Eine überschaubare Familienrunde
Beschränkt euch auf Rote Pandas, Outback und Präriehunde sowie eine Spielpause. Wenn euch eine Station besonders fesselt, bleibt dort länger und lasst eine zweite Runde aus.
IllustrationDer Tiergarten Kleve eignet sich gut für einen entspannten Zootag mit begehbaren Tieranlagen und ausgiebigen Spielpausen.
Der Tiergarten Kleve eignet sich gut für einen entspannten Zootag mit begehbaren Tieranlagen und ausgiebigen Spielpausen. Auf rund sechs Hektar leben seltene Haustierrassen, kleine Affen, Rote Pandas und weitere Zootiere. Schaut zu Beginn auf den Lageplan und ins Programm der Schaufütterungen. Lasst euch danach ruhig Zeit, wenn es an einem Gehege gerade etwas zu entdecken gibt.
Besonders in Erinnerung bleibt das Känguru-Outback: Hier führt euch ein Rundweg durch die Anlage der Bennettkängurus. Sie heißen auch Rotnackenwallabys – achtet einmal auf die rötliche Färbung im Nacken. Die Präriehunde haben ihre eigene kleine Westernstadt. Bleibt an den Eingängen ihrer Baue einen Moment stehen: Wo es eben noch ruhig war, wird vielleicht gleich gegraben, gefressen oder ein Artgenosse begrüßt.
Plant auch einen Besuch in der 2025 eröffneten Welt der Trampeltiere ein und nehmt euch Zeit für die kleineren Bewohner. Die Roten Pandas ruhen womöglich oben im Geäst, während ihr bei den Zwergottern beobachten könnt, wie geschickt sie ihre Pfoten einsetzen. Zwei Streichelbereiche und zwei Spielplätze sorgen bei jüngeren Kindern für Abwechslung zwischen Zuschauen und Bewegung. Ein paar Lieblingstiere können euren Ausflug wunderbar ausfüllen; ihr müsst nicht an jedem Gehege vorbeieilen. Bereit zum Snappen und Lernen? Lade die Snappit-App herunter, um jede Naturart hier zu bestimmen.
Am Anfang standen verwaiste Wildschweinfrischlinge, die ein Klever Förster 1955 fand. 1959 wurde der Tiergartenverein gegründet; viele Freiwillige halfen beim Aufbau des Zoos. Seltene Schaf- und Ziegenrassen bildeten ab den späten 1970er-Jahren einen wichtigen Schwerpunkt. Diese Tradition der Haustierhaltung verbindet sich heute mit dem Schutz bedrohter Wildtierarten.
Nehmt euch zunächst das Outback, die Westernstadt der Präriehunde und die Roten Pandas vor. Der Lageplan hilft euch bei der Orientierung. Baut eine Schaufütterung ein: Im regulären Programm finden sie um 11:00, 13:30 und 15:30 Uhr statt, wobei an jedem Wochentag andere Tiere an der Reihe sind. Samstags stehen Rote Pandas, Strauße und Trampeltiere auf dem Programm, sonntags Polarfüchse, Zwergotter und Erdmännchen. Fragt am Eingang nach dem aktuellen Tagesprogramm. Zum Abschluss bietet sich der Playmore Fantasy-Abenteuerspielplatz an; für eine Pause zwischendurch gibt es auch den kleineren Spielbereich am Kükenhaus.
Der Tiergarten öffnet täglich um 09:00 Uhr. Von März bis Oktober schließt er regulär um 18:00 Uhr, von November bis Februar um 17:00 Uhr; letzter Einlass ist jeweils 30 Minuten vorher. An Heiligabend und Silvester gelten verkürzte Öffnungszeiten. Prüft vor der Anreise die offiziellen Öffnungszeiten und den Veranstaltungskalender, besonders an Tagen mit Sonderveranstaltungen oder bei Unwetter.
Der Tiergarten bezeichnet sein gesamtes Wegenetz als rollstuhl- und kinderwagengerecht. Auf dem großen Spielplatz gibt es ein rollstuhlgerechtes Karussell. Rollstühle und Rollatoren können je nach Verfügbarkeit ausgeliehen werden. Klärt besondere Anforderungen und die Zugänglichkeit eines separat gebuchten Tiererlebnisses am besten vorab.
ein Rundweg durch die Anlage der Rotnackenwallabys mit interaktiven Einblicken in Australiens Tierwelt.
Beobachtet die Schwarzschwanz-Präriehunde an ihren Bauen und zwischen den Kulissengebäuden.
zwei lohnende Stationen, wenn ihr euch beim Beobachten etwas Zeit lasst.
Klettertürme, Rutschen, Kleinkindbereich und ein rollstuhlgerechtes Karussell.
Beschränkt euch auf Rote Pandas, Outback und Präriehunde sowie eine Spielpause. Wenn euch eine Station besonders fesselt, bleibt dort länger und lasst eine zweite Runde aus.
Sucht euch eine Schaufütterung nach euren Interessen aus. Davor oder danach könnt ihr die Trampeltiere und kleinere Säugetiere besuchen und anschließend eine längere Spielpause einlegen. Lasst Zeit für einen zweiten Blick an einem Gehege, dessen Bewohner vorher geruht haben.
Sucht durch die alten Fernrohre nach Tiersilhouetten und hebt die Klapptafeln an, um mehr über sie zu erfahren. Manche zeigen ausgestorbene Tiere wie den Beutelwolf. Es sind Lehrdarstellungen; die Wallabys dagegen leben tatsächlich in der Anlage.
