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ParkThüringen, Deutschland

Park an der Ilm (Weimar)

Im Park an der Ilm verbindet ihr einen Spaziergang am Fluss mit Orten, die Goethe mitgestaltet hat.

Über diesen Ort

Im Park an der Ilm verbindet ihr einen Spaziergang am Fluss mit Orten, die Goethe mitgestaltet hat. Weite Wiesenblicke wechseln sich mit schattigen Wegen, steinernen Denkmälern und kleinen Gebäuden ab, bei denen sich ein genauerer Blick lohnt. Für den Spaziergang unten am Fluss startet ihr neben dem Stadtschloss am Burgplatz, für den oberen Park beim Haus von Stein. Wenn ihr zunächst auf einer Ebene bleibt, wird der Besuch entspannter als mit ständigem Auf und Ab.

Goethes Gartenhaus ist das kleine, helle Haus jenseits der Wiesen. Das Römische Haus steht oberhalb des Tals und wirkt mit seiner Säulenfassade ganz anders. Vergleicht beide von den Wegen aus, bevor ihr entscheidet, ob ihr auch hineingehen möchtet. An der Ruine des Tempelherrenhauses können Kinder überlegen, wie der erhaltene Turm einmal zu einem vollständigen Gebäude gehörte. Auch die offenen Wiesen sind Teil der Gestaltung: Bäume rahmen den Blick auf Häuser, Brücken und Denkmäler. Fotografiert dasselbe Motiv von zwei Standpunkten aus und schaut, wie stark sich das Bild verändert.

Bei einem Besuch im Herbst 2026 solltet ihr den Felsdurchgang Nadelöhr auslassen: Er ist derzeit gesperrt. Auch die anderen steilen Verbindungswege im Park verlangen Vorsicht, besonders bei nassem Laub. Haltet den offiziellen Parkplan griffbereit, beachtet Absperrungen und genießt die Orte, die ihr gut erreichen könnt. Erkunde das Gelände wie ein Profi – lade die Snappit-App herunter, um Tiere und Pflanzen sofort zu bestimmen.

1776 schenkte Herzog Carl August Goethe hier ein Haus mit Garten. Ab 1778 entstand der Landschaftspark, der ältere Gärten einbezog und das Flusstal zum Teil eines sorgfältig gestalteten Spaziergangs machte. Mit dem Römischen Haus, das 1792–1797 unter Goethes Leitung gebaut wurde, erhielt der Westhang einen italienisch geprägten sommerlichen Rückzugsort. Mit dem Tod des Herzogs 1828 kamen die Arbeiten weitgehend zum Abschluss. Spätere Gärtner stellten Sichtbeziehungen wieder her und erneuerten Pflanzungen. Das Tempelherrenhaus wurde bei den Luftangriffen 1945 zerstört. Seit 1998 gehört der Park zum UNESCO-Welterbe-Ensemble „Klassisches Weimar“.

Was ihr hier machen könnt

Für den unteren Spaziergang folgt ihr vom Burgplatz neben dem Stadtschloss der Ilm, überquert die Naturbrücke und geht weiter zu Goethes Gartenhaus. Zurück geht es auf genau demselben Weg und über dieselbe Brücke. Hin und zurück sind es etwa 1,3 km, überwiegend auf Kieswegen. Mit kurzen Stopps könnt ihr dafür 45–75 Minuten einplanen. Für den oberen Spaziergang startet ihr am Haus von Stein, Ackerwand 25/27, folgt den oberen Parkwegen in Richtung Liszt-Haus und Römisches Haus und kehrt auf denselben Wegen zum Haus von Stein zurück. Plant für etwa 1,8 km hin und zurück, größtenteils auf Asphalt, 60–90 Minuten ein. Beide Entfernungen ergeben sich aus der doppelten einfachen Wegstrecke, die die Stadt angibt. Zusätzliche Wege um die Gebäude oder durch Gärten sind nicht enthalten.

