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ZooNordrhein-Westfalen, Deutschland

Tierpark Hamm

Der Tierpark Hamm eignet sich für einen entspannten Tierausflug, bei dem auch genügend Zeit zum Spielen bleibt.

Über diesen Ort

Der Tierpark Hamm eignet sich für einen entspannten Tierausflug, bei dem auch genügend Zeit zum Spielen bleibt. Schaut euch zuerst den Lageplan an und sucht ein paar Tiere aus, die ihr besonders gern sehen möchtet. Es lohnt sich, an einem Gehege etwas länger zu verweilen, statt möglichst viele Stationen abzuhaken. Auf dem Spielplatz der Fabeltier-Erlebniswelt können sich jüngere Kinder zwischen den Tierbeobachtungen ausgiebig austoben.

An mehreren Anlagen lassen sich verschiedene Tierarten gemeinsam beobachten. Auf der Afrikaanlage teilen sich Zebras und Elenantilopen das Gelände mit Weißschwanzgnus, die 2026 eingezogen sind. Im Afrika-Pavillon könnt ihr eine Pause machen und die Tiere miteinander vergleichen. Sucht in der Afrikavoliere zunächst zwischen den Steinen nach Kap-Klippschliefern und am Wasser nach Schmiedekiebitzen. Schaut dann nach oben zu den Tokos.

Rund um den Teich liegen die Inselwelten mit dem Madagaskarhaus und der Lemureninsel. Kattas und Weißkopfmakis können hoch in den Bäumen oder näher am Boden sitzen; schaut deshalb an beiden Stellen nach. Nehmt euch auch Zeit für die Fossa, ein klettergewandtes Raubtier aus Madagaskar, und die Tayra aus der Familie der Marder. Diese weniger bekannten Säugetiere lohnen einen längeren Halt abseits der großen Anlagen. Mach mehr aus deinem Abenteuer: Lade die Snappit-App herunter, um einheimische Arten zu bestimmen.

Der Tierpark wurde 1934 auf ehemaligem bewaldetem Parkgelände eröffnet. Die Idee dazu hatte der Hammer Buchbinder Fritz Vogel. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg öffnete der Park 1951 wieder. Zu den jüngeren Veränderungen zählen das Madagaskarhaus von 2022, die umgestaltete Südamerikaanlage von 2023 und die Afrikavoliere von 2024.

Was ihr hier machen könnt

Plant das Madagaskarhaus, das begehbare Bennett-Kängurugehege und die Afrikavoliere als Stationen ein und legt die Reihenfolge mithilfe des Lageplans fest. Die Kängurus können sich in das angrenzende Emugehege zurückziehen. Lasst ihnen Platz und überlasst es ihnen, wie nah sie kommen möchten. Von der Aussichtsplattform an der Südamerikaanlage könnt ihr nach Guanakos, Nandus und Großen Maras Ausschau halten, die dort zusammenleben.

Eine einfache Beobachtungsaufgabe für die ganze Familie: Jeder sucht sich ein Tier aus und achtet darauf, wie es sich bewegt. Vielleicht klettert ein Lemur, ein Erdmännchen gräbt oder eine Fossa balanciert mithilfe ihres langen Schwanzes. Plant reichlich Spielzeit für den Eulenturm und den Biberdamm zum Klettern in der Fabeltier-Erlebniswelt ein. Hier begegnen euch erfundene Tierfiguren und Spielgeräte. Für weitere Abwechslung sorgt der Kinderbauernhof mit begehbaren Schaf- und Ziegengehegen und traditionellen Nutztierrassen.

Saisonale Infos

Der Tierpark ist normalerweise täglich geöffnet. Von März bis Oktober habt ihr länger Zeit für den Besuch als von November bis Februar; am 24. und 31. Dezember gelten nochmals kürzere Öffnungszeiten. Ab dem 1. November 2026 ist von 9 bis 17 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 16 Uhr. Öffentliche Fütterungen am Wochenende entfallen dann. Prüft vor der Anreise die aktuellen Hinweise, besonders bei Unwetterwarnungen.

