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ZooBrandenburg, Deutschland

Tier-, Freizeit- und Saurierpark Germendorf

In Germendorf könnt ihr Tiere beobachten, die Urzeit erkunden und zwischendurch ausgiebig spielen.

Über diesen Ort

In Germendorf könnt ihr Tiere beobachten, die Urzeit erkunden und zwischendurch ausgiebig spielen. Westlich von Oranienburg erstreckt sich der Park rund um die Waldseen: mit Tiergehegen, bewaldeten Abschnitten, Sandstränden und einem eigenen Saurierbereich. Sucht euch am Eingang zunächst ein paar lebende Tiere aus, die ihr sehen möchtet, und folgt danach den Schildern zum Saurierpark. So bekommt der Tag eine einfache Reihenfolge, ohne dass ihr von einer Station zur nächsten hetzen müsst.

Zu den lebenden Bewohnern gehören Pumas, Emus, Guanakos und kleine Affen. Die Dinosaurier und anderen Urzeittiere im Paläontologischen Schaugarten sind Modelle. Plant ruhig beides ein: Bei den Tieren im Park lohnt sich geduldiges Beobachten; neben den riesigen Nachbildungen können Kinder Größen vergleichen und bisher unbekannte Namen entdecken. Schalte einen interaktiven Feldführer für diesen Ort frei: Hol dir die Snappit-App für unterwegs.

Die Waldseen entstanden aus einer Abbaugrube, die Material für den Bau der Autobahn Berlin–Rostock lieferte. Horst Eichholz entwickelte das Gelände zu einem Ausflugspark. Die Vorbereitungen begannen 1992, die ersten Gäste besuchten den Streichelzoo im Jahr 2000. Die Zoogenehmigung folgte 2002. Ab 2009 kam im Zuge der Rekultivierung der Paläontologische Schaugarten hinzu. Das heutige Nebeneinander von Seen, lebenden Tieren und Urzeitmodellen erzählt von diesen einzelnen Entwicklungsschritten.

Was ihr hier machen könnt

Beginnt bei den Tieren und nehmt euch Zeit, auch ein zweites Mal hinzuschauen. Im begehbaren Freigehege bestimmen die Sikahirsche selbst, wie nah sie kommen. Verhaltet euch ruhig, lasst ihnen einen Rückzugsweg und haltet niemals ein Tier oder sein Geweih fest. An den anderen Gehegen lohnen sich Pausen bei den Pumas und Erdmännchen. Sucht anschließend nach den weniger bekannten Waldhunden. Mit ihren kurzen Beinen und rundlichen Ohren sehen sie ungewöhnlich aus. Diese südamerikanischen Hunde sind gute Schwimmer und haben Schwimmhäute zwischen den Zehen.

Auch bei den Affen gibt es viel zu entdecken. Schwarzpinseläffchen haben dunkle Ohrbüschel und öffnen mit ihren Zähnen die Rinde, um an Baumsaft zu gelangen. Guerezas sind blattfressende Affen mit langen weißen Haaren an den Körperseiten. Gebt Kindern an jedem Gehege ein bestimmtes Merkmal zum Suchen statt einer langen Liste. Bei den Guanakos könnt ihr über ihre Verwandtschaft mit den Hauslamas sprechen. Bei den Emus überrascht, dass das Männchen die Eier ausbrütet und die Küken aufzieht. Manche Tiere sind im Innenbereich oder gerade nicht zu sehen. Kommt später noch einmal vorbei, wenn euer Liebling verborgen ruht.

Sucht euch im Saurierbereich drei sehr unterschiedliche Modelle aus: den langhalsigen Brachiosaurus, den Stegosaurus mit seinen Rückenplatten und den Triceratops mit seinen Hörnern. Vergleicht Hals, Schwanz und Körperform und lest gemeinsam die Schilder. Neben Dinosauriern zeigt der Park auch Mammuts, Riesenfaultiere und Säbelzahnkatzen. Fragt die Kinder, welche Tiere zusammengehören und welche zu unterschiedlichen Zeiten lebten. Bleibt auf den ausgeschilderten Besucherwegen und klettert nicht auf die Ausstellungsfiguren.

Zum Abschluss warten Kletterburg, Dino-Rutsche oder Murmelbahn. Die beheizte Indoor-Spielhalle ist eine gute Pause bei Kälte oder Schauern. Fahrgeschäfte wie Autoscooter, Karussell und Märchenbahn kosten extra und laufen häufig nur an Wochenenden, in den Ferien und an Feiertagen, sofern das Wetter mitspielt. Legt vorher fest, wie viel ihr dafür ausgeben möchtet.

