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ZooNiedersachsen, Deutschland

Tierpark Ströhen

Im Tierpark Ströhen könnt ihr Tiere beobachten, ein aktives Arabergestüt kennenlernen und zwischendurch ausgiebig spielen.

Über diesen Ort

Im Tierpark Ströhen könnt ihr Tiere beobachten, ein aktives Arabergestüt kennenlernen und zwischendurch ausgiebig spielen. Der Park der Familie Ismer ist aus einem Bauernhof entstanden. Noch heute prägt der alte Gestütshof den Besuch. Schaut zuerst an der Kasse auf das Tagesprogramm und überlegt dann gemeinsam, welche Tiere und Aktivitäten euch besonders interessieren.

Das Gelände besteht aus zwei Teilen auf gegenüberliegenden Seiten der Tierparkstraße. In Teil 1 liegen das Gestüt und unter anderem die Gehege der Tiger, Tapire und Lemuren. In Teil 2 findet ihr weitere Gehege, den Abenteuerspielplatz und Emils Streichelzoo. Mit eurer Tageskarte könnt ihr beide Teile mehrmals besuchen. Haltet sie griffbereit und sammelt die Kinder vor dem Überqueren der Straße um euch.

Auch zwischen den Gehegen gibt es einiges zu tun: Löst die Rätsel der Entdeckertour, schaut in die für Besucher geöffneten Stallungen oder lasst die Kinder die hölzernen Spielwelten der Entdeckerscheune erkunden. Nehmt euch lieber für ein paar Tiere richtig Zeit, statt jedes Gehege abhaken zu wollen. Wichtig für einen Besuch 2026: In diesem Jahr sind keine Elefanten zu sehen. Wenn ihr wegen der Elefanten kommen möchtet, schaut vorher nach aktuellen Hinweisen auf der Startseite. Erkunde das Gelände wie ein Profi – lade die Snappit-App herunter, um Tiere und Pflanzen sofort zu bestimmen.

Der Tierpark entstand auf dem ehemaligen Hof Wege, den Annemarie Ismer geerbt hatte. Die Familie Ismer gründete ihn 1959 und öffnete ihn 1960 erstmals für Besucher. Parallel entwickelte sich die Araberzucht; seit 1984 ist auch das Gestüt für Tierparkgäste zugänglich. Beim Blick auf den Hof und die Stallungen wird verständlich, warum Pferde bis heute einen so großen Teil des Besuchs ausmachen.

Was ihr hier machen könnt

Verbindet die Tiere in Teil 1 mit einer Pause im Gestütshof und dem Spielplatz samt Streichelwiese in Teil 2. Der Expeditionsplan des Tierparks hilft euch, euren Weg durch die beiden Bereiche zu wählen.

Für Kinder, die gern eine Aufgabe lösen, lohnt sich der kostenlose Entdeckerpass. Ihr bekommt ihn an der Kasse oder an der ersten Entdeckerstation. Die Entdeckertour führt zu sechs Rätselstationen, richtet sich an Kinder ab acht Jahren und dauert ungefähr ein bis zwei Stunden. Jüngere können in Begleitung eines Erwachsenen mitmachen. Für den vollständig ausgefüllten Pass gibt es im Hofcafé ein kleines Präsent.

An Tagen mit Programm könnt ihr eine Greifvogelvorführung oder eine Schaufütterung besuchen oder zusehen, wie die Gestütspferde auf die Weide gebracht werden oder zurückkehren. Prüft die Angebote des Tages am Eingang, bevor ihr euren Rundgang danach ausrichtet. Gegenüber von Emils Streichelzoo können Kinder klettern, rutschen und balancieren. Die Entdeckerscheune bietet drinnen hölzerne Spielbereiche, ein Labyrinth über mehrere Ebenen und Kugelbahnelemente.

Saisonale Infos

Tierpark und Gestüt öffnen täglich, von November bis Februar mit kürzeren Öffnungszeiten. Prüft die Zeiten für euren Besuchstag, besonders rund um Weihnachten und Neujahr. Das angekündigte Programm findet an Wochenenden und in den Schulferien der beiden Bundesländer täglich statt; einzelne Angebote können ausfallen. Buchbare Begegnungen mit Tapiren und Kattas werden saisonal von März bis Oktober angeboten.

