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ParkBrandenburg, Deutschland

See- und Stadtpark Prenzlau

Kommt nach Prenzlau für einen Spaziergang, der alte Stadtmauern, besondere Parkbäume und Gärten am See verbindet und sich nach Lust und Zeit gestalten lässt.

Über diesen Ort

Kommt nach Prenzlau für einen Spaziergang, der alte Stadtmauern, besondere Parkbäume und Gärten am See verbindet und sich nach Lust und Zeit gestalten lässt. Der Stadtpark zieht sich an der östlichen Stadtmauer entlang; hinter dem Rathaus öffnet sich der Seepark zum Unteruckersee. Beginnt beim Rathaus, wenn ihr euch erst vor Ort für einen der beiden Parks entscheiden möchtet. Brauchen die Kinder zuerst einen Spielplatz, geht gleich zur Uckerpromenade. Zwischen den Parks müsst ihr eine Straße überqueren. Bleibt dort als Gruppe zusammen.

Nehmt euch etwas Zeit für den Stadtpark, bevor es zum Wasser geht. An den Rosenbeeten und am Goldfischteich könnt ihr gut eine Pause machen. Die Bäume bieten auch dann Motive, wenn gerade wenig blüht. Im Seepark entdeckt ihr auf dem Weg bergab immer wieder andere Gartenformen, Skulpturen und Blicke auf den See. Daraus kann ein Blüten- und Fotospaziergang werden, ein kleines Baum-Bestimmungsspiel oder einfach ein Nachmittag mit Zeit zum Sitzen und Spielen. Besuch geplant? Lade die Snappit-App herunter, um Wildtiere vor Ort in Echtzeit zu bestimmen.

Der Stadtpark liegt auf einem Gelände, das früher zum Schutz Prenzlaus diente: Vor der mittelalterlichen Stadtmauer verliefen Gräben und Wälle. Ein Teil davon wurde später als Friedhof genutzt, bis 1865, bevor hier Parkanlagen entstanden. Gedenkstätten und frühere Begräbnisplätze verdienen bei eurem Besuch einen ruhigen Moment. Die heutige Gestaltung des Seeparks gehört zu einem viel jüngeren Kapitel: Die Brandenburgische Landesgartenschau 2013 gestaltete das Seeufer und seine Verbindung zur Stadt neu.

Was ihr hier machen könnt

Für den Stadtpark startet ihr am südlichen Eingang an der Straße Am Steintor und folgt den öffentlichen Parkwegen nach Norden. Sucht die Rosenbeete und den Goldfischteich; Stadtmauer und Hexenturm helfen bei der Orientierung. Wählt ein paar Bäume zum Anschauen aus, statt alles bestimmen zu wollen, und geht anschließend auf demselben Weg zum Eingang zurück. Der städtische Flyer zum Baumpfad hilft euch, die benannten Baumstationen zu finden.

Für den Seepark beginnt ihr auf der Rathausseite, schaut euch die Themengärten an und werft einen Blick auf den Weinberg an der Mauer. Geht weiter hinunter zur Uckerpromenade und zum Spielplatz beim Seebad. Danach kehrt ihr durch den Park bergauf zum Rathaus zurück. Auf dem Spielplatz gibt es Sand, Rutschen, Schaukeln, Klettergerüste und Holzfiguren. Wenn ihr den Anstieg auf dem Rückweg vermeiden möchtet, beginnt direkt am See und bleibt auf den unteren Wegen. Für diese beiden frei wählbaren Parkspaziergänge ist keine Streckenlänge angegeben.

Wer länger unterwegs sein und mehr Stadtgeschichte entdecken möchte, kann den offiziellen Stadtmauerrundgang wählen. Er ist eine eigene, 3,2 km lange Runde. Folgt seiner nummerierten Linie auf dem Stadtplan vom Steintorturm durch den Stadtpark und um die Altstadt bis zurück zum Steintorturm. Dazu gehören auch Straßenabschnitte und Querungen; die Runde bleibt also nicht durchgehend im Park.

Saisonale Infos

Der normale Parkbesuch ist kostenlos. Plant euren Besuch bei Tageslicht, achtet auf die Hinweise an den Eingängen und verlasst den Park vor Einbruch der Dämmerung. Veranstaltungen auf der Freilichtbühne können den Zugang zum Seepark und seine Öffnungszeiten verändern. Das nahe Seebad ist ein separates, kostenpflichtiges Sommerangebot. Es ist normalerweise von Mitte Mai bis Mitte September in Betrieb, abhängig vom Wetter. Plant im Herbst und Winter kürzer, damit das Tageslicht reicht, und meidet glatte Wege. Genießt den winterlichen Seeblick vom Ufer aus.

