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ParkBayern, Deutschland

Volkspark Dutzendteich (Nürnberg)

Im Volkspark Dutzendteich könnt ihr Wasservögel beobachten, alte Eichen kennenlernen und einen Spaziergang am großen Teich zu einem ganzen Nachmittag zwischen mehreren Weihern ausdehnen.

Über diesen Ort

Im Volkspark Dutzendteich könnt ihr Wasservögel beobachten, alte Eichen kennenlernen und einen Spaziergang am großen Teich zu einem ganzen Nachmittag zwischen mehreren Weihern ausdehnen. Beginnt am Nordufer des Großen Dutzendteichs beim Gutmann. In älteren Unterlagen zum Naturlehrpfad heißt die Gaststätte noch Café Wanner. Bleibt vor dem Losgehen einen Moment stehen: Auf der offenen Wasserfläche lässt sich gut nach Bewegung Ausschau halten.

Der Park gehört zum Nürnberger Alltag. Hier wird spaziert, geradelt, geskatet und auf dem großen Teich Boot gefahren. Ruhigere Ufer und kleinere Gewässer bieten Vögeln Rückzugsräume. Der Lehrpfad „Natur am Dutzendteich“ mit seinen 15 Stationen lenkt euren Blick auf Dinge, die man sonst leicht übersieht: wo Bäche einmünden, warum eine bepflanzte Insel wichtig ist und wie die Becken des alten Tiergartens Teil der heutigen Landschaft wurden. Auch wenn sich die Vögel weit draußen halten, lohnt sich ein genauer Blick auf die Eichenallee.

Die gewaltige Kongresshalle und die breite Große Straße erinnern zugleich unübersehbar an die Geschichte des Ortes. Sie gehörten zum Reichsparteitagsgelände und dienten der Propaganda und Machtdemonstration des NS-Regimes. Ihr könnt diese Geschichte behutsam ansprechen und beim Ausflug mit jüngeren Kindern trotzdem Bäume, Wasser und Tiere in den Mittelpunkt stellen. Für ältere Jugendliche und Erwachsene bietet das Dokumentationszentrum eine deutlich vertiefende Auseinandersetzung. Besuch geplant? Lade die Snappit-App herunter, um Wildtiere vor Ort in Echtzeit zu bestimmen.

Der Dutzendteich entstand als mittelalterlicher Wasserspeicher. Seine Geschichte als Ausflugsziel begann Jahrhunderte vor dem Reichsparteitagsgelände. In den 1930er-Jahren gestaltete das NS-Regime das Areal für seine großen Propagandaveranstaltungen um: Für die Bauten gingen Wasserflächen verloren, die Große Straße teilte die Weiherlandschaft, und bestehende Freizeiteinrichtungen wurden beseitigt. Nach 1945 stellte die Stadt die öffentliche Erholungsfunktion wieder her. Die erhaltenen Monumentalbauten dienen heute der Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte. An anderen Stellen sind die Veränderungen weniger auffällig: Die beiden Nummernweiher bewahren Spuren des ersten Nürnberger Tiergartens, der von 1912 bis 1939 hier lag. Heute könnt ihr dort nach wild lebenden Vögeln schauen, wo früher Zootiere gehalten wurden.

Was ihr hier machen könnt

Für einen überschaubaren ersten Besuch eignet sich die 3 km lange Runde um den Großen Dutzendteich. Startet an Station 1 des Naturlehrpfads beim Gutmann und folgt den Uferwegen durch die Eichenallee zu den Stationen 2 bis 6. Nutzt die im Faltblatt beschriebene Abkürzung von Station 6 zu Station 14. Über Station 15 geht es anschließend zurück zu Station 1. Plant mit Beobachtungspausen etwa 1–1½ Stunden ein. Diese Runde bleibt am großen Teich und lässt den Anstieg am Silberbuck aus.

