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ParkBrandenburg, Deutschland

Ostdeutscher Rosengarten Forst (Lausitz)

Kommt nach Forst, wenn ihr Rosengärten, verspielte Brunnen und schattige Inselwege an der Lausitzer Neiße verbinden möchtet.

Über diesen Ort

Kommt nach Forst, wenn ihr Rosengärten, verspielte Brunnen und schattige Inselwege an der Lausitzer Neiße verbinden möchtet. Der 17 Hektar große Ostdeutsche Rosengarten besteht aus drei unterschiedlichen Teilen: dem sorgfältig gegliederten Rosenpark, dem Wehrinselpark mit seinen Wiesen und Bäumen und der ruhigeren Reisigwehrinsel mit ihren Holzskulpturen. Beginnt am Eingang an der Wehrinsel beim Besucherzentrum und schaut, wie viel Garten eure Familie heute entdecken möchte.

Lasst euch im Sommer Zeit für die Rosen: Vergleicht eine Blüte auf Nasenhöhe mit einer Kletterrose über euren Köpfen und lasst dann die Kinder den nächsten Brunnen aussuchen. Der Spielplatz Dornröschenpark sorgt zwischendurch für Abwechslung. Auf den Inseln gibt es noch andere Dinge zu entdecken: Wasserläufe, ein Wehr und Gartenanlagen, die den Blick gezielt über das Wasser lenken. Mach deinen Besuch zur Safari! Nutze die Snappit-App, um Wildtier-Sichtungen hier zu scannen und zu loggen.

Der Garten ging aus einer Rosen- und Gartenbauausstellung hervor, die 1913 eröffnet wurde. Nach deren Ende kaufte die Stadt Forst die Rosenpflanzungen, damit sie erhalten bleiben konnten. Alfred Boese prägte die ursprüngliche Gestaltung. Auf schwere Kriegsschäden folgte der Wiederaufbau; spätere Restaurierungen brachten Eingänge, Brunnen und Gartenanlagen zurück. Der Wechsel zwischen geometrischen Rosenbeeten und einer freier gestalteten Insellandschaft macht den Spaziergang bis heute abwechslungsreich.

Was ihr hier machen könnt

Wenn euch vor allem die Blüten interessieren, beginnt im Rosenpark. Besucht den Neuheitengarten mit dem Kaskadenbrunnen, danach die Hochstammrosen, also Rosen auf einem Stämmchen, und den geometrisch angelegten Teschendorffgarten. Zum Abschluss bieten sich die Großen Wasserspiele an: Wenn die Anlage in Betrieb ist, könnt ihr die Fontänen per Knopfdruck starten. Sucht euch mit dem Parkplan die offenen Verbindungswege und kehrt zum Eingang an der Wehrinsel zurück.

Für einen Familienausflug mit weniger festen Zielen bleibt ihr zunächst im Wehrinselpark: beim Bärenbrunnen, im Pergolenhof und auf dem Dornröschenspielplatz. Geht nur dann noch zur Reisigwehrinsel, wenn alle weiterlaufen möchten. Ihr erreicht sie über die öffentlichen Verbindungswege in Richtung Wehr, erkundet dort den Skulpturenpfad und nehmt denselben Weg zurück. Die dekorativen Parkterrassen bieten keinen einfachen Übergang zwischen den Inseln. Beide Vorschläge sind frei wählbare Spaziergänge und keine vermessenen Wanderwege. Sucht euch eure Lieblingsziele aus, statt jeden Weg ablaufen zu wollen.

Saisonale Infos

Von Mai bis September ist der Rosenpark normalerweise eintrittspflichtig, von Oktober bis April ist der Eintritt frei. Wehrinselpark und Reisigwehrinsel sind in der Regel kostenlos zugänglich; Sonderveranstaltungen können davon abweichen. Von Oktober bis April ist der Rosenpark von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Klärt vor einem Sommerbesuch am Nachmittag die Schließzeit und den passenden Eingang: Am Historischen Haupteingang ist nur bis 16 Uhr Einlass. Das Café ist saisonal geöffnet. Von Oktober bis April stehen ausschließlich die Toiletten am Rosenflair während dessen Öffnungszeiten zur Verfügung; montags und dienstags ist das Restaurant in dieser Zeit normalerweise geschlossen. Der Winterdienst ist eingeschränkt.

