Palmenhaus und Weiher mit Rückweg
Wenn Stufen oder unebener Boden für euch schwierig sind, fragt vor dem Start nach dem passenden Zugang zum Palmenhaus. Ein Besuch der Eingangsgalerie im Obergeschoss gehört nicht zu diesem Weg.
IllustrationIm Palmengarten könnt ihr mitten in Frankfurt zwischen tropischen Pflanzen, alten Bäumen und Blumengärten wechseln.
Im Palmengarten könnt ihr mitten in Frankfurt zwischen tropischen Pflanzen, alten Bäumen und Blumengärten wechseln. Startet am Eingang Siesmayerstraße, nehmt euch einen Gartenplan und sucht die Häuser aus, die euch am meisten interessieren. Für die rund 19 Hektar lohnt sich ein entspannter halber Tag. Aber auch ein kürzerer Besuch rund um Rosengarten und Palmenhaus lässt sich gut gestalten.
Im Tropicarium wird anschaulich, wie Pflanzen sich an ihre Umwelt anpassen. Die Häuser ordnen sie nach ihren Wachstumsbedingungen, von trockenen Landschaften bis zum feuchten Wald. Vergleicht die kompakten, wasserspeichernden Formen in den Trockenen Tropen mit den großen Blättern und Kletterpflanzen feuchterer Lebensräume. Haltet auch nach vertrauten Zutaten in ungewohnter Gestalt Ausschau: Kakao, Kaffee und Pfeffer können einen Schauhausbesuch zum Gespräch über die Küche machen. Das Haus Nebelwüste ist derzeit geschlossen; lasst diesen Abschnitt deshalb bei eurer Planung aus.
Das ältere Palmenhaus fühlt sich anders an. Unter seinem hohen Dach aus Eisen und Glas führen die Wege an Palmen, Baumfarnen und großen Blattpflanzen vorbei zu Wasser und Felsen im Inneren. Schaut zwischendurch auch einmal nach oben. Das Haus wurde 1869 eröffnet, noch vor dem Garten selbst, und gibt den Pflanzen bis heute einen besonderen Rahmen. In den angrenzenden Galerien wechseln die Ausstellungen. Eine Blumenschau, die für eine andere Jahreszeit angekündigt wurde, ist bei eurem Besuch also nicht unbedingt zu sehen.
Nehmt euch auch Zeit für den weniger tropischen Teil des Gartens. Im Subantarktishaus wachsen Pflanzen aus dem südlichen Südamerika und dem Süden Neuseelands. Am Haus Leonhardsbrunn seht ihr Gebirgspflanzen in schützenden Glashäusern, in die ihr von außen hineinschaut. In den warmen Monaten kommen die Sukkulenten- und Fuchsiensammlungen im Freiland mit weiteren Formen und Farben dazu. Viele wissenschaftliche Sammlungen liegen hinter den Kulissen. Nutzt die öffentlichen Schaubereiche, statt mit Zugang zu jedem Gewächshaus zu rechnen.
Sucht euch draußen lieber einige Bäume aus, als alles bestimmen zu wollen. Etwa 1.400 wachsen im Garten, darunter Mammutbäume und die alte Senckenberg-Eibe. Der Gehölzplan ergänzt den allgemeinen Besucherplan gut. Jüngere Kinder können drei ganz unterschiedliche Baumformen suchen. Ältere finden über Schild und Nummer heraus, wie viele Baumarten sich diesen kleinen Teil Frankfurts teilen. Lasst Rinde, Blätter und heruntergefallenes Material an Ort und Stelle.
Für das Blüten- und Schmetterlingshaus lohnt sich ein eigener Halt. Die tropischen Falter gehören zu einem betreuten Bestand. Je nach Lieferung kommen unterschiedliche Arten als Puppen aus Zuchtbetrieben in den Garten. Die eigentliche Flatterzeit reicht von Oktober bis etwa Mitte April; im Sommer sind möglicherweise nur wenige oder gar keine Falter zu sehen. Die Ausstellung zur Bestäubung lohnt sich das ganze Jahr. Probiert ihre Mitmachangebote aus, schaut in den Puppenkasten und wartet dann geduldig, bis sich ein Falter niederlässt. Das Warmhaus macht auch Freude, wenn ihr keiner bestimmten Art nachjagt und nicht erwartet, dass gerade ein Schmetterling schlüpft. Möchtest du wissen, was für ein Tier das ist? Bestimme jedes gefundene Tier mit der Snappit-App.
