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ParkBayern, Deutschland

Schlosspark Fantaisie (Eckersdorf/Donndorf)

Im Schlosspark Fantaisie führt euer Spaziergang von geschnittenen Hecken und Brunnen zu schattigen Hängen und einem stillen Weiher im Tal.

Über diesen Ort

Im Schlosspark Fantaisie führt euer Spaziergang von geschnittenen Hecken und Brunnen zu schattigen Hängen und einem stillen Weiher im Tal. Beginnt am Schloss in Donndorf westlich von Bayreuth und genießt zuerst den Blick von der Terrasse. Dann könnt ihr entscheiden, ob ihr im oberen Garten bleibt oder weiter hinuntergeht. Die Höhenunterschiede machen den Reiz des Parks aus, spielen aber auch für müde Beine, Kinderwagen und Rollstühle eine wichtige Rolle.

Nahe am Schloss wirkt der Garten wie eine Folge von Räumen unter freiem Himmel. Ihr findet einen Pavillon, den kunstvoll gegliederten Heckengarten namens Labyrinth und einen historischen Küchengarten mit Obstbäumen und Formgehölzen. Unterhalb der Terrasse sorgen die Kaskade und der Neptunbrunnen für eine ganz andere, bühnenhafte Kulisse. Weiter unten liegt der Herzogsweiher, auch Talmühlweiher genannt, mit Bäumen am Wasser und einem kleinen Fischerhäuschen.

Schenkt den lebendigen Details genauso viel Aufmerksamkeit wie den Steinfiguren. Hainbuchen, Eichen, Buchen und verschiedene Nadelbäume gehören zum Baumbestand; auch Moose und Wiesenpilze machen die kleinen Lebensräume interessant. Wiesen und Pflanzflächen dürfen nicht betreten werden. Genaues Hinschauen vom Weg aus gehört hier zu einem rücksichtsvollen Besuch. Fantaisie ist ein anderes Ausflugsziel als der Hofgarten in der Bayreuther Innenstadt oder die Eremitage. Gebt deshalb Schloss Fantaisie in Eckersdorf/Donndorf als Navigationsziel ein. Nimm den ultimativen Naturführer mit: Bestimme Vögel, Pflanzen und Tiere mit der Snappit-App.

Markgraf Friedrich begann 1761 mit dem Bau des neuen Schlosses. Nach seinem Tod 1763 vollendete seine Tochter Elisabeth Friederike Sophie die Sommerresidenz und ließ den spätbarocken Garten anlegen. Der Name Fantaisie ist erstmals 1770 belegt. Ab 1793 erweiterte Herzogin Friederike Dorothee Sophie den Park um Landschaftsszenen an den Sandsteinfelsen und bewahrte dabei die älteren Gartenbereiche. Im 19. Jahrhundert vergrößerte Herzog Alexander von Württemberg den Landschaftspark, ließ viele fremdländische Bäume pflanzen und gestaltete das Schloss um. Diese verschiedenen Phasen könnt ihr noch heute erkennen: an den Heckenräumen, den stimmungsvollen Felsenszenen und der weiten Parklandschaft. In den 1990er-Jahren wurden Hecken- und Küchengartenbereiche wiederhergestellt, von 2003 bis 2005 die Kaskade. Seit 2000 beherbergt das Schloss Deutschlands erstes Museum, das sich eigens der Geschichte der Gartenkunst widmet.

Was ihr hier machen könnt

Für einen weniger anstrengenden Besuch bietet sich eine Runde durch den oberen Garten an: vom Schlossvorplatz zum Pavillon, zum Labyrinth und zu den Wegen am Küchengarten, dann über die Schlossterrasse zurück zum Ausgangspunkt. Schaut durch die geschnittenen Öffnungen der Hecken und vergleicht die geraden Linien mit der weiten Landschaft darunter. Bleibt auf den oberen Wegen, wenn Treppen oder ein steiler Aufstieg den Ausflug erschweren würden. Auch der Blick von oben auf den Brunnen lohnt sich.

