Parkanlage
Untere Parkrunde bei den Haustieren und dem Besucherbereich am Bach.
Weitgehend barrierefreier unterer Weg; am Eingang gibt es dennoch auf etwa 50 m eine Steigung beziehungsweise ein Gefälle von bis zu 10 %.
IllustrationIm Tierpark Kunsterspring könnt ihr Fischotter in einem natürlichen Bach und europäische Wildtiere zwischen altem Wald, Wiesen und Quellen beobachten.
Im Tierpark Kunsterspring könnt ihr Fischotter in einem natürlichen Bach und europäische Wildtiere zwischen altem Wald, Wiesen und Quellen beobachten. Schaut euch zuerst den Lageplan und die Fütterungshinweise am Eingang an und beginnt dann in Ruhe in der unteren Parkanlage. Die Kunster fließt durch das Ottergehege; natürliche Ufer und Brücken machen diesen Bereich zu einem schönen Platz zum Verweilen. Nehmt euch etwas Zeit, das Wasser zu beobachten, auch wenn die Tiere nicht gleich zu sehen sind.
Der Tierpark folgt dem Gelände des Tals. Unten liegen die Anlagen für Haustiere und Wasservögel; durch die Kunsterwiesen geht es zu Schwarzstörchen und Rothirschen. Im höher gelegenen Wald leben Luchse, Wisente, Wildschweine, Damhirsche und Wölfe. Sucht euch ruhig ein paar Tiere aus, bei denen ihr länger bleibt: Auch ein ruhender Luchs oder ein Wolf, der aufmerksam seine Umgebung beobachtet, kann spannend sein.
Zwischen den Tiergehegen bieten Infotafeln, der begehbare Eulenwald und eine Pause auf dem Spielplatz Abwechslung. Überlegt euch dabei, welche Wege zu euch passen. In den unteren Bereichen könnt ihr es gemütlicher angehen lassen; zum oberen Wald gehören ein deutlicher Anstieg und Treppen.
Dieser Guide beschreibt den kostenpflichtigen Tierpark. Das benachbarte Naturschutzgebiet Kunsterspring ist ein eigenes Ausflugsziel mit einem Wald-Rundwanderweg, der nahe der Waldarbeitsschule beginnt. Dort stehen das von Quellen gespeiste Bachtal und der geschützte Wald im Mittelpunkt. Die hier beschriebenen Zootiere leben in Gehegen; entlang des Rundwegs im Naturschutzgebiet solltet ihr sie nicht erwarten. Fragst du dich, welcher Vogel oder welches Insekt das ist? Finde es mit der Snappit-Natur-App heraus.
1966 legten Forstlehrlinge in Kunsterspring einen Lehrgarten an. Im selben Jahr brachte ein Lehrling einen Wildschweinfrischling mit, den er für verlassen hielt. Das Tier bekam den Namen Petra und wurde zum Ausgangspunkt der Tiersammlung. Weitere Tiere und Gehege kamen hinzu; Lehrlinge aus mehreren Ländern halfen beim Ausbau. Am 1. September 1975 übernahm Neuruppin die Anlage als städtischen Heimattiergarten. Die Verbindung von Forstwirtschaft, Lernen und heimischen Tieren prägt den Charakter des Parks bis heute.
Beginnt mit dem etwa 300 m langen Rundweg durch die Parkanlage und folgt anschließend dem Weg durch die Kunsterwiesen. Er ist ungefähr 500 m lang; wenn ihr auf demselben Weg zurückgeht, kommt diese Strecke noch einmal dazu. Die unteren Bereiche eignen sich gut für einen kürzeren Besuch bei Fischottern, Haustieren und den Gehegen an den Wiesen. Nutzt die Infotafeln und vergleicht zum Beispiel, wie sich ein Otter im Wasser bewegt und wie Marder oder Waschbären klettern.
Wenn alle mit Treppen und steilem Gelände gut zurechtkommen, könnt ihr Hochwald I und Hochwald II ergänzen. Beide Rundwege sind jeweils etwa 500 m lang. Im ersten Bereich findet ihr unter anderem Luchse und Wisente, im zweiten Wildschweine, Damhirsche und Wölfe. Folgt den Schildern und entscheidet bewusst, ob ihr den Anstieg machen möchtet, statt von vornherein jedes Gehege einzuplanen.
