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ZooNiedersachsen, Deutschland

Serengeti-Park Hodenhagen

Im Serengeti-Park verbindet ihr eine Safari im Fahrzeug mit Tierbeobachtungen zu Fuß und Fahrgeschäften für die Familie.

Über diesen Ort

Im Serengeti-Park verbindet ihr eine Safari im Fahrzeug mit Tierbeobachtungen zu Fuß und Fahrgeschäften für die Familie. Entscheidet zuerst, wer fährt: Die rund 10 km lange Serengeti-Safari könnt ihr im zugelassenen eigenen Auto oder im Doppeldeckerbus mit einem Ranger erleben. Im Bus können sich alle auf die Tiere konzentrieren. Im eigenen Auto bestimmt ihr das Tempo etwas freier, soweit es der Verkehr und die Tiere zulassen. Ihr besucht einen Zoologischen Garten: Auch dort, wo mehrere Arten eine weitläufige Graslandschaft teilen, leben sie in betreuten Gehegen.

Nach der Fahrt geht es ruhiger weiter. In der Dschungel-Safari leben Primaten auf Inseln und in ausgewählten begehbaren Gehegen. Bei den Kattas lohnt sich eine stille Pause. Die Schimpansen laden zu einer anderen Art des Beobachtens ein: Achtet darauf, wie sie Seile und Baumstämme nutzen, statt auf einen spektakulären Augenblick zu warten. Von der Aussichtsplattform an der Masai-Mara-Anlage und dem erhöhten Panorama-Trail schaut ihr über größere Teile der Tieranlagen. Haltet euch an die im Parkplan markierten Fußwege; die Safaristraße selbst ist Fahrzeugen vorbehalten.

In der angrenzenden Abenteuer-Safari warten Karussells, Spielplätze, Wasserfahrgeschäfte und Shows. Sucht euch ein paar Favoriten aus, statt zwischen den Tierbesuchen jede Attraktion unterbringen zu wollen. Für den ersten Besuch ergibt eine Safari mit einer gemütlichen Runde durch die Dschungel-Safari, Mittagessen und zwei oder drei passenden Fahrgeschäften einen schönen Tagesausflug. Stehen die Tiere für euch im Mittelpunkt, plant weniger Fahrgeschäfte ein und nehmt euch Zeit, eine Tiergruppe länger zu beobachten. Mach mehr aus deinem Abenteuer: Lade die Snappit-App herunter, um einheimische Arten zu bestimmen.

Der Park eröffnete 1974. Bei der Planung beriet der Zoologe und Tierfilmer Bernhard Grzimek die Familie Sepe, die das Konzept der befahrbaren Tieranlagen zusammen mit dem Freizeitpark entwickelte. Ein wichtiger Artenschutzerfolg folgte 1996: Ein in Europa geborenes Breitmaulnashorn wurde im Etosha-Nationalpark in Namibia ausgewildert. Heute beteiligt sich der Park mit seiner Tierhaltung an europäischen Erhaltungszuchtprogrammen. Die Safari-Schule bietet organisierte Lernangebote für Schulklassen.

Was ihr hier machen könnt

Beginnt früh mit der Safari und sucht anschließend auf dem Parkplan eure Ziele für den Rundgang aus. Achtet während der Fahrt auf Rothschild-Giraffen in Ostafrika, Löwen im Bereich Afrika, Südliche Breitmaulnashörner in Südliches Afrika und Elefanten im Elfenbeintal. Fahrt langsam und lasst den Tieren Vorrang. Steigt in den Durchfahrtsgehegen niemals aus. Das ist nur im dafür vorgesehenen Bereich im Elfenbeintal erlaubt; beachtet dort die Schilder und Anweisungen des Teams. Haltet in den Raubtierbereichen Türen, Fenster und Dach geschlossen und füttert niemals Tiere aus dem Auto.

Zu Fuß könnt ihr die Dschungel-Safari mit dem Masai-Mara-Aussichtspunkt und dem Panorama-Trail verbinden oder den ausgeschilderten Weg zu den Elefanten wählen. Schaut bei den Schimpansen nach der heutigen Fütterungszeit, bevor ihr eure Mittagspause festlegt. Zum Abschluss passt je nach Alter und Größe eurer Kinder eine Runde drinnen spielen, ein Karussell oder ein größeres Fahrgeschäft. Prüft die jeweiligen Vorgaben, bevor ihr euch anstellt.