Barrierefreiheit

Die Hauptwege sind mit Rollstuhl oder Rollator gut befahrbar; der Tierpark beschreibt sein Gelände als weitgehend barrierefrei. Fragt nach dem Zugang zu einzelnen Tierhäusern und Aussichtsplattformen, wenn ihr durchgehend stufenlos unterwegs sein müsst. Ein Leihrollstuhl lässt sich je nach Verfügbarkeit reservieren. Die Leihbollerwagen sind für Gepäck gedacht und dürfen nicht zum Transport von Kindern genutzt werden.

Nicht verpassen

1

Inselwelten

Besucht das Madagaskarhaus, schaut auf die Lemureninsel und geht bei geöffnetem Zugang durch das Bennett-Kängurugehege.

2

Tierische Nachbarn aus Afrika

Vergleicht Zebras, Elenantilopen und Weißschwanzgnus. Sucht anschließend an den Steinen und am Wasser der Afrikavoliere nach Klippschliefern und Vögeln.

3

Fossas und weniger bekannte Tiere

Nehmt euch neben der Tigeranlage auch Zeit für Fossa, Tayra und Borneogibbon.

4

Spielplatz und Kinderbauernhof

Klettert durch die Fabeltier-Erlebniswelt und lernt in den begehbaren Bauernhofgehegen traditionelle Schaf- und Ziegenrassen kennen.

Spaziergänge und Routen

Ein halber Tag mit Spielraum

Sucht vor dem Einlass auf dem Lageplan drei Tierstationen aus und plant den Spielplatz als Pause mittendrin ein. Danach könnt ihr noch einmal zu einem Tier zurückkehren, das ihr verpasst habt oder besonders interessant fandet.

Suggested sightseeing priorities only; no official marked route or measured distance asserted.

Aktivitäten

Drei Tierarten, eine Voliere

Teilt euch an der Afrikavoliere die Suche auf: Einer schaut zwischen den Steinen nach Klippschliefern, ein anderer am Wasser nach Kiebitzen und ein dritter weiter oben nach Tokos. Vergleicht, welche unterschiedlichen Lebensbereiche eine einzige Anlage bietet.

Nutztierrassen auf der Spur

Lest am Kinderbauernhof die Schilder zu Skudden und Gescheckten Bergschafen und vergleicht anschließend ihr Fell. Zum Schutz der Vielfalt gehört hier neben dem Artenschutz für Wildtiere auch der Erhalt von Nutztierrassen.

Drinnen genauer hinschauen

Achtet im Madagaskarhaus neben den Lemuren auch auf Taggeckos in der bepflanzten Anlage mit Wasser- und Landbereich sowie auf Rosenkäfer im verglasten Bodenterrarium. Haltet die Abschnitte im Freien kürzer, wenn das Wetter ungemütlich ist.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Achtet auf den langen Schwanz, der beim Klettern das Gleichgewicht hält. Fossas können tagsüber und nachts aktiv sein. Wenn das Tier gerade ruht, schaut später noch einmal vorbei.

Schaut sowohl in den Bäumen als auch am Boden nach. An wärmeren Tagen sitzen die Lemuren manchmal mit ausgebreiteten Armen in der Sonne.

Sucht im Steinhaufen und an der Steinwand im hinteren Teil der Voliere. Ein regloses Tier mit rundlichem Körper lässt sich zwischen den Steinen leicht übersehen.

Beobachtet den Boden rund um den kleinen Teich. Hört auch genau hin: Der Name der Art erinnert an ihren metallischen Ruf, der wie Hammerschläge auf einen Amboss klingt.

Schaut oberhalb der bodennah lebenden Tiere nach Vögeln, die sich durch die Voliere bewegen. Wenn beide Geschlechter zu sehen sind, vergleicht die Schnäbel: Männchen haben rot-gelbe, Weibchen schwarze Schnäbel.

Sucht auf dem Reetdach nach einem Wachposten und auf der Sandfläche nach grabenden Tieren. Nehmt euch im Winter Zeit für einen Blick durch die Fenster des beheizten Innenhauses.

Die Gruppe lebt seit März 2026 auf der Afrikaanlage. Vergleicht vom Pavillon aus ihre Körperformen und weißen Schwänze mit den Zebras und Elenantilopen auf derselben Anlage.

Vergleicht die Streifenmuster zweier Tiere, statt unbedingt die ganze Herde auf ein Bild zu bekommen. Jedes Zebra hat sein eigenes Muster.

