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ZooSachsen-Anhalt, Deutschland

Tierpark Köthen

Im Tierpark Köthen könnt ihr einen Ausflug ins Grüne mit Raubkatzen, begehbaren Gehegen und den kleinen Bewohnern des Nachttierhauses verbinden.

Über diesen Ort

Im Tierpark Köthen könnt ihr einen Ausflug ins Grüne mit Raubkatzen, begehbaren Gehegen und den kleinen Bewohnern des Nachttierhauses verbinden. Der Park liegt im Waldgebiet der Fasanerie. Zu seinen Tieren gehören Haustiere vom Bauernhof ebenso wie tropische Säugetiere, Vögel und Reptilien. Schaut euch zuerst den Tierparkplan an und lasst alle ein Lieblingstier aussuchen: Ein Tiger, ein Wasserschwein oder ein winziges Tier hinter Glas kann eurem Besuch jeweils eine andere Richtung geben.

Die begehbaren Hirsch- und Alpaka-Anlagen bieten eine schöne Abwechslung zu den Gehegen, die ihr von außen betrachtet. Geht nur dort hinein, wo es die Schilder erlauben, bleibt auf den Besucherwegen und lasst die Tiere selbst bestimmen, wie nah sie kommen. Die Tiere hier leben in menschlicher Obhut. Dazu gehören auch Haustiere wie Alpakas, Schafe, Ziegen und Ponys; trotz der Waldkulisse handelt es sich nicht um Beobachtungen freilebender Tiere.

Nehmt euch neben den Säugetieren auch Zeit für die Vögel. Die Fasane erinnern an die Anfänge des heutigen Tierparks. Bei der Schnee-Eule könnt ihr wiederum ganz andere Gefiedermuster entdecken. Spielplatz, Streichelbereich und Imbiss sorgen bei jüngeren Kindern für Abwechslung. Oft lohnt es sich mehr, noch einmal in Ruhe an einem Gehege vorbeizuschauen, als möglichst schnell jedes Tier abzuhaken. Mach deinen Besuch zur Safari! Nutze die Snappit-App, um Wildtier-Sichtungen hier zu scannen und zu loggen.

Als offizielles Gründungsjahr gilt 1884. Damals entstanden weitere Volieren für Gold-, Silber- und Jagdfasane. Die Vogelhaltung in der Fasanerie reicht noch weiter zurück: Bereits für 1711 ist ein Fasanenhaus verzeichnet. Später kamen unter anderem 1928 ein Damwildgehege und 1983 das Nachttierhaus hinzu. Das Eingangsgebäude mit Gastronomie, Toiletten und kleinem Shop wurde im Dezember 2020 eröffnet.

Was ihr hier machen könnt

Plant euren Besuch mit drei unterschiedlichen Stationen: den Raubkatzen, einem freigegebenen begehbaren Gehege und dem Nachttierhaus. Vergleicht die Streifen des Tigers mit den Fellzeichnungen von Serval und Ozelot. Wechselt danach zu den Vögeln oder Wasserschweinen. Gebt euren Augen in den Tierhäusern Zeit, sich an das Licht zu gewöhnen, und schaut genau hin, bevor ihr ein Gehege für leer haltet. Wenn die Kinder Abwechslung brauchen, bieten sich der Spielplatz und der Streichelbereich mit Haustieren an. Wählt eure Reihenfolge mithilfe des Plans vor Ort.

Saisonale Infos

Verbindet in den wärmeren Monaten die Wege durch den Wald mit Tierhäusern und einer Essenspause im Freien. Im Herbst lohnt sich auch ein Blick auf die Bäume rund um die Gehege. Denkt daran, dass mit der Zeitumstellung die frühere Schließzeit beginnt. Kommt im Winter so früh, dass euch genug Tageslicht für die Außenanlagen bleibt. An Heiligabend und Silvester ist verkürzt von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Beachtet bei Arbeiten an Gehegen die vorübergehenden Hinweise vor Ort.

