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ParkBaden-Württemberg, Deutschland

Naturpark Südschwarzwald

Kommt für Tage, die sich völlig unterschiedlich anfühlen können: ein Bergwald voller Geschichten, ein stilles Moor direkt bei einem Ort mit Bahnanschluss oder ein Fluss unter hellen Felswänden.

Über diesen Ort

Kommt für Tage, die sich völlig unterschiedlich anfühlen können: ein Bergwald voller Geschichten, ein stilles Moor direkt bei einem Ort mit Bahnanschluss oder ein Fluss unter hellen Felswänden. Sucht euch zuerst eine dieser Landschaften aus und plant den Tag darum herum. Kleine Kinder können einen ganzen Vormittag auf dem Wichtelpfad verbringen. Geübte Wanderfamilien nehmen sich für die Wutachschlucht Zeit und stellen sich auf ihre anspruchsvolleren Wege ein.

Der Naturpark Südschwarzwald umfasst rund 3.940 Quadratkilometer. Er reicht von den Vorbergen bei Freiburg über die Berge bis zur Baar-Hochebene und nach Süden in Richtung Lörrach und Waldshut-Tiengen. Städte, Höfe, Wälder und Naturschutzgebiete gehören zu dieser bewohnten Landschaft. Das kleinere Biosphärengebiet Schwarzwald liegt innerhalb des Naturparks, der sich aber weit darüber hinaus erstreckt. Einen einzigen Eingang, von dem aus ihr alles erkunden könnt, gibt es hier nicht.

Am Feldberg ist das Haus der Natur ein guter erster Stopp, wenn ihr die Landschaft besser verstehen möchtet. Die Ausstellung verbindet Wald, Landwirtschaft und Naturschutz. Achtet bei Hinterzarten darauf, wie der dunkle Wald in offene, nasse Flächen mit niedrigem Bewuchs übergeht. Im Wutachtal könnt ihr beobachten, wie Fluss und Felsen den Verlauf eurer Wanderung bestimmen. Solche kleinen Entdeckungen geben Kindern auch dann etwas zu tun, wenn sich die Tiere nicht zeigen. Mach deinen Besuch zur Safari! Nutze die Snappit-App, um Wildtier-Sichtungen hier zu scannen und zu loggen.

Der Naturpark wurde 1999 gegründet und erreichte nach der Erweiterung 2014 seine heutige Größe von 394.000 Hektar. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Lebensgrundlagen der Menschen und die Landschaft zusammen zu erhalten. Landwirtschaft und Forstwirtschaft haben die offenen Flächen und Wälder geprägt, die ihr heute seht. Anderswo wird eine andere Geschichte sichtbar: Bei Hinterzarten bewahrt der nasse Boden Spuren der letzten Eiszeit. In der Wutachschlucht legt die Erosion immer wieder die Gesteinsschichten unter dem Wald frei.

Was ihr hier machen könnt

Für einen spielerischen Waldausflug folgt ihr dem 1,8 km langen Wichtelpfad ab dem Eingang beim Café Waldvogel in Feldberg-Ort, nahe dem Haus der Natur. Helft dem Wichtelpostboten Ferdinand, Anton Auerhahn zu finden, und macht an den Geschichtenstationen zwischen alten Fichten und Farnen Halt. Die Figuren erzählen vom Waldleben; eine Begegnung mit einem echten Auerhuhn versprechen sie nicht. Der schmale Pfad führt über Steine und Wurzeln. Lasst den Kinderwagen deshalb zu Hause.

Für einen gemütlicheren Tag startet ihr den Hochmoor Rundweg am Bahnhof Hinterzarten. Die 3,79 km lange Runde hat 23 Höhenmeter Aufstieg und verläuft auf befestigten Waldwegen, teilweise mit Schotter. Bleibt auf dem ausgeschilderten äußeren Rundweg. Der Bohlensteg quer durchs Moor ist ein zusätzlicher, schwerer zu befahrender Abstecher. Nehmt euch Zeit für die Unterschiede zwischen Bäumen, feuchten Wiesen und dem niedrigen Bewuchs des Hochmoors.

