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ParkSachsen, Deutschland

Naturpark Zittauer Gebirge

Kommt wegen der Steintiere und entdeckt dabei, wie Vulkane, Steinbrecher und die Tierwelt der Wälder das Zittauer Gebirge geprägt haben.

Über diesen Ort

Kommt wegen der Steintiere und entdeckt dabei, wie Vulkane, Steinbrecher und die Tierwelt der Wälder das Zittauer Gebirge geprägt haben. Rund um Jonsdorf wird eine Wanderung schnell zur Suche nach einem Nashorn oder Löwen aus Stein. In Waltersdorf lernen Kinder dieselbe Landschaft im Naturparkhaus über Geräusche, Gerüche und Geschichten kennen. Wählt einen dieser Orte als Ausgangspunkt, statt den ganzen Naturpark an einem Tag erkunden zu wollen.

Der rund 133 Quadratkilometer große Naturpark liegt im Südosten Sachsens an der tschechischen Grenze. Bewaldete Berge erheben sich hinter Dörfern mit traditionellen Umgebindehäusern. Unten im Vorland bietet der Olbersdorfer See eine offene Landschaft mit weniger Steigungen. Die 793 m hohe Lausche ist ein Vulkangipfel mit altem Buchenwald; die Felsen um Jonsdorf zeigen dagegen Sandsteingassen und verwitterte Säulen. Beide Gebiete stehen als Naturschutzgebiete innerhalb des größeren, auch besiedelten Naturparks unter Schutz.

In den Jonsdorfer Mühlsteinbrüchen lässt sich die Geologie gut nachvollziehen. Magma drang in älteren Sandstein ein, erhitzte und verfestigte das umgebende Gestein. So wurde es für die Herstellung von Mühlsteinen brauchbar. Besonders auffällig sind die Große und die Kleine Orgel: Ihre Säulen bestehen aus Sandstein, obwohl man solche Formen eher von erkaltetem Vulkangestein kennt. Lasst die Kinder die aufrechten Säulen mit den rundlichen Tiergestalten vergleichen und sucht anschließend nach Spuren der früheren Steinbrucharbeit.

Für Naturbeobachtungen lohnt es sich, langsam unterwegs zu sein. Haltet an einer öffentlichen Bachquerung nach einer Wasseramsel Ausschau, beobachtet über offenem Gelände den Himmel auf der Suche nach einem Rotmilan und schaut euch die Pflanzen am Weg an. Die Arten kommen im Naturpark vor, müssen euch auf den beiden unten beschriebenen Runden aber nicht begegnen. Seltene Blumen und felsbrütende Vögel sind gute Gründe, auf den Wegen zu bleiben und gesperrte Bereiche in Ruhe zu lassen. Vergiss nicht, die Snappit-Naturführer-App mitzunehmen, um einheimische Arten zu scannen.

Von 1580 bis 1918 wurden in Jonsdorf Mühlsteine aus Sandstein hergestellt, den vulkanische Hitze verändert hatte. Die fertigen Steine gelangten bis nach England und Russland. Oybin erzählt eine ältere Geschichte: Karl IV. ließ auf dem Felsen ein Kaiserhaus errichten und stiftete ein Cölestinerkloster. Die späteren Ruinen zogen Maler der Romantik an. Der Olbersdorfer See steht für einen jüngeren Wandel: Aus einem Braunkohletagebau entstand eine Erholungslandschaft, die eng mit der Sächsischen Landesgartenschau von 1999 verbunden ist. Gemeinsam erzählen diese Orte davon, wie Menschen sehr unterschiedliche Böden und Gesteine genutzt haben.

Was ihr hier machen könnt

Für eine erste Felsenwanderung bietet sich die Steinzoo-Runde durch die Jonsdorfer Mühlsteinbrüche an: 4,71 km vom Parkplatz am Gebirgsbad zurück zum selben Parkplatz, mit etwa 119 Höhenmetern im Aufstieg. Unterwegs erwarten euch schmale Pfade, Steinstufen, die Steinbruchschmiede und Tiergestalten aus Fels. Plant mit Kindern 2,5–3,5 Stunden ein. Das verschlossene Schaubergwerk Schwarzes Loch könnt ihr nur bei einer Führung betreten. Zusätzliche Aussichtspunkte und der Weg vom Bahnhof Jonsdorf verlängern die Strecke.

