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ZooSachsen-Anhalt, Deutschland

Tiergarten Stendal

Im Tiergarten Stendal könnt ihr euch ein paar entspannte Stunden Zeit für Raubkatzen, Paviane und eine ausgiebige Spielplatzpause nehmen.

Über diesen Ort

Im Tiergarten Stendal könnt ihr euch ein paar entspannte Stunden Zeit für Raubkatzen, Paviane und eine ausgiebige Spielplatzpause nehmen. Die Lage am Stadtsee gibt eurem Tierausflug einen schönen Rahmen. Lasst am Eingang jeden ein Lieblingstier auswählen, das ihr suchen möchtet, und plant genug Zeit ein, um unterwegs auch einmal länger stehen zu bleiben.

Die Katzen eignen sich wunderbar zum Vergleichen: Bei Amurtiger, Nordluchs und Europäischer Wildkatze gibt es ganz unterschiedliche Gesichter, Ohren und Schwänze zu entdecken. Wölfe, Rotfüchse und Uhus stehen für vertraute europäische Wildtiere. Erdmännchen und Mantelpaviane laden wiederum dazu ein, das Geschehen in einer Gruppe zu verfolgen. Sucht euch ein Tier aus und beobachtet, was es tut, statt die ganze Gruppe gleichzeitig im Blick behalten zu wollen. Alle diese Tiere leben hier in menschlicher Obhut, auch die Arten, die in Europa in freier Wildbahn vorkommen.

Auch Haustiere gehören zum Tiergarten. Haltet nach den zweihöckrigen Trampeltieren und den Shetlandponys Ausschau und hebt euch etwas Energie für das Ziegenstreichelgehege und den Abenteuerspielplatz auf. Eine Gaststätte mit Terrasse bietet sich für eine Pause zwischen den Tierbeobachtungen an. Wenn ihr dort essen möchtet, prüft vorher die Öffnungszeiten. Vergiss nicht, die Snappit-Naturführer-App mitzunehmen, um einheimische Arten zu scannen.

Die neuere Geschichte des Tiergartens beginnt mit seiner Anlage als Heimat-Tiergarten im Jahr 1952. Seit 1995 hilft der Verein der Tiergartenfreunde dabei, die Tierhaltung zu verbessern, unter anderem durch Projekte für Bären, Wölfe, Tiger und Vögel. Die sich wandelnden Gehege zeigen, wie der städtische Tiergarten mit Unterstützung vor Ort weiterentwickelt wird.

Was ihr hier machen könnt

Macht euren eigenen Katzenvergleich: Zeichnet die Umrisse von Tiger, Luchs und Wildkatze und vergleicht anschließend Ohrenform, Schwanzlänge und Fellzeichnung. Bei Pavianen oder Erdmännchen könnt ihr ein einzelnes Tier einige Minuten ruhig beobachten: Ruht es, bewegt es sich oder beschäftigt es sich mit einem anderen Tier? Wechselt solche geduldigen Beobachtungspausen mit den Haustieren und einer Spielplatzrunde ab. Haltet euch im Ziegenstreichelgehege an Schilder und Hinweise des Teams, lasst die Tiere ausweichen und wascht euch danach die Hände.

Saisonale Infos

Denkt bei warmem Wetter zwischen den Tierbeobachtungen an Trink- und Ruhepausen. Kommt lieber später noch einmal zu einem ruhigen Gehege zurück, statt darauf zu warten, dass ein Tier sich bewegt. Im Herbst und Winter lohnt sich wegen der früheren Schließzeit ein früherer Start. Ihr verbringt den größten Teil des Besuchs draußen: Nehmt wetterfeste Kleidung mit und kürzt euren Plan bei anhaltendem Regen ab.

Barrierefreiheit

Barrierefreie Toiletten sind vorhanden. Wenn ihr mit Rollstuhl, Gehhilfe oder Kinderwagen kommt, fragt unter 03931 417846 nach der günstigsten Ankunftsstelle, Wegebelägen und Steigungen, möglichen Stufen sowie dem Zugang zu euren Wunschgehegen und zur Gaststätte. Erkundigt euch vor der Fahrt zum Eingang auch nach nahe gelegenen Behindertenparkplätzen oder einer Möglichkeit zum Aussteigen.

Nicht verpassen

1

Katzen im Vergleich

Schaut euch die unterschiedlichen Umrisse von Amurtiger, Nordluchs und Europäischer Wildkatze an. Plant Zeit zum Wiederkommen ein, falls ein Tier sich zurückgezogen hat.

2

Gruppen beobachten

Verfolgt einige Minuten lang ein einzelnes Erdmännchen oder einen Mantelpavian mit den Augen und schaut, was sich verändert, während ihr ruhig stehen bleibt.

3

Haustiere und Spielzeit

Verbindet Trampeltiere und Shetlandponys mit dem Ziegenstreichelgehege und dem Abenteuerspielplatz.