Barrierefreiheit

Der Spaziergang durch Parks und Stadt verläuft auf befestigten Wegen. Der Seepark fällt jedoch zum Wasser hin ab und hat breite Treppenanlagen. Nutzt die geschwungenen Wege anstelle von Treppenabkürzungen und fragt die Stadtinformation nach einer geeigneten offenen Strecke, wenn Steigungen oder Bordsteine für euch ein Problem sind. Klärt für einen Besuch mit Rollstuhl den gesamten Hin- und Rückweg vorab. Mit einem Start an der Uckerpromenade entfällt der erste Abstieg vom Rathaus. Prüft aber auch dort, ob Stufen auf eurem Weg liegen. Der Spielplatz hat Sandboden. Bänke bieten Pausenmöglichkeiten. Eine barrierefreie öffentliche Toilette gibt es am Raiffeisenplatz im Zentrum, außerhalb des Parks.

Nicht verpassen

1

Stadtmauer und Bäume

Verbindet den Blick auf den Hexenturm mit einigen Stationen des Prenzlauer Baumpfads.

2

Runde Gartenräume

Entdeckt die kleinen Themengärten und den verspielten Zerrspiegel im Seepark.

3

Ein Weinberg an der Mauer

Schaut, wie sich der bepflanzte Hang zwischen Altstadt und See einfügt.

4

Spielen am Wasser

Lasst genug Zeit für den Spielplatz an der Uckerpromenade und eine Pause am See.

Erhöhter Blick über Dächer und Bäume von Prenzlau auf den breiten Unteruckersee und das flache Umland.

Vom Turm der Marienkirche schweift der Blick über Prenzlau zum Unteruckersee. Die Aufnahme vom 14. Oktober 2016 zeigt den Zusammenhang von Stadt und See; sie ist keine aktuelle Wegekarte der beiden Parks.

A.Savin, Wikipedia / Wikimedia Commons / Free Art License 1.3 · artlibre.org

Spaziergänge und Routen

Zu Bäumen, Teich und Mauer und zurück

Beginnt am südlichen Eingang des Stadtparks an der Straße Am Steintor. Folgt den Parkwegen nach Norden zu den Rosenbeeten, zum Goldfischteich und zu einem Blick auf die Stadtmauer. Der Baumpfad-Flyer hilft euch, die benannten Bäume im mittleren und südlichen Parkteil zu finden.

Bleibt auf einem Weg, der für eure Gruppe passt, statt eine Abkürzung zur Mauer zu nehmen. Fragt vor Ort nach Steigungen, falls diese für euren Besuch wichtig sind.

Durch die Gartenräume hinunter zum See

Beginnt neben dem Rathaus, geht in den Seepark und folgt den geschwungenen Gartenwegen zur Uckerpromenade. Macht bei den Themengärten eine Pause und geht dann zum Spielplatz am See in der Nähe des Seebads weiter.

Meidet mit Rollstuhl oder Kinderwagen Abkürzungen über Treppen. Fragt vor Ort nach dem flachsten offenen Zugang und ob er für eure Mobilität geeignet ist.

Der offizielle Stadtmauerrundgang

Beginnt am Steintorturm, Station 12 auf der roten Linie des Stadtmauerrundgangs. Folgt den Stationen 13–15 durch den Stadtpark und danach den Stationen 1–11 um die Altstadt. Schaut an den Straßenverbindungen auf die Karte.

Im Stadtplan wird die Runde als barrierearm beschrieben. Das garantiert nicht, dass die gesamte Strecke für alle Besucher stufenfrei nutzbar ist.

Der offizielle Stadtmauerrundgang

Den Spielplatz passend einplanen

Wenn ihr beim Rathaus beginnt, macht zuerst den Baumspaziergang, kehrt zur Straße Am Steintor zurück und wechselt dann zum Seepark für den Weg ans Wasser. So liegt die Spielpause eher am Ende des Besuchs. Muss ein Kind gleich losrennen, dreht die Reihenfolge um und lasst den Baumspaziergang offen. Plant für beide vollständigen Hin- und Rückwege etwa 2–3 Stunden ein, zuzüglich längerer Pausen.

