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ZooNiedersachsen, Deutschland

Tierpark Essehof

Im Tierpark Essehof könnt ihr Tiere beobachten und habt zwischendurch Zeit zum Klettern, Picknicken und für einen Blick unter die Wasseroberfläche.

Über diesen Ort

Im Tierpark Essehof könnt ihr Tiere beobachten und habt zwischendurch Zeit zum Klettern, Picknicken und für einen Blick unter die Wasseroberfläche. Der grüne, familiengeführte Park zwischen Braunschweig und Wolfsburg verbindet Zootiere mit kleinen Entdeckungen, denen Kinder in ihrem eigenen Tempo nachgehen können. Beginnt am Gewässerlehrpfad nahe dem Eingang: Hier gibt es schon einiges zu sehen, bevor ihr zu den größeren Tieren weitergeht.

Vier kleine Teiche mit biologischen Filtern zeigen, wie Wasser in einem Kreislauf gereinigt werden kann. Über den größeren Vorratsteich führt eine etwa 30 Meter lange Eichenbrücke. In der Unterwasserstation schaut ihr durch eine Scheibe von unterhalb der Oberfläche in den Teich. Vergleicht einmal, was ihr von oben und von unten erkennt. Fische fallen euch vielleicht erst richtig auf, wenn ihr ruhig stehen bleibt und den Blick etwas länger schweifen lasst. Ein kurzer Blick beim Vorbeigehen lässt manches unentdeckt.

Auch bei den anderen Tieren lohnt sich der Vergleich: Emus und Bennettkängurus in der Australienanlage, gestreifte Zebras, langhalsige Alpakas, Erdmännchen und Damwild. Manche Gehege dürft ihr während der Öffnung betreten; die Tiere müssen sich dabei jederzeit zurückziehen können. Plant die Spielplätze ruhig als festen Teil des Ausflugs ein. Erst Tiere anschauen, dann spielen, dann wieder ein Gehege besuchen: Das passt gut zu Familien, in denen nicht alle gleich lange bei einer Sache bleiben möchten. Erkunde das Gelände wie ein Profi – lade die Snappit-App herunter, um Tiere und Pflanzen sofort zu bestimmen.

Werner Beller hielt bereits ab 1958 Tiere auf einem Teil des heutigen Geländes. Am Karfreitag 1968 öffnete der Tierpark für Besucher, 1991 übernahm ihn die Familie Wilhelm. Gewässerlehrpfad, Unterwasserstation und Eichenbrücke kamen 2002 hinzu, die Australienanlage folgte 2007. So entstand die heutige Mischung aus klassischen Tiergehegen und Stationen, an denen ihr die Natur selbst erkunden könnt.

Was ihr hier machen könnt

Sucht euch auf dem Plan am Eingang eine Runde aus, die gut zu euch passt. Nach dem Gewässerlehrpfad geht es auf den Besucherwegen zu den Alpakas und zur Australienanlage, anschließend zu Erdmännchen und Zebras. Wenn alle noch Lust haben, ergänzt ihr das Damwildgehege und den weiter hinten gelegenen Spielplatz, bevor ihr zum Café zurückkehrt.

Für eine kleine Suchaufgabe könnt ihr das Tierpark-Quiz 2026 schon zu Hause herunterladen. Seine zehn Hinweise regen jüngere Kinder zum genauen Hinschauen an. Oder ihr stellt euch eine eigene Aufgabe: Sucht drei Tiere aus und vergleicht, wie sie sich bewegen, ausruhen oder ihre Füße benutzen. Fragt am Eingang nach den Schaufütterungen des Tages, bevor ihr euren Besuch um eine bestimmte Fütterungszeit herum plant.

Saisonale Infos

Der Park ist ganzjährig geöffnet, im Winter und an manchen Feiertagen jedoch kürzer. Schaut vor der Anfahrt in den Öffnungskalender für euren Besuchstag, besonders rund um Weihnachten und den Jahreswechsel. Bei Sturm, Glätte oder anderem Unwetter kann der Park kurzfristig schließen. Ihr seid überwiegend draußen; zieht euch so an, dass ihr auch beim längeren Stehenbleiben nicht friert.