Barrierefreiheit

Rechnet mit hügeligem Gelände und Splittwegen sowie einem unebenen Schotterparkplatz. In den Zugänglichkeitsangaben des Tierparks sind 8 % Steigung auf 10 Metern und 3 % Gefälle am Eingang auf 6 Metern aufgeführt. Außerdem werden regelmäßige Sitzmöglichkeiten und eine ebenerdig erreichbare Toilette mit Haltegriffen im Eingangsgebäude genannt. Klärt unter 03496 552664, was mit eurem Rollstuhl, eurer Gehhilfe oder eurem Kinderwagen gut möglich ist. Fragt dabei nach dem aktuellen Zustand der Wege sowie dem Zugang zu Tierhäusern und Gehegetoren. Eine kleinere Auswahl an Stationen kann angenehmer sein als der Versuch, alles zu sehen.

Nicht verpassen

1

Raubkatzen im Vergleich

Beobachtet Tiger, Serval und Ozelot und plant Zeit für Tiere ein, die gerade ruhen oder nicht zu sehen sind.

2

Begehbare Anlagen

Beobachtet Hirsche und die als Haustiere gehaltenen Alpakas von den vorgesehenen Besucherwegen aus, wenn die Gehege geöffnet sind.

3

Kleine Tiere und Vögel

Verbindet das Nachttierhaus mit Fasanen und Schnee-Eule, damit auch die Tiere abseits der größten Säugetiere Aufmerksamkeit bekommen.

4

Ein Plan für die Familie

Rechnet mit 2–3 Stunden, fahrt über die Trautmannstraße an und lasst Zeit für Spielplatz, Streichelbereich und einen Imbiss.

Spaziergänge und Routen

Zwei bis drei Stunden mit Kindern

Sucht euch zunächst ein Raubkatzengehege aus und nehmt euch danach Zeit für eine der freigegebenen begehbaren Anlagen. Ergänzt das Nachttierhaus oder die Vogelvolieren, bevor ihr eine Imbiss- und Spielplatzpause macht. Zum Abschluss könnt ihr zum Lieblingstier der Familie zurückkehren. Wählt eure Reihenfolge mithilfe des Tierparkplans und der Hinweise zur Zugänglichkeit am Eingang.

Ein kürzerer Besuch mit weniger Stationen

Sucht euch für etwa 90 Minuten drei Wunschstationen und eine Ruhe- oder Spielpause aus. Falls die Steigungen oder Splittwege anstrengend werden, fragt das Personal, welche eurer Wunschgehege sich an dem Tag gut miteinander verbinden lassen, statt alle Bereiche einzuplanen.

Aktivitäten

Drei Raubkatzen vergleichen

Lasst jede Person ein Merkmal aussuchen, das ihr bei Tiger, Serval und Ozelot vergleicht: Ohrenform, Beinlänge oder Fellzeichnung. Beschreibt, was ihr tatsächlich seht, und lasst in euren Notizen auch Platz für „heute versteckt“.

Wer lebt in diesem Gehege?

Lest an der begehbaren Alpaka-Anlage das Schild zur Tiergemeinschaft. Hier leben unter anderem auch Nandus, Maras, Schafe und Ziegen. Sucht euch zwei Tiere mit ganz unterschiedlichem Körperbau aus und beobachtet vom Besucherweg aus, wie sie den Platz nutzen.

Drinnen genauer hinsehen

Nutzt einen vorbeiziehenden Schauer für das Nachttierhaus. Im Plan sind dort unter anderem Königspython, Leopardgecko sowie mehrere kleine Säugetiere und Wirbellose aufgeführt. Entscheidet danach, ob ihr draußen weitermachen oder den Besuch kurz halten möchtet. Zwischen den Ausstellungen seid ihr weiterhin im Freien unterwegs.

Drei gezeichnete Katzen nebeneinander: gestreifter Tiger, langbeiniger Serval mit Flecken und Ozelot mit länglichen Rosetten.

Tiger, Serval und Ozelot: Vergleicht Streifen, Flecken und längliche Rosetten. Die KI-Illustration zeigt typische Merkmale, keine einzelnen Tiere aus Köthen; Größen sind nicht maßstäblich.

Artwork: OpenAI image generation; composition: Snappit editorial production.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Achtet auf die Umrisse ruhender Tiere ebenso wie auf Tiere in Bewegung. Vergleicht die Streifen mit dem gefleckten Fell der kleineren Raubkatzen. Die Bezeichnung bezieht sich hier auf die Art Tiger, ohne eine bestimmte Unterart zu benennen.

