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ZooNiedersachsen, Deutschland

Tierpark Bad Pyrmont

Im Tierpark Bad Pyrmont könnt ihr Tiere aus der Nähe beobachten und einen Familiennachmittag verbringen, bei dem auch Zeit zum Spielen bleibt.

Über diesen Ort

Im Tierpark Bad Pyrmont könnt ihr Tiere aus der Nähe beobachten und einen Familiennachmittag verbringen, bei dem auch Zeit zum Spielen bleibt. Der drei Hektar große Zoo in der Kurstadt im Weserbergland verbindet Tiere wie Siamangs, Capybaras und Ozelots mit einem Streichelbereich und einer begehbaren Wellensittichvoliere. Fragt an der Kasse zuerst, wo die heutige Futterrunde mit dem Tierpfleger beginnt. Sucht euch dann ein paar Tiere aus, die ihr vorher besuchen möchtet.

Auf dem überschaubaren Gelände könnt ihr leicht ein zweites Mal zu eurem Lieblingsgehege zurückkehren. Beobachtet in Ruhe, verbringt Zeit im Erlebnisbereich für Kinder und setzt euch zwischendurch hin, ohne dass aus dem Ausflug ein langer Marsch wird. Die Tiere leben hier in menschlicher Obhut. Ihr könnt einzelne Tiere genauer kennenlernen und erfahren, wie ihr Leben mit den Lebensräumen in ihrer Heimat zusammenhängt. Vergiss nicht, die Snappit-Naturführer-App mitzunehmen, um einheimische Arten zu scannen.

Der Tierpark Bad Pyrmont wird privat geführt. Seine Bildungsangebote reichen von Gesprächen mit den Tierpflegern bis zu buchbaren Angeboten der Zooschule. Im Artenschutz arbeitet der Park mit der Deutschen Tierpark-Gesellschaft und dem Verein für Tier- und Artenschutz Bad Pyrmont zusammen.

Was ihr hier machen könnt

Beginnt mit ein paar Tiergehegen und sucht auf dem Parkplan die Arten aus, die eure Familie besonders interessieren. Achtet bei den Siamangs auf die langen Arme und darauf, wie ein Tier den nächsten Halt auswählt. Vergleicht sie anschließend mit den Kattas: Ihre auffälligen Schwänze sind ein guter Ausgangspunkt für Kinder, die beschreiben lernen, was sie sehen.

Nehmt euch in der begehbaren Wellensittichvoliere einen ruhigen Moment. Bleibt stehen, statt einem Vogel hinterherzugehen, und lasst ihn selbst über den Abstand entscheiden. Im Streichelbereich und auf dem Minibauernhof begegnet ihr den Tieren auf andere Weise. Beachtet die Schilder und die Hinweise des Personals zum Tierkontakt.

Bei der Futterrunde könnt ihr den Tierpfleger fragen, warum verschiedene Tiere unterschiedliches Futter bekommen. Sie beginnt regulär von März bis Oktober um 15:00 Uhr und von November bis Februar um 14:00 Uhr. Zum Abschluss bieten sich der Spielplatz oder der Sand-Fährtenbereich und das Nashorn-Modell im Erlebnisbereich an. Am Modell können Kinder spielerisch die Verdauung erkunden.

Saisonale Infos

Der Park ist ganzjährig geöffnet, auch an Sonn- und Feiertagen. Die regulären Öffnungszeiten sind von März bis Oktober 09:30–18:30 Uhr und von November bis Februar 10:00–17:00 Uhr. Kartenverkauf und Einlass enden eine Stunde vor Parkschluss. Schaut vor der Anreise auf die offizielle Website, besonders bei Glatteis oder extremem Wetter. Dann kann der Park aus Sicherheitsgründen schließen.

Barrierefreiheit

Das Gelände ist ebenerdig und wird vom Tierpark als mit Rollstuhl, Kinderwagen und Gehhilfe zugänglich beschrieben. Barrierefreie Toiletten befinden sich direkt am Eingang. Wenn ihr bestimmte Anforderungen an Wegbeläge, Durchgänge oder die Nutzung eurer Hilfsmittel habt, ruft vorab unter +49 5281 2539 an. Detaillierte Maße sind nicht veröffentlicht.

Nicht verpassen

1

Begehbare Wellensittichvoliere

Bleibt ruhig stehen und lasst die Kinder zwischen Bewegung und Vogelrufen einzelne Tiere beobachten.

2

Futterrunde mit dem Tierpfleger

Erfahrt bei der täglichen geführten Runde mehr über die Ernährung der Tiere und bringt eine Frage mit.

3

Siamangs und Kattas

Vergleicht, wie diese Primaten ihren Körper einsetzen, und lernt die Waldlebensräume kennen, um die es bei ihrem Schutz geht.