Heinrich Siesmayers Plan brachte die Pflanzensammlung Herzog Adolphs von Nassau aus Biebrich nach Frankfurt, unterstützt von örtlichen Aktionären. Der Garten wurde am 16. März 1871 feierlich eröffnet; das Palmenhaus war bereits 1869 fertig. Spätere Generationen bauten die Sammlungen aus und ergänzten sie in den 1980er-Jahren um das Tropicarium. Das Schmetterlingshaus eröffnete 2021. Seit 2012 gehört der benachbarte Botanische Garten zur selben städtischen Verwaltung, ist für Besucher aber weiterhin ein eigenes Ziel.
Für einen kürzeren Besuch geht ihr vom Eingang Siesmayerstraße durch den Rosengarten zum Palmenhaus. Schaut euch das Haus an und geht anschließend für eine Pause am Wasser ans Ostufer des Großen Weihers. Auf demselben Weg kehrt ihr durch den Rosengarten zum Eingang zurück. Plant dafür einschließlich des vollständigen Rückwegs 75–105 Minuten ein.
Für einen ausführlicheren Besuch beginnt ihr an der Siesmayerstraße mit den geöffneten Häusern des Tropicariums. An der Steppenanlage vorbei geht es zum Subantarktishaus und zum Haus Leonhardsbrunn. Folgt dann den öffentlichen Wegen durch den Staudengarten zum Schmetterlingshaus. Zurück geht ihr an der Villa Leonhardi vorbei, auf den unteren Wegen am großen Weiher um den Steingartenhügel herum und über Palmenhaus und Rosengarten zum Ausgangspunkt. Rechnet mit 3–4 Stunden einschließlich Beobachtungspausen und einer kurzen Rast.
Das sind Vorschläge für euren Besuch, keine ausgeschilderten Rundwege. Für keinen der beiden gibt es eine veröffentlichte Kilometerangabe. Der kürzere Weg bleibt im südlichen Garten. Die längere Runde enthält mehr Wege im Freien und Wechsel zwischen Gebäuden. Lasst die Nebenwege am Hügel aus, wenn Stufen oder Steigungen für euch schwierig sind. Klärt vor der längeren Runde, welche Zugänge im Tropicarium aktuell nutzbar sind.
Die Kassen sind normalerweise von März bis Oktober von 9–19 Uhr und von November bis Februar von 9–16 Uhr geöffnet. Die Schauhäuser schließen eine Stunde später. Am 24. und 31. Dezember bleibt der Garten geschlossen; für Veranstaltungen sind Sonderregelungen möglich. Die Wasserspielplatzsaison endete 2026 am 13. September. Der große Spielplatz ist nur eingeschränkt nutzbar und soll umgebaut werden; seine Rutsche ist derzeit gesperrt. Prüft die aktuellen Hinweise, bevor ihr Kindern ein bestimmtes Angebot versprecht.
Über die Hauptwege erreicht ihr die Gartenbereiche stufenlos oder mit kleinen Absätzen. Manche Nebenwege sind schmal oder nur teilweise stufenlos. Am Steingartenhügel kommen Höhenunterschiede hinzu. Der Aufzug im Tropicarium ist derzeit außer Betrieb. Fragt das Personal, welche Häuser ihr ohne Stufen erreichen könnt. Klärt bei Bedarf auch den Zugang zu den Ausstellungen im Obergeschoss des Eingangsgebäudes und aus der Tiefgarage. Barrierefreie Toiletten sind im Besucherplan markiert; Leihrollstühle könnt ihr vorab anfragen. Keine der beiden vorgeschlagenen Runden ist als durchgehend barrierefrei geprüft.
Vergleicht Pflanzen trockener Tropenlandschaften und feuchter Wälder.
Schaut über Palmen und Farnen in die Eisen-Glas-Halle von 1869 hinauf.
Beobachtet den wechselnden betreuten Bestand während der Flatterzeit von Oktober bis zum Frühjahr.
Folgt Pflanzenschildern und Gehölzplan zwischen Mammutbäumen, alten Gehölzen und Blumengärten.
Wenn Stufen oder unebener Boden für euch schwierig sind, fragt vor dem Start nach dem passenden Zugang zum Palmenhaus. Ein Besuch der Eingangsgalerie im Obergeschoss gehört nicht zu diesem Weg.
