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AquariumMecklenburg-Vorpommern, Deutschland

OZEANEUM Stralsund

Im OZEANEUM Stralsund könnt ihr die nördlichen Meere aus der Nähe kennenlernen, von schwebenden Quallen bis zu Fischschwärmen rund um ein nachgebautes Schiffswrack.

Über diesen Ort

Im OZEANEUM Stralsund könnt ihr die nördlichen Meere aus der Nähe kennenlernen, von schwebenden Quallen bis zu Fischschwärmen rund um ein nachgebautes Schiffswrack. Die weißen Museumsgebäude stehen auf der Hafeninsel, direkt am Strelasund. Schaut euch zuerst den Gebäudeplan im Foyer an: Der Rundgang wechselt auf mehreren Ebenen zwischen Ausstellungen und Aquarien mit lebenden Tieren. Da hilft es, schon zu wissen, wo später die Pinguine und der Spielbereich liegen.

Das Ostsee-Aquarium beginnt mit einem nachgebildeten Stralsunder Hafenbecken. Auf dem Weg durch verschiedene Küstenlebensräume wird aus einem unscheinbaren Stück Wasser eine spannende Welt: Heringe ziehen als silberner Schwarm vorbei, während sich Ohrenquallen in aller Ruhe beobachten lassen. Der Nordsee-Rundgang führt durch das Tunnel-Aquarium „Helgoland“ zum großen Becken „Offener Atlantik“. Nehmt euch dort Zeit an der Scheibe. Ein vorbeiziehender Fisch wird leicht übersehen, wenn alle nur nach einem Hai Ausschau halten.

Oben leben Humboldtpinguine neben dem Kinderbereich. Durch die Scheiben könnt ihr sie unter Wasser beobachten und auch ihr Felsengehege überblicken. Hebt euch noch etwas Energie für die Walhalle am Ende auf. Die schwebenden Wale sind lebensgroße Modelle, darunter ein 26 Meter langer Blauwal. Die Walskelette im Foyer sind Museumspräparate. Animierte Wale in der immersiven Show eröffnen einen weiteren Blick in ihre Welt. Diese Darstellungen ergänzen die lebenden Aquarientiere. Wenn ihr Kindern den Unterschied erklärt, können sie das Gesehene leichter einordnen. Erkunde das Gelände wie ein Profi – lade die Snappit-App herunter, um Tiere und Pflanzen sofort zu bestimmen.

Das OZEANEUM eröffnete im Juli 2008 auf der Hafeninsel und wurde 2010 als Europäisches Museum des Jahres ausgezeichnet. Behnisch Architekten entwarfen die vier plastisch geformten Gebäudeteile und das verbindende Glasfoyer. Das Haus gehört zur Stiftung Deutsches Meeresmuseum. Deren älteres MEERESMUSEUM befindet sich im ehemaligen Katharinenkloster in der Altstadt. Die beiden Häuser bieten unterschiedliche Reisen durch ihre Aquarien. Ihr braucht jeweils einen Eintritt oder ein passendes Kombiticket.

Was ihr hier machen könnt

Folgt dem Museumsrundgang von den Ausstellungen „Weltmeer“ und „Ostsee“ in die Ostsee-Aquarien. Danach kommen die Ausstellung zur Meeresforschung und die Nordsee-Aquarien. Mit Kinderwagen oder Rollstuhl nutzt ihr die im offiziellen Plan eingezeichnete Aufzugsroute. Zum Abschluss geht es ins „Meer für Kinder“, auf die benachbarte Pinguin-Dachterrasse und in die Walhalle. Sucht euch lieber einige Stationen aus, mit denen ihr euch genauer beschäftigt, statt jede Tafel lesen zu wollen.

Am Reliefglobus können die Kinder ein Unterwassergebirge suchen. Schaut euch in der Ostsee-Ausstellung die vergrößerte Plankton-Installation an, bevor ihr in den Aquarien lebende Quallen entdeckt. Der zehnminütige Film über eine virtuelle Tauchbootfahrt in der Forschungsausstellung gibt älteren Kindern einen Einblick in die Tiefseeforschung. Am Becken „Offener Atlantik“ könnt ihr ein ruhiges Beobachtungsspiel machen: Sucht euch einen Fisch aus, folgt ihm mit den Augen so weit wie möglich und vergleicht seinen Weg mit dem eines Schwarms. Plant noch Zeit für die Leuchtturmrutsche im „Meer für Kinder“ ein, wenn die Jüngeren Bewegung brauchen.

