Besucherrundweg im Eismeer
Ausgeschilderte Aufzüge verbinden die Ebenen. Zertifizierte Assistenzhunde dürfen nicht in die Seevogel-Voliere und den Bereich der Antarktischen Pinguine.
IllustrationBei Hagenbeck könnt ihr Walrosse unter Wasser beobachten, der Elefantenherde Zeit widmen und durch einen Tierpark mit Teichen, alten Bäumen und historischen Tierpanoramen schlendern.
Bei Hagenbeck könnt ihr Walrosse unter Wasser beobachten, der Elefantenherde Zeit widmen und durch einen Tierpark mit Teichen, alten Bäumen und historischen Tierpanoramen schlendern. Für das 19 Hektar große Gelände lohnt es sich, Muße mitzubringen: Nehmt am Eingang den kostenlosen Wegeplan mit, sucht euch ein paar Tiere aus, die ihr unbedingt beobachten möchtet, und lasst dazwischen Platz für Entdeckungen.
Überlegt vor dem Start, welche Eintrittskarte ihr braucht. Tierpark und Tropen-Aquarium sind zwei getrennte Besuchsbereiche auf demselben Gelände. Das Eismeer mit Eisbären, Walrossen, Seebären und Pinguinen gehört zum Tierpark. Haie, Nilkrokodile und die begehbare Tropenwelt liegen im Tropen-Aquarium, für das ihr einen eigenen Eintritt braucht. Mit einer Kombikarte könnt ihr beide am selben Tag besuchen: Sie erlaubt zwei Eintritte in den Tierpark und einen ins Tropen-Aquarium.
Draußen hat der Tag seinen eigenen Rhythmus. Neben den Elefanten teilen sich Wasserschweine eine Anlage mit Flachlandtapiren; bei den Riesenottern lässt sich eine andere Art des Lebens am Wasser beobachten. Weiter im Park leben Sumatra-Orang-Utans unter einer hellen Kuppel, deren Dach sich bei warmem Wetter teilweise öffnen lässt. Haltet zwischen den Tieranlagen auch nach der roten Japanischen Brücke, der Thailändischen Sala am Birma-Teich und den alten Dinosaurierfiguren Ausschau. So bleibt der Spaziergang auch dann spannend, wenn sich ein Tier gerade außer Sicht ausruht. Schalte einen interaktiven Feldführer für diesen Ort frei: Hol dir die Snappit-App für unterwegs.
Der Tierpark in Stellingen eröffnete 1907. Carl Hagenbecks verdeckte Gehegebegrenzungen und Landschaftspanoramen prägten die Zoogestaltung weit über Hamburg hinaus. Seit 1997 steht der Park unter Denkmalschutz. 2007 kam das Tropen-Aquarium hinzu, 2012 das heutige Eismeer. Zur Geschichte gehört auch ein belastendes Kapitel: Hagenbeck veranstaltete in der Kolonialzeit sogenannte Völkerschauen, bei denen indigene Menschen als öffentliche Attraktionen ausgestellt wurden. Die letzte solche Veranstaltung in Stellingen fand 1932 statt. Auf diese Schauen beziehen sich auch die menschlichen Figuren am historischen Eingangstor. Diesen Zusammenhang zu kennen, ist ebenso wichtig wie der Blick auf die Architektur. Der Nachbau des Tores wurde im August 2026 wieder eröffnet.
Bei eurem ersten Tierparkbesuch könnt ihr mit den Elefanten und der benachbarten Tapir-Wasserschwein-Anlage beginnen. Sucht euch anschließend auf dem Wegeplan einen Weg zum Eismeer aus. Auf dem 750 m langen Besucherrundweg erwarten euch Unterwasserfenster und eine begehbare Seevogel-Voliere. Bleibt an den Scheiben eine Weile stehen: Wie wendet ein schwimmendes Walross, und wie macht es ein Pinguin? Hier verbringt man schnell mehr Zeit mit Zuschauen als mit Gehen.
Plant auch bei den Orang-Utans eine längere Pause ein. Schaut in die Kletteranlagen hinauf und verfolgt die Bewegungen eines einzelnen Tieres, statt die ganze Gruppe auf einmal im Blick behalten zu wollen. Neben den Roten Riesenkängurus können Kinder in der Sprunggrube ihre eigene Sprungweite testen. Danach ist auf dem Abenteuerspielplatz Zeit zum Austoben. Vergleicht am Birma-Teich die Dinosaurierfiguren mit den Tieren, die ihr schon gesehen habt: Welche haben einen Schwanz zum Balancieren, breite Füße oder einen langen Hals?