Mehr Abwechslung bietet der vollständige, 5 km lange Naturlehrpfad mit allen 15 Stationen und Rückkehr zum selben Ausgangspunkt. Er führt zusätzlich über den Silberbuck, am Silbersee und am Kleinen Dutzendteich vorbei sowie zu Flachweiher und Nummernweihern. Mit Pausen sind 2–3 Stunden ein guter Zeitvorschlag. Der Hügel macht die Runde anstrengender als einen ebenen Uferspaziergang, und die Wege sind nicht überall gleich glatt. Beide Entfernungen gelten für die veröffentlichten Rundwege. Der Weg von der Haltestelle oder vom Parkplatz, Essenspausen und Bootsfahrten kommen hinzu. Folgt vor Ort den Umleitungen, statt den Verlauf auf der älteren Karte hinter einer Absperrung fortzusetzen.

Lasst am Wasser jedes Familienmitglied einen Vogel auswählen und ihn einige Minuten beobachten. Bleibt er am Rand, schwimmt er hinaus oder verschwindet er unter der Wasseroberfläche? Später könnt ihr in der Eichenallee die Blätter vergleichen. Ihr müsst nicht alles bestimmen können, damit der Spaziergang spannend wird.

Saisonale Infos

Prüft vor der Anreise die aktuellen Hinweise zum Park und zum Nahverkehr. Die Bauarbeiten an der Kongresshalle und an der Zeppelintribüne können die Zugänge über mehrere Jahre beeinträchtigen. Seit März 2026 ist die kleine Brücke über den Fischbach teilweise für den Autoverkehr gesperrt. Eine vollständige Sperrung für Fußgänger wurde damit nicht angekündigt.

Rock im Park ist für den 4.–6. Juni 2027 angesetzt. Während des Festivals und der Norisring-Rennen verändert sich die Atmosphäre, und gewohnte Wege können unterbrochen sein. Schaut deshalb auch nach Aufbauten und Zugangsregelungen rund um die Veranstaltungstermine. Betretet im Winter keine Eisflächen, solange die Stadt sie nicht ausdrücklich freigegeben hat. Das Dokumentationszentrum ist am 3. und 4. November 2026 geschlossen.

Barrierefreiheit

Die kürzere Runde um den großen Teich vermeidet den Anstieg am Silberbuck. Rechnet mit üblichen Parkwegen und Steinpflaster im Bereich der Großen Straße, nicht mit einer durchgehend glatten Uferpromenade. Prüft den Untergrund und mögliche Umleitungen, bevor ihr euch auf eine ganze Runde festlegt. Zum veröffentlichten Naturlehrpfad liegt keine ausführliche Prüfung der Rollstuhlzugänglichkeit vor. Flexibler bleibt ihr, wenn ihr einen passenden Uferabschnitt auswählt und auf demselben Weg zurückkehrt. Gutmann gibt einen ebenerdigen Eingang, einen barrierefrei zugänglichen Gastraum im Erdgeschoss und eine barrierefreie Toilette an. Das Dokumentationszentrum hat einen barrierefreien Eingang und eine rollstuhlgerechte Toilette auf Ebene 0. Klärt Öffnung und Zugang, bevor ihr fest mit einer dieser Einrichtungen plant.

Nicht verpassen

1

Eine 3 km lange Runde um den großen Teich und ein umfassenderer Naturlehrpfad über 5 km

2

Wasservögel auf offenen Wasserflächen und an ruhigeren, schilfgesäumten Weihern

3

Eine Eichenallee mit heimischen und nordamerikanischen Arten

4

Alte Tiergartenweiher und eine Landschaft, in der verschiedene Zeiten der Nürnberger Geschichte sichtbar werden

Ein breiter heller Parkweg führt zwischen Rasenflächen und Bäumen hindurch; rechts steht ein weißstämmiger Baum im Vordergrund.

