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ZooSachsen, Deutschland

Tier- und Kulturpark Bischofswerda

In Bischofswerda könnt ihr Tiere in Ruhe beobachten und später noch einmal bei euren Lieblingen vorbeischauen.

Über diesen Ort

In Bischofswerda könnt ihr Tiere in Ruhe beobachten und später noch einmal bei euren Lieblingen vorbeischauen. Der etwa einen Hektar große Park liegt mitten in der Stadt und hat einen alten Baumbestand. Bären stehen im Mittelpunkt, doch auch für die Eulen und Haustiere lohnt es sich, Zeit einzuplanen. Schaut euch am Eingang den Zooplan an und fragt, wie ihr den Audioguide nutzen könnt.

Nehmt euch zunächst Zeit an den Bären- und Luchsgehegen. Danach sorgen Alpakas, Esel oder Zwergziegen für Abwechslung. Mit Spielplatz und Picknickbänken lässt sich der Besuch gut an die Ausdauer der Kinder anpassen. Die Lebenshilfe Bischofswerda betreibt den Park und legt großen Wert auf ein Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Bereit zum Snappen und Lernen? Lade die Snappit-App herunter, um jede Naturart hier zu bestimmen.

Den Tierpark gibt es seit 1957. Er entstand durch die ehrenamtliche Arbeit engagierter Menschen aus der Stadt. 1980 zogen Braunbären ein, die später zum Leitthema des Parks wurden. In den 2000er-Jahren übernahm die Lebenshilfe die Trägerschaft und verband Tierpflege und Bildungsarbeit mit Möglichkeiten für Menschen mit Behinderung. Dazu passt auch das Bärencafé, dessen Neubau zusätzliche Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung schuf.

Was ihr hier machen könnt

Lasst jedes Kind ein Tier auswählen, zu dem ihr später noch einmal zurückkehrt. Vergleicht, wie sich Bär und Luchs bewegen, und sucht anschließend nach Unterschieden zwischen Steinkauz und Schneeeule. Lest die Gehegeschilder gemeinsam. Das Streichelgehege mit Zwergziegen, der Spielplatz und der Tastpfad bringen Abwechslung; beachtet dabei jeweils die Regeln. Wenn ihr eine Führung möchtet, bucht sie im Voraus: Die „Tierische Führung“ für Familien dauert etwa 90 Minuten und kann angeleitete Aktivitäten mit Haustieren beinhalten.

Saisonale Infos

Regulär ist der Park täglich geöffnet: von April bis Oktober von 09:00 bis 18:00 Uhr, von November bis März von 09:00 bis 17:00 Uhr beziehungsweise bis zum Einbruch der Dunkelheit. Kommt im Winter lieber früher. Das Bärencafé hat eigene saisonale Öffnungszeiten. Packt daher einen Snack ein, wenn ihr eine Essenspause braucht. Prüft vor der Anreise aktuelle Hinweise und Veranstaltungszeiten.

Barrierefreiheit

Im Zooplan sind barrierefreie Toiletten eingezeichnet, darunter eine am Eingang. Wenn ihr mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen kommt, fragt nach Wegbelägen, Schwellen und dem einfachsten Zugang zu den Gehegen, die euch besonders interessieren. Unter 03594 703467 könnt ihr eure Bedürfnisse besprechen oder eine angepasste Führung für Menschen mit Behinderung vereinbaren.

Nicht verpassen

1

Bären in Ruhe beobachten

Plant zuerst Zeit für Braunbären und Luchse ein. Wenn sie sich zurückgezogen haben, schaut später noch einmal vorbei.

2

Kleine Eulen, große Aufgabe

Entdeckt neben den Schneeeulen auch die Steinkäuze. Der Park hat Steinkäuze für ein Wiederansiedlungsprojekt außerhalb Bischofswerdas gezüchtet.

3

Ein Ausflug für die Familie

Rechnet in dem ein Hektar großen Park mit etwa 1½–2 Stunden für Tiere, Zwergziegengehege und Spielplatz.

4

Entdecken und zuhören

Fragt am Eingang nach dem Audioguide oder bucht vorab eine Familienführung mit einem Tierpfleger.

Aktivitäten

Drei Stationen, drei Beobachtungen

Wählt den Bären, eine Eule und die Alpakas aus. An jeder Station nennt jeder eine beobachtete Bewegung, ein Geräusch oder eine Ruhehaltung. Hört euch dazu den Audioguide an und tauscht euch beim Picknick über eure Beobachtungen aus.

Mit Alpakas aus dem Tierpark hinaus

Wenn ihr einen längeren Ausflug möchtet, bucht eine der etwa einstündigen Alpakawanderungen des Tierparks. Zur Auswahl stehen unter anderem die alte Ziegelei und die Bürgerteiche. Die Touren führen über Straßen in der Stadt sowie Feld- oder Waldwege. Fragt, welche Wanderung zu eurer Gruppe und euren Bedürfnissen bei der Mobilität passt.

Bei Regen einen kürzeren Besuch planen

Sucht euch einige Lieblingsgehege aus und bringt Regenkleidung mit. Fragt nach, ob das Café geöffnet ist, bevor ihr dort eine Pause im Trockenen einplant. Bei einer vorab gebuchten Führung oder einem Bildungsangebot klärt ihr am besten mit dem Team, was bei schlechtem Wetter vorgesehen ist.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Wenn ihr einen Bären seht, beobachtet, wie er seine Pfoten und seine Nase einsetzt. Zeigt er sich zunächst nicht, lohnt es sich, später noch einmal vorbeizuschauen.

Sucht zuerst nach ruhenden Körperumrissen, bevor ihr auf Bewegung achtet. Vergleicht die Silhouette des Luchses mit der des Bären. Bleibt auch für ein besseres Foto hinter der Absperrung.