Barrierefreiheit

Der Lageplan zeigt eine barrierefreie Toilette am Eingang. Kinderwagen dürfen nicht mit ins Damwildgehege. Zur Unterwasserstation geht es hinunter; fragt vorab nach einem stufenlosen Zugang, wenn dieser Besuchspunkt für euch wichtig ist. Einen ausführlichen veröffentlichten Überblick über Wegebeläge, Steigungen und die Zugänge durch einzelne Gehegetore gibt es nicht. Besprecht eure Anforderungen beim Gehen oder mit dem Rollstuhl deshalb mit dem Team unter +49 5309 8862.

Nicht verpassen

1

Schaut durch das Fenster der Unterwasserstation in einen echten Teich und vergleicht den Blick mit dem von der Eichenbrücke.

2

Beobachtet Emus und Bennettkängurus in der Australienanlage und nutzt die ausgeschilderten Besucherzugänge, soweit sie geöffnet sind.

3

Plant zwischen den Spielplatzpausen Zeit für Erdmännchen, Alpakas und das Damwildgehege ein.

4

Bringt ein Picknick mit oder macht eine Pause im Café. So wird aus einem kurzen Tierbesuch ganz entspannt ein halber Tag.

Spaziergänge und Routen

Teiche, Australien und Lieblingstiere

Beginnt am Gewässerlehrpfad nahe dem Eingang. Verbindet anschließend mithilfe des Lageplans Alpakas, Australienanlage, Erdmännchen und Zebras. Wenn ihr noch Lust habt, geht weiter zum Damwild und zum hinteren Spielplatz. Wählt euren Rückweg auf den geöffneten Besucherwegen.

Kinderwagen bleiben außerhalb des Damwildgeheges. Fragt für einen stufenlosen Besuch beim Park nach, welche Abschnitte und Aussichtspunkte zu euren Anforderungen passen.

Ein kurzer Besuch mit einem Schwerpunkt

Wählt für etwa 60–90 Minuten entweder die verschiedenen Teichblicke oder einige Lieblingstiergehege aus und lasst noch etwas Zeit zum Spielen. Hebt das andere Thema für einen weiteren Besuch auf, statt Kinder von einer Entdeckung wegzudrängen, die sie gerade fesselt.

Ein halber Tag ohne Eile

Für etwa 3–4 Stunden verbindet ihr die vorgeschlagene Tierrunde mit einem eigenen Picknick und einer längeren Spielplatzpause. Überlegt vor dem Essen, welche Tierhäuser ihr noch vor deren Schließung besuchen möchtet.

Aktivitäten

Ein Teich aus drei Blickwinkeln

Faltet ein Blatt Papier und gebt dem Teich drei Bildfelder: eines vom Ufer aus, eines von der Brücke und eines am Unterwasserfenster. Zeichnet nur, was ihr wirklich entdeckt. Vergleicht danach, welche Einzelheiten von welchem Platz aus zu sehen waren.

Erfindet euer eigenes Tierrätsel

Nach dem offiziellen Quiz darf jedes Kind einen Hinweis zu einem Tier erfinden, ohne dessen Namen zu verraten. Nehmt etwas Sichtbares, etwa ein Muster oder eine Bewegung, und lasst den Rest der Familie raten.

Eine kleinere Runde bei Schauern

Beschränkt euch auf ein oder zwei Lieblingsgehege und das Unterwasserfenster. Wenn das Café geöffnet ist, könnt ihr dort pausieren. Nehmt Regenkleidung mit: Trotz einzelner geschützter Pausen bleibt der Park ein Ausflugsziel im Freien.

Illustration eines Emus und eines vergrößerten Fußes mit drei nach vorn gerichteten Zehen und ohne Hinterzehe. Deutsche Beschriftung lädt zum Zählen und Beobachten ein.

Beim Emu könnt ihr drei nach vorn gerichtete Zehen zählen. Beobachtet anschließend, wie er seine Füße aufsetzt. KI-Artenillustration mit vergrößertem Fußdetail.