Weniger Steigung hat die 4,76 km lange Runde um den Olbersdorfer See, die am Parkplatz der Freizeit-OASE beginnt und wieder dort endet. Auf der Strecke sind auch Radfahrende unterwegs; insgesamt kommen etwa 20 Höhenmeter im Aufstieg zusammen. Rechnet zu Fuß mit 1,5–2,5 Stunden und nehmt euch Zeit für die Tafeln zur Bergbaugeschichte und den Blick auf die Berge.

Für einen kürzeren Ausflug verbindet ihr die Naturausstellung in Waltersdorf mit einer Spielpause im nahen Naturparkgarten. Auch Burg und Kloster Oybin sind ein gutes Halbtagesziel: Die mittelalterlichen Ruinen liegen oberhalb des Ortes und kosten gesonderten Eintritt. Erkundigt euch vorab beim Betreiber nach dem Aufstieg und den Zugangsmöglichkeiten.

Saisonale Infos

Wichtig für den Herbst 2026: Vom 2. bis 27. November verkehren auf der Zittauer Schmalspurbahn wegen Bauarbeiten planmäßig keine Züge. Prüft vor der Anreise die Angaben des Betreibers. Die Öffnungszeiten der Ausstellung und anderer Ausflugsziele ändern sich je nach Saison. Wegen Forstarbeiten oder zum Schutz brütender Vögel können einzelne Wege oder Kletterfelsen vorübergehend gesperrt sein; beachtet die Hinweise vor Ort.

Barrierefreiheit

Die Jonsdorfer Steinbruchrunde eignet sich wegen schmaler Pfade und Steinstufen nicht für einen üblichen Kinderwagen oder Rollstuhl. Die Seerunde hat deutlich weniger Steigung; daraus allein lässt sich aber keine durchgehend barrierefreie Wegbeschaffenheit ableiten. Für einen besser planbaren barrierefreien Besuch bietet das Naturparkhaus eine zugängliche Ausstellung, ausgewiesene Parkplätze und Rollstuhl-WCs. Prüft die ausführlichen Zugangsinformationen für euren Bedarf. Die Bahn bittet Fahrgäste im Rollstuhl um Anmeldung mindestens einen Tag vorher. Die historischen Reichsbahnzüge und Sachsenzüge führen keinen Rollstuhlwagen.

Nicht verpassen

1

Entdeckt ein Nashorn, einen Löwen und weitere Tiergestalten in Jonsdorfs Sandsteinfelsen.

2

Schaut euch die ungewöhnlichen Sandsteinsäulen der Großen und Kleinen Orgel sowie Spuren der Mühlsteinherstellung an.

3

Probiert die Hör- und Riechstationen im Naturparkhaus aus und geht anschließend in den Naturparkgarten.

4

Verbindet eine Dampfbahnfahrt mit den Burg- und Klosterruinen über Oybin.

Drei Illustrationen zeigen einen magmatischen Gang im Sandstein, eine Gruppe sandfarbener Säulen und einen runden Mühlstein mit Loch.

Magma und Fluide verfestigten Jonsdorfs Sandstein. Die Nähe zu magmatischen Gängen erklärt auch die ungewöhnlichen Sandsteinsäulen; das harte Gestein wurde zu Mühlsteinen verarbeitet. Die KI-Illustration zeigt die Zusammenhänge schematisch, keine bestimmten Felsformationen.

Illustration: OpenAI image generation; editorial composition: Snappit

Spaziergänge und Routen

Jonsdorfer Steinzoo- und Mühlsteinbruchrunde

Eine Felsensuche mit Industriegeschichte. Mit der Steinzoo-Broschüre könnt ihr den Formen ihre Namen zuordnen. Haltet an der Steinbruchschmiede inne und stellt euch vor, welche Werkzeuge man brauchte, um einen Mühlstein herauszuarbeiten.

Keine Route für Rollstühle oder übliche Kinderwagen. Die kurze Gesamtstrecke ändert nichts an den Treppen und schmalen Passagen.

Jonsdorfer Steinzoo- und Mühlsteinbruchrunde

Runde um den Olbersdorfer See zu Fuß

Ein ruhigerer Landschaftswechsel mit einer großen Wasserfläche vor den Bergen. Lest die Tafeln zum ehemaligen Braunkohletagebau und vergleicht die Erholungsbereiche mit den ruhigeren Uferabschnitten.

