Ausschau, die euch bei der Antwort helfen könnten. Fotografiert, statt etwas mitzunehmen.

Einen Kräuterlebensraum entdecken

Wählt eine der fünf Kräutertafeln in Irrhausen aus und vergleicht den abgebildeten Lebensraum mit dem, was ihr vom Weg aus sehen könnt. Hier geht es ums Schauen: Lasst die Pflanzen stehen und versteht die Tafel nicht als Anleitung zum Sammeln.

Ein kurzer Museumsbesuch in Ernzen

Die Ausstellungen zu Geologie und Archäologie eignen sich für eine kurze Regenpause, wenn das Naturparkzentrum geöffnet ist. Der Dinosaurierpark ist größtenteils ein Ausflugsziel im Freien und deshalb keine automatische Schlechtwetteralternative. Klärt die Öffnung für euren Besuchstag vor der Anreise.

Moosbewachsene Sandsteinwände mit Schichten und Rissen rahmen einen engen Treppenabstieg in der Teufelsschlucht; rechts verläuft ein Handlauf.

Sandstein in der Teufelsschlucht zwischen Ernzen und Irrel, aufgenommen am 1. Juni 2016. Die historische Aufnahme ergänzt die Aufgabe, Felsformen aufmerksam zu betrachten.

Diarnst / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Creative Commons

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Bleibt an einer vorhandenen öffentlichen Aussichtsstelle am Fluss stehen und schaut in Ruhe nach einem schnellen blauen Flug über dem Wasser. Folgt keinem Vogel zu einer Höhle in der Uferböschung und verlasst für ein näheres Foto nicht den Weg.

Sucht vom sicheren öffentlichen Weg aus die sichtbaren Steine im fließenden Wasser ab. Ein kleiner dunkler Vogel mit leuchtend weißer Brust könnte eine Wasseramsel sein. Fotografiert aus der Entfernung und prüft die Merkmale, ohne näher heranzugehen.

Beobachtet vom Weg aus die Pflanzen am Wasser. Wenn sich eine Prachtlibelle in Sichtweite niederlässt, fotografiert neben dem Körper auch ihre Flügel. Diese Merkmale helfen, die beiden im Tal vorkommenden Arten zu unterscheiden.

Schaut geduldig auf einen einsehbaren Uferabschnitt, statt Insekten durch die Vegetation zu verfolgen. Das ist die zweite für das Tal genannte Prachtlibellenart. Ein blauer Körper allein reicht für eine sichere Bestimmung nicht aus.

Ein Salamander auf dem Waldweg ist eine zufällige Begegnung und kein Anlass, unter Baumstämmen zu suchen. Haltet Abstand, fotografiert ohne Berührung und lasst das Tier weiterziehen. Reinigt nach der Wanderung eure Schuhe.

Schaut nur von öffentlichen Wegen aus oder bei einer passenden Führung nach den Pflanzen. Wenn eine Blüte bereits in Sichtweite steht, lohnt sich ein vorsichtiges Foto ihrer kleinen bienenähnlichen Mitte. In manchen Jahren ist die Art sehr selten. Genaue Wuchsorte werden hier nicht genannt.

Achtet im Mai und Juni auf dichte Blütenstände mit hellen, gemusterten Blüten unter dunkleren Blütenhelmen. Bleibt mit beiden Füßen auf dem Weg. Für ein Orchideenfoto solltet ihr weder eine Wiese betreten noch eine andere Pflanze beiseiteschieben.

Felsen, Flüsse und Kalkmagerrasen

Die schattigen Sandsteinpassagen bei Ernzen wirken ganz anders als die offene Wasserfläche bei Irrhausen. Das Ourtal bietet einen weiteren Flusslebensraum. Orchideen brauchen wiederum passende Böden an anderen Stellen im größeren Naturpark. Behaltet diese Unterschiede im Kopf, wenn ihr die Artenliste nutzt.

Geschichten und Entdeckungen

Die Wasserfälle sind Stromschnellen

Trotz des Namens Irreler Wasserfälle handelt es sich um einen Abschnitt mit Stromschnellen in der Prüm. Die Flut von 2021 veränderte die Ufer und verschob Felsblöcke. Auf älteren Fotos sieht der Fluss deshalb anders aus.

Eine Brücke zieht flussabwärts

Die neue Hängebrücke wurde etwa 100 m flussabwärts vom früheren Übergang gebaut. Sie kommt ohne einen Pfeiler mitten im Fluss aus, der den Abfluss von Hochwasser behindern würde.

Orchideen brauchen ihren Lebensraum

Einige Orchideenwiesen im Naturpark brauchen behutsame Pflege, damit sie nicht verbuschen. Eine Blume mitzunehmen schützt sie nicht: Auch unbeschädigter Boden, benachbarte Pflanzen und der gesamte Lebensraum sind wichtig.

Die passende Jahreszeit

Spielraum für andere Bedingungen lassen

Kurze Herbsttage und nasse Stufen sprechen für einen kleineren Ausflug. Wenn die Brücke gesperrt ist, kehrt um und sucht keine Abkürzung am Ufer. Fragt vor einem Orchideenausflug im Frühling nach einer passenden Führung und veröffentlicht keine genauen Pflanzenstandorte.

Anreise und praktische Tipps

Einrichtungen für jedes Ziel prüfen

Das Naturparkzentrum in Ernzen bietet während der Öffnungszeiten ein Museum, Tourist-Information, Bistro und barrierefreie Toiletten. In Irrhausen gibt es Picknickplätze und eine öffentlich zugängliche barrierefreie Toilette am Campingplatz. An der Hängebrücke gibt es keine Toilette. Erledigt diesen Stopp vorher im Ort.