Mit Eintritt ins Tropen-Aquarium folgt ihr dem Rundgang vom Katta-Bereich durch tropische Lebensräume, Höhlen und Reptilienanlagen bis in die Unterwasserwelt. Lasst euren Augen in den dunkleren Abschnitten Zeit und sucht auch nach den kleinen Tieren, bevor ihr weitergeht. Setzt euch zum Abschluss vor die Panoramascheibe des Großen Hai-Atolls und verfolgt einen Hai oder Rochen, bis er ganz vorbeigezogen ist. In der Makalali-Lodge könnt ihr beim Essen über die Tropenhalle und den Krokodil-See blicken.
Der Tierpark lohnt sich zu verschiedenen Jahreszeiten, doch im Winter sind die Tage kürzer. Ab dem 25. Oktober 2026 schließt er um 16:30 Uhr; prüft vor der Anfahrt die aktuellen Öffnungszeiten. Das Tropen-Aquarium ist normalerweise bis 18 Uhr geöffnet und eignet sich besser für einen Regentag. Im Herbst lohnt sich am Birma-Teich ein Blick auf das bunte Laub des Amberbaums. Mit mehreren Kleidungsschichten seid ihr für den Wechsel zwischen den Wegen draußen und den warmen Tropenräumen gerüstet.
Die Besucherwege im Tierpark sind für Rollstühle und Gehhilfen weitgehend geeignet; im Eismeer verbinden ausgeschilderte Aufzüge die verschiedenen Ebenen. Im Tropen-Aquarium erfordern schmale Durchgänge und Höhenunterschiede etwas mehr Planung: Es gibt Aufzüge, der Stollengang gehört jedoch nicht zum rollstuhlgeeigneten Rundgang. Elektromobile dürfen dort höchstens 1,20 m lang sein; außerdem ist ein Nachweis der medizinischen Notwendigkeit erforderlich. Kinderwagen dürfen nicht mit ins Tropen-Aquarium. Vor dem Eingang gibt es einen überdachten Abstellbereich, Babytragen könnt ihr ausleihen. Barrierefreie Toiletten stehen in beiden Bereichen zur Verfügung. Einen Leihrollstuhl reserviert ihr beim Gäste-Service unter +49 40 530033324. Besprecht dort vorab auch, welche Wege für euch geeignet sind.
Walrosse, Eisbären und Pinguine über und unter Wasser beobachten.
Zwei lohnende Stationen, um zu beobachten, wie Tiere ihre Umgebung nutzen und miteinander umgehen.
Ein eigener Rundgang drinnen, von frei laufenden Kattas bis zum Großen Hai-Atoll.
Tierpanoramen, alte Dinosaurierfiguren und große Bäume rund um die Teiche.
Ausgeschilderte Aufzüge verbinden die Ebenen. Zertifizierte Assistenzhunde dürfen nicht in die Seevogel-Voliere und den Bereich der Antarktischen Pinguine.
Beobachtet die Rüsselspitze, wenn ein Elefant seine Umgebung erkundet. Asiatische Elefanten haben dort einen fingerartigen Fortsatz und kleinere Ohren als Afrikanische Elefanten.
Probiert die Einblicke an Land und unter Wasser aus. Bei Hagenbeck leben Pazifische Walrosse. Achtet darauf, wie sich der Umriss von Körper und Flossen beim Schwimmen verändert.
Schaut euch zuerst den Landbereich an, bevor ihr an einem Unterwasserfenster wartet. Vielleicht ruht sich ein Bär gerade aus, statt zu schwimmen. Nutzt die Pause, um darüber zu sprechen, warum Eisbären das arktische Meereis brauchen.
Beobachtet die ganze Gruppe eine Weile. Riesenotter leben in Familienverbänden und jagen in freier Wildbahn tagsüber. Sind die Tiere gerade gemeinsam unterwegs oder erkunden sie ihre Umgebung einzeln?
