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ParkRheinland-Pfalz, Deutschland

Naturpark Vulkaneifel

In der Vulkaneifel könnt ihr Vulkanseen umrunden, von den Höhen ihre Kraterformen erkennen und ganz entspannt wild lebende Vögel beobachten.

Über diesen Ort

In der Vulkaneifel könnt ihr Vulkanseen umrunden, von den Höhen ihre Kraterformen erkennen und ganz entspannt wild lebende Vögel beobachten. Für euren ersten Familienausflug bietet sich Schalkenmehren mit seiner übersichtlichen Seerunde an. Oder ihr fahrt nach Ulmen zum Vogelbeobachtungsweg am Jungferweiher und zum schmalen Maar-Stollen.

Der Naturpark umfasst eine Landschaft aus Dörfern, Feldern, Wäldern und vulkanischen Formen in der westlichen Eifel. Die Region ist zugleich UNESCO Global Geopark. Wählt für den Tag einen Ausgangsort und nehmt euch dort Zeit. Ulmen und die Dauner Maare eignen sich für getrennte Ausflüge; sie liegen nicht an einem gemeinsamen kurzen Spazierweg.

Schaut in Schalkenmehren auch über das Wasser hinaus. Der See liegt im westlichen Teil eines Doppelmaares, während sich im östlichen Becken Feuchtgebietsvegetation entwickelt hat. Offenes Wasser, Binsen und bewaldete Hänge lassen sich auch mit Kindern gut vergleichen. Die höher gelegene Weinfelder Kapelle und der Dronketurm gehören zu den Zielen der längeren, hügeligeren Wanderungen.

Bei Ulmen sieht die Landschaft anders aus. Der Jungferweiher ist ein flaches Feuchtgebiet in einer viel älteren vulkanischen Mulde, die 1942 wieder geflutet wurde. Vögel finden auf dem Wasser, in den feuchten Wiesen und an geschützten Ufern Lebensraum. Setzt euch zum Einstieg ruhig an die öffentliche Beobachtungsstation am Westufer. Ein paar Minuten mit dem Fernglas bringen oft mehr, als jeden weit entfernten Vogel sofort bestimmen zu wollen. Bereit zum Snappen und Lernen? Lade die Snappit-App herunter, um jede Naturart hier zu bestimmen.

Der Naturpark wurde 2010 eingeweiht; 2015 folgte die Anerkennung als UNESCO Global Geopark. Seine typischen Maare entstanden, als aufsteigendes Magma unterirdisch auf Wasser traf und Explosionen Krater öffneten. In Ulmen kommt eine von Menschen geprägte Geschichte hinzu: Der mittelalterliche Stollen sollte Wasser zu Mühlen leiten. Er führt noch heute Wasser zwischen den beiden Becken und ist seit 2023 für Besucher zugänglich.

Was ihr hier machen könnt

Der Rundweg Schalkenmehrener Maar ist eine 3 km lange Runde mit 22 Höhenmetern im Aufstieg. Start und Ziel liegen an der Maarstraße 2 in Schalkenmehren. Der Asphaltbelag ist für einen Familienausflug praktisch; ein etwa 300 m langer Abschnitt hat allerdings mehr als 6 % Neigung. Macht an der langen Bank am See Pause und vergleicht die offene Wasserfläche mit dem bewachsenen Becken. Fußwege von Parkplätzen außerhalb des genannten Starts kommen hinzu.

Am Jungferweiher startet ihr am Wanderparkplatz gegenüber dem Campingplatz in der Straße Am Jungferweiher. Plant mit der in den Zugangsinformationen beschriebenen 3,2-km-Runde ab Parkplatz, statt euch nur auf die kürzere Angabe von 2,7 km im Tourensteckbrief zu verlassen. Beobachtet Vögel von der Station aus und probiert unterwegs die Geschichten hinter den QR-Codes. Der Stollen ist ein gesonderter, freiwilliger Abstecher: Vom Abzweig am Seeweg sind es 40 m bis zum Eingang und 126 m durch den Stollen. Wenn ihr beides vollständig hin und zurück geht, kommen etwa 330 m dazu.

