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ParkBayern, Deutschland

Rosenaupark Nürnberg

Im Rosenaupark könnt ihr nahe der Nürnberger Altstadt eine Pause im Baumschatten mit ausgiebigem Spielen verbinden.

Über diesen Ort

Im Rosenaupark könnt ihr nahe der Nürnberger Altstadt eine Pause im Baumschatten mit ausgiebigem Spielen verbinden. Kommt von der Bleichstraße herein, orientiert euch am Kiosk und folgt den Wegen zum Minnesängerbrunnen. Der etwa drei Hektar große Park liegt in Kleinweidenmühle westlich des Fürther Tors. Rasenflächen und alte Baumgruppen bilden einen grünen Freiraum zwischen den Häusern des Viertels.

Schon vor dem Spielplatz gibt es am Brunnen etwas für Kinder zu entdecken. Über kleinen, fantasievollen Musikanten und Wasserwesen steht ein Sänger mit seiner Laute. Geht langsam um den Brunnen herum und vergleicht die Figuren. Mit ein paar Schritten Abstand bekommt ihr auch die Bäume mit aufs Foto.

Auch die kleinen Details lohnen sich. Schaut in die Baumkronen, vergleicht vom Weg aus die Blattformen und achtet darauf, wo die Sonne dem Schatten weicht. Versucht zum Beispiel, einen Berg-Ahorn zu erkennen. Lasst auch Zeit zum Sitzen: Der Park eignet sich gut für eine entspannte Unterbrechung zwischen euren anderen Zielen in der Stadt. Besuch geplant? Lade die Snappit-App herunter, um Wildtiere vor Ort in Echtzeit zu bestimmen.

Lange bevor die Rosenau zum heutigen Stadtteilpark wurde, gab es hier einen Fischweiher und eine Wäschebleiche des Deutschen Ordens. 1815 folgte ein Garten. Nach dem Kauf des Geländes 1827 entwickelte Johann David Wiß einen kommerziellen Vergnügungsgarten, dessen Nutzung über Abonnements finanziert wurde. 1893 erwarb die Stadt das Gelände. Kriegszerstörungen und die Zuschüttung des Weihers veränderten die Landschaft zum offeneren Park von heute. Der Brunnen hat seine eigene Geschichte. Babette Bach stiftete ihn 1903; 1905 wurde er in der nahen Prateranlage enthüllt. 1938 wurde er im Rosenaupark wieder aufgestellt. Die ursprüngliche Inschrift zu Ehren der jüdischen Stifterin wurde entfernt. Nach dem Krieg erinnerte eine neue Bronzetafel wieder an sie.

Was ihr hier machen könnt

Für einen kurzen Besuch geht ihr vom Eingang an der Bleichstraße zum Brunnen, macht an den baumgesäumten Rasenflächen eine Pause und kehrt auf denselben Wegen zurück. Rechnet dafür mit 20–30 Minuten. Für einen längeren Familienbesuch nehmt ihr Spielplatz und Tischtennisbereich dazu, bevor ihr wieder zur Bleichstraße zurückgeht. Dafür könnt ihr einschließlich Spielen 60–90 Minuten einplanen. Das sind Vorschläge für euren Besuch, keine ausgeschilderten Rundwege; verlässliche Kilometerangaben liegen nicht vor.

Auf dem Spielplatz gibt es Sand, Schaukeln, eine Rutsche, ein Federwippgerät und Klettergeräte. Lasst die Kinder wählen, worauf sie Lust haben. Zum Abschluss könnt ihr vor dem Aufbruch noch in Ruhe einen Baum oder eine Brunnenfigur fotografieren. Bringt eigene Schläger und einen Ball mit, wenn ihr Tischtennis spielen möchtet.

Saisonale Infos

Die Nutzungszeiten des Spielplatzes ändern sich mit der Jahreszeit: April bis Oktober 8–21 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ab 9 Uhr; November bis März 9–20 Uhr. Abweichende Zeiten auf den Schildern vor Ort gehen vor. Im Winter werden die Parkwege laut städtischer Grünanlagensatzung weder geräumt noch gestreut. Wählt einen frostfreien Besuch bei Tageslicht und rechnet nicht damit, dass der Zierbrunnen in Betrieb ist.