Für geübte Wandernde bietet sich die 8,8 km lange Felsengalerie-Runde an. Sie beginnt und endet am Wanderparkplatz Boll und führt mit etwa 240 Höhenmetern Aufstieg an der Kapelle Bad Boll, am Tannegger Wasserfall und an einer Felswand über der Wutach vorbei. Wählt sie mit Kindern, die auf unebenen Wegen sicher gehen und mit Höhe gut zurechtkommen. In der Schlucht gibt es schmale Abschnitte und rutschigen Untergrund. Bereitet diesen Wandertag sorgfältig vor.

Saisonale Infos

Der Wichtelpfad ist je nach Wetter in der Regel zwischen Mai und Oktober geöffnet. Schaut vor der Fahrt auf die aktuelle Meldung des Betreibers und meidet den Wald bei Sturm. Schnee und Eis können Bergwege auch außerhalb des Hochwinters ungeeignet machen. Die Wutachschlucht ist im Winter für Wandernde gesperrt. Meidet sie bei starkem Regen und beachtet alle örtlichen Sperrungen.

Die Lotenbachklamm bleibt nach Erdrutschen mindestens bis zur Wandersaison 2027 vollständig gesperrt. Auch der nahe Müllerweg und der Wanderparkplatz Lotenbachklamm sind geschlossen. Nutzt sie nicht als alternativen Zugang. Für Fahrten nach dem 4. Oktober 2026 braucht ihr eine aktuelle Verbindungsauskunft: An diesem Tag endete die Gültigkeit des veröffentlichten saisonalen Schluchtenbus-Fahrplans 2026.

Barrierefreiheit

Von diesen Wegen kommt der äußere Moor-Rundweg bei Hinterzarten am ehesten für einen Ausflug mit Rollstuhl oder Kinderwagen infrage. Seine befestigten Wald- und Schotterwege sind anders zu befahren als glatter Asphalt. Für den schwer befahrbaren Bohlensteg quer durchs Moor braucht ihr mit dem Rollstuhl eine kräftige Begleitperson. Diesen Abstecher könnt ihr auch einfach auslassen. Fragt bei der Tourist-Information nach dem aktuellen Wegzustand und danach, ob er zu eurer Ausrüstung passt.

Der Wichtelpfad eignet sich nicht für Kinderwagen. Im Haus der Natur könnt ihr je nach Verfügbarkeit Rückentragen ausleihen. Das Haus ist teilweise barrierefrei und hat eine Rampe, einen Aufzug und ein barrierefreies WC. Klärt besondere Anforderungen direkt mit dem Team. Die Wege in der Wutachschlucht sind für Rollstühle und Kinderwagen ungeeignet. Wie leicht ein Schluchtenweg ist, lässt sich nicht allein an seiner Länge erkennen.

Nicht verpassen

1

Wichtelpfad

Eine Waldgeschichte macht aus einem kurzen Spaziergang eine kleine Expedition für jüngere Kinder.

2

Hinterzartener Moor

Bei einem Ausflug mit Bahnanschluss könnt ihr Wald, feuchte Wiesen und Hochmoorvegetation vergleichen.

3

Felsengalerie an der Wutach

Eine anspruchsvollere Runde führt zu einem Wasserfall und dicht an Kalkfelsen vorbei.

4

Haus der Natur

Mitmachangebote machen Wald, Landnutzung und Naturschutz auch an Regentagen verständlich.

Spaziergänge und Routen

Wichtelpfad im Auerhahnwald

Startet beim Café Waldvogel in Feldberg-Ort. Holt euch im Haus der Natur das Faltblatt mit dem Rätsel oder ladet vor der Fahrt die englischen Informationen herunter. Geht die Stationen im Tempo der Kinder an.

Für Kinderwagen ungeeignet. Fragt im Haus der Natur nach einer Rückentrage zum Ausleihen.

Wichtelpfad im Auerhahnwald

Hochmoor Rundweg, Hinterzarten

Start und Ziel ist der Bahnhof Hinterzarten. Folgt dem Bahnhofweg in Richtung Titisee und biegt hinter dem Feuerwehrhaus in den Neuweltweg ein. Danach folgt ihr dem ausgeschilderten Rundweg. An der Abzweigung des Moorquerwegs bleibt ihr auf der äußeren Runde.

