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ZooSachsen, Deutschland

Tierpark Zittau

Im Tierpark Zittau könnt ihr Tiere aus der Nähe beobachten und Spielplätze entdecken, auf denen schnell ein ganzer Familiennachmittag vergeht.

Über diesen Ort

Im Tierpark Zittau könnt ihr Tiere aus der Nähe beobachten und Spielplätze entdecken, auf denen schnell ein ganzer Familiennachmittag vergeht. Im alten Weinaupark stehen kleine Tierhäuser und Bauten aus Holz, Lehm und lebenden Zweigen zwischen großen Bäumen. Beginnt bei den winzigen Zwergseidenäffchen am Eingang und schaut nach der Uhrzeit der Pinguinfütterung, bevor ihr weiter in den Park geht.

In der begehbaren Südamerika-Anlage lohnt sich der Blick nach oben und unten: Lisztäffchen sind in den Ästen unterwegs, während Sechsbinden-Gürteltiere den Boden erkunden. Weiter oben könnt ihr in der begehbaren Australien-Anlage die Bennettkängurus in Ruhe beobachten. Falls sich die Luchse beim ersten Vorbeigehen verstecken, schaut später noch einmal leise vorbei. Die Tiere hier leben in menschlicher Obhut, auch die Pinguine und die Europäischen Nerze aus der Erhaltungszucht.

Nach dem Beobachten der Tiere können die Kinder im Spieldorf eine Bäckerei betreiben oder Schule spielen. An warmen Tagen wird vielleicht der Wasserspielplatz zum längsten Stopp. Für eine ruhigere Pause sucht ihr euch eine Märchenbank oder macht an der hölzernen Waldschlösschen-Brücke halt. Auch die Gebäude sind einen genaueren Blick wert: Am Eingang wurden Strohballenbau und Lehmputz mit wiederverwendeten Grenzcontainern kombiniert. Erkunde das Gelände wie ein Profi – lade die Snappit-App herunter, um Tiere und Pflanzen sofort zu bestimmen.

Der Weinaupark wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im englischen Landschaftsstil angelegt. Gegen Ende des Jahrhunderts begann die Tierhaltung mit einem Rehgehege und einer Voliere, die der örtliche Vogelverein Ornis betreute. Offiziell wurde der Tierpark 1965 gegründet. Alte Bäume und der bis heute gepflegte Einsatz natürlicher Baumaterialien verbinden die Tieranlagen mit der umgebenden Parklandschaft.

Was ihr hier machen könnt

Beginnt bei den Äffchen und Pinguinen nahe dem Eingang und nehmt euch dann Zeit für die begehbare Südamerika-Anlage. Vergleicht, wie ein Gürteltier gräbt und ein Lisztäffchen klettert. Lasst die Kinder ein Tier aussuchen, zu dem ihr später zurückkehrt. Gegenüber den Trampeltieren lebt die neue Frettchengruppe. Hier könnt ihr gut beobachten, wie unterschiedlich sich Tiere bewegen. Wenn ein steilerer Anstieg für alle gut machbar ist, nehmt die Kängurus und das Damwild im oberen Bereich dazu. Sonst bleibt ihr länger bei den unteren Anlagen und Spielplätzen. Plant einen ruhigen Stopp bei den Luchsen ein und lasst den Besuch mit Spielen oder einer Geschichte ausklingen, statt am Ende noch schnell alle Gehege abzulaufen.

Saisonale Infos

Die angegebenen Öffnungszeiten beginnen um 09:00 Uhr. Geschlossen wird zwischen 15:30 Uhr im tiefen Winter und 18:00 Uhr von April bis September. Wasserspielplatz und saisonaler Kiosk laden bei warmem Wetter zu einem längeren Besuch ein. Während des Umbaus sind die Bartkäuze in ein Nachbargehege gezogen; fragt das Team, wo ihr sie gerade sehen könnt. Schaut vor der Anreise nach aktuellen Öffnungszeiten und Baustellenhinweisen.

Barrierefreiheit

Der untere Bereich ist laut Tierpark mit Rollstuhl oder Rollator gut befahrbar. Zu Damwild und Kängurus im oberen Bereich führt ein recht steiler Anstieg, bei dem Hilfe nötig sein kann. Nahe dem Eingang gibt es einen Behindertenparkplatz und eine barrierefreie Toilette. Ein einfacher Rollstuhl kann kostenlos ausgeliehen werden. Besprecht eure Anforderungen unter 03583 701122, auch den Zugang zu den begehbaren Anlagen.

