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ParkSachsen-Anhalt, Deutschland

Naturpark Unteres Saaletal

Hier könnt ihr an einem Tag felsige Hänge, Tiere am Fluss und jahrhundertealte Geschichte entdecken.

Über diesen Ort

Hier könnt ihr an einem Tag felsige Hänge, Tiere am Fluss und jahrhundertealte Geschichte entdecken. Für den ersten Familienausflug bietet sich die Templerkapelle in Mücheln als Startpunkt an. Von dort folgt ihr dem kurzen Rundweg Porphyrlandschaft Wettin/Gimritz. Zwischen trockenem, steinigem Boden und dem grünen Saaletal gibt es für alle etwas anderes zu beobachten.

Der Naturpark erstreckt sich über rund 408 km² vom Nordwesten Halles durch den Raum Bernburg bis hinter Nienburg. Dieser Guide führt euch in den Naturpark Unteres Saaletal in Sachsen-Anhalt. Der weiter südlich gelegene Naturpark Saale-Unstrut-Triasland ist ein eigenes Ausflugsziel. Sucht euch für euren Tag einen überschaubaren Teil des Parks aus, statt alle Sehenswürdigkeiten miteinander verbinden zu wollen.

Rund um Wettin ragt dunkelrot-violetter Porphyr aus dem Gras. In den kleinen Tälern stehen alte Obstbäume, und die nahe Saale zieht einen weiten Bogen. Schafe und Ziegen haben mit ihrer Beweidung dazu beigetragen, dass diese offenen, nährstoffarmen Hänge entstanden. Wenn Gehölze nicht überall überhandnehmen, bleiben kleine Trockenrasenpflanzen und die dazugehörigen Insekten erhalten. Ein Fleck, der zunächst leer aussieht, kann sich vom Weg aus als guter Beobachtungsplatz für Schmetterlinge oder eine sonnenbadende Zauneidechse erweisen.

Bei Plötzkau zeigt sich eine andere Seite des Naturparks: Auwälder, alte Flussarme und Frühlingsblumen unter den Bäumen. Rot- und Schwarzmilane gehören zu dieser Landschaft, doch von einer Sichtung sollte euer Ausflug nicht abhängen. Genießt die wechselnden Blicke aufs Wasser und schaut nach oben, wenn ihr einen offenen Abschnitt erreicht. Das Renaissanceschloss über dem Ort macht besonders anschaulich, wie eng Flusslandschaft und menschliche Geschichte hier zusammengehören.

Weiter südlich sind die felsigen Flussdurchbrüche bei Brachwitz als Brachwitzer Alpen bekannt. In Rothenburg bietet der Aussichtspunkt auf dem Saalberg einen schnellen Überblick über ein Tal mit steilen Hängen, Obstwiesen und Feldern in der Aue. Beides lohnt sich als eigener Abstecher und gehört nicht zu den Rundwegen in Mücheln oder Plötzkau. Erkunde das Gelände wie ein Profi – lade die Snappit-App herunter, um Tiere und Pflanzen sofort zu bestimmen.

Der Naturpark wurde 2005 ausgewiesen, doch seine Landschaft erzählt deutlich ältere Geschichten. Die Müchelner Templerkapelle entstand vermutlich zwischen 1270 und 1290. Später wurde sie landwirtschaftlich genutzt, bevor ihre Instandsetzung begann. Die Burg Wettin steht auf einem Porphyrrücken und gab dem Adelsgeschlecht der Wettiner seinen Namen. Heute beherbergt sie eine Schule. Plant daher lieber den Blick von außen, statt von einem Zugang zu den Innenräumen auszugehen. In Plötzkau begann 1566 der Umbau der mittelalterlichen Burg zu einer Renaissance-Residenz. Der Geopfad ergänzt die Industriegeschichte der Gegend und zeigt, welche Spuren der Bergbau in einer heute ländlich wirkenden Landschaft hinterlassen hat.