Für einen längeren Spaziergang nehmt ihr den offiziellen Parkplan und steigt zur Kaskade und zum Neptunbrunnen hinab. Wenn alle noch genug Energie haben, könnt ihr den nahen ehemaligen Lindensaal, die Katakombe und die Säule der Eintracht einbeziehen. Anschließend geht es auf den eingezeichneten Wegen weiter zum Herzogsweiher. Macht am öffentlichen Uferweg eine Pause und geht auf demselben Weg bergauf zum Schloss zurück. Plant diesen Rückweg von Anfang an mit ein, auch wenn der Abstieg zunächst leichtfällt.

Für keinen dieser Spaziergänge ist eine Gesamtlänge in Kilometern veröffentlicht. Von den Behindertenparkplätzen beim Hotel Fantaisie sind es laut Betreiber etwa 250 m bis zum Schloss, vom Besucherparkplatz im Nordosten etwa 850 m. Allein für diese Hin- und Rückwege kommen also ungefähr 0,5 km beziehungsweise 1,7 km zusammen, zusätzlich zum Spaziergang im Garten. Speichert euch sowohl den Parkplan als auch den gesonderten Plan zur Zugänglichkeit. Eine Fotoaufgabe für Kinder: Findet ein geometrisches Muster, eine Steinfigur und ein lebendiges Baumdetail, alles von öffentlichen Wegen aus.

Saisonale Infos

Der Park ist ganzjährig geöffnet und kostet keinen Eintritt. Das Museum öffnet normalerweise von April bis in den Oktober dienstags bis sonntags; an manchen Feiertagen gelten Ausnahmen. 2026 ist es bis einschließlich 18. Oktober geöffnet, im Oktober von 10:00 bis 17:00 Uhr. Vom 19. Oktober bis zum Frühjahr 2027 bleibt es geschlossen. Auch die Wasserspiele gehen am 19. Oktober 2026 in die Winterpause. Während ihrer Betriebssaison laufen sie normalerweise von 09:00 bis 18:00 Uhr zu jeder vollen Stunde, sofern genügend Quellwasser vorhanden ist. Schaut vor der Anreise auf die aktuelle Öffnungszeitenseite, wenn ihr gezielt deswegen kommt. Im Winter sind Wege, die nicht geräumt und gestreut wurden, nicht zur öffentlichen Nutzung freigegeben.

Barrierefreiheit

Im oberen Garten nahe dem Schloss sind die Wege meist eben oder nur leicht geneigt und überwiegend asphaltiert oder mit befestigtem Kies bedeckt. Im unteren Park gibt es viele sehr steile Wege und Treppen. Der Wegeplan unterscheidet Beläge und Steigungen, darunter Abschnitte mit über 20 %. Auch eine kurze Verbindung auf dem Plan kann deshalb anstrengend sein. Am Museum gibt es eine Eingangsrampe mit 11 % Steigung, einen Aufzug und teilweise 5–7 cm hohe Türschwellen. Das barrierefreie WC liegt im Erdgeschoss und wird bei Bedarf vom Personal aufgeschlossen. Zwei Behindertenparkplätze befinden sich beim Hotel Fantaisie, zwei weitere auf dem Besucherparkplatz im Nordosten. Fragt beim Museum unter 0921 731400-11 nach einem passenden Zugang und möglicher Unterstützung.

Nicht verpassen

1

Oberer Garten

Pavillon, kunstvoll geschnittene Hecken und Küchengarten nahe am Schloss.

2

Kaskade und Neptunbrunnen

Restaurierte Wasserarchitektur mit stündlichen Wasserspielen in der Saison.

3

Gartenszenen zwischen Felsen

Katakombe, alte Steinbänke und die Säule der Eintracht am Hang.

4

Herzogsweiher

Ein ruhiges Ziel im unteren Park mit anschließendem Aufstieg zurück zum Schloss.