Saisonale Infos

Der Tier- und Saurierpark ist ganzjährig in Betrieb. Für Fahrgeschäfte und Gastronomie gelten jedoch eigene saisonale Öffnungszeiten. Plant im Winter mit Spaziergängen im Freien und einer Pause in der beheizten Spielhalle. Prüft die besonderen Öffnungszeiten zu Weihnachten und zum Jahreswechsel; der Feiertagsplan nennt Heiligabend als Schließtag.

Baden ist eine mögliche Ergänzung für Sommertage. In einer Mitteilung vom 15. Juli 2026 warnt der Park davor, dass der Badesee austrocknen könnte. Fragt nach dem aktuellen Wasserstand und den Bademöglichkeiten, bevor ihr Badesachen einpackt, und beachtet Sperrungen. Die Strände haben keine Badeaufsicht. Beaufsichtigt Kinder am See aufmerksam, auch wenn niemand ins Wasser geht.

Barrierefreiheit

Stufenfreie Wege sind möglich; die Hauptwege sind überwiegend gepflastert oder asphaltiert. Direkt hinter dem Kasseneingang liegt allerdings ein etwa 50 Meter langer steiler Abschnitt. Mit dem Rollstuhl kann dort Unterstützung nötig sein. Ausgewiesene Behindertenparkplätze und barrierefreie Toiletten sind vorhanden. Klärt vor der Anreise unter +49 3301 3363, welche Wege und Toiletten aktuell für euch geeignet sind und ob ihr am Eingang Hilfe benötigt. An den Stränden gibt es keine besonderen Einstiegshilfen ins Wasser. Für einen längeren Besuch kann ein Kinderwagen praktisch sein; berücksichtigt dabei den steilen Abschnitt am Eingang.

Nicht verpassen

1

Lebende Tiere

Entdeckt Waldhunde, Pumas, Emus und blattfressende Guerezas.

2

Hirsche in ihrem eigenen Tempo

Beobachtet Sikahirsche ruhig im begehbaren Freigehege.

3

Vielfältige Urzeit

Vergleicht Sauriermodelle mit Mammuts und anderen ausgestorbenen Säugetieren.

4

Spielen zwischendurch

Ergänzt den Besuch mit Murmelbahn, Dino-Rutsche oder beheizter Spielhalle.

Spaziergänge und Routen

Erst Tiere, nach einer Pause die Saurier

Wählt auf dem Plan am Eingang vier oder fünf Tierstationen aus, darunter eine euch unbekannte Art. Legt eine Essens- oder Spielpause ein und erkundet danach ausgewählte Urzeitmodelle. Plant etwa 3–4 Stunden ein und lasst zusätzliche Fahrgeschäfte aus, wenn die Zeit knapp wird.

Ein längerer Tag mit Spiel und Picknick

Plant etwa 5–6 Stunden ein. Wechselt zwischen Tierbeobachtung und Spielplatz, macht ein Picknick und besucht den Saurierbereich, solange alle noch Energie haben. Nutzt Fahrgeschäfte nur, wenn sie geöffnet sind und in euer Budget passen. Gestaltet den Tag so, dass er auch ohne Baden gelingt.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Lasst die Sikahirsche selbst entscheiden, wie nah sie kommen. Fotografiert vom Besucherweg aus, ohne ihnen zu folgen, und haltet einen Weg frei, auf dem sie sich zurückziehen können.

Sucht euch einen ruhigen Beobachtungsplatz und lasst den Pumas Zeit. Schaut euch das ganze Gehege an, bevor ihr weitergeht, und kommt später wieder, wenn die Tiere verborgen ruhen.

Achtet von außerhalb des Geheges auf die langen Beine und die befiederte Gestalt der Emus. Das Männchen übernimmt das Brüten und die Aufzucht. Falls Jungvögel zu sehen sind, beobachtet, welches erwachsene Tier bei ihnen bleibt.

Schaut in Bodennähe nach den kurzbeinigen Waldhunden. Achtet auf den kompakten Körper und die kleinen Ohren. Ihre Schwimmhäute zwischen den Zehen helfen beim Schwimmen, sind aber möglicherweise schwer zu erkennen.

Sucht nach den dunklen Ohrbüscheln und beobachtet, wie sich die Äffchen an Ästen festhalten. Mit ihren spezialisierten Schneidezähnen gelangen sie an Baumsaft: ein anschaulicher Zusammenhang zwischen Körperbau und Nahrung.