Lest das Schild beim Steinkauz gemeinsam und sprecht darüber, wie der Park mit der Zucht dieser Art das Wiederansiedlungsprojekt im Harz unterstützt hat. Die hier gezeigten Vögel leben in menschlicher Obhut.

Vergleicht Größe, Farbe und Körperhaltung mit dem Steinkauz. Lasst einen ruhenden Vogel in Ruhe. Klopft oder ruft nie, um ihn zur Bewegung zu bringen.

Achtet auf das Schild „Steppenfuchs“. Wenn ihr den Fuchs seht, zeichnet seine Ohren und Körperumrisse und vergleicht sie anschließend mit denen des Luchses.

Beobachtet möglichst einen einzelnen Waschbären in Ruhe. Achtet darauf, wie er sein Gehege erkundet, und vergleicht seine Bewegungen mit denen des Bären.

Die Alpakas könnt ihr bei einem normalen Tierparkbesuch beobachten. Wenn ihr länger mit ihnen unterwegs sein möchtet, vereinbart vor eurer Anreise eine separate geführte Wanderung.

Im Streichelgehege lernt ihr die Zwergziegen des Parks kennen, eine kleine Form der Hausziege. Folgt den Anweisungen des Teams, lasst den Tieren Platz zum Ausweichen und wascht vor dem Picknick die Hände.

Diese Tiere leben im Tierpark in menschlicher Obhut. Auch wenn ein Gehege im Plan eingezeichnet ist, müssen seine Bewohner bei eurem Besuch nicht zu sehen sein.

Zwei beschriftete Eulenillustrationen: links ein brauner, hell gefleckter Steinkauz; rechts eine größere weiße Schneeeule mit dunkler Bänderung. Beide haben gelbe Augen.

Braun mit hellen Flecken oder weiß mit dunkler Zeichnung: Vergleicht Steinkauz und Schneeeule beim Besuch in Bischofswerda. Die Schneeeule ist hier als Weibchen dargestellt.

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Geschichten und Entdeckungen

Nachwuchs bei den Ecuadoramazonen

Der Tierpark beteiligt sich außerdem an einem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Ecuadoramazonen. 2018 wurde ein neues Paar zusammengestellt, das im folgenden Jahr erfolgreich Nachwuchs bekam.

Anreise und praktische Tipps

Im Zooplan findet ihr Spielplatz, Tastpfad, Bärencafé und Toiletten. Es gibt auch Bänke für ein Picknick. Nehmt außerhalb der Caféöffnungszeiten vorsichtshalber etwas zu essen mit.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Die Adresse lautet Sinzstraße 3, 01877 Bischofswerda. Im Zooplan sind Parkplätze in Eingangsnähe eingezeichnet. Beachtet die Beschilderung und Parkregelungen vor Ort.

Mit Bus und Bahn

Der nächste Bahnhof ist Bischofswerda. Als Bushaltestelle für den Tierpark nennt der ZVON die Beethovenstraße. Prüft die aktuellen Verbindungen und den anschließenden Fußweg zur Sinzstraße.

Öffnungszeiten und Tickets

Schaut vor dem Losfahren auf die offiziellen Seiten zu Öffnungszeiten und Preisen. Es gibt eine Familienkarte; fragt nach, für wen sie gilt. Im Winter kann der Park bei früher Dunkelheit vor 17:00 Uhr schließen.

Hunde

Hunde dürfen nicht mit in den Tierpark. Sorgt vor eurem Besuch für eine geeignete Betreuung.

Essen und Pausen

Bringt ein Picknick für die Bänke mit oder besucht das Bärencafé, wenn es geöffnet ist. Angegeben ist die Saison vom 9. Februar bis 31. Oktober, jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr. Fragt vorher nach, wenn ihr fest damit plant.

Füttern und Tierkontakt

Gebt den Tieren nie mitgebrachtes Futter oder abgepflückte Pflanzen. Erlaubt ist nur Automatenfutter an ausdrücklich gekennzeichneten Gehegen. Haltet euch im Ziegengehege an die Anweisungen des Teams.

Mit Kindern

Kinder unter 12 Jahren müssen von einem aufsichtspflichtigen Erwachsenen begleitet werden. Lasst Kinder nicht auf Gehegeabsperrungen klettern oder durch das Gitter greifen. Toiletten findet ihr im Zooplan.

Zugang und Zusatzangebote

Ruft vorher an, wenn ihr Fragen zur Mobilität habt oder eine angepasste Führung wünscht. Alpakawanderungen führen aus dem Tierpark hinaus und müssen separat gebucht werden.

Häufig gestellte Fragen

Meist passt der Besuch gut in einen Teil des Tages. Plant etwa 1½–2 Stunden ein und zusätzlich Zeit für eine längere Spielpause oder eine separat gebuchte Führung.
Nutzt nur die Kontaktbereiche, in denen das erlaubt ist, und folgt den Anweisungen des Teams. Gefüttert werden darf ausschließlich mit Futter aus den Parkautomaten an gekennzeichneten Gehegen. Mitgebrachtes Futter und im Park abgepflückte Pflanzen sind tabu.
Ja. Der Tierpark bietet separate Wanderungen von etwa einer Stunde an, unter anderem in Richtung der alten Ziegelei oder zu den Bürgerteichen. Vereinbart euren Termin im Voraus und fragt nach Strecke, Gelände und Eignung für eure Gruppe.
Der Park hat ein Wiederansiedlungsprogramm im nördlichen Harzvorland unterstützt. Die hier gezeigten Eulen leben in menschlicher Obhut. Sie sind von den Vögeln zu unterscheiden, die im Rahmen des Projekts ausgewildert wurden.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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