Weniger Steigung als auf der Steinbruchrunde, aber hier nicht als geprüfte barrierefreie Rollstuhlstrecke ausgewiesen. Fragt bei der örtlichen Tourist-Information nach einem Abschnitt, der zu eurem Rollstuhl oder Kinderwagen und eurem Unterstützungsbedarf passt.

Runde um den Olbersdorfer See zu Fuß

Ein kurzer Ausflug zum Entdecken und Spielen

Beginnt in der Waltersdorfer Ausstellung und entscheidet je nach Wetter, wie lange ihr im Garten bleibt. Dieser Plan lässt sich gut verkürzen, ohne dass ihr unterwegs eine längere Wanderung abbrechen müsst.

2–3 Stunden, redaktioneller Planungswert

Ein halber Tag für Felsen

Geht die vollständige Jonsdorfer Steinzoo-Runde und macht Pausen bei den Felsgestalten und Steinbruchspuren. Anschließend könnt ihr im Ort einkehren. Für eine Führung im Schaubergwerk oder eine Bahnverbindung braucht ihr zusätzlich Zeit.

Etwa 4–5 Stunden, redaktioneller Planungswert

Eine entspannte Seerunde

Folgt der vollständigen Seerunde und haltet an den Tafeln zur Bergbaugeschichte an. Nehmt euch vor der Rückkehr zum selben Parkplatz Zeit zum Sitzen und vergleicht die bewaldete Bergsilhouette mit der offenen Wasserfläche.

Etwa 2–3 Stunden, redaktioneller Planungswert

Aktivitäten

Macht eure eigene Liste von Steintieren

Lasst jedes Kind einer Form einen Namen geben, bevor ihr auf der Steinzoo-Karte nachschaut. Unterschiedliche Antworten gehören zum Spaß dazu. Zeichnet den Umriss vom Weg aus, statt auf die Felsformation zu klettern.

Mit Ohren, Nase und Händen entdecken

Probiert die Hör- und Riechstationen im Naturparkhaus aus und vergleicht die gezeigten Lebensräume mit euren Beobachtungen draußen. Bei gutem Wetter kommen im nahen Garten ein Barfußweg, ein steinerner Würfeltisch und ein Bachlauf hinzu, der in einen Matschspielplatz mündet.

Gebt dem Ausflug ein Bahnkapitel

Fahrt für einen Bummel durch den Ort und einen Besuch der Burgruinen nach Oybin oder für eine Wanderung nach Jonsdorf. Prüft, ob ihr bei eurer gewählten Verbindung in Bertsdorf umsteigen müsst, und plant nach dem Besuch genügend Zeit für den Weg zum Bahnhof ein.

Naturparkhaus, Waltersdorf

Macht die Mitmachausstellung zum Hauptziel, wenn eine Felsenwanderung unangenehm oder unsicher wäre. Drinnen geht es um die Natur und das Leben der Menschen vor Ort. Den Garten könnt ihr bei passendem Wetter ergänzen; für die Ausstellung fällt gesonderter Eintritt an.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut neben Waldwegen bodennah nach Heidelbeersträuchern. Pflanzen halten beim Fotografieren geduldiger still als die scheuen Tiere des Naturparks. Nehmt neben möglichen Früchten auch die Blätter ins Bild und lasst die Pflanzen unversehrt.

Die Besenheide bietet ein niedrig wachsendes Motiv zwischen Fels und Wald. Wenn ihr sie an einem offenen öffentlichen Weg findet, fotografiert die ganze Pflanze und ihre kleinen Blüten. Reißt keinen Zweig ab, um ihn genauer anzusehen.

Diese besondere Waldblume lohnt einen Blick, wenn sie zufällig vom Weg aus zu sehen ist. Ihre zurückgerollten Blütenblätter bleiben im Gedächtnis. Geht nicht ins Unterholz, um nach ihr zu suchen, und freut euch über einen Fund, ohne die ganze Wanderung darauf auszurichten.

Haltet an öffentlichen Bachquerungen kurz inne und sucht auf herausragenden Steinen nach einem dunklen Vogel mit weißer Brust. Vielleicht seht ihr eine Wasseramsel knicksen oder unter Wasser verschwinden. Bleibt auf Abstand und sucht nicht unter Brücken nach Nestern. Ihr Vorkommen im Naturpark bedeutet nicht, dass jeder Bach besiedelt ist.