Wegen des ausgefallenen Tropicarium-Aufzugs müsst ihr die Auswahl der besuchten Häuser möglicherweise ändern. Besprecht mit dem Personal eine passende stufenlose Abfolge. Ein geöffneter Garten bedeutet nicht, dass jedes Haus für euch zugänglich ist.
Wählt in einem geöffneten Haus der Trockenen Tropen und in einem Feuchttropenhaus jeweils eine Pflanze mit auffälliger Gestalt. Zeichnet oder fotografiert sie vom Weg aus. Vergleicht dann, wie viel Blattfläche ihr seht. Lest die Hinweise zum Lebensraum, bevor ihr überlegt, warum die Pflanzen so unterschiedlich aussehen.
Die Grüne Schule verlinkt einen Actionbound für Familien durch das Freiland. Ladet vorher herunter, was ihr braucht, und folgt den Anweisungen der Rallye. Ihre Stationen sind ein eigenes Angebot neben den beiden hier vorgeschlagenen Wegen.
Beschäftigt euch im Schmetterlingshaus zunächst in der Ausstellung mit Blüten und Bestäubern und beobachtet danach ein paar Minuten in Ruhe. Fasst die Flügel nicht an und überlasst das Füttern dem Personal. Draußen könnt ihr an blühenden Beeten weiterbeobachten, wenn Insekten unterwegs sind.
Wählt zwei oder drei geöffnete Gebäude, statt den ganzen Garten abzulaufen. Palmenhaus, Tropicarium und Schmetterlingsausstellung bieten unterschiedliche Themen. Nehmt eine wetterfeste Jacke für die Wege dazwischen mit. Nasse Flächen können rutschig sein.
Glashäuser sind kein Unwetterschutz. Bei gefährlichem Wind oder Hagel folgt ihr den Anweisungen des Personals und beachtet Sperrungen. Die Gartenordnung nennt bestimmte geschützte Gebäude. Fragt nach, wohin ihr gehen sollt, statt euren Rundgang fortzusetzen.
Findet die Senckenberg-Eibe mithilfe der Nummer 110 im Gehölzplan. Ihre lange Geschichte ist interessanter als eine genaue Alterszahl: Auch der Garten formuliert ihr Alter vorsichtig. Fotografiert vom Weg aus und lasst die Pflanze unberührt.
Der Gehölzplan zeigt Küstenmammutbäume beim südlichen Kassenbereich. Schaut an den Stämmen hinauf und nutzt die Schilder, um sie von den anderen Mammutbaumverwandten im Garten zu unterscheiden.
Mit Nummer 9 im Gehölzplan findet ihr bei einem Spaziergang auf öffentlichen Wegen am großen Weiher einen Urweltmammutbaum. Prüft das Schild, bevor ihr seine Gestalt mit der des Küstenmammutbaums vergleicht.
Achtet westlich des Hauses Leonhardsbrunn auf die sich ablösende rötlich braune Borke des Amerikanischen Erdbeerbaums. In der Nähe wächst auch ein Westlicher Erdbeerbaum. Vergleicht die Schilder, statt beide für dieselbe Art zu halten.
Sucht Nummer 58 in der westlichen Sammlung südlich des Schmetterlingshauses. Vergleicht die Baumform mit den Nachbarn und schaut nach Blüten oder langen Fruchtkapseln, wenn sie gerade zu sehen sind. Bleibt auf den öffentlichen Wegen.
Sucht die beschilderte Venusfliegenfalle bei den fleischfressenden Pflanzen und vergleicht ihre Fallen mit denen der benachbarten Pflanzengruppen. Löst keine Falle aus und füttert sie nicht. Klärt den Zugang zum Obergeschoss, bevor ihr den Besuch darauf ausrichtet.
Achtet während der Flatterzeit auf ein blaues Aufleuchten und wartet, bis sich der Falter niederlässt. Das Haus führt diese Art ausdrücklich auf. Da sich der Bestand verändert, kann sie an eurem Besuchstag fehlen.
Prüft mit den Bestimmungshilfen im Haus, ob ihr im saisonalen Bestand einen Monarchfalter entdeckt habt. Die Tiere werden hier in menschlicher Obhut gehalten. Ein Fund im Haus bedeutet nicht, dass Monarchfalter in Frankfurt wild leben.
Lasst euch an den Pflanzen Zeit: Wegen seiner durchsichtigen Flügel übersieht man den Glasflügler leicht. Ein sitzender Falter lässt sich einfacher betrachten als einer im Flug. Der Bestand wechselt, eine Sichtung ist nicht sicher.

