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ParkNiedersachsen, Deutschland

Park der Gärten (Bad Zwischenahn)

Im Park der Gärten könnt ihr Gartenideen sammeln, Pflanzen aus der Nähe fotografieren und ausgiebige Spielpausen einlegen.

Über diesen Ort

Im Park der Gärten könnt ihr Gartenideen sammeln, Pflanzen aus der Nähe fotografieren und ausgiebige Spielpausen einlegen. Auf 14 Hektar liegen kleine Mustergärten neben deutlich größeren Pflanzensammlungen. So wechselt die Kulisse vom sorgfältig gestalteten Innenhof zu stattlichen Rhododendren und waldartigen Pflanzungen. Beginnt mit der Ausstellung Grüne Schatztruhe im Besucherzentrum und sucht euch anschließend einige Gärten auf dem Plan aus, statt jedes einzelne Pflanzenschild lesen zu wollen.

Rund 45 Mustergärten warten auf euch. Vergleicht den Weißen Garten mit dem Farngarten oder lasst alle einen Lieblingssitzplatz auswählen und erklären, was ihn so einladend macht. Das lange Blumenband bringt je nach Jahreszeit andere Farben in den Park. Weiter vom Eingang entfernt lohnt sich ein gemütlicher Streifzug durch den Rhodopark, besonders im späten Frühling. Nahe am Eingang bieten sich der Ginkgo-Hain und der Aussichtsturm als erster Pflanzenstopp an.

Der Park ist eintrittspflichtig und saisonal geöffnet. Die Saison 2026 ist beendet, einschließlich der letzten Sonderöffnung am 11. Oktober. Die nächste reguläre Saison läuft vom 17. April bis zum 10. Oktober 2027. Außerhalb dieser Zeit könnt ihr den Park nur an angekündigten Sonderöffnungstagen besuchen. Prüft vor der Anreise die offizielle Seite mit den Öffnungszeiten. Schalte einen interaktiven Feldführer für diesen Ort frei: Hol dir die Snappit-App für unterwegs.

Auf dem Gelände fand 2002 die erste Landesgartenschau Niedersachsens statt. 2003 öffnete es als dauerhaft fortgeführter Park der Gärten wieder. Die Sammlungen reichen weiter zurück: In den 1970er-Jahren zog die gartenbauliche Lehr- und Versuchsanstalt mit ihren Gehölzen von Aurich nach Bad Zwischenahn. Im Rhodopark gehören das Erhalten und Vergleichen von Sorten bis heute zum Konzept. Deshalb stehen ähnlich aussehende Pflanzen mit ausführlichen Schildern nebeneinander.

Was ihr hier machen könnt

Für einen kürzeren Besuch geht ihr vom Eingang zum Ginkgo-Hain und zum Turm, anschließend am Blumenband entlang durch die Mustergärten zum Kletterspielplatz. Über die Parkwege gelangt ihr weiter zum Wasserspielplatz und durch die Gärten auf der Eingangsseite zurück zum Besucherzentrum. Ihr kommt an beiden Spielplätzen vorbei, wählt bei einem Besuch von 90–120 Minuten aber nur einen für eine kurze Spielpause aus. Für einen längeren Ausflug folgt ihr den zentralen Wegen zum Pavillon, geht außen um die Versuchsfläche des Gartenbaus herum zur Heidesammlung und weiter in den Rhodopark. Auf demselben Weg kehrt ihr über den Pavillon und das Blumenband zum Eingang zurück. Plant dafür einschließlich Pflanzenstopps und einer Pause 3–5 Stunden ein. Dies sind Besuchsvorschläge ohne veröffentlichte, vermessene Streckenlängen; beim zweiten seid ihr deutlich länger zu Fuß unterwegs. Bleibt rund um die Versuchsfläche auf den öffentlichen Wegen.

Die Hauptwege sind ebenmäßig und gut befahrbar. Zur oberen Turmplattform könnt ihr nach Wunsch die Treppe hinaufsteigen; die untere Plattform hat eine Rampe. Lasst die Steinquerungen im abschüssigen Ahorntal aus, wenn sie für eure Gruppe nicht passen. Für Kinder, die gern eine Aufgabe lösen, gibt es am Eingang den Bogen zur Parkrallye. Zwischen den Gartenstopps könnt ihr nach den elf mit Fahnen markierten Stationen suchen.