Barrierefreiheit

Bleibt mit Rollstuhl oder Kinderwagen auf den Wegen und meidet Rasenflächen und Spielplatzsand. Zu Eingangssteigungen, Wegbelägen und einem barrierefreien Rundweg fehlen ausreichend genaue Angaben, um einen stufenlosen Besuch zusichern zu können. Wenn diese Details für euch wichtig sind, fragt bei SÖR unter 0911 231-7637 nach dem Zugang von der Bleichstraße und dem aktuellen Zustand. Wählt euren Hinweg so, dass ihr ihn auch zurück gut bewältigen könnt.

Nicht verpassen

1

Minnesängerbrunnen

Ein Musikant und fantasievolle Wasserwesen laden zum genauen Betrachten von mehreren Seiten ein.

2

Alte Baumgruppen

Die breiten Kronen lassen wechselnde Licht- und Schattenmuster auf den Rasen fallen.

3

Abwechslungsreicher Spielplatz

Sand, Schaukeln, Rutschen und Klettern bieten etwas für verschiedene Vorlieben und Kräfte.

4

Pause im Viertel

Verbindet einen kurzen Spaziergang mit einem Kioskbesuch oder einer Bankpause nahe der Altstadt.

Links ein grünes, fünflappiges Ahornblatt mit gezähntem Rand und langem Stiel; rechts zwei an der Basis verbundene, V-förmig auseinanderstehende Flügelfrüchte.

Beim Berg-Ahorn könnt ihr fünf breite Blattlappen und paarige Flügelfrüchte vergleichen. Repräsentative KI-Zeichnung; Blatt und Frucht sind nicht maßstäblich und zeigen kein bestimmtes Parkexemplar.

AI illustration: OpenAI imagegen; editorial composition: Snappit, 2026.

Spaziergänge und Routen

Brunnen und Bäume mit Rückweg

Startet am Eingang an der Bleichstraße neben dem Kiosk. Folgt den offenen Parkwegen zum Minnesängerbrunnen, betrachtet seine Figuren und macht an den Rasenflächen eine Pause mit Blick auf die Baumkronen. Geht auf denselben Wegen zur Bleichstraße zurück. Das ist ein Vorschlag für die Reihenfolge eurer Ziele, kein ausgeschilderter Weg.

Wenn der Eingang oder ein Wegabschnitt mit Rollstuhl oder Kinderwagen schwierig ist, kehrt lieber um, statt einen ungeprüften Umweg über den Rasen zu nehmen.

Spielplatzbesuch mit Rückweg

Beginnt an der Bleichstraße und schaut euch den Brunnen an. Geht anschließend auf den offenen Parkwegen zu Spielplatz und Tischtennisbereich. Lasst Zeit, einen Baum genauer zu betrachten, bevor ihr auf eurem Hinweg zum Eingang zurückkehrt. Verkürzt lieber die Spielpause, als den Rückweg unter Zeitdruck anzutreten.

Bleibt mit Rollstuhl oder Kinderwagen auf den Wegen. Schaut euch den Zugang zum jeweiligen Spielgerät an, bevor ihr den Weg verlasst.

Aktivitäten

Wie klingen die Brunnenfiguren?

Sucht euch am Brunnen jeweils einen Musikanten oder ein Wesen aus und stellt euch seinen Klang vor. Zeigt den anderen das Detail, das euch auf die Idee gebracht hat. Zum Abschluss könnt ihr zeichnen oder vom Boden aus fotografieren, ohne auf die Skulptur zu klettern.

Ein Baum, drei Ansichten

Wählt einen Baum, den ihr vom Weg aus gut sehen könnt. Macht ein Foto von seinem Umriss, eines von der Rinde und eines vom Licht in seiner Krone. Vergleicht die Bilder anschließend: Welches erzählt am meisten über die Jahreszeit? Lasst den Baum so, wie ihr ihn vorgefunden habt.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Sucht nach einem Ahorn mit fünflappigen, gezähnten Blättern und paarigen Flügelfrüchten. Ältere Berg-Ahorne haben eine fleckige, abblätternde Borke. Vergleicht mehrere Merkmale, statt euch nur auf die Blattform zu verlassen. Fotografiert vom Weg aus den ganzen Baum und ein Detail, ohne Blätter zu pflücken oder Rinde abzulösen. Im Winter zeigen Stamm und verzweigte Silhouette diesen gepflegten Parkbaum von einer anderen Seite.

