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ZooRheinland-Pfalz, Deutschland

Wild- und Erlebnispark Daun

Im Wildpark Daun könnt ihr gemächlich zwischen großen Tieren hindurchfahren und anschließend zu Fuß die Berberaffen in einer bewaldeten Schlucht besuchen.

Über diesen Ort

Im Wildpark Daun könnt ihr gemächlich zwischen großen Tieren hindurchfahren und anschließend zu Fuß die Berberaffen in einer bewaldeten Schlucht besuchen. Der Tag hat zwei unterschiedliche Seiten: Auf der 8 km langen Safari beobachtet ihr aus dem eigenen Fahrzeug, die kleineren Tieranlagen und Familienangebote erkundet ihr zu Fuß. Nehmt euch am Eingang einen Parkplan mit und schaut nach dem Programm der Falknerei, bevor ihr eure Reihenfolge festlegt.

Hirsche, Wisente und Mufflons leben in der Safarilandschaft aus Wald und offenen Wiesen. An sechs Beobachtungsstationen könnt ihr länger verweilen und dort aussteigen, wo es die Schilder erlauben. In der Affenschlucht geht es später um die kleinen Gesten: Ein Affe pflegt einem anderen das Fell oder hält inne und schaut sich um. Die Tiere leben hier in einem betreuten Wildpark; auch die Affen bewegen sich innerhalb ihres Geheges frei.

Hebt euch etwas Energie für den Großen Rundweg an den kleineren Tieranlagen und das begehbare Kängurugehege auf. Der Bauernhof der Minitiere und der große Spielplatz bieten gerade jüngeren Kindern einen schönen Abschluss. Ihr könnt den Schwerpunkt auf die Tiere legen oder viel Zeit zum Spielen lassen. Wer beides im Eiltempo erledigen möchte, verpasst leicht die schönsten Momente. Schalte einen interaktiven Feldführer für diesen Ort frei: Hol dir die Snappit-App für unterwegs.

Die Berberaffen leben seit 1998 hier. Das erste im Park geborene Jungtier, Antje, kam 1999 zur Welt. Das bewaldete Gehege ist einer der Orte, an denen man ganz von selbst langsamer wird: Nehmt euch Zeit, die Beziehungen innerhalb der Gruppe zu beobachten, statt einfach nur Affen zu zählen.

Was ihr hier machen könnt

Folgt der ausgeschilderten, 8 km langen Safari im eigenen Fahrzeug. Die Tiere haben Vorfahrt; haltet nur an den vorgesehenen Stellen. Während die Mitfahrenden die Wiesenränder absuchen, konzentriert sich die Person am Steuer auf die Straße. Der 800 m lange Rundweg durch die Affenschlucht ist ein eigener Fußweg durch das Affengehege, mit Steigungen und Kiesbelag. Eine weitere Spaziermöglichkeit ist der Große Rundweg an Nasenbären, Polarfüchsen, Minischweinen und Alpakas vorbei bis zum Kängurugehege. Plant eine Flugvorführung der Falknerei dazwischen ein und entscheidet euch danach je nach Energie für den Bauernhof oder den Spielplatz. Die Sommerrodelbahn vor dem Parkeingang kostet zusätzlich.

Saisonale Infos

Im Winter ist der Park kürzer geöffnet; Schnee und Eis können zu einer Schließung führen. Auch Ende Oktober wird die Schließzeit vorverlegt. Schaut deshalb vor der Fahrt auf die aktuellen Öffnungszeiten. Am 25. Dezember und 1. Januar bleibt der Park geschlossen. Das Waldhaus Hirschberg schließt vom 15. November bis 14. März. Die Rodelbahn macht vom 16. November bis 14. März Winterpause und fährt auch bei Regen, Schnee oder Frost nicht.

Barrierefreiheit

Die Safari könnt ihr aus dem Fahrzeug erleben. Die sechs Beobachtungsstationen haben jedoch Stufen, steile Zugänge oder ein Drehkreuz und sind mit dem Rollstuhl nicht zugänglich. In der Affenschlucht gibt es groben Kies, Wasserrinnen und Steigungen bis 14 % auf 90 m. Der Weg vom Restaurant in Richtung Affenschlucht und Falknerei erreicht 12 % auf 200 m. Auch der längere Tier-Rundweg hat unebenen Boden und eine kurze Steigung von 13 %. Barrierefreie Toiletten und drei ausgewiesene Behindertenparkplätze sind vorhanden. Besprecht eure Wege vorab mit dem Park, wenn ihr mit Rollstuhl oder Kinderwagen kommt. Die Geräte auf dem Abenteuerspielplatz sind nicht mit dem Rollstuhl zugänglich.