Was ihr hier machen könnt

Für einen kurzen, abwechslungsreichen Ausflug wählt ihr den 2,5 km langen Rundweg Porphyrlandschaft Wettin/Gimritz. Er beginnt und endet am Parkplatz der Templerkapelle am Gimritzer Weg in Mücheln. Neun Tafeln stellen Gesteine, Vögel, Insekten und die Kulturlandschaft vor. Wer möchte, kann zusätzlich das Actionbound-Handyquiz mit Aufgaben für Kinder nutzen. Rechnet mit losen Steinen und kurzen steilen Abschnitten und nehmt auf dem Radweg am Fluss Rücksicht auf andere.

In Plötzkau folgt ihr dem vollständigen, 6 km langen Auwald-Rundweg ab dem Wanderparkplatz Am Schlosspark gegenüber dem Sportplatz. Der häufig genannte, 2 km lange Lehrpfad ist nur ein Teil dieses Ausflugs. Die ganze Runde führt euch zurück zum Ausgangsbereich und verläuft über Waldwege, Kies und Asphalt.

Für ältere Kinder, die sich für Gesteine und Bergbaugeschichte interessieren, bietet sich der 9 km lange Geopfad Wettin an. Er führt zum Parkplatz an der Jagdhütte, Könnernsche Straße 35, zurück. Seine zehn Tafeln erläutern den früheren Abbau von Steinkohle, Kupferschiefer und Kalisalz. Nehmt den Flyer mit: Die Wegmarkierung ist nicht durchgängig, und die Strecke über unterschiedliche Untergründe ist eine längere Wanderung.

Wenn euch ein kurzer Ausblick statt einer Rundwanderung genügt, geht vom oberen Parkplatz am Saalberg in Rothenburg zum Aussichtspunkt und auf demselben Weg zurück. Insgesamt sind das etwa 500 m. Trotz des stufenlosen Zugangs ist der Weg stellenweise steil.

Saisonale Infos

Wege in der Aue können bei Hochwasser betroffen sein. Kehrt bei Überflutungen oder Absperrungen um, statt einen Umweg darum herum zu suchen. Auf den felsigen Hängen erschweren Regen und Frost den sicheren Tritt. In Brachwitz sollen die Morlstraße und der Platz der Jugend vom 19. bis 30. Oktober 2026 für den Straßenverkehr gesperrt werden. Prüft die Mitteilung der Stadt und aktuelle Businformationen, bevor ihr Brachwitz in einen Herbstausflug einplant.

Barrierefreiheit

Plötzkau bietet die flachste der hier vorgestellten Runden: Die geprüften Wege sind stufenlos, mindestens 2,5 m breit und haben bis zu 3 % Steigung oder Gefälle. Stellenweise liegt loser Kies. Erkundigt euch für Rollstuhl oder Kinderwagen nach dem aktuellen Wegezustand und möglichen Hochwasserfolgen. In Mücheln gibt es loses Gestein und Steigungen bis zu 20 %, am Geopfad unebene Flächen und bis zu 15 %. Beide Strecken sind mit Rollstuhl oder Kinderwagen kein unkomplizierter Ausflug. Der kurze Zugang zum Saalberg erreicht 10 %. Das Kennzeichen „Information zur Barrierefreiheit“ liefert Angaben zur Zugänglichkeit, verspricht aber keine durchgehend barrierefreie Strecke.

Nicht verpassen

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Die Templerkapelle in Mücheln und der nahe Porphyr-Lehrpfad

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Schmetterlingsreiche Trockenrasen und Obstwiesen bei Wettin/Gimritz

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Der Plötzkauer Auwald unterhalb eines Renaissanceschlosses

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Bergbaugeschichte am Geopfad Wettin und Talblicke bei Rothenburg

Offene braune Grasflächen bei Gimritz, dazwischen Gehölzgruppen und eine Senke; Text erklärt die Pflege der offenen Lebensräume.

Porphyrlandschaft bei Gimritz, aufgenommen im September 2020. Der Weg liegt laut Bildbeschreibung oberhalb des Einschnitts der alten Bahnstrecke.

Don-kun / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0 · Creative Commons

Spaziergänge und Routen

Naturlehrpfad Porphyrlandschaft Wettin/Gimritz

Eine kurze Runde durch trockene Porphyrhänge, vorbei an alten Obstbäumen und am Fluss entlang. Beginnt an der Übersichtstafel und folgt den nummerierten Stationen.

