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ZooBrandenburg, Deutschland

Wildpark Frankfurt (Oder)

Im Wildpark Frankfurt (Oder) könnt ihr ganz in Ruhe Tiere beobachten, bei den Hirschen verweilen und zwischendurch die Kinder spielen lassen.

Über diesen Ort

Im Wildpark Frankfurt (Oder) könnt ihr ganz in Ruhe Tiere beobachten, bei den Hirschen verweilen und zwischendurch die Kinder spielen lassen. Das 17 Hektar große Gelände liegt am Stadtwald nahe Rosengarten. Schaut euch zuerst den Parkplan an und überlegt gemeinsam, welche Tiere ihr besonders gern sehen möchtet. So müsst ihr nicht von Gehege zu Gehege eilen.

Besonders schön ist die Begegnung mit der Damwildherde, die sich in einem Teil des Parks frei bewegen kann. Auch diese Tiere gehören zum Tierbestand des Parks. Lasst ihnen Platz und wartet ab, ob sie von sich aus näherkommen. Rothirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse und Waschbären könnt ihr hier genauer betrachten, als es draußen in der freien Landschaft oft möglich ist. Lamas und vertraute Haustiere bringen weitere Abwechslung in den Rundgang. Bereit zum Snappen und Lernen? Lade die Snappit-App herunter, um jede Naturart hier zu bestimmen.

Das Gelände am westlichen Stadtrand wurde mehr als ein Jahrhundert lang als Schießplatz genutzt. Mit Unterstützung aus der Stadt entstand hier zwischen 1994 und 2000 der Wildpark, der im Juni 2000 eröffnete. Seit Januar 2006 wird er von den Gronenfelder Werkstätten der Wichern Diakonie betrieben. Diese Verbindung prägt bis heute den Arbeitsalltag: Menschen mit Behinderungen arbeiten im Park und werden dabei von Fachkräften begleitet.

Was ihr hier machen könnt

Für einen ausgedehnten Besuch folgt ihr dem Rundweg an den kleineren Tiergehegen vorbei zu den Lamas, Wildschweinen und zur Damhirschwiese. Bezieht anschließend auch das Rothirschgehege auf der anderen Seite des Parks ein. Anhand der Abzweigungen im Parkplan könnt ihr euch eure eigene Runde zusammenstellen. Mit jüngeren Kindern reicht vielleicht eine kürzere Runde bei den Tieren im Eingangsbereich und eine Spielplatzpause.

Macht aus den Stopps bei den Hirschen ein kleines Vergleichsspiel. Rothirsche, Damhirsche und Rehe sind drei verschiedene Arten. Vergleicht ihre Körpergröße und, soweit zu sehen, die Geweihe der männlichen Tiere. Bei Damhirschen bilden sich breite, flache Schaufeln, bei Rothirschen verzweigte Geweihstangen. Schaut an der Insektenwand, ob ihr Bewegung entdecken könnt, ohne etwas anzufassen oder zu öffnen. Plant Zeit für beide Spielplätze ein, wenn Toben bei euch genauso wichtig ist wie Tiere beobachten.

Saisonale Infos

Die sich verändernden Geweihe machen auch einen weiteren Besuch interessant: Rothirsche werfen ihr Geweih zwischen Spätwinter und Frühjahr ab und bilden danach ein neues. Im Herbst ist Brunftzeit; mit etwas Glück hört ihr dann ihr Röhren. Bleibt zum Beobachten auf den Besucherwegen und haltet ausreichend Abstand. Denkt im Winter an den früheren Parkschluss. Warme Kleidung in mehreren Schichten und wetterfeste Schuhe sind für diesen überwiegend draußen stattfindenden Ausflug wichtig.

Barrierefreiheit

Wenn ihr auf feste, ebene Wege angewiesen oder mit Rollstuhl unterwegs seid, ruft vor dem Besuch unter 0335 2839795 an. Klärt, welcher Rundgang für euch geeignet ist und wie es mit barrierefreien Toiletten aussieht. Fragt bei Bedarf auch nach der Befahrbarkeit mit dem Kinderwagen. Der Parkplan verzeichnet Toiletten im eingangsnahen Bereich, enthält aber keine Angaben zu ihrer Barrierefreiheit.

Nicht verpassen

1

Damhirschwiese

Beobachtet die Damwildherde des Parks, die sich auf einem Teil des Geländes frei bewegen kann.

2

Drei Hirscharten

Vergleicht Damhirsche, Rothirsche und Rehe bei einem einzigen Besuch.

3

Spielplatzpausen

Zwei Spielbereiche lockern den Rundgang auf. Einer liegt direkt neben der Kobel-Terrasse.

4

Ein inklusiver Arbeitsplatz

Menschen mit Behinderungen erledigen mit fachlicher Begleitung die wesentlichen Arbeiten im Parkalltag.

Drei gezeichnete männliche Hirschköpfe: links ein Rothirsch mit verzweigten Stangen, in der Mitte ein Damhirsch mit breiten Schaufeln und rechts ein Rehbock mit kurzen Geweihstangen. Nicht maßstabsgetreu.

Drei Hirscharten im Vergleich: Bei ausgewachsenen Männchen unterscheiden sich die Geweihformen deutlich. Die Darstellung zeigt entwickeltes Geweih; Form und Größe variieren mit Alter und Jahreszeit. KI-Illustration, keine Aufnahme aus dem Wildpark.