Legt eine kleine Baum-Fotosammlung an: ein fächerförmiges Ginkgoblatt, einen Buchenstamm und den Umriss einer schmalen Pappel. Fotografiert Blätter dort, wo sie wachsen oder liegen, und lasst sie an ihrem Platz. Zum Toben eignen sich die ausgeschilderten Spielwiesen oder der Spielplatz neben dem Beethovenplatz. Die übrigen Wiesen sind geschützte Lebensräume; eine einladende freie Grasfläche ist deshalb nicht automatisch ein Picknickplatz.

Saisonale Infos

Der Park ist ganzjährig frei zugänglich. Die Museen und anderen Innenräume haben eigene Öffnungstage; die veröffentlichten Sommeröffnungszeiten 2026 gelten bis zum 1. November. Prüft die Angaben des jeweiligen Hauses, bevor ihr euren Tag darauf ausrichtet. Für die Sperrung des Nadelöhrs ist kein Enddatum angekündigt. Ältere Spaziergangshefte müsst ihr deshalb entsprechend anpassen. Verschiebt den Parkspaziergang bei starkem Wind, Hochwasser oder Glätte, statt unter alten Bäumen Schutz zu suchen.

Barrierefreiheit

Für den Einstieg bieten sich zwei Ebenen an: oben die Asphaltwege nahe der Belvederer Allee, unten im Ilmtal die Kieswege. Die Zugänge von der Stadtseite sind teilweise gepflastert. Verbindungen zwischen den Ebenen können Stufen, Querrinnen und deutliche Steigungen haben. Der Wegeplan kennzeichnet Abschnitte mit 6–10 % sowie mit 10 % oder mehr, zum Teil mit Stufen. Auch eine kurze Strecke ist daher nicht automatisch mit Rollstuhl oder Kinderwagen leicht zu bewältigen. Goethes Gartenhaus und sein terrassierter Garten am Hang sind für Rollstuhlnutzung ungeeignet. Klärt den gesamten Weg und die aktuellen Bedingungen mit dem Besucherservice, wenn ihr auf stufenlosen Zugang angewiesen seid. Das Nadelöhr müsst ihr umgehen.

Nicht verpassen

1

Der Blick über die Flusswiesen auf Goethes Gartenhaus

2

Das Römische Haus und seine Aussicht über das Ilmtal

3

Ginkgo, Buche und Pappel im Wechsel der Jahreszeiten

4

Ein Entdeckerrucksack und eigene Flächen zum Spielen und Picknicken

Spaziergänge und Routen

Vom Burgplatz zu Goethes Gartenhaus und zurück

Startet neben dem Stadtschloss am Burgplatz. Folgt dem Flussweg am westlichen Ufer bis zur Naturbrücke, überquert sie zur Wiesenseite und geht weiter zum Eingang von Goethes Gartenhaus. Auf demselben Weg und über dieselbe Brücke kehrt ihr zum Burgplatz zurück. Bleibt unten am Fluss, statt den Westhang hinaufzugehen.

So vermeidet ihr die steilen Abkürzungen zwischen den Ebenen. Die Innenräume des Gartenhauses und der terrassierte Garten gehören nicht zu einer rollstuhlgeeigneten Strecke. Klärt, ob Brücke und Wege mit eurem Rollstuhl oder Kinderwagen aktuell gut nutzbar sind.

Vom Haus von Stein zum Römischen Haus und zurück

Startet am Haus von Stein, Ackerwand 25/27. Bleibt auf dem oberen Parkweg und geht in Richtung Liszt-Haus und anschließend zum Römischen Haus. Genießt den Blick von draußen und kehrt auf denselben oberen Wegen zum Haus von Stein zurück. Lasst die Abstiege zur Ilm bei diesem Spaziergang aus.

Auf einer Ebene zu bleiben erspart wiederholte Treppenverbindungen. Dadurch werden aber nicht alle Gebäude und Nebenwege stufenlos zugänglich. Prüft den eigentlichen Museumseingang gesondert.