Für wandererfahrene Kinder bietet die HeimatSpur MaareGlück normalerweise eine 11,4-km-Runde mit 327 Höhenmetern im Aufstieg ab Maarstraße 2. Sie verbindet die drei Dauner Maare. Hebt euch die vollständige Wanderung für einen Tag auf, an dem die Forstsperrungen beim Gemündener Maar aufgehoben sind oder die Tourist-Information eine offizielle Umleitung bestätigt hat. Sucht euch keinen eigenen Weg um Absperrungen herum.

Saisonale Infos

Seit dem 12. Oktober 2026 bestehen Forstsperrungen auf dem Lieserpfad vom Gemündener Maar Richtung Weiersbach sowie auf Eifelsteig-Abschnitten bei der Altburg. Prüft vor der längeren Wanderung die Wege-Info des GesundLandes. Wegen eines aktuellen Algenbefalls am Ulmener Maar solltet ihr Wasserkontakt vermeiden und auch Hunde nicht daraus trinken lassen. Dieser Hinweis bedeutet keine Sperrung des Stollens. Dessen Tore sind normalerweise April–Oktober von 06:00–22:00 Uhr und November–März von 08:00–18:00 Uhr geöffnet. Die reguläre Saison 2026 des Vulkanmuseums Daun endet am 31. Oktober. Klärt die Winterregelung, bevor ihr es fest einplant.

Barrierefreiheit

Die asphaltierte Schalkenmehrener Runde hat einen längeren Abschnitt mit mehr als 6 % Neigung. Der Jungferweiher-Rundweg ist stufenlos und hat eine wassergebundene Decke. Die veröffentlichten Messwerte nennen beim Klärwerk jedoch 10 % Längsneigung auf 15 m und bis zu 15 % Querneigung. Fragt die Tourist-Information Ulmen nach den aktuellen Bedingungen und möglichem Unterstützungsbedarf. Die ersten 23 m des Stollens sind von der Jungferweiher-Seite aus großzügig ausgebaut; weiter innen wird er stellenweise nur etwa 70 cm breit. Der Weg hinter dem Ausgang am Ulmener Maar ist keine barrierefreie Fortsetzung. MaareGlück führt über Hügel und unebene Pfade und wird hier nicht als Rollstuhl- oder Kinderwagenroute empfohlen.

Nicht verpassen

1

Vulkansee und Feuchtgebiet auf der 3-km-Runde in Schalkenmehren

2

Wild lebende Vögel von der öffentlichen Beobachtungsstation am Jungferweiher

3

Freiliegende Gesteinsschichten im Ulmener Maar-Stollen

4

Kratermodelle und echte Vulkangesteine im Museum in Daun

Zwei schematische Beckenschnitte vergleichen offenes Seewasser mit einem von Feuchtvegetation gefüllten Becken.

Zwei Lebensräume im Schalkenmehrener Doppelmaar: westlicher Maarsee und östliches, bewachsenes Becken. KI-Schema, keine maßstäbliche Geländeansicht.

Illustration: OpenAI image generation; factual source: Natur- und Geopark Vulkaneifel GmbH

Spaziergänge und Routen

Rundweg Schalkenmehrener Maar

Eine kurze Seerunde mit Zeit für den Blick über das Doppelmaar und eine Pause an der 65 m langen Bank. Die längere Wanderung über die Kraterhügel ist eine eigene Tour.

Der befestigte Belag ist mit Rädern hilfreich, an der Steigung kann jedoch Unterstützung nötig sein. Die genannten Toiletten gehören zum Naturfreibad. Klärt außerhalb der Badesaison, ob sie zugänglich sind.

Rundweg Schalkenmehrener Maar

Jungferweiher-Runde ab Wanderparkplatz

Ein Feuchtgebietsspaziergang mit öffentlicher Vogelbeobachtungsstation und Geschichten fürs Handy. Lasst euch Zeit zum Schauen und richtet euer Tempo nach den Beobachtungspausen.

Lasst euch von der Tourist-Information bei der Wahl der passenden Gehrichtung und Strecke beraten. Um den Abschnitt am Klärwerk zu vermeiden, nennt der Bericht den Hin- und Rückweg vom Parkplatz zum Stollen mit etwas über 2 km. Dafür müsst ihr den engen Stollen nicht durchqueren.

Jungferweiher-Runde ab Wanderparkplatz

HeimatSpur MaareGlück

Diese längere Wanderung durch die Kraterlandschaft verbindet das Schalkenmehrener, Weinfelder und Gemündener Maar mit dem Maarkreuz, der Weinfelder Kapelle und dem Bereich um den Dronketurm.

