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ZooSaarland, Deutschland

Neunkircher Zoo

Im Neunkircher Zoo könnt ihr euch Zeit zum Beobachten nehmen, besonders bei den Sumatra-Orang-Utans und den langschwänzigen Fossas aus Madagaskar.

Über diesen Ort

Im Neunkircher Zoo könnt ihr euch Zeit zum Beobachten nehmen, besonders bei den Sumatra-Orang-Utans und den langschwänzigen Fossas aus Madagaskar. Der Zoo liegt im Wald und zugleich nah an der Innenstadt. Zwischen Tierhäusern und Freigehegen gibt es immer wieder Anlaufstellen für eine Familienpause. Schaut euch zuerst das Tagesprogramm mit Fütterungen und Flugvorführungen an und überlegt dann, bei welchen Tieren ihr länger bleiben möchtet.

Der asiatische Schwerpunkt zieht sich durch mehrere Anlagen: Elefanten am Elefantentempel, Mantelpaviane auf dem Pavianfelsen, Schneeleoparden in ihrer Felsenschlucht und Rothunde im Rothundwald. In einem anderen Zoobereich teilen sich Giraffen und Zebras die afrikanische Savanne. Rund ums Affenhaus könnt ihr Orang-Utans, Fossas und eine ausgiebige Spielpause miteinander verbinden. Die Tiere leben hier in betreuten Zooanlagen. Beobachtet sie in Ruhe und kommt bei Bedarf später noch einmal vorbei, statt nach ihnen zu rufen. Mach mehr aus deinem Abenteuer: Lade die Snappit-App herunter, um einheimische Arten zu bestimmen.

Der Zoo eröffnete 1926 und feierte 2026 sein hundertjähriges Bestehen. Orang-Utans kamen 1971 nach Neunkirchen, 1976 folgte die erste Geburt. Bis heute ist ein Orang-Utan das Logotier des Zoos. Zu den jüngeren Veränderungen gehören die 2019 eröffnete Fossa-Anlage und die Brillenpinguin-Bucht, die im Juni 2024 auf dem ehemaligen Seehundgelände eröffnete.

Was ihr hier machen könnt

Wählt eine Runde mit Elefanten und Raubtieren oder nehmt euch vor allem den Bereich ums Affenhaus vor. Bei einem längeren Besuch könnt ihr beides über die Savanne verbinden. Beobachtet bei den Elefanten, wie der Rüssel tastet und Dinge aufnimmt. Am Pavianfelsen lohnt es sich, einem einzelnen Tier zu folgen, statt die ganze Gruppe gleichzeitig im Blick behalten zu wollen. Schaut euch auch die Kletterstämme der Fossas genau an, bevor ihr weitergeht. Der Spielplatz am Affenhaus wurde im September 2026 wiedereröffnet, mit einem hölzernen Orang-Utan und einer Schaukel im Schneeleoparden-Design. Lasst Zeit für die Brillenpinguine und, wenn das Wetter mitspielt, eine kommentierte Greifvogelvorführung. Folgt zwischen den Bereichen den Wegweisern im Zoo.

Saisonale Infos

Der Zoo ist täglich geöffnet, normalerweise von März bis Oktober von 08:30–18:00 Uhr und von November bis Februar von 09:00–17:00 Uhr. Die Kasse schließt eine Stunde früher. An Heiligabend und Silvester schließt der Zoo um 14:00 Uhr; letzter Einlass ist um 13:00 Uhr. Hitze, Regen oder Gewitter können das Falknereiprogramm verändern, und bei kaltem Wetter fällt die Giraffenfütterung aus. Prüft vor der Fahrt die aktuellen Öffnungszeiten und Hinweise.

Barrierefreiheit

Es gibt ausgewiesene Behindertenparkplätze, einen stufenlosen Eingangsbereich und eine barrierefreie Toilette. Wenn ihr mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen unterwegs seid, fragt den Zoo vorab nach passenden Wegen und Tierhauseingängen, auch nach Steigungen und Bodenbelägen. Entscheidet danach, wie viel ihr euch vornehmt. Plant lieber einige wichtige Gehege und Ruhepausen ein, statt auf eine vollständige Runde zu setzen. Die allgemeine Kontaktadresse lautet [email protected].

Nicht verpassen

1

Affenhaus und Fossas

Nehmt euch Zeit für die Sumatra-Orang-Utans und Madagaskars langschwänziges Raubtier

2

Asiatische Tierwelt

Verbindet Elefantentempel, Pavianfelsen, Schneeleopardenschlucht und Rothundwald

3

Pinguine und Falknerei

Plant eine Fütterung oder eine wetterabhängige Greifvogelvorführung ein

4

Im Familientempo

Rechnet mit etwa 3–4 Stunden und einer Pause am neu aufgebauten Affenhaus-Spielplatz

Spaziergänge und Routen

Ein kürzerer Besuch mit Zeit für Pausen

Wählt für etwa zwei Stunden entweder Elefanten, Paviane und Schneeleoparden oder das Affenhaus, die Fossas und den benachbarten Spielplatz. Wenn Zeit und Energie reichen, könnt ihr die Pinguine ergänzen. Wer sich auf benachbarte Anlagen konzentriert, hat mehr Zeit zum Beobachten und muss weniger eilen.