Saisonale Infos

Der Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit und findet überwiegend drinnen statt. Nehmt für die Pinguin-Dachterrasse etwas zum Überziehen mit. Regulär ist von 09:30 bis 17 Uhr geöffnet, im Juli und August bis 19 Uhr. Am 24. Dezember bleibt das Museum geschlossen, am 31. Dezember schließt es um 15 Uhr. Die Kasse schließt eine Stunde vor dem Museum. Prüft vor der Anreise die aktuellen Öffnungs- und Einlassinformationen.

Barrierefreiheit

Ausstellungen und Aquarien sind mit Aufzügen erreichbar. Es gibt einen stufenlosen Eingang und barrierefreie Toiletten. Folgt der orangefarbenen Route im Gebäudeplan. Im unabhängigen Prüfbericht wird das Museum für Rollstuhlnutzende als teilweise barrierefrei eingestuft. Schaut deshalb in den ausführlichen Bericht, ob die Bedingungen zu euren Bedürfnissen passen. Sitzgelegenheiten, Tastobjekte und angepasste Audiotouren sind vorhanden. Zwischen Ausstellungen und Aquarien wechseln die Lichtverhältnisse; der Boden in der Forschungsausstellung ist leicht geneigt. Fragt das Personal nach dem passenden Weg, wenn Dunkelheit, Neigungen oder die Klangeffekte der Walshow schwierig für euch sein könnten.

Nicht verpassen

1

Ostsee aus der Nähe

Entdeckt, welche Unterwasserlebensräume zu dem Hafen vor der Tür gehören.

2

Offener Atlantik

Beobachtet Fische, Rochen und Haie an einem nachgebauten Schiffswrack im 2,6-Millionen-Liter-Aquarium.

3

Pinguine auf dem Dach

Vergleicht die Bewegungen der Humboldtpinguine auf den Felsen mit denen unter Wasser.

4

Zum Schluss die Wale

Steht unter lebensgroßen Modellen und erlebt die animierte Show „Die Welt der Wale“.

Aktivitäten

Eine Skizze an der Scheibe

Zeichnet vor dem Fotografieren drei verschiedene Bewegungsarten: eine pulsierende Qualle, einen Fisch, der seine Schwanzflosse nutzt, und einen schwimmenden Pinguin. Ein paar schnelle Umrisse reichen. Vergleicht eure Zeichnungen danach und überlegt, welche Bewegung sich am schwersten festhalten ließ.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Beobachtet eine Weile den silbernen Schwarm, statt jeden einzelnen Fisch erkennen zu wollen. Achtet darauf, wie die Gruppe ihre Richtung ändert und wie sich dabei das Licht auf den Fischen verändert. Die Fische leben hier im Aquarium.

Sucht im Ostsee-Rundgang nach den Ohrenquallen. Beobachtet, wie sich ein einzelner Schirm zusammenzieht und wieder entspannt, und vergleicht diesen Rhythmus mit den Quallen daneben. Fotografiert ohne Blitz und haltet etwas Abstand zur Scheibe.

Sucht euch einen kleinen Teil des Makrelenschwarms aus und versucht, ihm mit den Augen zu folgen. Die Gruppe kann schneller an euch vorbeiziehen als ein Rochen oder Hai. Haltet die Kamera ruhig und lasst die Fische ins Bild schwimmen.

Schaut am nachgebauten Schiffswrack nach Goldbrassen. Die Bestimmungstafel hilft euch, sie von den anderen Fischen im Becken zu unterscheiden. Probiert neben einer Nahaufnahme auch eine Aufnahme mit mehr Umgebung, auf der zu sehen ist, wie die Fische das Wrack nutzen.

Schaut im Becken „Offener Atlantik“ in verschiedene Tiefen, statt nur in die Mitte der Scheibe. Prüft die Bestimmungstafel, bevor ihr euer Haifoto beschriftet: Ammenhaie teilen dieses Aquarium mit anderen Haiarten.