Saisonale Infos

Die reguläre Saison 2026 läuft täglich vom 21. März bis 1. November. Das separate Lichterfestival findet vom 6. November 2026 bis 28. Februar 2027 an ausgewählten Öffnungstagen statt. Die Einfahrt in die Winter-Safari ist nur von 13:30 bis 15:30 Uhr möglich. Welche Tiere zu sehen sind, hängt vom Wetter ab; die begehbaren Tiergehege bleiben geschlossen und das Freizeitangebot ist eingeschränkt. Prüft vor der Buchung den aktuellen Kalender. Die leuchtenden Tiere auf dem 2 km langen Festival-Rundweg sind dekorative Lichtinstallationen.

Barrierefreiheit

Bei der Safari im Fahrzeug könnt ihr die großen Tieranlagen im Sitzen erleben. Daraus lässt sich jedoch keine Rollstuhlzugänglichkeit für den Bus oder den übrigen Park ableiten. Klärt vor dem Ticketkauf unter +49 5164 97990 den Einstieg in den Bus, einen gegebenenfalls nötigen Verbleib im Rollstuhl und den Zugang zum erhöhten Panorama-Trail. Der Parkplan kennzeichnet barrierefreie Toiletten, Wickelmöglichkeiten und einen Still- und Wickelraum. Kinderwagen und Bollerwagen sollen außerhalb der begehbaren Tiergehege bleiben. Überlegt vorher, wie eure Kinder diese Besuche bewältigen können.

Nicht verpassen

1

10 km Safari im Fahrzeug

Beobachtet große Säugetiere in getrennten Landschaftsanlagen, im zugelassenen eigenen Auto oder im Bus mit einem Ranger.

2

Dschungel-Safari

Nehmt euch Zeit für Lemuren und Schimpansen sowie ausgewählte begehbare Gehege mit klaren Regeln für den Umgang mit den Tieren.

3

Masai-Mara und Panorama-Trail

Schaut von den ausgewiesenen Aussichtspunkten und dem erhöhten Weg über die Tiergruppen.

4

Tiere und Fahrgeschäfte

Verbindet die Safari mit altersgerechten Attraktionen, Spielplätzen und einer kommentierten Fütterung oder Show.

Spaziergänge und Routen

Serengeti-Safari im Fahrzeug

Fahrt im zugelassenen Auto oder mit dem geführten Safari-Bus durch die thematischen Tierbereiche. Die angegebene Stunde bezieht sich auf die Bustour; plant zusätzliche Zeit fürs Anstehen und mögliche Verzögerungen ein.

Klärt vor der Buchung den Einstieg in den Bus und euren Bedarf bei der Rollstuhlnutzung mit dem Park.

Serengeti-Safari im Fahrzeug

Ein entspannter Tag mit kleineren Kindern

Beginnt mit einer Safari und einer Toilettenpause. Wählt danach eine kleine Runde zu Fuß bei den Lemuren oder Erdmännchen. Nach dem Mittagessen geht es auf einen Spielplatz oder ein altersgerechtes Karussell. Den erhöhten Weg oder einen zweiten Tierbereich könnt ihr ergänzen, wenn noch Energie übrig ist.

Ein Tag mit Schwerpunkt Tiere

Verbindet die Fahrt durch die Tieranlagen mit der Dschungel-Safari und sucht euch anschließend eine Fütterung aus. Für einen weiten Blick zum Abschluss bietet sich der Masai-Mara-Aussichtspunkt an, wenn ihr noch Lust habt. Passt die Reihenfolge an die Abfahrts- und Fütterungszeiten des Tages an.

Aktivitäten

Schwänze und Hände vergleichen

Vergleicht bei Lemuren und Schimpansen Schwänze, Hände und Kletterbewegungen. Lasst jedes Kind einen Unterschied beschreiben, den es tatsächlich sehen kann. Schimpansen haben keinen äußerlich sichtbaren Schwanz; die langen Schwänze der Lemuren machen den Unterschied besonders deutlich.

Eine Frage für den Ranger

Überlegt euch eine Frage für den Safari-Ranger: Wie werden die Tiergruppen betreut oder woran erkennt das Team einzelne Tiere? Achtet auf der weiteren Runde auf das, was ihr aus der Antwort mitgenommen habt.

Bus, Mittagessen und Spielpause

Plant bei Regen mit dem überdachten Safari-Bus, einer Mahlzeit und der Indoor-Safari. Dazwischen passen kurze Tierbeobachtungen draußen, wenn die Schauer nachlassen. Prüft vor Ort die Alters- und Begleitregeln des Spielangebots und beachtet wetterbedingte Sperrungen.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Achtet darauf, wie der Rüssel vom Ausstrecken zum Greifen oder Erkunden wechselt. Wenn ein Elefant mit den Ohren wedelt, denkt daran, wie sie ihm beim Abkühlen helfen. Nutzt die ausgewiesenen Beobachtungsplätze und haltet Abstand zu den Absperrungen.