Wegen der rauen, steilen Abschnitte eignet sich nicht die ganze Runde als barrierefreier Uferspaziergang. Überlegt, ob statt eines Kinderwagens eine Trage für eure Familie infrage kommt.

Naturlehrpfad Porphyrlandschaft Wettin/Gimritz

Wanderweg Plötzkauer Auwald

Eine Runde durch Wald und Flusslandschaft mit Informationstafeln und Blicken zum Schloss Plötzkau. Legt dort eine Pause ein, wo sich der Weg zum Wasser oder zu den Feldern hin öffnet.

Die geprüfte Strecke ist stufenlos. Der Zustand nach Regen oder Hochwasser bleibt trotzdem wichtig. Erkundigt euch vor einer Anreise mit Rollstuhl oder Kinderwagen beim Naturpark nach den aktuellen Verhältnissen.

Wanderweg Plötzkauer Auwald

Geopfad Wettin

Eine längere geologische Wanderung durch die Landschaft nordwestlich von Wettin. Sie verbindet Bergbauspuren, den Bereich am Ilau-Teich und das Saaletal. Betrachtet frühere Abbaustellen vom öffentlichen Weg aus; die Tour führt nicht unter Tage.

Schon die Parkfläche am Ausgangspunkt ist geneigt, und der Weg ist nicht durchgehend eben befestigt. Die lückenhafte Markierung stellt zusätzliche Anforderungen an die Orientierung.

Geopfad Wettin

Aussichtspunkt Saalberg in Rothenburg

Ein kurzer Weg zu einem durch Geländer gesicherten Aussichtspunkt über der Saale, mit Tisch, Sitzgelegenheit und Landschaftsinformationen. Eine gute Wahl, wenn eine ganze Wanderung zu viel wäre.

Auch ohne Stufen kann der Anstieg anstrengend sein. Prüft, ob Neigung und Schotter zu eurer Mobilitätshilfe passen, und haltet beim Parken den Wendehammer frei.

Aussichtspunkt Saalberg in Rothenburg

Ein entspannter erster Besuch

Beginnt an der Müchelner Kapelle, lest die Übersichtstafel und nehmt euch auf der vollständigen Runde Zeit für einige Tierbeobachtungen und ein Picknick. Eine Innenbesichtigung der Kapelle bleibt ein möglicher Zusatz, solange ihr den Zugang nicht geklärt habt. Plant nicht nur deshalb noch einen zweiten Ort ein, um den Tag zu füllen.

Ein halber Tag im Auwald

Wählt Plötzkau für eine längere, aber flachere Wanderung. Folgt der ganzen Runde, haltet an Blickpunkten zum Wasser oder ins Offenland und lasst Zeit für eine ruhige Pause zwischen den Bäumen. Ergänzt das Schlossmuseum nur, wenn Öffnung oder Termin bestätigt sind.

Aktivitäten

Aus Tafeln wird eine kleine Aufgabe

Lasst auf der Müchelner Runde jede Person eine Felsform, eine Pflanze und ein sich bewegendes Tier auswählen, an die sie sich erinnern möchte. Wenn ein Foto schwierig ist, genügt eine Skizze. Das Actionbound-Quiz des Naturparks ist freiwillig. Ladet App und Tour vor dem Ausflug herunter, wenn ihr sie nutzen möchtet.

Den Fluss von oben verstehen

Sucht am Saalberg mithilfe der Informationstafeln den Fluss, den Talboden, die steilen Hänge und die Obstwiesen im echten Ausblick. Überlegt, wo ihr ein Feld anlegen würdet und wo Bäume nützlich sein könnten. Vergleicht anschließend eure Ideen.

Die tierischen Landschaftspfleger kennenlernen

Das BUND-Zentrum in der Franzigmark bietet vereinbarte Gruppenaktivitäten mit seinen Schafen oder Ziegen und den umliegenden Lebensräumen an. Fragt vor der Anreise nach einem passenden Programm und den Öffnungszeiten. Die Tiere werden als Nutztiere gehalten. Ihr Besuch ist etwas anderes als die Beobachtung wild lebender Arten.