Sucht euch eine Fütterung durch die Tierpfleger aus und plant euren Besuch darum herum. Bei den Ottern gibt es tägliche Termine, mehrere andere Raubtiere haben freitags Fastentag. Die Fütterungszeiten der Wölfe stehen am Eingang. Wenn ihr mehr über bestimmte Tiere erfahren möchtet, reserviert einen Platz bei der Wolfsführung oder bei „Fischotter & Co“, sobald passende Termine angeboten werden.
Der Tierpark öffnet täglich. Von April bis September habt ihr länger Zeit für euren Besuch, von Oktober bis März gelten kürzere Öffnungszeiten. Rund um den September wird das Verhalten der Rothirsche zur herbstlichen Brunft besonders interessant. Bei nassem Wetter bleibt ihr am besten in den unteren Bereichen und hebt euch die steileren Waldwege mit ihren Wurzeln für einen anderen Tag auf. Nehmt Regenkleidung mit, denn ein großer Teil des Besuchs findet draußen statt. Die Wolfsnacht ist eine gesonderte Führung zu festen Terminen. Prüft kommende Termine und freie Plätze, bevor ihr euren Ausflug darauf ausrichtet.
Parkanlage und Kunsterwiesen haben weitgehend barrierefreie Wege. Am Eingang gibt es jedoch auf etwa 50 m ein Gefälle beziehungsweise eine Steigung von bis zu 10 %. Falls das für euch schwierig ist, meldet euch vorher beim Tierpark: Nach Absprache lässt sich dieser Abschnitt mit dem Fahrzeug umgehen. Hochwald I und II erreicht ihr über Treppen und einen etwa 80 m langen Abschnitt mit mehr als 10 % Steigung. Hinzu kommen unebene Waldwege und Wurzeln. Für viele Gäste mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen eignen sich diese Wege daher nicht. Es gibt ausgewiesene Behindertenparkplätze und eine barrierefreie Toilette in den Kunsterwiesen, etwa 100 m vom Haupteingang entfernt. Besprecht eure konkreten Anforderungen unter +49 33929 70271.
Nehmt euch Zeit am Bachgehege mit fließendem Wasser und natürlichen Ufern.
Folgt den oberen Wegen zu Luchsen und Wölfen und plant den steilen Zugang mit ein.
Erkundet den leichter begehbaren Talbereich mit Schwarzstörchen, Rothirschen und dem Eulenwald.
Die Anfänge des Parks liegen bei Forstlehrlingen und einem Wildschweinfrischling namens Petra.
Untere Parkrunde bei den Haustieren und dem Besucherbereich am Bach.
Weitgehend barrierefreier unterer Weg; am Eingang gibt es dennoch auf etwa 50 m eine Steigung beziehungsweise ein Gefälle von bis zu 10 %.
Weg an den Wiesen entlang zu Schwarzstörchen und Rothirschen; plant den Rückweg mit ein.
Weitgehend barrierefreier unterer Weg, dessen Zustand vom Wetter abhängt.
Waldrunde unter anderem bei Luchsen und Wisenten.
Treppen und ein etwa 80 m langer Zugang mit mehr als 10 % Steigung; Wurzeln und unebene Waldwege.
Weitere Waldrunde unter anderem bei Wildschweinen, Damhirschen und Wölfen.
Oberer Waldbereich mit steilem Zugang über Stufen; für viele Gäste mit Mobilitätshilfen oder Kinderwagen ungeeignet.

Die vier Wegabschnitte im Tierpark Kunsterspring im Vergleich: Die Parkanlage ist ein etwa 300 m langer Rundweg. Für die Kunsterwiesen sind bei Rückkehr auf demselben Weg etwa 1.000 m einzuplanen. Hochwald I und II sind jeweils etwa 500 m lange Rundwege mit steilem Zugang und Treppen. Verbindungswege sind nicht eingerechnet.