Spaziergänge und Routen

Oberer Garten mit Rückkehr zum Schloss

Beginnt am Schlossvorplatz und folgt den oberen Wegen zum Gartenpavillon, zum Labyrinth und zum Küchengarten. Geht anschließend an der oberen Schlossterrasse entlang zurück zum selben Vorplatz. Die Sehenswürdigkeiten sind auf dem offiziellen Plan durch Wege verbunden; diese Runde ist kein ausgeschilderter Wanderweg.

Der obere Bereich ist für Rollstuhl und Kinderwagen die einfachere Wahl. Der Wegeplan zeigt jedoch einzelne Hindernisse und Steigungen. Wählt die für euch passenden Abzweigungen; diese vorgeschlagene Runde ist nicht eigens als durchgehend stufenlose Route zertifiziert.

Brunnen und Weiher mit Rückweg bergauf

Startet am Schloss und nehmt den offiziellen Plan für den Abstieg an der Kaskade vorbei zum Neptunbrunnen. Wenn ihr mögt, ergänzt einen kurzen Abstecher zum ehemaligen Lindensaal, zur Katakombe und zur Säule der Eintracht und kehrt danach zum Ausgangspunkt des Abstechers zurück. Folgt den eingezeichneten Parkwegen weiter hinunter zum Herzogsweiher. Nach einer Pause am Wasser geht ihr auf eurem Hinweg zurück zum Schloss.

Dieser Vorschlag für den unteren Park eignet sich nicht als Rollstuhl- oder Kinderwagenroute. Wählt den oberen Garten, wenn steiles Gelände, Stufen oder der Rückweg bergauf für euch ein Hindernis wären.

Aktivitäten

Vergleicht zwei Gartenformen

Fotografiert einmal entlang eines geraden Wegs im oberen Garten und einmal in Richtung der freier gestalteten Landschaft darunter. Fragt euch, welche Linien zuerst auffallen: Hecken, eine Terrassenkante, ein geschwungener Weg oder die Umrisse eines Baums? Der Vergleich macht die verschiedenen Epochen des Gartens leichter verständlich.

Verfolgt das Wasser mit den Augen

Wenn die Kaskade läuft, sucht euch einen sicheren öffentlichen Aussichtspunkt und beobachtet, wie das fließende Wasser die Szene verändert. Achtet darauf, wo ihr es schon hört, bevor ihr es sehen könnt. Kinder können den Brunnen anschließend zeichnen. Niemand muss sich dafür über ein Becken beugen oder auf Steinwerk klettern.

Den Garten von drinnen verstehen

Wählt während der Museumssaison lieber ein paar Themen aus, statt durch alle Räume zu eilen: Wasser, Gartengeräte, Obst und Gemüse oder Spiele im Freien. Schaut danach aus einem Fenster in den Park und verbindet ein Ausstellungsstück mit etwas, das ihr draußen erkennt. Der Weiße Saal und die Nachbildung des Spindler-Kabinetts rücken auch das Schloss selbst in den Blick.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut euch die geschnittenen grünen Formen im formalen Garten genauer an. Die Hainbuche ist im Baumbestand von Fantaisie besonders häufig. Ihre deutlich hervortretenden Blattadern und die feinen Zähne am Blattrand lassen sich gut mit einer Rotbuche vergleichen. Fotografiert ein Blatt am Baum, statt es abzupflücken.

Versucht zwischen den breitkronigen Parkbäumen ein Eichenblatt mit abgerundeten Lappen zu finden. Macht ein Foto vom ganzen Baum und ein zweites von einem gut erreichbaren Blatt. Mit diesem Paar lässt sich mehr lernen als mit einer einzelnen Nahaufnahme der Rinde.

Die Rotbuche ist ein guter Vergleichspartner für die Hainbuche. Achtet auf die glatteren, leicht welligen Blattränder und darauf, wie sich das Licht unter der Krone verändert. In den kälteren Monaten könnt ihr statt des Laubs die Verzweigung der Äste als Motiv wählen.