Betrachtet Ohren, Beine und Fellzeichnung vom öffentlichen Besucherbereich aus. Vergleicht den Körperbau mit dem des Ozelots, ohne zu erwarten, dass eine der beiden Katzenarten auf Wunsch aktiv wird.

Nehmt euch Zeit, die Fellzeichnung zu betrachten, wenn die Katze zu sehen ist. Eine ruhige Pause gibt allen Gelegenheit zum Schauen. Ruft oder klopft nicht, um das Tier in Bewegung zu bringen.

Nutzt das Gehegeschild, um die Wasserschweine von ihren Nutria-Nachbarn zu unterscheiden. Vergleicht ihre Umrisse und beobachtet, wie sie ruhen oder sich bewegen. Beugt euch dabei nicht über die Absperrung.

Beobachtet von der Besucherseite aus und vergleicht die Körperhaltung beim Ruhen und Gehen. Der Park nennt diese Tiere Polarwölfe. In diesem Guide sind sie der übergeordneten Art Wolf zugeordnet, ohne eine Unterart festzulegen.

Folgt einem Tier kurz mit den Augen und schaut dann, wie die Gruppe den Platz nutzt. Vielleicht seht ihr ruhende Tiere, Bewegung oder Kontakte untereinander. Haltet Lebensmittel vom Gehege fern.

Beobachtet vom Besucherweg aus die Ohren und Kaubewegungen. Alpakas sind Haustiere. Lasst sie kommen und gehen, ohne ihnen zu folgen, sie zu bedrängen oder nach ihnen zu greifen.

Sucht geduldig zwischen den Ruhe- und Kletterplätzen. Das Gehegeschild nennt Zweifinger-Faultier. Die hier verknüpfte Tiergruppe umfasst die Zweifingerfaultiere allgemein und legt keine bestimmte Art fest.

Schaut im Gehege auch nach unten und nicht nur hinauf zu den Faultieren. Wenn das Gürteltier zu sehen ist, betrachtet die Bänder seines Panzers und beobachtet, wie sich sein Körper beim Gehen bewegt.

Schaut am Boden und in geschützten Bereichen der Voliere genau hin. Vergleicht die sichtbaren Vögel und beschreibt ihre Gefiederfarben, ohne davon auszugehen, dass jedes Tier gleich aussieht.

Sucht den ruhenden Vogel und betrachtet seinen Umriss und sein Gefiedermuster. Auch eine still sitzende Eule lohnt einen genauen Blick. Lasst sie ungestört, statt sie zum Fliegen bringen zu wollen.

Verfolgt den Körper der Schlange mit den Augen zwischen den Einrichtungsgegenständen im Terrarium. Sie kann zusammengerollt oder teilweise verborgen sein. Sprecht leise und klopft nicht an die Scheibe.

Alle hier vorgeschlagenen Tierbeobachtungen beziehen sich auf Tiere in menschlicher Obhut, darunter Alpakas als Haustiere sowie die Tiere im Bauernhof- und Streichelbereich. Es handelt sich nicht um Nachweise freilebender Tiere. Der Wolf ist auf Artebene zugeordnet, die Zweifingerfaultiere nur auf Gattungsebene. Einzelne Tiere können gerade nicht zu sehen sein.

Geschichten und Entdeckungen

Der Name Fasanerie hat Geschichte

Die Fasanenhaltung prägte diesen Teil von Köthen schon lange vor der Tierparkgründung 1884. Das bewaldete Gelände entwickelte sich aus einem früheren Feuchtgebiet, in dem Teiche und Volieren angelegt wurden. Für 1711 ist ein Fasanenhaus verzeichnet.

Artenschutz in kleineren Gehegen

Der Tierpark nennt seine Teilnahme an Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen für Steinkauz, Kaiserschnurrbarttamarin und Edwardsfasan. Diese Namen sind ein guter Anlass, auch den kleineren Volieren und Affenanlagen Aufmerksamkeit zu schenken.

Anreise und praktische Tipps

Essen, Toiletten und Spielen

Im Eingangsgebäude findet ihr Gastronomie, Toiletten und einen kleinen Shop. Im Tierparkplan sind außerdem eine Terrasse, ein Spielplatz und ein Streichelbereich mit Haustieren eingezeichnet. Fragt bei der Ankunft nach dem gastronomischen Angebot des Tages und möglichen Zugangsbeschränkungen.