Museum nur mit bestätigter Öffnung

Die Räume von Schloss Plötzkau erzählen Orts- und Fürstengeschichte, während der Turm bei geeigneten Bedingungen einen Blick von oben ermöglicht. Die veröffentlichten öffentlichen Besuchstermine des Betreibers für 2026 enden am 4. Oktober. Späterer Zugang muss bestätigt werden; Gruppen können nach einem Termin fragen. Eine abgesagte Wanderung ist besser, als vor einem geschlossenen Museum auf einen trockenen Zufluchtsort zu hoffen.

Einen Besuch im Umweltzentrum abklären

Die Franzigmark nennt Öffnungszeiten an Werktagen und einen Besuchersonntag zu Monatsbeginn, jeweils mit möglichen Ausnahmen. Klärt die Regelung für euren Tag und fragt, ob das gewählte Programm drinnen stattfindet. Das Außengelände und die Tierangebote sind nicht automatisch ein wetterfester Ersatz für eine Wanderung.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Haltet kurz inne, bevor ihr an einer sonnigen Stelle mit Steinen oder Totholz vorbeigeht. Besonders morgens oder am späteren Nachmittag kann sich dort eine Zauneidechse aufwärmen. Beobachtet sie, ohne näher heranzugehen, Verstecke anzuheben oder ihren Fluchtweg zu versperren. Manchmal bleibt es bei einem kurzen Blick.

Sucht im späten Frühling und im Sommer vom Weg aus die Spitzen einzelner Büsche ab. Ein männlicher Neuntöter hat einen grauen Kopf, eine dunkle Augenmaske und einen rotbraunen Rücken. Nutzt ein Fernglas und lasst besetzte Büsche in Ruhe. Geht niemals näher heran, um nach einem Nest zu suchen.

Beobachtet einen Falter, der sich in Sichtweite des Weges auf einer Blüte niederlässt. Männliche Hauhechel-Bläulinge haben blaue Flügeloberseiten, die Weibchen können brauner sein. Versucht auch die Unterseite zu fotografieren: Mehrere Bläulingsarten ähneln sich, und die Farbe allein reicht für eine sichere Bestimmung nicht aus.

Achtet auf einen orange-dunkel gemusterten Falter. Wenn er von selbst mit geschlossenen Flügeln ruht, könnt ihr die auffälligen silbrigen Flecken auf der Unterseite sehen. Fotografiert vom Weg aus und vergleicht die Aufnahme später mit einer Bestimmungshilfe. Verfolgt keinen Falter ins Grasland, nur um seine Flügelunterseite aufzunehmen.

Haltet an einem offenen Aussichtspunkt der Plötzkauer Runde nach einem kreisenden Vogel mit tief gegabeltem Schwanz und hellen Feldern auf der Flügelunterseite Ausschau. Ein Foto der Flugsilhouette kann hilfreicher sein als eine stark vergrößerte, unscharfe Aufnahme. Richtet den Blick in den Himmel und bleibt von Horstbäumen fern.

Vergleicht in der wärmeren Jahreszeit einen Milan über dem Fluss mit dem Rotmilan: Der Schwarzmilan ist dunkler braun und hat einen weniger tief gegabelten Schwanz. Wenn sich der Vogel im Flug dreht, fällt die Bestimmung leichter. Für einen Ausflug, bei dem ihr diesen Zugvogel sehen möchtet, ist der Winter ungeeignet.

Wenn sich die Vögel nicht zeigen, nehmt euch Zeit für eine Eiche. Fotografiert die ganze Baumgestalt, die Rinde und ein erreichbares Blatt, ohne es abzupflücken. Vergleicht mehrere Merkmale, bevor ihr euch auf eine Art festlegt. Lasst Totholz liegen, damit die kleinen Lebewesen darin ungestört bleiben.

Schaut bei einem Frühlingsbesuch vom Weg aus auf den Waldboden: Zwischen anderen Frühblühern kann dort Hohler Lerchensporn blühen. Macht neben einer Nahaufnahme auch ein Bild des Lebensraums, soweit das vom Weg aus möglich ist. Tretet nicht in die Blumen und grabt nicht nach dem unterirdischen Pflanzenteil, auf den der Name hinweist.