Barrierefreiheit

Auf dem Tierparkplan ist beim Gestütshof ein barrierefreies WC eingezeichnet. Auch der regionale Tourismuseintrag nennt einen barrierefreien Zugang. Damit sind jedoch nicht alle Wege und Spielbereiche beschrieben. Wenn ihr mit Rollstuhl oder Kinderwagen unterwegs seid, fragt unter +49 5774 505 nach eurem geplanten Weg, den Bodenbelägen, der Straßenquerung und dem Zugang zur Toilette. Die Entdeckerscheune liegt auf einem Stallboden und bietet Kletterbereiche über mehrere Ebenen; geht daher nicht von stufenfrei erreichbaren Spielbereichen aus.

Nicht verpassen

1

Ein Tierparktag auf zwei Seiten

Besucht in Teil 1 Tiger, Lemuren und das Gestüt und in Teil 2 weitere Gehege und Spielbereiche. Behaltet eure Eintrittskarte und begleitet die Kinder beim Überqueren der Straße.

2

Sechs Entdeckerstationen

Die kostenlose Entdeckertour ergänzt den Besuch um Rätsel. Holt den Pass an der Kasse oder ersten Station und plant dafür ein bis zwei Stunden innerhalb eures Tierparktags ein.

3

Einblick ins Arabergestüt

Die Stallungen könnt ihr ohne Aufpreis besuchen. Plant auch eine Pause in Ajas Hofcafé ein und fragt vor Ort, ob ihr beim Austrieb oder bei der Rückkehr der Pferde zusehen könnt.

4

Drinnen und draußen spielen

Verbindet den Abenteuerspielplatz in Teil 2 mit Emils Streichelzoo. Wenn ein Schauer die Tierbeobachtung unterbricht, bietet die Entdeckerscheune eine willkommene Abwechslung.

Spaziergänge und Routen

Entdeckertour: sechs Rätselstationen

Holt euch den Entdeckerpass an der Kasse oder ersten Station und folgt seinen Hinweisen zu den sechs Stationen. Den vollständig ausgefüllten Pass könnt ihr im Hofcafé gegen ein kleines Präsent eintauschen. Geeignet ab acht Jahren, in Begleitung eines Erwachsenen auch früher; größere Gruppen müssen sich anmelden.

Fragt vor dem Start beim Tierpark nach, welche Stationen für euch gut erreichbar sind.

Entdeckertour: sechs Rätselstationen

Drei bis vier Stunden: ausgewählte Tiere und beide Parkteile

Schaut auf den Tagesaushang, besucht eure Wunschgehege in Teil 1 und macht anschließend eine Pause im Gestütshof. Wechselt danach zu Streichelwiese und Spielplatz in Teil 2. Passt die Reihenfolge an das Tagesprogramm an.

Fünf bis sechs Stunden: Rätsel, Programm und Spielen

Verbindet die Tierbeobachtung mit der Entdeckertour und wählt eine der angebotenen Aktivitäten aus. Lasst genügend Zeit für eine Essenspause und den Spielbereich, den eure Kinder am liebsten mögen. Prüft die Schließzeit, bevor ihr spät am Tag noch einmal auf die andere Straßenseite wechselt.

Aktivitäten

Eine Minute Tierbeobachtung

Sucht euch bei den Erdmännchen, Tigern oder Lemuren ein einzelnes Tier aus und beobachtet es eine Minute lang in Ruhe. Danach nennt jeder eine Bewegung, die ihm aufgefallen ist. Für dieses Beobachtungsspiel braucht ihr weder eine Fütterung noch eine Vorführung.

Den Gestütshof genauer ansehen

Lasst die Kinder zwischen den Tierbeobachtungen herausfinden, wofür die alten Stallgebäude heute genutzt werden: für Pferde, das Café und den Indoor-Spielbereich. Bleibt in den öffentlichen Bereichen und haltet die Arbeitswege im Stall frei.

Eine Regenpause im Gestütshof

Wechselt zum Indoor-Spielen in die Entdeckerscheune oder macht eine Pause in Ajas Hofcafé. Die Kletterbereiche über mehrere Ebenen stellen andere Anforderungen an die Zugänglichkeit als ein Weg im Freien. Klärt, ob sie für eure Familie passen. Wenn das Wetter besser wird, könnt ihr weiter Tiere beobachten.