Geschichten und Entdeckungen

Ein Garten mit Abonnement

Im 19. Jahrhundert wurden die aufwendigen Gebäude und Gartenanlagen des Vergnügungsgartens über Abonnements finanziert. Stellt euch vor, ihr kämt als zahlende Stammgäste hierher. Vergleicht diese private Freizeitwelt mit dem heutigen Alltag im Stadtteilpark.

Ein Kunstwerk aus zwei Materialien

Philipp Kittlers Brunnen verbindet Bronze und Granit. Schaut, wie unterschiedlich das Licht auf die glatten Figuren und die wuchtigeren Steinformen fällt. Auch wenn das Wasser abgestellt ist, lohnt sich der Blick auf die Details.

Anreise und praktische Tipps

Die Pause praktisch planen

Am Zugang von der Bleichstraße gibt es Parkbänke und einen Kiosk. Dessen Öffnungszeiten und eine barrierefreie Toilette direkt im Park sind nicht bestätigt. Bringt deshalb etwas zu trinken mit und plant einen nötigen Toilettenstopp vor dem Spaziergang ein. Das barrierefreie WC im U-Bahnhof Plärrer ist eine Möglichkeit außerhalb des Parks, deren Verfügbarkeit ihr vorher prüfen solltet.

Besucherinformationen

Schaut vor der Anreise auf die städtische Seite zur Baustelle am Plärrer und nutzt die aktuell vorgesehenen Fußgängerüberwege. Hinweise zu Parkarbeiten oder Sturmschäden findet ihr bei SÖR und auf den Schildern am Eingang.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Die VAG nennt für den Spielplatz die Haltestelle Plärrer und für den Park Obere Turnstraße. Nutzt die aktuelle Verbindungsauskunft und plant den Fußweg zur Bleichstraße ein. Die Baustelle am Plärrer wirkt sich auf die Straßenanbindung aus; folgt den ausgeschilderten Übergängen und Umleitungen.

Essen und Toiletten

Wenn der Kiosk geöffnet ist, könnt ihr dort einkehren. Bringt Wasser mit und klärt vor einem längeren Aufenthalt die Toilettenmöglichkeiten. Die Stadt führt ein barrierefreies WC im U-Bahnhof Plärrer auf, außerhalb des Parks. Prüft, wie es während der Bauarbeiten erreichbar ist.

Hunde

Führt Hunde an einer reißfesten Leine von höchstens 1,20 m Länge. Haltet sie vom Spielplatz, Brunnen und den Pflanzbeeten sowie deren unmittelbarer Umgebung fern. Entfernt Hundekot.

Den Park schonen

Lasst Pflanzen und Tiere ungestört, nehmt Müll mit und füttert keine Tiere. Packt ein Picknick ein und lasst den Grill zu Hause.

Radfahren und Spielen

Fahrt nur dort Rad, wo Schilder es erlauben. Haltet den Spielplatz frei von Tabakrauch und Alkohol und beachtet die ausgeschilderten Altersgrenzen und Nutzungsregeln.

Vor dem Aufbruch

Schaut besonders nach Stürmen in die aktuellen Bau- und Baumpflegehinweise von SÖR. Beachtet Absperrungen auch dann, wenn ihr euren geplanten Weg deshalb ändern müsst.

Häufig gestellte Fragen

Der frühere Weiher gehört zur Geschichte des Parks; er wurde zugeschüttet. Plant euren Besuch rund um Bäume, Wiesen, Spielen und den Zierbrunnen. Der Brunnen ist kein Bade- oder Planschbereich.
Richtet euren Blick am besten zuerst auf die Bäume, zum Beispiel den Berg-Ahorn. Tierbeobachtungen sind eine schöne Zugabe, lassen sich aber nicht versprechen. Schaut möglichen tierischen Besuchern ruhig zu, fotografiert mit Abstand und lasst sie ihre Nahrung selbst suchen.
Nutzt eine trockene Pause für einen kurzen Hin- und Rückweg oder verschiebt den Spielplatzbesuch auf einen anderen Tag. Verlasst euch nicht darauf, im Kiosk einen Innenraum zum Unterstellen zu finden. Auf nassem Laub, Gras und feuchten Spielgeräten ist besondere Vorsicht nötig.

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