Barrierefreiheit

Die Hauptwege bestehen aus verdichtetem mineralischem Material. Treppen lassen sich über stufenfreie Wege umgehen, teilweise über parallel verlaufende Wege. Der Säulenhof liegt erhöht, und an den Parkterrassen gibt es Stufen. Fragt nach dem passenden Umweg, statt einfach der kürzesten Verbindung zu folgen. Bänke bieten Möglichkeiten für Pausen. Barrierefreie Toiletten gibt es an den Eingängen und Gastronomiegebäuden, abhängig von der saisonalen Öffnung. Rollstühle und Rollatoren stehen am Besucherzentrum in begrenzter Zahl zum Ausleihen bereit; meldet euch dafür vorher an. Nässe und winterliche Bedingungen können das Rollen auf den Wegen erschweren.

Nicht verpassen

1

Unterschiedliche Rosengärten

Entdeckt geometrische Beete, Hochstammrosen und den Teschendorffgarten.

2

Wasser per Knopfdruck

Probiert bei laufendem Betrieb den Schalter an den Großen Wasserspielen aus.

3

Spielen wie im Märchen

Schloss, Kletternetz und Balancierelemente liegen unter den Bäumen der Wehrinsel.

4

Skulpturen auf der Insel

Folgt den Wegen der Reisigwehrinsel zu Holzkunstwerken und Wehranlagen.

Spaziergänge und Routen

Ausgewählte Rosengärten ab dem Eingang an der Wehrinsel

Geht am Besucherzentrum vorbei und nutzt die offene Brückenverbindung in den Rosenpark. Wählt mit dem Parkplan einen Weg zwischen den Großen Wasserspielen, dem Teschendorffgarten, den Hochstammrosen und dem Neuheitengarten. Kehrt um, sobald ihr genug gesehen habt.

Fragt am Eingang, welcher Umweg für euren Rollstuhl, Kinderwagen oder eure Gehhilfe geeignet ist und wie viel zusätzlichen Weg ihr dafür einplanen müsst.

Inselgärten, Spielplatz und Skulpturen mit Rückkehr zum Wehrinseleingang

Besucht vom Eingang an der Wehrinsel aus den Bärenbrunnen, den Duftgarten und den Pergolenhof und legt eine kurze Spielplatzpause ein. Folgt dann den öffentlichen Wegen zur Verbindung an den Wehranlagen hinüber zur Reisigwehrinsel. Erkundet dort so viel vom Skulpturenpfad, wie für eure Gruppe passt.

Nutzt die vorhandenen stufenfreien Alternativen und lasst die Terrassentreppen aus. Erkundigt euch, ob die Inselverbindung und der Zustand der Wege für eure Bedürfnisse passen.

Zuerst Blüten oder zuerst spielen?

Für einen Besuch aller drei Parkteile könnt ihr den Rosenpark-Spaziergang und die Inselrunde frei kombinieren. Plant dafür etwa 3–4 Stunden vom Eingang bis zurück zum Eingang ein und wählt bei beiden weniger Stationen aus. Wenn die Kinder gleich Bewegung brauchen, beginnt am Spielplatz und entscheidet später, ob ihr den eintrittspflichtigen Rosenpark hinzunehmt. Ein langes Mittagessen ist in dieser Zeit nicht enthalten.

Aktivitäten

Ein Blüten-Vergleichsspiel

Jeder sucht sich eine Rose aus und beschreibt ihre Form, ohne die Farbe zu verraten. Finden die anderen sie wieder? Fotografiert ein vorhandenes Pflanzenschild mit, damit der Name zur Erinnerung gehört.

Die Brunnentiere entdecken

Macht am Bärenbrunnen und am Froschbrunnen eine kleine Zeichenpause. Vergleicht die Körperhaltungen und nehmt euch danach das Rätsel auf dem Kinderparkplan vor. Bleibt dabei außerhalb der Wasserbecken und Pflanzbeete.

Bei Regen kleiner planen

Der Besuch findet überwiegend draußen statt. Ein Essen im Rosenflair oder eine geöffnete saisonale Ausstellung im Besucherzentrum kann einen Schauer überbrücken. Prüft aber vorher die Öffnungszeiten. Verschiebt den Inselspaziergang unter den Bäumen bei starkem Wind oder Unwetter und beachtet mögliche Sperrschilder.