Snappit editorial visual, 2026

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Bleibt einen Moment stehen und beobachtet, wie ein Känguru vom Ruhen zur Bewegung übergeht. Gebt ihm im begehbaren Bereich Platz und haltet den Besucherweg frei. Für ein gutes Foto muss kein Tier auf euch zukommen.

Vergleicht die Emus mit ihren hüpfenden Nachbarn. Achtet auf ihre Beine und darauf, wie sie beim Gehen die Richtung ändern. Lasst Kinder aus angenehmem Abstand beobachten, ohne die Aufmerksamkeit eines Vogels auf sich ziehen zu wollen.

Nehmt euch zwei ruhige Minuten und schaut, ob die Gruppe gerade dasselbe tut oder ob verschiedene Tiere unterschiedlich beschäftigt sind. Das Quiz fragt nach aufrecht stehenden Erdmännchen. Auch ruhende oder halb versteckte Tiere lohnen einen Blick.

Achtet auf unterschiedliche Fellfarben und vergleicht die Umrisse zweier Tiere. Von der Seite kommt der lange Hals besonders gut zur Geltung. Beobachtet zunächst und beachtet die Schilder, bevor ihr einen erlaubten Kontakt versucht.

Nähert euch leise und beobachtet die Tiere erst vom Besucherweg aus, bevor ihr weiter in ein geöffnetes Gehege geht. Oft lohnt es sich, auf eine natürliche Bewegung zu warten. Kinderwagen müssen außerhalb dieses Geheges bleiben.

Haltet nach der dunklen Gesichtsmaske und dem geringelten Schwanz Ausschau, die auch im Quiz beschrieben werden. Schläft ein Tier oder ist es gerade nicht zu sehen, kommt später wieder, statt zu rufen oder zu klopfen. Auch schlafende Tiere gehören zu einem Zoobesuch.

Sucht euch ein Zebra aus und verfolgt einen Streifen von der Schulter in Richtung Beine. Ein kleines Stück des Musters zu zeichnen, kann spannender sein, als sofort das ganze Tier zu fotografieren. Bleibt auf der Besucherseite des Zauns.

Wartet, bis ein Vogel ruhig sitzt, statt jeder Bewegung mit der Kamera zu folgen. Vergleicht Farben oder beobachtet, wie er sich auf einer Sitzstange bewegt. Fragt nach dem aktuellen Beobachtungsort, bevor ihr die Wellensittiche fest in euren Besuch einplant.

Achtet auch ohne aufgestelltes Rad auf Kopf, Hals und Federmuster. Ein Pfau zeigt sein Rad nicht auf Wunsch. Fragt das Team, wo ihr schauen könnt, und lasst Vögel, denen ihr begegnet, unbedrängt vorbeigehen.

Geschichten und Entdeckungen

Die Teiche sind miteinander verbunden

Der große Teich dient den vier kleineren im Wasserreinigungskreislauf als Vorratsbecken. Wenn ihr dem Weg des Wassers folgt, entdeckt ihr an Brücke und Unterwasserfenster mehr als die Tiere allein.

Die passende Jahreszeit

Das Tageslicht nutzen

Im Winter bietet sich eine kürzere Runde mit einer Pause im Warmen an. In der Jahreszeit mit längeren Tagen lässt ein Picknick genug Zeit, noch einmal an einem Gehege vorbeizuschauen, in dem ein Tier zuvor geruht hat.

Anreise und praktische Tipps

Praktische Anlaufpunkte am Eingang

Auf dem Lageplan liegen Café, Toiletten, barrierefreie Toilette, Wickelraum und ein Spielplatz nahe dem Eingang. Weitere Toiletten sind im Inneren des Parks eingezeichnet. Nutzt diese Stellen für rechtzeitige Pausen, bevor ein Kind dringend eine braucht.

