Großkatzen und eine Spielpause
Bleibt im Tierbereich nahe dem Eingang, nehmt euch bei den Erdmännchen Zeit und wählt anschließend Kidsmania, Carlo’s Abenteuerland oder Dschungelland. Besucht vor dem Heimweg noch einmal ein Lieblingsgehege.
IllustrationTatzmania verbindet entspanntes Tierebeobachten mit Fahrgeschäften und Spielmöglichkeiten für eine Familie mit unterschiedlich alten Kindern.
Tatzmania verbindet entspanntes Tierebeobachten mit Fahrgeschäften und Spielmöglichkeiten für eine Familie mit unterschiedlich alten Kindern. Außerhalb von Löffingen führen die Wege zwischen großen Gehegen, Teichen und Waldstücken hindurch. Schaut euch am Anfang den Parkplan an und fragt nach den kommentierten Fütterungen des Tages. Nehmt euch dann erst einmal Zeit für die Großkatzen, bevor sich die Kinder auf den Spielplätzen austoben.
Die Tiger- und Löwenanlagen sind die Hauptattraktion des Zoos. Die Außengehege umfassen 11.200 beziehungsweise 7.200 Quadratmeter. Es lohnt sich also, genau hinzusehen, statt alle Tiere direkt am Zaun zu erwarten. Lasst den Blick über die ganze Anlage schweifen und bleibt eine Weile stehen, wenn ihr ein Tier entdeckt. Ruht es gerade außerhalb eures Blickfelds, kommt später noch einmal vorbei. Das Raubtierhaus ergänzt diesen Teil des Rundgangs um einen Innenbereich. Beim Beobachten der Löwen könnt ihr außerdem ihr Zusammenleben mit dem Leben der Tiger vergleichen, die in freier Wildbahn überwiegend Einzelgänger sind.
Auch abseits der Großkatzen gibt es viel zu entdecken. Bei den Erdmännchen können Kinder wunderbar lernen, auf Verhalten zu achten: Vielleicht hält eines Wache, während sich die anderen weiter unten bewegen. Auf dem weiteren Weg durch den Zoo findet ihr Berberaffen, Steppenzebras, Emus und Bennett-Kängurus. Die Tiere leben hier in betreuten Zoogehegen. Nutzt die Gelegenheit, sie in Ruhe zu beobachten, gebt ihnen dabei Raum und bleibt hinter den Absperrungen.
Wie lebhaft die andere Hälfte des Tages wird, entscheidet ihr selbst. Der Goldrusher ist die Achterbahn; African Spin, Wellenflieger und der Freefall Tower sorgen jeweils auf andere Art für Bewegung. Für jüngere Kinder gibt es Kidsmania, und in Carlo’s Abenteuerland warten Klettertürme, Rutschen, Brücken und eine große Kugelbahn. Im Dschungelland lässt sich drinnen spielen, wenn ein Schauer kommt oder die Kinder Abwechslung brauchen. Sucht euch ein paar Lieblingsattraktionen aus und plant Zeit für eine zweite Runde ein, statt unbedingt alles abhaken zu wollen. Besuch geplant? Lade die Snappit-App herunter, um Wildtiere vor Ort in Echtzeit zu bestimmen.
Der heutige Park liegt auf dem Löffinger Freizeitparkgelände, das früher als Wildpark und Schwarzwaldpark bekannt war. Heute verbindet Tatzmania Zoo und Fahrattraktionen. Der Park ist Mitglied der Deutschen Tierpark-Gesellschaft.
Wenn die Tiere im Mittelpunkt stehen sollen, folgt den Besucherwegen vom Eingang zunächst zu den Großkatzen und dann weiter Richtung Erongo und Afrika-Savanne. Haben alle noch Lust und Kraft zum Laufen, könnt ihr die Runde zum Affenhaus und den weiter entfernten Gehegen verlängern und danach eine Spielpause einlegen. Für einen kürzeren Besuch bieten sich die Großkatzen in Eingangsnähe, Kidsmania und Dschungelland an. Diese Vorschläge lassen sich flexibel kombinieren; orientiert euch am Parkplan und an den Schildern vor Ort, um die geöffneten Verbindungswege zu finden.
