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ZooBaden-Württemberg, Deutschland

Schwarzwaldzoo Waldkirch

Im Schwarzwaldzoo könnt ihr euch einen entspannten Vormittag für die Tiere nehmen und zwischendurch Zeit zum Spielen lassen.

Über diesen Ort

Im Schwarzwaldzoo könnt ihr euch einen entspannten Vormittag für die Tiere nehmen und zwischendurch Zeit zum Spielen lassen. Der kleine Zoo liegt am Waldrand oberhalb des Waldkircher Stadtrainsees. Hier leben europäische Wildtiere, Haustiere und Arten aus weiter entfernten Regionen. Fragt am Eingang zuerst nach den Schaufütterungen des Tages und möglichen Gehegesperrungen. Sucht euch dann ein paar Tiere aus, bei denen ihr länger bleiben möchtet.

Nehmt euch besonders für die Waldrappvoliere Zeit. Die begehbare Anlage mit Felswand, Brutnischen und Wasserfall gehört zu den markanten Gehegen des Zoos. Bleibt im Besucherbereich und lasst die Vögel selbst entscheiden, wohin sie laufen. Bei den Eulen lohnt sich ein anderer Blick: Sucht zunächst ihre Ruheplätze und vergleicht dann Bartkauz, Schneeeule und Uhu mithilfe der Gehegeschilder. Auch ein Tier, das sich kaum bewegt, kann spannend sein.

Mit Luchsen, Alpensteinböcken und Vietnamesischen Sikahirschen kommen größere Säugetiere dazu. Lamas und Alpakas laden Kinder zum genauen Hinsehen ein, gerade weil man sie leicht verwechselt. Die Tiere hier leben in menschlicher Obhut. Am Luchsgehege könnt ihr die Art aus der Nähe kennenlernen; daraus lässt sich aber nicht ableiten, dass euch beim nächsten Waldspaziergang ein Luchs begegnen wird.

Bleibt bei eurer Planung flexibel. In der Spielarena können sich Kinder nach dem Schauen und Zuhören austoben. Der Streichelzoo daneben kann ein weiterer Höhepunkt sein, sofern er geöffnet ist. Nach dem Zoobesuch bietet sich noch ein Abstecher zum nahen See an, ohne dass daraus gleich eine lange Wanderung werden muss. Vergiss nicht, die Snappit-Naturführer-App mitzunehmen, um einheimische Arten zu scannen.

2017 feierte der Zoo sein 60-jähriges Bestehen. Seit Anfang 2013 betreibt ihn der Freundeskreis Schwarzwaldzoo; im März 2014 wurde ein neues Eingangsgebäude eröffnet. Ehrenamtliches Engagement prägt den Zoo bis heute, etwa bei der Erneuerung von Gehegen, bei Veranstaltungen und bei Bildungsangeboten.

Was ihr hier machen könnt

Verbindet auf den Zoowegen die Waldrappvoliere, die Eulengehege, die Luchse und die Huftiere miteinander. Eine Pause in der Spielarena passt dazwischen, sobald ihr sie braucht. Diese Stationen sind ein Vorschlag; für die Reihenfolge orientiert ihr euch am aktuellen Zooplan. Insgesamt gibt es auf dem Hanggelände etwa 1 km asphaltierte Wege. Gemeint ist das gesamte Wegenetz, kein vermessener, ebener Rundweg.

Probiert ein kleines Beobachtungsspiel: Jede Person sucht sich ein Tier aus, schaut eine Minute lang ruhig zu und erzählt anschließend, was es tatsächlich getan hat. Vergleicht bei den Eulen die Gesichter und die Muster im Gefieder. An den Gehegen von Steinböcken und Sikahirschen könnt ihr mithilfe der Schilder dem Unterschied zwischen Hörnern und Geweihen nachgehen. Achtet bei Lamas und Alpakas auf Ohren, Gesicht und Fell, bevor ihr die Namen lest. Lasst Kameras auf eurer Seite der Absperrungen und stört ruhende Tiere nicht.

Fragt das Team, bei welcher Fütterung ihr an diesem Tag zuschauen könnt. Erkundigt euch vor dem Besuch des Streichelgeheges, ob es geöffnet ist: Zum Schutz der Schafe und ihrer Lämmer kann der Zugang geschlossen sein. Wenn ihr hineindürft, schließt beide Türen sorgfältig und bleibt bei kleinen Kindern. Ziegen und Schafe können sich um Besucher drängen. Beachtet beim Füttern die Schilder und Hinweise des Teams; euer eigenes Essen gehört nicht zu den Tieren. Gruppen können vorab nach Führungen, Schatzsuchen und Angeboten für Kindergeburtstage fragen.