Sucht von der Aussichtsplattform aus auch unterhalb der größeren Guanakos und Nandus nach den Maras. Obwohl sie an Hasen erinnern, gehören sie zur Familie der Meerschweinchen.

Vergleicht die Guanakos mit Lamas, die ihr vielleicht von Bauernhöfen oder Bildern kennt: Das Guanako ist die Wildform des Lamas. Hier werden die Tiere im Zoo gehalten.

Beobachtet die großen flugunfähigen Vögel zwischen den Säugetieren. Ein spannendes Thema für die Familie: Bei Nandus bebrüten die Männchen die Eier und kümmern sich um die Küken.

Haltet nach Hamms Sibirischem Tiger Ausschau, ohne zu erwarten, dass er ständig in Bewegung ist. Tiger sind Einzelgänger; auch bei einem ruhenden Tier könnt ihr Fellzeichnung und Körperform betrachten.

KI-Vergleich zweier Von-der-Decken-Tokos: links ein Männchen mit rot-gelbem Schnabel, rechts ein Weibchen mit schwarzem Schnabel.

Bei erwachsenen Von-der-Decken-Tokos unterscheiden sich Männchen und Weibchen an der Schnabelfarbe. Die Artillustration zeigt beide nebeneinander.

Original illustration: OpenAI image generation; factual sources listed separately.

Geschichten und Entdeckungen

Kleine Säuger mit überraschender Verwandtschaft

Klippschliefer sind mit Elefanten und Seekühen verwandt. Schaut euch die Tiere in der Afrikavoliere an und überlegt, wie unterschiedlich sich verwandte Säugetiere entwickeln können.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

12

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise zur Grünstraße 150

Besucher parken kostenlos. Bus 7 fährt ab Hamm Hauptbahnhof/Willi-Brandt-Platz zur Haltestelle Tierpark am Langewanneweg. Von dort sind es etwa fünf Minuten zu Fuß bis zum Eingang; prüft den aktuellen Fahrplan.

Tickets vorab vergleichen

Schaut auf der offiziellen Preisseite nach Einzel- und Familienkarten. Familientageskarten gelten für bis zu fünf Personen mit einem oder zwei Erwachsenen.

Vor dem Einlass alles einpacken

Beim Verlassen des Parks verliert eure Eintrittskarte ihre Gültigkeit. Nehmt deshalb alles mit, was ihr für den Besuch braucht.

Essenspause am Spielplatz

Die Hauptgastronomie und die Picknickplätze liegen neben dem Abenteuerspielplatz. Peuselhappie an der Afrikavoliere öffnet an Wochenenden mit schönem Wetter.

Hunde nur in bestimmten Bereichen

Führt Hunde an der Leine. In Tierhäuser, begehbare Gehege und auf den Spielplatz dürfen sie nicht mit.

Behutsam mit Tieren umgehen

Hebt Tiere niemals hoch und bringt kein Futter für sie mit. Beachtet die Gehegeschilder und die Hinweise des Personals zum tierparkeigenen Futter.

Roller zu Hause lassen

Fahrräder, Laufräder, Roller und Rollschuhe oder Inlineskates sind im Park nicht erlaubt.

Rücksichtsvoll fotografieren

Private Fotos und Videos sind erlaubt; für gewerbliche Aufnahmen braucht ihr die Genehmigung der Geschäftsführung. Haltet Abstand zu ruhenden Tieren.

Häufig gestellte Fragen

Bei normalem Regen bleibt der Tierpark geöffnet. Im Madagaskarhaus könnt ihr Tiere im Innenbereich beobachten; auch die Erdmännchen haben ein Innengehege, in das ihr durch große Fenster schauen könnt. Nehmt für die Wege zwischen den Anlagen Regenkleidung mit.
Ja. Nur ein Teil des Geheges ist begehbar, und die Tiere können sich in den benachbarten Emubereich zurückziehen. Bleibt auf dem Besucherweg und lasst die Tiere selbst entscheiden, ob sie näher kommen oder sich entfernen.
Ja. Hamm ist ein zertifizierter Arche-Park und trägt zum Erhalt traditioneller Nutztierrassen bei, die durch den Wandel der Landwirtschaft selten geworden sind. Nehmt euch Zeit, die verschiedenen Schaf- und Ziegenrassen miteinander zu vergleichen.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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