Entdeckt die langen weißen Haare, die dem Affen sein mantelartiges Aussehen verleihen. Beobachtet ruhig, ob er Blätter frisst, und nutzt die aktuellen Gehegeschilder, um Guerezas von den anderen Affen zu unterscheiden.

Vergleicht das Guanako mit den Hauslamas an anderer Stelle im Park. Das Guanako ist die wilde Stammform des Lamas; die Tiere, die ihr hier seht, leben allerdings in menschlicher Obhut im Tierpark.

Bleibt am Gehegerand stehen, statt die Erdmännchen zu euch zu rufen. Beim kurzen, ruhigen Beobachten können Kinder beschreiben, was die sichtbaren Tiere gerade tun. Dafür müssen nicht alle Tiere zu sehen sein.

Ein kurzbeiniger brauner Waldhund mit kleinen runden Ohren und ein schwarz-weißer Guereza mit langem weißem Haarmantel sind getrennt dargestellt.

Kurze Beine und kleine Ohren beim Waldhund, ein langer weißer Haarmantel beim Guereza: Sucht bei jedem Tier ein Merkmal zum Wiedererkennen. Originale KI-Illustrationen ohne Darstellung einer gemeinsamen Anlage.

Illustration: AI-generated for Snappit; factual references documented in source-manifest.json.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Die Adresse lautet An den Waldseen 1a, 16515 Oranienburg, OT Germendorf. Besucherparkplätze sind vorhanden; prüft vor der Fahrt die aktuelle Parkgebühr.

Bus und Bahn

Die saisonale Buslinie 823 verbindet den Bahnhof Oranienburg mit Germendorf, Tierpark. Für 2026 ist die Saison vom 28. März bis 1. November angegeben. Linie 824 hält in Germendorf, Dorfstr.; von dort geht es zu Fuß weiter. Prüft den aktuellen OVG-Fahrplan und eure Rückfahrt.

Tickets

Der reguläre Eintritt umfasst Tier- und Urzeitpark sowie einige Spielangebote. Online-Tickets kosten genauso viel wie Karten an der Tageskasse und ermöglichen einen separaten Schnellzugang. Plant Geld für Fahrgeschäfte und andere kostenpflichtige Extras ein.

Essenspause

Bringt ein Picknick mit oder prüft die Öffnungszeiten der Imbisse. Im Saurierpark und am Spielplatz gibt es Verpflegung, bei schlechtem Wetter kann der Betrieb jedoch ausfallen. Grillen und Shisha sind verboten.

Mit Hund

Hunde brauchen eine eigene Eintrittskarte. Führt euren Hund im Park und in Tiernähe an kurzer Leine. Es gibt einen eigenen Hundestrand.

Praktische Kleinigkeiten

Nehmt Münzen für kostenpflichtige Toiletten und Fahrgeschäfte mit. Bollerwagen könnt ihr am Eingang leihen; sie müssen bis zur Schließung zurückgegeben werden.

Rücksicht auf die Tiere

Behaltet euer Essen für euch. Beachtet Gehegeschilder und Anweisungen des Tierpflegeteams und bleibt in den Besucherbereichen. Wascht euch nach erlaubtem Tierkontakt vor dem Essen die Hände.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Der reguläre Eintritt gilt für Tier-, Freizeit- und Urzeitpark. Einzelne Fahrgeschäfte und manche Aktivitäten kosten zusätzlich. Mit dem Parkticket könnt ihr also nicht unbegrenzt alle Fahrgeschäfte nutzen.
Einstündige Tierführungen werden von Montag bis Freitag angeboten und müssen mindestens 14 Tage vorher gebucht werden. Kinder müssen mindestens fünf Jahre alt sein; pro Gruppe sind höchstens 20 Personen möglich. Vereinbart über [email protected] einen Termin und klärt die Führungsgebühr zuzüglich Eintritt.
Bei Schauern könnt ihr eine kürzere Runde im Freien mit der beheizten Spielhalle verbinden. Die Sauriermodelle und die Wege zwischen den Tierbereichen liegen draußen, packt also Regenkleidung ein. Bei anhaltendem starkem Regen ist ein kürzerer Besuch angenehmer, als den ganzen Park schaffen zu wollen.
Nur, wenn ihr vorher die Bademöglichkeiten mit dem Park geklärt habt. Niedrige Wasserstände waren ein Problem, und die Strände sind unbewacht. Tiere, Sauriermodelle und Spielbereiche bieten auch ohne Baden genug für einen ganzen Besuch.

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