Nicht verpassen

1

Autosafari

Eine 8 km lange Fahrstrecke durch Wald und Wiesen mit sechs ausgewiesenen Beobachtungsstationen. Ein eigenes Fahrzeug ist nötig.

2

Affenschlucht

Ein 800 m langer Rundweg zwischen Berberaffen, mit steilen Kiesabschnitten. Lebensmittel und Taschen sind verboten; die Affen dürfen nicht berührt werden.

3

Greifvögel

In der Saison finden normalerweise um 11 und 15 Uhr Flugvorführungen statt, außer freitags. Prüft das Tagesprogramm.

4

Zum Abschluss spazieren und spielen

Erkundet den Rundweg an den kleineren Tieranlagen und den Bauernhof der Minitiere. Lasst danach noch Zeit für den Abenteuerspielplatz.

Spaziergänge und Routen

Wildpark-Safari: Runde mit dem Fahrzeug

Folgt der ausgeschilderten Safari im eigenen Fahrzeug und haltet nur dort, wo es erlaubt ist. Die Beobachtungsstationen sind Haltepunkte innerhalb der Rundfahrt.

Wer aus dem Fahrzeug beobachtet, umgeht die Stufen und steilen Zugänge an den sechs Stationen.

Wildpark-Safari: Runde mit dem Fahrzeug

Affenschlucht: Rundweg durch das Affengehege

Ein eigener Fußrundweg innerhalb des Affengeheges. Verstaut eure Taschen vor dem Betreten und bleibt auf dem Weg.

Klärt vorab, welche Unterstützung ihr braucht. Auch wenn die Strecke kurz ist, verläuft sie nicht eben.

Affenschlucht: Rundweg durch das Affengehege

Großer Rundweg: Spaziergang zu den kleineren Tieren

Folgt dem Rundweg an Nasenbären, Polarfüchsen, Minischweinen und Alpakas vorbei bis zum Kängurugehege.

Wählt die Abschnitte passend zu eurer Gruppe und kehrt bei Bedarf um. Geht nicht davon aus, dass die gesamte Runde mit dem Kinderwagen leicht zu bewältigen ist.

Großer Rundweg: Spaziergang zu den kleineren Tieren

Ein Familientag mit Spielraum

Schaut zuerst nach der Flugvorführung des Tages und plant die Safari darum herum. Wählt anschließend die Affenschlucht, wenn die Steigungen für eure Gruppe passen. Nach dem Essen oder einer kleinen Pause könnt ihr euch zwischen dem Rundweg an den kleineren Tieranlagen und mehr Spielplatzzeit entscheiden. Lasst die Rodelbahn als Möglichkeit offen, damit das Wetter oder ein müdes Kind den Abschluss noch ändern kann.

Aktivitäten

Die Mitfahrenden werden zu Detektiven

Ladet euch vor der Abfahrt die beiden Wildpark-Rallye-Bögen herunter. Nutzt den Safaribogen zum Nachlesen an den Schildern der vorgesehenen Haltepunkte. Für Bauernhof, Spielplatz und Affen wechselt ihr zum Bogen für den Erlebnisbereich. Wer fährt, macht beim Rätseln erst wieder mit, wenn das Fahrzeug steht.

Eine Tätigkeit, drei Tiere

Sucht euch eine einfache Tätigkeit aus, etwa Fressen, Ruhen oder Fortbewegen. Versucht, sie bei einem Hirsch, einem Affen und einem Erdmännchen zu beobachten. Danach beschreibt jeder den größten Unterschied. Dafür braucht ihr euch keinem Tier zu nähern oder es abzulenken.

Bei Regen lieber kürzer bleiben

Wenn der Park geöffnet ist und die Fahrbedingungen sicher sind, konzentriert euch auf die Tierbeobachtung aus dem Auto. Solange das Restaurant geöffnet ist, könnt ihr eine Essenspause einlegen. Plant bei Regen nicht fest mit viel Spielplatzzeit oder einer Fahrt mit der Rodelbahn. Bei Schnee und Eis solltet ihr vor der Abfahrt prüfen, ob der Park überhaupt geöffnet hat.