Zwei unterschiedliche Ausgangspunkte

Für die Schlucht fahrt ihr nach Ernzen. Prüft die aktuelle VRT-Verbindung zur Haltestelle Kirche und rechnet den weiteren Fußweg dazu. Für den reinen Brückenbesuch erreicht ihr vom Irreler ZOB den ausgeschilderten Zugang aus dem Ort. Mit dem Auto nutzt ihr die markierten Besucherparkplätze und haltet Dorfstraßen sowie landwirtschaftliche Zufahrten frei.

Den ganzen Ausflug passend wählen

Die Bewertung zur teilweisen Barrierefreiheit in Irrhausen berücksichtigt einen kurzen Abschnitt mit 7 % Steigung. In Irrel sind neben der Brückenbreite auch die Steigung und der Gitterrost wichtig. Den gesamten Zugangsweg müsst ihr gesondert prüfen. An Servicestationen des Naturparks könnt ihr Rollstuhlzuggeräte ausleihen. Klärt Verfügbarkeit und Eignung im Voraus.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

7

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

Karte wird geladen…

Gut zu wissen vor dem Besuch

Den richtigen Start wählen

Für die Felsenrunden gebt ihr Naturparkzentrum Teufelsschlucht, Ferschweilerstraße 50 in Ernzen, als Ziel ein. Die Geschäftsstelle des Naturparks in Irrel ist eine andere Adresse.

Parkschildern folgen

Folgt in Ernzen den Schildern Parkplatz Teufelsschlucht, statt bis zum Eingang der Attraktion zu fahren. Der Hauptparkplatz ist gebührenpflichtig; die Plätze am Eingang sind Bussen und Menschen mit Behinderung vorbehalten.

Die Rückfahrt prüfen

Sucht beim VRT die Verbindung für euren Reisetag nach Ernzen Kirche oder Irrel ZOB heraus. Rechnet in Ernzen den Fußweg von der Haltestelle zum Naturparkzentrum und zurück dazu.

Vorher zur Toilette

An der Hängebrücke gibt es keine. Die Toiletten im Naturparkzentrum sind an dessen Öffnung gebunden. In Irrhausen gibt es am Campingplatz eine öffentlich zugängliche barrierefreie Toilette.

Ein kleines Picknick mitnehmen

Wasser, ein Snack und eine zusätzliche warme Schicht machen ausgiebiges Entdecken angenehmer. In Irrhausen findet ihr Sitzgelegenheiten für bequeme Pausen.

Schuhe reinigen

Entfernt nach der Wanderung Schlamm und befolgt die Hinweise des Naturparks zur Desinfektion der Schuhe. So helft ihr, die Ausbreitung der Salamanderkrankheit zu verhindern. Fasst Amphibien nicht an und setzt sie nicht um.

Auf öffentlichen Wegen bleiben

Lasst Blumen, Bachsteine und Totholz an ihrem Platz. Gebt Tieren Raum und fotografiert sie, ohne sie zu füttern oder anzufassen.

Zeit fürs Museum einplanen

Das Museum im Naturparkzentrum erklärt die Sandsteingeologie und die Archäologie der Region. Prüft die Öffnung, bevor ihr es als Regenalternative einplant.

Häufig gestellte Fragen

Sie ist kurz, aber mit ihren unebenen Stufen, Anstiegen und engen Felspassagen eine richtige Wandertour. Nehmt Schuhe mit gutem Halt und wählt sie für Kinder, die mit diesem Gelände zurechtkommen. Mit dem Kinderwagen könnt ihr die Runde nicht gehen. Für einen stufenfreien Ausflug ist Irrhausen die bessere Wahl.
Nein. Von Irrel aus erreicht ihr die Hängebrücke nahe der Teufelsschlucht. Irrhausen liegt weiter nördlich am Stausee im Irsental. Prüft den vollständigen Ortsnamen, bevor ihr die Navigation einstellt oder eine Busfahrt plant.
Der Dinosaurierpark ist eine eigene Attraktion mit Eintrittskarten. Die öffentlichen Schluchtwege und die Hängebrücke gehören nicht zu diesem Eintritt. Rechnet in Ernzen mit Parkgebühren und prüft die jeweiligen Öffnungszeiten von Museum, Bistro und Dinosaurierpark.
Das sind zwei getrennte Ausflüge, sofern ihr nicht den Verbindungsweg dazunehmt. Vom Naturparkzentrum ist die Brücke über einen nicht barrierefreien Wanderweg etwa 1,8 km entfernt. Hin und zurück kommen also ungefähr 3,6 km dazu, noch ohne Brückenquerung. Wählt die längere Teuflische Acht nur, wenn alle Lust auf die zusätzlichen Kilometer und Anstiege haben.
Bleibt auf öffentlichen Wegen oder fragt beim Besucherteam nach einer passenden Führung. Die Standorte seltener Pflanzen werden bewusst nicht veröffentlicht. Fotografiert eine Blüte nur dort, wo ihr weder den Weg verlassen noch benachbarte Pflanzen zertreten müsst. Pflückt sie niemals.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

Alle ansehen ›

Nimm die Entdeckung mit

Unterwegs in Naturpark Südeifel?

Bestimme Tiere und Pflanzen unterwegs und halte deine Entdeckungen in einer Sammlung fest.

  1. 1Entdecken
  2. 2Fotografieren
  3. 3Fund festhalten