Zwei große rosafarbene Rosenblüten nebeneinander: links fünf offene Blütenblätter um gelbe Staubblätter, rechts viele dicht überlappende Blütenblätter ohne sichtbare Staubblätter. Darunter stehen die Bezeichnungen einfach und gefüllt.

Vergleicht Rosen nach ihrer Form: Eine einfache Blüte zeigt ihre Staubblätter, während viele Blütenblätter eine gefüllte Rose prägen. Schematische KI-Illustration, keine Abbildung bestimmter Forster Sorten.

Illustration: OpenAI image generation; botanical review and layout: Snappit editorial staging.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Vergleicht eine niedrig wachsende Rose mit einer Hochstamm- oder Kletterrose. Fotografiert neben der Blüte auch ein vorhandenes Pflanzenschild, denn allein an der Farbe lässt sich eine Sorte nicht bestimmen. Hier wachsen kultivierte Gartenrosen in vielen unterschiedlichen Formen.

Schaut euch die geschnittenen Hecken entlang der Hauptachse an. Macht eine Nahaufnahme und ein Foto mit mehr Umgebung: So zeigt ihr, wie aus derselben Pflanze eine Gartenwand entsteht. Betrachtet die Blätter an der Pflanze, ohne eines abzupflücken.

Sucht im Jubiläumsgarten nach dem Gewöhnlichen Trompetenbaum und achtet auf ein mögliches Baumschild. Zeigt auf eurem Foto den Baum und seinen Platz zwischen den Beeten. Blüten und Früchte sind jahreszeitliche Zugaben, mit denen ihr nicht bei jedem Besuch rechnen könnt.

Sucht die Magnolie im Jubiläumsgarten. Bleibt bei der Bestimmung bei Magnolie, sofern ein Pflanzenschild keinen genaueren Namen nennt. Probiert sowohl ein Porträt des ganzen Baums als auch eine Nahaufnahme vom Weg aus.

Wenn die saisonalen Beete am Lindenweg bepflanzt sind, vergleicht dort zwei unterschiedliche Dahlienblüten. Fotografiert vom Weg aus und lasst anderen Besuchern Platz. Die Beetbepflanzung wechselt im Jahreslauf.

Schaut am Pavillon bei den Hochstammrosen nach Waldreben, auch Clematis genannt, die zusammen mit Kletterrosen wachsen. Verfolgt eine Blüte möglichst bis zu ihrem eigenen Trieb, bevor ihr sie bestimmt. An derselben Rankhilfe können verschiedene Pflanzen wachsen.

Geometrische Beete, alte Bäume und Flussufer

Hier besucht ihr einen gepflegten historischen Garten. Kultivierte Rosen, Hecken und gepflanzte Bäume sind besonders verlässliche Fotomotive. Auf den beiden Inseln kommen Wiesen, alte Baumkronen und Blicke auf die Wasserläufe hinzu. Beobachtet am Fischpass von den öffentlichen Wegen aus, wie sich das Wasser bewegt. Falls euch wild lebende Tiere begegnen, freut euch über die Zugabe, haltet Abstand und lasst sie ungestört.

Geschichten und Entdeckungen

Ein Garten, in dem neue Rosen geprüft werden

Forst ist ein Standort der Allgemeinen Deutschen Rosenneuheitenprüfung, kurz ADR. Die eigentlichen Prüfbeete liegen allerdings außerhalb des Besucherbereichs. Im öffentlich zugänglichen Garten der prämierten Schönheiten könnt ihr Sorten sehen, die diese Auszeichnung bereits erhalten haben.

Die passende Jahreszeit

Auch zwischen den Rosenblüten lohnt sich ein Besuch

Frühblüher und blühende Sträucher bringen im Frühjahr Farbe. Im Sommer könnt ihr die verschiedenen Rosenformen vergleichen. Spätere Pflanzungen und erneut blühende Rosen begleiten den Übergang zum Herbst. Wählt im Winter einen kürzeren Spaziergang bei Tageslicht, um die Gartenanlage und Bäume anzuschauen. Kehrt bei glatten Wegen lieber um.

