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ZooSachsen-Anhalt, Deutschland

Wildpark Christianental Wernigerode

Im Christianental könnt ihr euch in aller Ruhe Zeit für Hirsche, Luchse und Eulen nehmen und dabei durch ein bewaldetes Tal spazieren.

Über diesen Ort

Im Christianental könnt ihr euch in aller Ruhe Zeit für Hirsche, Luchse und Eulen nehmen und dabei durch ein bewaldetes Tal spazieren. Der acht Hektar große Park zieht sich südöstlich von Wernigerode in die Hügel hinein. Beginnt am Bronze-Wildschwein am Eingang, schaut auf den Parkplan und sucht euch ein paar Tiere aus, bei denen ihr länger bleiben möchtet.

An den großen Wildgehegen lohnt sich ein zweiter Blick. In den Volieren können Kinder Vögel miteinander vergleichen, die draußen in der Natur oft schwer zu entdecken sind. Plant auch Zeit für die Luchse ein. Bleibt ein Tier verborgen, lasst ihm seine Ruhe und versucht es später noch einmal. Die Tiere werden hier in einem Wildpark gehalten. Zur Tiergemeinschaft gehören auch Haustiere und Arten, die nicht aus dem Harz stammen. Ein Tier im Gehege zu sehen bedeutet also nicht, dass es im Wald ringsum frei lebt.

Wechselt die Tierbeobachtung mit einem Besuch bei den Ziegen und Schafen, einer Pause auf dem Waldspielplatz und einem Blick auf die Riesenmammutbäume ab. Neben dem Spielplatz leben Degus im kleinen Mäusehaus. Das Waldgasthaus im oberen Parkbereich bietet sich für ein Mittagessen oder ein Stück Kuchen an, wenn es geöffnet hat. Prüft die eigenen Öffnungstage des Gasthauses, bevor ihr allen eine Mahlzeit dort versprecht. Erkunde das Gelände wie ein Profi – lade die Snappit-App herunter, um Tiere und Pflanzen sofort zu bestimmen.

Der heutige Wildpark wurde 1974 eröffnet. Rund um das Wernigeröder Schloss reicht die Geschichte der Tierhaltung aber viel weiter zurück. Das umliegende Waldgebiet wurde bereits 1435 als Tiergarten erwähnt. Damals dienten die dort gehaltenen Tiere den Jagden der Grafen. Aus der früheren Jagdlandschaft entwickelte sich nach und nach ein Ort zum Spazierengehen und Lernen. Heute unterstützt der Förderverein die Tierpflege und den Naturschutz. Die Volieren dienen auch der Pflege verletzter Vögel, die nach Möglichkeit wieder ausgewildert werden.

Was ihr hier machen könnt

Macht aus dem Besuch ein Vergleichsspiel. Sucht euch einen Hirsch, eine Eule und einen Luchs aus. Jeder achtet auf ein Detail an den Ohren, Füßen oder Bewegungen. Wenn alle ihre Vermutung geäußert haben, lest gemeinsam das Gehegeschild. Nehmt euch besonders für die Vögel etwas Zeit: Im Park gibt es unter anderem Uhus, Schleiereulen und Auerhühner.

Für Familien, die gern rätseln, beginnt am Eingang eine Actionbound-Schnitzeljagd mit den Stufen Einfach, Mittel und Schwer. Die Starttafel erklärt den Ablauf; wählt eine Stufe, die zu euch passt. Ohne Handy könnt ihr stattdessen drei Tiere zeichnen und einen Baum suchen, dessen Stamm ganz anders aussieht als die Stämme seiner Nachbarn. Zum Schluss bleibt Zeit zum Spielen oder für einen weiteren ruhigen Blick in ein Lieblingsgehege.

Saisonale Infos

Stellt euch zu jeder Jahreszeit auf einen Ausflug im Freien ein. Mehrere Kleidungsschichten helfen beim längeren Beobachten, Regenkleidung bei leichtem Regen. Verkürzt den Besuch an winterlichen Tagen, wenn die Wege glatt sind. Saisonale Angebote haben eigene Termine: Halloween im Wildpark ist für den 31. Oktober 2026 um 17:00 Uhr angekündigt. Prüft vor der Anreise die Veranstaltungsdetails.

Barrierefreiheit

Weite Teile des Parks sind für Rollstuhlfahrende und Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich. Dabei sind leichte bis mittlere Steigungen zu überwinden. Auch ein kürzerer Besuch kann bergauf führen. Die Toilettenanlage am Eingang umfasst ein rollstuhlgerechtes WC und einen Wickelplatz. Wenn ihr mit Rollstuhl, Gehhilfe oder Kinderwagen kommt, könnt ihr unter 03943 25292 vorab geeignete Wege, Untergründe und den aktuellen Zugang zur Toilette besprechen.

Nicht verpassen

1

Luchse beobachten

Schaut geduldig ins Gehege und plant einen zweiten Versuch ein, falls die Tiere zunächst außer Sicht ruhen.