Ablaufschema: Pass an der Kasse oder ersten Station holen, sechs Rätselstationen erkunden, ausgefüllten Pass im Hofcafé eintauschen. Kostenlos, ab acht Jahren; jüngere Kinder mit Erwachsenen.

So nutzt ihr den Entdeckerpass: sechs Rätselstationen, etwa ein bis zwei Stunden und zum Schluss das Hofcafé. Ablaufschema, keine Karte.

Snappit editorial visual, 2026

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Nach den Sibirischen Tigern könnt ihr in Teil 1 Ausschau halten. Lasst einem ruhenden Tier Zeit und kommt später noch einmal in Ruhe vorbei, falls ihr zunächst wenig seht. Ein Foto von einem entspannten Tier kann mehr zeigen als eine hastige Aufnahme.

Vergleicht am Pumagehege die Körperform mit eurem Tigerfoto. Das Gehegeschild hilft euch, die beiden Katzenarten auseinanderzuhalten. Bleibt auch dann hinter der Besucherabsperrung, wenn ein Tier ganz nah ist.

Bleibt am Zwergottergehege etwas länger stehen. Wenn die Tiere draußen sind, versucht neben einer Nahaufnahme auch ein Bild, das etwas von ihrer Anlage zeigt. Wie gut ihr die Otter seht, kann unterschiedlich sein.

Am Erdmännchengehege kann sich jedes Kind ein Tier aussuchen und es eine Minute lang mit den Augen verfolgen. Vergleicht anschließend, was es getan hat und was die anderen beobachtet haben. Lasst die Tiere dabei ganz in Ruhe.

Kattas erkennt ihr am schwarz-weiß geringelten Schwanz. Beobachtet sie vom normalen Besucherbereich aus. Eine gebuchte Begegnung mit der Tierpflege ist ein eigenes Angebot; ein Fotostopp erlaubt keinen direkten Kontakt mit den Tieren.

Besucht die Araberpferde in den öffentlich zugänglichen Stallungen. Wenn die Pferde hinausgebracht werden oder zurückkommen, folgt den Anweisungen des Personals und haltet ihren Weg frei. Hier seht ihr domestizierte Gestütspferde.

Bei der Greifvogelvorführung sind Wüstenbussarde zu sehen, sofern sie stattfindet. Bleibt im vorgesehenen Zuschauerbereich und folgt den Anweisungen der Falknerin.

Auch Schleiereulen gehören zum Greifvogelprogramm. Prüft den Tagesaushang und hört zu, wenn die Tierpflege die einzelnen Vögel vorstellt. Die Vorführungen finden nicht täglich statt. Informiert euch deshalb vorab, wenn ihr besonders wegen dieser Eulen kommen möchtet.

Geschichten und Entdeckungen

Vom Bauernhof zum Tierpark

Nach der Gründung im Vorjahr öffnete die Familie Ismer den Park 1960 erstmals für Besucher. Seit 1984 gehört auch das Arabergestüt zum Besuchsangebot.

Spielen auf dem Stallboden

Die Entdeckerscheune eröffnete Ende 2023. Ihr Holzlabyrinth und die Spielelemente liegen auf dem Dachboden eines Pferdestalls. So bleibt der historische Hof auch für heutige Familienbesuche ein wichtiger Anlaufpunkt.

Die passende Jahreszeit

Konzentriert euch im Winter wegen der kürzeren Öffnungszeiten auf die Tiere und Spielbereiche, die euch besonders interessieren. Wenn ihr das Programm erleben möchtet, prüft die Angebote an Wochenenden und in den Schulferien Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens. 2026 sind keine Elefanten zu sehen; schaut vor einem späteren Besuch nach aktuellen Hinweisen.

Anreise und praktische Tipps

Ajas Hofcafé eignet sich für eine Pause im Gestütshof. Prüft die Tagesöffnungszeiten der anderen gastronomischen Angebote. Auf dem Plan sind Toiletten in Teil 1 und ein barrierefreies WC beim Gestütshof eingezeichnet.

Schließfächer gibt es nicht. Bollerwagen könnt ihr nach Verfügbarkeit an der Kasse ausleihen; eine Reservierung ist nicht möglich.