Die für euch wichtigen Details klären

Die Angaben des Tierparks nennen eine ebenerdig erreichbare Toilette am Eingang mit 110 cm Türbreite und Haltegriffen. Seitlich neben der Toilette sind links 40 cm und rechts 120 cm Platz angegeben. Die Messungen sind nicht datiert. Bestätigt deshalb vorab, dass die Ausstattung weiterhin zu euren Bedürfnissen passt, und klärt auch den Weg durch den heutigen Eingang und zu den Tierhäusern.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Zum Eingang finden

Die Adresse lautet Fasanerie 1, 06366 Köthen. Fahrt über die Trautmannstraße an. Am Eingang gibt es laut Tierpark 11 Parkplätze und einen Behindertenparkplatz. Sind sie belegt, empfiehlt der Park die nahe Naumannstraße. Beachtet die Parkschilder vor Ort.

Ohne Auto anreisen

Fahrt bis zum Bahnhof Köthen und plant für euren Besuchstag den anschließenden Fußweg oder eine örtliche Verbindung zur Fasanerie 1. Prüft die aktuellen Businformationen von Vetter und rechnet den Weg vom Bahnhof zusätzlich ein.

Eintritt prüfen

Auf der offiziellen Seite findet ihr Erwachsenen-, Kinder- und ermäßigte Tickets. Tickets gibt es auch online. Schaut vor dem Besuch nach den aktuellen Preisen und Altersgrenzen für Kinder und bringt nötige Ermäßigungsnachweise mit.

Futter für die Tiere

Verwendet ausschließlich Futter des Tierparks und nur an den ausdrücklich dafür freigegebenen Gehegen. Gebt anderen Tieren kein mitgebrachtes Essen, keine Blätter oder Leckerbissen.

Tore und Absperrungen freihalten

Betretet nur gekennzeichnete begehbare Gehege und folgt den Anweisungen des Personals. Behaltet Kinder nah bei euch, lasst den Tieren Platz und greift nicht in andere Gehege hinein.

Hunde

Hunde haben freien Eintritt und müssen an der kurzen Leine bleiben. Fragt am Eingang nach Einschränkungen in Tierhäusern und begehbaren Anlagen.

Mit der Zooschule unterwegs

Die Zooschule bietet nach Vereinbarung Gruppenführungen an, auch zu Themen wie Tarnung und Familienleben. Reguläre Gruppenführungen dauern etwa 90 Minuten und setzen mindestens zehn Teilnehmende voraus.

Fotografieren

Private Fotos und Filmaufnahmen sind erlaubt, solange ihr die Persönlichkeitsrechte anderer Menschen achtet. Kommerzielle Nutzung und Verkauf sind untersagt. Fragt den Tierpark, bevor ihr Aufnahmen über die in der Tierparkordnung erlaubten privaten oder Hobbyzwecke hinaus veröffentlicht.

Häufig gestellte Fragen

Ein begehbares Gehege erlaubt euch, den Besucherbereich zu nutzen. Es bedeutet nicht, dass ihr jedes Tier anfassen dürft. Haltet Abstand zu den Hirschen und anderen Tieren und beachtet im Streichelbereich die Schilder zum erlaubten Kontakt.
Das Nachttierhaus und weitere Ausstellungen drinnen können einen Besuch mit Regenschauern auflockern. Am Eingang gibt es Gastronomie. Ein großer Teil des Ausflugs findet jedoch draußen statt, auch Spielplatz und Wege. Nehmt deshalb Regenkleidung mit und verkürzt bei Dauerregen den Teil im Freien.
Im Tierparkplan werden der Afrikabereich und die Schaufutterküche als Projekte beschrieben. Fragt das Personal nach neu eröffneten Bereichen, statt euren Besuch fest darum herum zu planen.
Manche Tiere ruhen, sind im Innenbereich oder verstecken sich. Sucht euch einige Wunschtiere aus, bewegt euch ruhig und schaut später noch einmal vorbei, wenn die Zeit reicht. Auch der Tierbestand und der Zugang zu einzelnen Gehegen können sich ändern.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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