Der erste Besuch ohne Eile

Wählt einen der beiden oben beschriebenen Spaziergänge mit vollständigem Rückweg. Legt einen Stopp für eine Baumskizze und einen Blick über die Wiesen ein. Mit einem Innenbesuch oder einer längeren Pause könnt ihr insgesamt zwei bis drei Stunden einplanen. Das ist eine Schätzung; Anreise und Essen kommen hinzu. Ihr müsst nicht jedes Denkmal erreichen.

Die Rucksacktour gut einplanen

Wenn ihr den Rucksack in der Tourist-Information, Markt 4, abholt, plant von der Ausleihe bis zur Rückgabe am selben Schalter etwa 2½–3 Stunden ein. Darin sind die ungefähr zweistündige Parkerkundung und die Wege durch die Stadt enthalten. Diese Gesamtzeit ist eine Schätzung für Familien und keine zugesagte Ausleihdauer. Fragt vor dem Start nach der aktuellen Umgehung des Nadelöhrs. Nach der letzten Station Am Stern geht ihr zur Sternbrücke zurück, überquert sie zum Burgplatz und lauft weiter zum Markt 4. Gebt den Rucksack vor Schließung des Schalters ab. Für diese angepasste Tour liegt keine vermessene Gesamtstrecke vor.

Aktivitäten

Eine Landschaft einrahmen

Vergleicht an der Naturbrücke die geschlossene, felsige Westseite mit dem offeneren Wiesenblick zu Goethes Gartenhaus. Nehmt einen Baum am Rand mit ins Foto auf und fotografiert die Szene danach ohne ihn. Welches Bild wirkt weiter?

Jedem Baum eine Form geben

Zeichnet einen Fächer für ein Ginkgoblatt, einen hohen schmalen Umriss für eine Pyramidenpappel und eine ausladende Krone für eine Buche. Ergänzt Farben und Rindenmuster, die euch auffallen. Im Skizzenbuch können Kinder die Einzelheiten mit nach Hause nehmen und den Park unberührt lassen.

Ein kurzer Ausflug unter die Erde

Die geführten Stollenrundgänge in der Parkhöhle dauern etwa 35 Minuten. Normalerweise sind mindestens vier Teilnehmende nötig, höchstens zehn können mitgehen. Karten gibt es vor Ort; zusätzlich zum normalen Eintritt fällt ein Aufpreis an. Rechnet Wartezeit, den Abstieg über die Treppe und den Rückweg zu eurem Parkeingang gesondert hinzu. Tragt warme Kleidung in mehreren Schichten und feste Schuhe. Wenn Treppen für euch ungeeignet sind, wählt ein anderes Indoor-Angebot.

Den Park drinnen entdecken

Im Römischen Haus gibt es ein interaktives Parkmodell und originale Skulpturen der Denkmäler aus dem Park. Damit könnt ihr die gerade gesehenen Orte gut miteinander verbinden. Prüft die Öffnungszeiten für euren Besuchstag; bei einem Winterspaziergang ist ein Besuch des Hauses nicht automatisch möglich.

Ein fächerförmiges Ginkgoblatt mit strahlenförmigen Adern neben einem ovalen Rotbuchenblatt mit leicht gewelltem Rand und deutlich erkennbarer Mittelrippe.

Zwei typische Blattformen zum Wiedererkennen: Ginkgo und Rotbuche. KI-Illustration nach Fotovorlagen.

LorenzariusWillow · Creative Commons

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Achtet auf fächerförmige, oft zweigeteilte Blätter und ihre gelbe Herbstfärbung. Der Ginkgo ist eine Station der Familientour und wird auch im Baumführer von 2021 beschrieben. Fotografiert ein Blatt vor dem Himmel, ohne es abzupflücken.

Die Buchen auf der Tempelherrenhauswiese werden im Baumführer von 2021 vorgestellt. Glatte graue Rinde und gefaltet wirkende Blätter sind gute Erkennungsmerkmale. Versucht, Stamm und ausladende Krone gemeinsam aufs Bild zu bekommen. Bleibt dafür auf dem Weg und geht nicht über die Wiese.