Schaut nach oben, wenn euer Weg ins offene Gelände führt. Ein tief gegabelter Schwanz ist ein hilfreiches Merkmal des Rotmilans, das ihr am besten mit dem Fernglas prüft. Beobachtet seinen Flug von eurem Standort aus. Wer ihm in Richtung der Bäume folgt, kann seinem Brutplatz zu nahe kommen.

Ein vorbeifliegender Wanderfalke ist an einem offenen Aussichtspunkt eine gelegentliche Zugabe. Beobachtet den Luftraum vom öffentlichen Weg aus, statt Felsbänder nach Vögeln abzusuchen. Felssperrungen schützen brütende Tiere und gehen jedem Foto vor.

Gönnt sonnigen Blüten an Waldrändern im Sommer ein paar ruhige Minuten. Dieser große orange-schwarze Schmetterling lässt sich leichter fotografieren, wenn er sich setzt. Lasst ihn von selbst näher kommen und folgt ihm nicht in die Vegetation. Sein Vorkommen ist für den Naturpark insgesamt belegt.

Wilde Feuersalamander sind schwer zu entdecken und vor allem nachts oder bei feuchtem Wetter aktiv. Wenn einer euren Weg kreuzt, bleibt stehen, fasst ihn nicht an und lasst ihn vorbeiziehen. Im Naturparkhaus gibt es außerdem ein Terrarium. Eine Beobachtung dort darf nicht als Begegnung mit einem wild lebenden Tier erfasst werden.

Sandsteinfelsen und Wald

Die Jonsdorfer Felsenstadt schützt eine Landschaft, deren zerklüftete und verwitterte Felsen schattige Nischen und offene Felswände bilden. Beobachtet von den angelegten Wegen aus und lasst Nistplätze auf Felsbändern in Ruhe.

Buchenwälder auf vulkanischem Gestein

Die alten Buchenwälder der Lausche wachsen auf Phonolith. Zu ihrer Waldflora gehört die Türkenbundlilie. Sie erinnert daran, dass die Vulkanberge und die Sandsteinfelsen unterschiedliche Lebensbedingungen bieten.

Bäche und ein See nach dem Bergbau

Kleine Fließgewässer bilden einen ganz anderen Lebensraum als der Olbersdorfer See, ein künstlicher See in einem ehemaligen Braunkohletagebau. Genießt die erschlossenen Uferbereiche und lasst ruhigere Ränder und Bachufer ungestört.

Wiesen und Ortsränder

Auch das offene Gelände zwischen Siedlungen und bewaldeten Bergen gehört zum Naturpark. Haltet dort nach fliegenden Vögeln Ausschau und fotografiert Blumen von öffentlichen Wegen aus.

Geschichten und Entdeckungen

Eine Orgel aus Sandstein

Die Große und die Kleine Orgel zeigen, dass sich auch in Sandstein neben eingedrungenem Magma durch Erhitzung säulenartige Formen bilden können. Allein wegen ihres Aussehens sollte man sie also nicht für Basalt halten.

Ein Garten nach der Fabrik

Der Waltersdorfer Naturparkgarten liegt auf einer Fläche, die nach dem Abriss einer ehemaligen Textilfabrik zurückgewonnen wurde. Wo früher produziert wurde, gibt es heute Platz für Pflanzen und Spielen im Freien.

Die passende Jahreszeit

In der warmen Jahreszeit könnt ihr Wege, Blumen und Spielen im Garten verbinden. Im Herbst solltet ihr die Wanderung an die kürzeren Tage anpassen und für offene Aussichtspunkte eine zusätzliche Kleidungsschicht mitnehmen. Nach starkem Regen, bei Frost oder Schnee ist ein Ausflug in tieferer Lage oder nach drinnen eine bessere Wahl als rutschige Felstreppen. Prüft immer den aktuellen Fahrplankalender.

Anreise und praktische Tipps

Fragt in der Tourist-Information im Waltersdorfer Naturparkhaus oder in Jonsdorf nach aktuellen örtlichen Hinweisen. Das Naturparkhaus hat außerdem eine Kaffeerösterei und barrierefreie Toiletten. Prüft die Öffnungszeiten eurer Ausflugsziele und plant Essens- und Toilettenpausen in den Orten ein, statt solche Angebote überall im Wald zu erwarten.

Zittau ist der wichtigste Ausgangspunkt für die Anreise. In Bertsdorf verzweigt sich die Schmalspurbahn nach Oybin und Jonsdorf; bei manchen Verbindungen müsst ihr umsteigen. Prüft für Hin- und Rückfahrt die aktuellen Bahn- und Regionalbusfahrpläne. Die beiden beschriebenen Rundstrecken beginnen an Parkplätzen, daher kommen Wege von Bahnhaltestellen hinzu. Vom 2. bis 27. November 2026 verkehren wegen Bauarbeiten planmäßig keine Schmalspurbahnzüge.