Trockene Hügel mit Nutzungsgeschichte

Bei Wettin/Gimritz liegen flachgründige Böden, offenes Gestein, Grasland und Gebüsche dicht beieinander. Beweidung hat diese Mischung mitgeprägt. Vergleicht den niedrigen Bewuchs an einem steinigen Hang mit der höheren Vegetation in einer geschützten Mulde, ohne den Weg zu verlassen.

Ein Wald, den Hochwasser prägt

Die Plötzkauer Wälder liegen in der Saaleaue. Alte Flussarme und wiederkehrende Überflutungen beeinflussen hier die Vegetation. In den Eschen-Ulmen-Auwäldern stehen auch ältere Eichen. Auf die Frühlingsblumen am Boden folgt ein höherer Sommerbewuchs. Deshalb kann sich derselbe Weg wenige Monate später ganz anders anfühlen.

Alte Obstbäume als Lebensraum

Ein hohler Stamm oder ein abgestorbener Ast bietet Tieren in der Müchelner Landschaft Schutz und Nahrung. Schaut vom Weg aus genauer hin, statt einen unordentlich wirkenden Baum als misslungenen Teil einer Obstwiese abzutun. Stochert nicht in Höhlen und löst keine Rinde ab.

Geschichten und Entdeckungen

Eine Kapelle wird zum Wirtschaftsgebäude

Die Müchelner Kapelle hat einen langen Nutzungswandel überstanden. Ihre mittelalterliche religiöse Bestimmung und die spätere landwirtschaftliche Nutzung sind ein guter Anlass, sich ihre Form vor der Wanderung genauer anzusehen. Eine Innenbesichtigung plant ihr gesondert und klärt den Zugang vorher.

Bergbau ohne Gebirge

Der Geopfad Wettin verbindet Spuren verschiedener Bergbauzweige: Steinkohle, Kupferschiefer und Kalisalz. Seine Tafeln erklären niedrige Halden und veränderte Geländeformen, die aus der Entfernung leicht unbemerkt bleiben. Bleibt außerhalb alter Grubenanlagen, auch wenn eine Öffnung einladend wirkt.

Die passende Jahreszeit

Den Tag auf den Lebensraum abstimmen

Wählt je nach Jahreszeit Frühlingsblumen im Wald oder Insektenbeobachtung bei warmem Wetter. Verkürzt die Strecke bei Hitze, nassem Boden oder wenig verbleibendem Tageslicht. Prüft vor einem Uferausflug die aktuellen Hinweise. Ein trockener Hang und ein Auwald können am selben Tag ganz unterschiedliche Schuhe und Erwartungen erfordern.

Anreise und praktische Tipps

Jeden Stopp einzeln planen

An den Wegen gibt es Informationstafeln und vereinzelt Sitzplätze oder eine Schutzhütte, aber keine durchgehende Versorgung. Nehmt ein Picknick mit und plant Toiletten- und Essenspausen vorab. Das BUND-Umweltzentrum in der Franzigmark 6 hat eigene, begrenzte Öffnungszeiten und sein eigenes Programm. Es ist ein gesondertes Ausflugsziel bei Halle.

Nach Ort und Haltestelle suchen

Für Mücheln und Wettin nutzt ihr den aktuellen Fahrplan der OBS-Linie 330 ab Halle. Mit der Haltestelle Mücheln, Lettewitzer Straße lässt sich der Fußweg zur Kapelle planen. Dieser Weg kommt zur Rundstrecke hinzu und ist hier nicht vermessen. Prüft Rückfahrt, Schul- und Ferienhinweise sowie Rufbuszeichen. Für Brachwitz solltet ihr sowohl die Straßensperrung als auch die Busregelung am Reisetag prüfen. Keine der vorgestellten Wanderungen benötigt eine Fähre.