Schaut beim Grasen auf das breite Maul. Wartet geduldig, wenn ein Nashorn auf der Straße steht; sein Tempo bestimmt eures. Auch bei einem ruhenden Tier könnt ihr Hornform und Körperbau gut betrachten.

An den Schildern im Bereich Ostafrika erkennt ihr diese Giraffengruppe. Vergleicht die Fleckenformen zweier Tiere und beobachtet, wie sie ihren Hals zum Futter ausstrecken. In anderen Parkbereichen leben weitere Giraffenformen.

Schaut auch nach ruhenden Löwen. Sie verbringen einen großen Teil des Tages damit, Energie zu sparen. Beobachtet sie aus dem geschlossenen Fahrzeug und lasst schlafende Tiere in Ruhe, statt ihre Aufmerksamkeit zu suchen.

Beobachtet die geringelten Schwänze und wie sich die Gruppe gemeinsam bewegt. In der Sonne sitzt ein Katta vielleicht aufrecht und wendet den Bauch der Wärme zu. Bleibt ruhig stehen und lasst die Tiere selbst entscheiden, wie nah sie kommen.

Achtet auf das rostrote Fell, das helle Gesicht und den langen, buschigen Schwanz. Nehmt euch Zeit, die Anlage aufmerksam abzusuchen, statt das Tier direkt vorn zu erwarten. Kommt später wieder, wenn es nicht zu sehen ist.

Verfolgt einen Schimpansen an den Seilen oder auf den Baumstämmen und achtet anschließend darauf, bei welchen anderen Tieren er sich aufhält. Bei der Fütterung erfahrt ihr mehr dazu; schaut in den aktuellen Tagesplan.

Entdeckt ihr sowohl ein wachendes Erdmännchen als auch Tiere, die am Boden beschäftigt sind? Beschreibt abwechselnd, was sie tun, ohne ihnen etwas zuzurufen. Die unterschiedlichen Tätigkeiten sind spannender als ein schnelles Durchzählen.

Illustration eines grasenden Südlichen Breitmaulnashorns mit zwei Hörnern; rechts oben eine vergrößerte Vorderansicht des breiten Mauls.

Beim Südlichen Breitmaulnashorn lohnt sich ein Blick auf das breite Maul. Beobachtet es aus dem Fahrzeug und lasst den Tieren auf der Safaristraße Vorrang. KI-generierte Artillustration.

Snappit; illustration generated with OpenAI imagegen, 2026-10-15.

Geschichten und Entdeckungen

Ein Nashorn und die Verbindung nach Namibia

Mit der Auswilderung eines Nashorns 1996 entstand eine Verbindung zwischen der Zucht im Park und Etosha. Schaut bei den Tieren auch auf andere Merkmale als das Horn: Breitmaulnashörner fressen Gras und ihr breites Maul passt gut zum Grasen.

Wozu Elefanten ihre Ohren brauchen

Über ihre großen Ohren geben Elefanten Körperwärme ab. Das Wedeln verstärkt diesen Kühleffekt. Der Rüssel wiederum verbindet ein besonders bewegliches Werkzeug mit Tast- und Geruchssinn.

Die passende Jahreszeit

Im Winter sieht der Besuch anders aus

Beim Lichterfestival verbindet ihr eine Tierparkrunde am frühen Nachmittag mit einem späteren Spaziergang durch die Lichtinstallationen. Bucht für einen ausgewiesenen Öffnungstag und erreicht die Tierpark-Einfahrt innerhalb des kurzen Nachmittagsfensters. Für den 2 km langen Lichterrundweg draußen braucht ihr warme Kleidung. Die begehbaren Tiergehege, die ihr im Sommer besuchen könnt, bleiben geschlossen.

Anreise und praktische Tipps

Essen, Pausen und Orientierung

Im Freizeitbereich findet ihr Restaurants, Bistros und Kioske; Picknickplätze sind im Plan eingezeichnet. Holt euch einen aktuellen Parkplan oder nutzt die Park-App zur Orientierung. Der Plan zeigt außerdem Erste Hilfe, Information, Toiletten, Wickelmöglichkeiten und Kinderwagenparkplätze.

Anreise zum Eingang

Die Adresse lautet Am Safaripark 1, 29693 Hodenhagen. Von der A7 folgt ihr ab der Ausfahrt Westenholz den Schildern. Bei einer Bahnanreise plant ihr die Strecke ab Bahnhof Hodenhagen und die Abholung für den Rückweg mit ein. Die veröffentlichten Fahrtage des Erlebnisbusses 2026 endeten im August; dieser Fahrplan gilt daher nicht als Verbindung für Herbst oder Winter.