4

Familienausflug am See

Plant 2–3 Stunden ein, steuert Uchtewall 13 an und beachtet die jahreszeitliche Schließzeit sowie den Einlassschluss eine Stunde vorher.

Spaziergänge und Routen

Ein flexibler Familienbesuch

Wählt für einen kurzen Besuch ein Katzengehege, einen Stopp zum Beobachten einer Tiergruppe und den Spielplatz. Mit 2–3 Stunden könnt ihr Ponys und Trampeltiere dazunehmen, eine Pause machen und zu einem Tier zurückkehren, das ihr noch nicht gesehen habt. Orientiert euch bei der Reihenfolge an den Schildern, statt eine feste Liste abzuarbeiten.

Aktivitäten

Drei Katzen, drei Umrisse

Lasst auf einem Blatt drei kleine Felder für Tiger, Luchs und Wildkatze frei. Zeichnet nur, was ihr sehen könnt, und ergänzt ein Detail zu Ohren, Fell oder Schwanz. Bleibt eine Katze versteckt, hebt ihr das Feld für einen weiteren Versuch später auf.

Eine Minute in der Gruppe

Bei Erdmännchen oder Pavianen sucht sich jeder ein Tier aus und beobachtet es still. Vergleicht danach, was ihr gesehen habt. Unterschiedliche Antworten sind willkommen: Ihr habt verschiedene Tiere beobachtet.

Bei Regen eine kürzere Runde

Wählt zwei oder drei Tiere aus, die ihr besonders gern sehen möchtet, und lasst alles Weitere offen. Wasserfeste Schuhe und Kleidung sind wichtiger als eine lange Liste. Wenn der Regen anhält, hebt euch den Spielplatz und einen längeren Aufenthalt am See für einen anderen Tag auf.

Tiger mit Streifen und langem Schwanz, Luchs mit Ohrpinseln und kurzem Schwanz sowie graubraune Wildkatze mit dickem Ringelschwanz.

Tiger, Eurasischer Luchs und Europäische Wildkatze veranschaulichen den Katzenvergleich im Stendaler Guide. Die Tiere sind unterschiedlich stark vergrößert.

Original art generated with OpenAI imagegen; editorial composition for Snappit.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Verfolgt die Streifen an einem gut sichtbaren Körperteil und schaut euch dann Gesicht und Schwanz an. Wenn der Tiger ruht, könnt ihr die Zeit nutzen, um seinen Umriss zu zeichnen.

Achtet auf die Ohrpinsel und den kurzen Schwanz und vergleicht den Umriss mit dem der Wildkatze. Sucht vom Besucherbereich aus langsam mit den Augen und respektiert die Rückzugsmöglichkeiten. Der Nordluchs gehört zur Art des Eurasischen Luchses.

Schaut zuerst auf Schwanz und Gesicht. Worin unterscheidet sich diese Katze von einer Hauskatze, die ihr kennt? Achtet auf die Details, die ihr tatsächlich sehen könnt, statt für ein Foto ihre Aufmerksamkeit zu erregen.

Beobachtet Körperhaltung, Ohrenstellung und die Abstände zwischen den Tieren. Auch ein ruhender Wolf lohnt einen stillen Blick. Ruft oder heult nicht am Gehege, um eine Reaktion hervorzurufen.

Vergleicht das spitze Gesicht und den buschigen Schwanz mit dem Umriss des Wolfes. Verfolgt ein Tier mit den Augen und schaut, ob es zum Beobachten oder Lauschen innehält. Ein versteckter Fuchs ist vielleicht bei einer späteren Runde besser zu sehen.

Sucht nach der Kopfform und achtet darauf, wie sich die Federzeichnung vom Ruheplatz des Vogels abhebt. Bleibt leise und klopft oder ruft nicht. Ein still sitzender Uhu lässt euch Zeit, Einzelheiten zu entdecken.

Wählt ein Erdmännchen aus und verfolgt seine Bewegungen eine Minute lang. Schaut es sich um, läuft es über den Boden oder lässt es sich neben einem anderen nieder? Lasst die Kinder ihre Beobachtungen vergleichen. Dafür muss nicht jedes Tier etwas Aufregendes tun.

Achtet auf Unterschiede in Fell und Größe innerhalb der Gruppe. Beobachtet dann zwei Tiere: Sitzen sie nah beieinander, gehen sie auseinander oder pflegen sie sich gegenseitig das Fell? Haltet Essen außer Sicht und bleibt hinter der Besucherabsperrung.

Zählt die Höcker und vergleicht den langen Hals und die Beine des Trampeltiers mit denen der Ponys. Hier seht ihr die domestizierte Form der zweihöckrigen Kamele. Hände und Futter bleiben auf der Besucherseite.

Beobachtet, wie sich die Ohren drehen, während ein Pony still steht. Vergleicht Mähne, Maul und Körperproportionen mit denen eines größeren Pferdes, das ihr kennt. Das Shetlandpony ist eine Hausponyrasse und keine eigene Wildpferdeart.