Saisonale Infos

In der regulären Saison 2027 ist die Kasse täglich von 09:30 bis 18:30 Uhr geöffnet; der Ausgang bleibt bis 21:45 Uhr offen. Ausstellungen und Gastronomie müssen nicht ebenso lange geöffnet sein. Winter- und Vorfrühlingsblüten könnt ihr nur an geplanten Sonderöffnungstagen sehen. Schaut für diese Termine und für Veranstaltungsregelungen in den aktuellen Kalender und nehmt bei eurer Ankunft den neuesten Parkplan mit.

Barrierefreiheit

Der Park hat weitgehend stufenlose Hauptwege, barrierefreie Toiletten sowie Leihrollstühle, Rollatoren und Bollerwagen gegen Pfand. Reserviert die Hilfsmittel vorab. Der ausführliche Prüfbericht zur Barrierefreiheit nennt gut befahrbare Außenwege mit maximal 4 % Steigung auf einem 20 m langen Abschnitt. Die Rampe zur unteren Turmplattform erreicht 6 % und hat keine Handläufe; zur oberen Plattform führen 78 Stufen hinauf und wieder 78 hinunter. Fragt das Team nach dem passenden Weg für eure Mobilitätshilfe und nach möglichen vorübergehenden Umleitungen.

Nicht verpassen

1

Sammlungen im Rhodopark, in denen ihr alte und moderne Rhododendronsorten bei einem Besuch vergleichen könnt.

2

Kleine Mustergärten mit Ideen für Schatten, Farben, Düfte und Pflanzungen auf wenig Raum.

3

Kletter- und Wasserspielplatz, seit 2024 ergänzt durch inklusive Spielgeräte.

4

Ginkgoblätter und Gartenblicke am Turm, mit einer unteren Ebene über eine Rampe und einer oberen über eine Treppe.

Graue Pergola über einem abgesenkten Sitzplatz mit Tisch und vier Stühlen. Rechts führen Stufen hinab; flaches Wasser, Steine und Pflanzkübel umgeben den Platz. Dahinter verläuft eine Brücke zwischen Bäumen.

Ein Sitzplatz mit Pergola, Stufen und Wasser im Park der Gärten, aufgenommen im April 2021. Vergleicht, wie die Materialien und die Umgebung den Platz wirken lassen. Die Gestaltung kann heute anders aussehen.

Gerd Fahrenhorst · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons · 28 April 2021 · Creative Commons

Spaziergänge und Routen

Runde durch die Eingangsgärten und zu den Spielplätzen

Beginnt im Besucherzentrum und geht in Richtung Ginkgo-Hain und Turm. Folgt anschließend dem Blumenband durch die eingangsnahen Mustergärten zum Kletterspielplatz. Über die öffentlichen Parkwege geht es weiter zum Wasserspielplatz. Ihr kommt an beiden Spielplätzen vorbei, wählt bei einem Besuch von 90–120 Minuten aber nur einen für eine kurze Spielpause aus. Kehrt durch die Mustergärten auf der Eingangsseite zum Besucherzentrum zurück.

Den Turm könnt ihr nach Wunsch einbauen: Zur unteren Ebene führt eine Rampe mit bis zu 6 % Steigung ohne Handläufe, zur oberen Aussicht eine Treppe.

Über den Pavillon zum Rhodopark und zurück

Vom Besucherzentrum folgt ihr dem Blumenband und den zentralen Wegen zum Pavillon. Geht außen an der Versuchsfläche entlang zur Abzweigung zum Rhodopark. Von dort führen die Wege an den Kamelien- und Heidesammlungen vorbei in den westlichen Rhodopark. Nachdem ihr die Wege durch die Sammlung erkundet habt, kehrt ihr um.

Der Zugang über die Hauptwege lässt sich an verschiedene Mobilitätshilfen anpassen. Fragt das Team, welche Wege durch die Sammlungen für euch passen, und kehrt früher um, wenn die Strecke anstrengend wird.

Aktivitäten

Ein Garten für jede Person

Lasst alle einen Mustergarten auswählen und ein Detail erklären, das sie gern zu Hause übernehmen würden: einen Sitzplatz, eine Farbkombination, eine schattige Ecke oder den Blick entlang eines Weges. Stimmt zum Schluss gemeinsam ab, bevor es zum Spielplatz geht.