Aktivitäten

Eine kleine Baum-Fotoaufgabe

Sucht euch drei verschiedene Bäume aus dem Parkflyer aus. Fotografiert bei jedem die Form, ein vom Weg aus erreichbares Detail und, falls vorhanden, das Schild. Überlegt an der nächsten Bank, welches Detail euch am besten hilft, den Baum wiederzuerkennen.

Ein anderes Spiegelbild

Stellt euch am Zerrspiegel im Seepark nacheinander an unterschiedliche Stellen. Sucht danach einen runden Garten und vergleicht seine Kontur mit der geraderen Linie der Stadtmauer. Bleibt bei eurem Spiel auf den Wegen und lasst die Beete unberührt.

Drinnen weiterrätseln

Das Kulturhistorische Museum an der Adresse Uckerwiek 813 ist eine nahe Alternative mit Regionalgeschichte und einem Quiz mit Papier und Stift für Kinder. Rechnet Eintritt und Besuchszeit zusätzlich zu den Parks ein. Montags ist normalerweise geschlossen; von Oktober bis April öffnet das Museum dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr. Prüft mögliche Feiertagsausnahmen, bevor ihr euch für einen Regentag darauf verlasst.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut euch zuerst die Baumkronen an und wählt dann einen Baum zum Fotografieren aus. Bei den Winterlinden könnt ihr gut eine Aufnahme des ganzen Baums mit einer Nahaufnahme seiner Blätter vergleichen.

Findet die Eibe mithilfe des Baumpfad-Flyers und vergleicht ihre immergrünen Nadeln mit den benachbarten Laubbäumen. Bleibt beim Anschauen: Fasst keine Pflanzenteile an und probiert nichts davon.

Sucht auf dem Baumpfad nach der gepflanzten Sorte „Esk Sunset“. Fotografiert das Laub zusammen mit einem vorhandenen Schild, damit neben der Baumart auch der Sortenname festgehalten ist.

Geht beim Ahorn „Globosum“ zunächst ein Stück zurück, um die Krone zu fotografieren, bevor ihr näher herantretet. Die gepflanzte Gartenform gehört zur Art Spitzahorn.

Sucht die Esskastanie mithilfe des Flyers. Wenn Fruchthüllen zu sehen sind, nehmt eine mit aufs Foto, ohne sie zu öffnen oder aufzusammeln. Auch der ganze Baum lohnt einen Blick.

Wenn die Rosen blühen, wählt zwei unterschiedliche Blütenformen aus und fotografiert sie vom Weg aus. Bleibt bei der allgemeinen Bezeichnung Rose, sofern kein Pflanzenschild einen genaueren Namen nennt.

Gepflegte Gärten und ein offenes Seeufer

Gepflanzte Bäume, Rosenbeete und andere gepflegte Gartenbereiche bieten besonders verlässliche Motive für Nahaufnahmen. An der Promenade kommt der weite Blick über das offene Wasser hinzu. Vögel zu beobachten kann eine schöne Zugabe sein: Bleibt ruhig auf dem öffentlichen Weg stehen und schaut, welche Tiere das Wasser nutzen, ohne sie zu füttern oder euch ihnen zu nähern.

Geschichten und Entdeckungen

Gartenformen mit Bezug zur Landschaft

Die runden Gärten im Seepark greifen die kleinen Senken der eiszeitlich geprägten Landschaft der Region auf. Wenn ihr das wisst, könnt ihr beim Spaziergang zwischen den Beeten gezielt auf die runden Formen achten.

Ein Park mit mehreren früheren Aufgaben

Die ruhigen Wege des Stadtparks liegen auf früherem Verteidigungs- und späterem Friedhofsgelände. Haltet an den Gedenkstätten kurz inne: Zu diesem Teil des Spaziergangs gehören auch persönliche und schwierige Geschichten.

Die passende Jahreszeit

Etwas zum genauen Hinschauen wählen

In der Wachstumszeit könnt ihr Blätter und Blüten vergleichen, ohne alles benennen zu müssen. Schaut im Herbst von denselben Stellen aus auf die Farben. Bei einem kurzen Winterbesuch bieten sich die Mauer, Baumformen und der See als Schwerpunkte an. Beendet den Spaziergang bei gutem Tageslicht und kehrt bei vereisten Wegen um.