Nachdem ihr in den Ästen nach Roten Pandas gesucht habt, können die Kinder selbst die Baumstämme, Seile und Kletterröhren auf dem Spielplatz ausprobieren. Für die Jüngsten gibt es einen eigenen Bereich mit Sandkran, Wipp-Panda und kleinen Rutschen.
Wählt ein paar Lieblingsgehege aus und legt eine überdachte Pause am Imbiss ein, wenn er geöffnet ist. Von November bis Februar öffnet er normalerweise freitags bis sonntags sowie an Feier- und Ferientagen. Bringt eigene Verpflegung mit, wenn ihr beim Mittagessen auf Nummer sicher gehen möchtet.
Schaut oben im Geäst nach einem ruhenden Tier und seinem langen Schwanz. Wenn ihr keines entdeckt, kommt später noch einmal vorbei, statt es mit Geräuschen herauszulocken.
Geht langsam auf dem Besucherweg und achtet auf den rötlichen Nacken, dem das Wallaby seinen Namen verdankt. Lasst Tieren, die den Weg kreuzen, viel Platz.
Beobachtet die Eingänge der Baue und achtet darauf, wie sich die Tiere begrüßen. Schwarzschwanz-Präriehunde gehören zu den Nagetieren; ihren Namen verdanken sie ihren hundeähnlichen Rufen.
Schaut euch die beiden Höcker an. Wenn ein Trampeltier läuft, könnt ihr beobachten, wie es die Beine einer Körperseite gemeinsam bewegt. Die Höcker speichern Fett, das bei Nahrungsknappheit Energie liefert.
Nehmt euch etwas Zeit, um die Aufgaben innerhalb der Gruppe zu vergleichen. Vielleicht steht ein Tier aufrecht und hält Ausschau, während andere den Boden untersuchen oder graben.
Achtet neben dem Schwimmen auch auf die Vorderpfoten. Mit ihren geschickten Fingern suchen diese Otter nach Nahrung und greifen etwa Muscheln und Krebstiere.
Schaut auf das Gehegeschild, um diese kleinen Affen zu erkennen, und lest mehr über ihren Schutz. Der Tiergarten unterstützt ein Projekt für ihre wild lebenden Verwandten rund um Manaus in Brasilien.
Schaut sowohl ins Geäst als auch auf den Boden. Diese kletternden Nagetiere heißen auch Ursons oder Baumstachler. In Kleve teilen sie sich die Nordamerika-WG mit Stinktieren.

Die beiden Höcker des Trampeltiers speichern Fett. Die Illustration hilft euch beim genauen Hinschauen in der Welt der Trampeltiere.
Original illustration: OpenAI image generation; factual sources listed separately.
Die Roten Pandas und Zweifarbtamarine verbinden Kleve mit Artenschutzprojekten in anderen Teilen der Welt. Der Tiergarten unterstützt das Red Panda Network sowie ein brasilianisches Projekt zum Schutz der Zweifarbtamarine und ihres Lebensraums rund um Manaus.
Bollerwagen könnt ihr je nach Verfügbarkeit an der Kasse ausleihen; reservieren lassen sie sich nicht. Gebt sie vor Kassenschluss zurück und erkundigt euch vorher nach Leihgebühr und Pfand.
Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.
Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.
Anreise
Gebt Tiergartenstraße 74, 47533 Kleve ins Navi ein. Parken ist kostenlos; die Ausweichparkplätze an der Wasserburgallee liegen etwa fünf Gehminuten entfernt.
Mit Bahn und Bus
Fahrt bis zum Bahnhof Kleve und von dort mit dem SB 58 Richtung Nijmegen zur Haltestelle Museum Kurhaus/Tiergarten. Prüft vorher die aktuellen Verbindungen.
Eintrittskarten
Vergleicht die Familientickets und schaut online nach den aktuellen Preisen. Kinder unter 14 Jahren brauchen eine erwachsene Begleitperson. Bewahrt eure Eintrittskarte während des Besuchs auf.
Essen und Pausen
Der Imbiss am Eingang öffnet in der Hauptsaison täglich, im Winter an weniger Tagen. Snacks und Getränke bekommt ihr auch an der Kasse.
Toilettenpause
Die Toiletten liegen im Kassen- und Ausgangsbereich. Wickelmöglichkeiten gibt es dort und an der Veranstaltungswiese.
Tiere füttern
Verwendet ausschließlich das Tiergartenfutter von der Kasse und nur dort, wo es die Schilder am Gehege erlauben. Picknickreste und im Park gepflückte Pflanzen sind tabu.
Hunde
Hunde dürfen nur montags und mittwochs mit, auch an Feiertagen, die auf diese Tage fallen: ein Hund pro erwachsener Person, höchstens drei pro Gruppe. Für zertifizierte Blindenführ- und Assistenzhunde gelten Ausnahmen von dieser Beschränkung.
Fotos und Rücksicht
Private Fotos sind erlaubt, kommerzielle Aufnahmen brauchen eine vorherige Genehmigung. Bleibt in den Besucherbereichen und lasst ruhende Tiere schlafen, ohne zu klopfen oder nach ihnen zu rufen.
Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.
North Carolina, US
Hier kann man sehen Wanderdrossel, östliches Grauhörnchen und Rotkardinal.
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Florida, US
Hier kann man sehen Anhinga, Mississippi-Alligator und Brautente.
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New Mexico, US
Hier kann man sehen Brautente, Ente und Kanadagans.
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Michigan, US
Hier kann man sehen Afrikanischer Löwe, Komodowaran und Braunbär.
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