Lasst den Zwergziegen Platz, um auf euch zuzukommen oder wegzugehen. Beobachtet sie erst einmal ruhig, bevor ihr sie dort berührt, wo es erlaubt ist: Welches Tier erkundet etwas, ruht oder folgt einem anderen? Beachtet die Gehegeregeln und wascht euch anschließend die Hände.

Alle Tiere dieser Auswahl gehören zum Tierbestand des Tiergartens und leben in menschlicher Obhut. Trampeltiere, Shetlandponys und Zwergziegen sind Haustiere; die übrigen Einträge beschreiben Wildtierarten in menschlicher Obhut. Nicht jedes Tier ist jederzeit zu sehen, einzelne können sich zurückgezogen haben.

Geschichten und Entdeckungen

Die Menschen hinter den Gehegen

Der Verein der Tiergartenfreunde unterstützt den Tiergarten seit 1995. Zu seinen Projekten gehörten Gehege für Bären, Wölfe, Tiger und Vögel. Die Anlagen um euch herum erzählen damit auch vom Engagement vor Ort.

Anreise und praktische Tipps

Abenteuerspielplatz, Ziegenstreichelgehege, Gaststätte mit Terrasse und barrierefreie Toiletten erleichtern den Familienbesuch. Prüft die Öffnungszeiten der Gastronomie und beachtet vor Ort die Hinweise am Streichelgehege.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anfahrt

Die Adresse lautet Uchtewall 13, 39576 Stendal. P2 Uchtewall wird in den Anfahrtshinweisen der Stadt zu Tiergartenveranstaltungen als Parkmöglichkeit genannt. Plant den Fußweg vom Parkplatz zum Eingang mit ein.

Mit Bus und Bahn

Ausgangspunkt ist Stendal Hauptbahnhof. Die Stendalbus-Linien 901 und 902 bedienen die Haltestelle Stadtseeallee. Prüft für euren Besuchstag Fahrtrichtung, Abfahrten und den anschließenden Fußweg zum Uchtewall 13 sowie die Rückfahrt.

Eintritt

Für Besuche im Jahr 2026 zahlen Erwachsene 6 Euro. Eine Familienkarte für zwei Erwachsene und zwei Kinder kostet 13 Euro, jedes weitere Kind 2 Euro. Ab dem 1. Januar 2027 gelten neue Preise und Familienkarten-Kategorien. Prüft den Tarif für euren Besuchstag.

Tierfutter

Bringt kein Futter für die Tiere mit. Füttern ist nur dort erlaubt, wo es ausdrücklich gestattet ist, und nur mit Futter des Tiergartens. Haltet eure eigenen Snacks vom Streichelgehege fern.

Hunde

Hunde dürfen gegen Gebühr mitkommen und müssen an der Leine bleiben. Achtet auf die Hinweisschilder: Einige Bereiche sind für Hunde gesperrt.

Roller draußen lassen

Fahrräder, Roller, Rollschuhe und ähnliche Sportgeräte dürfen nicht mit in den Tiergarten. Achtet darauf, dass Kinder auf den Besucherwegen und außerhalb der Gehegeabsperrungen bleiben.

Essenspause

Es gibt eine Gaststätte mit Terrasse. Prüft die Öffnungszeiten, wenn ihr dort fest mit einem Mittagessen plant. Nehmt Wasser und passende Kleidung für den Aufenthalt draußen mit.

Führung vereinbaren

Führungen sind nach vorheriger Absprache montags bis freitags möglich. Fragt beim Tiergarten für eure Gruppe an und nennt dabei das Alter der Kinder sowie mögliche Zugangsbedürfnisse. Klärt auch den geltenden Preis.

Häufig gestellte Fragen

Wenn das Ziegenstreichelgehege geöffnet ist, sind dort nähere Begegnungen möglich. Beachtet die Schilder und Hinweise des Teams, beaufsichtigt die Kinder und überlasst es den Ziegen, ob sie auf euch zukommen möchten. An den anderen Gehegen beobachtet ihr die Tiere von der Besucherseite aus.
Mit wetterfester Kleidung und einigen ausgewählten Lieblingstieren ist auch ein kurzer Besuch möglich. Für viel entspannte Spielplatzzeit ist ein trockenerer Tag besser. Plant den Tiergarten nicht als reines Schlechtwetterziel mit Innenräumen ein.
Wölfe, Füchse, Wildkatzen und Eulen gehören zum Tierbestand des Tiergartens. Ihr beobachtet sie hier in menschlicher Obhut, nicht in freier Wildbahn. Trampeltiere, Ponys und Ziegen sind Haustiere, die im Tiergarten gehalten werden.
Fragt direkt beim Tiergarten nach, welche Angebote es an eurem Besuchstag gibt. Eine Führung muss vorher vereinbart werden. Plant nicht ohne Rückfrage mit einer täglichen Schaufütterung.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

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