4

Spielerisch lernen

Probiert den Sand-Fährtenbereich und das Nashorn-Lernmodell aus und nehmt euch anschließend Zeit für den Spielplatz im Freien.

Spaziergänge und Routen

Ein kürzerer Besuch bei den Tieren

Für etwa 1½–2 Stunden könnt ihr die Wellensittichvoliere und drei weitere Tierstationen auswählen. Lasst anschließend Zeit, zu dem Gehege zurückzukehren, das euch am meisten interessiert hat. Legt die Reihenfolge bei der Ankunft mithilfe des Parkplans fest. Wenn jüngere Kinder Abwechslung brauchen, kann eine kurze Spielpause eine Tierstation ersetzen.

Ein Nachmittag mit Futterrunde

Plant ungefähr 3–4 Stunden ein. Beginnt mit Tierbeobachtungen, macht eine Essens- oder Spielpause und nehmt zur jeweiligen saisonalen Uhrzeit an der Futterrunde teil. Zum Schluss bleibt Zeit für den Erlebnisbereich oder einen zweiten Blick auf ein zuvor verpasstes Tier. Achtet auf die Schließzeit, bevor ihr noch eine längere Pause einlegt.

Aktivitäten

Spuren und Bewegungen vergleichen

Sucht euch nach dem Sand-Fährtenbereich zwei lebende Tiere zum Vergleichen aus. Kann euer Kind beschreiben, wie sie ihre Füße aufsetzen oder von einem Ruheplatz zum nächsten gelangen? Malt anschließend einen Fußabdruck. Darüber könnt ihr euch bei einer kleinen Essenspause austauschen.

Eine gute Frage an den Tierpfleger

Lasst jedes Kind vor der Futterrunde eine Frage auswählen: Warum dieses Futter, wie viel davon oder was würde das Tier in der Natur fressen? Hört euch die Antwort gemeinsam an und überlegt, ob sie zu einer Beobachtung von vorhin passt.

Bei Regen flexibel bleiben

Bei leichtem Regen hilft wasserdichte Kleidung. Wenn es länger regnet, könnt ihr euch auf einen kürzeren Tierbesuch beschränken oder an einem anderen Tag kommen. Die Spiel- und Erlebnisbereiche im Freien machen einen wichtigen Teil des Familienausflugs aus.

Illustration eines schwarzen, schwanzlosen Siamangs mit langen Armen an einem Ast und eines grauen Kattas mit langem schwarz-weiß geringeltem Schwanz.

Siamang und Katta im Körpervergleich: Achtet auf die langen Arme und den geringelten Schwanz. KI-Artenillustration, keine Tierparkaufnahme.

Snappit editorial visual, 2026

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Sucht zuerst nach einem Tier, das erhöht ruht, bevor ihr auf Bewegung achtet. Wenn es seine Position wechselt, verfolgt mit den Augen, wie die langen Arme von einem Halt zum nächsten greifen. Gebt ihm Zeit, statt eine Vorführung zu erwarten.

Beginnt mit dem schwarz-weiß geringelten Schwanz und schaut dann nach unten und oben. Kattas halten sich häufiger am Boden auf als viele andere Lemuren. Achtet darauf, wo sich die sichtbaren Tiere hinsetzen.

Sucht euch einen sitzenden Vogel aus und beobachtet ihn eine Weile. Vergleicht seine Farben mit denen seiner Nachbarn. Lauscht dann auf einen Ruf, ohne näher heranzugehen oder die Hand nach ihm auszustrecken.

Schaut möglichst von der Seite und lasst die Kinder Kopf, Ohren und Körperform beschreiben. Beobachtet ein Tier in Ruhe, statt die ganze Gruppe auf ein Foto bekommen zu wollen.

Achtet darauf, was sich am Boden und darüber abspielt. Wählt ein sichtbares Tier aus und beschreibt, was es als Nächstes tut. Sitzen, Graben und Ausruhen sind genauso interessante Beobachtungen.

Sucht langsam nach einem still liegenden oder sitzenden Tier, bevor ihr auf Bewegung achtet. Wenn ihr die Katze seht, schaut euch die Zeichnung an ihrer Flanke an. Kommt später wieder, wenn sie sich einen Platz außer Sicht ausgesucht hat.

Sucht euch auf dem Besucherweg einen Platz, an dem ihr ohne Gedränge schauen könnt. Achtet auf Kopf und Augen der Eule und lasst einen ruhenden Vogel ungestört.

Vergleicht die Schnabelform mit den Schnäbeln der kleineren Wellensittiche, die ihr gesehen habt. Sucht euch auf dem Weg einen Platz mit guter Sicht und haltet Finger und mitgebrachte Gegenstände vom Gehege fern.

Geschichten und Entdeckungen

Zwei unterschiedliche Leben im Wald

Siamangs leben in den oberen Baumregionen südostasiatischer Regenwälder. Kattas stammen aus Madagaskars offeneren Wald- und Buschlandschaften und nutzen vergleichsweise oft den Boden. Beim Vergleichen wird aus dem einfachen Wort „Waldtier“ eine viel spannendere Beschreibung.