2

Hirsche und Waldvögel

Vergleicht Rot- und Damwild und schaut euch anschließend die Eulen und anderen Volierenvögel an.

3

Spielen zwischen Bäumen

Verbindet den Waldspielplatz mit den Haustieren und dem kleinen Deguhaus.

4

Eine Familien-Schnitzeljagd

Wählt eine von drei Actionbound-Schwierigkeitsstufen und erkundet den Park mit Fragen und Aufgaben.

Spaziergänge und Routen

Ein kürzerer oder längerer Besuch

Sucht euch für einen kurzen Ausflug drei Tierstopps aus und lasst noch etwas Zeit zum Spielen. Bei einem längeren Besuch könnt ihr weitere Volieren anschauen, ein Quiz ausprobieren und zu einem Gehege zurückkehren, an dem zunächst wenig zu sehen war. Richtet die Reihenfolge nach den Schildern vor Ort und kehrt um, wenn die Steigungen oder müde Kinderbeine dafür sprechen.

Aktivitäten

Wählt eure Herausforderung

Die Actionbound-Rallye an der Eingangstafel bietet drei Schwierigkeitsstufen. Lasst die Kinder gemeinsam eine Stufe auswählen. Einer kann vorlesen, während die anderen nach der Antwort suchen. Unterbrecht das Quiz ruhig, wenn gerade ein Tier etwas Interessantes macht.

Stämme und Blätter im Skizzenbuch

Schenkt auch den Bäumen etwas Aufmerksamkeit. Sucht die Riesenmammutbäume und vergleicht sie mithilfe der Pflanzenschilder mit einem anderen Baum. Zeichnet, was ihr vom Weg aus sehen könnt, und lasst Blätter, Rinde und Zapfen liegen.

Bei Regen kürzer bleiben

Sucht euch zunächst einige Tiere in der Nähe eures Ankunftspunkts aus und entscheidet dann, ob alle noch gern weitergehen möchten. Wenn das Waldgasthaus geöffnet ist, kann eine warme Pause guttun. Sonst hebt ihr euch den längeren Besuch für einen trockeneren Tag auf.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Sucht zuerst nach einer stillen Gestalt, statt nur auf Bewegung zu achten. Ist ein Luchs zu sehen, zeichnet die Umrisse seiner Ohren und seines Schwanzes und vergleicht euer Bild anschließend mit dem Gehegeschild.

Sucht euch einen Hirsch aus und verfolgt seine Bewegungen, ohne selbst den Platz zu wechseln. Vergleicht Größe und Umriss mit dem Damwild und prüft mithilfe der Schilder, welches Tier ihr vor euch habt.

Beobachtet mehrere Tiere, bevor ihr eines zum Zeichnen auswählt. Vergleicht Fell und Kopfform. Das Gehegeschild hilft beim Bestimmen mehr als die Farbe allein.

Schaut euch Rüssel und Füße von außerhalb der Absperrung genau an. Wenn ein Wildschwein unterwegs ist, achtet darauf, wie oft es den Kopf zum Boden senkt.

Ist ein Waschbär aktiv, verfolgt, was er mit seinen Vorderpfoten macht. Ein ruhendes Tier ist vielleicht weniger auffällig. Schaut in Ruhe, ohne es aufzuwecken.

Findet mithilfe des Volierenschilds den richtigen Vogel und betrachtet seinen Umriss und seine Ruhehaltung. Bleibt leise und lasst einen still sitzenden Uhu ungestört.

Vergleicht das Gesicht mit dem des Uhus, den ihr zuvor gesehen habt. Versucht eine kleine Bleistiftzeichnung, statt darauf zu warten, dass die Eule losfliegt oder sich zu euch dreht.

Sucht auf den Schildern nach Auerwild oder Auerhuhn und schaut euch das Gehege langsam an. Lasst die Vögel in ihrer Deckung. Ein ruhiger Blick ist mehr wert, als ihre Aufmerksamkeit zu erregen.

Lest die Greifvogelschilder genau, damit ihr wisst, welchen Vogel ihr beobachtet. Achtet darauf, wie ein sitzender Vogel mit kleinen Kopfbewegungen seinen Blickwinkel verändert.

Beobachtet, wie sich die Ziegen umeinander bewegen und ihre Plätze aussuchen. Haltet euch an die Regeln des Kontaktbereichs und lasst ein Tier zu euch kommen, statt ihm nachzugehen.

Die Schafe hier sind Haustiere. Beobachtet sie neben den Ziegen und vergleicht ihre Haltung und Bewegungen. Die Bezeichnung Schafe umfasst hier die größere Gruppe und legt keine bestimmte Rasse fest.

Die Tierempfehlungen beziehen sich auf gehaltene Wildtiere und Haustiere im Park. Sie sind keine Nachweise freilebender Tiere in der Umgebung. Gehegebesatz und Sichtbarkeit können sich ändern. Orientiert euch an den aktuellen Schildern und freut euch über die Tiere, die gerade zu sehen sind.