Die gewünschten Angebote absprechen

Fragt beim Park gezielt nach dem vorgesehenen Fahrzeug, dem Einstieg und den Zielen, die ihr zu Fuß oder mit dem Rollstuhl besuchen möchtet. Für Ermäßigungen aufgrund einer Behinderung braucht ihr den entsprechenden Ausweis an der Tageskasse. Diese Tickets gibt es dort und nicht im regulären Onlineshop.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Das passende Fahrzeug

Cabrios mit Faltdach und Fahrzeuge mit losen Anbauten dürfen nicht durch die Safari fahren. Fragt bei Wohnmobilen oder Fahrradträgern vorher nach und nutzt gegebenenfalls den Bus. Bei der Fahrt im eigenen Auto besteht das Risiko von Schäden durch Tiere.

Zusatzkosten einplanen

Im regulären Sommereintritt sind die Safari im eigenen Auto sowie die geöffneten Fahrgeschäfte und Shows enthalten. Safari-Bus und Parkticket für jedes Auto kosten extra, auch wenn ihr nur durchfahrt und gleich wieder abreist. Vergleicht die aktuellen Ticketangebote.

Sicher durch die Safari

Fahrt Schrittgeschwindigkeit, lasst Tiere passieren und befolgt alle Hinweise an den Toren und Anweisungen der Ranger. Bleibt im Fahrzeug, außer am ausgewiesenen Halt im Elfenbeintal. Wer fährt, überlässt das Fotografieren den Mitfahrenden.

Ruhig ins begehbare Gehege

Lasst Essen, Taschen, Kinderwagen und Bollerwagen draußen, schließt Jackentaschen und behaltet eure Kinder bei euch. Tiere nicht anlocken, verfolgen, festhalten oder hochnehmen. Verwendet nur dort Futter vom Park, wo es ausdrücklich erlaubt ist.

Ohne Auto anreisen

Vom Bahnhof Hodenhagen sind es zu Fuß etwa 5 km zum Park. Organisiert die Hin- und Rückfahrt für diese Strecke. Der beworbene Erlebnisbus fährt nur an bestimmten Sommertagen; prüft deshalb, ob er an eurem Besuchstag verkehrt.

Mit Hund vorher planen

Hunde müssen angeleint und beaufsichtigt sein. Sie dürfen nicht in den Safari-Bus, andere Parkfahrzeuge, Fahrgeschäfte, Shows, begehbare Gehege oder Streichelbereiche und nicht auf den Fußweg zu den Elefanten. Lasst einen Hund niemals allein im Auto.

An Pausen denken

Geht vor der Safari zur Toilette, nehmt wetterfeste Kleidung mit und tragt geschlossene, rutschfeste Schuhe. Sucht einen Essens- oder Picknickplatz, bevor alle müde werden. Der Plan zeigt auch Spielplätze und Wickelmöglichkeiten.

Rücksichtsvoll fotografieren

Private Fotos sind möglich, solange ihr Tiere und andere Gäste nicht stört. Für Aufnahmen während der Nutzung einer Attraktion braucht ihr vorher eine schriftliche Genehmigung, ebenso für gewerbliche Foto- oder Filmaufnahmen.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Im Park könnt ihr zusätzlich zum Eintritt die Safari-Busfahrt mit einem Ranger buchen und die Fußgängerbereiche erkunden. Organisiert die Fahrt zwischen Bahnhof Hodenhagen und Eingang selbst; der Safari-Bus ist eine Tour innerhalb des Parks.
Nein. Für die große Durchfahrtsrunde braucht ihr ein Fahrzeug. Zu Fuß könnt ihr Tiere in den ausgewiesenen Fußgängerbereichen, an den Aussichtspunkten und entlang des ausgeschilderten Elefantenwegs beobachten.
Die geführte Bus-Safari findet auch bei nassem Wetter statt. Die Indoor-Safari bietet Kindern eine Spielpause, sofern sie die Zugangsvorgaben erfüllen. Nehmt für die Wege draußen Regenkleidung mit. Bei starkem Wind, Gewitter oder technischen Problemen können einzelne Attraktionen schließen.
Die normale Safari und die Fußgängerbereiche bieten genug für einen lohnenden ersten Besuch. VIP-Erlebnisse sind zusätzliche Angebote mit eigenen Verfügbarkeiten und Vorgaben zu Alter, Größe und Einstieg ins Fahrzeug. Prüft vor der Buchung die Bedingungen der jeweiligen Tour.

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