Schaut auch ins Becken, nicht nur an Land. Augen und Nasenlöcher sitzen beim Wasserschwein weit oben am Kopf. So kann der Körper fast ganz unter Wasser bleiben, während das Tier darüber schaut und atmet.
Hier leben Nilkrokodile. Sucht geduldig entlang der Wasserlinie und auf den Ruheplätzen. Achtet darauf, wie wenig von einem Tier über der Wasseroberfläche zu sehen sein muss.
Achtet auf den schwarz-weiß geringelten Schwanz und darauf, wie die Kattas ihn halten. Sie bewegen sich frei innerhalb der Anlage, gehören aber weiterhin zum Tierbestand des Zoos. Haltet Essen fern und lasst ihnen Platz.
Verfolgt durch die Scheibe das Muster eines ruhenden Netzpythons. Schaut sowohl in den Land- als auch in den Wasserbereich, statt zu erwarten, die ganze Schlange auf einmal zu sehen.
Haltet von den Besucherwegen aus nach den gepflanzten Urweltmammutbäumen Ausschau. Anders als die meisten vertrauten Nadelbäume verliert diese Art ihr Laub im Winter. Ein kahler Baum muss also nicht abgestorben sein.
Die sternförmigen Blätter helfen euch beim Erkennen. Besonders im Herbst lohnt sich ein Blick auf den gepflanzten Amerikanischen Amberbaum, dessen Laub sich kräftig rötlich färben kann.

Beim Amerikanischen Amberbaum hilft euch die Sternform des Blatts. Der Urweltmammutbaum trägt flache, paarig angeordnete Nadeln und wirft sein Laub im Winter ab. Beide Baumarten nennt Hagenbeck für den Park. KI-Illustration mit beispielhafter Herbstfärbung, keine Aufnahme vor Ort.
Snappit · KI-Illustration / AI illustration; factual sources listed in this manifest. · openai.com
Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.
Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.
Anreise
Fahrt mit der U2 bis Hagenbecks Tierpark und folgt den Schildern zum Haupteingang. Die Adresse lautet Lokstedter Grenzstraße 2, 22527 Hamburg. Parkplätze in der Nähe sind begrenzt und kostenpflichtig.
Am besten zum Haupteingang
Der Eingang Gazellenkamp ist saisonal geöffnet und ab dem 1. November 2026 über Winter geschlossen. Seine Kasse kann früher schließen als die am Haupteingang; prüft das vor der Anfahrt.
Genug Zeit lassen
Letzter Einlass ist normalerweise eine Stunde vor Schließung. Der Zugang zum Eismeer endet 30 Minuten vor Tierparkschluss; besucht es vor eurer letzten Runde im Freien.
Wartezeit am Aquarium
Die Besucherzahl drinnen ist begrenzt, deshalb kann es zu Stoßzeiten eine Warteschlange geben. Plant auch mit Kombikarte einen eigenen Zeitblock für das Tropen-Aquarium ein.
Rücksichtsvoll picknicken
Nutzt für mitgebrachtes Essen die Bänke und lasst die Rasenflächen den frei laufenden Tieren. Schaut nach, welche Parkrestaurants an eurem Besuchstag geöffnet sind.
Tiere beobachten
Füttert die Tiere nicht. Haltet Abstand zu frei laufenden Tieren und lasst sie vorbeigehen, ohne sie anzufassen oder ihnen zu folgen.
Fotografieren
Im Eismeer und Tropen-Aquarium ohne Blitz fotografieren. Private Erinnerungsfotos sind erlaubt; kontaktiert Hagenbeck vor einer Veröffentlichung, auch wenn sie nicht kommerziell ist.
Für Kinder
Lasst Roller, Laufräder und Dreiräder zu Hause. An Wochenenden und Feiertagen könnt ihr nahe dem Haupteingang nach einem Leihbollerwagen fragen; wetterbedingt kann der Verleih ausfallen.
Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.
North Carolina, US
Hier kann man sehen Wanderdrossel, östliches Grauhörnchen und Rotkardinal.
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Florida, US
Hier kann man sehen Anhinga, Mississippi-Alligator und Brautente.
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New Mexico, US
Hier kann man sehen Brautente, Ente und Kanadagans.
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Michigan, US
Hier kann man sehen Afrikanischer Löwe, Komodowaran und Braunbär.
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Nimm die Entdeckung mit
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