Historische Ansicht aus dem Volkspark Dutzendteich vom 28. September 2008. Die Aufnahme ergänzt den Abschnitt über den alltäglichen Erholungsraum; sie belegt keine aktuellen Tierbeobachtungen oder Wegbedingungen.

Gregor Zimmermann / Wikimedia Commons / Public domain · commons.wikimedia.org

Spaziergänge und Routen

Großer Dutzendteich: die kürzere Naturrunde

Beginnt an Station 1 des Naturlehrpfads am Nordufer beim Gutmann, dem früheren Café Wanner. Folgt dem Lehrpfad zu den Stationen 2 bis 6, nehmt die beschriebene Abkürzung von Station 6 zu Station 14 und geht über Station 15 zurück zu Station 1. Nutzt die Lehrpfadkarte und beachtet zugleich die aktuellen Schilder vor Ort.

Die kürzere Strecke erleichtert die Planung, garantiert aber keine durchgehende Stufenfreiheit. Prüft den Weg vor Ort und kehrt auf eurem Hinweg zurück, wenn der Untergrund oder eine Umleitung nicht zu euren Bedürfnissen passt.

Großer Dutzendteich: die kürzere Naturrunde

Natur am Dutzendteich: alle 15 Stationen

Startet an Station 1 beim Gutmann und folgt der Nummerierung des Naturlehrpfads. Nach dem großen Teich geht es über den Silberbuck und am Silbersee vorbei zu den kleineren Weihern und den Nummernweihern. Die Stationen 14 und 15 führen euch zurück zum Ausgangsbereich am Nordufer. Folgt im offiziellen Faltblatt der vollständigen Runde mit durchgezogener Linie und nicht den gestrichelten Abkürzungen.

Durch den Hügel und die größere Länge ist diese Runde anspruchsvoller als der Weg um den großen Teich. Eine durchgehend rollstuhlgerechte Strecke ist damit nicht zugesichert. Wählt die kürzere Runde oder kehrt auf dem Hinweg zurück, wenn der Anstieg oder die Wegbedingungen nicht zu eurer Gruppe passen.

Natur am Dutzendteich: alle 15 Stationen

Ein entspannter Familienausflug

Beginnt beim Gutmann und der ersten Tafel des Naturlehrpfads. Nehmt euch Zeit für die Eichenallee und entscheidet dann, ob alle genug Energie für die 3-km-Runde haben. Falls nicht, geht auf demselben Weg zum Start zurück. Plant eine Mahlzeit oder eine mögliche Bootsfahrt lieber für danach ein, ohne deshalb die Beobachtungspausen abzukürzen.

Eine längere Runde mit älteren Kindern

Wählt die 5-km-Runde, wenn der Hügel und die längere Zeit draußen für alle passen. Die kleineren Weiher und die Spuren des alten Tiergartens sorgen unterwegs für Abwechslung. Wenn ihr auch ins Dokumentationszentrum möchtet, plant dafür einen eigenen Teil des Tages ein. Beachtet den Hinweis des Museums, dass die Ausstellung für unter 14-Jährige nicht geeignet ist.

Aktivitäten

Vögel an zwei Stellen beobachten

Wählt zuerst einen freien Blick aufs Wasser und danach eine Stelle mit Blick auf ein bewachsenes Ufer. Bleibt an beiden Orten einige Minuten ruhig stehen und vergleicht, was die Vögel tun. Lasst Kinder zunächst ihr Verhalten beschreiben, bevor ihr nach einem Namen sucht. Bleibt gemeinsam auf dem Weg und gebt jedem Vogel, der auf eure Anwesenheit reagiert, mehr Abstand.

Den alten Tiergarten in den Weihern entdecken

Schaut an den Nummernweihern vom öffentlichen Weg aus nach Resten des früheren Seelöwenfelsens. Die beiden erhaltenen Weiher gehörten einst zum ersten Nürnberger Tiergarten. Fragt die Kinder, was sich verändert hat: Die heutigen Tiere können selbst kommen und gehen. Klettert nicht auf die alten Bauten und geht nicht ins Wasser.