Der Baumführer von 2021 nennt diese schmalen, aufrechten Pappeln bei Goethes Gartenhaus und an der Duxbrücke. Ihre säulenartige Form lässt sich gut mit den breiten Buchen vergleichen. Den Umriss könnt ihr sowohl im Winter als auch am belaubten Baum betrachten.

2021 wurde beim Reithaus eine Trauerform der Silberweide mit dem Namen Salix alba ‘Tristis’ beschrieben. Schaut, wie ihre herabhängenden Äste den Blick auf den Fluss verändern. Haltet Abstand zum Ufer und fotografiert lieber mit einem weiteren Bildausschnitt, statt euch unter die Zweige zu stellen.

Wenn ihr bei eurem Besuch zur Schaukelbrücke kommt, haltet nach dem Spitzahorn Ausschau, für den es eine Baumpatenschaft gibt. Seine spitz gelappten Blätter liefern eine weitere Form für eure Fotosammlung. Dieser Standort im Süden liegt außerhalb der beiden hier beschriebenen kurzen Hin- und Rückwege.

Eine Sommerlinde wurde 2021 als dickster Baum des Parks beschrieben. Ihre herzförmigen, behaarten Blätter lohnen einen genaueren Blick, auch wenn sich nicht jede Lindenart allein an der Blattform unterscheiden lässt. Genießt die alten Bäume, ohne einen bestimmten Rekordhalter nur am Stammumfang erkennen zu wollen.

Geschichten und Entdeckungen

Eine Brücke mit verborgenem Innenleben

Die Naturbrücke wirkt rustikal. Ihr Ersatzneubau hat jedoch einen verborgenen Stahlkern unter dem Holzbelag. Die Gestaltung bewahrt das Erlebnis, vom schattigen Ufer in die offene Wiesenlandschaft zu treten.

Ein Denkmal aus einfachen Formen

In Goethes Garten steht der Stein des guten Glücks: eine Kugel auf einem Würfel. Goethe entwarf ihn gemeinsam mit seinem Zeichenlehrer Adam Friedrich Oeser; 1777 wurde er aufgestellt. Bei einem Gartenbesuch können Kinder seine Formen leicht entdecken. Beachtet die eigenen Öffnungszeiten des Gartens und seine Wege am Hang.

Die passende Jahreszeit

Ein anderer Park zu jeder Jahreszeit

Achtet vom Frühling bis zum Herbst besonders auf die Blätter und nach dem Laubfall auf die Astformen. Die Herbstfärbung hängt vom Wetter und vom einzelnen Baum ab. Die unten genannten älteren Baumbeschreibungen geben euch Anhaltspunkte. Alte Exemplare können aber entfernt oder ersetzt werden; ein bestimmter Baum sieht heute möglicherweise anders aus als 2021.

Anreise und praktische Tipps

Pausen, Spielen und Toiletten

Die Picknickwiese liegt beim Stadtschloss. Auf den Spielwiesen und dem Spielplatz neben dem Beethovenplatz können sich Kinder austoben, ohne geschützte Wiesen zu betreten. Das im Plan eingezeichnete öffentliche WC im Süden und die Toiletten in Besuchergebäuden helfen bei der Planung. Geht aber nicht davon aus, dass jede Toilette geöffnet oder stufenlos erreichbar ist. Nehmt Wasser mit und klärt bei der Ankunft, welche nutzbare Toilette am nächsten liegt.

Vor dem Losgehen die passende Parkseite wählen

Der Bahnhof Weimar ist an das Stadtbusnetz angeschlossen. Prüft die aktuelle Verbindung zum Goetheplatz und geht von dort zu Fuß durch die Innenstadt. Für den unteren Spaziergang steuert ihr den Burgplatz an, für den oberen das Haus von Stein an der Ackerwand. Mit dem Auto kommt die Tiefgarage am Goethehaus infrage. Das sind Anreisemöglichkeiten, keine reservierten Stellplätze oder zugesicherten stufenlosen Wege.