Die Rückfahrt schon vorher planen

Speichert bei einer Busanreise die Rückverbindung vor dem Eintritt und lasst genug Zeit für den Fußweg zu eurer gewählten Haltestelle. Der Park nennt die Linie 427. Mit einer Fahrplanauskunft für euren konkreten Besuchstag könnt ihr die Anschlüsse ab eurem Startpunkt am zuverlässigsten planen.

Fragt nach euren gewünschten Besuchspunkten

Erwähnt bei eurem Anruf, ob Unterwasserfenster, Brücke oder begehbare Gehege für euch wichtig sind. Fragt gezielt nach Stufen, Torbreiten, Wegebelägen und der barrierefreien Toilette. Ein Toilettensymbol allein sagt noch wenig über den gesamten Weg aus.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

9

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

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Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anfahrt

Die Adresse lautet Am Tierpark 3, 38165 Lehre-Essehof. Parken ist kostenlos. Nehmt auf der A2 die Abfahrt Lehre oder auf der A39 die Abfahrt Cremlingen und folgt den Schildern nach Essehof und zum Tierpark.

Mit dem Bus

Die Linie 427 fährt nach Essehof. Prüft in der Fahrplanauskunft der Braunschweiger Verkehrs-GmbH die Verbindung für euren Besuchstag, den Fußweg zum Eingang und die Rückfahrt.

Eintritt

Es gibt eigene Tarife für Erwachsene und für Kinder von 2–16 Jahren. Zum 1. Januar 2027 steigen die Preise. Den für euren Besuch geltenden Tarif findet ihr auf der offiziellen Besucherseite.

Picknick

Eigene Speisen und Getränke dürft ihr mitbringen. Eine Kühlmöglichkeit für Gäste gibt es nicht. Wenn ihr für eine Gruppe einen festen Platz braucht, könnt ihr über die offizielle Website eine Grillhütte buchen.

Mit kleinen Kindern

Wickelraum, Hochstühle und eine Mikrowelle zum Erwärmen von Babynahrung sind vorhanden. Bollerwagen gibt es gegen Leihgebühr und Pfand.

Tierkontakt

Füttert nur dort, wo es erlaubt ist, und nur mit dem für das jeweilige Gehege zugelassenen Futter. Haltet euer Picknick von den Tieren fern, lasst ihnen Rückzugsmöglichkeiten und wascht nach dem Kontakt die Hände.

Teiche und Spielplätze

Bleibt an Gewässern, auf Brücken und bei Spielgeräten in der Nähe kleiner Kinder. Baden ist verboten; Gehegezäune sind keine Klettergerüste.

Mit Hund

Hunde brauchen eine Eintrittskarte und müssen an der kurzen Leine bleiben. Ins Café und in begehbare Gehege dürfen sie nicht. Überlegt vorher, wer mit eurem Hund draußen wartet.

Häufig gestellte Fragen

Bei einem normalen Besuch erkundet ihr den Park auf eigene Faust. Spezielle Geburtstagsprogramme, Animationen oder Führungen bietet der Park derzeit nicht an. Für einen Kindergeburtstag plant ihr eure Aktivitäten selbst; das Quiz zum Herunterladen kann dabei helfen, wenn es zu eurer Gruppe passt.
Nein. Betretet nur ausdrücklich freigegebene Bereiche, beachtet die Regeln am Gehege und lasst die Tiere entscheiden, ob sie näherkommen möchten. Auch ein begehbares Gehege ist der Lebensraum der Tiere. Folgt ihnen niemals in einen Rückzugsbereich.
Das Café und der Unterwasserblick bieten Möglichkeiten für eine Pause. Die meisten Wege, Gehege und Spielplätze liegen aber draußen. Wählt bei Dauerregen lieber einen kürzeren Besuch mit einigen Tieren oder verschiebt den längeren Ausflug mit Picknick und Spielen auf einen trockeneren Tag.
Die offizielle Besucherseite nennt freien Eintritt für eine Begleitperson, wenn im Schwerbehindertenausweis B, H, aG oder Bl eingetragen ist. Bringt den entsprechenden Ausweis mit und klärt Fragen zur Zugänglichkeit vor der Anfahrt mit dem Park.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

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