Anreise und praktische Tipps

Auf saisonale Angebote achten

Das Rosenflair liegt auf der Wehrinsel. Das Café an den Wasserspielen im Rosenpark öffnet von Mai bis September, abhängig vom Wetter. Ausstellungen, Laden und Ausleihe im Besucherzentrum gehören zu den saisonalen Angeboten. Ein geöffneter Park bedeutet deshalb nicht, dass alle Einrichtungen besetzt sind. Klärt für einen Besuch von Oktober bis April vor einem längeren Aufenthalt die Restaurant- und Toilettenöffnung.

Bahnhof, Parkplatz und Rückweg

Vom Bahnhof Forst führt ein ausgeschilderter Fußweg in etwa 25 Minuten zum Park. Für die Anreise mit dem Bus sucht in einer aktuellen Fahrplanauskunft nach der Linie 861 und den Haltestellen Rosengarten Historischer Haupteingang sowie Rosengarten Besucherzentrum. Prüft auch die Rückfahrt. Wer mit dem Auto kommt, gelangt durch den Eingang an der Wehrinsel zurück in Richtung Parkplatz Ringstraße. Der Weg vom Parkplatz ist in den vorgeschlagenen Spaziergangszeiten nicht enthalten.

Nach dem passenden Weg fragen

Einen taktilen Parkführer mit ertastbaren Elementen könnt ihr im Besucherzentrum oder in der Touristinformation ausleihen. Fragt vor der Anreise nach seiner Verfügbarkeit und nach gewünschten Mobilitätshilfen. Auch wenn es stufenfreie Alternativen gibt, solltet ihr die saisonalen Toilettenöffnungen und den Zustand der Wege für euren Besuch prüfen.

Besucherinformationen

Späte Ankunft und die nächsten Festtage

Klärt bei später Ankunft mit dem Park, welcher Eingang noch offen ist und wann geschlossen wird. Die Rosengartenfesttage sind für den 11.–13. Juni 2027 angekündigt. Prüft die Eintritts- und Zugangsregelungen der Veranstaltung, bevor ihr dieses Wochenende plant.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

6

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Mit dem Auto

Kostenlose Besucherparkplätze findet ihr an der Ringstraße 41, etwa 100 Meter vom Eingang an der Wehrinsel entfernt.

Zu Fuß vom Bahnhof

Der ausgeschilderte Weg vom Bahnhof Forst dauert etwa 25 Minuten pro Richtung. Rechnet ihn zur Besuchszeit hinzu.

Den Eingang wählen

Der Historische Haupteingang liegt an der Wehrinselstraße 42. Fragt bei später Ankunft nach dem Ausgang für euren Rückweg.

Getränke mitnehmen

Das Brunnenwasser ist kein Trinkwasser, und die Becken sind nicht zum Planschen gedacht.

Platz fürs Picknick

Nutzt die Inselwiesen oder eine Bank. Betretet keine Blumenbeete und lasst die Pflanzen unversehrt.

Mit Hund

Führt euren Hund an kurzer Leine. Auf den Spielplatz Dornröschenpark dürfen Hunde nicht mit.

Mit dem Rad

Stellt Fahrräder vor dem Rundgang durch den Rosenpark ab. Nur in den beiden Inselparks ist Radfahren in Schrittgeschwindigkeit erlaubt.

Vor der Anreise

Prüft Öffnungszeiten, Veranstaltungstickets und Restaurantbetrieb, besonders außerhalb der Rosensaison.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Die beiden Inselparks einschließlich des Spielplatzes sind normalerweise kostenlos zugänglich. Bei besonderen Festveranstaltungen kann der gesamte Park eintrittspflichtig sein. Schaut deshalb vorher in den Veranstaltungskalender.
Die erneute Blüte kann bis in den Herbst reichen. Das hängt aber von der Sorte und vom Wetter ab. Freut euch auch auf den Garten und den Inselspaziergang, statt jedes Beet in voller Blüte zu erwarten.
Fragt nach dem kostenlosen Kinderparkplan mit Rätsel. Mit den Tierfiguren an den Brunnen könnt ihr ein kleines Such- und Zeichenspiel machen. Es sind Skulpturen, keine lebenden Tiere.
Von Oktober bis April solltet ihr euch nach dem Rosenflair richten: Nur dort sind Toiletten während der Restaurantöffnung verfügbar. Prüft das vor eurem Besuch, besonders für montags oder dienstags.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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