Schaut bei den beiden Mammutbaumarten auf die Ansatzstellen der Nadeln. Der Gehölzplan führt Küstenmammutbaum und Urweltmammutbaum. Die KI-Illustration zeigt typische Zweige; prüft zur Bestimmung auch das Pflanzenschild.
Der Kauf der Biebricher Sammlung wurde durch Aktien ermöglicht. Diese Verbindung von Gartenbau und Frankfurter Stadtgesellschaft erklärt mit, warum zum historischen Garten auch Orte für Konzerte und gesellschaftliche Veranstaltungen gehören.
Zu den wissenschaftlichen Beständen gehören umfangreiche Orchideen-, Bromelien- und Palmfarnsammlungen. Jeweils nur Teile davon sind zu sehen. Eine saisonale Schau kann euch deshalb Pflanzen zeigen, die bei eurem vorigen Besuch nicht ausgestellt waren.
Die Alpinhäuser schützen Pflanzen, deren natürliche Gebirgswinter sich vom Frankfurter Wetter unterscheiden. Glas kann sie hier vor ungeeigneter Feuchtigkeit oder fehlender Schneedecke schützen, ebenso wie vor Kälte.
Der offizielle Plan markiert Toiletten und barrierefreie Toiletten an mehreren Stellen. Klärt mit dem Personal, welche nahe gelegene Anlage aktuell geöffnet und für euch zugänglich ist.
Caféhaus Siesmayer und Villa Leonhardi sind Möglichkeiten für eine Essenspause und haben eigene Öffnungszeiten. Der nördliche Kiosk und Minigolf sind wetterabhängig. Fragt beim Betreiber nach, wenn eine Mahlzeit für euren Plan wichtig ist.
Unter dem Eingangsgebäude Siesmayerstraße liegt eine kostenpflichtige Tiefgarage. Wenn ihr von dort einen Aufzug braucht, klärt vor der Anreise, ob er in Betrieb ist.
Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.
Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.
Den Eingang wählen
Siesmayerstraße 63 liegt günstig für das Tropicarium. Über Palmengartenstraße 11 kommt ihr zum historischen südlichen Gartenteil. Die Rückwege hier führen zur Siesmayerstraße.
Mit Bus und Bahn
Westend eignet sich für den Zugang Siesmayerstraße, Bockenheimer Warte für die Palmengartenstraße. Prüft eure Verbindung und vorübergehende Haltestellenverlegungen beim RMV.
Eintritt prüfen
Wegen GartenUtopien beträgt der reguläre Erwachseneneintritt vom 16. Oktober 2026 bis 7. Februar 2027 10 €, sonst 9 €. Unter 18-Jährige haben freien Eintritt. Für Sonderveranstaltungen gelten eigene Bedingungen.
Spielen flexibel planen
Am Südufer des großen Weihers gibt es einen weiteren Spielplatz. Bootsverleih und Minigolf hängen von Saison, Wetter und Betrieb ab; rechnet mit zusätzlichen Kosten.
Für drinnen und draußen
Mehrere Kleidungsschichten passen zu den Wegen im Freien und warmen Glashäusern. Bringt Wasser mit und nutzt zum Essen die dafür erlaubten Bereiche.
Die richtigen Wiesen nutzen
Picknickt nur in den ausgewiesenen Erholungsbereichen. Betretet keine Beete, behaltet Kinder am Wasser dicht bei euch und füttert keine Tiere.
Haustiere bleiben zu Hause
Gewöhnliche Haustiere dürfen nicht mit hinein. Für zertifizierte Assistenz- und Diensthunde gelten besondere Nachweis- und Leinenpflichten. Informiert euch vorher darüber.
Die Gärten unterscheiden
Der kostenlose, saisonal geöffnete Botanische Garten und der Grüneburgpark sind eigene Ausflugsziele. Ihre Eingänge und Einrichtungen gehören nicht zu diesen Palmengarten-Routen.
Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.
Maryland, US
Hier kann man sehen Weißwedelhirsch, östliches Grauhörnchen und Rotkardinal.
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District of Columbia, US
Hier kann man sehen östliches Grauhörnchen, Ente und Haussperling.
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Illinois, US
Hier kann man sehen Wanderdrossel, Kanadagans und Haussperling.
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Virginia, US
Hier kann man sehen Gefleckte Laternentröger und Rotkardinal.
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Nimm die Entdeckung mit
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