Balkendiagramm: Autosafari 8 Kilometer im eigenen Fahrzeug mit sechs Beobachtungsstationen; Affenschlucht 800 Meter zu Fuß. Hinweise: keine Lebensmittel oder Taschen mitnehmen, Affen nicht berühren.

8 km Autosafari und 800 m Affenschlucht: Der Längenvergleich trennt die Fahrt im eigenen Fahrzeug vom Fußweg durch das Berberaffengehege.

Original Snappit editorial visual; factual references named in sources.

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Achtet neben dem Klettern auch auf die Fellpflege. Ein ruhiges Paar zu beobachten kann aufschlussreicher sein, als dem lebhaftesten Affen zu folgen. Bleibt auf dem Weg und lasst den Tieren Platz.

Sucht auf den offenen Flächen nach den kräftigen Schultern und dem gesenkten Kopf. Ein etwas weiterer Bildausschnitt zeigt das Tier zusammen mit der Wiese. Fotografiert nur, wenn ihr sicher angehalten habt.

Achtet bei den Pferden an der im Plan markierten Anlage auf die aufrechte Mähne und den kompakten Körperbau. Nutzt das Gehegeschild zur Bestimmung, statt alle pferdeähnlichen Tiere auf der Safari für dieselbe Art zu halten.

Beobachtet eine Gruppe eine Weile und vergleicht Tiere mit und ohne Geweih. Nehmt etwas von der umgebenden Wiese mit aufs Foto. Während der Herbstbrunft lohnt es sich, auch genau hinzuhören.

Unterscheidet Dam- und Rotwild mithilfe der Gehegeschilder. Wenn ihr einen männlichen Damhirsch mit Geweih seht, vergleicht dessen Umriss mit dem Geweih der Rothirsche, die ihr zuvor beobachtet habt.

Schaut zu, wie die Tiere mit ihrem Rüssel am Boden arbeiten. Wenn Jungtiere zu sehen sind, achtet vom vorgesehenen Beobachtungsplatz auf das gestreifte Fell. Versucht nicht, sie näher heranzulocken.

Beginnt mit der Form der Hörner und vergleicht dann die anderen Tiere mit den gehörnten Männchen. Wenn ihr ein Tier beim Grasen geduldig mit den Augen begleitet, entdeckt ihr mehr, als wenn ihr der Gruppe zuruft.

Achtet auf die hohe Gestalt mit dem zotteligen Gefieder und darauf, wie der Vogel seine Füße setzt. Orientiert euch bei der Bestimmung an den Schildern vor Ort. Nicht jeder große flugunfähige Vogel ist ein Emu.

Bleibt am Fuchsgehege einen Moment stehen, auch wenn es zunächst ruhig wirkt. Schaut am Boden und in geschützten Bereichen nach den Tieren. Richtet euer Foto nach dem Fell, das ihr tatsächlich seht, statt einen leuchtend weißen Fuchs zu erwarten.

Beobachtet mehrere Tiere gleichzeitig: Machen sie gerade alle dasselbe? Eine kleine Bildfolge vom Graben, Stehen oder Umherlaufen kann spannender sein als eine einzelne Nahaufnahme.

Schaut auf das Gehegeschild und achtet bei erwachsenen Tieren auf den auffälligen hellen Kopf. Folgt während einer Vorführung den Anweisungen des Falkners. Welche Vögel an eurem Besuchstag fliegen, hängt vom Programm ab.

Vergleicht die Federohren und den rundlichen Körper mit den Adlern in der Nähe. Hier werden sowohl Europäische als auch Sibirische Uhus gehalten. Mithilfe der Gehegeschilder könnt ihr die beiden Formen vergleichen.

Diese Tiere werden im Park gehalten. Die Liste gibt euch Ideen zum Beobachten, garantiert aber nicht, dass jede Art sichtbar ist oder bei einer Flugvorführung mitmacht.

Anreise und praktische Tipps

Anreise ohne eigenes Auto

Die Bushaltestellen in Pützborn und Daun sind mindestens 2,5 km vom Park entfernt. Prüft eine aktuelle Verbindungsauskunft und organisiert den letzten Abschnitt gesondert. Auch wenn ihr am Eingang angekommen seid, steht damit noch kein Fahrzeug für die Safari bereit. Der Park bietet keine eigene Bustour an. Wenn euch die Rundfahrt wichtig ist, kümmert euch vorab um ein geeignetes Fahrzeug.