Gezeichnete Gesichter von Uhu und Schleiereule: links Federohren und orange Augen, rechts ein heller herzförmiger Gesichtsschleier mit dunklen Augen.

Beim Uhu fallen die Federohren und orangefarbenen Augen auf, bei der Schleiereule der herzförmige Gesichtsschleier. KI-Illustration typischer Merkmale; keine Aufnahme aus dem Christianental.

Artwork: OpenAI image generation; composition: Snappit editorial production.

Geschichten und Entdeckungen

Eine weitere Aufgabe der Volieren

Der Park kümmert sich auch um verletzte Vögel, die nach ihrer Genesung nach Möglichkeit wieder ausgewildert werden. Das ist ein guter Anlass, darüber zu sprechen, was dauerhaft gehaltene Tiere brauchen und was Tiere benötigen, die auf ihre Rückkehr in die Natur vorbereitet werden.

Anreise und praktische Tipps

Sitzplätze, ein Spielplatz und das Waldgasthaus bieten Möglichkeiten für eine Pause. In der Toilettenanlage am Eingang gibt es ein rollstuhlgerechtes WC mit Wickelplatz. Prüft bei der Ankunft den Zugang tagsüber und die Gebühr. Die Öffnungszeiten des Gasthauses sind vom Zugang zum Park unabhängig.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

11

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Beginne mit dem Überblick und zoome dann hinein, um einzelne Tierbeobachtungen rund um diesen Ort zu erkunden.

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Das Ziel lautet Christianental 11, 38855 Wernigerode. Kommt von der Mühlental-Seite und folgt den Schildern zum Wildpark und zum Parkplatz. Das Bronze-Wildschwein markiert den Eingangsbereich.

Mit dem Bus

Nehmt die HVB-Linie 202 Richtung Wendeplatz Mühlental bis Wildpark Christianental. Prüft die Rückfahrt bei HVB oder INSA. Vom 21. September bis 26. Oktober 2026 werden die regulären Rendezvous-Haltestellen durch Ersatzhaltestellen in der Gustav-Petri-Straße ersetzt. Prüft vor der Fahrt die aktuelle Umleitung.

Kleingeld

Plant den ausgewiesenen Betrag von 2 € pro Person ein und nehmt Münzen mit. Beachtet die Hinweise zur Zahlung am Eingang und haltet auch Kleingeld für die tagsüber zugänglichen Toiletten bereit.

Essen einplanen

Das Waldgasthaus hat normalerweise montags und dienstags Ruhetag, außer an Feiertagen. Prüft die Öffnungszeiten, wenn ihr dort essen möchtet, besonders während der kürzeren Wintersaison.

Tierkontakt

Beachtet im Haustierbereich die Schilder und Hinweise des Teams. Lasst die Tiere zu euch kommen, steckt keine Finger in andere Gehege und bietet kein eigenes Futter an.

Hunde

Führt euren Hund im gesamten Park an der Leine und gebt den Tieren und anderen Familien genug Platz.

Gruppenbesuche

Schulen und Gruppen ab zehn Personen können unter 03943 25292 eine Führung vereinbaren. Fragt bei der Buchung nach Programm, Zugänglichkeit und Preis.

Für das Quiz

Installiert Actionbound vor der Abfahrt, ladet euer Handy auf und prüft die Sprache des gewählten Quiz. Die Tafel am Eingang erklärt den Start.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Die Luchse können sich auch dann verborgen halten, wenn der Park zugänglich ist. Beobachtet sie ruhig vom Besucherweg aus, ruft nicht nach ihnen und klopft nicht. Plant Zeit für einen zweiten Versuch ein. Mit den Hirschen, Vögeln und dem Spielplatz gibt es auch sonst genug zu erleben.
Das separat buchbare Wildparkfrühstück verbindet eine geführte Tierfütterung mit einem anschließenden Frühstück im Waldgasthaus. Ein Termin ist für den 24. Oktober 2026 angekündigt. Treffpunkt ist um 08:00 Uhr an der Wildschweinstatue am Eingang. Fragt im Gasthaus oder bei der Wildparkverwaltung nach freien Karten und weiteren Terminen.
Am besten plant ihr ihn als Ausflug im Freien. Bei leichtem Regen könnt ihr euch auf einige Gehege beschränken und den Besuch verkürzen. Das Gasthaus bietet bei geöffnetem Betrieb eine Pause im Trockenen. Einen vollständigen Ersatz für den Tierparkspaziergang in Innenräumen gibt es im Park jedoch nicht.
Der Park eignet sich für Kinderwagen, im Tal gibt es aber Steigungen. Entscheidet je nach Gruppe, wie weit ihr gehen möchtet. Fragt beim Wildpark nach dem einfachsten Zugang, wenn Steigungen oder der Untergrund schwierig werden könnten. In der Toilettenanlage am Eingang gibt es einen Wickelplatz.

Aktuelle Snaps an diesem Ort

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