Folgt den grünen Fahnen

Holt euch am Eingang die aktuellen Rallyeunterlagen. An elf Stationen geht es um Klima- und Naturschutz. Für jüngere Kinder gibt es eine Papierversion, für ältere Kinder Angebote auf Papier oder per App. Fragt nach, welche Variante zu eurer Gruppe passt.

Draußen schauen und drinnen entdecken

Beginnt in der Grünen Schatztruhe mit Pflanzenformen, Düften und der Herkunft von Pflanzen. Wenn die Schauer anhalten, bietet die Boden- und Wasserausstellung weitere Mitmachangebote. In Piepmatz & Co. könnt ihr Vogelpräparate und ihre Lebensräume aus der Nähe betrachten. Plant mit dem Parkplan die Wege im Freien ein: Die Ausstellungen liegen in getrennten Gebäuden und sind nicht durchgehend überdacht verbunden.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Vergleicht im Rhodopark zwei benachbarte Blütenstände: Wie unterscheiden sich ihre Farbe, Form und Blätter? Nehmt das Schild auf einem zweiten Foto mit auf, statt eine Sorte allein anhand ihrer Blüte zu bestimmen.

Probiert nahe am Turm eine Nahaufnahme der fächerförmigen Blätter und ein weiteres Foto, das die Wuchsform des Baumes zeigt. Zur Sammlung gehören kompakte, aufrechte und hängende Formen. So könnt ihr gut vergleichen, wie unterschiedlich eine Baumart wachsen kann.

Schaut zunächst über mehrere kleine Pflanzengruppen, bevor ihr eine Blüte aus der Nähe fotografiert. In der Sammlung lassen sich Blattfarben und Wuchsformen gut vergleichen. Fotografiert vom Weg aus, ohne zwischen die Pflanzen zu treten.

Sucht anhand des Schildes nach Acer palmatum und fotografiert vom vorhandenen Weg aus unterschiedliche Blattformen oder Farben. Die Mulde und die Steinquerungen im Ahorntal sind gestaltete Gartenelemente. Wählt einen Blick vom Hauptweg, wenn die Querung für eure Gruppe schwierig ist.

Sucht in der Hartriegelsammlung nach einem Schild mit Cornus kousa, etwa China Girl oder Beni-fuji, und vergleicht die Pflanze mit den Sträuchern daneben. Fotografiert einmal die ganze verzweigte Pflanze und einmal ein Detail. Für die Hartriegelblüte bietet sich ein Besuch im Juni an.

Sucht im Hain nach einem Schild mit Magnolia stellata, statt alle Magnolien derselben Art zuzuordnen. Bei einem frühen Saisonbesuch erwischt ihr vielleicht noch die Blüten. Nach der Blüte bieten sich Zweige und Blätter als Motive an.

Fotografiert im Spätsommer die feinen Blütenrispen vor einem dunkleren Hintergrund und wartet, bis der Wind kurz nachlässt. Vergleicht die aufrechten Horste und Blattfarben der beschrifteten Sorten, ohne Halme zu biegen oder abzupflücken.

Botanische KI-Illustration mit einem grünen, fächerförmigen Ginkgoblatt links und einem grünen, siebenlappigen Blatt des Japanischen Fächerahorns rechts. Darunter stehen die Sammlungsnamen Ginkgo-Hain und Ahorntal.

Vergleicht im Ginkgo-Hain und im Ahorntal die Blattformen: fächerförmig beim Ginkgo und tief gelappt beim Japanischen Fächerahorn. Die KI-Illustration zeigt typische Formen, keine bestimmten Parkexemplare; prüft die Pflanzenschilder.

Snappit · AI illustration, 2026. Botanical factual references: Park der Gärten and RHS.

Geschichten und Entdeckungen

Eine Sammlung mit einer Aufgabe

Der Rhodopark bewahrt ältere Rhododendronsorten ebenso wie neuere Züchtungen. Die Pflanzen sind nach ihrer Abstammung gruppiert und lassen sich so gut vergleichen. Hinter einer Reihe ähnlich aussehender Sträucher steckt deshalb oft eine längere Geschichte, als der erste Blick vermuten lässt.

Die passende Jahreszeit

Erst die Sammlung wählen, dann den Termin prüfen

Für Magnolien und Rhododendren bietet sich das Frühjahr an, für das Blumenband und Taglilien der Sommer, für Heide und Gräser der Spätsommer. Ein guter Blütemonat garantiert allerdings keine Öffnung: Frühe Blüten und späte Herbstfarben können außerhalb der regulären Saison liegen.