Eine Bootsfahrt als eigener Programmpunkt

Bei passenden Bedingungen vermietet Tretbootspass Tret- und Ruderboote auf dem Großen Dutzendteich. Prüft den Betrieb, bevor ihr eine Fahrt versprecht, fragt nach passenden Schwimmwesten und lasst euch das Einsteigen erklären. Haltet Abstand zu Ufer und Röhricht. Fahrt keinem Vogel mit dem Boot hinterher.

Eine Cafépause mit jüngeren Kindern

Bei anhaltendem Regen bietet sich ein geöffnetes Café an, statt an der ganzen Runde festzuhalten. Das Café Arthur ist unabhängig von der Museumsausstellung zugänglich. Gutmann bietet Innenräume nahe dem Start am Nordufer. Prüft vorher die Öffnung. Verschiebt bei starkem Wind oder Gewitter den Spaziergang zwischen den Bäumen und eine geplante Bootsfahrt.

Geschichte im Trockenen für ältere Besucher

Die neue Dauerausstellung „Nürnberg und die Reichsparteitage“ im Dokumentationszentrum ist geöffnet. Nehmt euch für das Thema Zeit und Aufmerksamkeit, statt nur kurz vor dem Regen ins Museum zu flüchten. Das Museum rät von einem Ausstellungsbesuch mit unter 14-Jährigen ab und ist am 3. und 4. November 2026 geschlossen. Prüft für spätere Ausnahmen den offiziellen Kalender.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Mit einer Stockente lässt sich die Vogelbeobachtung hier gut beginnen. Manche Parkenten haben Hausenten unter ihren Vorfahren und sind ungewöhnlich gefärbt. Nicht jede anders aussehende Ente gehört deshalb gleich zu einer anderen Wildart.

Beobachtet ein Blässhuhn eine Weile, bevor ihr euch dem nächsten Vogel zuwendet. Auf einem Foto mit etwas Umgebung könnt ihr festhalten, wie es den Weiher nutzt, ohne dafür nahe heranzugehen.

Schaut auch über die nächstgelegenen Vögel hinaus. Reiherenten gehören zu den Wasservögeln dieser Weiher. Wenn sie weiter draußen bleiben, hilft ein Fernglas.

Bezieht auch weiter entfernte Enten in eure Suche ein. Macht zunächst ein Bild mit etwas Umgebung und schaut euch die Einzelheiten später an. Lasst die Bestimmung offen, wenn der Vogel zu weit weg ist.

Schaut sowohl entlang des Ufers als auch über die weite Wasserfläche. Kormorane könnt ihr grundsätzlich das ganze Jahr über entdecken, auch wenn sich bei einem einzelnen Besuch keiner zeigt.

Im Frühling könnt ihr in der Weiherlandschaft mit etwas Glück Schwarzhalstaucher entdecken. Beobachtet sie mit dem Fernglas von öffentlichen Wegen aus. Sucht nicht nach Nestern und nähert euch keinen Vögeln mit Jungtieren.

Vergleicht die heimische Eiche mit ihren nordamerikanischen Nachbarn in der Allee. Fotografiert ein Blatt dort, wo es liegt oder gut sichtbar am Baum hängt. Lasst Äste und heruntergefallenes Pflanzenmaterial an Ort und Stelle.

Achtet in der Allee auf Unterschiede in den Blattformen. Die Roteiche ist eine der hier gepflanzten nordamerikanischen Arten. So kann ein Herbstspaziergang ganz nebenbei zu einem Baumvergleich werden.

Auch die Sumpfeiche gehört zur Eichenmischung der Allee. Vergleicht mehrere sichtbare Merkmale, bevor ihr einen Baum benennt. Wenn ihr unsicher seid, hebt ein Foto zum späteren Vergleichen auf, statt euch vorschnell festzulegen.