Nebeneinander stehen illustrierte Artstudien einer Ohrenqualle mit vier durchscheinenden Geschlechtsorganen, eines silbernen Herings mit gegabelter Schwanzflosse und eines schwimmenden Humboldtpinguins. Deutsche Beschriftungen lenken den Blick auf Schirm, Schwanz und Flügel.

Beobachtet und skizziert drei Bewegungsarten im OZEANEUM: den pulsierenden Schirm der Ohrenqualle, den Schwanzschlag des Herings und die Flügelschläge des Humboldtpinguins. Die KI-Artstudien zeigen keine gemeinsame Anlage und sind nicht maßstäblich.

Illustration: OpenAI image_gen, created for Snappit (2026-10-15); editorial layout and German labels: Snappit.

Geschichten und Entdeckungen

DNA verrät, welcher Hai es ist

In der Haizucht des Museums helfen DNA-Untersuchungen dabei, die Elternschaft zu bestimmen und die genetische Vielfalt zu erhalten. Sie bestätigten außerdem, dass die Glatthaie des Hauses Weißgefleckte Glatthaie, Mustelus asterias, sind. Einige der im Aquarium geborenen Jungtiere leben im Becken „Offener Atlantik“. Daran lässt sich gut erkennen, wie viel Forschung hinter einem scheinbar vertrauten Tier steckt.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

5

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Den Eingang finden

Euer Ziel ist der Harald-Lastovka-Platz, 18439 Stralsund, auf der Hafeninsel. Der Besuchereingang liegt auf der Hafenseite. Ältere Wegbeschreibungen nennen Hafenstraße 11; die Anschrift wurde im August 2026 geändert.

Tickets

Wählt im offiziellen Onlineshop ein Einlasszeitfenster für das OZEANEUM. Achtet auf den Standort: Das MEERESMUSEUM ist ein eigenes Museum in der Altstadt.

Bahn und Bus

Plant die Anreise über Stralsund Hauptbahnhof und sucht die Weiterfahrt zum Museum in der Fahrplanauskunft der VVR oder für Mecklenburg-Vorpommern.

Parken

Das gebührenpflichtige Parkhaus am Ozeaneum liegt Am Langen Kanal 6. Parkplätze für Menschen mit Behinderung gibt es auch nahe dem Eingang an der Neuen Semlowerstraße.

Mit kleinen Kindern

Nehmt einen kompakten Kinderwagen mit. Fahrradanhänger, Bollerwagen und sperrige Kinderwagen dürfen nicht hinein. Still- und Wickelräume sind vorhanden. Fragt am Infopunkt nach Leihbuggys oder Leihrollstühlen.

Essen

Plant das Essen vor oder nach dem Rundgang ein; auf dem Museumsrundgang darf nicht gegessen werden. Das PAUSCH-Bistro erreicht ihr vom Foyer aus.

Audio und Apps

Bringt Kopfhörer mit. Den Audioguide gibt es für Erwachsene und Kinder auf Deutsch, Englisch und Polnisch. Er wird auf eurem eigenen Gerät gestreamt. Das WLAN ist derzeit unzuverlässig, plant euren Besuch deshalb so, dass ihr auch ohne auskommt.

Fotografieren

Schaltet in den Aquarienbereichen den Blitz aus. Bleibt lieber stehen und wartet, bis ein Fisch ins Bild schwimmt, statt ihm an der Scheibe entlang zu folgen.

Häufig gestellte Fragen

Macht die Aquarien zum roten Faden und plant im Kinderbereich eine längere Pause ein. Sucht euch vor jedem großen Höhepunkt ein kleines Tier aus, das ihr in Ruhe beobachtet. Die Walmodelle könnt ihr auch genießen, ohne dass ein Kind die immersive Show anschauen muss, wenn ihm Klang und Animation zu viel werden.
Das Museum verbindet lebende Aquarientiere mit Modellen, Präparaten und Filmen. In der Walhalle hängen Modelle, und die Robbenköpfe zum Ertasten sind Bronzeabgüsse. Die Beschriftungen helfen euch, diese Ausstellungsstücke von den lebenden Fischen, Quallen und Pinguinen in ihren Anlagen zu unterscheiden.
Hunde und andere Haustiere dürfen nicht hinein. Blinden- und Assistenzhunde sind ausgenommen.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

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