Die Fichte bietet Abwechslung zu den Laubbäumen. Versucht, ihren ganzen Umriss auf einem Foto festzuhalten. Betrachtet danach einen erreichbaren Zweig, ohne ihn herunterzuziehen. Den Aufbau eines Nadelbaums mit dem einer Buche oder Eiche zu vergleichen, funktioniert zu jeder Jahreszeit.

Achtet bei der Erle auf rundliche Blätter und kleine, holzige, zapfenähnliche Fruchtstände. Solche Details lassen sich oft leichter fotografieren als ein ganzer hoher Baum. Bleibt bei Exemplaren, die von einem vorhandenen Weg aus zu sehen sind. Steigt dafür nicht zum Ufer hinab.

Der helle Stamm der Hänge-Birke hebt sich auf Fotos gut von dunkleren Bäumen im Hintergrund ab. Probiert ein Hochformat, das den Stamm und die feinen Äste zeigt. Lasst sich ablösende Rinde am Baum und betrachtet ihre Struktur, ohne sie abzureiben oder als Andenken mitzunehmen.

Schaut nach der wärmeren, rötlichen Farbe im oberen Stammbereich einer Wald-Kiefer. Wenn ihr vom Weg aus einen niedrigen Zweig sehen könnt, achtet auf die paarweise wachsenden Nadeln. Ein Foto dieses Details zusammen mit dem oberen Stamm hilft beim Unterscheiden von anderen Nadelbäumen.

Die Baumvorschläge beziehen sich auf den gepflegten Bestand des historischen Parks, der 2022 erfasst und in einer Studie von 2024 veröffentlicht wurde. Die Bäume eignen sich gut zum Kennenlernen und Bestimmen; daraus lässt sich aber nicht ableiten, dass jedes Exemplar noch im selben Zustand ist. Die wild vorkommenden Moose, Pilze und Fledermäuse gehören zu einer anderen Seite der Natur im Park. Ihre Vielfalt ist ein guter Grund, Wiesenflächen, Baumhöhlen und ruhende Tiere ungestört zu lassen.

Geschichten und Entdeckungen

Ein Garten mit mehreren erhaltenen Kapiteln

Spätere Besitzer ergänzten neue Gartenmoden, ohne alles Vorhandene zu beseitigen. Deshalb liegen Heckenräume, Sandsteinszenen und weite Landschaftsausblicke so nah beieinander. Sucht je ein Beispiel, statt jede Gartenecke einer Epoche zuordnen zu wollen.

Auch die Wiese ist ein Lebensraum

Die Wiesen von Fantaisie sind nicht nur für den Ausblick wichtig, sondern auch für Pilze. Die Mitteilung zur Artenvielfalt von 2026 hob die außergewöhnliche Vielfalt in den Wiesentälern hervor. Wer auf den Wegen bleibt, schützt kleine Organismen, die viel weniger ins Auge fallen als Schloss und Weiher.

Drei Aquarellszenen zeigen einen formalen Heckenraum mit flachem Becken, einen Sitzplatz an geschichteten Sandsteinfelsen und eine offene Wiese mit Baumgruppen und geschwungenem Weg.

Fantaisies Geschichte verbindet Rokoko, Empfindsamkeit und Historismus. Die KI-Illustration macht diese Gartenideen an frei entworfenen Beispielen verständlich; sie zeigt keine Ansichten des Parks.

KI-Illustration für Snappit. Fakten: Bayerische Schlösserverwaltung.

Anreise und praktische Tipps

Plant Pausen rund ums Schloss

Im Park gibt es Sitzgelegenheiten. Das Café befindet sich am Schloss, das barrierefreie WC im Erdgeschoss wird vom Personal aufgeschlossen. Wenn ihr während der winterlichen Schließzeit auf eine verlässlich zugängliche Toilette angewiesen seid, fragt vorher nach. Geht nicht davon aus, dass die Museumstoiletten dann weiterhin offen sind.