Der äußere Rundweg bietet den leichteren Zugang. Der zusätzliche Bohlensteg quer durchs Moor ist schwer zu befahren und erfordert mit dem Rollstuhl eine kräftige Begleitperson. Für die äußere Runde braucht ihr ihn nicht.

Hochmoor Rundweg, Hinterzarten

Rundwanderweg Wutachschlucht entlang der Felsengalerie

Start und Ziel ist der Wanderparkplatz Boll. Folgt der ausgeschilderten Runde über Bad Boll, am Wasserfall und an der Felsengalerie vorbei. Bleibt auf dem vorgegebenen Weg durchs Tal und zurück.

Für trittsichere und schwindelfreie Wandernde. Kinderwagen und Rollstühle sind ungeeignet; Kinder brauchen enge Begleitung.

Rundwanderweg Wutachschlucht entlang der Felsengalerie

Ein entspannter halber Tag am Feldberg

Beginnt im Haus der Natur mit Informationen und dem Faltblatt zum Weg. Geht dann den Wichtelpfad und kehrt zur Ausstellung zurück, wenn alle noch Energie haben. Falls das Wetter schlechter wird, könnt ihr den Aufenthalt draußen verkürzen und mehr Zeit drinnen verbringen.

Mit der Bahn zum Moorvormittag

Kommt am Bahnhof Hinterzarten an, geht die äußere Runde und nehmt euch Zeit für Pflanzenfotos. Der Bohlensteg bleibt freiwillig: Der Vormittag lohnt sich auch ohne diesen Abstecher. Kehrt zum Bahnhof zurück, statt noch ein zweites, weit entferntes Ziel anzuhängen.

Aktivitäten

Zwei Lebensräume vergleichen

Macht bei Hinterzarten vom Weg aus ein Foto vom Wald und eines vom offenen Moor. Fragt die Kinder, was sich verändert: Pflanzenhöhe, Schatten, Nässe oder die Sichtweite. Vergleicht die Bilder bei eurem Picknick.

Waldspuren entdecken

Lasst auf dem Wichtelpfad jedes Kind eine Geschichtenstation auswählen und beschreiben, welchen Wald Anton braucht. Überlegt am Ende, an welchen Stellen Schutz, Nahrung oder Ruhe besonders wichtig erschienen.

Die Forstausstellung erkunden

Vergleicht im Haus der Natur die Bäume von draußen mit dem großen Tannenstamm und den Informationen zur Forstwirtschaft. Klimastation, virtuelles Geschichtsbuch und Talking Ranger eröffnen unterschiedliche Zugänge. So können die Kinder auswählen, was sie am meisten interessiert.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Sucht vom Bohlensteg aus nach den kleinen Sonnentaublättern, soweit sie sichtbar sind, und nehmt die Infotafeln zur Hilfe. Eine Nahaufnahme ist eine schöne Zugabe, aber kein Grund, den Steg zu verlassen oder ins Moos zu greifen.

Vergleicht den niedrigen Bewuchs im Moor mit dem Wald ringsum. Fotografiert Blätter oder Früchte der Rauschbeere dort, wo ihr sie vom Weg aus seht. Lasst die Beeren den Tieren, statt sie zu sammeln.

Die Moosbeere gehört zu den kleinen Pflanzen, für die sich ein langsamerer Rundgang lohnt. Nutzt die Moortafeln zur Bestimmung und fotografiert nur Pflanzen, die ihr vom ausgewiesenen Weg aus sehen könnt.

Nehmt am bewaldeten Moorrand eine Fichte und die offene nasse Fläche zusammen ins Bild. Der Vergleich zeigt, wo Bäume wachsen und wo sie niedrigeren Pflanzen weichen müssen.

Beobachtet den Fluss von einer sicheren Stelle auf dem Weg. Die weiße Brust der Wasseramsel kann sich deutlich von dunklem Wasser und Felsen abheben. Zur Nahrungssuche taucht sie unter. Folgt ihr niemals auf Steine im Fluss oder in Richtung eines Nests.

Ein Salamander kann einen feuchten Weg queren. Bei Nässe sind die Schluchtwege allerdings auch rutschiger. Falls sich ein Tier zeigt, lasst ihm Platz, fasst es nicht an und fotografiert es, ohne es zu bewegen. Nehmt für eine mögliche Sichtung niemals gefährliches Wetter in Kauf.