Das Nashorn ist ein Lernmodell

Im Erlebnisbereich für Kinder hilft ein Nashorn-Modell dabei, die Verdauung zu erkunden. Plant es neben dem Sand-Fährtenbereich als Mitmachstation ein. Das Modell ist Teil des Lernangebots und kein lebendes Tier.

Die passende Jahreszeit

Der Winter hat einen anderen Rhythmus

Im Winter beginnt die Futterrunde eine Stunde früher, um 14:00 Uhr. Lasst davor Zeit für die Tiere, die ihr besonders gern sehen möchtet, und richtet eure Pausen im Freien nach Temperatur und Tageslicht aus.

Anreise und praktische Tipps

Spielpausen gehören dazu

Kindereisenbahn, Autoscooter und Hüpfkissen ergänzen den Spielplatz. Fragt nach, welche Angebote gerade in Betrieb sind und ob dafür zusätzliche Kosten anfallen, bevor ihr eine bestimmte Fahrt versprecht.

Das letzte Stück zum Tierpark

Sucht ab dem Bahnhof Bad Pyrmont in einer aktuellen Fahrplanauskunft nach Verbindungen zur Unteren Hauptallee oder zum Europa-Platz. Die örtliche Touristinformation nennt für beide Haltestellen einen Fußweg von höchstens etwa fünf Minuten zum Zoo. Plant mit kleinen Kindern oder bei eingeschränkter Mobilität mehr Zeit ein.

Besondere Bedürfnisse besprechen

Fragt bei einem Besuch mit Rollstuhl oder Gehhilfe nach den Bereichen und begehbaren Anlagen, die euch besonders interessieren. Die allgemeine Angabe zum ebenerdigen Zugang enthält keine Wegbreiten, genauen Beläge oder Maße für Hilfsmittel.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Den Eingang finden

Fahrt zum Hauptmann-Boelcke-Weg 3, 31812 Bad Pyrmont. Direkt neben dem Tierpark liegt ein großer kostenloser Parkplatz.

Mit Bahn und Bus anreisen

Fahrt bis zum Bahnhof Bad Pyrmont und sucht dann nach Busverbindungen zur Unteren Hauptallee oder zum Europa-Platz. Von beiden Haltestellen ist es ein kurzer Fußweg zum Eingang. Plant auch die Rückfahrt ein.

Karten an der Kasse kaufen

Der Tageseintritt kostet 2026 für Erwachsene 12,50 € und für Kinder von 3–13 Jahren 7,50 €. EC- und Kreditkarten werden akzeptiert. Prüft vor der Anreise die aktuelle Preisseite.

Bei Bedarf einen Snack einpacken

Eigene Speisen und Getränke dürft ihr mitbringen. Es gibt ein Café, einen Imbiss und Sitzgelegenheiten im Park, aber keine ausgewiesenen Picknickplätze.

Mit Bedacht füttern

Füttert nur dort, wo es erlaubt ist, und nur mit dem Tierparkfutter von der Kasse oder aus den Automaten. Gebt den Tieren weder eigenes Essen noch Pflanzen, die ihr im Park gepflückt habt.

Die kurze Leine mitnehmen

Hunde sind an der kurzen Leine willkommen und brauchen eine eigene Tageskarte. Haltet Abstand zu den Gehegen und fragt das Personal, wie ihr euch an den begehbaren Anlagen verhalten sollt.

Müde Beine entlasten

Bollerwagen könnt ihr ausleihen. Fragt vor dem Rundgang am Eingang nach Verfügbarkeit und Ausleihbedingungen.

Führung im Voraus buchen

Unter +49 5281 2539 könnt ihr eine 30- oder 60-minütige Führung vereinbaren. Mögliche Themen sind Ernährung, Bewegung und Tiere im Winter. Sprecht bei der Buchung das Thema und die Bedürfnisse eurer Gruppe ab.

Häufig gestellte Fragen

Manche wärmebedürftigen Tiere können zwischen Innen- und Außenanlagen wählen und sind zeitweise nicht zu sehen. Schaut später noch einmal vorbei, wenn es an einem Gehege ruhig ist. Klopft und ruft nicht, um ein Tier hervorzulocken.
Bei normalem Regen bleibt der Park in der Regel geöffnet. Die Spiel- und Erlebnisbereiche liegen jedoch draußen. Nehmt Regenkleidung mit und verkürzt den Besuch bei Bedarf. Bei anhaltendem Regen kann ein anderer Tag die angenehmere Wahl sein.
Kinder unter 14 Jahren müssen von einem Erwachsenen begleitet werden. Bleibt in den begehbaren Anlagen und beim Tierkontakt besonders nah dabei.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

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