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ZooNordrhein-Westfalen, Deutschland

Tierpark Weeze

Im Tierpark Weeze könnt ihr einen entspannten, kostenlosen Familienausflug mit Nutztieren, Hirschen und kleinen Krabbeltieren verbringen.

Über diesen Ort

Im Tierpark Weeze könnt ihr einen entspannten, kostenlosen Familienausflug mit Nutztieren, Hirschen und kleinen Krabbeltieren verbringen. Beginnt auf der Seite mit dem Café bei den Lamas, Alpakas und dem Waldkauzgehege. Von dort geht es weiter zu Ziegen, Ponys und Eseln. Bei den Poitou-Eseln mit ihrem langen, zotteligen Fell lohnt es sich, etwas länger stehen zu bleiben.

Der Tierpark zieht sich neben Schloss Hertefeld an der Niers entlang. Auf der anderen Seite der B9 liegt ein weiterer Tierbereich. Durch die Unterführung gelangt ihr zu den Hirschwiesen, zur Tierscheune und zu einer Spielmöglichkeit. So könnt ihr zwischen einem kürzeren Besuch bei den Nutztieren und einer größeren Runde mit mehr Zeit zum Beobachten wählen. Auf dem Fledermaus-Pfad und am Trafoturm könnt ihr außerdem mehr über die Natur erfahren. Der Eintritt ist frei; wenn ihr mit dem Auto kommt, plant Parkgebühren ein. Fragst du dich, welcher Vogel oder welches Insekt das ist? Finde es mit der Snappit-Natur-App heraus.

Seit Sommer 2017 gehört das Insektarium zum Tierpark. Zu den neueren Verbesserungen zählen ein neuer Schafunterstand und ein Futterautomat, der im Frühjahr 2025 hinzukam. Beides wurde vom Förderverein unterstützt. Ein wichtiger Teil der Arbeit des Parks ist die Erhaltung alter Haustierrassen, darunter Poitou-Esel und Bentheimer Schweine.

Was ihr hier machen könnt

Sucht euch auf dem Lageplan einige Ziele aus, statt von Gehege zu Gehege zu eilen. Beobachtet die Esel und Mini-Shetlandponys, nehmt euch Zeit für die Zwergziegen im Streichelgehege und schaut euch die Terrarien im Insektarium an. Auf der anderen Seite der B9-Unterführung könnt ihr die Scheune besuchen und an der Wiese mit Rot- und Damwild verweilen. Vom Hochsitz mit Aussichtsplattform bekommt ihr einen anderen Blick auf die Tiere. Wenn die Kinder noch Lust haben, folgt den vier Stationen des Fledermaus-Pfads. Zum Abschluss könnt ihr noch spielen oder zu einem Tier zurückgehen, das euch besonders gefallen hat.

Saisonale Infos

Der Tierpark ist ganzjährig geöffnet. Für Insektarium, Toiletten, Scheune und Trafoturm gelten eigene Zeiten: vom 1. April bis 15. Oktober von 10 Uhr bis zur Dämmerung, vom 16. Oktober bis 31. März von 10–16 Uhr. Plant Toilettenbesuche und die Innenbereiche im Winter vor 16 Uhr ein. Schaut vor der Anreise auf die offizielle Seite mit den Neuigkeiten und Öffnungszeiten. Achtet besonders auf mögliche Änderungen zum Schutz der Tiergesundheit, die den Zugang zur Scheune betreffen können.

Barrierefreiheit

Wenn ihr mit Rollstuhl, Gehhilfe oder Kinderwagen unterwegs seid, fragt den Tierpark nach einer passenden Runde. Klärt dabei auch den Weg durch die B9-Unterführung und den Eingang zur Scheune. Erkundigt euch gesondert nach dem Zugang zum Hochsitz, bevor ihr ihn einplant. Die Toiletten sind auf dem Plan nahe dem Café Eselsohr eingezeichnet; für sie gelten die jahreszeitlichen Öffnungszeiten der Einrichtungen.

Nicht verpassen

1

Poitou-Esel

Schaut euch das lange Fell dieser auffälligen Haustierrasse genauer an.

2

Zwei Seiten entdecken

Bei den Nutztieren am Café beginnen und durch die B9-Unterführung zu Hirschwiesen und Scheune weitergehen.

3

Kleine Tiere beobachten

Im Insektarium und in der Tierscheune lohnt sich ein längerer Blick.

4

Natur und Spielen

Folgt dem Fledermaus-Pfad mit seinen vier Stationen und lasst Zeit für eine Spielpause.