Achtet während der geöffneten Wandersaison vom Weg aus auf den grünen Teppich am Waldboden im Frühjahr. Macht ein Foto, statt Blätter zu pflücken. Im Naturschutzgebiet müssen Pflanzen unbeschädigt bleiben; diese Wanderung eignet sich nicht zum Sammeln von Wildkräutern.

Später in der Wachstumszeit könnt ihr zwischen den höheren Waldpflanzen nach der Mondviole Ausschau halten. Fotografiert möglichst Blätter und vorhandene Blüten oder Fruchtstände zusammen. Zieht dafür keine Pflanze zu euch heran.

Diese wild wachsenden Pflanzen und frei lebenden Tiere könnt ihr im jeweils genannten Moor oder in der Schlucht entdecken, aber nicht alle auf einer einzigen Wanderung. Sichtungen sind nie garantiert. Die Figuren auf dem Wichtelpfad und die Ausstellungen im Haus der Natur erklären euch die Tierwelt. Sie zeigen keine Fundorte lebender Tiere an.

Geschichten und Entdeckungen

Wasser fließt in zwei Richtungen ab

Das Hinterzartener Moor liegt auf einer flachen Wasserscheide. Nach Westen fließt das Wasser in Richtung Höllental ab, nach Osten in Richtung Titisee. Die unscheinbar wirkende nasse Fläche versorgt also zwei verschiedene Talsysteme.

Ein ehemaliger Kurort im wilden Tal

Bad Boll war einst ein Kurort. Die meisten Gebäude sind verschwunden, und das Gelände gehört seit 1991 dem Land Baden-Württemberg. Die kleine Kapelle ergänzt eure Schluchtenwanderung um einen Blick in die Geschichte der Menschen.

Andere Gesteine, andere Lebensräume

Im Schluchtensystem der Wutach schneidet sich der Fluss vom kristallinen Gestein des Schwarzwalds durch Sandstein, Kalkstein und jüngere Schichten. Wechsel bei Gestein, Feuchtigkeit und Sonnenlage erklären mit, warum die Pflanzenwelt auf vergleichsweise kurzer Strecke so unterschiedlich ist.

Ein flaches Moor im schematischen Schnitt entwässert zu beiden Seiten; erklärende Pfeile kennzeichnen Westen und Osten. Kein Wanderweg ist dargestellt.

Ein Moor, zwei Abflussrichtungen: Die schematische Darstellung erklärt Hinterzartens flache Wasserscheide, nach Westen Richtung Höllental und nach Osten Richtung Titisee.

Snappit editorial composition; illustration generated with OpenAI imagegen; factual source: Naturpark Südschwarzwald

Die passende Jahreszeit

Den Tag nach dem Wetter auswählen

Wählt für die Schlucht beständiges Wetter und lasst genug Tageslicht für den Aufstieg aus dem Tal. Für die kleinen Moorpflanzen lohnt sich ein ruhiger Besuch bei trockenem Wetter. Auf Bohlen und Schotter ist nach Regen oder Frost Vorsicht nötig. Besucht in der kalten Jahreszeit lieber eine geöffnete Ausstellung, statt diese Sommerwege als Winterwanderungen einzuplanen.

Anreise und praktische Tipps

Ort und Besucherzentrum nutzen

Das Haus der Natur in der Dr.-Pilet-Spur 4 in Feldberg bietet Informationen, eine Ausstellung und ein barrierefreies WC. Am Hinterzartener Rundweg findet ihr eine öffentliche Toilette am Parkplatz unterhalb der Földi-Klinik. In der Schlucht solltet ihr mit den Einrichtungen an den Zugängen planen und alles für die Wanderung mitnehmen.

Drei unterschiedliche Anreisen

Der Moor-Rundweg beginnt am Bahnhof Hinterzarten. Für den Feldberg nutzt ihr die Bushaltestelle Feldberger Hof oder das Parkhaus Feldberg. Für die Wutach plant ihr gezielt die Anreise nach Boll. Prüft Datum, Haltestelle und letzte Rückfahrt in der aktuellen Verbindungsauskunft. Die saisonalen Schluchtenbus-Fahrpläne 2026 gelten nur vom 11. April bis zum 4. Oktober. Für spätere Fahrten könnt ihr ihre Abfahrtszeiten deshalb nicht übernehmen.