Macht an einem Gehege ein kleines Beobachtungsspiel. Entdeckt ihr bei den Erdmännchen einen Wachposten? Wie viele Berberaffen sind gerade unterwegs, wie viele ruhen sich aus? Jedes Kind kann ein Tier zum Zeichnen oder Fotografieren auswählen und es später noch einmal besuchen. Eine Mahlzeit im Erongo unterbricht die Laufstrecke angenehm. Sind euch die Fahrgeschäfte besonders wichtig, fragt vor der längeren Zoorunde, welche davon wann in Betrieb sind.
Im Herbst 2026 ist der Park bis einschließlich 1. November täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Ab dem 2. November 2026 beginnt die angekündigte Winterpause. Prüft für spätere Besuchstermine vor der Anreise die offizielle Öffnungszeitenseite. Ein geöffneter Park bedeutet nicht, dass jedes Fahrgeschäft während der gesamten Öffnungszeit fährt. Fragt vor der Buchung oder am Eingang gezielt nach den Attraktionen, die euch besonders wichtig sind.
Die Wege sind breit und stufenlos, mit leichten Steigungen und teilweise feinem Schotter. Die regionale Übersicht zur Barrierefreiheit nennt mindestens 180 cm Wegbreite und einen etwa 500 m langen, leicht ansteigenden Zugang vom Parkplatz. Ein ausgewiesener Parkplatz für Menschen mit Behinderung wird dort nicht aufgeführt. Tierbereiche und Restaurant sind barrierefrei zugänglich; mindestens drei barrierefreie Toiletten lassen sich ohne Schlüssel nutzen. Fahrgeschäfte und Spielplätze sind mit dem Rollstuhl nicht nutzbar. Wenn ihr einen kürzeren Zugang, Unterstützung an Steigungen oder eine bestimmte Umstiegsmöglichkeit benötigt, ruft vor der Anreise im Park an. So könnt ihr den Zoobesuch und mögliche Fahrten jeweils passend planen.
Nehmt euch Zeit für die Tiger- und Löwenanlagen und kehrt später zu einem Lieblingsplatz zurück.
Die Wachposten der Erdmännchen und die Berberaffengruppe lohnen einen geduldigen Halt zwischen den größeren Gehegen.
Verbindet Klettern und Rutschen in Carlo’s Abenteuerland mit einer Spielpause im Dschungelland.
Schaut vor dem Anstellen nach, welche Attraktionen zu Größe und Alter eurer Kinder passen.
Bleibt im Tierbereich nahe dem Eingang, nehmt euch bei den Erdmännchen Zeit und wählt anschließend Kidsmania, Carlo’s Abenteuerland oder Dschungelland. Besucht vor dem Heimweg noch einmal ein Lieblingsgehege.
Beginnt bei den Tieranlagen und plant Erongo als Essenspause ein. Geht weiter zum Affenhaus und den äußeren Gehegen, wenn die Laufstrecke für alle gut passt. Richtet die Fahrten nach den Betriebszeiten des Tages aus und lasst zum Schluss noch Raum zum Spielen oder für einen weiteren Besuch bei den Großkatzen.
Jedes Kind sucht sich bei den Erdmännchen, Berberaffen oder Großkatzen einen Halt aus, den es später wiederholen möchte. Haltet beim ersten Besuch mit einer kleinen Zeichnung fest, was das Tier gerade tut, und vergleicht das mit dem zweiten Besuch. Auch Ausruhen ist ein Verhalten.
Lest gemeinsam die Größen- und Altersvorgaben. Danach darf jedes Kind eine Attraktion auswählen, deren Anforderungen es erfüllt. Plant ein, dass bei manchen Fahrten ein Erwachsener mitfahren muss. Für alle, die lieber auf dem Boden bleiben, könnt ihr einen Spielplatz als Alternative vereinbaren.