Wählt die Bereiche, die zu euch passen

Für die Autofahrt und die Fußwege stellen sich unterschiedliche Fragen zur Zugänglichkeit. Fragt nach der Sicht aus dem Fahrzeug, den steilen Wegen zu den Affen und zur Falknerei sowie nach der für euch geeigneten Toilettenausstattung. Assistenzhunde sind außerhalb der Affenschlucht willkommen und müssen während der Safari im Fahrzeug bleiben. Klärt vor der Anreise mit dem Park, welche Regelung für die Falknerei gilt.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anfahrt

Gebt Wildparkstraße 1, 54550 Daun-Pützborn ein. Mit dem Auto lassen sich Anreise und Safari am einfachsten verbinden. Der Park bietet keinen Safaribus an.

Eintritt

Safari und Erlebnisbereich sind im Eintritt enthalten. Tauscht ein Online-Ticket am Einlass gegen das Einfahrtsticket um. Kartenzahlung ist möglich.

Unterwegs im Fahrzeug

Haltet euch an die ausgeschilderte Geschwindigkeit und die Anweisungen des Personals. Tiere haben Vorfahrt. Steigt nur an vorgesehenen Haltepunkten aus. Fahrräder und Motorräder sind auf der Safari verboten.

Regeln zum Füttern

Füttert niemals aus dem Auto. Beachtet die Parkregeln an den vorgesehenen Safaritribünen und im Streichelzoo. Nehmt keine Lebensmittel ins Affengehege mit und esst eure Snacks vor dem Besuch der Falknerei auf.

Vor der Affenschlucht

Verstaut Taschen, Rucksäcke, Lebensmittel und Tierfutter in den kostenlosen Schließfächern am Eingang. Bleibt auf dem Rundweg, nehmt kleine Kinder an die Hand, berührt die Affen nicht und raucht dort nicht.

Mit Hund

Hunde bleiben während der gesamten Safari im Fahrzeug und dürfen weder in die Affenschlucht noch in die Falknerei. Führt sie sonst außerhalb der Gehege an der Leine und beachtet die Schilder. Klärt, wer auf den Hund aufpasst, während ihr Bereiche ohne Hund besucht.

Für Familien

Bringt bei Bedarf euren eigenen Kinderwagen oder Bollerwagen mit; Bollerwagen gibt es nicht zu leihen. Wickeltische findet ihr in den barrierefreien Toiletten.

Essen und Rodeln

Das Waldhaus Hirschberg liegt am Spielplatz und ist nur mit Parkeintritt zugänglich. Beachtet die saisonalen Öffnungszeiten. Rodeln kostet extra; Kinder unter acht Jahren brauchen eine mitfahrende Begleitperson.

Häufig gestellte Fragen

Plant die Safari als Fahrt im Fahrzeug. Zu Fuß besucht ihr die Affenschlucht und den Erlebnisbereich einschließlich des Großen Rundwegs. Der Park stellt kein Fahrzeug für die Safari bereit. Organisiert also vorher ein geeignetes Fahrzeug, wenn dieser Teil zum Besuch gehören soll.
Das Waldhaus Hirschberg hat ein Café-Restaurant mit Innenbereich und eine Terrasse am Spielplatz. Es liegt innerhalb des eintrittspflichtigen Parks und ist im Winter geschlossen. Plant bei einem verregneten Besuch während der Öffnungssaison eine Essenspause ein. Die Angebote im Freien eignen sich weniger dafür, einen ganzen Regentag zu füllen.
Nein. Für die Fahrten gelten eigene Preise; ihr könnt die Bahn auch ohne Wildparkbesuch nutzen. Kinder dürfen ab acht Jahren allein rodeln. Prüft die gesonderten Öffnungszeiten und Wetterregeln, bevor ihr eine Fahrt versprecht.
Lasst die Tiere selbst entscheiden, wie nah sie kommen. Nutzt die markierten Aussichtspunkte und Gehegewege und schaut eine Weile ruhig zu, bevor ihr weitergeht. Ein entspannter Besuch lässt Raum für schöne Begegnungen, ohne davon abzuhängen, dass sich jede Tierart zeigt.

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