Besucherinformationen

Für einen Ausflug im Oktober 2026 ist der 19. Oktober das wichtige Datum: Dann schließt das Gartenkunst-Museum, und die Wasserspiele gehen in die Winterpause. Der Park bleibt geöffnet, wobei die Bedingungen auf den einzelnen Wegen zu beachten sind. Für die steileren Wege im unteren Bereich braucht ihr einen trockenen, sicheren Untergrund. Im Winter ist ein kurzer Besuch im oberen Garten oft die bessere Wahl.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Zieladresse ist Bayreuther Straße 2, 95488 Eckersdorf/Donndorf. Parkmöglichkeiten gibt es am Schloss und auf dem ausgeschilderten Besucherparkplatz; von Letzterem ist ein längerer Fußweg einzuplanen.

Für die Busanreise nennt der Betreiber die Linie 375 ab Bayreuth ZOH bis Eckersdorf (Kr BT), Schloss Fantaisie. Prüft vor dem Start die aktuelle Verbindung und die Abfahrtszeit für den Rückweg.

Tragt für den unteren Park Schuhe mit griffiger Sohle. Behaltet Kinder an Gewässern, steilen Hängen und Treppen gut im Blick. Kehrt lieber früher um, bevor der Rückweg bergauf zu viel wird.

Bleibt auf den Wegen und betretet weder Rasen- noch Pflanzflächen. Plant eine Pause auf einer Sitzgelegenheit statt einer Picknickdecke im Gras; Ballspiele, Camping und Feuer sind verboten. Auf Fußwegen dürft ihr nicht Rad fahren. Beachtet Absperrungen und die Anweisungen des Personals.

Hunde müssen an die Leine und dürfen nicht ins Wasser. Auch für euch sind Schwimmen und Planschen in Weihern und Brunnen tabu. Lasst Tiere, Pflanzen, Pilze und herabgefallenes Naturmaterial ungestört.

Private Erinnerungsfotos im Freien sind erlaubt. Lasst Blitz, Stativ und Selfiestick eingepackt; für Drohnen braucht ihr eine Genehmigung. Die allgemeinen Fotoregeln erlauben das Teilen auf privaten, nicht kommerziellen Social-Media-Seiten, nennen öffentliche Snappit-Uploads aber nicht ausdrücklich. Fragt vor einer weitergehenden Nutzung beim Betreiber nach.

Das Museum kostet gesonderten Eintritt; unter 18 Jahren ist der Besuch kostenlos. Ihr könnt es selbstständig besichtigen. Private Führungen lassen sich vereinbaren.

Das Café Schloss Fantaisie bietet sich für eine Pause am Schloss an und hat normalerweise montags Ruhetag. Prüft seine Öffnungszeiten gesondert. Stufenlos erreicht ihr es während der Museumsöffnungszeiten durch den Museumseingang; direkt von außen gibt es keinen stufenlosen Zugang.

Häufig gestellte Fragen

Seht es eher als kleinen historischen Heckengarten denn als große Irrgarten-Attraktion. Folgt gemeinsam den Wegen, vergleicht die Muster und lasst Hecken und Pflanzungen unberührt. Schloss, Pavillon und Küchengarten bieten weitere nahe Ziele, ohne dass ihr euch auf den Weg ins Tal machen müsst.
Während der Öffnungssaison verknüpft das Gartenkunst-Museum eure Eindrücke draußen mit Gartengeräten, Wasserspielen, Pflanzen und Spielen im Garten. Schaut euch auch den Weißen Saal und die Nachbildung des kunstvollen Spindler-Kabinetts an. Im Winter ist das Museum geschlossen. Prüft deshalb die Saison, bevor ihr es als Schlechtwetteralternative einplant.
Im Park leben erstaunlich viele kleine Organismen: Eine 2026 vorgestellte Untersuchung erfasste 146 Moosarten, 29 Wiesenpilzarten und 14 Fledermausarten. Diese Zahlen beschreiben die Lebensräume des Parks und sind keine Liste, die ihr bei einem Spaziergang vollständig abhaken könnt. Freut euch über das, was von den Wegen aus zu sehen ist. Sucht nicht in Baumhöhlen, stört keine ruhenden Tiere und betretet für ein Foto keine Wiesen.

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