Verlegt eine Spielpause ins Dschungelland und besucht das Raubtierhaus, wenn es geöffnet ist. Haltet Regenkleidung für die Wege draußen bereit und prüft den Betrieb der Fahrgeschäfte, bevor ihr den restlichen Tag plant.

Tiger und Löwen leben unterschiedlich: Erwachsene Tiger sind in freier Wildbahn überwiegend Einzelgänger, während verwandte Löwinnen den Kern eines Rudels bilden. Vergleicht bei eurem Besuch, welche Tiere ruhen, sich bewegen oder die Nähe anderer suchen. KI-Illustration, keine Darstellung der Tiere in Tatzmania.
Lasst den Blick langsam über die große Außenanlage schweifen und schaut vor dem Weitergehen noch einmal hin. Auch ein ruhender Tiger lohnt sich: Vergleicht die Größe seiner Pfoten und seines Kopfes mit dem übrigen Körper. Bleibt in den öffentlichen Besucherbereichen.
Achtet darauf, wo die Löwen im Verhältnis zueinander liegen oder stehen. Ihr Zusammenleben lässt sich gut mit dem eher einzelgängerischen Verhalten der Tiger in freier Wildbahn vergleichen. Ruht die Gruppe gerade, kommt später wieder, statt ihre Aufmerksamkeit erregen zu wollen.
Beobachtet die Gruppe erst eine Minute lang, bevor ihr fotografiert. Entdeckt ihr ein Tier, das Wache hält, während die anderen weiter unten beschäftigt sind? Im Steckbrief des Zoos erfahrt ihr, dass sich die Gruppenmitglieder vor Gefahren warnen und gemeinsam die Jungtiere versorgen.
Verfolgt einen Berberaffen mit den Augen und achtet auf seinen Platz in der Gruppe. Der Berberaffe ist die einzige Makakenart, die von Natur aus außerhalb Asiens vorkommt. Beobachtet die Tiere ruhig und lasst sie selbst entscheiden, wie nah sie kommen.
Schaut genau nach ruhenden Kängurus, bevor ihr das Gehege für leer haltet. Sie sind vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv. Tagsüber könnt ihr daher vielleicht ihre Körperform in Ruhe betrachten. Lasst die Kinder die Körperproportionen mit denen der Hirsche vergleichen.
Entdeckt die auffällige Federkrone und vergleicht die langbeinige Gestalt des Kranichs mit der des Emus. Fotografiert vom Besucherweg aus und lasst anderen genug Platz zum Beobachten. Orientiert euch an den aktuellen Gehegeschildern oder fragt die Tierpflege, wo ihr die Kraniche findet.
Vergleicht die Streifenmuster von Tieren, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu sehen sind. Zebras verbringen viel Zeit mit Fressen, und auch ruhiges Grasen lässt sich gut beobachten. Der Steckbrief des Zoos erklärt den Zusammenhang zwischen ihren Wanderungen in freier Wildbahn, Regen und dem Wachstum der Gräser.
Achtet auf die langen Beine und die ruhigen Bewegungen des Emus. Sprecht darüber, wie anders dieser Vogel im Vergleich zu einem Kranich aussieht. Eine interessante Besonderheit zum Merken: Bei den Emus brütet das Männchen die Eier aus und kümmert sich um die Küken.
Sucht im Gehege sowohl nach ruhenden als auch nach fressenden Hirschen. Ihr Fell kann sehr hell bis sehr dunkel sein. An der Farbe allein lässt sich deshalb nicht zuverlässig erkennen, ob Tiere zur selben Art gehören. Nehmt euch nach dem ersten Foto noch etwas Zeit zum Beobachten.
Erdmännchen wechseln sich mit dem Wachehalten ab und helfen bei der Aufzucht der Jungen. Könnt ihr bei einem Halt zwei verschiedene Aufgaben entdecken?
Bei den Emus brütet das Männchen und führt die Küken. Ein schönes Beispiel dafür, dass Vogeleltern ihre Aufgaben je nach Art ganz unterschiedlich aufteilen.