Sucht beim VBN nach einer Verbindung zur Haltestelle Ströhen (Wagenfeld), Tierpark. Der Tierpark nennt die Linien 133, 145 und 170. Prüft, welche davon zur gewünschten Zeit fährt, und plant schon vor der Abfahrt eure Rückreise. Beachtet mögliche Umleitungsfahrpläne.

Der regionale Tourismuseintrag nennt einen barrierefreien Zugang und ein barrierefreies WC. Auf dem Tierparkplan ist dieses WC beim Gestütshof eingezeichnet. Eine genaue Beschreibung der Zugänglichkeit einzelner Wege liefert er nicht. Fragt nach Belägen und Breiten eurer geplanten Wege, der Straßenquerung und dem Zugang zum Spielbereich auf dem Stallboden.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

8

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Elefantenhinweis beachten

2026 sind keine Elefanten zu sehen. Schaut vor der Anreise nach neuen Hinweisen auf der Startseite.

Die richtige Adresse

Tierparkstraße 43, 49419 Wagenfeld-Ströhen. Aus Richtung Ströhen liegt der Besucherparkplatz an der Hauptstraße ungefähr 200 Meter vor dem Eingang.

Den Tag passend planen

Rechnet mit drei bis vier Stunden für ausgewählte Stationen oder fünf bis sechs mit ausgiebigen Spielpausen. Prüft Eintrittspreise und Tagesprogramm, bevor ihr Zusatzangebote bucht.

Rückfahrt mit dem Bus prüfen

Der Park nennt die Linien 133, 145 und 170. Prüft beim VBN euren Besuchstag, die Zielhaltestelle und die Rückfahrt, einschließlich Wochenend-, Ferien- und Umleitungsfahrplänen.

Geduldig fotografieren

Bleibt auf den markierten Besucherwegen und verzichtet auf Blitzlicht. Wartet, bis ein Tier ins Bild kommt, statt es zu rufen oder zur Kamera zu locken.

Fütterungshinweise beachten

Verwendet nur Futter aus dem Tierpark und nur dort, wo Füttern erlaubt ist. Nehmt Münzen für die Futterautomaten und Bargeld fürs Ponyreiten mit; Eintritt und Gastronomie könnt ihr mit Karte bezahlen.

Gepäck bewusst wählen

Schließfächer gibt es nicht. Bollerwagen erhaltet ihr an der Kasse nach Verfügbarkeit; reservieren könnt ihr sie nicht. Packt so, dass ihr notfalls alles selbst tragen könnt.

Mit Hund vorausplanen

Hunde dürfen kostenlos an der Leine mit, aber nicht auf die Streichelwiese oder in begehbare Tiergehege. Plant ein, dass jemand beim Hund bleibt, während die anderen hineingehen.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Mit einer Tageskarte könnt ihr beide Teile im Laufe des Tages mehrmals besuchen. Dazwischen liegt eine Hauptstraße. Haltet eure Karte griffbereit und überquert die Straße mit Kindern besonders vorsichtig.
In der Entdeckerscheune könnt ihr auf einem umgebauten Stallboden drinnen spielen; Ajas Hofcafé eignet sich für eine Pause mit Essen und Getränken. Ein großer Teil des Tierparkbesuchs bleibt draußen. Nehmt Regenkleidung mit und klärt den Zugang zu den Spielbereichen, wenn Treppen oder Klettern schwierig sind.
Meet & Greets mit Tapiren und Kattas müssen vorab gebucht werden und kosten zusätzlich zum Eintritt. Sie werden von März bis Oktober angeboten. Fragt mindestens zwei bis drei Tage vorher nach freien Terminen und klärt, ob das Angebot für eure Kinder geeignet ist. Bei jeder Begegnung gelten die Anweisungen der Tierpflege.
Ajas Hofcafé im Gestütshof bietet Snacks, Kuchen und Getränke. Weitere Möglichkeiten sind der Tierparkgrill, das Restaurant und ein Kiosk am Spielplatz. Prüft, welche Angebote an eurem Besuchstag geöffnet sind; der Imbiss bei der Tigeranlage ist saisonal geöffnet.
Die hier beschriebenen Tiere gehören zum Tierpark oder Gestüt und leben in menschlicher Obhut. Beobachtet sie von den öffentlichen Besucherbereichen aus.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

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