Auf die Angaben hinter dem Kennzeichen achten

Die aktualisierten Berichte für Mücheln, Plötzkau und Saalberg beschreiben sehr unterschiedliche Wegeverhältnisse. Beachtet die oben genannten Steigungen der jeweiligen Strecke und fragt beim Naturpark nach, wenn Hilfe, Rastplätze oder eine bestimmte Mobilitätshilfe wichtig sind. Der auf der Geopfad-Seite genannte Prüfzeitraum endete im Mai 2026. Versteht dieses ältere Kennzeichen daher nicht als erneuerte Zusicherung.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Den richtigen Startpunkt wählen

Navigiert zum genannten Wanderparkplatz statt zu einem allgemeinen Naturpark-Pin. Für Kapelle und Museum gelten eigene Besuchsregelungen.

Mit dem Bus anreisen

Die Linie 330 verbindet Halle mit Mücheln und Wettin. Für die kurze Runde sucht ihr nach der Haltestelle Mücheln, Lettewitzer Straße, und plant den zusätzlichen Fußweg zur Kapelle. Prüft Hin- und Rückfahrt sowie mögliche Rufbuszeichen vor der Abfahrt.

Karte mitnehmen

Speichert den offiziellen Flyer vor dem Aufbruch. Die Müchelner Runde und der Geopfad sind nicht durchgehend markiert. Nummerierte Tafeln helfen, sollten aber nicht eure einzige Orientierung sein.

Für die ganze Strecke packen

Nehmt Wasser, Sonnenschutz und ein Picknick mit. Verlasst euch auf den Wegen durch die Landschaft weder auf ein Café oder eine Toilette noch auf häufige Sitzbänke.

Auf dem Weg bleiben

Verlasst im Naturschutzgebiet bei Gimritz die Wege nicht, führt Hunde an der Leine und lasst Blumen, Steine und Tiere an ihrem Platz. Feuer und Zelten sind verboten.

Geduldig fotografieren

Auch ein entfernter Vogel oder ein noch unbestimmter Schmetterling ist eine schöne Beobachtung. Spielt keine Vogelstimmen ab, sucht nicht nach Nestern, füttert keine Tiere und setzt sie nicht für ein besseres Foto um.

Zusatzbesuche absprechen

Prüft den Zugang zu Kapelle und Schloss, bevor ihr eine Innenbesichtigung versprecht. Das BUND-Umweltzentrum Franzigmark hat begrenzte Öffnungszeiten und buchbare Gruppenprogramme. Für einzelne Besucher läuft dort nicht den ganzen Tag ein festes Mitmachprogramm.

Häufig gestellte Fragen

Die Müchelner Runde ist hier der kürzeste vollständige Naturlehrpfad, doch auf den steinigen Hängen braucht ihr einen sicheren Tritt. Mit Kinderwagen kommt eher die flachere Plötzkauer Strecke infrage, sofern die gesamte Länge für euch passt. Ihr könnt auf einem offenen Weg auch eine kürzere Strecke hin und zurück gehen. Plant für den Rückweg dieselbe Entfernung ein.
Die Angabe beschreibt den Lehrpfadabschnitt am Fluss. Rechnet für den vollständigen Ausflug ab dem Wanderparkplatz am Schlosspark mit der veröffentlichten 6-km-Runde. Eine Schlossbesichtigung oder ein Abstecher in den Ort kommt hinzu.
Es handelt sich um wild lebende Arten. Wetter, Jahreszeit und Glück spielen eine Rolle. Bei Schmetterlingen und Eidechsen geht ihr anders vor als bei Vögeln über der Aue. Bleibt an öffentlich zugänglichen Beobachtungsplätzen und genießt den Lebensraum auch dann, wenn sich kein Tier zeigt.
Ja. Die drei vorgestellten Rundwege bleiben auf derselben Saaleseite, und auch vom Aussichtspunkt Saalberg geht es zum Ausgangspunkt zurück. Keine dieser Strecken setzt eine Fährfahrt voraus.
Verkürzt die felsigen Wanderungen oder verschiebt sie. Schloss Plötzkau hat ein Museum, doch die veröffentlichten Öffnungstermine für 2026 enden am 4. Oktober. Fragt beim Betreiber nach späteren Besuchsmöglichkeiten oder einem Gruppentermin. Verlasst euch nicht darauf, dort jederzeit einen trockenen Ausweichort zu finden.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

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