Für alle, die eine längere, hügelige Wanderung gut bewältigen. Der Asphaltbelag der kurzen Seerunde gilt nicht für diesen größeren Rundweg.

HeimatSpur MaareGlück

Ein halber Tag am See

Wählt die 3-km-Runde in Schalkenmehren, macht an der Bank eure Snackpause und lasst Zeit für eine Einkehr im Dorf. Das ist der unkomplizierte kurze Ausflug. Wenn ihr in der Badesaison noch ins Naturfreibad möchtet, prüft dessen Öffnung und Eintritt gesondert.

Vögel und ein kleines Abenteuer unter Tage

Nehmt euch den Vormittag für den Jungferweiher. Bringt ein Fernglas zur Beobachtungsstation mit, probiert einige QR-Geschichten aus und erkundet nur so viel vom Stollen, wie zu eurer Gruppe passt. Plant als redaktionelle Schätzung 2–3 Stunden ein, gern mehr, wenn es bei den Vögeln viel zu sehen gibt.

Ein längerer Tag nach der Wiederöffnung

Sobald die Forstsperrungen geklärt sind, könnt ihr MaareGlück zum Hauptziel des Tages machen. Nehmt ein Picknick mit. Die redaktionell geschätzten 4–5 Stunden für Familien lassen Zeit für Aussichten und Pausen. Ob danach noch ein Museumsbesuch passt, hängt von eurer Ankunftszeit und den Öffnungszeiten ab.

Aktivitäten

Kraterformen vergleichen

Zeichnet vom Schalkenmehrener Weg aus eine einfache Schüsselform und markiert den offenen See und das mit Pflanzen gefüllte Becken. Welcher Teil sieht auch ohne offene Wasserfläche feucht aus? Lasst Steine und Pflanzen liegen beziehungsweise stehen. Fotos sind die besseren Erinnerungsstücke.

Drei Arten, das Wasser zu nutzen

Versucht am Jungferweiher, einen schwimmenden, einen ruhenden und einen fliegenden Vogel festzuhalten. Kinder können zuerst die Formen zeichnen und sich später um die Namen kümmern. Als kleine Familienidee bietet sich eine ruhige Beobachtungspause von fünf Minuten an. Vergleicht anschließend, was jedem aufgefallen ist.

Im Stollen in die Vergangenheit schauen

Achtet im geöffneten Besuchergang darauf, wie sich die freiliegenden Schichten an den Wänden verändern. Der Stollen wurde zur Wasserführung gebaut; seine technische Geschichte ist deshalb ebenso interessant wie das Gestein. Kehrt vor der Engstelle um, wenn sich jemand unwohl fühlt.

Wie entsteht ein Maar?

Vergleicht im Eifel-Vulkanmuseum, Leopoldstraße 9 in Daun, die dreidimensionalen Landschaftsmodelle mit den Seen, die ihr draußen gesehen habt. Originale Vulkangesteine und Mineralien machen das Thema anschaulich. Plant als redaktionelle Schätzung 1–1,5 Stunden ein. In der regulären Saison ist Dienstag–Sonntag geöffnet; für geführte Winterbesuche müsst ihr vorher einen Termin vereinbaren.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Sucht von der Beobachtungsstation aus an offenen, nassen Uferstellen nach einem geduckten, braun gestreiften Vogel mit sehr langem, geradem Schnabel. Bekassinen sind in der Vegetation hervorragend getarnt. Lasst einen verborgenen Vogel verborgen bleiben. Wer ins Feuchtgebiet hineingeht, stört genau den Lebensraum, den er beobachten möchte.

Schaut an niedrigen Sitzwarten und grasigen Rändern nach einem kleinen, braun gestrichelten Vogel. Beim Singflug kann er aufsteigen und wieder hinabgleiten; Pieper sind allerdings nicht leicht zu unterscheiden. Bleibt auf dem Weg und nutzt ein Foto oder Bestimmungsbuch, statt näher an die Vegetation heranzugehen.

Achtet zwischen den Enten im flachen Wasser auf besonders kleine Tiere. Ein Männchen im Prachtkleid hat einen kastanienbraunen Kopf mit grüner Zeichnung, Weibchen sind braun gemustert. Während des Frühjahrs- und Herbstzugs lohnt sich das Ausschauhalten besonders, ohne dass immer ein Trupp anwesend sein muss.