Nicht verpassen

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Humboldtpinguine

Schaut beim Schwimmen und bei der Gefiederpflege zu. Täglich ist eine Fütterung durch die Tierpfleger um 15:30 Uhr angekündigt; klärt vorher die Regelung im Winter.

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Begehbare Südamerika-Anlage

Haltet oben nach Lisztäffchen und am Boden nach Sechsbinden-Gürteltieren Ausschau. Beide teilen sich die Anlage.

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Oberer Tierparkbereich

Bei Bennettkängurus und Damwild könnt ihr einen weiteren Teil des Parks erkunden. Der Weg dorthin führt recht steil bergauf.

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Spielen zwischen Tierbesuchen

Im Spieldorf warten Bäckerei, Schule und Bauernhof auf kleine Rollenspiele. Für den Wasserspielplatz lohnen sich bei warmem Wetter Wechselsachen.

Links sitzt ein Lisztäffchen mit weißer Haube auf einem Ast, rechts läuft ein Sechsbinden-Gürteltier mit gegliedertem Panzer und kräftigen Krallen.

Lisztäffchen in den Ästen, Sechsbinden-Gürteltiere am Boden: Die Artendarstellung hilft euch, in der gemeinsamen Anlage gezielt hinzuschauen. KI-Illustration, keine Darstellung des Geheges; Größen nicht maßstäblich.

OpenAI imagegen; editorial composition. Factual references credited in sources.

Spaziergänge und Routen

Ein kürzerer Besuch im unteren Bereich

Wählt die Äffchen nahe dem Eingang, die Pinguine und die begehbare Südamerika-Anlage. Dazu passen eine Spielpause und ein zweiter Besuch bei einem Lieblingstier. Fragt das Team, welche Wege im unteren Bereich für euch am besten passen.

Der Tierpark beschreibt den unteren Bereich als mit Rollstuhl oder Rollator befahrbar. Fragt am Eingang nach dem Zugang zu einzelnen Anlagen.

Ein längerer Besuch mit Kängurus und Spielzeit

Nehmt die höher gelegenen Känguru- und Damwildanlagen dazu, lasst euch bei den Luchsen Zeit und wählt zwischen Rollenspielen im Spieldorf und Wasserspielen. Plant eine Mittagspause und einen zweiten Blick auf ein Tier ein, das sich zuvor versteckt hat.

Fragt das Team nach dem Anstieg und möglichen Hilfen, bevor ihr euch für den oberen Bereich entscheidet.

Mit einem Kind im Vorschulalter

Sucht euch drei Tieranlagen aus und macht dann das Spieldorf oder den Wasserspielplatz zum Mittelpunkt des Besuchs. Lasst den Anstieg in den oberen Bereich als Möglichkeit offen, statt ihn fest zu versprechen.

Mit einem kleinen Tierfan

Verbringt mehr Zeit in der gemeinsamen Anlage von Lisztäffchen und Gürteltieren, schaut noch einmal bei den Luchsen vorbei und vergleicht die Pinguine vor und während der Fütterung, falls diese an eurem Besuchstag stattfindet.

Aktivitäten

Tiere auf zwei Ebenen beobachten

Vergleicht in der Südamerika-Anlage ein Lisztäffchen über euch mit einem Gürteltier am Boden. Welche Körperteile nutzen sie zum Fortbewegen und Erkunden? Falls eines nicht zu sehen ist, beobachtet das andere und kommt später zurück.

Einen kleinen Wasserlauf bauen

Wechselt euch am Wasserspielplatz an der Pumpe ab und schaut, wie ein kleiner Damm den Wasserlauf verändert. Haltet für danach Wechselsachen bereit.

Baumaterialien entdecken

Entdeckt unterwegs eine Lehmwand, geflochtene Zweige und ein Holzbauwerk. Im Tierpark werden neben üblichen Bauelementen auch lebende Pflanzen und wiederverwendete Materialien eingesetzt.