Anreise und praktische Tipps

Plant eine Pause am Pavillon ein

Der Bereich Glashaus/Pavillon ist die wichtigste Anlaufstelle für Essen, mit Mittagessen in Selbstbedienung und Kuchen. Für ein Picknick sucht ihr euch einen freien Sitzplatz in einem Mustergarten oder eine Rasenfläche außerhalb des Gastronomiebereichs. Toiletten und Wickelmöglichkeiten findet ihr auf dem Plan am Eingang.

Vom Ort und Bahnhof zum Eingang

Die Buslinien 350 und 370 bedienen die Haltestelle Park der Gärten am Eingang. Prüft in der aktuellen Fahrplanauskunft euren Reisetag sowie Hin- und Rückfahrt. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad folgt ihr aus Bad Zwischenahn beziehungsweise vom Bahnhof einem ausgeschilderten Weg von etwa 2,5 km je Richtung. Diese Strecke kommt zu eurem Rundgang im Park hinzu. Auf P1 und P2 gibt es kostenlose Besucherparkplätze.

Wählt eure Aussichtsebene

Die Rampe zur unteren Turmplattform ist einschließlich der Zwischenpodeste 51 m lang, mindestens 1,5 m breit und höchstens 6 % steil. Sie hat keine Handläufe. Den Ginkgo-Hain könnt ihr auch ohne den Aufstieg auf eine der beiden Ebenen genießen. Im Sinnesgarten gibt es Klang- und Tastelemente. Reserviert benötigte Mobilitätshilfen zum Ausleihen vor eurer Ankunft.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

7

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Der Besuchereingang liegt an der Elmendorfer Straße 40 in Bad Zwischenahn-Rostrup. Die Buslinien 350 und 370 halten am Park der Gärten. Prüft die Rückfahrt, bevor ihr einen späten Abschluss plant.

Auf P1 und P2 parkt ihr kostenlos. Fahrräder bleiben an den Ständern vor dem Eingang; Radfahren im Park ist verboten.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen beim normalen Parkbesuch freien Eintritt. Für Bühnenveranstaltungen können eigene Ticketregeln gelten.

Packt Wechselkleidung für Kinder ein, die auf den Wasserspielplatz möchten, außerdem Sonnen- und Regenschutz für die Wege im Freien.

Picknicken ist in verfügbaren Mustergärten und auf Rasenflächen erlaubt. Bleibt mit eurem Picknick außerhalb der Gastronomiebereiche und beachtet besondere Regeln bei Veranstaltungen. Grillen ist verboten.

Hunde dürfen nicht hinein, auch nicht in Tragetaschen. Assistenz- und Therapiehunde mit entsprechendem Nachweis sind ausgenommen.

Lasst eure Tageskarte vor dem Verlassen an der Kasse abstempeln, wenn ihr am selben Tag wiederkommen möchtet.

Fotografiert neben der Nahaufnahme auch das Pflanzenschild. Gartenformen können sehr unterschiedlich aussehen, und Standorte können sich von Saison zu Saison ändern.

Häufig gestellte Fragen

Nur an angekündigten Sonderöffnungstagen. Die reguläre Saison 2027 beginnt am 17. April. Ganzjährige Bürozeiten bedeuten nicht, dass auch die Gärten geöffnet sind.
Ja. Die Grüne Schatztruhe widmet sich Pflanzen, Gesunder Boden – Gesundes Wasser dem Boden und Wasser, und Piepmatz & Co. stellt heimische Vögel anhand von Präparaten vor. Zwischen den Gebäuden liegen Wege im Freien. Nehmt deshalb Regenkleidung mit.
Am verlässlichsten findet ihr hier Motive unter den angepflanzten Gartenpflanzen. Piepmatz & Co. ist eine museale Vogelausstellung, keine Voliere. Freut euch über wilde Besucher, die ihr zufällig entdeckt, ohne mit einer bestimmten Art zu rechnen.
Im Bereich Glashaus/Pavillon bekommt ihr Speisen und Kuchen. Der Park nennt Wickelmöglichkeiten an vier Standorten. Sucht auf dem Plan am Eingang die nächste Toilette heraus und fragt an Sonderöffnungstagen nach den Zeiten der Gastronomie.

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