Graphic: Snappit. Distance information: Tierpark Kunsterspring, checked 15 October 2026.
Beobachtet von den öffentlichen Aussichtsstellen aus das Wasser und die Ufer. Bei einer Fütterung könnt ihr mit etwas Glück gut verfolgen, wie die Otter zwischen Bach und Land wechseln.
Bleibt an den Aussichtspunkten bei den Wölfen einen Moment ruhig stehen und achtet darauf, wie die Tiere miteinander umgehen. Falls ihr eine Fütterung sehen möchtet, schaut auf den Aushang am Eingang.
Sucht das Luchsgehege in Ruhe mit den Augen ab, statt sofort Bewegung zu erwarten. Die angekündigte Nachmittagsfütterung entfällt freitags wegen des Fastentags.
Achtet auf den kräftigen Vorderkörper und die gebogenen Hörner der Wisente. Bleibt hinter der Absperrung; mit etwas Abstand bekommt ihr das ganze Tier aufs Foto.
Legt hier auf dem unteren Talweg einen ruhigen Beobachtungsstopp ein. Die Schwarzstörche gehören zum Tierbestand des Parks und werden hier im Gehege beobachtet.
Schaut auf die Wiese und an ihre Ränder. Nehmt euch zur herbstlichen Brunft Zeit, das Verhalten des Hirsches und der übrigen Tiere zu beobachten.
Folgt dem öffentlichen Besucherweg durch den Wald im Damwildbereich. Lasst den Tieren Platz und überlasst ihnen, wie nah sie kommen möchten.
Achtet auch auf ruhende Wildschweine. Hier könnt ihr euch an Petra erinnern, den Frischling, mit dem die Geschichte des Tierparks begann.
Beobachtet, wie die Waschbären klettern und ihre Vorderpfoten benutzen. Die Vormittagsfütterung entfällt freitags wegen des Fastentags; fragt am Eingang nach den aktuellen Zeiten.
Achtet im Gehege der Steinmarderscheune auf schnelle Bewegungen und kletternde Tiere. Wenn ihr zunächst nichts seht, kommt lieber noch einmal zurück, statt die Marder herauszurufen.
Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.
Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.
Anreiseadresse
Gebt Kunsterspring 4, 16818 Neuruppin, OT Gühlen Glienicke ein. Parkplätze liegen direkt am Tierpark.
Mit dem Bus
Prüft die ORP-Linien 787 und 794 zur Haltestelle Kunsterspring und plant die Rückfahrt gleich mit. Der Weg von der Haltestelle führt ohne Gehweg an der L16 entlang. Behaltet Kinder nah bei euch und besprecht bei Bedarf Unterstützung mit dem Tierpark.
Passende Schuhe
Auf den Waldwegen helfen griffige Schuhe bei Wurzeln, Stufen und Steigungen, besonders nach Regen.
Aushang am Eingang
Die Fütterungszeiten der Wölfe wechseln, außerdem gibt es Fastentage. Rechnet freitags nicht damit, dass alle angekündigten Raubtierfütterungen stattfinden.
Essenspause
Die Waldgaststätte Eichkater liegt am Eingang. Das Restaurant hat dienstags und mittwochs geschlossen; für den Imbiss gelten eigene Öffnungszeiten. Prüft diese vorab, wenn ihr dort in Ruhe zu Mittag essen möchtet.
Abstand halten
Bleibt auf den Besucherwegen, beachtet die Absperrungen, vermeidet Lärm und greift niemals in ein Gehege.
Hunde
Hunde dürfen angeleint und mit einer eigenen Eintrittskarte mitkommen. Geht zügig weiter, wenn euer Hund die Tiere anbellt.
Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.
North Carolina, US
Hier kann man sehen Wanderdrossel, östliches Grauhörnchen und Rotkardinal.
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Florida, US
Hier kann man sehen Anhinga, Mississippi-Alligator und Brautente.
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New Mexico, US
Hier kann man sehen Brautente, Ente und Kanadagans.
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Michigan, US
Hier kann man sehen Afrikanischer Löwe, Komodowaran und Braunbär.
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