Das Naturparkhaus ist ein guter Ausgangspunkt für einen Besuch mit Rollstuhl. Prüft vor der Anreise die veröffentlichten Türbreiten und WC-Maße. Für Ausflüge draußen beschreibt das regionale Angebot Disway Trails einzeln geprüfte Strecken und ihre Schwierigkeiten. Die hier beschriebene Steinbruchrunde bleibt für die übliche Nutzung mit Rollstuhl oder Kinderwagen ungeeignet. Klärt den passenden Bahnwagen und benötigte Unterstützung mindestens einen Tag vorher.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Den Startpunkt richtig wählen

Die Steinbruchrunde beginnt am Parkplatz des Gebirgsbads, nicht am Bahnhof Jonsdorf. Plant bei der Bahnanreise den zusätzlichen Hin- und Rückweg ein.

Für Stufen packen

Schuhe mit griffiger Sohle und ein kleiner Rucksack sind in der Felsenlandschaft praktischer als ein Wagen. Haltet Kinder an Abbrüchen und Treppen nah bei euch.

Die Kinderkarte mitnehmen

Fragt vor der Felsensuche in einer Tourist-Information nach der Steinzoo-Familienbroschüre und der Kinderwanderkarte.

Zuerst die Rückfahrt planen

Prüft den richtigen Streckenast und Anschluss in Bertsdorf sowie die letzte Bahn- oder Busverbindung, bevor ihr die Länge eurer Wanderung festlegt.

Das Schaubergwerk einplanen

Schaut in Jonsdorfs aktuelles Wanderprogramm, wenn ihr das Schwarze Loch betreten möchtet. Den umgebenden Lehrpfad könnt ihr unabhängig davon besuchen.

Tieren und Pflanzen Raum lassen

Fotografiert vom Weg aus, lasst Blumen stehen und hebt keine Steine oder Holzstücke an, um Salamander zu finden. Beachtet Absperrungen zum Brutvogelschutz und wegen Forstarbeiten.

Einzelne Kosten einplanen

Für die Naturausstellung, die Oybiner Ruinen und die Bahn gelten jeweils eigene Eintrittspreise oder Fahrpreise. Beachtet Parkhinweise, statt mit einem gemeinsamen Naturparkticket zu rechnen.

Eine Idee für drinnen behalten

Das Naturparkhaus ist ein gutes Schlechtwetterziel. Prüft vorab den Öffnungstag, wenn ihr euren Ausflug darum herum planen möchtet.

Häufig gestellte Fragen

Wählt Jonsdorf für Felsformationen und Steinbruchgeschichte, Waltersdorf für die Mitmachausstellung und den Garten oder den Olbersdorfer See für eine Runde mit weniger Steigung. Das sind jeweils eigene Ausgangspunkte; einen gemeinsamen Eingang für den gesamten Naturpark gibt es nicht.
Die Tiere sind Formen im natürlichen Fels. Einen Löwen oder ein Nashorn zu finden, gehört zum Wanderspiel. Im Naturpark leben zwar Wildtiere, doch die benannten Steintiere zeigen keine Vorkommen dieser Tierarten an.
Nutzt Zittau als Ausgangspunkt und prüft aktuelle Busverbindungen oder die Schmalspurbahn nach Oybin und Jonsdorf. Rechnet den Weg von eurer Haltestelle zum eigentlichen Start des Ausflugs mit ein. Vom 2. bis 27. November 2026 hat die Bahn eine geplante Baupause.
Ihr könnt den öffentlichen markierten Wegen durch die Steinbruchlandschaft folgen. Das verschlossene Schaubergwerk Schwarzes Loch ist nur bei einer Führung zugänglich. Übersteigt keine Tore oder Zäune und umgeht keine vorübergehenden Absperrungen.
Besucht das Naturparkhaus in Waltersdorf mit seinen Mitmachstationen zu Lebensräumen, Gesteinen und regionalen Geschichten. Im Salamanderterrarium leben Tiere in Haltung; das ist etwas anderes als eine mögliche Begegnung mit wilden Salamandern draußen. Ergänzt den Gartenbesuch nur, wenn das Wetter passt.

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