Ein entspannter halber Tag

Beginnt mit den Pinguinen und einer Flugvorführung, wenn es zum Programm passt. Weiter geht es zu den Elefanten und Raubtieranlagen, dann zur Savanne. Lasst den Besuch bei Orang-Utans und Fossas sowie mit Essen und Spielen am Affenhaus ausklingen. Kehrt die vorgeschlagene Reihenfolge um oder kürzt sie ab, wie es für euren Tag passt.

Aktivitäten

Drei Arten der Fortbewegung vergleichen

Sucht euch einen Elefanten, einen Orang-Utan und einen Pinguin aus. Beobachtet, wie sie ihren Körper einsetzen, und lasst dann jeden eine Bewegung zeichnen. Lebhafte Nachahmungen hebt ihr euch für den Spielplatz auf, mit Abstand zu den Tieren.

Eine Frage zu Madagaskar

Überlegt bei den Fossas, warum diese Tiere ein wenig wie Katzen aussehen, obwohl sie keine sind. Ihre Familie, die Eupleridae, ist auf Madagaskar heimisch. Mit den Informationen an den Sichtfenstern könnt ihr dieser Verbindung zur Insel nachgehen.

In Ruhe durchs Affenhaus

Macht ein kleines Beobachtungsspiel daraus, die Umrisse eines Reptils zu erkennen oder eine Bewegung der Orang-Utans zu verfolgen. Mit den Fanalokas ist auch hier Madagaskar vertreten. Nehmt euch eine Anlage nach der anderen vor und nutzt nachlassenden Regen für eine Pause im Freien.

Naturkundliche Illustration einer rotbraunen Fossa auf einem einzelnen Ast. Drei Textfelder lenken den Blick auf Schwanz, Körpergestalt und Tierfamilie.

Die Fossa sieht katzenähnlich aus, gehört aber zur Familie der madagassischen Raubtiere. Achtet beim Beobachten auf den langen Schwanz und die Körperform. KI-Illustration der Art, keine Aufnahme aus Neunkirchen.

Illustration: OpenAI image generation, 15 October 2026; labels and composition: Snappit editorial production

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Hier leben Sumatra-Orang-Utans. Achtet auf eine Hand oder einen Fuß, der sich an einer Klettermöglichkeit festhält, und verfolgt dann die nächste Bewegung. Lasst anderen Familien Platz zum Zuschauen, ohne euch an der Scheibe zu drängen.

Schaut sowohl auf die erhöhten Baumstämme als auch auf den Boden. Der lange Schwanz einer Fossa lässt sich zwischen den Kletterelementen manchmal gut erkennen. Madagaskars größtes einheimisches Raubtier gehört zu einer eigenen Raubtierfamilie der Insel.

Beginnt an der Außenanlage und folgt dann den Schildern zu den geöffneten Besucherbereichen im Haus. Beobachtet Rüssel und Füße einmal ganz genau, statt auf eine spektakuläre Pose zu warten.

Sucht die Felsflächen langsam mit den Augen ab, bevor ihr nur nach Bewegung schaut. Ein ruhendes Tier kann sich farblich gut in die Anlage einfügen. Bleibt an den öffentlichen Aussichtspunkten und kommt später wieder, wenn ihr zunächst nichts entdeckt.

Bleibt an der Waldanlage einen Moment stehen und lasst eure Augen sich an den Wechsel von Licht und Schatten gewöhnen. Schaut über den gesamten einsehbaren Bereich, statt nur dem nächsten Tier zu folgen. Ein ruhiger zweiter Besuch kann euch einen anderen Einblick geben.

Hier seht ihr Mantelpaviane. Sucht euch ein Tier auf dem Felsen aus und beobachtet ein paar Minuten lang, was es tut: ruhen, sich bewegen oder mit anderen umgehen. Haltet Finger und Essen vom Gehege fern.

Beobachtet den Landbereich genauso aufmerksam wie das Becken. Hinter dem Wasser gehört eine größere Landfläche zur Anlage. Auch eine dort ruhende Gruppe ist also Teil des Besuchs. Für einen zweiten Blick bietet sich eine Fütterung durch das Tierpflegeteam an.

Haltet bei der Giraffenanlage nach den Zebras Ausschau. Sucht euch ein Tier aus und verfolgt, wo seine Streifen die Richtung wechseln. Vergleicht es mit einem zweiten, wenn beide zu sehen sind. Nutzt den Zoom eurer Kamera, ohne über Absperrungen zu greifen.