Geschichten und Entdeckungen

Der Name deutet wohl auf Schilf hin

Bei „Dutzendteich“ könnte man an zwölf Teiche denken. Die Erklärung des Museums führt den Namen dagegen vorsichtig auf ein mittelalterliches Wort für Schilfrohr zurück. Ein guter Anlass, neben dem weiten Wasser auch die Uferpflanzen genauer anzuschauen.

Ein Ufer ist auch Lebensraum

Die kleinen bepflanzten Inseln und flacher gestalteten Ufer sollen Tieren und Pflanzen am Wasser mehr Platz geben. An den Nummernweihern halfen Kinder 2006 dabei, eine steile Böschung umzugestalten. Vom Weg aus lässt sich erkennen, warum solche Uferbereiche möglichst ungestört bleiben sollten.

Die schwierige Geschichte des Silbersees

Der See liegt in einem Teil der Baugrube für das von den Nationalsozialisten geplante, nie errichtete Deutsche Stadion. Der benachbarte Silberbuck wurde später als Deponie genutzt. Das belastete Wasser gehört zu diesem Erbe. Auch wenn das Ufer einladend aussieht, dürft ihr es deshalb keinesfalls für einen Badeplatz halten.

Die passende Jahreszeit

Für die Natur einen ruhigen Termin wählen

Schaut vor einem Ausflug zur Vogelbeobachtung in den Veranstaltungskalender der Stadt. Rock im Park und die Norisring-Rennen bringen viele Menschen und eine ganz andere Geräuschkulisse mit sich. Änderungen der Zugänge können auch vor und nach den eigentlichen Veranstaltungen gelten. In normalen Wochen lässt euch ein Morgenspaziergang mehr Spielraum für eine längere Pause oder eine frühe Rückkehr. Verlasst euch bei Badehinweisen und Verkehrsverbindungen auf aktuelle Informationen statt auf ein älteres Faltblatt.

Anreise und praktische Tipps

Pausen an beiden Seiten des großen Teichs planen

Gutmann am Nordufer bietet Innenräume und einen Biergarten. Das Café Arthur im Dokumentationszentrum lässt sich unabhängig von der Ausstellung besuchen und liegt im ebenerdig zugänglichen Eingangsbereich. Beide eignen sich für eine Pause. Prüft aber die aktuelle Öffnung, bevor ihr fest mit Essen oder Toiletten rechnet. Nehmt für die längere Runde Trinkwasser mit.

Die passende Haltestelle für euren Start wählen

Sucht für den Start an Station 1 in der Fahrplanauskunft nach Dutzendteich und geht zur Tafel am Nordufer beim Gutmann, Bayernstraße 150. Für die Seite der Kongresshalle passt Doku-Zentrum. Von dort ist der Weg zu Station 1 ein zusätzlicher Fußweg. Während der Bauarbeiten in der Allersberger Straße sehen die veröffentlichten Verbindungen unter anderem die Tram 7 nach Dutzendteich und den Ersatzbus E8 zum Doku-Zentrum vor. Die Arbeiten sind bis in den Frühsommer 2027 geplant. Prüft deshalb bei VAG oder VGN die Verbindung für euren tatsächlichen Reisetag.

Beim Rückweg flexibel bleiben

Die Stadt nennt barrierefrei zugängliche Uferplätze am Großen und Kleinen Dutzendteich. Damit ist jedoch nicht der ganze Naturlehrpfad geprüft. Der Abschnitt am Silberbuck bringt einen deutlichen Anstieg mit sich, und das Granitpflaster der Großen Straße unterscheidet sich von gewöhnlichen Parkwegen. Erkundigt euch nach aktuellen Hindernissen. Kehrt lieber auf eurem Hinweg zurück, wenn euch eine ganze Runde zu wenig Ausweichmöglichkeiten lässt. Die Toilette auf Ebene 0 des Museums und die barrierefreie Toilette im Gutmann liegen in getrennten Gebäuden mit jeweils eigenen Zugangsregelungen.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

9

Jede Karte verlinkt zu einer vollständigen Entdecken-Seite mit Fotos, Merkmalen und spannenden Fakten.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Der Spaziergang durch den öffentlichen Park ist kostenlos. Bootsverleih, Gastronomie und Dokumentationszentrum sind eigenständige, kostenpflichtige Angebote.