Auch die Steigungen im Plan beachten

Der offizielle Wegeplan zeigt den Westhang sowie die Bereiche am Römischen Haus und an Goethes Gartenhaus vergrößert. Gestrichelte Linien stehen für 6–10 % Steigung, gepunktete für 10 % oder mehr, teilweise mit Treppen. Schaut euch diese Verbindungen an, bevor ihr obere und untere Wege kombiniert. Der Besucherservice hilft unter +49 3643 545400.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

6

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

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Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Den passenden Zugang wählen

Der Burgplatz eignet sich für den unteren Flussspaziergang, das Haus von Stein an der Ackerwand für den oberen Weg. Speichert den Plan, bevor ihr die Innenstadt verlasst.

Mit Bahn und Bus anreisen

Fahrt zum Bahnhof Weimar und prüft eine Stadtbusverbindung zum Goetheplatz. Von dort geht ihr durch die Altstadt zu eurem gewählten Parkzugang. Diese Stadtwege sind in den oben genannten Streckenlängen nicht enthalten.

Mit dem Auto

Die Tiefgarage am Goethehaus ist eine Möglichkeit für den oberen Park. Folgt den aktuellen Parkhinweisen der Stadt und plant den Fußweg vom Auto mit ein.

Für die Pause vorsorgen

Nehmt Trinkwasser mit und nutzt die gekennzeichnete Picknickwiese beim Stadtschloss. Das Wasser aus Fluss und Brunnen ist kein Trinkwasser.

Den Toilettenstopp einplanen

Der Parkplan zeigt ein öffentliches WC am südlichen Ende und Toiletten in mehreren Besuchergebäuden. Deren Nutzung hängt von den Öffnungszeiten ab. Fragt vor dem Losgehen nach, wenn ihr mit kleinen Kindern unterwegs seid.

Mit dem Rad Rücksicht nehmen

Radfahren ist nur auf den ausgewiesenen Strecken erlaubt. Schiebt das Fahrrad auf den anderen Wegen und lasst Fußgängern auf gemeinsam genutzten Abschnitten Platz.

Den Park schonen

Führt Hunde an der kurzen Leine und lasst Pflanzen sowie herabgefallene Pflanzenteile liegen. Klettert nicht auf Bäume oder Denkmäler. Baden, Feuer und Drohnen sind nicht erlaubt.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Der normale Parkbesuch ist kostenlos. Für die Museumshäuser und die Parkhöhle gelten eigene Regelungen. Das Römische Haus ist im Sommerprogramm 2026 als kostenfrei aufgeführt.
Der Fritz-von-Stein-Rucksack richtet sich an Kinder von 6–12 Jahren und enthält ein Heft, eine Lupe, ein Fernglas und Spiele. Ihr könnt ihn von April bis Oktober in der Tourist-Information oder im Wittumspalais gegen Gebühr ausleihen, je nach Verfügbarkeit und Öffnungszeiten. Die Materialien gibt es auf Deutsch und Arabisch; die arabische Ausgabe müsst ihr vorher anfragen. Gebt den Rucksack noch am selben Tag zurück und fragt, wie ihr das gesperrte Nadelöhr umgeht.
Nutzt die ausgewiesene Picknickwiese beim Stadtschloss. Die Spielwiesen haben eigene Symbole im Parkplan. Die meisten anderen Wiesenflächen dürft ihr nicht betreten.
Wenn es geöffnet ist, könnt ihr den Park im Römischen Haus an einem interaktiven Modell und anhand originaler Skulpturen erkunden. Goethes Gartenhaus bietet einen kleinen historischen Innenrundgang. Auch die Parkhöhle kommt infrage: Dort gibt es Treppen, und ihr braucht warme Kleidung und feste Schuhe. Sie ist nicht rollstuhlzugänglich. Prüft Öffnungszeiten und Eintrittsregelungen, bevor ihr einen dieser Innenbesuche fest einplant.

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