Im Oslebshauser Park könnt ihr einen entspannten Ausflug mit Teichbeobachtungen, alten Bäumen und einer ausgiebigen Spielpause verbinden. In diesem fast zehn Hektar großen Park in Gröpelingen gehört der Alltag dazu: Schulkinder gehen hindurch, Menschen aus der Nachbarschaft spazieren, und Familien finden Platz für eine ruhige Pause. Startet an der Oslebshauser Heerstraße, wenn ihr zuerst zum Teich möchtet, oder wählt die Seite Am Nonnenberg für Obstbäume und Spielplatz.
Im älteren Parkteil stehen Bäume mit weit ausladenden Kronen; im Nordosten liegt ein kleines Waldstück. Vergleicht einmal den freien Raum unter einem einzeln stehenden Baum mit den Sträuchern und niedrigen Pflanzen unter dem Blätterdach des Wäldchens. Kinder können daraus ein Bild in drei Schichten machen: etwas weit oben, etwas auf Augenhöhe und etwas dicht am Boden. Dafür könnt ihr auf dem Weg bleiben.
Am Wasser gehen die Ufer in Röhricht und feuchte Bereiche über. Stockenten nutzen den Parkteich. Wenn ihr ruhig wartet, könnt ihr ihr natürliches Verhalten besser beobachten, als wenn ihr ihnen Futter anbietet. Schaut zu, wie eine Ente gründelt, ihr Gefieder putzt oder Wellen im Wasser zieht. Wie viele Tiere ihr antrefft, lässt sich nicht vorhersagen. Die KlimPark-Information am Teich erklärt, warum Entenfüttern kleinen Stadtgewässern schadet.
Auf der Seite Am Nonnenberg geben die gepflanzten Obstbäume einen guten Anlass, zu einer anderen Jahreszeit wiederzukommen. An Apfel-, Birn-, Kirsch- und Pflaumenbäumen lassen sich Blüten, Blätter und Früchte vergleichen. Der große Spielplatz in der Nähe sorgt dafür, dass auch bewegungshungrige Kinder auf ihre Kosten kommen. Haltet den Naturspaziergang ruhig kurz genug, damit noch ausgiebig Zeit zum Spielen bleibt. Schalte einen interaktiven Feldführer für diesen Ort frei: Hol dir die Snappit-App für unterwegs.
Bremen kaufte das ehemalige Gutsgelände 1931. Gartendirektor Paul Freye gestaltete es für die öffentliche Nutzung um; 1932 wurde der Park für alle geöffnet. Bei der Erneuerung in den 1990er-Jahren entstanden naturnähere Teichufer und ökologisch gepflegte Grünflächen. Eine Erweiterung in Richtung Alter Heerweg brachte offene Wiesen hinzu. So verbinden sich die alten Bäume des Gutsparks bis heute mit den Bedürfnissen eines Stadtteilparks.