Lauscht auf weit tragende, trompetende Rufe und schaut sowohl zum Himmel als auch über entfernte Felder. Kraniche können vorbeiziehen, ohne zu landen. Wenn Vögel rasten, beobachtet sie vom vorhandenen Weg oder von der Station aus. Lasst ihnen die Ruhe, die sie für ihre Weiterreise brauchen.

Einen Fischadler über dem Wasser zu entdecken, ist ein Glücksfall. Achtet auf lange Flügel, eine helle Unterseite und den dunklen Augenstreif. Er kann im Flug rütteln, bevor er nach einem Fisch ins Wasser stößt. Genießt die Begegnung von eurem Standort aus; ein Nest vor Ort ist damit nicht gemeint.

Haltet nach einem großen dunklen Wasservogel mit langem Hals Ausschau. Manchmal sitzt er mit beiden Flügeln ausgebreitet da. Diese Haltung ist ein hilfreiches Erkennungsmerkmal. Fotografiert vom öffentlichen Beobachtungsplatz aus und lasst ruhenden Vögeln genügend Abstand.

Flaches Feuchtgebiet und Kratersee

Das flache Wasser und die feuchten Ränder des Jungferweihers bieten Vögeln Plätze zum Fressen und Ruhen. In Schalkenmehren fällt dagegen der Unterschied zwischen offenem See und Flachmoor auf. Beide Lebensräume lassen sich von öffentlichen Wegen aus beobachten, ohne auf der Suche nach Tieren in die Vegetation zu gehen.

Geschichten und Entdeckungen

Ein See kehrt zurück

Der Jungferweiher liegt in einem alten Maar, das bereits verlandet war. Durch die erneute Flutung 1942 entstand die heutige flache Wasserfläche. Das vulkanische Becken und der jetzige Weiher sind also sehr unterschiedlich alt.

Zwei Becken entwickeln sich verschieden

Das westliche Becken in Schalkenmehren enthält einen See, das östliche trägt Flachmoorvegetation mit Seggen und feuchten Wiesen. Ein Maar kann in der Landschaft noch gut zu erkennen sein, wenn seine offene Wasserfläche längst verschwunden ist.

Ein Wasserweg unter euren Füßen

Der Ulmener Stollen versorgte einst Mühlen und führt noch heute Wasser zwischen den Becken. Seit seiner Öffnung 2023 können Besucher Gesteinsschichten aus der Nähe betrachten, die gewöhnlichen Ausflüglern über Jahrhunderte verborgen blieben.

Die passende Jahreszeit

Ideen für den Herbst

Bei einem Herbstbesuch in Ulmen könnt ihr Zugvögel beobachten und den Stollen erkunden. Ab November gelten für dessen Tore die kürzeren Winteröffnungszeiten. Prüft im Raum Daun vor einer langen Wanderung die Forsthinweise und denkt an das Saisonende des Museums am 31. Oktober 2026. Verlasst euch bei einer zu lang geratenen Winterwanderung nicht darauf, dass das Museum anschließend noch offen ist.

Anreise und praktische Tipps

Pausen rund um die Orte planen

In Schalkenmehren gibt es Einkehrmöglichkeiten am Weg. Nehmt für die Höhen trotzdem Wasser und Snacks mit. Am Jungferweiher ist der Wanderparkplatz als kostenlos angegeben; dort gibt es zwei ausgewiesene Behindertenparkplätze und am Campingplatz eine Toilette mit Euroschlüssel. Klärt den Toilettenzugang vorher, wenn euer Besuch davon abhängt. Der Museumseintritt kommt gesondert zum Spaziergang im Freien hinzu.

Zu den angegebenen Starts anreisen

Für Schalkenmehren nennt der Tourenanbieter Bus 560 von Daun Richtung Bad Bertrich. Für Ulmen nennt er Bus 700 auf der Strecke Gerolstein–Daun–Ulmen–Cochem. Prüft im VRT- oder VRM-Fahrplan euren Reisetag, die genaue Haltestelle, die letzte Rückfahrt und den abschließenden Fußweg. Zuwege von Bushaltestellen sind in den Rundweglängen nicht enthalten.