Schaut euch die Anlage erst in Ruhe an, bevor ihr euch für ein Fotomotiv entscheidet. Beobachtet ein sichtbares Tier und achtet darauf, wie sich seine Körperhaltung verändert. Erkundigt euch an Sonn- und Feiertagen nach der angekündigten Schaufütterung am späten Nachmittag.

Alle hier vorgestellten Tiere werden im Zoo gehalten. Manche sind zeitweise nicht zu sehen. Wenn ein Gehege leer wirkt, schaut lieber später noch einmal vorbei, statt die Aufmerksamkeit eines Tieres auf euch zu lenken.

Geschichten und Entdeckungen

Artenschutz jenseits des Zoozauns

Seit 1991 gibt Neunkirchen im Zoo gezüchtete Steinkäuze an Auswilderungsprojekte im Saarland ab. Im Jahr 2026 kamen fünf Jungvögel zu zwei solchen Projekten. Die Freilassungen finden außerhalb des Zoos statt. Die Vögel in den Zooanlagen bleiben Tiere in menschlicher Obhut und zählen nicht als Wildtiersichtungen.

Anreise und praktische Tipps

Essen und Spielen verbinden

Der Imbiss am Affenhaus lässt sich gut mit einer Pause am nahe gelegenen, neu aufgebauten Spielplatz verbinden. Wenn ihr Jacken oder müde Kinder transportieren möchtet, fragt gleich zu Beginn nach einem Bollerwagen; die Anzahl ist begrenzt. Schließfachschlösser könnt ihr gegen Pfand an der Kasse ausleihen.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

9

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Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Nutzt den Haupteingang an der Zoostraße 25, 66538 Neunkirchen. Die Buslinien 302 und 312 verbinden den Zoo mit Neunkirchen Hauptbahnhof und der Haltestelle Stummdenkmal. Prüft den aktuellen Fahrplan.

Mit dem Auto

Verlasst die A8 an der Ausfahrt Neunkirchen Oberstadt und folgt den Zooschildern. Die Besucherparkplätze des Zoos sind kostenlos.

Eintritt

Vergleicht vor dem Kauf die Familien- und Kleingruppenkarten. Kinder unter drei Jahren haben freien Eintritt. Eine gültige Saarland Card wird angenommen, der eigenständige Saar Pass nicht. Behaltet eure Eintrittskarte während des Besuchs bei euch.

Tagesprogramm

Am Wochenende ergänzen weitere Fütterungen durch das Tierpflegeteam die täglichen Pinguinfütterungen. Fragt nach, welche an eurem Besuchstag stattfinden, besonders bei Kälte oder wechselhaftem Wetter.

Hunde

Für Hunde braucht ihr eine Eintrittskarte; sie müssen an der kurzen Leine bleiben. Tierhäuser, begehbare Tieranlagen, das Falknereigelände und Kinderspielplätze sind für sie gesperrt. Berücksichtigt das bei eurer Tagesplanung.

Rücksicht auf Tiere

Füttert keine Tiere, greift nicht in Gehege und klopft oder klatscht nicht, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Private Fotos sind erlaubt. Kinder unter 12 Jahren müssen von Erwachsenen begleitet werden.

Weniger tragen

Bollerwagen gibt es nur in begrenzter Zahl; Reservierungen sind nicht möglich. Auch Schließfächer stehen zur Verfügung. Gebt geliehene Wagen und Schließfachschlösser spätestens 15 Minuten vor Zooschluss zurück.

Essenspausen

Zur Auswahl stehen Falknereischänke, Imbiss am Affenhaus und Storchenbistro Adebar. Prüft, welche geöffnet sind, bevor ihr den Kindern einen bestimmten Mittagsstopp versprecht.

Häufig gestellte Fragen

Nehmt euch für einen kürzeren Besuch vor allem das Affenhaus und seine kleineren Bewohner im Innenbereich vor. Bei Orang-Utans, Fanalokas und Reptilien gibt es Unterschiedliches zu entdecken. Die Wege zwischen den Häusern bleiben allerdings im Freien. Nehmt Regenkleidung mit und verlasst euch bei schlechtem Wetter nicht auf die Flugvorführung.
Der Zoo bietet 90-minütige pädagogische Führungen an, die nach Absprache an Alter und Bedürfnisse einer Gruppe angepasst werden. Stellt eure Buchungsanfrage drei bis vier Wochen im Voraus. Euer Wunschtermin muss noch bestätigt werden.
Im Entdeckungsplan des Zoos sind Wickelmöglichkeiten und barrierefreie Toiletten am Kiosk und an der Falknereischänke eingezeichnet. Fragt am Eingang nach den nächstgelegenen verfügbaren Einrichtungen und dem besten Weg dorthin.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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