Spaziergänge und Routen

Fledermaus-Pfad mit Infostationen

Auf dem Plan beginnt der Weg gleich hinter der B9-Unterführung. Seine vier Infostationen liegen auf der Seite mit den Hirschwiesen und führen weiter in Richtung Trafoturm. Folgt der Beschilderung und bleibt dort stehen, wo eine Tafel das Interesse eurer Kinder weckt.

Wählt nur die Abschnitte, die für eure Gruppe gut zu bewältigen sind, und kehrt bei Bedarf um.

Fledermaus-Pfad mit Infostationen

Für einen kurzen Besuch auf einer Seite bleiben

Wenn die Kräfte begrenzt sind, besucht Lamas, Alpakas, Ziegen, Ponys und Esel auf der Seite mit dem Café. Während der Öffnungszeiten könnt ihr das Insektarium ergänzen. Für eine längere Runde geht ihr durch die Unterführung zu Scheune, Hirschen und Fledermaus-Pfad. Mit dem Plan legt ihr eure eigene Reihenfolge fest.

Aktivitäten

Die Kinder wählen den Vergleich

Sucht euch zwei Nutztiere aus und lasst alle einen Unterschied entdecken: an Ohren, Fell, Füßen oder Bewegungen. Schaut erst danach auf die Schilder. Wer lieber zeichnet als fotografiert, kann genauso mitmachen.

Im Insektarium genau hinschauen

Versucht, in jedem Terrarium ein Tier zu finden, bevor ihr das Schild lest. Zur Sammlung gehören Achatschnecken, Rosenkäfer und verschiedene Gespenstschrecken. Lasst euch bei jedem Terrarium Zeit und klopft nicht an die Scheiben.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Achtet auf das lange, zottelige Fell der Poitou-Esel. Beobachtet, wie ein Tier beim Ruhen oder Lauschen die Ohren bewegt. Dafür braucht ihr es nicht zu rufen.

Vergleicht die Mini-Shetlandponys mit den Eseln. Lasst die Kinder Mähne, Ohren und Körperform beschreiben, bevor ihr gemeinsam auf das Gehegeschild schaut.

Beobachtet die Zwergziegen, bevor ihr das Streichelgehege betretet. Welche Tiere kommen näher, welche bleiben lieber auf Abstand? Richtet euch danach, wie viel Nähe die Tiere zulassen.

Sucht euch ein Lama aus und beobachtet eine Weile seine Körperhaltung. Vergleicht danach Kopf und Körperform mit einem Alpaka. Die Schilder helfen euch, beide auseinanderzuhalten.

Achtet auch auf Unterschiede zwischen den einzelnen Alpakas. Welches hat das dichteste Fell? Welches erkennt ihr besonders gut an seiner Farbe?

Auf dem Plan findet ihr die Schweinegehege auf der Seite mit dem Parkplatz. Schaut einem Tier eine Weile beim Umherlaufen oder Erkunden zu und lest anschließend auf dem Schild nach, zu welcher Rasse es gehört.

Sucht die Sitzplätze in Ruhe mit den Augen ab, bevor ihr weitergeht. Eine still sitzende Eule übersieht man leicht. Beobachtet sie ruhig und lasst einen ruhenden Vogel ungestört.

Lasst den Blick zunächst über die Hirschwiese schweifen und folgt dann einem einzelnen Tier mit den Augen. Läuft es, frisst es oder ruht es? Wenn der Zugang für euch passt, bietet der Hochsitz einen anderen Blickwinkel.

Unterscheidet die Damhirsche mithilfe der Gehegeschilder von den anderen Hirschen. Beobachtet einen kleinen Teil der Gruppe eine Weile, statt alle Tiere auf einmal fotografieren zu wollen.

Haltet bei eurer Runde nach dem Schild für die Sikahirsche Ausschau. Vergleicht die sichtbaren Tiere mit Rot- und Damhirschen und lasst ihnen Raum, sich abseits des Zauns auszuruhen.

Sucht euch in der Scheune einen ruhigen Beobachtungsplatz auf Augenhöhe der Meerschweinchen. Wenn ihr selbst still bleibt, fallen euch auch kleine Bewegungen leichter auf.

Achtet auf Ohren und Nase eines Kaninchens, wenn es ruhig sitzt. Wartet für näheren Kontakt auf die Erlaubnis des Teams und eine betreute Streichelzeit. Ansonsten beobachtet ihr die Tiere vom Besucherbereich aus.

Die aufgeführten Tiere werden im Tierpark gehalten, auch die Hirsche. Eure Beobachtungen betreffen Tiere in menschlicher Obhut und keine wild lebenden Tiere. Lasst jedem Tier genügend Raum und rechnet damit, dass sich manche zum Ruhen zurückgezogen haben.