Genauer hinsehen als nur aufs Kennzeichen

Die verlinkte Prüfung für den Jungferweiher galt bis September 2026. Fragt vor der Anreise bei der Tourist-Information Ulmen nach aktuellen Hinweisen. Die Messwerte beschreiben hilfreiche Wegbeläge und Sitzplätze, aber auch deutliche örtliche Neigungen. Der Zuweg zum Stollen selbst erreicht auf 20 m eine Neigung von 7 %. Mit Rollstuhl oder Kinderwagen könnt ihr den großzügigen Eingangsbereich erkunden, ohne euch auf die 70 cm schmalen Stellen einzulassen. Das Museum in Daun hat einen Rampenzugang und innen keine Stufen. Besondere Anforderungen an Türbreiten oder Toiletten solltet ihr direkt erfragen.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

6

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Den richtigen Start wählen

Für die Seerunde steuert ihr Maarstraße 2 in Schalkenmehren an. Für den Jungferweiher nutzt ihr den Wanderparkplatz gegenüber dem Campingplatz in der Straße Am Jungferweiher in Ulmen.

Rückfahrt prüfen

Die Tourenanbieter nennen Bus 560 für Schalkenmehren und Bus 700 zwischen Gerolstein, Daun, Ulmen und Cochem. Prüft die aktuelle Verbindung und den Fußweg ab eurer tatsächlichen Haltestelle.

Eigenes Trinkwasser mitnehmen

Für mehrere Mineralquellen der Region gelten derzeit Hinweise, das Wasser nicht zu trinken. Eine sprudelnde Quelle ist noch kein Zeichen für Trinkwasserqualität.

Vögel in Ruhe beobachten

Bleibt auf dem öffentlichen Weg und an der Beobachtungsstation, lasst feuchte Uferbereiche ungestört und führt Hunde nah bei euch an der Leine. Ein Fernglas hilft mehr, als näher heranzugehen.

An den Untergrund denken

Für die Kraterhügel eignen sich Schuhe mit griffiger Sohle. Regen und Laub können geneigte Wege rutschig machen. Nehmt für offene Aussichtspunkte eine zusätzliche Kleidungsschicht mit.

Toilettenzugang klären

Die barrierefreie Toilette am Campingplatz Jungferweiher wird laut Beschreibung mit einem Euroschlüssel geöffnet. Prüft die Verfügbarkeit und bringt euren Schlüssel mit, falls ihr einen nutzt.

Das Handy aufladen

Die QR-Code-Geschichten in Ulmen machen den Spaziergang spielerischer. Einige Beiträge am Jungferweiher gibt es auch in Leichter Sprache und Gebärdensprache.

Häufig gestellte Fragen

Der Naturpark umfasst eine bewohnte Region mit vielen Ausgangspunkten. Wählt einen konkreten Parkplatz oder Wanderstart. Der Ulmener Maar-Stollen ist während seiner Toröffnungszeiten kostenlos zugänglich; das Museum in Daun kostet Eintritt.
Vom Untergrund her ist die asphaltierte Schalkenmehrener Runde hier die einfachste Wahl, sofern ihr die Neigung bewältigen könnt. Der Jungferweiher-Weg ist befestigt und stufenlos, hat aber örtlich deutliche Längs- und Querneigungen. Eine kurze Strecke passt deshalb noch lange nicht zu jedem Rollstuhl oder Buggy.
Im Jungferweiher und im Weinfelder Maar ist Schwimmen verboten. Schalkenmehren hat ein ausgewiesenes Naturfreibad mit eigener Saison und eigenen Regeln. Am Ulmener Maar solltet ihr Wasserkontakt vermeiden, solange die Algenwarnung gilt. Nicht jedes Seeufer ist ein Badezugang.
Nein. Es sind wild lebende Vögel, deren Vorkommen am Jungferweiher belegt ist; einige kommen auf dem Zug vorbei. Die scheue Bekassine kann verborgen bleiben, und ein Fischadler ist ein Glücksfall. Die Tipps beziehen sich weder auf Gehegetiere noch garantieren sie Sichtungen.
Im Eifel-Vulkanmuseum, Leopoldstraße 9 in Daun, findet ihr Landschaftsmodelle, Gesteine und Erklärungen zu Vulkanausbrüchen. Prüft vorher die saisonalen Öffnungszeiten. Der Stollen ist nur ein kurzer Abschnitt eines ansonsten überwiegend im Freien stattfindenden Ulmen-Besuchs.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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