Bis einschließlich 1. November 2026 täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet; ab dem 2. November beginnt die Winterpause. Prüft für spätere Termine die offizielle Öffnungszeitenseite.
Wildpark 3, 79843 Löffingen
Mit dem Auto folgt ihr ab der B31-Ausfahrt Löffingen/Tatzmania den Schildern Richtung Dittishausen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahrt ihr zum Bahnhof Löffingen und prüft eine saisonale Verbindung zur Haltestelle Tatzmania Löffingen. Denkt dabei auch an die Rückfahrt.
Für eine Essenspause kommen das Restaurant Erongo, der Imbiss im Dschungelland und ein Biergarten infrage. Prüft, welche davon an eurem Besuchstag geöffnet sind. Auf dem Parkplan sind Toiletten und Rastplätze entlang der Besucherwege eingezeichnet.
Die Zoowege sind stufenlos und in der Regel mindestens 180 cm breit, teilweise mit leichten Steigungen und feinem Schotter. Rechnet mit etwa 500 m Weg vom Parkplatz. Besprecht eure individuellen Bedürfnisse mit dem Park; die Nutzung von Fahrgeschäften und Spielplätzen müsst ihr gesondert vom Zugang zu den Tieranlagen klären.
Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.
Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.
Anreise mit dem Auto
Das Ziel ist Wildpark 3, 79843 Löffingen. Nehmt auf der B31 die Ausfahrt Löffingen/Tatzmania und folgt den Schildern Richtung Dittishausen. Parken ist kostenlos.
Mit Bahn und Bus
Fahrt zum Bahnhof Löffingen und plant von dort eine Verbindung zur Haltestelle Tatzmania Löffingen. Sie wird saisonal angefahren. Prüft deshalb für euren Besuchstag sowohl die Hin- als auch die Rückfahrt.
Vorher die Größe prüfen
Ballons und Tassen sind mit einem Erwachsenen ab 2 Jahren und mindestens 95 cm erlaubt, allein ab 5 Jahren. Beim Goldrusher gelten in Begleitung mindestens 4 Jahre und 105 cm, allein mindestens 9 Jahre und 140 cm. Für Papageienflug müsst ihr mindestens 10 Jahre alt und 140 cm groß sein. Beachtet die Schilder und die Anweisungen des Personals.
Eintritt und Fahrten
Das Tagesticket enthält unbegrenzt viele Fahrten mit den geöffneten Attraktionen, jeweils unter Beachtung ihrer Nutzungsvorgaben. Kinder unter 4 Jahren haben freien Eintritt; die Mindestanforderungen der Fahrgeschäfte gelten trotzdem. Prüft vor dem Kauf die aktuellen Ticketangebote.
Kommentierte Fütterungen
Fragt gleich bei der Ankunft, welche Fütterungen an diesem Tag stattfinden. Die besonders interessanten könnt ihr dann in euren Tagesplan einbauen.
Praktisch einpacken
Denkt an Kleidung für Wege im Freien ebenso wie fürs Spielen drinnen und an Schuhe, mit denen ihr auch auf Schotter bequem lauft. Ein kleines Notizbuch macht Tierbeobachtungen auch ohne Bildschirm spannend.
Mit Hund
Hunde müssen an die Leine. Ins Dschungelland, Raubtierhaus und nach Petmania dürfen sie nicht. Überlegt euch deshalb vorher, wie ihr diese Bereiche als Gruppe besuchen möchtet.
Gästekarten prüfen
Mit der Hochschwarzwald Card ist einmal freier Eintritt enthalten. Prüft vor dem Bezahlen, ob eure Karte gültig ist. Die KONUS-Karte gilt für den Nahverkehr und bietet andere Leistungen.
Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.
North Carolina, US
Hier kann man sehen Wanderdrossel, östliches Grauhörnchen und Rotkardinal.
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Florida, US
Hier kann man sehen Anhinga, Mississippi-Alligator und Brautente.
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New Mexico, US
Hier kann man sehen Brautente, Ente und Kanadagans.
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Michigan, US
Hier kann man sehen Afrikanischer Löwe, Komodowaran und Braunbär.
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