Saisonale Infos

Die angekündigte Saison 2026 dauert vom 21. Februar bis zum 30. November. Bis zum 31. Oktober ist von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 17:00 Uhr. Im November gelten 09:00 bis 17:00 Uhr und letzter Einlass um 16:00 Uhr. Öffnungen an den Adventswochenenden sind erst in Planung; klärt deshalb vor einer Winterfahrt, ob der Zoo tatsächlich öffnet. Wetter und Sonderveranstaltungen können Zugang oder Öffnungszeiten verändern. Schaut vor der Abfahrt in die aktuellen Hinweise, besonders nach Schnee oder Unwettern. Beim Streichelgehege haben die Bedürfnisse der Tiere Vorrang. Plant etwas anderes ein, falls es geschlossen ist.

Barrierefreiheit

Die asphaltierten Wege führen bergauf und bergab. Im Waldkircher Stadtplan zur Barrierefreiheit ist der Zoo als nicht barrierefrei gekennzeichnet. Wenn ihr einen Rollstuhl oder eine Gehhilfe nutzt, ruft vor der Anreise unter 07681 8961 an und besprecht eine passende Besuchsmöglichkeit, den aktuellen Zustand der Wege und den Zugang zu Toiletten. In Eingangsnähe gibt es einen ausgewiesenen Behindertenparkplatz. Plant mit Kinderwagen die Steigungen und Pausen ein; für manche Familien ist eine Babytrage praktischer. Der Zoo bietet auch Bollerwagen für Kinder an. Bergauf braucht ihr dafür trotzdem Kraft. Fragt nach der Verfügbarkeit, bevor ihr fest damit plant.

Nicht verpassen

1

Waldrappvoliere

Eine begehbare Anlage mit Felswand, Brutnischen und Wasserfall.

2

Eulen beobachten

Vergleicht Bartkäuze, Schneeeulen und Uhus an ihren beschilderten Gehegen.

3

Luchse und Bergtiere

Nehmt euch Zeit am Luchsgehege und schaut anschließend nach Alpensteinböcken und Vietnamesischen Sikahirschen.

4

Spielpausen zwischen den Gehegen

Plant die Spielarena und, sofern geöffnet, den angrenzenden Streichelzoo ein.

Spaziergänge und Routen

Ein Familienbesuch mit Tierbeobachtung und Spielpausen

Nehmt euch zuerst die Waldrappvoliere, die Eulengehege und die Luchse vor. Baut die Huftiere ein und macht eine Pause in der Spielarena, wenn ihr sie braucht. Für die Reihenfolge folgt ihr dem aktuellen Zooplan. Falls Zeit bleibt, könnt ihr ein Lieblingsgehege noch einmal besuchen.

Besprecht vor eurer Entscheidung für den Besuch mit dem Zoo, welche Wege mit eurem Rollstuhl, eurer Gehhilfe oder eurem Kinderwagen passen.

Aktivitäten

Erst schauen, dann das Schild lesen

An den Lama- und Alpakagehegen nennt jede Person einen sichtbaren Unterschied, bevor ihr die Schilder lest. Nehmt das Raten locker: Genaues Hinsehen ist wichtiger als lauter richtige Antworten.

Eine Minute Tierbeobachtung

Sucht euch eine Eule oder einen Luchs aus und bleibt eine Minute ruhig stehen. Erzählt danach nur, was tatsächlich passiert ist: Ein Auge ging auf, ein Kopf drehte sich oder es änderte sich gar nichts. Zeichnet das Tier in der Haltung, die ihr gesehen habt.

Bei Dauerregen ins Elztalmuseum wechseln

Wenn die Wettervorhersage wenig Lust auf einen Zoobesuch am Hang macht, könnt ihr im Waldkircher Elztalmuseum mechanische Musikinstrumente und Stadtgeschichte entdecken. Prüft vor der Abfahrt dessen Öffnungstage, Eintrittspreise und Barrierefreiheit.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Bleibt im freigegebenen Besucherbereich stehen und beobachtet einen Vogel nach dem anderen. Sucht euch bei Felswand und Wasserfall einen ruhigen Platz zum Schauen, statt den Vögeln hinterherzugehen.

Schaut euch das ganze Gehege in Ruhe an, auch wenn ihr den Luchs nicht sofort entdeckt. Falls er ruht, kommt später wieder, statt ihn zu rufen. Wer eine Weile bleibt, bemerkt auch kleine Bewegungen.

Findet mithilfe des Schildes die richtige Eulenart und vergleicht dann Gesicht und Gefieder mit den anderen Eulen. Ein ruhig sitzender Vogel eignet sich gut für eine genaue Zeichnung.

Schaut vom Besucherweg aus in Ruhe ins Gehege. Wenn mehrere Vögel zu sehen sind, vergleicht ihre Gefiedermuster. Beachtet vorübergehende Absperrungen während der Brutzeit.

Sucht zuerst das Gehegeschild und betrachtet dann die Kopfform und die Haltung des ruhenden Vogels. Sprecht leise und lasst den Uhu ungestört.