Ein kürzerer Tierparkbesuch

Macht im kleinen Tropenhaus eine Pause im Trockenen und besucht zwischen den Schauern einige Lieblingstiere. Hebt euch Wasserspiele und ein ausgiebiges Picknick für besseres Wetter auf.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Humboldtpinguin

Schaut euch das individuelle Muster der dunklen Flecken auf der Brust an. Vergleicht dann einen schwimmenden Pinguin mit einem, der an Land sein Gefieder pflegt. Hier leben Humboldtpinguine; der verknüpfte Katalogeintrag umfasst die gesamte Familie der Pinguine.

Zwergseidenäffchen

Beginnt nahe dem Eingang und sucht die Äste langsam nach den winzigen Affen ab. Beobachtet, wie sie sich festhalten und am Holz entlangbewegen. Baumsäfte machen einen großen Teil ihrer natürlichen Nahrung aus.

Lisztäffchen

Am weißen Haarschopf erkennt ihr die Tiere besonders gut. Verfolgt mit den Augen ein Äffchen durch die Äste und lasst ihm genug Platz, seinen Weg selbst zu wählen. Schaut auch nach unten: In derselben Anlage leben Gürteltiere.

Sechsbinden-Gürteltier

Schaut einen Moment auf den Boden, statt nur den Affen über euch zu folgen. Ein aktives Gürteltier schnüffelt vielleicht herum, untersucht Rinde oder gräbt. Achtet auf die Krallen und die Bänder über seinem Rücken.

Eurasischer Luchs

Haltet auch nach dem Umriss einer ruhenden Katze Ausschau. Mit ihrem gefleckten Fell sind Luchse im Gehege oft schwer zu entdecken. Kommt nach einem anderen Stopp noch einmal zurück, statt sie herbeizurufen.

Bennettkänguru

Bleibt in der begehbaren Anlage ruhig stehen und beobachtet Körperhaltung, Schwanz und kräftige Hinterbeine. Falls bei einem Weibchen ein Jungtier zu sehen ist, genießt den Blick von eurem Platz aus. Geht nicht näher heran, um in den Beutel zu schauen.

Trampeltier (Haustierform)

Beobachtet beim langsamen Gehen die beiden Höcker und die breiten Füße. In den Höckern wird Fett gespeichert. Hier leben domestizierte Trampeltiere; sie gehören zu einer anderen Art als die Wildkamele.

Axolotl

Schaut seitlich am Kopf nach den fein gefiederten äußeren Kiemen. Der Zittauer Tiersteckbrief beschreibt graubraun gefleckte Tiere. Schaut daher genau hin und erwartet nicht die blassrosa Form, die ihr vielleicht aus Aquarien kennt.

Lachender Hans

Achtet auf den kräftigen Schnabel und schaut nach einem sitzenden Vogel. Ein lauter, lachender Ruf könnte von diesem australischen Eisvogel stammen. Wartet ruhig ab und spielt ihm keine Rufe vor.

Hausmeerschweinchen

Beobachtet, wie die Gruppe zwischen ihrem Haus und dem übrigen Gehege hin und her läuft. Vergleicht Fellfarben und hört auf das Quieken. Das 2026 angebrachte Netz über der Anlage schützt die Jungtiere vor Krähen.

Geschichten und Entdeckungen

Artenschutz bei den Europäischen Nerzen

Der Tierpark arbeitet mit EuroNerz in der Erhaltungszucht Europäischer Nerze zusammen. Jungtiere aus den beteiligten Einrichtungen können auf eine spätere Auswilderung andernorts vorbereitet werden. Die Nerze, die ihr hier seht, leben in menschlicher Obhut.

Ein Park, der älter ist als sein Zoo

Die Parklandschaft entstand mehr als ein Jahrhundert vor der offiziellen Tierparkgründung. Die Gestaltung des Weinauparks aus dem 19. Jahrhundert prägt bis heute den Wechsel zwischen Bäumen, Wasser und Tieranlagen.

Die passende Jahreszeit

Lasst im Frühling und Sommer mehr Zeit zum Spielen und Draußensein. Kommt im Herbst und Winter früher und schaut nach der Schließzeit für euren Besuchstag. Fragt nach der Fütterung, wenn sich ihre Uhrzeit mit der frühen Winterschließzeit überschneidet.