Snappit · KI-Illustration / AI illustration; factual sources listed in this manifest. · openai.com

Tiere, Pflanzen und Lebensräume

Schaut nach dem gefleckten Sommerfell und bei ausgewachsenen Männchen nach den breiten, flachen Geweihenden, sofern sie gerade ein Geweih tragen. Beobachtet die Herde vom Weg aus und lasst die Tiere unbedrängt vorbeiziehen.

Vergleicht diese großen Hirsche mit der Damwildherde. Das verzweigte Geweih eines männlichen Rothirsches wächst jedes Jahr neu. Zur Zeit des Geweihabwurfs kann ein Besuch deshalb ganz anders aussehen als im Herbst.

Rehe sind eine eigene, deutlich kleinere Hirschart und keine jungen Rothirsche. Wenn ihr das Geweih eines Bocks sehen könnt, achtet auf die kurzen Verzweigungen. Ältere Böcke haben meist drei Enden auf jeder Seite.

Beobachtet den Rüssel bei der Arbeit, wenn ein Wildschwein im Boden wühlt. Damit kann es erstaunlich harten Boden aufbrechen. Junge Frischlinge haben Längsstreifen. Ob ihr welche sehen könnt, hängt davon ab, welche Tiere gerade im Park leben und sich zeigen.

Lasst einen ruhenden Fuchs schlafen und beobachtet ihn leise. Achtet auf die schmale Schnauze, die spitzen Ohren und den buschigen Schwanz. Füchse sind vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv.

Die dunkle Gesichtszeichnung und der geringelte Schwanz helfen beim Erkennen. Wenn ein Waschbär aktiv ist, schaut auf seine empfindlichen Vorderpfoten: Wie erkundet er damit seine Umgebung oder greift nach Futter?

Das Lama gehört zur Familie der Kamele, hat aber keinen Höcker. Achtet auf die geteilte Oberlippe und, wenn ihr die Füße sehen könnt, auf die Sohlenpolster. Sie helfen ihm beim Gehen auf rauem Untergrund.

Quellen und hilfreiche Links

Tiere, die ihr sehen könntet

7

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Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Die Besucheradresse lautet Am Wildpark 1, 15234 Frankfurt (Oder). Mit dem Auto könnt ihr den Parkplatz Rosengarten ansteuern.

Mit dem Bus

Die Linie 982 verbindet die Bahnhöfe Frankfurt (Oder) und Frankfurt-Rosengarten mit dem Wildpark. Sucht nach Verbindungen zu den Haltestellen Am Wildpark oder Abzweig Rosengarten und plant auch die Rückfahrt. Manche Fahrten verkehren als Rufbus und müssen mindestens 60 Minuten vorher über GO-FFO gebucht werden.

Eintritt

Der reguläre Eintritt kostet 4 € für Erwachsene und 2 € für Kinder von 4 bis 14 Jahren. Die Familienkarte für 10 € gilt für zwei Erwachsene und ein bis drei Kinder. Prüft vor eurem Besuch die aktuellen Preise auf der Parkwebsite.

Füttern

Füttert nur die dafür freigegebenen Tiere und beachtet die Hinweise des Personals und an den Gehegen. An der Kasse gibt es Heucobs. Der Park erlaubt auch Möhren und anderes Wurzelgemüse. Obst, Brot und Nudeln sind verboten. Bewahrt eure eigenen Snacks getrennt davon auf.

Hunde

Hunde sind an kurzer Leine willkommen. Haltet sie besonders in der Nähe der frei umherlaufenden Hirsche dicht bei euch und lasst anderen Besuchern Platz zum Vorbeigehen.

Essenspause

Im Kobel gibt es einfache warme Gerichte, Kaffee, Kuchen und Eis sowie Plätze drinnen und auf der Terrasse neben einem Spielplatz. Regulär ist Mittwoch bis Sonntag geöffnet: April–Oktober von 11:00 bis 18:00 Uhr, November–März von 11:00 bis 16:00 Uhr. In den Schulferien ist täglich geöffnet. Prüft mögliche Feiertagsausnahmen, bevor ihr eure Pause fest einplant.

Für kleine Beine

Im Park könnt ihr Bollerwagen ausleihen. Fragt an der Kasse nach der Verfügbarkeit, bevor ihr fest mit einem Wagen rechnet.

Häufig gestellte Fragen

Die Wildparkschule bietet derzeit keine Aktivitäten, Führungen oder Programme an, da die Lehrkraftstelle unbesetzt ist. Schaut vor der Planung eines Schulausflugs auf der offiziellen Seite nach, ob die Angebote wieder stattfinden. Waldis Bau ist ein eigenständiges Naturlernangebot für Kita-Gruppen mit Kindern ab drei Jahren. Fragt die Verfügbarkeit direkt an; es ist kein offenes Angebot, bei dem Familien spontan mitmachen können.
Tierbeobachtungen und Spielen finden überwiegend draußen statt. Wenn das Kobel geöffnet ist, könnt ihr drinnen eine Pause machen. Der Besuch bleibt jedoch mit Wegen im Freien verbunden. Bei Dauerregen könnt ihr die Tierrunde verkürzen oder einen anderen Tag wählen.

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