Beobachtet, wie die Tiere beim Laufen ihre Füße setzen. Schaut euch mit den Informationen am Gehege die Hörner genauer an und vergleicht sie später mit den Sikahirschen.

Sucht das Gehege langsam mit den Augen ab, bevor ihr die sichtbaren Tiere zählt. Beachtet den Namen auf dem Schild: Hier leben Vietnamesische Sikahirsche. Es lohnt sich, auch auf die genaue Bezeichnung zu achten.

Vergleicht Ohren und Gesicht des Lamas mit denen des Alpakas. Lasst Kinder zunächst beschreiben, was sie sehen, und lest erst dann die Schilder. Bleibt hinter der Absperrung, auch wenn ein Tier näherkommt.

Hier könnt ihr euren Vergleich von Lama und Alpaka fortsetzen. Achtet auf Gesichtsform, Fell und Ohren und versucht eine Zeichnung, ohne dass das Tier dafür stillhalten muss.

Fragt, wo die Axolotl-Anlage ist und ob ihr die Tiere sehen könnt. Beobachtet sie durch die Scheibe, ohne zu klopfen, und vergleicht ihre Bewegungen mit denen der Vögel und Säugetiere draußen.

Waldrapp mit langem, gebogenem rötlichem Schnabel und dunklem Gefieder im Schwarzwaldzoo Waldkirch. Deutsche Beschriftung lädt dazu ein, Schnabel und Bewegung ruhig zu beobachten. Die Aufnahme stammt von 2016.

Ein Waldrapp im Schwarzwaldzoo Waldkirch, aufgenommen 2016. Nehmt euch in der Voliere Zeit für einen Vogel und beobachtet, was er gerade mit seinem Schnabel macht. Die Aufnahme zeigt kein aktuelles Gehege-Layout.

Anonymus für Xocolatl, Schwarzwaldzoo Waldkirch 3.jpg, Wikimedia Commons, CC0 1.0, https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/ · Creative Commons

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

10

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Mit der Bahn

Fahrt bis Waldkirch und geht über Adenauerstraße, Freie Straße und Goethestraße Richtung Stadtrainsee. Der Zoo rechnet mit etwa 10 Minuten Fußweg; mit kleinen Kindern besser mehr einplanen. Prüft eure Zugverbindung am Besuchstag.

Parken

Der Eingang liegt Am Buchenbühl 8a. Direkt davor gibt es nur wenige Plätze. Nutzt bei Bedarf die ausgeschilderten Parkmöglichkeiten am Stadtrainsee oder am Ende der Goethestraße. Haltet die Einfahrten der Anwohner frei.

Essenspause

Der Imbisswagen an der Spielarena öffnet an Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien zu saisonabhängigen Zeiten. Am Eingang gibt es außerdem einen Kiosk mit Getränken und Eis. Nehmt Wasser und einen Snack als Reserve mit.

Vor dem Ticketkauf

Prüft die aktuellen Familienangebote und ob die Gästekarte eurer Unterkunft eine Ermäßigung oder freien Eintritt ermöglicht. Die Vorteile hängen von der ausstellenden Region und der jeweiligen Karte ab.

Mit Hund

Hunde müssen an der Leine bleiben und dürfen nicht in die Tierhäuser. Nehmt Hundekot auf; Beutel bekommt ihr an der Kasse.

Rücksichtsvoll beobachten

Haltet etwas Abstand, klopft nicht an Scheiben und lockt die Tiere nicht durch Rufen an. Lasst anderen Familien Platz zum Schauen und beachtet vorübergehende Absperrungen oder Hinweise am Gehege.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Fahrt bis zum Bahnhof Waldkirch und geht über Adenauerstraße, Freie Straße und Goethestraße Richtung Stadtrainsee. Der Zoo gibt dafür etwa 10 Minuten an. Plant mehr Zeit ein, wenn ihr langsam geht oder mit Kindern unterwegs Pausen macht.
Für 2026 sind 8 € für Erwachsene und 4,50 € für Kinder von 4 bis 17 Jahren angegeben. Die Kleingruppenkarte für zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder von 4 bis 17 Jahren kostet 23 €. Prüft vor der Anreise die offizielle Preisseite, auch wegen Gästekarten und passender Ermäßigungen.
Nur wenn es geöffnet ist. Aus Rücksicht auf die Tiere kann es geschlossen werden, etwa wenn die Schafe Lämmer haben. Fragt am Eingang nach, bevor ihr diesen Teil des Besuchs versprecht. Beaufsichtigt kleine Kinder und schließt die Doppeltüren hinter euch.
Für einen kurzen Schauer hilft Regenkleidung; plant den Zoo aber als Ausflug im Freien. Bei längerem Regen bietet das Elztalmuseum in Waldkirch mit mechanischen Musikinstrumenten und Stadtgeschichte eine Alternative drinnen. Prüft dafür die eigenen Öffnungszeiten und Eintrittspreise des Museums.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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