Anreise und praktische Tipps

Am Eingang hilft euch das Team beim Fläschchenwärmen oder wenn eine Windel fehlt. Bollerwagen gibt es gegen Pfand. Am Waldschlösschen könnt ihr euch für eine Picknickpause hinsetzen und etwas vorlesen. Haltet euer Essen von den Tieren fern.

Im Spieldorf gibt es einen Sandspieltisch und ein Trampolin, die laut Tierpark auch von Gästen im Rollstuhl genutzt werden können. Besprecht, ob die Geräte und der Zugang zu euren Bedürfnissen passen. Assistenzhunde dürfen mitkommen; die veröffentlichten Hunderegeln schließen jedoch die begehbaren Anlagen und das kleine Tropenhaus aus.

Besucherinformationen

Im umgebauten ehemaligen Mardergehege gegenüber den Trampeltieren leben jetzt Frettchen. Die Meerschweinchen sind wieder in ihrem eigenen Gehege. Der Umbauhinweis zu den Bartkäuzen verweist weiterhin auf ein Nachbargehege; fragt das Team nach dem aktuellen Standort.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Die Adresse lautet Weinaupark 2a, 02763 Zittau. Stadtbus 2 fährt vom Zittauer Bahnhof zur Haltestelle Zittau Tierpark Weinau. Prüft im ZVON-Planer die Verbindung für euren Besuchstag und die Rückfahrt.

Zeit zum Spielen

Rechnet mit etwa 2 Stunden für ausgewählte Anlagen oder 3–4 Stunden mit oberem Bereich, Picknick und Spielplätzen. Haupteingang und Parkplätze sind im offiziellen Lageplan eingezeichnet.

Passende Wege wählen

Mit Kinderwagen oder Rollstuhl ist der untere Bereich die leichtere Wahl. Der Anstieg zu Kängurus und Damwild ist steil; fragt am Eingang nach, bevor ihr euch dafür entscheidet.

Fütterung im Winter

Die Pinguinfütterung um 15:30 Uhr fällt im Dezember und Januar mit der angegebenen Schließzeit zusammen. Ruft vorher an, wenn ihr vor allem wegen der Fütterung kommen möchtet.

Hunde

Angeleinte Hunde dürfen gegen Gebühr mitkommen. In die begehbaren Anlagen und das kleine Tropenhaus dürfen sie nicht hinein. Berücksichtigt das, wenn ihr den Park gemeinsam erkunden wollt.

Essen und Trinken

Der Kiosk ist saisonal geöffnet. Bringt ein Picknick mit, wenn ihr sicher mit einem Mittagessen planen wollt. Am Eingang gibt es Getränke und Eis, in der Nähe eine Gaststätte.

Mit kleinen Kindern

Packt Wechselsachen für den Wasserspielplatz ein. Wickelmöglichkeiten gibt es am Eingang und bei der Trampeltieranlage. Bollerwagen könnt ihr gegen Pfand ausleihen.

Eintritt und Rücksicht

Vergleicht auf der aktuellen Preisseite Familien- und Einzelkarten; Kreditkartenzahlung ist möglich. Seid bei den Tieren leise und nutzt zum Klettern die Spielplätze.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Die geführten Lamawanderungen führen aus dem Tierpark in den umliegenden Weinaupark und müssen vorher gebucht werden. Fragt nach Dauer, Ablauf für eure Gruppe und Gesamtkosten einschließlich Eintritt und möglichem Wochenendzuschlag.
Im kleinen Tropenhaus könnt ihr eine Pause im Trockenen machen. Ein großer Teil des Besuchs und der Spielzeit findet jedoch draußen statt. Nehmt Regensachen mit und plant bei Dauerregen einen kürzeren Aufenthalt.
Sucht euch eine der Märchenbänke mit Märchenmappen in mehreren Sprachen oder macht an der Waldschlösschen-Brücke eine Pause. Sie verbindet den Weg bei den Luchsen mit der Festwiese.
Nach der Renovierung sind sie wieder in ihr eigenes Gehege zurückgezogen. Im ehemaligen Mardergehege gegenüber den Trampeltieren leben inzwischen Frettchen. Ein älterer Plan oder die Erinnerung an den letzten Besuch kann deshalb in die Irre führen.

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