Den Bohlensteg optional lassen

Hinterzartens äußerer Rundweg folgt befestigten Waldwegen mit Schotterabschnitten. Der Bohlensteg quer durchs Moor ist schwerer zu befahren und erfordert bei Rollstuhlnutzung eine kräftige Begleitperson. Klärt vor diesem Abstecher den Hilfebedarf und den Wegzustand. Bleibt auf der äußeren Runde, wenn sie besser zu euch passt.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Eine Gegend auswählen

Fahrt gezielt zum genannten Ausgangspunkt und plant diese Ausflüge als einzelne Tage oder halbe Tage.

Mit dem Bus zum Feldberg

Steigt am Feldberger Hof nahe dem Haus der Natur aus. Die Linie 7300 verbindet die Gegend mit Titisee und Zell im Wiesental. Prüft eure konkreten Anschlüsse.

Mit dem Auto zum Feldberg

Nutzt das Parkhaus Feldberg. Direkt am Haus der Natur gibt es keine regulären Besucherparkplätze; ein Behindertenparkplatz liegt auf der Bergseite.

Für die Schlucht vorsorgen

Nehmt Schuhe mit griffiger Sohle, Wasser, Verpflegung und eine offline gespeicherte Route mit. Einkehrmöglichkeiten und Toiletten findet ihr vor allem an den Zugängen.

Das Moor ungestört lassen

Bleibt auf Wegen und Stegen, lasst Pflanzen unangetastet und nutzt den Zoom, statt in die nasse Vegetation zu treten.

Ruhig beobachten

Führt Hunde an der Leine, vermeidet unnötigen Lärm und lasst Wildtieren Platz. Im Naturschutzgebiet Wutachschlucht dürft ihr Flüsse und Bäche nicht betreten.

Sicher fotografieren

Bleibt stehen, bevor ihr die Kamera hebt, besonders auf schmalen Schluchtwegen. Lasst andere vorbeigehen.

Rückfahrt zuerst prüfen

Auf dem Land fahren Busse je nach Wochentag, Schulferien und Saison unterschiedlich. Verlasst euch im Herbst nicht auf einen Sommerfahrplan.

Häufig gestellte Fragen

Auf dem Wichtelpfad sorgen die Geschichte und viele Pausen dafür, dass die kurze Strecke einen ganzen Vormittag füllen kann. Die Kinder müssen den Wurzelpfad selbst laufen oder in einer Rückentrage mitkommen. Mit Kinderwagen kommt eher der äußere Hochmoor Rundweg infrage. Lasst dort die schwer befahrbare Abkürzung über den Bohlensteg aus.
Den Wichtelpfad könnt ihr auf eigene Faust kostenlos besuchen. Für die Dauerausstellung im Haus der Natur wird Eintritt erhoben. Parken und Anreise bezahlt ihr gegebenenfalls zusätzlich. Eine gemeinsame Naturpark-Eintrittskarte für all diese Ausflüge gibt es nicht.
Ja. Probiert den Talking Ranger, die Klimastation und die Ausstellung zu Wald und Forstwirtschaft in der Dr.-Pilet-Spur 4 in Feldberg aus. Üblicherweise ist von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Geschlossen ist am 25. Dezember sowie montags von November bis April außerhalb der Schulferien in Baden-Württemberg. Prüft vor der Fahrt den Kalender des Betreibers.
Der Moor-Rundweg beginnt am Bahnhof Hinterzarten. Für den Wichtelpfad fahrt ihr mit dem Bus zum Feldberger Hof. Für die Schluchtenrunde ab Boll prüft ihr die aktuellen Verbindungen nach Boll und plant den Fußweg zwischen Haltestelle und Wanderparkplatz zusätzlich ein. Die saisonalen Schluchtenbus-Faltblätter gelten nicht das ganze Jahr.
Die Figuren auf dem Wichtelpfad erzählen vom Naturschutz. Ob sich echte Wildtiere zeigen, lässt sich nicht vorhersagen. Lasst sie ungestört. In der Wutachschlucht könnt ihr mit Geduld von einer sicheren Stelle am Uferweg aus vielleicht eine Wasseramsel entdecken. Im Moor sind oft die kleinen Pflanzen die lohnendsten Fotomotive.

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