Anreise und praktische Tipps

Auch außerhalb des Parks planen

In den Gärten und am Spielplatz gibt es Sitzgelegenheiten. Zu den öffentlichen Toiletten an der Uckerpromenade/Ecke Neustadt und am Raiffeisenplatz ist ein zusätzlicher Fußweg nötig; am Raiffeisenplatz gibt es eine barrierefreie Anlage. Plant bei Bedarf gleich nach der Ankunft eine Toilettenpause ein und prüft die Verfügbarkeit vor Ort. Nehmt ein Getränk mit, statt euch auf ein saisonal geöffnetes Café zu verlassen.

Die Anreise auf den ersten Stopp abstimmen

Nutzt vom Bahnhof Prenzlau aus den Stadtplan für den Weg zur Grabowstraße und zum Stadtpark. Dieser Fußweg kommt zu den vorgeschlagenen Zeiten für den Parkbesuch hinzu. Mit dem Auto könnt ihr die genannten Parkmöglichkeiten an der Grabowstraße 52, am Seeweg oder am Seebad nutzen, je nach Beschilderung und freien Plätzen. Prüft die Rückfahrt, bevor ihr länger am Wasser bleibt. Aktuelle Verbindungen findet ihr beim VBB.

Ein Start unten kann den Tag erleichtern

Wenn euch vor allem Seeblick und Spielplatz interessieren, kommt von der Uckerpromenade und entscheidet vor Ort, wie weit ihr in die Gärten gehen möchtet. Ein Start am höher gelegenen Rathaus bedeutet erst einen Abstieg und später einen Anstieg. Fragt bei besonderen Anforderungen für einen Rollstuhlbesuch vor der Anreise die Stadtinformation nach Steigungen, Bordsteinen, geöffneten Toiletten und dem geeignetsten Eingang.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

6

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Mit der Bahn

Fahrt zum Bahnhof Prenzlau und folgt dem Stadtplan in Richtung Grabowstraße und Stadtpark. Prüft Hin- und Rückfahrt in der VBB-Fahrinfo.

Den Parkplatz wählen

Grabowstraße 52 eignet sich für den Stadtpark, Seeweg oder Uckerpromenade 46 für die Seeseite. Achtet auf die Höchstparkdauer und nutzt, wo vorgeschrieben, eine Parkscheibe.

Toiletten einplanen

Öffentliche Toiletten gibt es am Raiffeisenplatz und am Parkplatz Uckerpromenade/Ecke Neustadt. Rechnet den Fußweg mit ein und prüft die Verfügbarkeit vor Ort.

Für Stadt und See packen

Nehmt Wasser, einen kleinen Imbiss und eine zusätzliche Kleidungsschicht fürs Seeufer mit, auch wenn es in der Stadt windgeschützt wirkt.

Mit Hund

Auf den Spielplatz an der Uckerpromenade dürfen Hunde nicht mit. Beachtet andernorts die ausgeschilderten Regeln.

Anschauen und stehen lassen

Fotografiert Pflanzen dort, wo sie wachsen. Pflückt keine Blumen, probiert keine Früchte und füttert keine Vögel am Wasser.

Kraft für den Rückweg

Beim Seepark-Spaziergang ab Rathaus geht es am Ende wieder bergauf. Kehrt um, bevor alle müde sind.

Karte mitnehmen

In der Stadtinformation am Marktberg 2 bekommt ihr einen kostenlosen Stadtplan. Speichert auch den Baumpfad-Flyer, wenn ihr Bäume bestimmen möchtet.

Häufig gestellte Fragen

Normalerweise nicht. Beide Parks könnt ihr tagsüber während ihrer Öffnung kostenlos besuchen. Prüft bei Veranstaltungen die Regelungen, bevor ihr mit dem üblichen Zugang zum Seepark rechnet.
Ja. Sucht euch in jedem Park einige Ziele aus und plant ungefähr 2–3 Stunden einschließlich der Rückwege ein. Zwischen den beiden Parks liegt der Bereich Am Steintor. Im Seepark kommen ein Abstieg und der anschließende Anstieg hinzu.
Seht den Teich vor allem als Ort für eine Pause. Allein der Name bedeutet nicht, dass ihr bei eurem Besuch Goldfische sehen werdet. Bäume und Gartenpflanzen sind verlässlichere Fotomotive.
Das nahe Kulturhistorische Museum im Dominikanerkloster bietet eine Quiztour für Kinder. Es öffnet normalerweise dienstags bis sonntags, von Oktober bis April von 11 bis 17 Uhr und von Mai bis September von 10 bis 18 Uhr. Prüft vor eurem Besuch mögliche Ausnahmen und die Eintrittsregelungen.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

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