Links ein Rothirsch mit verzweigtem Geweih, rechts ein Damhirsch mit breiten Geweihschaufeln; beide als Kopfporträts.

Vergleich zur Beobachtung von Rot- und Damwild in Weeze: verzweigtes Geweih und breite Schaufeln. KI-Illustration, keine Tierparkaufnahme.

Snappit editorial illustration, generated with OpenAI imagegen, 2026-10-15

Geschichten und Entdeckungen

Vielfalt bei den Haustieren erhalten

Der Poitou-Esel ist eine Haustierrasse aus Frankreich. Sein langes Fell bleibt im Gedächtnis und bietet einen guten Anlass, über die Vielfalt unter Nutztieren zu sprechen. Fragt die Kinder, welches vertraute Tier sie heute am meisten überrascht hat.

Anreise und praktische Tipps

Eine praktische Pause beim Café

Auf dem Lageplan liegen Café Eselsohr, Toiletten und Insektarium beieinander auf der Nutztierseite. Hier könnt ihr gut noch einmal zur Toilette gehen, bevor es durch die Unterführung weitergeht. Da das Café nur vormittags beziehungsweise bis zum frühen Mittag geöffnet ist, plant eure Einkehr am besten früh ein.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Snap-Karte für diesen Ort

Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Die Adresse lautet Hertefeld 4, 47652 Weeze. Mit dem offiziellen Lageplan findet ihr euch rund um Parkplatz und Café zurecht.

Parkgebühren

Bringt eine kontaktlos nutzbare EC- oder Kreditkarte mit. Fürs Parken wird separat bezahlt. Alternativ geht es mit EasyPark, dort kommt eine Servicegebühr hinzu. Prüft den Tarif, bevor ihr das Auto verlasst.

Mit der Bahn

Plant eure Verbindung zum Bahnhof Weeze an der Bahnstraße. Schaut euch anschließend den Fußweg nach Hertefeld 4 und die Rückfahrt an.

Unter der B9 hindurch

Nutzt die ausgeschilderte Unterführung, auf dem Plan die Nummer 18, um zu Hirschen und Scheune zu gelangen.

Tierfutter

Verwendet nur tierparkeigenes Futter für die Tiere, die auf den Fütterungsschildern genannt werden. Für Vögel ist es ungeeignet. Verfüttert mitgebrachtes Futter niemals direkt an die Tiere.

Behutsamer Kontakt

Lasst die Tiere im Streichelgehege zu euch kommen. Bleibt bei euren Kindern und wascht euch vor dem Essen die Hände.

Frühzeitig buchen

Fragt Führungen mindestens zwei Wochen vorher schriftlich an. Für allgemeine Rundgänge, Insektariumsführungen und Eselerlebnisse in kleinen Gruppen gelten jeweils eigene Bedingungen.

Lageplan speichern

Ladet ihn vor dem Besuch herunter. So findet ihr Toiletten, Unterführung, Scheune und die Stationen des Fledermaus-Pfads, ohne unnötig zurücklaufen zu müssen.

Häufig gestellte Fragen

Hunde sind im Tierpark an der Leine willkommen. Andere Haustiere dürft ihr nicht mitbringen. Im Café Eselsohr sind Hunde nicht erlaubt.
Nur in den dafür vorgesehenen Bereichen, zu den erlaubten Zeiten und unter Aufsicht. Haltet euch an die Hinweise des Teams. Ein Besuch in der Scheune schließt nicht automatisch eine Streichelrunde ein.
Im Café Eselsohr bekommt ihr Frühstück, Kuchen und Getränke. Es öffnet Mittwoch–Freitag von 9–12 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen von 9–13 Uhr. Montag und Dienstag sind Ruhetage. Prüft die aktuellen Zeiten und nehmt für einen Nachmittagsbesuch eigene Getränke und etwas zu essen mit.
Insektarium und Scheune bieten während ihrer Öffnungszeiten kürzere Stopps im Trockenen. Dazwischen seid ihr weiterhin draußen unterwegs. Nehmt also Regenkleidung mit und entscheidet je nach Wetter, wie viel Zeit ihr bei den Hirschen und beim Spielen verbringen möchtet.
Der Fledermaus-Pfad ist ein Informationsweg. Bei einem Besuch am Tag lernt ihr an seinen vier Stationen etwas über die Tiere; eine Begegnung mit Fledermäusen gehört nicht dazu.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

Aktuelle Snaps werden hier angezeigt, sobald neue Beobachtungen hinzugefügt werden.

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