Nutzt Dutzendteich als Haltestellenziel für den Start am Nordufer oder Doku-Zentrum für die Museumsseite. Wegen der Bauarbeiten in der Allersberger Straße fahren die Straßenbahnen bis voraussichtlich Frühsommer 2027 verändert. Prüft eure Verbindung bei VAG oder VGN. Der Ersatzbus E8 bedient Doku-Zentrum.

Behaltet euer Essen für das eigene Picknick. Füttert keine Wasservögel und beobachtet sie von den öffentlichen Wegen aus. Betretet weder Röhricht noch Inseln oder Brutbereiche.

Behaltet Kinder am Wasser dicht bei euch. Im Großen Dutzendteich, Silbersee, Flachweiher und in den Nummernweihern ist Baden verboten. Der Silbersee ist mit Schadstoffen belastet und besonders gefährlich.

Plant kein Bad im Kleinen Dutzendteich ein: Die Stadt hat im Juli 2026 vor Blaualgen gewarnt. Beachtet die aktuellen Schilder und haltet auch Hunde von verdächtigem Wasser fern.

Führt Hunde auf den Parkwegen an der Leine und haltet Abstand zu Wildtieren. Lasst auf gemeinsam genutzten Wegen Platz für Radfahrende und Skater.

Prüft vor einer Bootsfahrt Wetter und Betrieb, nehmt Bargeld mit und fragt nach passenden Schwimmwesten für Kinder. Haltet mindestens 10 m Abstand zum Ufer und bleibt außerhalb der Röhrichtflächen. Folgt den Anweisungen des Verleihpersonals.

Rund um die Kongresshalle ist das Parken durch Bauarbeiten eingeschränkt. Das Museum verweist auf kostenpflichtige Parkplätze bei der Meistersingerhalle. Plant den zusätzlichen Fußweg ein und rechnet an Veranstaltungstagen nicht mit einem freien Stellplatz.

Häufig gestellte Fragen

Ja, wenn ihr flexibel bleibt. Beginnt mit einem kurzen Spaziergang am großen Teich und kehrt auf demselben Weg zurück. Die 3-km-Runde bietet sich an, wenn sie zur Gehstrecke eurer Kinder passt. Der vollständige Naturlehrpfad ist 5 km lang und führt über einen Hügel. An den Wasserufern müsst ihr Kinder gut im Blick behalten. Eine Bootsfahrt könnt ihr als eigene Aktivität ergänzen.
Lasst auf den Parkgewässern kein eigenes Wasserfahrzeug zu Wasser. Die Stadt schränkt diese Nutzung ein; für den bestehenden Bootsverleih gelten eigene Betriebsregelungen. Wenn ihr auf den großen Teich hinausmöchtet, nutzt den Verleih und befolgt dessen Anweisungen.
Die Ausstellung ist für Kinder unter 14 Jahren nicht geeignet. Für ältere Jugendliche und Erwachsene ist die neue Dauerausstellung geöffnet; ihr braucht dafür eine gesonderte Eintrittskarte. Beachtet die angekündigte Schließung am 3. und 4. November 2026. Mit jüngeren Kindern passen eine Cafépause oder ein kürzerer Besuch besser.
Nein. Die Arten kommen in der Weiherlandschaft vor; die Liste sagt nicht, welche Tiere heute zu sehen sind. Jahreszeit, Störungen und Wasserstände spielen eine Rolle. Eine ruhige Pause mit dem Fernglas bringt oft mehr, als für ein Nahfoto auf die Vögel zuzugehen.

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